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Zum Christentum konvertierter Imam fast totgeprügelt

14. April 2012 um 23:41

(Dhaka) Ich glaube an Christus. Er ist mein Retter. Vincent, der Name ist aus Sicherheitsgründen geändert, ist ein ehemaliger bengalischer Imam, der zum katholischen Glauben konvertierte. Dafür wird er von Moslems brutal verfolgt. Sein Bekehrungsweg begann nicht in Bangladesch, sondern im Ausland. In einer presbyterianischen Kirche wurde er getauft. Seine Suche war damit nicht zu Ende. Durch eine Katholikin, die inzwischen seine Ehefrau wurde, fand er den Weg nach Rom in die katholische Kirche. Als er mit seiner Frau nach Bangladesch zurückkehrte, erwarteten ihn Drohungen und Gewalt. Bei einem moslemischen Überfall wurde der ehemalige Imam so schwer verletzt, daß er in Lebensgefahr schwebte.

In Bangladesch gilt der Islam als Staatsreligion, wenn die Verfassung auch die Scharia, das islamische Gesetz nicht anerkennt und die Religionsfreiheit garantiert. Im Vergleich zu anderen mehrheitlich islamischen Staaten gilt das südasiatische Land deshalb als offen und tolerant. Das gilt grundsätzlich auch für Konversionen vom Islam zum Christentum, soweit die Frage den Staat betrifft. Die Dominanz der islamischen Religionsgemeinschaft führt jedoch zu starkem gesellschaftlichen und sozialen Druck der Moslems auf Konvertiten. Das geht soweit, daß Notare sich weigern, das vorgesehene Konversionsdokument zu beglaubigen. Radikale islamische Gruppen greifen, wie im Fall des ehemaligen Imams, zu psychischer und physischer Gewalt.

Zwei Monate mußte Vincent nach dem Überfall im Krankenhaus verbringen. Die Moslems, die ihn früher als Imam schätzten und auf ihn hörten, weigern sich die neue Situation anzuerkennen. Vincent und seine Frau erleben Ablehnung und Ausgrenzung. Die soziale Ächtung zwang sie bereits mehrfach zu Wohnungswechseln. Der einst angesehene Imam mit sicherem Einkommen verlor die Arbeit und muß heute als Christ Gelegenheitsarbeiten verrichten, um überleben zu können.

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16. April 2012 um 10:51

Was bringt dir das jetzt , über all Beispiele von Brutalität
an Christen zu posten , dafür extra 3 Threads zu eröffnen?

Und dann noch ohne Quellenangabe?

Und schlecht recherschiert noch dazu

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16. April 2012 um 16:25

Geht nicht speziell
um diesen Thread Romy sondern vor allem um den über Syrien.......deswegen ja erstmal genau lesen

RECHERCHE .....MADAME NOEMI macht jetzt auf Deutsch Lehrering ohaa

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16. April 2012 um 20:13

Relativieren will ich garnichts....
unter den Muslimen gibt es Verbrecher , keine Frage, aber ich will erklären das man dieses vom Islam trennt, denn diese Taten sind nicht Islamisch motiviert.

Und es sterben auch Muslime wg. solchen Radikalen Menschen und wie Rassami schon schrieb gibt es unter denen auch Christen , warum siehst du immer nur die Christlichen Opfer? Warum sind für dich die Opfer auf Seiten der Muslime nicht von Bedeutung?

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2. Mai 2012 um 15:41

Oh der tut mir echt leid
warum tun das diese Muslime???

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9. Mai 2012 um 12:38

Typisch
muslimisches verhalten

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7. Juni 2012 um 10:05

Morgen Akilahorane
Mir gehen diese ständigen Verlautbarungsthreads der TE auch auf den Sack, aber von Fehlleitung zu sprechen, wenn vom Glauben abgefallene Muslime umgebracht werden, ist eine Beschönigung. Die Todesstrafe für Apostasie ist in der islamischen Rechtsprechung tief verankert, selbst wenn sie nicht explizit im Koran gefordert wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam#Hadith_und_Jurisprudenz

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7. Juni 2012 um 22:58

Nabend Glücksbärchen
>>> Wenn ein Jude,Christ und Moslem sich an die von Gott gesante Schrift(der Jude nach der Thora,der Christ nach Bibel und der Moslem nach den Qu'ran)hält und danach lebt und keinen anderen Gott beistellt,folgen Sinngemäß alle 3Glaubensrichtungen dem Islam(weil wer nach seinen Glauben lebt ist Gott ergeben).

Das ist nichts weiter als ein rhetorischer Kunstgriff oder Trick, mit dem man Christen und Juden quasi zu Allah-Gläubigen erklärt und damit behauptet, irgendwie seien sie ja auch Muslime. Dummerweise gibt es damit zwei große Probleme. Erstens entspricht das keiner echten Religionsfreiheit. Erklärt sich nämlich ein Muslim für religionslos, also zum Atheisten, setzt er sich damit nach wie vor der Todesstrafe aus.

Zweitens gibt es viele islamische Religionsgelehrte, die das nicht so sehen wie dein Mann. Sie sagen, daß du, wurdest du als Kind von Muslimen geboren, auch Muslim bis ans Ende deiner Tage zu bleiben hast. Christ oder Jude zu werden bedeutet, daß du vom einzig wahren Glauben abfällst. Und da viele islamische Staaten genau dieser Rechtsauffassung folgen und sie gesetzesmäßig umsetzen, steht darauf die Todesstrafe.

Die Frage ist doch viel eher die: Warum mischt sich Religion in den Glauben eines Menschen ein? Warum bleibt es nicht seine private Angelegenheit und seine eigene Entscheidung, an was er glaubt oder auch nicht glaubt?

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8. Juni 2012 um 9:43

Guten Morgen, Glücksbärchen
Ich habe dein Argument sehr wohl verstanden. Nur ist es wie gesagt irrelevant, weil es von islamischen Religionsgelehrten anders gesehen wird. Und da diese es sind, nach denen man sich in theokratischen Staaten richtet, ist ihre Auffassung dort Gesetz. Sie sind kraft ihrer Stellung als Religionsgelehrte diejenigen, die interpretieren, wie ein Glaube gelebt zu werden hat.

Das hat überhaupt nichts mit dem zu tun, was ich darüber denke (oder du und dein Mann).

Meiner Ansicht nach ist dies das Problem mit so ziemlich jeder Religion und denen, die sich zu ihren irdischen Stellvertretern erklären. Sie erklären sich zuständig für die privatesten Dinge und versuchen, auch diejenigen Lebensbereiche zu kapern, die jedem selbst überlassen bleiben sollten.

Das ist nicht nur beim Islam so - obwohl es dort am meisten auffällt - sondern auch beim Christentum. Man denke beispielsweise an die Anti-Verhütungskampagne des Papstes in Afrika, die zu vielen überflüssigen AIDS-Toten führt, weil keine Kondome verwendet werden. Und es gibt sogar hohe christliche Geistliche, die den Menschen vorlügen, daß Kondome nicht vor AIDS schützen würden. Wie pervers ist das?
http://www.guardian.co.uk/world/2003/oct/09/aids

Und das ist genau der Grund, warum ich Religion für eine schädliche Sache halte. Sie belügt bewußt die Menschen. Sie mischt sich in Dinge ein, die sie nichts angeht. Sie bringt den Menschen bei, daß man ihre (meistenteils falschen) Lehren nicht hinterfragen soll und verhindert auf diese Weise die Entwicklung eines kritischen Geistes (besonders schlimm bei Kindern). Und sie ist zu großen Teilen eine reine Machtangelegenheit.

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8. Juni 2012 um 12:20

Tag Rassami
>>> Du meinst also, wenn man Christen und Juden als Muslime=Gottergebene anerkennt, dann würden die auch die Todestrafe bekommen, wenn sie ihren Glauben aufgeben und Atheisten oder Polytheisten werden?

Nein, das meine ich nicht. Von Christen oder Juden, die zu Atheisten werden, habe ich nicht gesprochen.

Was ich meine, ist folgendes: Weithin gängige Rechtsauffassung im Islam ist, daß Religionsabfall mit dem Tode zu bestrafen ist. Glücksbärchen behauptet nun, daß das eine falsche Auslegung sei und zieht als Beleg dafür die These heran, daß, wer als Muslim zum Christ wird, ja immer noch einem Gott anhänge und damit in Wirklichkeit gar nicht vom Glauben abfalle. Nun, das mag ja sein, daß sie es so sieht. Nur ist das eben nicht die Auslegung von vielen islamischen Gelehrten. Und auf diese kommt es an und nicht auf Glücksbärchen und ihren Mann.


>>> Selbst aus den Hadithen/Überlieferungen lässt sich ableiten, dass Mohammed nicht diejenigen bestrafte, die rein privat dem Islam wieder abschworen, sondern diejenigen, die vorgeblich Muslime waren, dann aber zum Gegner der Muslime wechseln um denen wichtige Infos zukommen lassen und sich aktiv am Kampf gegen Muslime beteiligten.

Das stimmt nicht. Ich zitiere einen Prophetenspruch aus dem Wikipedia-Link, den ich angegeben hatte (und in der auch die Quelle dafür verlinkt wird):

"Der Prophetenspruch: wer seine Religion wechselt, dem schlagt den Kopf ab erscheint in der kodifizierten Rechtsliteratur erstmals im Muwatta' des medinensischen Gelehrten Malik ibn Anas mit einem zunächst unvollständigem Isnad als Rechtsdirektive Mohammeds."

Also nicht "wer als Muslim gegen Muslime kämpft, dem schlagt den Kopf ab". Nein, Religionswechsel reicht schon aus, damit die Rübe abgehackt wird.

Davon abgesehen: Merkst du eigentlich nicht, wie absurd deine Argumentation ist? Wer privat dem Islam abschwören würde, bräuchte nicht getötet zu werden, aber ansonsten ginge es um den Kampf gegen Muslime und um Hochverrat. Das ist eine Geisteshaltung von "wir gegen die anderen", die du vertrittst und reine Paranoia. Und es steht stellvertretend für die Geisteshaltung, die die meisten Religionen - nicht nur der Islam - versuchen, ihren Gläubigen einzuimpfen: "Wir sind die Guten. Wir verfolgen die einzig wahre Lehre. Und die anderen sind hinter uns her. Die sind die Bösen."

Diese Geisteshaltung meine ich exakt, wenn ich sage, daß Religion schädlich ist. Sie hetzt die Menschen aufeinander. Und diese lassen sich aufeinander hetzen, weil sie glauben, daß sie Gott auf ihrer Seite hätten.

Und wer ist üblicherweise jener Gott? Ein unsichtbares Wesen, welches sich alten Männern offenbart, wenn gerade niemand anders dabei ist.

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8. Juni 2012 um 12:25

Rassami
>>> ABER, würden die Leute dort der katholischen Kirche in ALLEN Punkten folgen, hätte sich die Kondomdiskussion ohnehin so gut wie erledigt,

Danke dafür, daß du mein Argument sofort bestätigst. Warum sollten Menschen der Kirche in ALLEN (wird ja extra von dir groß geschrieben) Punkten folgen? Das ist genau das, was ich meine.

Die Kirche mischt sich in alle möglichen Aspekte des Lebens ein. Und sie begründet das damit, daß sie behauptet, es gäbe ein unsichtbares und übernatürliches Wesen, welches zwar niemand jemals sah und für das es auch nicht den geringsten Beleg gibt, aber welches angeblich unser aller Leben beherrschen würde. Und die Kirchenoberen, also Papst, Kardinäle, Bischöfe und Pastoren, wären seine Stellvertreter und wüßten daher, wie die Lehre dieses unsichtbaren Wesens aussähe und wie es meinte, daß wir unser Leben zu führen haben.

Wenn solche Vorstellungen nicht schon so lange unter dem Begriff "Religion" bekannt wäre, würde man Leute, die dergleichen behaupteten, sofort in die Klapse stecken. Wie jemand mal schrieb: Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, dann nennt man es Religion.

Frag dich doch mal selber, wem Gott sich üblicherweise offenbart. Ich sage es dir: Ausschließlich alten Männern und zufällig immer dann, wenn gerade niemand anders dabei ist.

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8. Juni 2012 um 15:38

Rassami
>>> Man wirft dem Papst das Kondomverbot vor, OHNE zu berücksichtigen, das dies nur ein kleiner Bestandteil der "Lehre" ist. Ein Teil eines großen Ganzen...

Deiner Auffassung nach hat man dieser Lehre zu folgen? Mit welchem Recht nimmt sich die Kirche heraus, uns unser Leben vorzuschreiben und zu sagen "wenn ihr der Lehre nicht folgt, dann werdet ihr in der Hölle schmoren"?

Und darf dieses Kondomverbot mit Falschbehauptungen durchgesetzt werden? Mit bewußten Lügen? Schon einmal was von den zehn Geboten gehört? Das war kein unwichtiger Dorfpfarrer, der da gelogen hatte, sondern ein Kardinal, also der höchste Rang unter den christlichen Geistlichen nach dem Papst. Und so einer verstößt in voller Absicht gegen die Lehre, um angeblich die Befolgung dieser Lehre durchzusetzen.

Was ist wohl so eine Lehre wert? Nichts. Sie ist pure Heuchelei.

Und da hört es nicht auf. Wer vorehelichen Sex ohne Kondome hat, läuft Gefahr, sich mit einer tödlichen Krankheit zu infizieren. Und sollte er danach heiraten, ohne sich auf HIV testen zu lassen (was in Afrika nicht so einfach ist wie hier), dann steckt er den Ehepartner an und möglicherweise noch die eigenen, neu gezeugten Kinder. Das heißt, für die Kirche ist es vollkommen in Ordnung, daß die Strafe für vorehelichen Sex der Tod für sich, seine Frau und die Kinder ist. Das ist eine vollkommen kranke und verkorkste Denkweise und du rechtfertigst sie, sogar ohne Katholike zu sein.

Und bevor du jetzt sagst, das waren ja die Christen, aber die Geistlichen im Islam seien besser... Don't let me get started on those!

Merkst du langsam, was ich an der Religion krank finde? Die sie vertretenden Institutionen behaupten ja ständig, ohne Gott oder Allah gäbe es keine Moral unter den Menschen. Aber sie selber propagieren eine Lehre, die so unmoralisch ist wie nur sonstwas. Und die Gläubigen lügen sich die Sache schön und meinen, ja, es sei in Ordnung, wenn in Afrika Millionen von Menschen an AIDS sterben. Sie könnten schließlich auch auf Sex verzichten.

Beantworte dir die Frage, ob du vorehelichen Geschlechtsverkehr hattest. Die Antwort musst du nicht mir geben, sondern ausschließlich dir selber. Und dann frage dich, ob es deiner Meinung nach gerecht ist, wenn nicht nur du, sondern auch deine spätere Ehefrau und deine zukünftigen Kinder für diese Sünde mit langer, schwerer Krankheit und anschließendem Tod bestraft werden.


>>> Aber ich denke man sollte es jedem einfach selbst überlassen, wie er sein Leben gestaltet.

Genau das tun die Religionen eben NICHT.

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8. Juni 2012 um 22:42

Nabend, Rassami.
>>> Aber man sollte schon den Verstand dabei benutzen.

Oha, ein gefährliches Thema für Gläubige.

Mach das doch mal. Benutze deinen Verstand. Trage alles Wissen zusammen, welches wir über die Welt und vor allem über Religionen und ihre Geschichte haben und stelle diese Informationen in einen Gesamtzusammenhang. Dann wirst du fast zwangsläufig zu dem Schluss kommen müssen, daß die Wahrscheinlichkeit, daß Religionen auf vom Menschen gemachten und erdachten Geschichten basieren, ziemlich hoch ist.

Religionen sind der Versuch, Erklärungen für Phänomene zu finden, die man zur damaligen Zeit mangels Wissen noch nicht erklären konnte. Sie stellen die ersten Anfänge der Philosophie dar. Sie haben auch etwas mit Machtausübung und Machterhaltung zu tun. Mit einem übernatürlichen und allmächtigen Wesen und dessen angeblichen Regeln und Vorschriften für die Menschen haben sie indes ziemlich sicher nichts zu tun.


>>> das heißt, wenn sie das Keuschheitsgebot nicht befolgen, dann bitte auch das Kondomverbot außer Acht lassen

Wozu gibt es überhaupt dieses Keuschheitsgebot? Erstens ist es schon ein Gebot der Klugheit, vor einer Heirat zu prüfen, ob man überhaupt mit dem zukünftigen Partner sexuell harmoniert. Schließlich will man mit ihm den Rest seines Lebens verbringen. Und zweitens - schau dir viele männliche Muslime in Deutschland an, die allzugerne ihre ersten sexuellen Erfahrungen mit deutschen Frauen machen. Aber wenn sie selber heiraten wollen, dann aber bitte nur eine Jungfrau. Meiner Ansicht nach ist das nichts weiter als Heuchelei.


>>> Aber ich möchte jetzt auch nicht die gesammte katholische Kirche wegen diesem Kardinal verurteilen....

Das Problem ist doch, daß du diese Lüge und Heuchelei in der gesamten Kirche findest. Nimm das Beispiel mit den zahllosen Kindesmissbräuchen durch katholische Priester. Diese mag man ja noch als bedauerliche Einzelfälle betrachten - was mir angesichts ihrer schieren Masse schwerfällt - aber sieh dir an, wie die Kirche anschließend damit umgegangen ist. Sie bemühte sich krampfhaft, alles zu vertuschen und unter den Teppich zu kehren. Und bei den Fällen, bei denen es doch herauskam, wurde vielen Opfern ein lächerliches Trinkgeld gezahlt und anschließend die Verpflichtung abgenommen, über ihren Missbrauch Stillschweigen zu bewahren.

Die Kirche betont bei jeder Gelegenheit, daß sie die Leitinstitution in Sachen Moral sei. Wer will diesen Anspruch angesichts dieser Vertuschungsaktionen durch höchste Kirchenkreise noch ernstnehmen? Ich nicht.


>>> Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Kirche AIDS als gerechte Strafe für vorehelichen Sex betrachtet.

Vielleicht ist das nicht so (ich glaube, das ist sehr wohl ihre Ansicht), aber es ist die logische Konsequenz, die sich aus dem Kondomverbot ergibt. Bei den Durchseuchungsraten in manchen afrikanischen Staaten bedeutet ungeschützter Sex mit hoher Wahrscheinlichkeit AIDS.


>>> Und unterstelle mir bitte nicht, dass ich eine solche Denkweise rechtfertige.

Du magst sie nicht bewußt rechtfertigen, aber nochmals: Das, was ich geschildert habe, ist eine Konsequenz aus dem Kondomverbot. Und heißt du dieses gut, nimmst du genau die beschriebenen Folgen in Kauf.


>>> Radikale tun das nicht, radikale Religionsgegner eingeschlossen.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen radikalen Religionsverfechtern und radikalen Religionsgegnern (falls du mich als einen solchen ansehen solltest): Ein konsequenter Atheist wird seine Positionen allenfalls mit Hilfe des gesprochenen oder geschriebenen Wortes vertreten. Bei Radikal-Religiösen würde ich nicht davon ausgehen.

Gehe nach Afghanistan in ein von den Taliban beherrschtes Gebiet oder in den Irak. Gehe in eine radikal-evangelikale Gemeinde im amerikanischen Bible-Belt, gehe in eine jüdische Siedlung in den besetzten Gebieten oder in ein indisches und hinduistisches Dorf nahe der pakistanischen Grenze. Da kannst du dir fast sicher sein, daß du nicht mit heiler Haut zurückkommst, wenn du an diesen Orten meinst, eine Diskussion über Religion anzetteln zu müssen und eine Kontra-Meinung zu vertreten.

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