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Zu wenig Selbstbewusstsein für den Führerschein?

12. Juni um 18:52

Hallo liebes Forum,

ich bin jetzt 30 Jahre alt und ein ziemlicher Spätzünder in Sachen Autofahren.

​Ich hatte heute meine 6. Doppelfahrstunde, also 90 min und bin wie jedes Mal nach dem Fahren total verunsichert.

​Mein Fahrlehrer ist gleich alt und ein wirklich netter, geduldiger Typ, der sich auch bei Fehlern nie im Ton vergreift. Aber genau da liegt mein Problem.

​Sein und mein Gefühl über meine Fahrleistung gehen total weit auseinander und ich habe langsam das Gefühl, er hält einfach nur den Mund um mich nicht noch mehr zu verunsichern oder gar zu verletzen.

​Er sagt wirklich jede Stunde, dass ich richtig gut fahre und er garnichts mehr sagen oder tun muss, Fehler trägt er in meine Karte garkeine ein, weil es keine gäbe, die er eintragen kann.

​Was natürlich nicht stimmt. Heute ist mir dreimal hintereinander das Auto abgesoffen und ich hab eine Rechts vor links fast übersehen, wo er eingreifen musste. Ich selbst bin sehr sehr unzufrieden damit und bin jedesmal im Auto super angespannt.

​Ich befürchte, mit so einer negativen Einstellung wird das nie was. Bzw. wie kann ich mich von diesem Gedanken lösen, mein Fahrlehrer lügt mich gar an?

​Liebe Grüsse und Danke

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12. Juni um 19:32
In Antwort auf marsmaedchen00

Hallo liebes Forum,

ich bin jetzt 30 Jahre alt und ein ziemlicher Spätzünder in Sachen Autofahren.

​Ich hatte heute meine 6. Doppelfahrstunde, also 90 min und bin wie jedes Mal nach dem Fahren total verunsichert.

​Mein Fahrlehrer ist gleich alt und ein wirklich netter, geduldiger Typ, der sich auch bei Fehlern nie im Ton vergreift. Aber genau da liegt mein Problem.

​Sein und mein Gefühl über meine Fahrleistung gehen total weit auseinander und ich habe langsam das Gefühl, er hält einfach nur den Mund um mich nicht noch mehr zu verunsichern oder gar zu verletzen.

​Er sagt wirklich jede Stunde, dass ich richtig gut fahre und er garnichts mehr sagen oder tun muss, Fehler trägt er in meine Karte garkeine ein, weil es keine gäbe, die er eintragen kann.

​Was natürlich nicht stimmt. Heute ist mir dreimal hintereinander das Auto abgesoffen und ich hab eine Rechts vor links fast übersehen, wo er eingreifen musste. Ich selbst bin sehr sehr unzufrieden damit und bin jedesmal im Auto super angespannt.

​Ich befürchte, mit so einer negativen Einstellung wird das nie was. Bzw. wie kann ich mich von diesem Gedanken lösen, mein Fahrlehrer lügt mich gar an?

​Liebe Grüsse und Danke

Nach meiner ersten Fahrstunde dachte ich: das ist nix für mich. Lerne ich nie, bin ich zu doof für, wird so nichts.
Und da war ich 18 keine 30

Oh und das Auto abgesoffen ist mir bei der praktischen Prüfung - mit einem Diesel echt eine Leistung. *hüstel*

Rate mal, warum ein FahrLEHRER neben Dir sitzt? Eher nicht, weil Du nach der 5. Fahrstunde eigentlich auch allein super zurecht kommen würdest, oder?

Ich bin im Übrigen erst letzte Woche mit Anlauf auf die Bremse gesprungen, weil mir so ein Held bei rechts vor links die Vorfahrt geschnitten hat. Und der war NICHT in der Fahrschule.

Ich glaube Du hast einfach viel zu hohe Erwartungen an Dich selbst und unrealistische Ansprüche.

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12. Juni um 19:46
In Antwort auf avarrassterne1

Nach meiner ersten Fahrstunde dachte ich: das ist nix für mich. Lerne ich nie, bin ich zu doof für, wird so nichts.
Und da war ich 18 keine 30

Oh und das Auto abgesoffen ist mir bei der praktischen Prüfung - mit einem Diesel echt eine Leistung. *hüstel*

Rate mal, warum ein FahrLEHRER neben Dir sitzt? Eher nicht, weil Du nach der 5. Fahrstunde eigentlich auch allein super zurecht kommen würdest, oder?

Ich bin im Übrigen erst letzte Woche mit Anlauf auf die Bremse gesprungen, weil mir so ein Held bei rechts vor links die Vorfahrt geschnitten hat. Und der war NICHT in der Fahrschule.

Ich glaube Du hast einfach viel zu hohe Erwartungen an Dich selbst und unrealistische Ansprüche.

Danke für deine Antwort.

​Ja, dass ich hohe Anforderungen an mich habe, stimmt. Deshalb bin ich auch danach immer so unzufrieden. Jetzt hat der Führerschein aber berufliche Relevanz und ein gewisser Druck steckt dahinter.

​Er stellt aber auch sehr hohe Anfoderungen, rückwärts einparken, seitwärts, umkehren, Stadtverkehr, Überland, Gefahrbremsung... das alles kompremiert auf diese sechs Doppelstunden.

​Das ist ja genau das Problem, der Kerl sagt ja ich komme alleine sehr gut klar, er muss nichts mehr tun..nur eben ich bin mit dieser Einschätzung nicht annähernd gleich.

​Ich wüsste einfach gerne, ob er mich anflunkert um mich zu beruhigen oder sowas

Liebe Grüsse

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12. Juni um 20:15
In Antwort auf marsmaedchen00

Hallo liebes Forum,

ich bin jetzt 30 Jahre alt und ein ziemlicher Spätzünder in Sachen Autofahren.

​Ich hatte heute meine 6. Doppelfahrstunde, also 90 min und bin wie jedes Mal nach dem Fahren total verunsichert.

​Mein Fahrlehrer ist gleich alt und ein wirklich netter, geduldiger Typ, der sich auch bei Fehlern nie im Ton vergreift. Aber genau da liegt mein Problem.

​Sein und mein Gefühl über meine Fahrleistung gehen total weit auseinander und ich habe langsam das Gefühl, er hält einfach nur den Mund um mich nicht noch mehr zu verunsichern oder gar zu verletzen.

​Er sagt wirklich jede Stunde, dass ich richtig gut fahre und er garnichts mehr sagen oder tun muss, Fehler trägt er in meine Karte garkeine ein, weil es keine gäbe, die er eintragen kann.

​Was natürlich nicht stimmt. Heute ist mir dreimal hintereinander das Auto abgesoffen und ich hab eine Rechts vor links fast übersehen, wo er eingreifen musste. Ich selbst bin sehr sehr unzufrieden damit und bin jedesmal im Auto super angespannt.

​Ich befürchte, mit so einer negativen Einstellung wird das nie was. Bzw. wie kann ich mich von diesem Gedanken lösen, mein Fahrlehrer lügt mich gar an?

​Liebe Grüsse und Danke

Hey,
auch ich habe den Fs erst mit 30 gemacht.
Ich war auch immer wie unter Strom, vor allem nach der Fahrstunde.
Die kleinen Fehler sind ganz normal und geben sich mit der Zeit.

Dein Fahrlehrer weiß genau bescheid, wie gut du bist.
Vertraue ihm da!

Auch nach der Prüfung ist das Autofahren noch sehr ungewohnt.
Das gibt sich aber nach einiger Zeit.
 

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12. Juni um 20:17
In Antwort auf marsmaedchen00

Danke für deine Antwort.

​Ja, dass ich hohe Anforderungen an mich habe, stimmt. Deshalb bin ich auch danach immer so unzufrieden. Jetzt hat der Führerschein aber berufliche Relevanz und ein gewisser Druck steckt dahinter.

​Er stellt aber auch sehr hohe Anfoderungen, rückwärts einparken, seitwärts, umkehren, Stadtverkehr, Überland, Gefahrbremsung... das alles kompremiert auf diese sechs Doppelstunden.

​Das ist ja genau das Problem, der Kerl sagt ja ich komme alleine sehr gut klar, er muss nichts mehr tun..nur eben ich bin mit dieser Einschätzung nicht annähernd gleich.

​Ich wüsste einfach gerne, ob er mich anflunkert um mich zu beruhigen oder sowas

Liebe Grüsse

tja, meine Fahrschule ist halt 25 Jahre her... aber soweit ich das sagen kann, stellt er nicht sehr hohe Anforderungen, sondern das ist "das Übliche".
Und niemand (außer Dir selbst vielleicht... ) wird erwarten, dass Du alles gleich kannst - von daher mag das durchaus sein, dass er das sagt, weil er es auch so MEINT.
Wenn jemand einen Anfänger ... ähm... "Neueinsteiger" heißt das heutzutage... lobt, obwohl noch nicht alles sitzt, ist das noch lange kein Widerspruch.

Wenn bei Dir schon "ein gewisser Druck dahinter steckt", dann reicht das auch allein, da musst Du nicht selbst für massiv mehr davon sorgen

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14. Juni um 12:55

Der Fahrlehrer hat tagtäglich Fahrschüler di eunsicher sind und noch garkeine Erafhrungen im auto fahren haben. Er wird schon wissen, was er sagt und wenn er meint alles ist okay dann solltest du dir weniger sorgen machen  
Und er will dich ja nciht noch nervöser machen in dem er dir jeden einzelnen Fehler immer wieder vorführt, den alle Fahranfänger machen Du musst dich ja auch erstmal langsam an das Autofahren gewöhnen. 

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14. Juni um 23:27
In Antwort auf marsmaedchen00

Hallo liebes Forum,

ich bin jetzt 30 Jahre alt und ein ziemlicher Spätzünder in Sachen Autofahren.

​Ich hatte heute meine 6. Doppelfahrstunde, also 90 min und bin wie jedes Mal nach dem Fahren total verunsichert.

​Mein Fahrlehrer ist gleich alt und ein wirklich netter, geduldiger Typ, der sich auch bei Fehlern nie im Ton vergreift. Aber genau da liegt mein Problem.

​Sein und mein Gefühl über meine Fahrleistung gehen total weit auseinander und ich habe langsam das Gefühl, er hält einfach nur den Mund um mich nicht noch mehr zu verunsichern oder gar zu verletzen.

​Er sagt wirklich jede Stunde, dass ich richtig gut fahre und er garnichts mehr sagen oder tun muss, Fehler trägt er in meine Karte garkeine ein, weil es keine gäbe, die er eintragen kann.

​Was natürlich nicht stimmt. Heute ist mir dreimal hintereinander das Auto abgesoffen und ich hab eine Rechts vor links fast übersehen, wo er eingreifen musste. Ich selbst bin sehr sehr unzufrieden damit und bin jedesmal im Auto super angespannt.

​Ich befürchte, mit so einer negativen Einstellung wird das nie was. Bzw. wie kann ich mich von diesem Gedanken lösen, mein Fahrlehrer lügt mich gar an?

​Liebe Grüsse und Danke

Also meine Meinung ist, dass der Fahrlehrer Dir die Wahrheit sagt. Er kan das sehr gut beurteilen, weil er schon viele Fahrschüler ausgebildet hat. Du lernst in jeder Stunden wieder etwas dazu. Beim nächsten Mal wirst Du garantiert besser "rechts vor links" beachten. Fahren ist einfach Übungssache. Je mehr Du fährst, umso mehr Erfahrungen kannst Du sammeln.
Auch wenn Du dann irgendwann demnächst die Fahrprüfung absolviert hast, wirst Du dennoch nicht perfekt sein. In der Folge wirst Du weiter an Dir und Deinen Fahrkünsten arbeiten. Das wird schon !
Ich habe damals auch gedacht, dass ich das mit dem Anfahren am Berg nie lernen werde. Damals hatten die Autos noch nicht so viel Elektronik wie heute und nur eine normale Handbremse. Da habe ich mal nach einer Stunde geheult. Heute verschwende ich gar keinen Gedanken mehr daran oder habe Angst davor. Es ist mir zur Routine geworden.

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