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Zu Unrecht wurde ich fortgestoßen

29. Oktober 2008 um 13:48

von dir, Silbertanne.
Ja, ich bin Atheistin und Antitheistin. Es bereitet mir durchaus Freude, gegen die Religion aktiv vorzugehen und zu versuchen. andere vom Atheismus zu überzeugen. Ich persönlich verteile Flyer, auf denen ich erkläre, warum ich Atheistin bin und auf denen ich meine Antithesen verbreite, warum die angebliche Existenz eines Gottes fragwürdig ist.

Trotz meiner atheistischen Einstellung bin ich immer tolerant geblieben. Zu meinem Freundeskreis gehört auch eine Muslimin, mit der ich viel diskutiere. Es macht Spaß, Streitgespräche darüber zu führen und dabei seine eigene Position durchsetzen zu wollen. Dabei steht immer These gegen Antithese.
Ich suche gerne die Konfrontation mit der anderen Seite, wodurch ich letztendlich immer mehr an (philosophischer) Erfahrung gewinne.

Ich habe aber nie, ich wiederhole nie, andere wegen ihrer Religion diskriminiert. Ich interessiere mich auch sehr für Religionen und ihre Vorstellungen. Ich hasse auch nicht den Gläubigen als Menschen.
Im Umgang mit Menschen, die man mag, verdrängt man das alles natürlich.

Ich bin absolut gegen die katholische Kirche, was nicht heißt, dass ich Katholiken nicht ausstehen kann. Zum einen wegen ihrer Vergangenheit und wegen ihrer intoleranten Einstellung gegenüber Verhütung, Abtreibung...
In einem sehr katholisch geprägten Staat (irgendwo in Asien? - kam neulich was im Weltspiegel) verrecken viele Frauen an Abtreibungsversuchen, weil es wegen der Kirche dort nicht erlaubt ist. Diese können sich aber kein fünftes Kind leisten!!!
Verhütung sei sündhaft! Lieber lässt sie die ohnehin schon arme Bevölkerung noch ärmer werden. Logisch. Mehr Kinder nähren die Armut.

Ist da meine Abneigung nicht zu verstehen?

Mit dem Buddhísmus habe ich nichts am Hut, zumal er friedlich ist und eigentlich nur eine Weltanschauung.
Beim Islam kritisiere ich auch einige Stellen im Koran, womit ich moralisch nicht einverstanden bin.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr tolerant!

Mein Ausspruch "Ich bin absolut gegen Religionen" war unangebracht und nicht so gemeint.


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29. Oktober 2008 um 13:53

Aber wenn du willst, dann
verbanne mich aus deinen Gedanken!

Unglaublich wieviel man mit einem einzigen blöden Satz zerstören kann, der nicht einmal so gemeint war.
Wirklich, das war überhaupt nicht so gemeint!

Hexerin

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29. Oktober 2008 um 13:59
In Antwort auf diehexerin

Aber wenn du willst, dann
verbanne mich aus deinen Gedanken!

Unglaublich wieviel man mit einem einzigen blöden Satz zerstören kann, der nicht einmal so gemeint war.
Wirklich, das war überhaupt nicht so gemeint!

Hexerin

Als Kind habe ich mich geweigert, mich firmen zu lassen.
Weißt du, wie mich meine Mutter fortan behandelt hat?
Eine "Gottlose" in der Familie!
Behandelt wie den letzten Dreck hat sie mich. Abschaum war ich für sie.
Mit der Zeit hat dieses Verhalten zwar aufgehört...aber da ist nichts mehr von einer Mutter-Tochter Beziehung.

Weißt du, was passieren würde, wenn rauskäme, dass ich Lesbe bin?

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29. Oktober 2008 um 14:01
In Antwort auf diehexerin

Als Kind habe ich mich geweigert, mich firmen zu lassen.
Weißt du, wie mich meine Mutter fortan behandelt hat?
Eine "Gottlose" in der Familie!
Behandelt wie den letzten Dreck hat sie mich. Abschaum war ich für sie.
Mit der Zeit hat dieses Verhalten zwar aufgehört...aber da ist nichts mehr von einer Mutter-Tochter Beziehung.

Weißt du, was passieren würde, wenn rauskäme, dass ich Lesbe bin?

Es war schon ein gigantisches Drama
als ich ausgetreten bin!

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29. Oktober 2008 um 15:06

Wie kann man tolerant sein,
aber gleichzeitig gegen den Glauben anderer kämpfen und sie versuchen von der EIGENEN Meinung zu überzeugen??

Wenn das Moslems machen würden, dann würde man wieder von "Missionieren" reden.

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