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Ziehe ich mich sozial zurück?

14. April um 17:23

Hallo an alle ich habe eine kleine sorge und weis eigentlich nicht ob es überhaupt ein Problem ist. Kurz zu meiner Person: Bin Männlich um die 30, bin in einer Glücklichen Partnerschaft und Heirate bald, habe eine Sichere Arbeit und verdiene relativ gut. Ich war immer ein Typ der auf Menschen zugegangen ist und leicht Kontakte und Bekanntschaften geschlossen habe. Seit ungefähr 2Jahren ziehe ich mich aber immer mehr zurück, mir fällt auf das sich meine Freunde wenn ich mich nicht bei ihnen melden würde, sie mir ewig nicht schreiben oder anrufen oder dergleichen. In der Arbeit kann ich irgendwie nichts mehr mit meine Kollegen anfangen, weis nichts mehr mit ihnen zu reden, hoffe das die Zeit immer schnell vergeht, obwohl ich immer gern in die Arbeit gegangen bin. Ich muss auch sagen das ich bald meine erste von 2 OPs an meinen Bein habe und es mir vll. psychisch bisschen runter macht. Ich gehe nicht gern ans Telefon wen es läutet oder wenn mir jemand schreibt will ich oft einfach nur meine Ruhe haben. Auch wenn ich alleine bin war mir nie Langweilig, jetzt weis ich oft nichts mit mir anzufangen. Ich kann mich sehr schwer für etwas begeistern, was mich selbst so ärgert weil ich nie so war.   Ich weis nicht was mit mir los ist, ich erkenne mich teils nicht wieder. Ich bin nicht Depressiv weil ich weis wie ich da bin. Ich dachte vll. auch schon das ich in einem neuen Lebenzyklus bin wo mein Denken sich wieder verändert, aber vll. denke ich allgemein viel zu viel. Hatte jemand so was ähnliches schon? vll. erfahrungen oder so? danke

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14. April um 18:44

Eigentlich Perfekt, verstehen uns sehr gut und Lieben uns sehr

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14. April um 19:12

Führst Du Dein verändertes Verhalten auf diese Sache mit Deinem Bein zurück ? Macht Ihr denn viel mit den Kollegen ? Auch mal eine Feier oder etwas außerhalb der Arbeit ?

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14. April um 19:18
In Antwort auf daphne0105

Führst Du Dein verändertes Verhalten auf diese Sache mit Deinem Bein zurück ? Macht Ihr denn viel mit den Kollegen ? Auch mal eine Feier oder etwas außerhalb der Arbeit ?

Ja manchmal werden Fimenfeiern gemacht da bin ich immer dabei

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14. April um 19:20

Ja stimmt vll. würde es was helfen. danke dir

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14. April um 20:05
In Antwort auf joey885

Ja manchmal werden Fimenfeiern gemacht da bin ich immer dabei

Das ist doch okay. Also vermissen tust Du im Grunde nichts, Dir fällt nur eine Veränderung auf, die in Deiner Person liegt ?

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14. April um 23:53
In Antwort auf daphne0105

Das ist doch okay. Also vermissen tust Du im Grunde nichts, Dir fällt nur eine Veränderung auf, die in Deiner Person liegt ?

Ja stimmt vermissen tu ich nichts, bin sehr zufrieden mit meinem Leben, jedoch diese dinge fallen mir auf, vll. ist wirklich ein umdenken eibes Lwbenszyklus schuld 😊

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15. April um 12:35
In Antwort auf joey885

Ja stimmt vermissen tu ich nichts, bin sehr zufrieden mit meinem Leben, jedoch diese dinge fallen mir auf, vll. ist wirklich ein umdenken eibes Lwbenszyklus schuld 😊

Ich denke, vieles ist auch oberflächlich. Ich habe lieber 2,3 gute Freunde als 10,15, die aber vielleicht nicht da sind, wenn man sie braucht.

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15. April um 13:15
In Antwort auf joey885

Hallo an alle ich habe eine kleine sorge und weis eigentlich nicht ob es überhaupt ein Problem ist. Kurz zu meiner Person: Bin Männlich um die 30, bin in einer Glücklichen Partnerschaft und Heirate bald, habe eine Sichere Arbeit und verdiene relativ gut. Ich war immer ein Typ der auf Menschen zugegangen ist und leicht Kontakte und Bekanntschaften geschlossen habe. Seit ungefähr 2Jahren ziehe ich mich aber immer mehr zurück, mir fällt auf das sich meine Freunde wenn ich mich nicht bei ihnen melden würde, sie mir ewig nicht schreiben oder anrufen oder dergleichen. In der Arbeit kann ich irgendwie nichts mehr mit meine Kollegen anfangen, weis nichts mehr mit ihnen zu reden, hoffe das die Zeit immer schnell vergeht, obwohl ich immer gern in die Arbeit gegangen bin. Ich muss auch sagen das ich bald meine erste von 2 OPs an meinen Bein habe und es mir vll. psychisch bisschen runter macht. Ich gehe nicht gern ans Telefon wen es läutet oder wenn mir jemand schreibt will ich oft einfach nur meine Ruhe haben. Auch wenn ich alleine bin war mir nie Langweilig, jetzt weis ich oft nichts mit mir anzufangen. Ich kann mich sehr schwer für etwas begeistern, was mich selbst so ärgert weil ich nie so war.   Ich weis nicht was mit mir los ist, ich erkenne mich teils nicht wieder. Ich bin nicht Depressiv weil ich weis wie ich da bin. Ich dachte vll. auch schon das ich in einem neuen Lebenzyklus bin wo mein Denken sich wieder verändert, aber vll. denke ich allgemein viel zu viel. Hatte jemand so was ähnliches schon? vll. erfahrungen oder so? danke

Stört dich das denn? Vermisst du diese sozialen Kontakte?

Bei mir war es so, dass ich auch begonnen habe, mich eher zurückzuziehen, weil ich einfach nicht mehr soviel Kontakt zu anderen Menschen gebraucht habe. Ich bin auch eher ein Einzelgänger und mag nicht so gerne Menschen um mich herum. Deshalb reicht mir der soziale Kontakt durch Arbeit und Uni und ich brauche nur selten Kontakt mit meinen Freunden.

Wenn du dich wohlfühlst dabei und nichts vermisst, gibt es keinen Grund, etwas zu verändern. Für mich liest sich das eher wie eine Umbruchsphase bei dir, eine Änderung deines Lebensstils. Sowas kommt immer wieder mal vor im Leben. Manchmal weiß man da noch nicht so genau, wohin und wie und das geht mit einer inneren Unruhe und mit einem Gefühl des Unausgeglichenseins einher. Man ist unzufrieden, weiß aber nicht so genau, warum eigentlich.

Mein Rat an dich ist folgender: Gehe in dich, denke über dein Leben nach. Wie ist es jetzt? Wie wünschst du es dir? Was konkret stört dich und wie kannst du das verändern?

Es hat bestimmt auch mit deiner bevorstehenden Hochzeit zu tun, dass du dein Leben hinterfragst. Eine Ehe ist ja Neuland für dich und bringt eben auch Veränderung mit sich. Möchtest du wirklich heiraten? Bist du dir sicher, dass deine Verlobte die Frau ist, mit der du dein Leben verbringen, evtl. Kinder haben möchtest? Bist du überhaupt bereit für diese Verantwortung?

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21. April um 11:08
In Antwort auf joey885

Hallo an alle ich habe eine kleine sorge und weis eigentlich nicht ob es überhaupt ein Problem ist. Kurz zu meiner Person: Bin Männlich um die 30, bin in einer Glücklichen Partnerschaft und Heirate bald, habe eine Sichere Arbeit und verdiene relativ gut. Ich war immer ein Typ der auf Menschen zugegangen ist und leicht Kontakte und Bekanntschaften geschlossen habe. Seit ungefähr 2Jahren ziehe ich mich aber immer mehr zurück, mir fällt auf das sich meine Freunde wenn ich mich nicht bei ihnen melden würde, sie mir ewig nicht schreiben oder anrufen oder dergleichen. In der Arbeit kann ich irgendwie nichts mehr mit meine Kollegen anfangen, weis nichts mehr mit ihnen zu reden, hoffe das die Zeit immer schnell vergeht, obwohl ich immer gern in die Arbeit gegangen bin. Ich muss auch sagen das ich bald meine erste von 2 OPs an meinen Bein habe und es mir vll. psychisch bisschen runter macht. Ich gehe nicht gern ans Telefon wen es läutet oder wenn mir jemand schreibt will ich oft einfach nur meine Ruhe haben. Auch wenn ich alleine bin war mir nie Langweilig, jetzt weis ich oft nichts mit mir anzufangen. Ich kann mich sehr schwer für etwas begeistern, was mich selbst so ärgert weil ich nie so war.   Ich weis nicht was mit mir los ist, ich erkenne mich teils nicht wieder. Ich bin nicht Depressiv weil ich weis wie ich da bin. Ich dachte vll. auch schon das ich in einem neuen Lebenzyklus bin wo mein Denken sich wieder verändert, aber vll. denke ich allgemein viel zu viel. Hatte jemand so was ähnliches schon? vll. erfahrungen oder so? danke

Alles an Dir ändert sich, biologisch als auch psychologisch. In der Psychologie gibt es auch verschiedene Entwicklungs- und Übergangsphasen im Erwachsenenalter. Man entwickelt sich weiter. Manchmal gehen diese Entwicklungen zwischen Menschen auch in verschiedene Richtungen.

Ich habe eine Zeit lang auch mal vieles an mir hinterfragt und auch bei mir war es so, dass ich irgendwann fast alleine da stand. Insgesamt hatte ich im Alter zwischen 15 und 35 drei verschiedene Freundeskreise, die alle mehr oder minder groß waren. Im Jugendalter noch eine richtig große Clique, im Unialter dann gute Freunde und meine Uniclique und danach noch einen bunt zusammengesetzten Freundeskreis. In den letzten Jahren wurde der Freundeskreis dann immer kleiner und kleiner. Ich habe den Kontakt auch zu vielen abgebrochen, da die Ansichten und vieles andere zu weit auseinander gingen. Vorher gab es auch schon immer mal wieder Leute, die sich nur melden, wenn sie etwas brauchen - die brauche ich aber definitiv nicht. Anfangs habe ich mich dann auch gefragt, ob es an mir liegt, habe dann aber auch nach einiger Zeit erkannt, dass das ziemliche Oportunisten sind und ich mir deswegen keine Gedanken machen muss. Ich bin verheiratet, habe meinen Job, ein paar wirklich gute Freunde und meine Familie - das riehct zum Leben - Zeit für Hobbies bleibt neben der Arbeit sowieso kaum und da lernt man auch immer mal wieder nette Leute kennen, mit denen man, wenn man möchte, reden kann.
An der Arbeit ist es auch so, dass ich da mit den meisten nicht mehr als Smalltalk betreiben kann. Ich hatte in den letzten Jahren viele Arbeitskollegen und von den insgesamt circa 150 Leuten, konnte ich nur mit zweien richtig gut reden. Das waren auch Leute, die trotz unterschiedlicher Züge, doch irgendwie auf meiner Wellenlänge lagen.

Im  Leben und mit den Leuten ist es wie bei einem Buffet - es gibt eine riesige Auswahl ... als Jugendlicher legt man sehr viel auf seinen Teller und will alles probieren, als Erwachsener weiss man was einem schmeckt und welchen Dingen man den Vorzug gibt und legt dann weniger, aber ausgewählte Dinge auf seinen Teller ... und geht dann noch ein zweites Mal zum Buffet, um von den leckersten Dingen zu essen.

Mach Dir also keine Sorgen, mit Dir ist alles in Ordnung!

 

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22. April um 10:18

vielleicht ist es eine schlechte phase? aber für mich klignt das schon depressiv, wenn man sich so zurückzieht, auf keinen lust hat, an nichts freude, usw.

warum macht dir die arbeit keinen spaß mehr?

nimmst du vielleicht auch irgendwelche medikamente, dass das zusammenhängt? (vielleicht wegen der bein-geschichte?)

ich denke menschen ändern sich auch "mit dem alter".
du wirst langsam sesshaft. vielleicht nerven dich auch deine freunde, weil es junggebliebene, unreife burschen sind? und deine prioriäten haben sich geändert?

je älte rman wird umso ruhiger wird man normalerweise auch. das ist ganz normal. nächte durchmachen hat keinen reiz mehr, weil man danach 3 tage brauch um sich zu erholen.
holes geschwätz unterhält nicht mehr sondern lässt einen nur noch mit dem kopf schütteln.
die kumpels reden vom saufen und du vom häuschen im grünen? dann passt es einfach nicht mehr.

und was stimmt mit den leuten auf arbeit nicht?

ich würd drüber nachdenken, was sich genau verändert hat.
aber eine depressive verstimmung würde ich nicht von vornherein ausschließen. da gibt es auch unterschiede und unterschiedliche "schweregrade".

es wäre alles unproblematisch, wenn du ansonten zufrieden wärst, aber so liest es sich für mich nicht.

lg

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22. April um 13:14
In Antwort auf fallingdeep83

Alles an Dir ändert sich, biologisch als auch psychologisch. In der Psychologie gibt es auch verschiedene Entwicklungs- und Übergangsphasen im Erwachsenenalter. Man entwickelt sich weiter. Manchmal gehen diese Entwicklungen zwischen Menschen auch in verschiedene Richtungen.

Ich habe eine Zeit lang auch mal vieles an mir hinterfragt und auch bei mir war es so, dass ich irgendwann fast alleine da stand. Insgesamt hatte ich im Alter zwischen 15 und 35 drei verschiedene Freundeskreise, die alle mehr oder minder groß waren. Im Jugendalter noch eine richtig große Clique, im Unialter dann gute Freunde und meine Uniclique und danach noch einen bunt zusammengesetzten Freundeskreis. In den letzten Jahren wurde der Freundeskreis dann immer kleiner und kleiner. Ich habe den Kontakt auch zu vielen abgebrochen, da die Ansichten und vieles andere zu weit auseinander gingen. Vorher gab es auch schon immer mal wieder Leute, die sich nur melden, wenn sie etwas brauchen - die brauche ich aber definitiv nicht. Anfangs habe ich mich dann auch gefragt, ob es an mir liegt, habe dann aber auch nach einiger Zeit erkannt, dass das ziemliche Oportunisten sind und ich mir deswegen keine Gedanken machen muss. Ich bin verheiratet, habe meinen Job, ein paar wirklich gute Freunde und meine Familie - das riehct zum Leben - Zeit für Hobbies bleibt neben der Arbeit sowieso kaum und da lernt man auch immer mal wieder nette Leute kennen, mit denen man, wenn man möchte, reden kann.
An der Arbeit ist es auch so, dass ich da mit den meisten nicht mehr als Smalltalk betreiben kann. Ich hatte in den letzten Jahren viele Arbeitskollegen und von den insgesamt circa 150 Leuten, konnte ich nur mit zweien richtig gut reden. Das waren auch Leute, die trotz unterschiedlicher Züge, doch irgendwie auf meiner Wellenlänge lagen.

Im  Leben und mit den Leuten ist es wie bei einem Buffet - es gibt eine riesige Auswahl ... als Jugendlicher legt man sehr viel auf seinen Teller und will alles probieren, als Erwachsener weiss man was einem schmeckt und welchen Dingen man den Vorzug gibt und legt dann weniger, aber ausgewählte Dinge auf seinen Teller ... und geht dann noch ein zweites Mal zum Buffet, um von den leckersten Dingen zu essen.

Mach Dir also keine Sorgen, mit Dir ist alles in Ordnung!

 

Ich danke dir für deine wirklich nette und gute Antwort.
Versuche immer die Dinge von allen Standpunkten zu betrachten, aber deine Antwort hat mir meine Sicht und Denkweise wieder mehr geöffnet. 
Vielen Dank

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22. April um 13:18
In Antwort auf schnuckweide4

vielleicht ist es eine schlechte phase? aber für mich klignt das schon depressiv, wenn man sich so zurückzieht, auf keinen lust hat, an nichts freude, usw.

warum macht dir die arbeit keinen spaß mehr?

nimmst du vielleicht auch irgendwelche medikamente, dass das zusammenhängt? (vielleicht wegen der bein-geschichte?)

ich denke menschen ändern sich auch "mit dem alter".
du wirst langsam sesshaft. vielleicht nerven dich auch deine freunde, weil es junggebliebene, unreife burschen sind? und deine prioriäten haben sich geändert?

je älte rman wird umso ruhiger wird man normalerweise auch. das ist ganz normal. nächte durchmachen hat keinen reiz mehr, weil man danach 3 tage brauch um sich zu erholen.
holes geschwätz unterhält nicht mehr sondern lässt einen nur noch mit dem kopf schütteln.
die kumpels reden vom saufen und du vom häuschen im grünen? dann passt es einfach nicht mehr.

und was stimmt mit den leuten auf arbeit nicht?

ich würd drüber nachdenken, was sich genau verändert hat.
aber eine depressive verstimmung würde ich nicht von vornherein ausschließen. da gibt es auch unterschiede und unterschiedliche "schweregrade".

es wäre alles unproblematisch, wenn du ansonten zufrieden wärst, aber so liest es sich für mich nicht.

lg

Danke dir für deine Antwort die mich wieder anregt über andere Sichtweisen nachdenken zu können. 

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22. April um 18:12
In Antwort auf joey885

Ich danke dir für deine wirklich nette und gute Antwort.
Versuche immer die Dinge von allen Standpunkten zu betrachten, aber deine Antwort hat mir meine Sicht und Denkweise wieder mehr geöffnet. 
Vielen Dank

Es ist auch so, dass sich oft nicht nur die Antworten ändern, auch der Reifegrad ändert sich. Ich habe beispielsweise zu einem Freund vor circa einem halben Jahr den Kotakt einschlafen lassen, nachdem dieser sich extrem kindisch und unreif verhalten hat. Das war auch einer derjenigen, die sich nur melden wenn sie Gesellschaft brauchen oder irgendwas das man hat oder kann. Da war man mehr Entertainer und Beistand als Freund und wenn sich einer mit knapp 40 verhält wie mit 16 oder 18, dann habe ich da keine Lust drauf.
Ich habe in den letzten Monaten, in einer Notsituation, einmal mehr gesehen, dass man seine wahren Freunde an einer Hand abzählen kann und habe meinen Freundeskreis nochmal kräftig ausgedünnt.

Ich kann dir auch bestätigen, dass man kurz vor so entscheidenden Wendepunkten im Leben oder währenddessen oft ins Grübeln kommt, dazu zählen das Älterwerden, Krankheiten, aber auch vorallem die Hochzeit. Das war bei mir auch so, bei den meisten anderen aber auch, ob die sich dessen dann auch bewusst waren, ist eine andere Frage.
Man hinterfragt woher man kommt, wer man ist, was einen ausmacht und wo die Reise hingeht. Das ist psychologisch erklärbar und weltweit bei allen Menschen in allen Kulturen gleich. Mit einer Hochzeit ändert sich vieles, denn man übernimmt sogesehen eine große Verantwortung für eine andere Person und man wird Teil einer neuen Familie. Das kann auch unterbewusst eine große Belastung sein. Die menschliche Psyche neigt nämlich gerne dazu Sachen unterbewusst abzuhandeln oder mehr oder minder bewusst zu verdrängen.
Es gibt auch immer wieder einige Leute, die diesem Druck nicht standhalten können und die dann vor oder während der Hochzeit kalte Füße bekommen.
Wer da eher verkopft ist oder ein Grübler/Denker, der denkt auch stärker über sowas nach.
Krankheiten und Notfälle, egal ob in der Familie oder bei einem selbst gehören da ebenso dazu.

Wenn Du noch speziellere Fragen hast, stelle sie ruhig per PN oder hier im Forum. Ich wünsche Dir schon mal alles Gute!

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