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Wozu brauchen wir jährlich 70 Milliarden alleine an Zinsen für Staatsschulden?

29. Mai 2009 um 13:41

Bei wem haben wir als Land eigentlich die Schulden? Und haltet Ihr es für richtig, dass Deutschland für etwas zahlt was über das hinausgeht was wir bekommen haben? Ist es überhaupt möglich dies jemals abzuzahlen. Man hat das Gefühl das Geld hat immer weniger Wert. Sehr viele Menschen verdienen außerdem immer weniger Geld während andere immer reicher werden. Oft so wenig, dass nicht mal mehr die Miete bezahlbar ist. Inzwischen arbeiten viele schon für 1,- die Stunde und verrichten die gleiche Arbeit wie die voll bezahlten.

Die Schulden Deutschlands steigen pro Minute um den Wert eines Einfamilienhauses. Welches Land ist davon nicht betroffen. Da wäre es doch gut von vorne anzufangen und nicht noch mal Kredite aufzunehmen bei denen man Zinsen zahlt. Die Zinsen sind der Anfang von ganz viele Problemen. Mal sehen wie es kommt wenn man daran festhält.

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29. Mai 2009 um 14:46

...
unsere kinder, kindeskinder und darüber hinaus werden das spezielle vergnügen haben, das wieder abzuzahlen. freude schöner götterfunken...!

es ist tatsächlich so, dass menschen für dieselbe arbeit weniger geld bekommen. es ist politisch so gewollt! sonst würde etwas passieren!

es sollten auch keine kredite aufgenommen werden, ausgenommen um die bildungseinrichtungen, sprich schulen etc. aufzumöbeln. darin liegt die zukunft!

aber, da hapert es am ehrlichen interesse, wie ich diese woche mal wieder feststellen durfte. die woche in der schule, war mal wieder sehr erhellend, vor allem, was die politik "NICHT " am kind "TUT", aber auch was eltern "NICHT" am kind "TUN". (nicht bei allen selbstverständlich!)

ich wünschte mir manchmal, dass politiker aus ihren elitären sphären hinunterschweben und nur einen hauch der realität einfangen, sprich ca. 9 monate lang am eigenen leib ihre reformen, bzw nicht-reformen erleben.

vielleicht würde es dann keine weltwirtschaftskrise mehr geben und demzufolge keine derart horrenden staatsschulden mehr!

lg

thalia

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29. Mai 2009 um 16:23
In Antwort auf thalia1908

...
unsere kinder, kindeskinder und darüber hinaus werden das spezielle vergnügen haben, das wieder abzuzahlen. freude schöner götterfunken...!

es ist tatsächlich so, dass menschen für dieselbe arbeit weniger geld bekommen. es ist politisch so gewollt! sonst würde etwas passieren!

es sollten auch keine kredite aufgenommen werden, ausgenommen um die bildungseinrichtungen, sprich schulen etc. aufzumöbeln. darin liegt die zukunft!

aber, da hapert es am ehrlichen interesse, wie ich diese woche mal wieder feststellen durfte. die woche in der schule, war mal wieder sehr erhellend, vor allem, was die politik "NICHT " am kind "TUT", aber auch was eltern "NICHT" am kind "TUN". (nicht bei allen selbstverständlich!)

ich wünschte mir manchmal, dass politiker aus ihren elitären sphären hinunterschweben und nur einen hauch der realität einfangen, sprich ca. 9 monate lang am eigenen leib ihre reformen, bzw nicht-reformen erleben.

vielleicht würde es dann keine weltwirtschaftskrise mehr geben und demzufolge keine derart horrenden staatsschulden mehr!

lg

thalia

Unsere kinder, kindeskinder und darüber hinaus werden das spezielle vergnügen haben, das wieder abzu
Freude haben auch wir schon. Und wir haben viel Geld eingezahlt für spätere Renten, aber wovon wir im Alter leben scheint mir nicht so sicher. Die Frage ist ob diese Zinsen alleine jemals abgezahlt werden können. Und dann noch die Schulden selbst. Der Wille ist ja immer da, auch bei kleinen Leuten. Bloß eines Tages hat schon so manch einer aufgegeben und ging in Insolvenz. Diese Zinsen vermehren sich und was bleibt ist immer weniger. Da aber die gesamte westliche Welt in dieser Krise steckt (oder?), warum setzt man sich nicht zusammen und beginnt von vorne. Das Geld steht nur auf dem Papier, also was soll's. Diejenigen die jahrelang von Zinsen leben sind mittlerweile sicher reich genug so dass man das stoppen kann meinetwegen.


"es sollten auch keine kredite aufgenommen werden, ausgenommen um die bildungseinrichtungen, sprich schulen etc. aufzumöbeln. darin liegt die zukunft!"

Außerdem könnte man auch da sparen wo das Geld rausgeworfen wird und der Einzelne unverhältnismäßig viel "verdient". Andererseits sollte man diejenigen anständig bezahlen die wirklich etwas leisten für die Firma oder das Land.

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1. Juni 2009 um 3:16

Es gäbe wahrlich anderes Einsparpotenzial als im Sozialsystem oder bei Schulen und Kultur.
Ja!
Finde es schade, dass wir (fast) alle das geld erarbeiten oder erarbeitet haben und viele davon nun ein minimum an Geld zur Verfügung haben was an so manchem am liebsten auch noch streichen würde. Und auf der anderen Seite wird unser aller Geld rausgeworden. Habe gehört, dass 70 % von dem was ein mensch erarbeitet in die Staatskassen fließen. Weiß nicht ob das stimmt.
Kein Geld aber sich in Afghabistan rumtummeln. Nur ein beispiel.

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1. Juni 2009 um 13:07

Lol

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1. Juni 2009 um 13:26
In Antwort auf thalia1908

...
unsere kinder, kindeskinder und darüber hinaus werden das spezielle vergnügen haben, das wieder abzuzahlen. freude schöner götterfunken...!

es ist tatsächlich so, dass menschen für dieselbe arbeit weniger geld bekommen. es ist politisch so gewollt! sonst würde etwas passieren!

es sollten auch keine kredite aufgenommen werden, ausgenommen um die bildungseinrichtungen, sprich schulen etc. aufzumöbeln. darin liegt die zukunft!

aber, da hapert es am ehrlichen interesse, wie ich diese woche mal wieder feststellen durfte. die woche in der schule, war mal wieder sehr erhellend, vor allem, was die politik "NICHT " am kind "TUT", aber auch was eltern "NICHT" am kind "TUN". (nicht bei allen selbstverständlich!)

ich wünschte mir manchmal, dass politiker aus ihren elitären sphären hinunterschweben und nur einen hauch der realität einfangen, sprich ca. 9 monate lang am eigenen leib ihre reformen, bzw nicht-reformen erleben.

vielleicht würde es dann keine weltwirtschaftskrise mehr geben und demzufolge keine derart horrenden staatsschulden mehr!

lg

thalia

Ich wünschte mir manchmal, dass politiker aus ihren elitären sphären hinunterschweben und nur einen
ähnliches kam mir gestern auch in den Sinn. Ein Politiker sollte vielleicht 3 Monate vor Amtsübernahme so leben wie die (finanziell) unteren Gruppen der Bevölkerung. Sprich so leben wie diejenigen die nun so leben nicht alleine durch ihre Schuld, sondern wegen dem was durch ihre politischen Vorgänger vorausging. Ich weiß nicht wem und wie lange man Menschen bei sogar harter Arbeit zumuten will, dass sie nicht mal die alltäglichen Dinge bezahlen können. Kann doch nicht gewollt sein, dass der Rest denn auch noch aufgibt und nur noch von Hartz 4 "lebt".
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diejenigen die mit Tausenden (von uns mit erarbeiteten) im Monat nach Hause gehen, eine Ahnung davon haben wie der Rest lebt.

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8. Juni 2009 um 22:38

Warum es eigentlich Zinsen gibt
Zinsen sind "gut" damit Menschen ohne etwas zu tun Geld verdienen können. Und da das Geld nicht wirklich mehr wird werden darum auch alle paar Jahre Kriege geführt. Zinsen haben keinen Segen, im Gegenteil, es wird vieles damit zerstört. Schon im kleinen zerbrechen die Menschen an den Zinsen, wie denn erst im Großen. Wie man ja auch sieht. Man könnte einen Weg finden die Zinsen zu erlassen und keine mehr zu nehmen und zu geben. Ansonsten werden wir bald gar keine Schulden mehr zurückzahlen können, sondern nur noch Zinsen abzahlen. So wie es vielen "kleinen Leuten" schon längst ergeht.


Warum überall Geld fehlt- Gründe der Finanzkrise 1/5
www.youtube.com



"also wenn es keine Zinsen gäbe, würde die Welt dann "pleite" gehen, ich denke kaum."

Glaube ich auch nicht. Die arabischen Länder sind nicht in dieser Finanzkrise wie die westlichen Länder.




" ich wäre auch für einen weltweiten Kollaps in der Art wie 1929 an der US-Börs"

Man hat die Wahl und kann so weitermachen wie bisher oder es wird etwas geändert. Wenn wir so weitermachen so kommt etwas von "außen", bzw. bricht in sich selbst zusammen. Es gibt "Natur"-gesetze. Mann kann es von Jahr zu Jahr verfolgen. Wenn es irgendwann besser werden sollte auf dem gleichen Weg so würde man Jahr für Jahr kleine Anzeichen sehen. Ich denke aber, dass das Gegenteil der Fall ist. Traurig ist nur, dass es "die da oben" die das einbrocken trotzdem ausgesorgt haben und das nicht zu wenig. Und andere die ihr Leben lang geackert haben manchmal sogar nur 500,- Rente beommen.


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