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Wo Licht ist, ist auch Schatten!

Letzte Nachricht: 20. September 2021 um 12:36
E
esmeralda1701
28.05.21 um 19:55

Ein viel zitiertes Sprichwort! Scheinbar hat es Göethe zuerst gesagt! 
Was denkt ihr? Ich selbst weiss es nicht! Trotzdem finde ich das Thema irgendwie spannend! 

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lillybeth
lillybeth
04.06.21 um 19:17

Ich muss zugeben, meine erste Gedanke dazu war die Hegelsche Dialektik. Also These, Antithese, aufgelöst in der Synthese. Das kennen bestimmt die meisten von Arbeiten die sie in der Schule geschrieben haben. Das kann man natuerlich auch auf vieles andere anwenden, Geschichte zum Beispiel. Bewegung, Gegenbewegung, darauf entsteht etwas neues das irgendwann zum Status Quo wird und eine Bewegung wird sich formen, es wird einen Gegenbewegung geben usw. usf. 

Das hat fuer mich mit Gegensätzen zu tun die es in allen Bereichen gibt, also mit Licht und Schatten.

Ich habe diesen Spruch aber auch schon oft gehoert, wenn man Fehler oder etwas negatives an jemanden finden wollte. 

Im Prinzip stimmt es aber natuerlich schon. Es gibt bei allen Dingen eine andere Seite, eine Gegenbewegung, jedes noch so glückliche Leben hat seine schlechten Tage. 

Ich habe das wahrscheinlich komplett falsch verstanden...aber das ist mir dabei als erstes eingefallen. 

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esmeralda1701
05.06.21 um 17:12
In Antwort auf lillybeth

Ich muss zugeben, meine erste Gedanke dazu war die Hegelsche Dialektik. Also These, Antithese, aufgelöst in der Synthese. Das kennen bestimmt die meisten von Arbeiten die sie in der Schule geschrieben haben. Das kann man natuerlich auch auf vieles andere anwenden, Geschichte zum Beispiel. Bewegung, Gegenbewegung, darauf entsteht etwas neues das irgendwann zum Status Quo wird und eine Bewegung wird sich formen, es wird einen Gegenbewegung geben usw. usf. 

Das hat fuer mich mit Gegensätzen zu tun die es in allen Bereichen gibt, also mit Licht und Schatten.

Ich habe diesen Spruch aber auch schon oft gehoert, wenn man Fehler oder etwas negatives an jemanden finden wollte. 

Im Prinzip stimmt es aber natuerlich schon. Es gibt bei allen Dingen eine andere Seite, eine Gegenbewegung, jedes noch so glückliche Leben hat seine schlechten Tage. 

Ich habe das wahrscheinlich komplett falsch verstanden...aber das ist mir dabei als erstes eingefallen. 

Auch zuerst strenge Autoritätserziehung, dann totales Gegenteil "antiautoritär!"Jetzt denke ich wählt man einen Mittelweg! 

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lillybeth
lillybeth
05.06.21 um 23:08
In Antwort auf esmeralda1701

Auch zuerst strenge Autoritätserziehung, dann totales Gegenteil "antiautoritär!"Jetzt denke ich wählt man einen Mittelweg! 

Das ist ein sehr gutes Beispiel. Von These, Antithese, und schliesslich Synthese in der sich These und Antithese auflösen. Was daraus entsteht wird zur These oder eben zum Status Quo gegen diesen es irgendwann eine Antithese oder Gegenbewegung gibt.

Was Erziehung betrifft. Ja strenge autoritäre Erziehung hat negative Folgen. Dann das Gegenteil - keine Autorität, keine Regeln, keine festen Strukturen oder Konsequenzen haben auch negative Konsequenzen. 

In diesem Fall ist der Mittelweg sicher die beste Lösung. 

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hunter_23293090
06.06.21 um 22:50

Mir fallen dazu auf Anhieb Menschen ein, die scheinbar strahlende Vorbildpersönlichkeiten sind, in Wirklichkeit aber sehr viele dunkle Seiten haben die sie gekonnt kaschieren.

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avarrassterne3
07.06.21 um 9:33

hm, meine Antwort war natürlich in dem doppelten Thread der gelöscht wurde... dann eben noch mal:

Für mich bezog sich das immer auf die völlige Ambivalenz unserer Welt. Nichts hat nur Vorteile, nichts hat nur Nachteile, es ist immer eine Mischung aus beidem.

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esmeralda1701
07.06.21 um 12:04
In Antwort auf avarrassterne3

hm, meine Antwort war natürlich in dem doppelten Thread der gelöscht wurde... dann eben noch mal:

Für mich bezog sich das immer auf die völlige Ambivalenz unserer Welt. Nichts hat nur Vorteile, nichts hat nur Nachteile, es ist immer eine Mischung aus beidem.


Und wenn alles nur gut wäre, würden wir das ja nicht mehr als gut sehen. Wäre ja normal! Keine Spannung mehr! 
Mein Mann sagte immer über die Psychotherapie, dass ihr Ziel sei,  alles einzunivelieren. So als wollten sie bei einem Baum alle Äste absagen! 

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esmeralda1701
07.06.21 um 13:01
In Antwort auf esmeralda1701


Und wenn alles nur gut wäre, würden wir das ja nicht mehr als gut sehen. Wäre ja normal! Keine Spannung mehr! 
Mein Mann sagte immer über die Psychotherapie, dass ihr Ziel sei,  alles einzunivelieren. So als wollten sie bei einem Baum alle Äste absagen! 


Und da wäre nur noch grosse Langweile!

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erikam
08.06.21 um 8:44

Da ist schon was dranne, aber die Welt ist halt eben so

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adraste
17.07.21 um 14:22
In Antwort auf hunter_23293090

Mir fallen dazu auf Anhieb Menschen ein, die scheinbar strahlende Vorbildpersönlichkeiten sind, in Wirklichkeit aber sehr viele dunkle Seiten haben die sie gekonnt kaschieren.

Goethe zB

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esmeralda1701
17.07.21 um 14:42
In Antwort auf adraste

Goethe zB


Rudolf Steiner?

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adraste
17.07.21 um 17:32
In Antwort auf esmeralda1701


Rudolf Steiner?

Ja der auch mit seinem Antisemitismus. 

Goethe jedoch wird immer so heroisiert, er war aber ein ziemlicher Opportunist, der  sich den Herrschenden anbiederte und gerade mit den Frauen ziemlich mies gespielt hat 

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esmeralda1701
17.07.21 um 17:54
In Antwort auf adraste

Ja der auch mit seinem Antisemitismus. 

Goethe jedoch wird immer so heroisiert, er war aber ein ziemlicher Opportunist, der  sich den Herrschenden anbiederte und gerade mit den Frauen ziemlich mies gespielt hat 

Ja, extrem mit den Frauen!

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hunter_23293090
18.07.21 um 22:56
In Antwort auf adraste

Ja der auch mit seinem Antisemitismus. 

Goethe jedoch wird immer so heroisiert, er war aber ein ziemlicher Opportunist, der  sich den Herrschenden anbiederte und gerade mit den Frauen ziemlich mies gespielt hat 

Bert Brechts Umgang mit seinen Geliebten war auch ganz unterirdisch.

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adraste
19.07.21 um 9:10
In Antwort auf hunter_23293090

Bert Brechts Umgang mit seinen Geliebten war auch ganz unterirdisch.

Oh ja, der war furchtbar. Picasso ebenso.

Ich weiss nicht, warum ein abwertender bis unmenschlicher Umgang mit Frauen so maskulin wirkt und bei denen durchging. Die nutzten ihre exponierte Position massiv aus.

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K
kyano_25663839
20.09.21 um 12:36

"Schatten" und "Licht" und "Scheinbar".

Es gibt auch Schattierungen - zB in der Sprache - zB: Warum "Scheinbar" und nicht "Anscheinend"?

Im Physikbuch steht:

"Den lichtfreien Bereich hinter einem von Licht angestrahlten Gegenstand nennt man Schatten."

Ich würde also eher sagen:

Abfangen von Licht spielt bei Schatten eine Rolle.

Licht und Schatten an der selben Stelle zur selben Zeit ist ein Widerspruch, denn damit wäre Licht und "Lichtfreiheit" gleichzeitig gegeben.

Wobei ich es interessant finde, dass in der deutschen Sprache "-freiheit" nicht nur im Sinne von "uneingeschränkt" verwendet wird, sondern auch um auszudrücken, dass etwas nicht da ist.

So in Richtung:  Meinungsfreiheit = Frei von jeder Meinung?

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