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Wissen Asoziale, dass man diese als asozial betrachtet

10. Februar 2014 um 13:50

..wenn ich mir die Leute hier in der Großstadt so anschaue,stelle ich fest, dass es immer mehr Asozial gibt..meist jünge Mütter mit Zigarette, Kind Chips und Eistee oder einfach Leute, denen man das schlechte Leben einfach ansieht.Kein Bock auf Ausbildung, nur rumhängen und harzen. Keine Bildung, dumm geboren und nichts dazu gelernt. Wissen diese, dass man solche Leute als assi ansieht?

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13. Februar 2014 um 23:07

FDP-Anhänger
Was verstehst Du unter asozial? Junge Mütter mit Zigarette, die ihren Kindern Chips und Eistee zum Essen geben sind nicht asozial, sie haben nur nicht gelernt, was vernünftige, gesunde Nahrung ist und dass man seinen Kindern keinen krebserregenden Zigarettenrauch ins Gesicht bläst.

Ich hänge auch oft in Straßencafes ab und bin nach gängigem Damengeschmack schlecht angezogen, insbesondere, wenn ich mit dem Asozialen-Verkehrsmittel Fahrrad unterwegs bin. Deshalb hartze ich noch lange nicht herum! Auch weil man sich mit den 390 spätrömisch-dekadenter Sterbehilfe bekanntlich gar keinen Kaffee leisten kann.

Sind Schüler, Studenten, Touristen, Frühaufsteher und sonstige Leute, die Nachmittags Zeit haben, asozial nur weil sie in der Stadt herumlaufen?

Die wirklichen Hartz-IV-Empfänger, die vor den - ständig sich vermehrenden - Tafeln warten, sind schlicht gekleidet, weil alles ewig halten muss, und wollen nicht auffallen, wenn sie sich aus der staatlich verordneten Isolationshaft ab und zu heraustrauen. Sie verschwinden nach ihrem Einkauf sofort wieder.

Ungebildet sind die meisten Hartz-IV-Empfänger auch nicht. Ca. 3/4 haben einen Beruf erlernt, von dem man leben könnte, wenn sich die Zeitarbeitsscheißer mit ihren Sklavenlöhnen nicht so breit machen würden. Die Hartz-IV-Empfänger sind nach gängiger Arbeitgebervorstellung mit 35 bereits zu alt, und sehen als Frau nicht mehr sexy genug aus und als Mann ist man nicht mehr repräsentierbar, weil das Haar schütter wird.

Sicherlich gibt es Leute, die das System ausnutzen, auf der Straße herumhängen, herumpöbeln und sich aus dunklen Geldquellen finanzieren oder Lebenskünstler sind. Sie sind die große Ausnahme. Die werden aber als Normalzustand angesehen, weil sie in Großaufmachung in den Boulevardblättern (insbesondere die mit den vier Buchstaben für die Leseunkundigen) aufreißerisch auf der Titelseite landen und von der Politik diffamiert und veralbert werden.

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6. März 2014 um 17:27
In Antwort auf ladykiller4711

FDP-Anhänger
Was verstehst Du unter asozial? Junge Mütter mit Zigarette, die ihren Kindern Chips und Eistee zum Essen geben sind nicht asozial, sie haben nur nicht gelernt, was vernünftige, gesunde Nahrung ist und dass man seinen Kindern keinen krebserregenden Zigarettenrauch ins Gesicht bläst.

Ich hänge auch oft in Straßencafes ab und bin nach gängigem Damengeschmack schlecht angezogen, insbesondere, wenn ich mit dem Asozialen-Verkehrsmittel Fahrrad unterwegs bin. Deshalb hartze ich noch lange nicht herum! Auch weil man sich mit den 390 spätrömisch-dekadenter Sterbehilfe bekanntlich gar keinen Kaffee leisten kann.

Sind Schüler, Studenten, Touristen, Frühaufsteher und sonstige Leute, die Nachmittags Zeit haben, asozial nur weil sie in der Stadt herumlaufen?

Die wirklichen Hartz-IV-Empfänger, die vor den - ständig sich vermehrenden - Tafeln warten, sind schlicht gekleidet, weil alles ewig halten muss, und wollen nicht auffallen, wenn sie sich aus der staatlich verordneten Isolationshaft ab und zu heraustrauen. Sie verschwinden nach ihrem Einkauf sofort wieder.

Ungebildet sind die meisten Hartz-IV-Empfänger auch nicht. Ca. 3/4 haben einen Beruf erlernt, von dem man leben könnte, wenn sich die Zeitarbeitsscheißer mit ihren Sklavenlöhnen nicht so breit machen würden. Die Hartz-IV-Empfänger sind nach gängiger Arbeitgebervorstellung mit 35 bereits zu alt, und sehen als Frau nicht mehr sexy genug aus und als Mann ist man nicht mehr repräsentierbar, weil das Haar schütter wird.

Sicherlich gibt es Leute, die das System ausnutzen, auf der Straße herumhängen, herumpöbeln und sich aus dunklen Geldquellen finanzieren oder Lebenskünstler sind. Sie sind die große Ausnahme. Die werden aber als Normalzustand angesehen, weil sie in Großaufmachung in den Boulevardblättern (insbesondere die mit den vier Buchstaben für die Leseunkundigen) aufreißerisch auf der Titelseite landen und von der Politik diffamiert und veralbert werden.

Vielen Dank!
Gerade der hinweis auf die staatlich verordnete Isolationshaft ist etwas, das meist übersehen wird.
Würden die Leute selber mehr denken (sich auf seine Bildung was einzubilden ist nichts wert, wenn man nicht mehr in der Lage ist, sich auch eigene Gedanken zu machen!!), kämen sie auch von alleine darauf, dass die darstellung meist Negativbeispiele sind, die sich eben besser verkaufen als die traurige Wahrheit (die die Regel ist)
Ich möchte am Rande noch hinzufügen, dass Ich es es weiterem keinem verübeln kann, der sich entscheidet NICHT für das selbe Geld (wie durch Harz4) einer 40-50 Stunden/Woche Arbeit nachzugehen, in der er womöglich auch noch wie der letzte Dreck behandelt wird.

Ich höhre allzuoft in den Medien Lobeshymnen auf alleinerziehende Mütter, die sechs Tage die Woche, 17 Stunden am Tag arbeiten für einen Hungerlohn, weil sie ihren Kindern ein tolles Vorbild sein wollen.
Was sie allerdings zeigen ist, dass sie nie für sie da sind, und das es in Ordnung ist, wenn dich jemand bis aufs Blut ausnutzt, solange du dann ein bischen damit angeben kannst...

Diese Gesellschaft macht mich KRANK!

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7. März 2014 um 19:56
In Antwort auf kweld

Vielen Dank!
Gerade der hinweis auf die staatlich verordnete Isolationshaft ist etwas, das meist übersehen wird.
Würden die Leute selber mehr denken (sich auf seine Bildung was einzubilden ist nichts wert, wenn man nicht mehr in der Lage ist, sich auch eigene Gedanken zu machen!!), kämen sie auch von alleine darauf, dass die darstellung meist Negativbeispiele sind, die sich eben besser verkaufen als die traurige Wahrheit (die die Regel ist)
Ich möchte am Rande noch hinzufügen, dass Ich es es weiterem keinem verübeln kann, der sich entscheidet NICHT für das selbe Geld (wie durch Harz4) einer 40-50 Stunden/Woche Arbeit nachzugehen, in der er womöglich auch noch wie der letzte Dreck behandelt wird.

Ich höhre allzuoft in den Medien Lobeshymnen auf alleinerziehende Mütter, die sechs Tage die Woche, 17 Stunden am Tag arbeiten für einen Hungerlohn, weil sie ihren Kindern ein tolles Vorbild sein wollen.
Was sie allerdings zeigen ist, dass sie nie für sie da sind, und das es in Ordnung ist, wenn dich jemand bis aufs Blut ausnutzt, solange du dann ein bischen damit angeben kannst...

Diese Gesellschaft macht mich KRANK!

Nur noch Ausbeutung
Dass jemand für den Hartz-IV-Satz nicht arbeiten will, kann ich ebenfalls gut nachvollziehen. Wenn ich zur Arbeit muss, habe ich Fahrtkosten. Meine Monatskarte zum Arbeitsplatz, der ca. 25km entfernt ist, kostet inzwischen knapp 120EUR. Das Auto ist mindestens genauso teuer (man steht ja meist im Leerlauf im Stau oder vor roten Ampeln) und täglich mit dem Fahrrad (kostet übrigens auch ca. 2ct/km) 50km zu fahren ist nicht jedermanns Sache und mit 1.200kcal "Ernährung" pro Tag auch nicht zu schaffen. Übrigens hatten die Menschen im Hungerjahr 1947 durchschnittlich etwa 800kcal pro Tag zu essen und sind wie die Fliegen verhungert. Das ist alles schon vergessen.

Die alleinerziehende Mütter passen genau in das Konzept der Ausbeutung: Es wird auf höchstem Niveau ein selbstverschuldeter Fachkräftemangel bejammert. Wir haben tatsächlich einen Fachkräftemangel: Es fehlt nämlich die hochqualifizierte Fachkraft, die sich 70; 80 Stunden die Woche für lau ausbeuten lässt, im Glasscherbenviertel wohnen will und nichts zu essen braucht. Der mühsam (immer noch nicht) eingeführte Mindestlohn von 8,50EUR sind ungefähr nur 1.000EUR netto. Zum Vergleich kommt ein Hartz-IV-Empfänger in meiner Heimatstadt auf etwa 800EUR, weil selbst 40qm-Wohnungen im Glasscherbenviertel unbezahlbar geworden sind. Das überfordert aber viele Leute, insbesondere diejenigen, die zwar an irgendwelchen Eliteuniversitäten studiert haben, aber nur dumm realitätsfern daherlabern können.

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9. März 2014 um 23:59
In Antwort auf ladykiller4711

Nur noch Ausbeutung
Dass jemand für den Hartz-IV-Satz nicht arbeiten will, kann ich ebenfalls gut nachvollziehen. Wenn ich zur Arbeit muss, habe ich Fahrtkosten. Meine Monatskarte zum Arbeitsplatz, der ca. 25km entfernt ist, kostet inzwischen knapp 120EUR. Das Auto ist mindestens genauso teuer (man steht ja meist im Leerlauf im Stau oder vor roten Ampeln) und täglich mit dem Fahrrad (kostet übrigens auch ca. 2ct/km) 50km zu fahren ist nicht jedermanns Sache und mit 1.200kcal "Ernährung" pro Tag auch nicht zu schaffen. Übrigens hatten die Menschen im Hungerjahr 1947 durchschnittlich etwa 800kcal pro Tag zu essen und sind wie die Fliegen verhungert. Das ist alles schon vergessen.

Die alleinerziehende Mütter passen genau in das Konzept der Ausbeutung: Es wird auf höchstem Niveau ein selbstverschuldeter Fachkräftemangel bejammert. Wir haben tatsächlich einen Fachkräftemangel: Es fehlt nämlich die hochqualifizierte Fachkraft, die sich 70; 80 Stunden die Woche für lau ausbeuten lässt, im Glasscherbenviertel wohnen will und nichts zu essen braucht. Der mühsam (immer noch nicht) eingeführte Mindestlohn von 8,50EUR sind ungefähr nur 1.000EUR netto. Zum Vergleich kommt ein Hartz-IV-Empfänger in meiner Heimatstadt auf etwa 800EUR, weil selbst 40qm-Wohnungen im Glasscherbenviertel unbezahlbar geworden sind. Das überfordert aber viele Leute, insbesondere diejenigen, die zwar an irgendwelchen Eliteuniversitäten studiert haben, aber nur dumm realitätsfern daherlabern können.

Vielen Dank Ladykiller
Schön zu sehen, dass das noch so gesehen wird, und nicht nur die Medienpropaganda
Ich kann dir nichts hinzufügen, außer dass Ich dir absolut Recht gebe!

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14. März 2014 um 19:16
In Antwort auf kweld

Vielen Dank Ladykiller
Schön zu sehen, dass das noch so gesehen wird, und nicht nur die Medienpropaganda
Ich kann dir nichts hinzufügen, außer dass Ich dir absolut Recht gebe!

Medienpropaganda kann widerlich sein
Viele Menschen haben Bekannte, die von Hartz IV "leben" müssen. Die wissen was das heißt, mit so wenig Geld auskommen zu müssen und unterstützen sie oft unauffällig nach Kräften. Die ärmsten Schweine sind natürlich die Leute, die keine Bekannten oder Verwandten, die sie unterstützen können, haben.

Das mit der Medienpropaganda sehe ich deshalb nicht ganz so eng, obwohl sie widerlich sein kann. Wenn mir jemand mit der Bild-Zeitung daherkommt, frage ich ihn, ob er auch lesen kann. Das ist purer Sensationsjournalismus für kritiklose Leute. Bei allzu großer Sensationsmache springt das Arbeitsamt den Arbeitslosen sogar bei und stellt fest, dass nur etwa drei Prozent der Arbeitslosen sich vor der Arbeit drücken und eine Sperre erhalten.

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21. März 2014 um 22:08

Asozial
Gestern war ich in einen Stadtwald und sah dort Kinder Abfall sammeln. Meist waren es Dreiergruppen, zwei mit Greifstangen und einer/eine mit Sack. Als ich an drei Mädels vorbei ging, fragte mich eine: "Sind sie asozial?" Ich habe meine Ohren nicht geglaubt und ließ die Frage wiederholen. Dann habe ich begriffen, dass sie ins Wald so geschickt wurden und ihnen gesagt wurde, die Hinterlassenschaften von asozialen Menschen zu beseitigen.
Ich antwortete: "Ich habe noch zu Zeiten von Pfadfinder gelernt in Wald zu überleben und da zu gehörte auch sich so zu benehmen, dass ich keine Spuren hinterlassen dürfte."

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