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Wis sollten sich Ausländer anpassen?

20. Januar 2009 um 0:18

Wie sollten sich Ausländer (allgemein, nicht nur Muslime) eurer Meinung nach in D anpassen?

LG

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20. Januar 2009 um 1:04

Ganz einfach
Sprache lernen, arbeiten.... Kultur und Sprache muss man nicht ablegen, das kann man alles schön vereinen.

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20. Januar 2009 um 12:25

Offen sein
Hallo,

ich finde man sollte auf Fall die Sprache beherrschen. Nicht unbedingt perfekt, aber man sollte sie sprechen können. Das ist meiner Meinung nach Voraussetzung um sich "anpassen" zu können.
Darauf baut doch alles weitere auf. Schule, Arbeit, Freizeit, Freunde usw.
Es verlangt mit Sicherheit niemand, dass man seine Herkunft verleugnet, aber man sollte dem Neuen offen gegenüber sein.
Schließlich sind die meisten aus freien Stücken hier und haben sich bewusst für ein Leben hier entschieden. Selbst wenn Menschen nach Deutschland gekommen sind, weil sie in ihrem Land nicht mehr willkommen sind, sich dort nicht sicher fühlen o.Ä. haben sie sich für das hier Leben entschieden und sollten sich zumindest ein wenig einfügen.

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20. Januar 2009 um 19:26


Meinst du das ernst?
Nichts mit den Landsleuten zu tun

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20. Januar 2009 um 21:41

Wie passen sich deutsche an?
die frage kann ich dir beantworten:
viele nämlich gar nicht.

die sprache erlernen braucht man nicht, solange es ja mit englisch mehr schlecht als recht geht, also bleibt einem auch das VERSTÄNDNIS verwehrt.

respekt aufbringen erübrigt sich auch, weil es die einheimischen ja schliesslich mit DEUTSCHEN zu tun haben.

und sitten - na ich bitte dich!

was ist mit gesetzestreue? aber auch darüber gibt es nicht viel zu sagen. dokumente kann man wohl nirgends so einfach fälschen wie hier, und als deutscher ist man auch bei der polizei priviligiert.

und die viel zitierte paralellgesellschaft scheint in wirklichkeit eh eine erfindung der deutschen zu sein, denn sie treffen sich ausschliesslich untereinander. kontakte mit einheimischen beschränken sich auf knausrige einkaufsdebatten und augen rollende verhandlungen mit begriffsstutzigen handwerkern. (ich hab ihm tausendmal gesagt "not put this here, its not go like zzis!", aber er kapiert ja nix )

natürlich zahlen sie keine steuern, denn sie arbeiten ja ohne arbeitsgenehmigung, verdienen aber in harten devisen. die schleppen sie auch schön brav aus dem land, wenn heimaturlaub ansteht.

leider sind das meist die, die zuhause die klappe am weitesten aufreißen und sich über die ausländer in deutschland aufregen und mit den "inländern im ausland" aber auch nix anfangen können. armselig, oder?

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21. Januar 2009 um 17:55

Ja,
ich bin deutsch. und bin es eigentlich auch gerne,
ich lebe schon ein halbes leben lang im ausland.

wieso?

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21. Januar 2009 um 21:02

Das sind leider wahrheiten
du darfst mir das wirklich glauben
wie gesagt, ich lebe selber seit 18 jahren im ausland und sehe es tagtäglich.
ich unterrichte deutschsprachigen die landessprache mit ihrer schrift. da habe ich allemal schüler, die schon seit vielen vielen jahren hier leben und bislang noch kein bedürfnis hatten, an ihrer "sprachlosigkeit" was zu ändern. und die kommentare, die dann über die einheimischen fallen, klingen verdächtig nach kolonialgehabe.
ich weiß, dass es auch andere gibt. solche suchen meine kurse auf, sobald sie richtig angekommen sind. die haben aber meist auch einen bezug zu den landsleuten hier und ganz andere möglichkeiten der integration.

dass hier im privaten weitgehend geschlechtertrennung praktiziert wird, macht es den ausländern allerdings nicht gerade leichter, sich in die gesellschaft einzubringen. ca 50% der bevölkerung, der weibliche teil also, der eine kultur ja entscheidend mitprägt, bleibt ihnen so vorenthalten. und das betrifft ausländische männer genauso wie ausländische frauen: wo keine familiäre bindung zum gastgeberland ist, findet man auch kaum zugang zu den privaten bereichen der einheimischen.
aber man könnte ja wenigstens mal von seinem hohen roß runterkommen ...

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21. Januar 2009 um 21:10

Unruhestifter
ist übertrieben und davon war nicht die rede.
herablassend - kann schon sein. genauso herablassend eben, wie das benehmen der deutschen, die ich oben beschrieben habe

ich räume ja auch ein, dass durchaus nicht alle deutschen so ein verhalten an den tag legen, aber die betreffenden sind immerhin so viel und auffällig, dass sie den einheimischen schon ein ganz bestimmtes bild abgeben.
trotz allem haben sie hier immer noch eine bessere meinung von den zugeanderten russen... aber das ist ein anderes kapitel,
außerdem vermeide ich fortan lieber tunlichst, irgendein volk zu charakterisieren ...

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21. Januar 2009 um 21:58

bei mir im ausland
das hast du aber nett gesagt

du, das ist ganz unterschiedlich. es gibt eigentlich alle schichten und alle fälle. diejenigen, die hierher geheiratet haben, sind so vielschichtig wie nur was: wo die liebe eben hinfällt und die macht nun mal weder halt vor akademischen graden noch vor sozial minderbemittelten.
aber auch die anderen, die aus eigeninitiative hier einwandern, sind nicht zwingend irgendwelche verkrachten existenzen. einige haben einen regulären job, den sie für ihre auslandserfahrung sogar gerne riskieren, andere sind arbeitslos oder rentner, wieder andere werden beruflich hierher versetzt. (wir reden hier von einer touristenhochburg - aber, wohlgemerkt! nicht von dt. touristen!) wir hatten auch schon die auswanderer-soap hier...
jeder von ihnen hat da wohl seine gründe, in ein land wie dieses zu gehen, wenngleich sie auch nicht unbedingt nachzuvollziehen sind, in anbetracht der haltung, die sie gegen dieses land hegen...

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