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Wie soll man in einer Gesellschaft...

9. Juni 2009 um 12:16

Hallo Zusammen

Wenn man Bücher wie "Der kleine Prinz", "Der Alchimist" oder allgemein Lebensweisheiten liest erscheint einem das wirklich Wesentliche doch mit ganz anderen Augen, man spürt auf was es wirklich ankommt und dass man lediglich den Weg seines Herzen zu gehen braucht, um das Glück zu finden.

Doch wie soll man all diese Weisheiten in einer Gesellschaft umsetzen, die blind ist dafür? Wie soll man sein Herz öffnen, wenn es dann mit Füssen getreten wird, von den "grossen Leuten" wie der kleine Prinz sie nennt?

Wie denkt ihr darüber?

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9. Juni 2009 um 13:58

Wie soll man all diese Weisheiten in einer Gesellschaft umsetzen
es ist Dein Leben und Dein Frieden in Deinem Herzen, auch wenn die Gesellschaft oder das Leben um Dich herum stürmisch ist. Manche leben selbst im Krieg und behalten ihren Frieden im Herzen. Das Leben um Dich herum ist eine Prüfung.


Ein Bild vom Frieden

Es war einmal ein König, der schrieb einen Preis im ganzen Land aus: Er lud alle Künstler ein, den Frieden zu malen und das beste Bild sollte eine hohe Belohnung bekommen.

Die Künstler im Land machten sich eifrig an die Arbeit und brachten dem König ihre Bilder. Aber von allen Bildern, die gemalt wurden, gefielen dem König nur zwei. Zwischen denen musste er sich nun entscheiden.

Das erste war ein perfektes Abbild eines ruhigen Sees. In dem See spiegelten sich die malerischen Berge, die den See umrandeten und man konnte jede kleine Wolke im Wasser wiederfinden. Jeder, der das Bild sah, dachte sofort an den Frieden.

Das zweite Bild war ganz anders. Auch hier waren Berge zu sehen, aber diese waren zerklüftet, rau und kahl. Über den Bergen jagten sich am grauen Himmel wütende Wolkenberge und man konnte den Regen fallen sehen, den Blitz aufzucken und fast auch den Donner krachen hören. An dem einen Berg stürzte ein tosender Wasserfall in die Tiefe. Keiner, der das Bild sah, kam auf die Idee, dass es hier um den Frieden ging.

Aber der König sah hinter dem Wasserfall einen winzigen Busch, der auf der zerklüfteten Felswand wuchs. In diesem kleinen Busch hatte ein Vogel sein Nest gebaut. Dort in dem wütenden Unwetter an diesem unwirtlichen Ort saß der Muttervogel auf seinem Nest in perfektem Frieden.

Welches Bild gewann den Preis?

Der König wählte das zweite Bild und begründete das so: "Lasst Euch nicht von schönen Bildern in die Irre führen: Frieden braucht es nicht dort, wo es keine Probleme und keine Kämpfe gibt. Wirklicher Frieden bringt Hoffnung und heißt vor allem, auch unter schwierigsten Umständen und größten Herausforderungen, ruhig und friedlich im eigenen Herzen zu bleiben."

Verfasser unbekannt

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14. Juni 2009 um 18:56

Ich habe den Eindruck...
dass in den letzten Jahren immer mehr eine Pathos-Tendenz in Gesellschaft und Köpfen stattfindet. Da redet man plötzlich nicht mehr von einer Gesellschaft, die nun mal aus sehr verschiedenen Typen, Auffassungen und Kleinsystemen besteht, nein, es wird schwarz-weiß gemalt und - alle Jahre wieder - der kleine Prinz bemüht. Und dann leidet man eine Runde in schöner Pose.

Das ist jetzt durchaus etwas überspitzt formuliert (und ich entschuldige mich im Voraus, wenn sich jemand auf den Schlips getreten fühlt), aber ich stehe solchen Feststellungen zunehmend ratlos bis irritiert gegenüber. Ist das Leben so langweilig, dass man künstliche "Freiheit oder Tod!!"-Szenarien bemühen muss?

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