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Wie sind eure Finanzen??

2. November 2004 um 10:59

Wäre doch mal interessant zu wissen,wie die Deutschen so mit Geld umgehen!
Überzeiht ihr eurer Konto schon einmal,habt ihr euch ein Haus/Wohnung gerade gekauft oder euch sonstwie in Unkosten gestürzt? Oder bekommt ihr Arbeitslosen/Sozialhilfe?? Oder geht es euch finanziell verdammt gut? kennt ihr Leute die über ihre Verhältnisse leben??


Bin mal gespannt

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2. November 2004 um 11:03

....
...verdiene gut, kann nicht mit Geld umgehen, bin 1200 Euro in den Miesen (Dispo)weil ich zu teuer lebe sonst aber keine Ratenzahlungen o.ä. die ich abstottern muss.
Bin Vollzeit berufstätig, verdien 2200 brutto.

LG Anjuna

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2. November 2004 um 11:12

Bin sehr stolz!!!
Bei mir ist es so,daß ich auch ganz gut verdiene und bisher immer einen Dispo hatte.Jetzt habe ich im Januar plus auf dem Konto!!War aber nicht einfach.Ich kenne Leute die haben Haus/Wohnung,neue Küche, neues Auto usw.Hängen voll am Fliegenfänger. Wo sich bei mir immer die Nackenhaare aufstellen ist,wenn die dann noch 3 kleine Kinder haben und die Kinder ausser dem Freibad im Sommer noch nichts gesehen haben, von Urlaub gar keine Rede.
Und schlafen möchte man doch nachts auch noch ruhig oder nicht?

LG

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2. November 2004 um 11:13

Mir geht es finanziell gut
verdiene recht viel, kann sehr gut mit geld umgehen, habe immer gespart und mache anschaffungen erst dann, wenn ich es mir wirklich leisten kann.

keine schulden, keine schufa, geld liegt sicher in div. rentenfonds, bundesanleihen, kapitalsparbüchern usw und arbeitet fleißig vor sich hin so richtig spießig, gell

lg sephrenia

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2. November 2004 um 11:32

Verdiene
mittelmäßig, komme aber gut mit meinem Geld klar. Fahre auch eher die "spießige" Variante, sprich Investition in diverse Fonds, und Geldmarktfonds fürs kurzfristige Sparen...

Gekauft wird auch nur, wenn genug Geld da ist, also keine Schulden vorhanden..Konto überziehe ich nur im Notfall, wenn z.B. Autoreparatur ansteht.

Mmmh, ich kenne eigentlich niemanden, der über seine Verhältnisse lebt, sicher, ein paar Leute, die schon mal zuviel ausgeben, aber es hält sich alles im "grünen" Bereich.

Grüße
Kankra

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2. November 2004 um 11:32

Hm...
Also: ich verdiene mittelgut (im Hinblick auf meine Ausbildung), habe aber dank Studium nicht nur Miese auf dem Konto, sondern auch noch Bafög abzuzahlen. Ganz nebenbei hängt mein Herz nicht sehr am Geld und ich gebe gerne aus, was ich habe - gerne auch mal mehr als ich habe. Sorgen bereitet mir das im Moment nicht, ehrlich gesagt. Ich weiß ja, dass es bergauf geht und ich gehöre nicht zu den Menschen, die ein so extremes Sicherheitsdenken haben. Altersvorsorge läuft, sparen auf das zukünftige Eigenheim beginnt Anfang des Jahres. Und mit Weihnachtsgeld etc. sollte sich auch das Konto ausgleichen lassen.

LG, Nindscha

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2. November 2004 um 12:24

Also...
...ich verdiene auch sehr gut (bezahle das aber gerade mit meiner psyche und sehe es mehr als schmerzensgeld .....egal, ist ein anderes thema). ich wäre aber zuvor fast in die arbeitslosigkeit gerutsch.

ich habe mein konto noch nie überzogen. ich gebe einfach kein geld aus, dass ich nicht habe

ich besitze eine eigentumswohnung (ist vermietet und geerbt) und habe auch einiges angelegt.

da mein freund auch sehr gut verdient, haben wir im moment keine finanziellen sorgen.

ja, ich kenne leute die über ihre verhältnisse leben und immer im soll sind z.b. meine beste freundin.

liebe grüße

tigerle

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2. November 2004 um 12:30



Also ich hätte sicher mehr Geld zur Verfügung, wenn ich nicht jeden Monat so viel für Schuhe und andere Klamotten ausgeben würde *schäm*

Ansonsten schau ich immer, dass ich mein Konto nicht überziehe... bis jetzt klappt es auch ganz gut. Jeden Monat wird sogar ein bissl gespart... aber ich geb mein Geld nun mal auch gerne aus

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2. November 2004 um 12:48

LOL
ja, schon recht schwäbisch, aber kein entenklemmer *fg*

recht viel ist dehnbar, da haste recht, sagen wir mal ich habe mich in den im oberen bereich der mittleren einkommen hochgearbeitet mein fleiß hat für meinen ag schon seinen preis

lg aussem kessel in die höheren gefilde *winke*
sephrenia
schneits schon *breitgrins*

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2. November 2004 um 12:58

Wie die Deutschen mit Geld umgehen...
Ich denk gar nicht dran, etwas über meine finanziellen Verhältnisse zu berichten, aber wie die Deutschen mit Geld umgehen...dazu kann ich schon etwas sagen. Es gehört zu meinen leidlichen Aufgaben, Personen zum privaten Insolvenzverfahren zu beraten, und wenn ich dann höre, wie die Schulden zustande gekommen sind, fasse ich mir manchmal an den Kopf. Da werden Häuser gebaut, gekauft, da wird verreist, ein Auto muss auch her...dann mag man sich nicht mehr, das Haus muss mit Verlust verkauft werden, am besten wird noch eine Partei arbeitslos und schon ist das private Insolvenzverfahren die einzige Möglichkeit, nochmal die Sonne zu sehen. Meistens sind das "Normalverdiener", die davon träumen, im Alter ein Haus im Grünen zu haben. Etwas Realismus hätte sicher weitergeführt.
Und dann kenne ich Leute, die wirklich gut verdienen (jemand sagte mal...für 4000 netto steh ich doch morgens nichts auf!!), die aber zum Teil dermaßen geizig sind, dass noch die Rabattcoupons gesammelt werden. Ein Lied der Gruppe "Subway to Sally" heißt..."Du nimmst nichts mit", ich glaub, die CD werd ich demnächst mal verschenken.

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2. November 2004 um 13:27

Für Sixpack und Zigaretten
reicht es allemal...

Dr. Lovet

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2. November 2004 um 18:01

Hmm...
...ich studiere, bekommen 0 Bafög, bekommen von meinen Eltern, neben der Miete für die WOhnung, noch 200. Das geht zu 100% in Essen, Telefonanschluss etc. In den Semesterferien jobbe ich, diesmal ist das Geld für nen Laptop draufgegangen. Alles in allem reicht das Geld einigermaßen, aber 100 mehr wären doch nett ;

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3. November 2004 um 18:49

Hm..
mein Onkel hat seit einem halben Jahr kein Lohn mehr bekommen.Die Tante geht 2 Jobs nach um die Familie durchzubringen.Und die Großeltern bekommen unregelmäßig ihre Rente.Ich glaub da können wir in Deutschland zufrieden sein.

Gruß Diego

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4. November 2004 um 9:26

Ja und das haben sie
ich verdient.

Diese Generation hat zu Geld auch noch eine ganz andere Einstellung.
Urlaubsreisen, Handys, Playstation, Kneipe,
Eletrogeräte ( und wenn dann war es was fürs Leben ), Auto oder gar zwei - nein das gab es nicht.
Und daran kann man sich ein Beispiel nehmen , unglücklich waren sie nicht , sie leisten sich heute etwas ( besser als es den Erben zu lassen )
Für einen Kredit muss ich zur Rückzahlung x mal solange arbeiten als wenn ich spare.

Aber ein Teenie ohne Konto, Handy,Zigaretten, Freitag abend Disko,Playstion 8 und die dazugehörigen teuren Spiele ) Mofa oder ab 18 ein Auto - wie uncool ( Das kann es doch nicht sein.

Wir haben zur Zeit auch nur ein Gehalt , aber ich weiß aus bitterer Erfahrung wie es ist Schulden zu haben - danke nie wieder.

sonne

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4. November 2004 um 9:57

@ Michaela
die Familie lebt im Ausland !

Gruß

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4. November 2004 um 10:11

Was für eine Aussage...
Echt, ich bin entsetzt! Meinst du, die heutigen Rentner haben das alles geschenkt bekommen? Die haben ihr Leben lang hart gearbeitet und gespart! Das Häuschen, was viele zum Glück haben, haben sich die meisten abgespart. Ganz nebenbei kenne ich auch genug Rentner, die in Ihrem Leben nie im Urlaub waren, die auch heute nicht wegfahren können, und denen es trotz 50 Jahren harter Arbeit nicht gut geht heute.

Und uns jungen Leuten geht es nun auch nicht gerade schlecht. und wenn man ein bischen vernünftig plant, wird es uns in Zukunft sogar noch viel besser gehen... Nur selber aktiv werden müssen wir.

Nindscha

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4. November 2004 um 11:03
In Antwort auf beat_12643474

Was für eine Aussage...
Echt, ich bin entsetzt! Meinst du, die heutigen Rentner haben das alles geschenkt bekommen? Die haben ihr Leben lang hart gearbeitet und gespart! Das Häuschen, was viele zum Glück haben, haben sich die meisten abgespart. Ganz nebenbei kenne ich auch genug Rentner, die in Ihrem Leben nie im Urlaub waren, die auch heute nicht wegfahren können, und denen es trotz 50 Jahren harter Arbeit nicht gut geht heute.

Und uns jungen Leuten geht es nun auch nicht gerade schlecht. und wenn man ein bischen vernünftig plant, wird es uns in Zukunft sogar noch viel besser gehen... Nur selber aktiv werden müssen wir.

Nindscha

Dat stimmt...lang und hart gearbeitet!
ausser die Ausiedler (Russland-Deutsche)
die haben gleich die Rente bekommen, ohnen einen Tag zu arbeiten!

Es lebe dich Gerechtigkeit..

Dr. Lovet

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4. November 2004 um 11:05
In Antwort auf lovet

Dat stimmt...lang und hart gearbeitet!
ausser die Ausiedler (Russland-Deutsche)
die haben gleich die Rente bekommen, ohnen einen Tag zu arbeiten!

Es lebe dich Gerechtigkeit..

Dr. Lovet

Scheiss Tippfehler..
keine Zeit!

Dr. Lovet

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4. November 2004 um 11:16

Wäre doch mal interessant zu wissen
wie du neugieriges ETWAS mit DEINEM GELD umgehst.
bin mal gespannt.

(man noch so eine dämliche Frage,und ich antworte mit meinen restlichen fünfundzwanzig Pseudos nicht mehr so freundlich,wenn du wieder eine sonne dämliche, spionageverdächtige Frage stellt.kapische?

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4. November 2004 um 11:21
In Antwort auf lovet

Dat stimmt...lang und hart gearbeitet!
ausser die Ausiedler (Russland-Deutsche)
die haben gleich die Rente bekommen, ohnen einen Tag zu arbeiten!

Es lebe dich Gerechtigkeit..

Dr. Lovet

Aber hallo Lov..
Es lese die Gerechtigkeit;
und: es lebe dich Gefechtigkeit

fettich

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4. November 2004 um 11:33
In Antwort auf lovet

Dat stimmt...lang und hart gearbeitet!
ausser die Ausiedler (Russland-Deutsche)
die haben gleich die Rente bekommen, ohnen einen Tag zu arbeiten!

Es lebe dich Gerechtigkeit..

Dr. Lovet

Okay...
Da muss man ne Einschränkung machen. Aber das ist ja nun eher die Ausnahme als die Regel...

Nindscha

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4. November 2004 um 11:47
In Antwort auf beat_12643474

Was für eine Aussage...
Echt, ich bin entsetzt! Meinst du, die heutigen Rentner haben das alles geschenkt bekommen? Die haben ihr Leben lang hart gearbeitet und gespart! Das Häuschen, was viele zum Glück haben, haben sich die meisten abgespart. Ganz nebenbei kenne ich auch genug Rentner, die in Ihrem Leben nie im Urlaub waren, die auch heute nicht wegfahren können, und denen es trotz 50 Jahren harter Arbeit nicht gut geht heute.

Und uns jungen Leuten geht es nun auch nicht gerade schlecht. und wenn man ein bischen vernünftig plant, wird es uns in Zukunft sogar noch viel besser gehen... Nur selber aktiv werden müssen wir.

Nindscha

Also
da muss ich Michaela mal recht geben!

Hart gearbeitet ja! Aber die heutige Rentnergeneration hat von einem Wirtschaftsaufschwung profitiert, den wir in diesem Maße nicht erleben werden!

Jammerm auf hohem Niveau ....

Naja, wir erbens ... hi hi ...

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4. November 2004 um 11:50
In Antwort auf beat_12643474

Okay...
Da muss man ne Einschränkung machen. Aber das ist ja nun eher die Ausnahme als die Regel...

Nindscha

Ja, ja
nur kostet die Ausnahme uns viel zu viel...

Dr. Lovet

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4. November 2004 um 14:32

So kann nur ...
jemand schreiben, der keinen Plan hat wie es hier vor 30, 40 oder 50 Jahren aussah.

" ... Da liessen sich locker Häuser bauen für kleines Geld, der Witschaftsaufschwung war da. Urlaub immer!! ..."

Aufschwung vom Punkt Null. Auferstanden aus Ruinen. Viele Entbehrungen in der Anfangszeit und dann langsam Schritt für Schritt bergauf. Die Nachkriegsgeneration hat den Grundstock für den heutigen Wohlstand gelegt. Und wie stellt sich das heute dar? ... locker Häuser bauen für kleines Geld ... wirklich sagenhafte Kehrtwendung.

Ich kann mich an eine Begebenheit erinneren, wo meine Mutter in ihrem Portemonnaie nachsah und genau nachrechnete, ob beim Einkaufen noch eine Flasche Bier für meinen Vater drin war (Schulden hätte sie nie gemacht) und wir gehörten damals mit Sicherheit nicht zur Unterschicht und bezogen auch keine Sozialleistungen.

Natürlich gab es auch damals größere Unterschiede zwischen arm und reich, aber ganz allgemein hat sich der durchschnittliche Wohlstand in den letzten 50 Jahren doch sehr positiv entwickelt.

Ich hab einige Oldies zu den Jahren nach 45 befragt und viele waren der Ansicht, dass damals bei weitem nicht so viel gejammert wurde wie heute, sondern eine andere Stimmung vorherrschte und vielleicht hat sich der Wirtschaftsaufschwung auch deshalb entwickelt, weil die Stimmung sich eben nach Aufbruch und nicht so sehr nach Untergang anfühlte.

Wenn jemand, der intensiv die Nachkriegszeit erlebt hat, heute Deine Zeilen liest, schlägt er vermutlich die Hände über dem Kopf zusammen. Laß Dir mal erzählen, was früher Standard war und sich heute kein Mensch mehr vorstellen kann.

Natürlich gibt es heute eine Menge Dinge, die Menschen Angst machen und viele Probleme, die es früher in dieser Form nicht gab, aber das alles findet auf einer Grundlage statt, die wesentlich besser ist als die vor 40 oder 50 Jahren.

LG

Larsen

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4. November 2004 um 15:15

Tja, wie dumm...
Dumm bin ich mit Sicherheit nicht und ich sehe auch nicht alles durch die rosarote Brille. Im Gegenteil. Ich sträube mich aber dagegen, realistisch = negativ zu setzen. Sicher ist die Situation in Deutschland im Moment nicht optimal, aber sie ist auch nicht so furchtbar schlimm, wie immer polemisch behauptet wird.

Ich bin zum Glück noch nie plötzlich entlassen worden, und zum Glück auch niemand aus meinem persönlichen Umfeld. Mir ist durchaus bewusst, dass das heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Aber es ist ja nun realistisch betrachtet auch nicht so, dass wir alle schon mit einem Bein auf der Straße stehen.

Mit kommt es vor, als würdest du den heutigen Rentnern ankreiden, dass sie damals sicherere Jobs hatten, dass es damals einfacher war, einen guten Posten zu bekommen. Ist daran etwas Schlimmes? Das waren ganz andere Zeiten mit vielen anderen Problemen. Du pickst dir diesen einen positiven Aspekt heraus und lässt alles andere unter den Tisch fallen.

"Da liessen sich locker Häuser bauen für kleines Geld, der Witschaftsaufschwung war da. Urlaub immer!!"

Ganz klar. Das Gros der deutschen Rentner hat sich sein Häuschen ganz locker gebaut und nebenbei auch noch ständig Urlaub gemacht... Die hatten damals alles, die hattens immer nur leicht und wir haben soooooo schwer.

Ich glaube, das größte Problem, welches Deutschland im Moment hat, ist diese ewige Schwarzmalerei und dieses ganze Rumgejammere.

Nindscha

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4. November 2004 um 16:01

Herr laß hirn runter...
sag mal, du hast recht junge eltern oder? anders kann ich mir nicht erklären, warum du so eine gequirlte schl... von dir gibst... du weißt ja überhaupt nicht wovon du redest!

wenn es nach dir ginge müßte ich meinen eltern alles neiden was sie zusammen aufgebaut haben. nur falls es dich interessieren sollte, meine eltern sind beides kriegskinder. meine mom wäre auf der flucht fast verhungert und meinem dad ging es auch nicht viel besser.

was dir fehlt, ist der respekt vor der leistung der älteren generation. nach den vielen jahren harter gönne ich meinen eltern den jährlichen urlaub und das abbezahlte haus.

es ist halt immer einfacher auf die zu schimpfen, die mehr haben, als sich selbst was zu erarbeiten. das muß man erstmal nachmachen!

sephrenia

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4. November 2004 um 16:07
In Antwort auf helmut_12550923

So kann nur ...
jemand schreiben, der keinen Plan hat wie es hier vor 30, 40 oder 50 Jahren aussah.

" ... Da liessen sich locker Häuser bauen für kleines Geld, der Witschaftsaufschwung war da. Urlaub immer!! ..."

Aufschwung vom Punkt Null. Auferstanden aus Ruinen. Viele Entbehrungen in der Anfangszeit und dann langsam Schritt für Schritt bergauf. Die Nachkriegsgeneration hat den Grundstock für den heutigen Wohlstand gelegt. Und wie stellt sich das heute dar? ... locker Häuser bauen für kleines Geld ... wirklich sagenhafte Kehrtwendung.

Ich kann mich an eine Begebenheit erinneren, wo meine Mutter in ihrem Portemonnaie nachsah und genau nachrechnete, ob beim Einkaufen noch eine Flasche Bier für meinen Vater drin war (Schulden hätte sie nie gemacht) und wir gehörten damals mit Sicherheit nicht zur Unterschicht und bezogen auch keine Sozialleistungen.

Natürlich gab es auch damals größere Unterschiede zwischen arm und reich, aber ganz allgemein hat sich der durchschnittliche Wohlstand in den letzten 50 Jahren doch sehr positiv entwickelt.

Ich hab einige Oldies zu den Jahren nach 45 befragt und viele waren der Ansicht, dass damals bei weitem nicht so viel gejammert wurde wie heute, sondern eine andere Stimmung vorherrschte und vielleicht hat sich der Wirtschaftsaufschwung auch deshalb entwickelt, weil die Stimmung sich eben nach Aufbruch und nicht so sehr nach Untergang anfühlte.

Wenn jemand, der intensiv die Nachkriegszeit erlebt hat, heute Deine Zeilen liest, schlägt er vermutlich die Hände über dem Kopf zusammen. Laß Dir mal erzählen, was früher Standard war und sich heute kein Mensch mehr vorstellen kann.

Natürlich gibt es heute eine Menge Dinge, die Menschen Angst machen und viele Probleme, die es früher in dieser Form nicht gab, aber das alles findet auf einer Grundlage statt, die wesentlich besser ist als die vor 40 oder 50 Jahren.

LG

Larsen

Es gibt heute nicht mehr DIE Rentnergeneration
Das was Du schreibst, stimmt sicherlich für die Generation, die nach dem Krieg schon erwachsen waren und D mitaufgebaut haben. Diese Leute sind heute über 80 oder leben nicht mehr.
Die arme Kriegswitwe, die sich von der Rente nicht mehr die Heizung leisten kann ist inzwischen fast ausgestorben.

Jetzt geht aber schon die nächste Generation in Rente, die in der Nachkriegszeit Kinder waren. Dieser Rentnergeneration geht es so gut wie nie einer Rentnergeneration vorher und wahrscheinlich auch nie einer danach, natürlich auch nicht allen, aber vielen.
Genau aus dieser Generation kommen viele unserer Politiker.

Diese Generation mußte noch in ihrer Kindheit Entbehrungen hinnehmen, aber danach nicht mehr.

Ich brauche mir nur die Eltern meines Freundes ansehen. Der Vater ist Jhg. 42 und in Altersteilzeit.
Er bekam von seinen Eltern (sein Vater war Beamter) eine gute ausbildung finaziert. In den 70ern konnten sie auf einem sehr preiswertem Grundstück ein Haus bauen, was bald Schuldenfrei war, weil die Mutter meines Freundes von ihren Eltern einiges erbte.
Sie haben seid Jahren 2Autos, ein schuldenfreies Haus, haben schon immer Urlaub gemacht.

Das störtmich auch nicht, ich gönne es ihnen. Was mich stört, ist wenn gejammert wir, daß sie zuwenig Rente erhalten werden. Die größte Tragödie im Leben des Vaters meines Freundes, ist daß er zweimal den Job wechseln mußte und deshalb seine Betriebsrente nicht so hoch ausfällt.

Ich fühle mich ein bißchen veräppelt, wenn mich solche Leute auf hohem Niveau volljammern, wie schlecht es ihnen geht.

wolkenschaf

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4. November 2004 um 16:17
In Antwort auf biddy_12156480

Also
da muss ich Michaela mal recht geben!

Hart gearbeitet ja! Aber die heutige Rentnergeneration hat von einem Wirtschaftsaufschwung profitiert, den wir in diesem Maße nicht erleben werden!

Jammerm auf hohem Niveau ....

Naja, wir erbens ... hi hi ...

Ein kleiner Trugschluß ...
Nachkriegsdeutschland führte der Wirtschaftsaufschwung von Null auf einen Stand von 30, dann auf 50 und dann auf 70. In langen Jahren haben wir dann ca. gegen Ende des letztes Jahrtausends den Höhepunkt erreicht, sagen wir mal 100, um mal bei Zahlen zu bleiben, die es veranschaulichen sollen. Und nun geht es bergab, weil sich dieser Wohlstand für alle nicht so halten läßt. Wir erleben Nettolohnverluste und sind jetzt vielleicht bei 90 oder 95.

Ist die Rentnergeneration wirklich zu beneiden, die den Wirtschaftsaufschwung auf entsprechend niedrigerem Wohlstandslevel erlebte oder ist es nicht doch eher so, dass es uns auf dem heutigen Wohlstandslevel im Durchschnitt nicht wirklich schlecht geht? Auch wenn noch so viele noch so schön jammern?

Hinzu kommt ja noch das, was Du ansprichst. Wir leben heute im Zeitalter der Erben. Wieviele Menschen kommen an Vermögen, für das sie sich lediglich die Mühe gegeben haben geboren zu werden?
Die Nachkriegsgeneration ist durch diesen bewußt erlebten Mangel an vielen Dingen geprägt und scheut sich daher in dem Maße zu konsumieren wie sie es eigentlich könnten. Sie geben nicht das aus, was sie sich erarbeitet haben, sondern horten es vielfach lieber. Davon profitieren dann die lieben Nachkommen, die nette Überraschungen erleben, welche Werte die Altvorderen da zusammengetragen haben.

Vor diesem Hintergrund wirkt ein Posting, in dem behauptet wird, dass die Rentner die rosigen Zeiten hatten, wohingegen heute durchgängig gelitten wird wie Realsatire. Heute, wo Konsum- und Anspruchsdenken ganz oben steht, wird lamentiert, wie gut es die Generation zu Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs doch hatte.

Bei derartigen Beiträgen tritt dann bei mir immer ein Staunen ins Gesicht, das sich am besten mit dem Ausspruch eines alten Profs beschreiben läßt, der dann ganz ungläubig den Kopf schüttelte und mit einem langgezogenen "S a g e n h a f t!" seinem Empfinden Ausdruck gab.

Oder: "Derartige Ansichten sind das Privileg der Jüngeren"

LG

Larsen

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4. November 2004 um 16:18

Hab ich nie gesagt..
dass es uns Deutschen so verdammt gut geht zur Zeit.

Ich sage nur, dass es uns nicht so schlecht geht, wie viele nur zu gerne behaupten, und dass jammern nichts hilft.

Abgesehen davon finde ich es einfach falsch, den heutigen Rentnern unsere schlechten Zeiten anzukreiden und Ihnen gegenüber so missgünstig zu sein.

Nindscha, die nur zu gerne auch weiterhin optimistisch in ihre Zukunft blickt.

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4. November 2004 um 16:42
In Antwort auf lita_11889024

Es gibt heute nicht mehr DIE Rentnergeneration
Das was Du schreibst, stimmt sicherlich für die Generation, die nach dem Krieg schon erwachsen waren und D mitaufgebaut haben. Diese Leute sind heute über 80 oder leben nicht mehr.
Die arme Kriegswitwe, die sich von der Rente nicht mehr die Heizung leisten kann ist inzwischen fast ausgestorben.

Jetzt geht aber schon die nächste Generation in Rente, die in der Nachkriegszeit Kinder waren. Dieser Rentnergeneration geht es so gut wie nie einer Rentnergeneration vorher und wahrscheinlich auch nie einer danach, natürlich auch nicht allen, aber vielen.
Genau aus dieser Generation kommen viele unserer Politiker.

Diese Generation mußte noch in ihrer Kindheit Entbehrungen hinnehmen, aber danach nicht mehr.

Ich brauche mir nur die Eltern meines Freundes ansehen. Der Vater ist Jhg. 42 und in Altersteilzeit.
Er bekam von seinen Eltern (sein Vater war Beamter) eine gute ausbildung finaziert. In den 70ern konnten sie auf einem sehr preiswertem Grundstück ein Haus bauen, was bald Schuldenfrei war, weil die Mutter meines Freundes von ihren Eltern einiges erbte.
Sie haben seid Jahren 2Autos, ein schuldenfreies Haus, haben schon immer Urlaub gemacht.

Das störtmich auch nicht, ich gönne es ihnen. Was mich stört, ist wenn gejammert wir, daß sie zuwenig Rente erhalten werden. Die größte Tragödie im Leben des Vaters meines Freundes, ist daß er zweimal den Job wechseln mußte und deshalb seine Betriebsrente nicht so hoch ausfällt.

Ich fühle mich ein bißchen veräppelt, wenn mich solche Leute auf hohem Niveau volljammern, wie schlecht es ihnen geht.

wolkenschaf

Hallo Schaf aus den Wolken
ich hab ja gar nicht bestritten, dass es den Menschen, die heute das Rentenalter erreichen, vergleichsweise gut geht und dass sie im Durchschnitt mit ihrer Rente viel mehr bekommen, als sie in den Jahren eingezahlt haben und dass sich dieses Verhältnis für die nachfolgenden Generationen drastisch umkehren wird.

Und diese Profi-Jammerer gibt es zugegebenermaßen in allen Einkommens- und Altersschichten.

Aber darum ging es mir gar nicht. Ich wehr mich nur gegen die Ansicht, dass es damals den Jungs und Mädels in D so toll ging und heute mehr oder weniger alle die A-Karte haben. Das ist erstens Unsinn und zeugt zweitens von mangelndem Respekt gegenüber denen, die wirklichen Mangel noch erlebt haben und dann das aufbauten, von dem wir heute alle profitieren - zumindest in materieller Hinsicht.

LG

Larsen

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4. November 2004 um 17:19

Mit...
30 zähle ich nun wirklich nicht mehr zu den jungen

das was du "naiv" nennst ist für mich eine gesunde portion optimismus und lebensfreude. das braucht man nämlich um einigermaßen zuversichtlich in die zukunft zu schauen und nicht sofort aus dem fenster zu springen.

das was du tust ist professionelle schwarzmalerei. höchstwahrscheinlich bist du durch das allgemeine gejammere verbittert.

ich finde aber das gerade du als mutter solltest du dir überlegen, wie du mit dieser einstellung auf deine tochter wirkst und ob du sie dadurch nicht negativ beeinflußt.

wir leben immer noch in einer der reichsten industrie-nationen der welt, es ist ja nun nicht so, daß hier nachts die tonnen brennen und man um sein leben fürchten muß.

liebe michela, es gibt für nichts... für gar nichts eine garantie, mach dich nicht selbst zur kassandra.

sephrenia

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5. November 2004 um 10:43

Fällt Dir nichts Konkretes zu ...
meinen Beiträgen ein?

Empfindest Du es als nachteilig sich erst Gedanken zu machen bevor man drauf los plappert oder schreibt?

Versuchs doch mal. Ist nicht so schwer ...

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