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Wie rutscht man in die rechte szene?

14. April 2013 um 16:42

Hallo !
ich habe jetzt nicht vor rechts zu werden, keine sorge, aber mich wuerde man interessieren, wie menschen (bzw immer mehr jugendliche) in die rechte szene hineinrutschen.
und da meine ich jetzt nicht wieso, sondern genau wie !
also, ich meine es koennen ja nicht immer nur die falschen freunde sein, oder?

ich wuerde mich ueber antworten freuen !

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22. April 2013 um 11:23

Das kann ich Dir sagen.
Man wird spätestens dann "rechts", wenn man eine Zeitung kauft, deren Titel einem sofort in die Augen springt, wie z. B. die von gestern: "Als Arzt in Auschwitz", weil man diese miese Form der antideutschen Gehirnwäsche erkannt hat und sich dagegen, weil bis zum Überdruß wiederholt, gefühlsmäßig wehrt. Man wird "rechts", wenn man in der Schule zum einhundertsten Male mit der deutschen Geschichte von 1933 bis 1945 mit anklagendem Unterton konfrontiert wird, als ob es keine deutsche Geschichte der letzten zweitausend Jahre gäbe, angefangen von Arminius bis heute. Man wird spätestens dann "rechts", wenn man zum wiederholten Male mit dieser oder jener deutschen Kriegsniederlage (Stalingrad u. a.) konfrontiert wird, als ob es nicht auch Siege geben hätte. Diese totale Einseitigkeit kotzt einen früher oder später an. Man wird "rechts", wenn man im Schulunterricht prüfende Nachfragen z. B. zu Auschwitz stellt, und dafür vom Lehrer/der Lehrerin in der Schule vor der Klasse abgebügelt wird, als ob es etwas unerhörtes sei Fragen zu stellen. Man wird "rechts", wenn man erkannt hat, daß es weder einen deutschen Überfall im Sinne des Wortes auf Polen noch auf die Sowjetunion gegeben hatte. Man wird "rechts", wenn man erkannt hat, das alles, was zur Entlastung des Deutschen Reiches zwischen 1933 und 1945 beiträgt, systematisch verschwiegen wird wie z. B. die mehrfachen Friedensangebote der deutschen Reichsregierung, die alle samt und sonders von den Alliierten abgelehnt wurden, obwohl diese sehr maßvoll und vernünftig waren.
Und man wird "rechts", wenn man erkannt, hat, daß nichts und niemand schuldig ist für etwas, was vor der eigenen Geburt geschehen ist, denn sonst wären ja alle Menschen auf der Welt schuldig, wie z. B. die Italiener für die Untaten der Römer vor zweitausend Jahren, die Briten für ihre weltweiten Untaten in Südafrika und Indien, die Belgier für ihre im damaligen Belgisch-Kongo, die US-Amerikaner für die Ausrottung der Indianer und den größten Landraub der Geschichte. Und so weiter, und so fort.
Und man wird "rechts", weil man sich eines Tages vor den systemimmanenten Dauerlügen des volksverräterischen BRD-Regimes angeekelt fühlt, welches keine deutsche Regierung ist, sondern eine, die stets und immer nur im Auftrag der alliierten Besatzer gehandelt hat und handelt - von 1945 an bis heute.
Kurz: Man wird "rechts", weil man die Wahrheit liebt und schätzt und die Lüge verachtet, denn wie sagte schon Jesus Christus: "Die Lüge hat den Teufel zum Vater".

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22. April 2013 um 14:16

Guter Mann!
Sie sollten mal in einem guten deutschen Sprachlehrbuch den Unterschied zwischen "leugnen" und "bestreiten" nachschlagen und nicht auf die BRD-Propaganda hereinfallen. Dieser sprachliche Unterschied ist nämlich äußerst entscheidend, weil schon aus logischer Überlegung heraus kein nach 1945 Geborener irgendeinen Tatbestand leugnen, weil er aus diesem einleuchtenden biologischen Grund nicht dabei gewesen sein kann. Und das sind wir hier ja wohl nahezu alle.
Bestreiten aber darf jeder alles, auch daß die Sonne im Osten auf- und im Westen untergeht, und vielleicht hat er sogar die besseren Argumente. Das Bestreiten ist nämlich durch die (in der BRD allerdings nur vorgebliche) Meinungsfreiheit voll gedeckt.

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