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Wie kann man nur........

18. September 2005 um 19:55

diese jetzt doch stark vertrettene linke (????) Partei wählen?????

Gerade die Leute im Osten, die Jahre lang unterdrückt wurden?????????????

Kann mir das jemand erklären?

Ich finde gut, daß beide großen Parteien obwohl sie gerne regieren möchten ein derartiges Bündnis ausschließen.

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19. September 2005 um 2:21

Wie man die wählen kann?
Ganz einfach indem man ein Kreuz auf den Wahlzettel macht. Na ja,bleiben wir mal ernst. Wie man die wählen kann ist natürlich nicht so einfach zu erklären. Ich gehe mal davon aus,daß du aus dem Westen bist oder zu jung. Wärst du aus dem Osten würdest du sowas nicht fragen. Daß du das nicht verstehst liegt daran, daß du den Osten nicht selber erlebt hast. Du kannst dir dein Urteil also nur nach Informationen von anderen bilden. Im Westen haben sie viel Müll erzählt über den Osten. Vieles wurde übertrieben und aufgebauscht. Alles aus Propaganda-gründen. Jeder einzelne,der geflohen ist,wurde als Held gefeiert,weil er dem bösen System getrotzt hat. Jedem Mauertoten wurde ein Denkmal gesetzt,weil der ärmste ja auf der Flucht erschossen wurde. Im grunde genommen war er sogar selbst schuld,weil er ja wußte,daß auf ihn geschossen wird wenn er geht(ich will jetzt nichts verharmlosen). Die Leute im Osten haben sich gar nicht so unterdrückt gefühlt,wie es vom Westen immer gern behauptet wurde. Die Leute von denen man im Westen die Informationen gekriegt hat,waren ja die Minderheit die geflohen sind. Die anderen die zu Hause geblieben sind hat man ja nie befragt. Dadurch ist im Westen natürlich irgendwann der Eindruck entstanden,daß jeder Ossi sofort abhauen würde. Aber dem war nicht so. Den meisten ging es damals besser als heute und viele sehnen sich nach dieser ruhigen Zeit zurück,weil sie nach der Wende den Bach runtergegangen sind. Nichts von dem immer angepriesenen goldenen Westen haben sie erlebt. Und das hat in ihren Augen die CDU und die SPD verschuldet. Und inzwischen haben sie gelernt,daß sie kein Stück weiter kommen,wenn sie die großen Parteien wählen. Also wählen sie links,weil das die einzige Alternative ist die sie noch haben,damit es ihnen vielleicht mal wieder besser geht. Viele wünschen sich auch die DDR wieder,trotz der Systemfehler die wir hatten,weil die das kleinere Übel waren.

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19. September 2005 um 6:30
In Antwort auf svinie

Wie man die wählen kann?
Ganz einfach indem man ein Kreuz auf den Wahlzettel macht. Na ja,bleiben wir mal ernst. Wie man die wählen kann ist natürlich nicht so einfach zu erklären. Ich gehe mal davon aus,daß du aus dem Westen bist oder zu jung. Wärst du aus dem Osten würdest du sowas nicht fragen. Daß du das nicht verstehst liegt daran, daß du den Osten nicht selber erlebt hast. Du kannst dir dein Urteil also nur nach Informationen von anderen bilden. Im Westen haben sie viel Müll erzählt über den Osten. Vieles wurde übertrieben und aufgebauscht. Alles aus Propaganda-gründen. Jeder einzelne,der geflohen ist,wurde als Held gefeiert,weil er dem bösen System getrotzt hat. Jedem Mauertoten wurde ein Denkmal gesetzt,weil der ärmste ja auf der Flucht erschossen wurde. Im grunde genommen war er sogar selbst schuld,weil er ja wußte,daß auf ihn geschossen wird wenn er geht(ich will jetzt nichts verharmlosen). Die Leute im Osten haben sich gar nicht so unterdrückt gefühlt,wie es vom Westen immer gern behauptet wurde. Die Leute von denen man im Westen die Informationen gekriegt hat,waren ja die Minderheit die geflohen sind. Die anderen die zu Hause geblieben sind hat man ja nie befragt. Dadurch ist im Westen natürlich irgendwann der Eindruck entstanden,daß jeder Ossi sofort abhauen würde. Aber dem war nicht so. Den meisten ging es damals besser als heute und viele sehnen sich nach dieser ruhigen Zeit zurück,weil sie nach der Wende den Bach runtergegangen sind. Nichts von dem immer angepriesenen goldenen Westen haben sie erlebt. Und das hat in ihren Augen die CDU und die SPD verschuldet. Und inzwischen haben sie gelernt,daß sie kein Stück weiter kommen,wenn sie die großen Parteien wählen. Also wählen sie links,weil das die einzige Alternative ist die sie noch haben,damit es ihnen vielleicht mal wieder besser geht. Viele wünschen sich auch die DDR wieder,trotz der Systemfehler die wir hatten,weil die das kleinere Übel waren.

Bin aus dem Westen
und mitte Dreizig.

Hallo erstmal,

nun,ich kenne den "Ostblock" aus meiner Rußlandzeit,dort zumindest fühlten sich die Menschen unterdrückt und waren sehr unzufrieden mit allem.Sie wurden kontrolliert,bevormundet und in eine Schiene gezwungen.
Vielleicht kannst Du es ja noch etwas ausführen denn ich verstehe es trotzdem nicht so wirklich nach Deinem Erklärungsansatz.
Ging es den Leuten dort,zu Ostblockzeiten, wirklich besser?
Gab es mehr Arbeit?Hatten sie mehr Freiheiten?
Was meinst Du mir ruhigen Zeiten?
Jede Weiterentwicklung hat auch Ihren Preis.Für Dich war es Früher vielleicht besser, weil es Dir persönlich besser ging und weil Du auf Attribute wie Meinungsfreiheit,freie Entfaltung der Persönlichkeit,Fortschritt ect.keinen Wert legst.
Um die Wende anzusprechen, auch der Westen ist nach dem Mauerfall den Bach runter gegangen.
Was als goldener Westen angepriesen wurde weiß ich nicht aber im Gegensatz zu dem was ich in Rußland seinerzeit mit erlebte, ist das was heute im Osten unseres Landes waltet auf jeden Fall "Golden" auch wenn es nicht den Wünschen aller erntspricht und man sich vielleicht was anderes vorgestellt hat.

Und zu Links.....wenn es denn links wäre, eigentlich ist es genau die entgegengesetzte Richtung und das zu wählen, ist vollkommen verantwortungslos.

Warum hat man aus der Geschichte nicht gelernt?

Schönen Start in die Woche

equinox68

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19. September 2005 um 10:44

Politik
Alternativen zu der herrschenden Politik, dagegen ist generell nichts zu sagen aber eine rechte Alternative sollte von niemandem unterstützt werden.
Das einem der jetzige Zustand nicht gefällt kann ich nachvollziehen aber diese linke ???? Partei ist keine für die Zukunft vorteilhafte Wahl.
Heute passiert genau das, was seinerzeit Hitler hat so stark werden lassen, Volk ist unzufrieden, einer predigt und verspricht Veränderung,ruft zum Boykott auf und die unzufriedenen Leute gehen hin, unterstützen dies weil sie meinen es würde dadurch besser.Die Geschichte hat gezeigt, dass es nicht so ist.
Auch finde trotz der derzeitigen Verhältnisse geht es dem Osten um einiges besser als zur Ostblockzeit also kann die SPD doch gar nicht so viel falsch gemacht haben.

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19. September 2005 um 11:12

Oder anders gesagt:
nur rumnörgeln aber selbst keine Verantworung tragen!

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19. September 2005 um 11:37

Ist denN die Linke eine Linke?
Ist denn diese Linke eine Linke?
Aus deren eigenen heißt es doch getarnte rechts Partei und wofür steht denn die PDS?
Währet den Anfängen.......

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19. September 2005 um 12:16
In Antwort auf equinox68

Ist denN die Linke eine Linke?
Ist denn diese Linke eine Linke?
Aus deren eigenen heißt es doch getarnte rechts Partei und wofür steht denn die PDS?
Währet den Anfängen.......

Also ich will dir ja nicht zu nahe treten..
aber meinst du, das du politisch einigermaßen objekitiv den durchblick hast?

das finde ich doch eine seeeehr fragliche und auch hanebüchene theorie, was du da so von dir gibst, sorry...

les mal zeitung...

*zweifelnd* sefi

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19. September 2005 um 14:57
In Antwort auf equinox68

Ist denN die Linke eine Linke?
Ist denn diese Linke eine Linke?
Aus deren eigenen heißt es doch getarnte rechts Partei und wofür steht denn die PDS?
Währet den Anfängen.......

Also jetzt mal im Ernst...
Hast du auch irgendein stichhaltiges Argument für deine Äußerungen hier?

Ich kann mich Sefi nur anschließen...

Nindscha

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19. September 2005 um 16:03
In Antwort auf sephrenia

Also ich will dir ja nicht zu nahe treten..
aber meinst du, das du politisch einigermaßen objekitiv den durchblick hast?

das finde ich doch eine seeeehr fragliche und auch hanebüchene theorie, was du da so von dir gibst, sorry...

les mal zeitung...

*zweifelnd* sefi

Zweierlei Ansicht
Also,es wird vom deutschen Volk als Schicksalsgemeinschaft gesprochen.
Es wird gegen den Beitritt der Türkei in die EU polemisiert, damit die weiße Mehrheit in der EU nicht gefährdet ist.
In Lafontains Buch Politik für Alle steht: Zuwanderer nehmen Arbeitsplätze weg und liegen den deutschen Steuerzahlern auf der Tasche. Seiner Meinung nach soll jeder der nicht richtig Deutsch spricht und ordentlich Steuern zahlt die Staatsbürgerschaft wieder aberkannt bekommen.
In den 90ger Jahren sollten seiner Meinung nach Aussiedler und Flüchtlinge erst gar nicht in Europa reingelassen werden geschweige denn in Deutschland.
Qualifizierte ausländische Arbeitnehmer werden abgelehnt es wird von Fremdarbeitern und Schandgesetz gesprochen.
Wie war das noch mit der Folterdebatte ????, von wegen Nahrung und Getränkeverweigerung damit gesprochen wird?
Von Pressefreiheit wird auch nicht viel gehalten. Als saarländischer Ministerpräsiden hat es das Presserecht des Saarlands deutlich verschärft.

In manchen rot regierten Teilen des Landes bekommen Flüchtlinge noch Sachleistung statt Geldzuwendung.

Letzten habe ich irgendwo gelesen, dass gerade PDS-Ordnungsamtsleiter Abschiebungen durchsetzten ohne bei Härtefällen Ermessensspielräume auszunutzen.

Nun......

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19. September 2005 um 16:31
In Antwort auf equinox68

Zweierlei Ansicht
Also,es wird vom deutschen Volk als Schicksalsgemeinschaft gesprochen.
Es wird gegen den Beitritt der Türkei in die EU polemisiert, damit die weiße Mehrheit in der EU nicht gefährdet ist.
In Lafontains Buch Politik für Alle steht: Zuwanderer nehmen Arbeitsplätze weg und liegen den deutschen Steuerzahlern auf der Tasche. Seiner Meinung nach soll jeder der nicht richtig Deutsch spricht und ordentlich Steuern zahlt die Staatsbürgerschaft wieder aberkannt bekommen.
In den 90ger Jahren sollten seiner Meinung nach Aussiedler und Flüchtlinge erst gar nicht in Europa reingelassen werden geschweige denn in Deutschland.
Qualifizierte ausländische Arbeitnehmer werden abgelehnt es wird von Fremdarbeitern und Schandgesetz gesprochen.
Wie war das noch mit der Folterdebatte ????, von wegen Nahrung und Getränkeverweigerung damit gesprochen wird?
Von Pressefreiheit wird auch nicht viel gehalten. Als saarländischer Ministerpräsiden hat es das Presserecht des Saarlands deutlich verschärft.

In manchen rot regierten Teilen des Landes bekommen Flüchtlinge noch Sachleistung statt Geldzuwendung.

Letzten habe ich irgendwo gelesen, dass gerade PDS-Ordnungsamtsleiter Abschiebungen durchsetzten ohne bei Härtefällen Ermessensspielräume auszunutzen.

Nun......

Nun? es ist einfach falsch....
was du da behauptest, tut mir leid... ich weiß echt nicht, wo du deine infos her hast...

ein blick auf die internetseite der linkspartei schafft abhilfe:

zum thema "beitritt der türkei in die eu":

"Die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ist sinnvoll und begründet. Gerade weil diese Verhandlungen über schwierige Probleme zu führen sind, müssen sie ohne diskriminierende Zusätze aufgenommen werden."

stimmt das ist eindeutig rechts und so polemisch, wow...


wenn wir hier jetzt über pressefreiheit, abschiebung etc.. diskutieren wollen, okay, aber unter deinen gesichtpunkten wäre es mit schily dann auch nicht soweit her... siehe lauschangriff...

>>>Also,es wird vom deutschen Volk als Schicksalsgemeinschaft gesprochen.<<<<

ja, da hast du recht, das wird mir grade eben wieder mal bewußt

in diesem sinne



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19. September 2005 um 16:37
In Antwort auf equinox68

Zweierlei Ansicht
Also,es wird vom deutschen Volk als Schicksalsgemeinschaft gesprochen.
Es wird gegen den Beitritt der Türkei in die EU polemisiert, damit die weiße Mehrheit in der EU nicht gefährdet ist.
In Lafontains Buch Politik für Alle steht: Zuwanderer nehmen Arbeitsplätze weg und liegen den deutschen Steuerzahlern auf der Tasche. Seiner Meinung nach soll jeder der nicht richtig Deutsch spricht und ordentlich Steuern zahlt die Staatsbürgerschaft wieder aberkannt bekommen.
In den 90ger Jahren sollten seiner Meinung nach Aussiedler und Flüchtlinge erst gar nicht in Europa reingelassen werden geschweige denn in Deutschland.
Qualifizierte ausländische Arbeitnehmer werden abgelehnt es wird von Fremdarbeitern und Schandgesetz gesprochen.
Wie war das noch mit der Folterdebatte ????, von wegen Nahrung und Getränkeverweigerung damit gesprochen wird?
Von Pressefreiheit wird auch nicht viel gehalten. Als saarländischer Ministerpräsiden hat es das Presserecht des Saarlands deutlich verschärft.

In manchen rot regierten Teilen des Landes bekommen Flüchtlinge noch Sachleistung statt Geldzuwendung.

Letzten habe ich irgendwo gelesen, dass gerade PDS-Ordnungsamtsleiter Abschiebungen durchsetzten ohne bei Härtefällen Ermessensspielräume auszunutzen.

Nun......

Vielleicht solltest du einfach unterscheiden...
...zwischen einem buch und einem parteiprogramm!

tigerle

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19. September 2005 um 17:17
In Antwort auf equinox68

Bin aus dem Westen
und mitte Dreizig.

Hallo erstmal,

nun,ich kenne den "Ostblock" aus meiner Rußlandzeit,dort zumindest fühlten sich die Menschen unterdrückt und waren sehr unzufrieden mit allem.Sie wurden kontrolliert,bevormundet und in eine Schiene gezwungen.
Vielleicht kannst Du es ja noch etwas ausführen denn ich verstehe es trotzdem nicht so wirklich nach Deinem Erklärungsansatz.
Ging es den Leuten dort,zu Ostblockzeiten, wirklich besser?
Gab es mehr Arbeit?Hatten sie mehr Freiheiten?
Was meinst Du mir ruhigen Zeiten?
Jede Weiterentwicklung hat auch Ihren Preis.Für Dich war es Früher vielleicht besser, weil es Dir persönlich besser ging und weil Du auf Attribute wie Meinungsfreiheit,freie Entfaltung der Persönlichkeit,Fortschritt ect.keinen Wert legst.
Um die Wende anzusprechen, auch der Westen ist nach dem Mauerfall den Bach runter gegangen.
Was als goldener Westen angepriesen wurde weiß ich nicht aber im Gegensatz zu dem was ich in Rußland seinerzeit mit erlebte, ist das was heute im Osten unseres Landes waltet auf jeden Fall "Golden" auch wenn es nicht den Wünschen aller erntspricht und man sich vielleicht was anderes vorgestellt hat.

Und zu Links.....wenn es denn links wäre, eigentlich ist es genau die entgegengesetzte Richtung und das zu wählen, ist vollkommen verantwortungslos.

Warum hat man aus der Geschichte nicht gelernt?

Schönen Start in die Woche

equinox68

Also
Die Verhältnisse in Rußland kannst du nicht mit denen in der DDR vergleichen. Bei uns war das nicht so krass. Ich versuche es mal zu erklären. Ja es ging den Leuten besser.Sie haben zwar in einer Diktatur gelebt,aber diese Diktatur hatte eine gewissene Beständigkeit. All diese Überrasungen und Veränderungen in Politik und im Leben gab es nicht. Daraus resultierte eine gewisse Sicherheit,Ruhe und Beständigkeit im Leben die es heute nicht mehr gibt. Jeder hatte Arbeit und brauchte sich auch keine Gedanken darüber machen,daß er irgendwann mal arbeitslos werden könnte. Sowas wie Sozialämter brauchten wir nicht und auch kein Arbeitsamt. Außerdem gab es bei uns eine wesentlich bessere Kinderbetreuung. Wenn die Eltern Schichtarbeit gemacht haben,gab es auch dafür Einrichtungen für die Kinder. Unsere Schulbildung war besser als im Westen. Und was die Freiheit betrifft,hat uns der Westen immer seine Vorstellung von Freiheit aufs Auge gedrückt,ohne uns zu fragen ob wir das gleiche unter Freiheit verstehen wie sie. Der Westen hat als Argument immer die Reisefreiheit gebracht. Aber was nützt mir die FReiheit zu reisen,wenn ich mir das Reisen nicht mehr leisten kann,weil ich arbeitslos bin? Das heißt im Westen habe ich weniger Freiheit als früher. Früher konnte ich verreisen,ins Ausland zwar nur begrenzt,aber ich konnte es mir leisten in den Urlaub zu fahren. Und jetzt? Außerdem waren wir im Osten nicht so bürokratisch wie im Westen. Es gab nicht ständig für alles und jeden,jemand oder ein Gesetz was uns laufend Vorschriften gemacht hat. Wir hatten eine ganz andere Mentalität. Nach der Wende habe ich mit mehreren Wessis gesprochen,die der Meinung waren,daß sie sich bei den Ossis wesentlich wohler fühlen als bei ihren ehemaligen westlichen Scheinfreunden. Im Westen ist sich doch jeder selbst der nächste,aber bei uns war das nicht so. Damit meine ich nicht die Politik sondern den Menschenschlag. Natürlich ist der Westen nach dem Mauerfall den Bach runtergegangen. Und laut euren Politikern sind die Ossis daran schuld. Darum wählen die Wessis auch nicht so stark links wie bei uns,weil sie der PDS als Nachfolger der SED die Schuld daran geben,daß die Wirtschaft im Osten so am Boden war. Und darunter leidet ihr angeblich jetzt noch. Aber dem ist nicht so. Wir hatten unzählige gute moderne Betriebe,die nach der Wende von der Treuhand für eine Mark verkauft wurden. Wenn die Treuhand diese Betriebe zu ihrem Wert verkauft hätte,wären sie damit in der Lage gewesen den größten Teil unserer Staatsverschuldung auszugleichen. Oder die vielen Betriebe die einfach abgerissen wurden. Was ist damit? Wieso kann es sein,daß hier in der Nähe ein Wessi ein riesiges Stück Land für einen Golfplatz gekauft hat und dafür nur eine Mark bezahlt hat? Das ist ein reines Politikum gewesen,um uns Ossis einzureden,dáß alles was es hier gab nur Schrott ist. Und den Wessis sagt man,daß unsere Schulden Schuld sind an dem Desaster in dem der Westen jetzt steckt. Ach ja,ich habe dieses System zu DDR-Zeiten nicht unterstützt.
Im Gegenteil,ich habe auch mit demonstriert. Aber das was ich wollte,war nicht die Vereinigung,sondern eine bessere DDR. Die Vereinigung ist doch nur zustande gekommen,weil die Wessis sich da eingemischt und uns überfahren haben.
Ich fühlte mich in diesem Land ja wohl. Es war meine Heimat,obwohl dieses System nicht das wahre war. Seit der Wende habe ich das Gefühl heimatlos zu sein. Man hat mir meine Identität als Ossi genommen. Aber diese Identität hat nichts mit dem damaligen politischen System
zu tun. Ihr im Westen habt doch keine Ahnung,was hier nach der Wende alles abgeangen ist. Und darum finde ich es überhaupt nicht verantwortungslos links zu wählen. Im Gegenteil es zeugt sogar von einem
großen
Verantwortungsgefühl für unsere Region,wenn wir uns nicht den großen Parteien unterwerfen,die das alles versaut haben.

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19. September 2005 um 17:47
In Antwort auf sephrenia

Nun? es ist einfach falsch....
was du da behauptest, tut mir leid... ich weiß echt nicht, wo du deine infos her hast...

ein blick auf die internetseite der linkspartei schafft abhilfe:

zum thema "beitritt der türkei in die eu":

"Die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ist sinnvoll und begründet. Gerade weil diese Verhandlungen über schwierige Probleme zu führen sind, müssen sie ohne diskriminierende Zusätze aufgenommen werden."

stimmt das ist eindeutig rechts und so polemisch, wow...


wenn wir hier jetzt über pressefreiheit, abschiebung etc.. diskutieren wollen, okay, aber unter deinen gesichtpunkten wäre es mit schily dann auch nicht soweit her... siehe lauschangriff...

>>>Also,es wird vom deutschen Volk als Schicksalsgemeinschaft gesprochen.<<<<

ja, da hast du recht, das wird mir grade eben wieder mal bewußt

in diesem sinne



Wo ich die Info her habe
schreibe ich doch, aus dem Buch zum Beispiel,was eine bestimmte Geisteshaltung wieder spiegelt.
Das mit der Pressefreiheit habe ich nicht erfunden sonder das ist Tatsache und die Foltergeschichte ist auch belegbar.
Naja, ist auch egal, wenn ich Zeit habe suche ich alle Quellen zusammen.

Es stellt sich nur die Frage warum niemand mit dennen koalidieren möchte.

In diesem Sinne.....

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19. September 2005 um 17:56
In Antwort auf svinie

Wie man die wählen kann?
Ganz einfach indem man ein Kreuz auf den Wahlzettel macht. Na ja,bleiben wir mal ernst. Wie man die wählen kann ist natürlich nicht so einfach zu erklären. Ich gehe mal davon aus,daß du aus dem Westen bist oder zu jung. Wärst du aus dem Osten würdest du sowas nicht fragen. Daß du das nicht verstehst liegt daran, daß du den Osten nicht selber erlebt hast. Du kannst dir dein Urteil also nur nach Informationen von anderen bilden. Im Westen haben sie viel Müll erzählt über den Osten. Vieles wurde übertrieben und aufgebauscht. Alles aus Propaganda-gründen. Jeder einzelne,der geflohen ist,wurde als Held gefeiert,weil er dem bösen System getrotzt hat. Jedem Mauertoten wurde ein Denkmal gesetzt,weil der ärmste ja auf der Flucht erschossen wurde. Im grunde genommen war er sogar selbst schuld,weil er ja wußte,daß auf ihn geschossen wird wenn er geht(ich will jetzt nichts verharmlosen). Die Leute im Osten haben sich gar nicht so unterdrückt gefühlt,wie es vom Westen immer gern behauptet wurde. Die Leute von denen man im Westen die Informationen gekriegt hat,waren ja die Minderheit die geflohen sind. Die anderen die zu Hause geblieben sind hat man ja nie befragt. Dadurch ist im Westen natürlich irgendwann der Eindruck entstanden,daß jeder Ossi sofort abhauen würde. Aber dem war nicht so. Den meisten ging es damals besser als heute und viele sehnen sich nach dieser ruhigen Zeit zurück,weil sie nach der Wende den Bach runtergegangen sind. Nichts von dem immer angepriesenen goldenen Westen haben sie erlebt. Und das hat in ihren Augen die CDU und die SPD verschuldet. Und inzwischen haben sie gelernt,daß sie kein Stück weiter kommen,wenn sie die großen Parteien wählen. Also wählen sie links,weil das die einzige Alternative ist die sie noch haben,damit es ihnen vielleicht mal wieder besser geht. Viele wünschen sich auch die DDR wieder,trotz der Systemfehler die wir hatten,weil die das kleinere Übel waren.

Den Satz muss man erst verdauen....
"Jedem Mauertoten wurde ein Denkmal gesetzt,weil der ärmste ja auf der Flucht erschossen wurde. Im grunde genommen war er sogar selbst schuld,weil er ja wußte,daß auf ihn geschossen wird wenn er geht"

Den Satz mal ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen. Wer so einen Schwachsinn absondert dem kann niemand auf der Welt mehr helfen.

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19. September 2005 um 18:09
In Antwort auf equinox68

Wo ich die Info her habe
schreibe ich doch, aus dem Buch zum Beispiel,was eine bestimmte Geisteshaltung wieder spiegelt.
Das mit der Pressefreiheit habe ich nicht erfunden sonder das ist Tatsache und die Foltergeschichte ist auch belegbar.
Naja, ist auch egal, wenn ich Zeit habe suche ich alle Quellen zusammen.

Es stellt sich nur die Frage warum niemand mit dennen koalidieren möchte.

In diesem Sinne.....

Die wollen doch...
Die Linkspartei will von sich aus nicht in eine Koalition.
Ich kann dir auch sagen, warum nicht: weil sie sonst Kompromisse machen müssten.
Wenn sie eine Opposition sind, können sie zu den Beschlüssen klar "Ja" oder "Nein" sagen.
Das hat auch nichts damit zu tun, dass sie keine Verantwortung übernehmen wollen, wie oben erwähnt wurde. Sie können als Opposition ihre Linie besser vertreten.
Wohin Kompromisse führen können, zeigt ja das Beispiel der Grünen. Kaum an der Macht, haben sie 1999 beim Kosovo-Angriff mitgemacht.

Ach ja, ich finde, wenn du Oskar Lafontaine nicht magst, solltest du diese Antipathie nicht auf die gesamte Links-Partei übertragen. Deren Programm ist sozialer als das der SPD (ein Grund, warum sie erfolgreich sind) und die Partei hat noch andere Mitglieder außer Lafontaine.

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20. September 2005 um 0:05
In Antwort auf scubi2

Den Satz muss man erst verdauen....
"Jedem Mauertoten wurde ein Denkmal gesetzt,weil der ärmste ja auf der Flucht erschossen wurde. Im grunde genommen war er sogar selbst schuld,weil er ja wußte,daß auf ihn geschossen wird wenn er geht"

Den Satz mal ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen. Wer so einen Schwachsinn absondert dem kann niemand auf der Welt mehr helfen.

Womit...
mal wieder bewiesen ist,daß es im Westen mit der Meinungsfreiheit auch nicht weit her ist.

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20. September 2005 um 8:17
In Antwort auf svinie

Womit...
mal wieder bewiesen ist,daß es im Westen mit der Meinungsfreiheit auch nicht weit her ist.

Womit....
du jetzt endgültig bewiesen hast, dass du ein sehr, sehr krankes Gehirn hast.

Du solltest dich umgehend in therapeutische Behandlung geben. Ehrlich, dass würde dir vielleicht helfen können.

Wenn ich mir vorstelle, dass bei euch im Osten ca. 20% die Linken wählen graut es mir. Das sind ja dann ca. 1-2 Mio. verbohrte kranke Gehirne die dort rumlaufen.

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20. September 2005 um 9:43

Sicherlich...
hallo heather,

sicherlich weiß ich das sich herr beckstein und herr schily sehr nahestehen *hüstel*

aber wir reden hier grade vom linken/sozialistisch/kommunistischen lager und bei diesem zusammenhang fällt mir der name "beckstein" nicht wirklich spontan ein, sorry *fg*

jetzt zu unserem lieben lafo: in anbetracht der sozialistischen grundhaltung und des machtgefüges der linkspartei ist der sowieso total verloren. ich schätze gysi hat dort das sagen und er ist nur ein zugpferd um die ganz linken sozis im westen in die partei zu holen.

lafo hat eine krude weltanschauung und ist politisch nicht wirklich ernstzunehmen, wird aber die linkspartei nicht nach rechts ziehen

lg an dich
die sefi

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20. September 2005 um 22:26
In Antwort auf scubi2

Womit....
du jetzt endgültig bewiesen hast, dass du ein sehr, sehr krankes Gehirn hast.

Du solltest dich umgehend in therapeutische Behandlung geben. Ehrlich, dass würde dir vielleicht helfen können.

Wenn ich mir vorstelle, dass bei euch im Osten ca. 20% die Linken wählen graut es mir. Das sind ja dann ca. 1-2 Mio. verbohrte kranke Gehirne die dort rumlaufen.

Tja
Wenn wir ehrlich sind wählen noch viel mehr als 20% der Ossis die linken. Nämlich aus dem ganz einfachen Grund,daß wir ein verfälschtes Wahlergebnis haben durch die vielen Wessis die hier hergezogen sind. Die wählen nämlich alle die anderen Parteien und wenn man die wegläßt,dann kommt man auf einen viel höheren Prozentsatz,was die Ossis betrifft. Willst du die wirklich alle für unmündig erklären? Ich denke wir leben in einer Demokratie.

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21. September 2005 um 7:58
In Antwort auf svinie

Tja
Wenn wir ehrlich sind wählen noch viel mehr als 20% der Ossis die linken. Nämlich aus dem ganz einfachen Grund,daß wir ein verfälschtes Wahlergebnis haben durch die vielen Wessis die hier hergezogen sind. Die wählen nämlich alle die anderen Parteien und wenn man die wegläßt,dann kommt man auf einen viel höheren Prozentsatz,was die Ossis betrifft. Willst du die wirklich alle für unmündig erklären? Ich denke wir leben in einer Demokratie.

Tja,
ich dachte du möchtest wieder die DDR zurück, und die war ja nicht gerade eine Demokratie.
Wenn ich bedenke, dass tatsächlich ein großer Anteile der Ossis deine denkweise hat graut es mir.

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