Forum / Gesellschaft & Leben

Wie geniesst ihr das Leben in dieser üblen Coronazeit?

2. November um 11:17 Letzte Antwort: 14:13

Ich bin ein positiver Mensch und finde immer etwas zum geniessen. Unter den gegebenen Umständen sind es mein Freund, mit dem ich viel Spass und ein erfülltes Sexualleben geniesse, dann meine Bekannten und Freundinnen, die ich oft treffe, Spaziergänge, die ich unternhme, feines Essen im Resturant, Sport, Shoppen und und und. Und ihr, wie sieht es bei euch aus? 

Mehr lesen

2. November um 14:24

Arbeiten, Haus(halt) mit 3 Kindern & Ehemann, Garten, viel spazieren gehen, lesen, netflixen, telefonieren, faullenzen, haben viele Tiere, die versorgt sein wollen... so gehen die Tage dahin.

Ich treffe mich meistens mit immer den selben Leuten, dann bleibt es überschaubar in dieser schwierigen Zeit. 

Im Restaurant waren wir mal mit Freunden und mal mit der Familie, hat sich ja erstmal wieder erledigt. 

Auf shoppen hab ich kein Bock, da ich kein Bock auf Maske habe. Reicht schon bei der Arbeit. 

Gefällt mir

2. November um 21:55
In Antwort auf 4410liestal

Ich bin ein positiver Mensch und finde immer etwas zum geniessen. Unter den gegebenen Umständen sind es mein Freund, mit dem ich viel Spass und ein erfülltes Sexualleben geniesse, dann meine Bekannten und Freundinnen, die ich oft treffe, Spaziergänge, die ich unternhme, feines Essen im Resturant, Sport, Shoppen und und und. Und ihr, wie sieht es bei euch aus? 

Ganz normal wie immer. Ich lebe sonst auch nicht so viel anders als jetzt, der Typ zum Ausgehen und Feiern bin ich nicht. Für mich verändert sich durch die Pandemie also kaum etwas. 

Gefällt mir

2. November um 21:56
In Antwort auf skadirux

Arbeiten, Haus(halt) mit 3 Kindern & Ehemann, Garten, viel spazieren gehen, lesen, netflixen, telefonieren, faullenzen, haben viele Tiere, die versorgt sein wollen... so gehen die Tage dahin.

Ich treffe mich meistens mit immer den selben Leuten, dann bleibt es überschaubar in dieser schwierigen Zeit. 

Im Restaurant waren wir mal mit Freunden und mal mit der Familie, hat sich ja erstmal wieder erledigt. 

Auf shoppen hab ich kein Bock, da ich kein Bock auf Maske habe. Reicht schon bei der Arbeit. 

Auf shoppen habe ich eigentlich nie Bock, auch ohne Maske nicht. Bei mir schaut shoppen so aus: rein ins Geschäft, schnell die Dinge in den Wagen räumen, die ich brauche, ab zur Kasse und dann so schnell wie möglich wieder raus.

Gefällt mir

3. November um 5:03
In Antwort auf eisbrecher

Auf shoppen habe ich eigentlich nie Bock, auch ohne Maske nicht. Bei mir schaut shoppen so aus: rein ins Geschäft, schnell die Dinge in den Wagen räumen, die ich brauche, ab zur Kasse und dann so schnell wie möglich wieder raus.

Ja, was (Lebensmittel) einkaufen betrifft, bin ich auch so, das ist mir ein notwendiges Übel (das ich praktischerweise direkt nach Feierabend in unserem Lasen erledigen kann).
Klamotten shoppen hasse ich auch immer (da fehlen mir Flohmärkte, ansonsten e.bay) aber mal durch die Stadt oder entsprechenden Läden einige Dörfer weiter bummeln und shoppen (außer Klamotten) kam so 2-3× im Jahr vor, dieses Jahr halt gar nicht.

Ich feier auch nicht viel aber diese 4 festen Feiern im Jahr, wo ich immer seit Jahren/Jahrzehnten hingehe, fehl(t)en mir schon sehr...
Und jährlich mit den Kollegen unser Sommerfest, Grünkohltour, treffen beim Weihnachtsmarkt oder mal ein Frühstück mit denen aus der gleichen Abteilung wären auch toll gewesen.. ich denke eben nicht, dass es nächstes Jahr viel anders wird. 

Gefällt mir

3. November um 9:17
In Antwort auf 4410liestal

Ich bin ein positiver Mensch und finde immer etwas zum geniessen. Unter den gegebenen Umständen sind es mein Freund, mit dem ich viel Spass und ein erfülltes Sexualleben geniesse, dann meine Bekannten und Freundinnen, die ich oft treffe, Spaziergänge, die ich unternhme, feines Essen im Resturant, Sport, Shoppen und und und. Und ihr, wie sieht es bei euch aus? 

Ich finde die Situation deprimierend, aber ich versuche das Beste daraus zu machen. 

Ich mache normalerweise verschiedene Sportarten in unterschiedlichen Sportstätten. Das fällt nun aus, da muss ich meine Arbeitszeiten verändern, sodass ich im Hellen noch raus kann, um mich draußen in der Natur bewegen zu können. Das wird zukünftig wohl mit Youtube Videos ein Homefitness Bewegungsprogramm werden. 

Auch bin sowohl auf Musikveranstaltungen wie auch Kulturveranstaltungen gerne unterwegs, oder abends sporadisch feiern. Das fällt alles aus. 

Ich werde weiterhin mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben, online und offline. Werde die Ruhe annehmen und genießen können, solange ich nach draußen in die Natur kann....im Homeoffice komme ich ansonsten ausser zum Place to be: Supermarkt nicht viel raus. 

Sollte mich die dunkle Jahreszeit aufgrund der Arbeitsmasse doch soweit einschränken, dass ich das Tageslicht bloss von innen sehen kann, werde ich mir CBD ÖL kaufen.

Gefällt mir

3. November um 9:47
In Antwort auf 4410liestal

Ich bin ein positiver Mensch und finde immer etwas zum geniessen. Unter den gegebenen Umständen sind es mein Freund, mit dem ich viel Spass und ein erfülltes Sexualleben geniesse, dann meine Bekannten und Freundinnen, die ich oft treffe, Spaziergänge, die ich unternhme, feines Essen im Resturant, Sport, Shoppen und und und. Und ihr, wie sieht es bei euch aus? 

so wie sonst auch.

Ich bin an sich eher ein Distanz-Mensch, mir kommen die Regeln eher entgegen. Shoppen gehe ich eh nur wenn ich MUSS - ob mit oder ohne Corona.
Unternehmungen mit Freunden und Bekannten fanden auch vor Corona schon gern mal in virtuellen Welten statt (unser wöchentlicher Skatabend beispielsweise läuft seit Jahren über eine entsprechende Internetseite und Teamspeak, weil wir einfach viel zu weit von einander entfernt wohnen inzwischen) - daran ändert sich nichts.

Ich lese gern und viel, ich gehe Spazieren, ich spiele gern Computer-Spiele, ich male ab und an ... alles mit wie ohne Corona.

Nur unsere gemeinsamen Hundespaziergänge mit anderen Hunden und deren Herrchen / Frauchen habe wir aktuell aufgespalten, so dass wir immer nur mit 2 Haushalten unterwegs sind statt mit der ganzen Meute der Nachbarschaft.

Gefällt mir

3. November um 14:17
In Antwort auf 4410liestal

Ich bin ein positiver Mensch und finde immer etwas zum geniessen. Unter den gegebenen Umständen sind es mein Freund, mit dem ich viel Spass und ein erfülltes Sexualleben geniesse, dann meine Bekannten und Freundinnen, die ich oft treffe, Spaziergänge, die ich unternhme, feines Essen im Resturant, Sport, Shoppen und und und. Und ihr, wie sieht es bei euch aus? 

Ich fand die Situation um Corona schon sehr deprimierend. 
Denn ich war leidenschaftliche Kino-Gängerin und habe mich auch ab und zu mit einer Freundin in unserem Stammclub getroffen. 

Allerdings bin ich in eine Situation geraten die für mich unerträglich war. 
Seitdem habe ich eine andere Sichtweise auf das Leben und empfinde es nun nicht mehr schlimm im Alltag etwas eingeschränkt zu sein. 
Hauptsache man ist gesund. 

1 LikesGefällt mir

3. November um 19:13
In Antwort auf 4410liestal

Ich bin ein positiver Mensch und finde immer etwas zum geniessen. Unter den gegebenen Umständen sind es mein Freund, mit dem ich viel Spass und ein erfülltes Sexualleben geniesse, dann meine Bekannten und Freundinnen, die ich oft treffe, Spaziergänge, die ich unternhme, feines Essen im Resturant, Sport, Shoppen und und und. Und ihr, wie sieht es bei euch aus? 

Noch muss ich jeden Tag ganz normal ins Büro. Zum großen Shopping habe ich gerade wenig Lust, und statt Essen gehen wird öfter gekocht. Im Moment ist alles gut bei mir, und und ich genieße das etwas andere Leben.

Gefällt mir

3. November um 19:34
In Antwort auf eisbrecher

Auf shoppen habe ich eigentlich nie Bock, auch ohne Maske nicht. Bei mir schaut shoppen so aus: rein ins Geschäft, schnell die Dinge in den Wagen räumen, die ich brauche, ab zur Kasse und dann so schnell wie möglich wieder raus.

Ja, bei mir genau so, aber eigentlich nur bei Lebensmitteln. Alles andere kaufe ich eh online und da kann ich auch in Ruhe herum stöbern und das genießen. 
Shoppen in einem Laden (egal wo und egal welcher) verbinde ich einfach nur mit Stress. Da ist nichts angenehm oder schön dran. 

Gefällt mir

3. November um 19:38
In Antwort auf amelie11101

Noch muss ich jeden Tag ganz normal ins Büro. Zum großen Shopping habe ich gerade wenig Lust, und statt Essen gehen wird öfter gekocht. Im Moment ist alles gut bei mir, und und ich genieße das etwas andere Leben.

Ins Büro muss ich zum Glück seit März schon nicht mehr. Hat mir sehr viel gebracht, dass die aktuelle Situation unseren Chefs da einen ordentlichen Stubs gegeben hat. Vorher konnten wir nach ewigem Hin und her und großen Dramen nur 1 Tag pro Woche von zu Hause arbeiten - jetzt musste ich seit März - ich glaube all in all 4 Tage hin. 

Gefällt mir

4. November um 20:36
In Antwort auf avarrassterne3

Ins Büro muss ich zum Glück seit März schon nicht mehr. Hat mir sehr viel gebracht, dass die aktuelle Situation unseren Chefs da einen ordentlichen Stubs gegeben hat. Vorher konnten wir nach ewigem Hin und her und großen Dramen nur 1 Tag pro Woche von zu Hause arbeiten - jetzt musste ich seit März - ich glaube all in all 4 Tage hin. 

Ja, das ist bei mir auch so. Die Möglichkeit und die technische Infrastruktur gab es ja schon lange, nur wurde es nur in Notfällen gestattet. Jetzt geht es auf einmal und es funktioniert bis auf ein paar Kleinigkeiten wunderbar.

Gefällt mir

4. November um 20:42
In Antwort auf avarrassterne3

Ja, bei mir genau so, aber eigentlich nur bei Lebensmitteln. Alles andere kaufe ich eh online und da kann ich auch in Ruhe herum stöbern und das genießen. 
Shoppen in einem Laden (egal wo und egal welcher) verbinde ich einfach nur mit Stress. Da ist nichts angenehm oder schön dran. 

Ich muss gestehen, ich lasse sogar die Lebensmittel oft liefern. Ich zahle zwar Zustellgebühr dafür, aber das ist es mir wert. Nachdem ich derzeit ohnehin hauptsächlich von Zuhause aus arbeite, ist das Liefern auch kein Problem. Es kommt bei mir eigentlich selten vor, dass ich unbedingt heute noch einen bestimmten Artikel brauche und deshalb in einen Laden muss. 

Kleidung und Schuhe kaufe ich wenig, vielleicht ein- bis zweimal pro Jahr. Da schaue ich mir meine alte Kleidung durch und sortiere aus, was ich nicht mehr trage oder was einfach zu abgetragen ist. Das wird dann ersetzt. 

Möbel, technische Geräte oder Unterhaltungselektronik nutze ich jahrelang, bis sie entweder kaputt gehen oder so veraltet sind, dass man nichts mehr damit anfangen kann (Stichwort Updates oder Apps). Da bin ich auch nicht die Zielgruppe dafür. Medien kann man streamen oder online lesen, das ist auch sehr praktisch. 

Dafür wäre ich ohne Internetverbindung dann total aufgeschmissen.

Gefällt mir

5. November um 11:02
In Antwort auf 4410liestal

Ich bin ein positiver Mensch und finde immer etwas zum geniessen. Unter den gegebenen Umständen sind es mein Freund, mit dem ich viel Spass und ein erfülltes Sexualleben geniesse, dann meine Bekannten und Freundinnen, die ich oft treffe, Spaziergänge, die ich unternhme, feines Essen im Resturant, Sport, Shoppen und und und. Und ihr, wie sieht es bei euch aus? 

Ich versuche mir selbst wieder mehr Zeit zu widmen..... Freunde und Bekannte treffen ist genauso eingeschränkt, wie Restaurantbesuche. Fitnessstudios sind ebenfalls geschlossen, nachdem ich mich im Sommer endlich durchringen konnte mich anzumelde. D.h. leider auch keine Sauna, die für mich einen enormen Wohlfühleffekt darstellt. Shopping wurde leider auch beschränkt. Von Sex fang ich gar nicht erst an...

Kurz gesagt, es ist extrem deprimierend und zerrt nicht nur an den Nerven sondern wird langsam echt belastend. Ich arbeite im Gesundheitssystem. Die Zustände sind dort kaum haltbar. 

Was nicht verboten wurde ist Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Auch habe ich das Gefühl, dass man näher zusammenrückt und mehr miteinander redet. Der Mensch besinnt sich wieder auf Wichtiges. Das gefällt mir wirklich gut. 

LG Sis

Gefällt mir

5. November um 15:05
In Antwort auf eisbrecher

Ich muss gestehen, ich lasse sogar die Lebensmittel oft liefern. Ich zahle zwar Zustellgebühr dafür, aber das ist es mir wert. Nachdem ich derzeit ohnehin hauptsächlich von Zuhause aus arbeite, ist das Liefern auch kein Problem. Es kommt bei mir eigentlich selten vor, dass ich unbedingt heute noch einen bestimmten Artikel brauche und deshalb in einen Laden muss. 

Kleidung und Schuhe kaufe ich wenig, vielleicht ein- bis zweimal pro Jahr. Da schaue ich mir meine alte Kleidung durch und sortiere aus, was ich nicht mehr trage oder was einfach zu abgetragen ist. Das wird dann ersetzt. 

Möbel, technische Geräte oder Unterhaltungselektronik nutze ich jahrelang, bis sie entweder kaputt gehen oder so veraltet sind, dass man nichts mehr damit anfangen kann (Stichwort Updates oder Apps). Da bin ich auch nicht die Zielgruppe dafür. Medien kann man streamen oder online lesen, das ist auch sehr praktisch. 

Dafür wäre ich ohne Internetverbindung dann total aufgeschmissen.

bei Lebensmitteln ist mir das Angebot noch echt zu mau. Habe ich bisher nur bei Rewe gesehen, zwei mal probiert - hat mich gar nicht überzeugt. Da muss ich wohl noch paar Jahre warten.

Kleidung, Möbel, teilweise Technik - dto. Einzig die PCs sind häufiger neu bei uns. Und ich habe eine echte Schwäche in Sachen Bücher kaufen. Aber da kommt mir online echt entgegen. Ich habe schon sehr lange ein Leihbuch-Abo. Wundervoll, mit Büchereien hatte ich immer Stress, weil ich unzählige Male, das Buch nicht zurück gebracht habe - jetzt gibt es keine Leihfristen mehr und zurück geben und neu holen geht von der Couch aus. Auch Samstag, 23:15 Uhr, wenn ich gerade daran denke, nicht nur Mittwochs 15-17 Uhr, wie ich jedes Mal verpasst habe. Aber auch so... kein Buchladen hat sooooooooooo ein herrliches Angebot wie das große A im Internet. Wäre in einem Laden auch alles andere als sinnvoll. Klar, ich kann in einer Buchhandlung alles bestellen, was eine ISBN hat und lieferbar ist, aber dazu muss ich nun einmal auch erst wissen, was ich haben möchte. In der Buchhandlung kann ich es mir als Buch holen... toll, aber meine Bücherregale platzen aus allen Nähten und es passen keine mehr in die Wohnung, ich lese die meisten Bücher mehrfach und weggeben kann ich irgendwie nicht. Und ich habe mich inzwischen auch daran gewöhnt, mehr als 10 Bücher gleichzeitig in der Handtasche unterbringen zu können Als EBook im Buchhandel hingegen... schwierig.

Vielleicht ist auch hier die Krise eine Chance und es beschleunigt Veränderungen.

Wobei ich mir das auch in Sachen Schulen und Digitalisierung erhofft hatte. Im März war ich da noch gewaltig optimistisch. Inzwischen eher gewaltig ernüchtert.

Gefällt mir

7. November um 20:21
In Antwort auf avarrassterne3

bei Lebensmitteln ist mir das Angebot noch echt zu mau. Habe ich bisher nur bei Rewe gesehen, zwei mal probiert - hat mich gar nicht überzeugt. Da muss ich wohl noch paar Jahre warten.

Kleidung, Möbel, teilweise Technik - dto. Einzig die PCs sind häufiger neu bei uns. Und ich habe eine echte Schwäche in Sachen Bücher kaufen. Aber da kommt mir online echt entgegen. Ich habe schon sehr lange ein Leihbuch-Abo. Wundervoll, mit Büchereien hatte ich immer Stress, weil ich unzählige Male, das Buch nicht zurück gebracht habe - jetzt gibt es keine Leihfristen mehr und zurück geben und neu holen geht von der Couch aus. Auch Samstag, 23:15 Uhr, wenn ich gerade daran denke, nicht nur Mittwochs 15-17 Uhr, wie ich jedes Mal verpasst habe. Aber auch so... kein Buchladen hat sooooooooooo ein herrliches Angebot wie das große A im Internet. Wäre in einem Laden auch alles andere als sinnvoll. Klar, ich kann in einer Buchhandlung alles bestellen, was eine ISBN hat und lieferbar ist, aber dazu muss ich nun einmal auch erst wissen, was ich haben möchte. In der Buchhandlung kann ich es mir als Buch holen... toll, aber meine Bücherregale platzen aus allen Nähten und es passen keine mehr in die Wohnung, ich lese die meisten Bücher mehrfach und weggeben kann ich irgendwie nicht. Und ich habe mich inzwischen auch daran gewöhnt, mehr als 10 Bücher gleichzeitig in der Handtasche unterbringen zu können Als EBook im Buchhandel hingegen... schwierig.

Vielleicht ist auch hier die Krise eine Chance und es beschleunigt Veränderungen.

Wobei ich mir das auch in Sachen Schulen und Digitalisierung erhofft hatte. Im März war ich da noch gewaltig optimistisch. Inzwischen eher gewaltig ernüchtert.

Beschleunigung von Veränderungen?

Naja, ich finde eigentlich nicht, dass man das mit Lieferdiensten beschleunigen sollte.

Tut der Umwelt nicht wirklich gut, verursacht Unmengen an CO2 und an Verpackungsmüll.

1 LikesGefällt mir

8. November um 21:41
In Antwort auf sisteronthefly

Ich versuche mir selbst wieder mehr Zeit zu widmen..... Freunde und Bekannte treffen ist genauso eingeschränkt, wie Restaurantbesuche. Fitnessstudios sind ebenfalls geschlossen, nachdem ich mich im Sommer endlich durchringen konnte mich anzumelde. D.h. leider auch keine Sauna, die für mich einen enormen Wohlfühleffekt darstellt. Shopping wurde leider auch beschränkt. Von Sex fang ich gar nicht erst an...

Kurz gesagt, es ist extrem deprimierend und zerrt nicht nur an den Nerven sondern wird langsam echt belastend. Ich arbeite im Gesundheitssystem. Die Zustände sind dort kaum haltbar. 

Was nicht verboten wurde ist Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Auch habe ich das Gefühl, dass man näher zusammenrückt und mehr miteinander redet. Der Mensch besinnt sich wieder auf Wichtiges. Das gefällt mir wirklich gut. 

LG Sis

Beim Sex kommt es eben darauf an, wie man ihn lebt. In einer Paarbeziehung gibt es ja rein wegen Corona keinen Grund, den Sex einzuschränken.

Wenn man jedoch Single ist, hat man es momentan mit dem Kennenlernen sicher schwer. Vor allem, wenn man nicht auf Onlinedating steht. 

Gefällt mir

8. November um 21:46
In Antwort auf avarrassterne3

bei Lebensmitteln ist mir das Angebot noch echt zu mau. Habe ich bisher nur bei Rewe gesehen, zwei mal probiert - hat mich gar nicht überzeugt. Da muss ich wohl noch paar Jahre warten.

Kleidung, Möbel, teilweise Technik - dto. Einzig die PCs sind häufiger neu bei uns. Und ich habe eine echte Schwäche in Sachen Bücher kaufen. Aber da kommt mir online echt entgegen. Ich habe schon sehr lange ein Leihbuch-Abo. Wundervoll, mit Büchereien hatte ich immer Stress, weil ich unzählige Male, das Buch nicht zurück gebracht habe - jetzt gibt es keine Leihfristen mehr und zurück geben und neu holen geht von der Couch aus. Auch Samstag, 23:15 Uhr, wenn ich gerade daran denke, nicht nur Mittwochs 15-17 Uhr, wie ich jedes Mal verpasst habe. Aber auch so... kein Buchladen hat sooooooooooo ein herrliches Angebot wie das große A im Internet. Wäre in einem Laden auch alles andere als sinnvoll. Klar, ich kann in einer Buchhandlung alles bestellen, was eine ISBN hat und lieferbar ist, aber dazu muss ich nun einmal auch erst wissen, was ich haben möchte. In der Buchhandlung kann ich es mir als Buch holen... toll, aber meine Bücherregale platzen aus allen Nähten und es passen keine mehr in die Wohnung, ich lese die meisten Bücher mehrfach und weggeben kann ich irgendwie nicht. Und ich habe mich inzwischen auch daran gewöhnt, mehr als 10 Bücher gleichzeitig in der Handtasche unterbringen zu können Als EBook im Buchhandel hingegen... schwierig.

Vielleicht ist auch hier die Krise eine Chance und es beschleunigt Veränderungen.

Wobei ich mir das auch in Sachen Schulen und Digitalisierung erhofft hatte. Im März war ich da noch gewaltig optimistisch. Inzwischen eher gewaltig ernüchtert.

Schulen und auch Unis hinken bei der Digitalisierung stark hinterher. Ich habe das bei meinen Kindern gesehen. Die Lehrpersonen an der Uni haben zum Teil nicht mal Power Point benutzt beim Vortrag, sondern irgendwelche handgeschriebenen Zettel. Die Studenten mussten alles selbst mitschreiben, denn Skripten gab es auch keine. Gut, hat ihnen nicht geschadet, beim Schreiben lernt man schon mal einiges. 

Aber sowas wie Lehrveranstaltungen streamen wurde gar nicht angeboten, da war es ihnen lieber, wenn die Studenten im überfüllten Hörsaal auf dem Boden sitzen. In Anglistik sagte man wortwörtlich: "Wenn wir streamen, braucht man ja weniger Lehrpersonen, das unterstützen wir nicht". 

Nun, jetzt müssen sie. Da war ich irgendwie auch ein wenig schadenfroh. 

Gefällt mir

8. November um 21:52
In Antwort auf osiris

Beschleunigung von Veränderungen?

Naja, ich finde eigentlich nicht, dass man das mit Lieferdiensten beschleunigen sollte.

Tut der Umwelt nicht wirklich gut, verursacht Unmengen an CO2 und an Verpackungsmüll.

Ob man nun selbst mit dem Auto zum Einkaufen fährt und das verpackte Zeug kauft oder ob statt dem eigenen Auto nun der Zustelldienst fährt, ist auch schon egal. Der Zusteller beliefert wenigstens mehrere Kunden mit einem Auto, es muss also nicht jeder extra fahren.

Ob nun der Supermarkt die Verpackungen wegschmeißt oder ob der Privatkunde das tut, macht auch keinen Unterschied. Die Waren werden so oder so verpackt geliefert, ganz egal, zu wem nun konkret. Es ist aber schon richtig, dass viel zu viel verpackt wird. Man braucht wirklich nicht x Kartons und dann nochmal überall Plastikfolie drum herum.

Übrigens: mein Lieferdienst liefert die Lebensmittel in der Papiertüte. Sie geben sich zumindest Mühe, Verpackung einzusparen. Es sind aber nach wie vor die Lebensmittel selbst verpackt, aber da ist kein Unterschied, ob ich sie nun im Geschäft kaufe oder liefern lasse, die Verpackung ist dieselbe.

Du darfst auch nicht vergessen, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, zu Fuß zum Einkaufen zu gehen. Wenn ich in die Stadt fahre und dort mal schnell was einkaufe, dann sind die Parkplätze immer voll. Bei der Dichte an Supermärkten könnte sicher ein Großteil der Stadtbewohner zu Fuß einkaufen, macht aber kaum jemand. 

Gefällt mir

8. November um 22:44
In Antwort auf eisbrecher

Ob man nun selbst mit dem Auto zum Einkaufen fährt und das verpackte Zeug kauft oder ob statt dem eigenen Auto nun der Zustelldienst fährt, ist auch schon egal. Der Zusteller beliefert wenigstens mehrere Kunden mit einem Auto, es muss also nicht jeder extra fahren.

Ob nun der Supermarkt die Verpackungen wegschmeißt oder ob der Privatkunde das tut, macht auch keinen Unterschied. Die Waren werden so oder so verpackt geliefert, ganz egal, zu wem nun konkret. Es ist aber schon richtig, dass viel zu viel verpackt wird. Man braucht wirklich nicht x Kartons und dann nochmal überall Plastikfolie drum herum.

Übrigens: mein Lieferdienst liefert die Lebensmittel in der Papiertüte. Sie geben sich zumindest Mühe, Verpackung einzusparen. Es sind aber nach wie vor die Lebensmittel selbst verpackt, aber da ist kein Unterschied, ob ich sie nun im Geschäft kaufe oder liefern lasse, die Verpackung ist dieselbe.

Du darfst auch nicht vergessen, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, zu Fuß zum Einkaufen zu gehen. Wenn ich in die Stadt fahre und dort mal schnell was einkaufe, dann sind die Parkplätze immer voll. Bei der Dichte an Supermärkten könnte sicher ein Großteil der Stadtbewohner zu Fuß einkaufen, macht aber kaum jemand. 

Es gibt diverse Untersuchungen, das Online-Shopping, Lieferdienste und Co. eine schlechtere Ökobilanz haben, als der direkte Einkauf/Konsum über den stationären Handel.

Obst und Gemüse bekommt man in vielen Supermärkten, sogar auch Discountern, bereits zu einem guten Teil unverpackt, auf Wochenmärkten auf jeden Fall.
Brot und Backwaren ebenso, beim Bäcker, sogar bei den in vielen Märkten integrierten Backshops. Für Brot, Brötchen tuts da der gute alte Jutebeutel, da braucht es dann im direkten Einkauf gar keine Verpackung.
Fleisch, Wurst, Käse, Milchprodukte kann man häufig mit wenig(er) Verpackung erwerben.

Von irgendwelchen Leuten, die wegen Alters, Beeinträchtigungen, Kleinkinder, Entfernung etc. nicht zu Fuß einkaufen gehen können, rede ich gar nicht.

Muss letztlich jeder selbst wissen, ganz klar.
Aber wirklich schönreden oder schönrechnen kann mans trotzdem nicht. 

Gefällt mir

9. November um 8:20
In Antwort auf osiris

Beschleunigung von Veränderungen?

Naja, ich finde eigentlich nicht, dass man das mit Lieferdiensten beschleunigen sollte.

Tut der Umwelt nicht wirklich gut, verursacht Unmengen an CO2 und an Verpackungsmüll.

Auch was Lieferdienste angeht, wird es neue Konzepte geben. Das ganze über normale Postpakete abzuwickeln, macht jetzt auch nicht wirklich Sinn.

Da gibt es schon diverse Denkansätze, aber es ist wohl wie immer: so lange es im aktuellen System noch irgend wie geht, ändert sich nix.

Gefällt mir

9. November um 9:01
In Antwort auf osiris

Es gibt diverse Untersuchungen, das Online-Shopping, Lieferdienste und Co. eine schlechtere Ökobilanz haben, als der direkte Einkauf/Konsum über den stationären Handel.

Obst und Gemüse bekommt man in vielen Supermärkten, sogar auch Discountern, bereits zu einem guten Teil unverpackt, auf Wochenmärkten auf jeden Fall.
Brot und Backwaren ebenso, beim Bäcker, sogar bei den in vielen Märkten integrierten Backshops. Für Brot, Brötchen tuts da der gute alte Jutebeutel, da braucht es dann im direkten Einkauf gar keine Verpackung.
Fleisch, Wurst, Käse, Milchprodukte kann man häufig mit wenig(er) Verpackung erwerben.

Von irgendwelchen Leuten, die wegen Alters, Beeinträchtigungen, Kleinkinder, Entfernung etc. nicht zu Fuß einkaufen gehen können, rede ich gar nicht.

Muss letztlich jeder selbst wissen, ganz klar.
Aber wirklich schönreden oder schönrechnen kann mans trotzdem nicht. 

wegen Alter / Beeinträchtigungen nicht zu Fuß einkaufen gehen? Der war gut

Ich wohne nicht in der Stadt. Ist in München mit einem normalen Gehalt nicht mehr machbar. Statt dessen in einem 120-Seelendorf. Nachste Einkaufsmöglichkeit: mindestens 10km entfernt. Dort, wo ich meinen Wocheneinkauf mache, weil mehr als ein Laden an einer Stelle: 17km hin, 17km zurück. Zu Fuß?!? Nein, eher nicht! Sorry, auch nicht mit dem Fahrrad, da müßte ich dann ja min 3x die Woche hin, damit ich alles weg bekomme. (mal abgesehen davon, dass mein Gleichgewichtssinm echt Probleme mit Zweirädern jeder Art hat, ich laufe lieber, als Fahrrad zu fahren )
Ja, irgend ein Bio-Bauer mit Hofladen wäre näher. Hat auch keine Verpackung und so, das ist fein und ganz toll für die Umwelt und bestimmt gesünder, nur wäre dann spätestens in der Häfte des Monats mein Geld alle.

Gefällt mir

9. November um 10:46

Lecker Kaffee und viele schöne Bücher. 😉

Gefällt mir

9. November um 11:07
In Antwort auf osiris

Es gibt diverse Untersuchungen, das Online-Shopping, Lieferdienste und Co. eine schlechtere Ökobilanz haben, als der direkte Einkauf/Konsum über den stationären Handel.

Obst und Gemüse bekommt man in vielen Supermärkten, sogar auch Discountern, bereits zu einem guten Teil unverpackt, auf Wochenmärkten auf jeden Fall.
Brot und Backwaren ebenso, beim Bäcker, sogar bei den in vielen Märkten integrierten Backshops. Für Brot, Brötchen tuts da der gute alte Jutebeutel, da braucht es dann im direkten Einkauf gar keine Verpackung.
Fleisch, Wurst, Käse, Milchprodukte kann man häufig mit wenig(er) Verpackung erwerben.

Von irgendwelchen Leuten, die wegen Alters, Beeinträchtigungen, Kleinkinder, Entfernung etc. nicht zu Fuß einkaufen gehen können, rede ich gar nicht.

Muss letztlich jeder selbst wissen, ganz klar.
Aber wirklich schönreden oder schönrechnen kann mans trotzdem nicht. 

Das ist sicher so, dass man in größeren Städten mehr Auswahl hat, da gibt es ja auch Bio-Supermärkte und all sowas. Bei mir gibt es sowas nicht. Bei mir gibt es auch keine Backshops oder Bauernmärkte.

Bei uns gibt es zum Beispiel nur Lebensmittelgeschäfte (Ketten von Supermärkten bzw. Diskontern) ohne Bedienung. Das heißt da gibt es auch kein offenes Brot und Gebäck oder offene Fleisch- und Wurstwaren. Das ist alles im Regal und natürlich verpackt. Lediglich Obst und Gemüse gibt es zum Teil unverpackt. Wenn ich das aber so bestelle und liefern lasse, ist es dann ja auch nicht verpackt. Es macht also bezüglich der Verpackung keinen Unterschied, ob ich es im Geschäft kaufe oder liefern lasse.

Natürlich könnte ich in die nächste Stadt fahren und dort mit weniger Verpackung einkaufen, allerdings müsste ich das dann mit dem Auto tun und ob das dann ökologisch sinnvoller wäre, ist die gute Frage.

Noch mag es so sein, dass Zustellung eine schlechtere Öko-Bilanz hat. Das wird sich aber ändern, weil eben gerade jetzt viel mehr Menschen auf Lieferdienste umsteigen. Nachdem die EU ja immer strengere Klimagesetze aufstellt, müssen dann natürlich alle Unternehmen mitziehen. Bleibt ihnen ja auch nichts anderes übrig. 

Ich bin trotzdem froh, dass ich relativ ländlich wohne und nicht in einer Stadt. Für mich überwiegen die Vorteile. Ich habe gerade die Fenster offen und höre keinen Lärm, nur den Nachbarn, der seine Katze ruft. 

Gefällt mir

9. November um 11:09
In Antwort auf avarrassterne3

Auch was Lieferdienste angeht, wird es neue Konzepte geben. Das ganze über normale Postpakete abzuwickeln, macht jetzt auch nicht wirklich Sinn.

Da gibt es schon diverse Denkansätze, aber es ist wohl wie immer: so lange es im aktuellen System noch irgend wie geht, ändert sich nix.

Das passiert ja teilweise auch schon. Mein Lebensmittelzusteller liefert wie gesagt die Waren, so wie sie im Geschäft stehen, und gibt sie in Papiertüten. Die überreicht er mir dann.

Da fallen weder mehr Plastikverpackung, noch mehr Kartons an. Der LKW, der die Einkäufe liefert, ist immer voll bis obenhin, also fährt er nicht extra wegen mir. 

Gefällt mir

9. November um 11:12
In Antwort auf avarrassterne3

wegen Alter / Beeinträchtigungen nicht zu Fuß einkaufen gehen? Der war gut

Ich wohne nicht in der Stadt. Ist in München mit einem normalen Gehalt nicht mehr machbar. Statt dessen in einem 120-Seelendorf. Nachste Einkaufsmöglichkeit: mindestens 10km entfernt. Dort, wo ich meinen Wocheneinkauf mache, weil mehr als ein Laden an einer Stelle: 17km hin, 17km zurück. Zu Fuß?!? Nein, eher nicht! Sorry, auch nicht mit dem Fahrrad, da müßte ich dann ja min 3x die Woche hin, damit ich alles weg bekomme. (mal abgesehen davon, dass mein Gleichgewichtssinm echt Probleme mit Zweirädern jeder Art hat, ich laufe lieber, als Fahrrad zu fahren )
Ja, irgend ein Bio-Bauer mit Hofladen wäre näher. Hat auch keine Verpackung und so, das ist fein und ganz toll für die Umwelt und bestimmt gesünder, nur wäre dann spätestens in der Häfte des Monats mein Geld alle.

Da musste ich auch ein bisschen schmunzeln, ich wohne ja ganz ähnlich ländlich wie du. Ich habe zwar auch Bio-Bauern in der Umgebung, aber wie komme ich dann zu denen hin? Richtig. Mit dem Auto.

Aber hey, zumindest habe ich Einkaufsmöglichkeiten in meiner Ortschaft. Einen Wocheneinkauf kann ich trotzdem nicht zu Fuß transportieren. 

Gefällt mir

9. November um 11:42

Es gibt einen sehr schönen Spruch:

Wer etwas will, findet Wege.
Wer etwas nicht will, findet Gründe.

Gefällt mir

9. November um 12:28
In Antwort auf osiris

Es gibt einen sehr schönen Spruch:

Wer etwas will, findet Wege.
Wer etwas nicht will, findet Gründe.

Warum sollte man das denn auch wollen? Klar geht immer alles irgendwie, aber wieso sollte man sich das Leben denn bewusst schwer machen?

Gefällt mir

9. November um 13:27
In Antwort auf osiris

Es gibt einen sehr schönen Spruch:

Wer etwas will, findet Wege.
Wer etwas nicht will, findet Gründe.

und es gibt Menschen, die nicht darauf kommen wollen, dass die Lebenssituation nicht bei allen gleich ist.

In der Großstadt hätte ich heute wahrscheinlich auch kein Auto mehr. Auf dem Land, wo zu Fuß nichts erreichbar ist und am WE noch nicht mal ÖPN DA ist - sieht das nun einmal anders aus.

Welchen Weg soll ich denn finden? Eine zu Fuß erreichbare Einkaufsmöglichkeit eröffnen? Danke, ich habe schon einen Job. Einen, der auch noch meine Familie ernähren muss.

Gefällt mir

9. November um 13:30
In Antwort auf eisbrecher

Da musste ich auch ein bisschen schmunzeln, ich wohne ja ganz ähnlich ländlich wie du. Ich habe zwar auch Bio-Bauern in der Umgebung, aber wie komme ich dann zu denen hin? Richtig. Mit dem Auto.

Aber hey, zumindest habe ich Einkaufsmöglichkeiten in meiner Ortschaft. Einen Wocheneinkauf kann ich trotzdem nicht zu Fuß transportieren. 

ja, wenn das zu Fuß erreichbar wäre, kann man ja auch 6x die Woche einkaufen gehen

Nur dass ich einmal einkaufen pro Woche echt nervig genug finde. Und im Moment auch riskant genug, da versuche ich eher, das meiste gleich für 14d einzukaufen.

Gefällt mir

9. November um 14:11
In Antwort auf avarrassterne3

und es gibt Menschen, die nicht darauf kommen wollen, dass die Lebenssituation nicht bei allen gleich ist.

In der Großstadt hätte ich heute wahrscheinlich auch kein Auto mehr. Auf dem Land, wo zu Fuß nichts erreichbar ist und am WE noch nicht mal ÖPN DA ist - sieht das nun einmal anders aus.

Welchen Weg soll ich denn finden? Eine zu Fuß erreichbare Einkaufsmöglichkeit eröffnen? Danke, ich habe schon einen Job. Einen, der auch noch meine Familie ernähren muss.

Ach geh, sei doch nicht so unkreativ. Du könntest selbstverständlich auch mit dem Elektroflugzeug zum Einkaufen fliegen. Das verursacht bestimmt viel weniger CO2. 

Gefällt mir

9. November um 14:13
In Antwort auf avarrassterne3

ja, wenn das zu Fuß erreichbar wäre, kann man ja auch 6x die Woche einkaufen gehen

Nur dass ich einmal einkaufen pro Woche echt nervig genug finde. Und im Moment auch riskant genug, da versuche ich eher, das meiste gleich für 14d einzukaufen.

Könnte man bestimmt, aber dazu bin ich ganz ehrlich zu faul und habe auch keine Lust dazu. Ich neige nicht zur Selbstkasteiung.

Irgendwo ist dann auch mal Schluss. 

Gefällt mir

9. November um 17:14
In Antwort auf eisbrecher

Warum sollte man das denn auch wollen? Klar geht immer alles irgendwie, aber wieso sollte man sich das Leben denn bewusst schwer machen?

Schon mal irgendwas, nur so im Ansatz, von Klimawandel, Umweltverschmutzung, Naturzerstörung, Artensterben etc. gehört?

Ist das wirklich alles so egal, nur damit man selber ein wenig mehr Bequemlichkeit hat?

Sollen Natur, Tiere, Pflanzen und Menschen in ärmeren Regionen der Welt halt eben vor die Hunde gehen, Hauptsache zu eigenen Lebzeiten hat mans so bequem und einfach wie möglich? Und ansonsten gilt dann eh "Nach mir die Sintflut."?
 

Gefällt mir

9. November um 17:30
In Antwort auf avarrassterne3

und es gibt Menschen, die nicht darauf kommen wollen, dass die Lebenssituation nicht bei allen gleich ist.

In der Großstadt hätte ich heute wahrscheinlich auch kein Auto mehr. Auf dem Land, wo zu Fuß nichts erreichbar ist und am WE noch nicht mal ÖPN DA ist - sieht das nun einmal anders aus.

Welchen Weg soll ich denn finden? Eine zu Fuß erreichbare Einkaufsmöglichkeit eröffnen? Danke, ich habe schon einen Job. Einen, der auch noch meine Familie ernähren muss.

Hast du meinen Beitrag und den von Eisbrecher, auf den ich geantwortet hatte nur überflogen und es dabei schlicht überlesen? 

Eisbrecher
"Bei der Dichte an Supermärkten könnte sicher ein Großteil der Stadtbewohner zu Fuß einkaufen, macht aber kaum jemand."

Meine Antwort bezog sich dann nicht nur auf Alter und Beeinträchtigungen, sondern ging mit "Kleinkinder, Entfernung etc." weiter.

Ich habe weder bestritten, dass es für manche Menschen schwerer ist, einen herkömmlichen Einkauf zu Fuß zu absolvieren, noch gefordert, dass Bewohner ländlicher Gegenden/Dörfer gefälligst 15-20 km zu Fuß (oder per Rad) los sollen, um Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs zu besorgen.
 

Gefällt mir

9. November um 18:14
In Antwort auf osiris

Hast du meinen Beitrag und den von Eisbrecher, auf den ich geantwortet hatte nur überflogen und es dabei schlicht überlesen? 

Eisbrecher
"Bei der Dichte an Supermärkten könnte sicher ein Großteil der Stadtbewohner zu Fuß einkaufen, macht aber kaum jemand."

Meine Antwort bezog sich dann nicht nur auf Alter und Beeinträchtigungen, sondern ging mit "Kleinkinder, Entfernung etc." weiter.

Ich habe weder bestritten, dass es für manche Menschen schwerer ist, einen herkömmlichen Einkauf zu Fuß zu absolvieren, noch gefordert, dass Bewohner ländlicher Gegenden/Dörfer gefälligst 15-20 km zu Fuß (oder per Rad) los sollen, um Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs zu besorgen.
 

Naja, der Beitrag mit "Gründe und Wege" hatte keinen Kontext bei mir. 

Abgesehen davon wäre mir Stand jetzt und heute Kontaktvermeidung wichtiger. Also einmal die Woche einkaufen gehen. Höchstens. Bei 3 Personen und Hund zu Fuß nicht drin, egal wie weit es ist. 

Es gibt auch zu viele Menschen, für die oft einkaufen gehen, deutlich mehr als "unbequem" ist. Das fängt mit Zeit an, geht über Stress durch Lärm und Licht - auch wenn es wenigen klar ist, weil sie das beständige Piepen und alles andere gar nicht bewusst wahrnehmen, ich würde wetten, einen Einfluss hat es fast immer - bis hin zu den Menschen, die nach der Arbeit einfach mal k.o. sind. 
All das ist nicht einfach "unbequem", es geht zu Lasten der eigenen Gesundheit, wenn man es ignoriert. 
Es wird nicht auf jeden zutreffen, keine Frage. Aber mit unbequem macht man es sich zu bequem. 

Genau sowas meinte ich damit, dass es gut wäre, wenn neues forciert wird.  
Die Optionen heute könnten sehr viel besser werden. Auch so, dass ökologisch bequemer ist

Gefällt mir

9. November um 19:43
In Antwort auf avarrassterne3

Naja, der Beitrag mit "Gründe und Wege" hatte keinen Kontext bei mir. 

Abgesehen davon wäre mir Stand jetzt und heute Kontaktvermeidung wichtiger. Also einmal die Woche einkaufen gehen. Höchstens. Bei 3 Personen und Hund zu Fuß nicht drin, egal wie weit es ist. 

Es gibt auch zu viele Menschen, für die oft einkaufen gehen, deutlich mehr als "unbequem" ist. Das fängt mit Zeit an, geht über Stress durch Lärm und Licht - auch wenn es wenigen klar ist, weil sie das beständige Piepen und alles andere gar nicht bewusst wahrnehmen, ich würde wetten, einen Einfluss hat es fast immer - bis hin zu den Menschen, die nach der Arbeit einfach mal k.o. sind. 
All das ist nicht einfach "unbequem", es geht zu Lasten der eigenen Gesundheit, wenn man es ignoriert. 
Es wird nicht auf jeden zutreffen, keine Frage. Aber mit unbequem macht man es sich zu bequem. 

Genau sowas meinte ich damit, dass es gut wäre, wenn neues forciert wird.  
Die Optionen heute könnten sehr viel besser werden. Auch so, dass ökologisch bequemer ist

der Punkt ist: dass Öko nur ohne bequem und mit ganz viel Verzicht geht, ist ein Märchen.

Bleiben wir beim Versandhandel: es gibt unzählige Ansätze, den Transporter vom Paketzusteller zu ersetzen. Von den rein elektrischen Fahrzeugen der Post über autonom fahrende Straßenbahnen bis hin zu (auch rein elektrischen) fliegenden Drohenen.
Es gibt unzählige Projekte für Verpackungsmaterial. Vom Maisflocken bis hin zu "Ziegeln" aus Heu oder Stroh, die den Inhalt einer Verpackung genauso gut schützen, wie Luftploster.
Gerade das große "A" im Online-Handel ist technoloisch immer auf der Suche nach Ideen und Möglichkeiten. Die werden das System "a box in a box in a box" nicht beibehalten, wenn es sinnvolle Alternativen gibt, wie es besser geht.
All diese Entwicklungen, die abgesehen von den Post-Autos aktuell im Alpha oder Beta-Statdium sind noch etwas gepusht und der Versandhandel wird eine deutlich bessere Ökobilanz haben als jetzt und ziemlich sicher gegenüber dem Einzeleinkauf. Schon erst Recht, wenn man sich nicht auf die Lebensmittel beschränkt.
Und was pusht Entwicklungen? Wachstum in der Branche. Durch Corona gibt es definitv Wachstum in Online-Handel, also was ist falsch an Chancen? An Veränderungen? 

Anderes Beispiel: wenn man sagt, dass auch in Mitteleuropa beim Bau, besser auch bei Renovierung eines Hauses, die Klimatisierung bedacht werden muss, kommt sofort irgendwer daher, der einem erklärt, dass das ganz mies fürs Klima ist. Quatsch. nein, ökoloisch geht nicht nur als schwitzen, bis einem das Hirn zu Ohren rausläuft. Es ist seit Jahrtausenden möglich, klimatisiert zu bauen. Woraus schon automatisch folgt: völlig ohne Strom und Klimaanlagen, die den Stromzähler zum Abheben bringen.
Nun, da wird Corona wohl nichts boosten. Oder doch... weil paar Architekten gelangweilt zu Hause sitzen und nicht wissen, wie sie die Zeit herumbringen sollen.... 

1 LikesGefällt mir

10. November um 12:19
In Antwort auf osiris

Schon mal irgendwas, nur so im Ansatz, von Klimawandel, Umweltverschmutzung, Naturzerstörung, Artensterben etc. gehört?

Ist das wirklich alles so egal, nur damit man selber ein wenig mehr Bequemlichkeit hat?

Sollen Natur, Tiere, Pflanzen und Menschen in ärmeren Regionen der Welt halt eben vor die Hunde gehen, Hauptsache zu eigenen Lebzeiten hat mans so bequem und einfach wie möglich? Und ansonsten gilt dann eh "Nach mir die Sintflut."?
 

Deine Versuche, mir ein schlechtes Gewissen einzureden, laufen ins Leere bei mir. Halte dich selbst daran, wenn du möchtest, aber versuche nicht, andere zu missionieren, das klappt sowieso nicht. Ganz ähnlich wie bei den Veganern.

Ein bisschen Einschränkung ist jedem zuzumuten, aber ich werde sicher nicht zugunsten der Umwelt auf jede Bequemlichkeit verzichten. Und wie schon gesagt: ob ich jetzt selbst mit dem Auto zum Einkaufen fahre oder es mir liefern lasse, ist im Endeffekt egal. 

Das Leben ist dazu da, um gelebt und genossen zu werden und nicht, um sich selbst zu kasteien und sich jede Vergnügung zu versagen. Das Leben soll auch noch Spaß machen.

Gefällt mir

10. November um 12:22
In Antwort auf osiris

Hast du meinen Beitrag und den von Eisbrecher, auf den ich geantwortet hatte nur überflogen und es dabei schlicht überlesen? 

Eisbrecher
"Bei der Dichte an Supermärkten könnte sicher ein Großteil der Stadtbewohner zu Fuß einkaufen, macht aber kaum jemand."

Meine Antwort bezog sich dann nicht nur auf Alter und Beeinträchtigungen, sondern ging mit "Kleinkinder, Entfernung etc." weiter.

Ich habe weder bestritten, dass es für manche Menschen schwerer ist, einen herkömmlichen Einkauf zu Fuß zu absolvieren, noch gefordert, dass Bewohner ländlicher Gegenden/Dörfer gefälligst 15-20 km zu Fuß (oder per Rad) los sollen, um Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs zu besorgen.
 

Na also, was wirfst du dann mir vor, dass mir alles egal wäre? Ich lasse es mir halt liefern, anstatt selbst zu fahren. Wo ist der Unterschied?

Zu Fuß würde ich so oder so nicht gehen, weil ich keine Lust habe, 4 km einfache Strecke zu laufen. Ginge zwar bestimmt (früher gingen die Menschen viel weiter zu Fuß, weil es noch keine Autos gab bzw. nicht jeder eins hatte), aber warum sollte ich?

Gefällt mir

10. November um 12:27
In Antwort auf avarrassterne3

der Punkt ist: dass Öko nur ohne bequem und mit ganz viel Verzicht geht, ist ein Märchen.

Bleiben wir beim Versandhandel: es gibt unzählige Ansätze, den Transporter vom Paketzusteller zu ersetzen. Von den rein elektrischen Fahrzeugen der Post über autonom fahrende Straßenbahnen bis hin zu (auch rein elektrischen) fliegenden Drohenen.
Es gibt unzählige Projekte für Verpackungsmaterial. Vom Maisflocken bis hin zu "Ziegeln" aus Heu oder Stroh, die den Inhalt einer Verpackung genauso gut schützen, wie Luftploster.
Gerade das große "A" im Online-Handel ist technoloisch immer auf der Suche nach Ideen und Möglichkeiten. Die werden das System "a box in a box in a box" nicht beibehalten, wenn es sinnvolle Alternativen gibt, wie es besser geht.
All diese Entwicklungen, die abgesehen von den Post-Autos aktuell im Alpha oder Beta-Statdium sind noch etwas gepusht und der Versandhandel wird eine deutlich bessere Ökobilanz haben als jetzt und ziemlich sicher gegenüber dem Einzeleinkauf. Schon erst Recht, wenn man sich nicht auf die Lebensmittel beschränkt.
Und was pusht Entwicklungen? Wachstum in der Branche. Durch Corona gibt es definitv Wachstum in Online-Handel, also was ist falsch an Chancen? An Veränderungen? 

Anderes Beispiel: wenn man sagt, dass auch in Mitteleuropa beim Bau, besser auch bei Renovierung eines Hauses, die Klimatisierung bedacht werden muss, kommt sofort irgendwer daher, der einem erklärt, dass das ganz mies fürs Klima ist. Quatsch. nein, ökoloisch geht nicht nur als schwitzen, bis einem das Hirn zu Ohren rausläuft. Es ist seit Jahrtausenden möglich, klimatisiert zu bauen. Woraus schon automatisch folgt: völlig ohne Strom und Klimaanlagen, die den Stromzähler zum Abheben bringen.
Nun, da wird Corona wohl nichts boosten. Oder doch... weil paar Architekten gelangweilt zu Hause sitzen und nicht wissen, wie sie die Zeit herumbringen sollen.... 

So sehe ich das auch. 

Der Gesetzgeber, im weiteren Rahmen auch die EU, legen Bedingungen fest auch in Sachen Klimaschutz. Die Unternehmen müssen diese umsetzen. 

Den Umstieg auf elektrobetriebene Fahrzeuge sehe ich allerdings etwas kritisch, weil ich mir noch nicht sicher bin, ob die im Endeffekt für die CO2-Bilanz besser sein werden. Der dafür nötige Strom muss ja auch irgendwie erzeugt werden. Energiegewinnung ist auch nicht immer gut für die Umwelt und die Menschen.

Bei Windkraftwerken sterben Vögel, bei Wasserkraftwerken werden Flussläufe zugebaut, bei Atomkraftwerken haben wir die Entsorgung des Mülls noch nicht wirklich sinnvoll gelöst und über Kohlekraftwerke müssen wir hinsichtlich CO2 ja gar nicht reden. Auch da muss noch einiges passieren, damit wir die Möglichkeit haben, den erhöhten Strombedarf so zu erzeugen, dass er weder Umwelt, noch Mensch, noch Tieren schadet. 

Gefällt mir

10. November um 13:16

Ich sehe diese auch kritisch.
Nicht zu vergessen, dass die Herstellung und Produktion der E-Autos noch weit entfernt von optimal ist. Viel zu viel CO2 Verbrauch in der Herstellung der Akkus, die nicht mal lange halten! Das angerechnet sind sie schlimmer als ein Diesel. Viel zu viel Rohstoffe werden für diese Autos und ihre Akkus benötigt. Deutlich mehr als bei herkömmlichen Autos.
 

Gefällt mir

10. November um 13:40
In Antwort auf skadirux

Ich sehe diese auch kritisch.
Nicht zu vergessen, dass die Herstellung und Produktion der E-Autos noch weit entfernt von optimal ist. Viel zu viel CO2 Verbrauch in der Herstellung der Akkus, die nicht mal lange halten! Das angerechnet sind sie schlimmer als ein Diesel. Viel zu viel Rohstoffe werden für diese Autos und ihre Akkus benötigt. Deutlich mehr als bei herkömmlichen Autos.
 

stimmt. aber die Entwicklung wird nicht an dieser Stelle stehen bleiben.
Weder bei diesem Thema noch bei allen anderen.

Und da sind wir wieder an dem Punkt, wo die E-Flotte der Post (oder das Online Shopping bei Corona)  super ist: am meisten tut sich da, wo auch ein erkennbarer Markt da ist. So lange sich keine *** für die E-Fahrzeuge interessiert, geht da viel weniger voran, als wenn die Post sich eine ganze Flotte Fahrzeuge entwickeln und herstellen lässt.

Als es plötzlich relevant war, waren nicht nur die online-Muffel plötzlich mit einer Homepage ihres Ladens am Start, es gab auch viele, die sich regional zusammen getan haben, um einfach mal die unterschiedlichsten Läden im Ort xxx - vom Metzger bis zur Änderungsschneiderrei in Internet auffindbar - und ansprechbar zu machen. Ohne Corona wäre der Metzger in 100 Jahren noch nicht auf die Idee gekommen, sich mit Bäcker, Spielzeugladen, Schneider und Schreiner zu einem gemeinsamen Marktplatz zusammen zu tun. Dabei ist die Idee doch super. Geteilte Kosten, gemeinsamer Nutzen. - und auch im vollen Lockdown konnte der Spielzeugladen Spielzeuge verkaufen, weil er die Tüten nach Kundenwunsch gepackt und beim Bäcker zur Abholung hingestellt hat.

Krisen zwingen Menschen, auch mal über andere Ansätze als "so haben wir das schon immer gemacht" nachzudenken. Nicht alles,was man ausprobiert, wird dauerhaft auch besser sein. Aber DAS man ausprobiert bringt voran.

Nicht nur wirtschaftlich, auch persönlich. Ich denke, es sind ziemlich viele Menschen, denen es ganz gut tut, gerade in der Freizeit mal drei Gänge herunter zu schalten. Die Gefahr eines Burnouts hat bei weiten nicht nur berufliche Hintergründe, wie so gern geglaubt wird. Da spielt das "höher, schneller, weiter" und "Termine, Termine, Termine", mit dem wir unsere Freizeit überladen, eine mindestens genauso große Rolle.

Gefällt mir

10. November um 15:09
In Antwort auf eisbrecher

Deine Versuche, mir ein schlechtes Gewissen einzureden, laufen ins Leere bei mir. Halte dich selbst daran, wenn du möchtest, aber versuche nicht, andere zu missionieren, das klappt sowieso nicht. Ganz ähnlich wie bei den Veganern.

Ein bisschen Einschränkung ist jedem zuzumuten, aber ich werde sicher nicht zugunsten der Umwelt auf jede Bequemlichkeit verzichten. Und wie schon gesagt: ob ich jetzt selbst mit dem Auto zum Einkaufen fahre oder es mir liefern lasse, ist im Endeffekt egal. 

Das Leben ist dazu da, um gelebt und genossen zu werden und nicht, um sich selbst zu kasteien und sich jede Vergnügung zu versagen. Das Leben soll auch noch Spaß machen.

Ich will dir gar kein schlechtes Gewissen machen.
Mach wie du denkst.

Ich persönlich finde nur, dass es eben auch anders geht. 
Zumal es halt nicht nur die Umwelt, Tiere, Pflanzen sind, sondern auch Menschen, die den Preis für die westliche Bequemlichkeit zahlen.
 

Gefällt mir

10. November um 16:13
In Antwort auf avarrassterne3

stimmt. aber die Entwicklung wird nicht an dieser Stelle stehen bleiben.
Weder bei diesem Thema noch bei allen anderen.

Und da sind wir wieder an dem Punkt, wo die E-Flotte der Post (oder das Online Shopping bei Corona)  super ist: am meisten tut sich da, wo auch ein erkennbarer Markt da ist. So lange sich keine *** für die E-Fahrzeuge interessiert, geht da viel weniger voran, als wenn die Post sich eine ganze Flotte Fahrzeuge entwickeln und herstellen lässt.

Als es plötzlich relevant war, waren nicht nur die online-Muffel plötzlich mit einer Homepage ihres Ladens am Start, es gab auch viele, die sich regional zusammen getan haben, um einfach mal die unterschiedlichsten Läden im Ort xxx - vom Metzger bis zur Änderungsschneiderrei in Internet auffindbar - und ansprechbar zu machen. Ohne Corona wäre der Metzger in 100 Jahren noch nicht auf die Idee gekommen, sich mit Bäcker, Spielzeugladen, Schneider und Schreiner zu einem gemeinsamen Marktplatz zusammen zu tun. Dabei ist die Idee doch super. Geteilte Kosten, gemeinsamer Nutzen. - und auch im vollen Lockdown konnte der Spielzeugladen Spielzeuge verkaufen, weil er die Tüten nach Kundenwunsch gepackt und beim Bäcker zur Abholung hingestellt hat.

Krisen zwingen Menschen, auch mal über andere Ansätze als "so haben wir das schon immer gemacht" nachzudenken. Nicht alles,was man ausprobiert, wird dauerhaft auch besser sein. Aber DAS man ausprobiert bringt voran.

Nicht nur wirtschaftlich, auch persönlich. Ich denke, es sind ziemlich viele Menschen, denen es ganz gut tut, gerade in der Freizeit mal drei Gänge herunter zu schalten. Die Gefahr eines Burnouts hat bei weiten nicht nur berufliche Hintergründe, wie so gern geglaubt wird. Da spielt das "höher, schneller, weiter" und "Termine, Termine, Termine", mit dem wir unsere Freizeit überladen, eine mindestens genauso große Rolle.

Da hast du recht.
Auch mal zu verzichten oder eben nicht immer nur an sich zu denken tut vielen echt mal gut. Ich erlebe es ja ständig, wie empört Kunden reagieren können, wenn nicht immer alles zu ihrer Verfügung steht. Wie verwöhnt unsere Gesellschaft doch ist.

Und ich hoffe doch stark, dass sich in der umweltschonenden Entwicklung (Auto, Energie etc) was zum positiven tut. Auch in der Herstellung und ob es erschwinglich für Otto Normalverbraucher ist.

Gefällt mir

10. November um 17:38
In Antwort auf skadirux

Da hast du recht.
Auch mal zu verzichten oder eben nicht immer nur an sich zu denken tut vielen echt mal gut. Ich erlebe es ja ständig, wie empört Kunden reagieren können, wenn nicht immer alles zu ihrer Verfügung steht. Wie verwöhnt unsere Gesellschaft doch ist.

Und ich hoffe doch stark, dass sich in der umweltschonenden Entwicklung (Auto, Energie etc) was zum positiven tut. Auch in der Herstellung und ob es erschwinglich für Otto Normalverbraucher ist.

Die Erschwinglichkeit kommt mit der Routine. Neue und noch nicht durch und durch ausgereifte Technologie ist teuerer. 

Im Moment würde ich mir kein E-Auto kaufen. Öko- Verpackungen sind auch eher noch Luxuswaren. Aber da ist so viel Bewegung drin, dass ich da ziemlich optimistisch bin. 

Was den Rest angeht: im Gegenteil, ich denke, Corona bringt uns dazu, mal wieder auf uns selbst zu achten. Und genau das tut mal wieder not. Für wen genau haben denn viele einen Freizeit- Terminplan, der genauso voll oder voller ist, als der im Job? Für sich selbst? Glaube ich eher nicht. Muss man wirklich jeden Event besucht gaben, darf auf keiner Party fehlen, mind 3x die Woche Fitness machen und bloß nicht zur Ruhe kommen und mit sich selbst allein sein? Wohl nicht. 

Es soll inzwischen wieder in Mode sein, mal ein paar Monate in einem Kloster zu verbringen, um sich mal wieder zu "erden". 
Jetzt haben wir das alle in abgespeckter Form für 4 Wochen - wo ist das Drama? Ich lehne mich jetzt ganz weit aus dem Fenster und sage: es wäre durchaus gut, wenn wir das alle, auch ohne Corona, für ein paar Wochen im Jahr machen würden. Jedes Jahr. 
Nicht unbedingt alle zu gleich, wenn es keine Notwendigkeit dafür gibt. Aber grundsätzlich schon. Eine mentale "Fastenzeit" quasi. 

Gefällt mir

10. November um 21:54
In Antwort auf avarrassterne3

stimmt. aber die Entwicklung wird nicht an dieser Stelle stehen bleiben.
Weder bei diesem Thema noch bei allen anderen.

Und da sind wir wieder an dem Punkt, wo die E-Flotte der Post (oder das Online Shopping bei Corona)  super ist: am meisten tut sich da, wo auch ein erkennbarer Markt da ist. So lange sich keine *** für die E-Fahrzeuge interessiert, geht da viel weniger voran, als wenn die Post sich eine ganze Flotte Fahrzeuge entwickeln und herstellen lässt.

Als es plötzlich relevant war, waren nicht nur die online-Muffel plötzlich mit einer Homepage ihres Ladens am Start, es gab auch viele, die sich regional zusammen getan haben, um einfach mal die unterschiedlichsten Läden im Ort xxx - vom Metzger bis zur Änderungsschneiderrei in Internet auffindbar - und ansprechbar zu machen. Ohne Corona wäre der Metzger in 100 Jahren noch nicht auf die Idee gekommen, sich mit Bäcker, Spielzeugladen, Schneider und Schreiner zu einem gemeinsamen Marktplatz zusammen zu tun. Dabei ist die Idee doch super. Geteilte Kosten, gemeinsamer Nutzen. - und auch im vollen Lockdown konnte der Spielzeugladen Spielzeuge verkaufen, weil er die Tüten nach Kundenwunsch gepackt und beim Bäcker zur Abholung hingestellt hat.

Krisen zwingen Menschen, auch mal über andere Ansätze als "so haben wir das schon immer gemacht" nachzudenken. Nicht alles,was man ausprobiert, wird dauerhaft auch besser sein. Aber DAS man ausprobiert bringt voran.

Nicht nur wirtschaftlich, auch persönlich. Ich denke, es sind ziemlich viele Menschen, denen es ganz gut tut, gerade in der Freizeit mal drei Gänge herunter zu schalten. Die Gefahr eines Burnouts hat bei weiten nicht nur berufliche Hintergründe, wie so gern geglaubt wird. Da spielt das "höher, schneller, weiter" und "Termine, Termine, Termine", mit dem wir unsere Freizeit überladen, eine mindestens genauso große Rolle.

Ob die E-Flotte der Post so super ist, hängt ganz wesentlich davon ab, wen du fragst.

Gefällt mir

11. November um 5:43
In Antwort auf avarrassterne3

Die Erschwinglichkeit kommt mit der Routine. Neue und noch nicht durch und durch ausgereifte Technologie ist teuerer. 

Im Moment würde ich mir kein E-Auto kaufen. Öko- Verpackungen sind auch eher noch Luxuswaren. Aber da ist so viel Bewegung drin, dass ich da ziemlich optimistisch bin. 

Was den Rest angeht: im Gegenteil, ich denke, Corona bringt uns dazu, mal wieder auf uns selbst zu achten. Und genau das tut mal wieder not. Für wen genau haben denn viele einen Freizeit- Terminplan, der genauso voll oder voller ist, als der im Job? Für sich selbst? Glaube ich eher nicht. Muss man wirklich jeden Event besucht gaben, darf auf keiner Party fehlen, mind 3x die Woche Fitness machen und bloß nicht zur Ruhe kommen und mit sich selbst allein sein? Wohl nicht. 

Es soll inzwischen wieder in Mode sein, mal ein paar Monate in einem Kloster zu verbringen, um sich mal wieder zu "erden". 
Jetzt haben wir das alle in abgespeckter Form für 4 Wochen - wo ist das Drama? Ich lehne mich jetzt ganz weit aus dem Fenster und sage: es wäre durchaus gut, wenn wir das alle, auch ohne Corona, für ein paar Wochen im Jahr machen würden. Jedes Jahr. 
Nicht unbedingt alle zu gleich, wenn es keine Notwendigkeit dafür gibt. Aber grundsätzlich schon. Eine mentale "Fastenzeit" quasi. 

Das denke ich auch, dass sich da noch viel tun wird. Aber momentan ist es noch nicht optimal und eben nicht das Non Plus Ultra, was man unbedingt haben muss, um die Welt zu retten. Man kann auch aktiv die Umwelt schonen, indem man überlegt, ob ich wirklich los muss und ich 20 km Diesel verfahre, weil mir jetzt die Zwiebeln ausgegangen sind oder ich sie morgen einkaufe, wo ich eh auf Arbeit bin. 

Ich meinte mit nur an sich denken speziell das Einkaufs- und Konsumverhalten (auch s.o. ist etwas alle, dann na und?!!). Da ist mir dieses ich ich ich und ich will aber zu affig, so werde ich nie sein. Wenn etwas im Regal vergriffen ist, dann ist es eben jetzt nicht da, na und? Bin da ganz entspannt, was man von einigen Menschen nicht behaupten kann. 

Ansonsten sehe ich es auch so, wenn ich schon sehe, was für volle Terminkalender viele Kinder schon haben, schüttel ich nur den Kopf. Meine sind nirgends angemeldet und dürfen einfach Kind sein. Wenn sie natürlich mal ein Hobby vertiefen wollen, das nur mit irgendwelchen Kursen machbar ist oder ein Instrument lernen wollen, dürfen sie dies aber ganz sicher nicht jeden Tag woanders hingurken. Finde ich ganz schlimm. Wo bleibt da die Freizeit???! Meine dürfen sich auch mal langweilen und was passiert dann? Sie werden kreativ.
Wir merken jedenfalls nicht viel von der Coronascheiße (außer beim ersten Lockdown, Shutdown, wie auch immer, als keine Schule, Kindergarten und Tagesmutter arbeiten durften aber mein Mann und ich uneingeschränkt weiter zur Arbeit mussten) weil es zu Hause so läuft wie immer auch vor Corona. Das einzige, wir können halt nicht spontan mal schwimmen fahren oder so aber da das selten vorkommt (1-2× im Monat allesamt sowas in der Art zu unternehmen), nun auch nicht der Verlust. Im Sommer hatten wir zu Hause den Pool oder waren zum Kumpel, der privat ein Schwimmbad auf der Weide gebaut hat. Notfalls haben wir einen Kanal vor der Haustür (was Schwimmaktivitäten betrifft).

Ja gut, und Mama.. da ist das Verhalten anders, sie besuchen wir nicht und wenn ich Obst, Gemüse und Brotreste bringe (für meine Schwester, wohnt im selben Haus), sehe ich sie auf Abstand, wir reden kurz ohne Umarmung. 

Und wir verzichteten im Frühjahr auf unseren allwöchentlichen Netflixabend, den wir seit 5 Jahren zu dritt/viert machen. 

Aber sonst....? Keine großen Einschränkungen zu verzeichnen. Bin mal wieder froh auf dem Land zu leben, hier darf man raus, wann man will. War gestern rund 13 km spazieren (auf 3x aufgeteilt, 7, 2 mit den Kids und 4 abends mit der Nachbarin). Raus raus raus, Abwehrstoffe aufbauen. Fit bleiben. 

Gefällt mir

11. November um 8:11
In Antwort auf skadirux

Das denke ich auch, dass sich da noch viel tun wird. Aber momentan ist es noch nicht optimal und eben nicht das Non Plus Ultra, was man unbedingt haben muss, um die Welt zu retten. Man kann auch aktiv die Umwelt schonen, indem man überlegt, ob ich wirklich los muss und ich 20 km Diesel verfahre, weil mir jetzt die Zwiebeln ausgegangen sind oder ich sie morgen einkaufe, wo ich eh auf Arbeit bin. 

Ich meinte mit nur an sich denken speziell das Einkaufs- und Konsumverhalten (auch s.o. ist etwas alle, dann na und?!!). Da ist mir dieses ich ich ich und ich will aber zu affig, so werde ich nie sein. Wenn etwas im Regal vergriffen ist, dann ist es eben jetzt nicht da, na und? Bin da ganz entspannt, was man von einigen Menschen nicht behaupten kann. 

Ansonsten sehe ich es auch so, wenn ich schon sehe, was für volle Terminkalender viele Kinder schon haben, schüttel ich nur den Kopf. Meine sind nirgends angemeldet und dürfen einfach Kind sein. Wenn sie natürlich mal ein Hobby vertiefen wollen, das nur mit irgendwelchen Kursen machbar ist oder ein Instrument lernen wollen, dürfen sie dies aber ganz sicher nicht jeden Tag woanders hingurken. Finde ich ganz schlimm. Wo bleibt da die Freizeit???! Meine dürfen sich auch mal langweilen und was passiert dann? Sie werden kreativ.
Wir merken jedenfalls nicht viel von der Coronascheiße (außer beim ersten Lockdown, Shutdown, wie auch immer, als keine Schule, Kindergarten und Tagesmutter arbeiten durften aber mein Mann und ich uneingeschränkt weiter zur Arbeit mussten) weil es zu Hause so läuft wie immer auch vor Corona. Das einzige, wir können halt nicht spontan mal schwimmen fahren oder so aber da das selten vorkommt (1-2× im Monat allesamt sowas in der Art zu unternehmen), nun auch nicht der Verlust. Im Sommer hatten wir zu Hause den Pool oder waren zum Kumpel, der privat ein Schwimmbad auf der Weide gebaut hat. Notfalls haben wir einen Kanal vor der Haustür (was Schwimmaktivitäten betrifft).

Ja gut, und Mama.. da ist das Verhalten anders, sie besuchen wir nicht und wenn ich Obst, Gemüse und Brotreste bringe (für meine Schwester, wohnt im selben Haus), sehe ich sie auf Abstand, wir reden kurz ohne Umarmung. 

Und wir verzichteten im Frühjahr auf unseren allwöchentlichen Netflixabend, den wir seit 5 Jahren zu dritt/viert machen. 

Aber sonst....? Keine großen Einschränkungen zu verzeichnen. Bin mal wieder froh auf dem Land zu leben, hier darf man raus, wann man will. War gestern rund 13 km spazieren (auf 3x aufgeteilt, 7, 2 mit den Kids und 4 abends mit der Nachbarin). Raus raus raus, Abwehrstoffe aufbauen. Fit bleiben. 

indem man überlegt, ob ich wirklich los muss und ich 20 km Diesel verfahre, weil mir jetzt die Zwiebeln ausgegangen sind oder ich sie morgen einkaufe, wo ich eh auf Arbeit bin.

das erledigt bei mir die natürliche Faulheit. Also SO dringend können die Zwiebeln echt nicht sein, dass ich deswegen noch mal los fahre. Dann frag ich google nach einem anderen Rezept und den Zwiebelbraten gibt es eine Woche später

 

Gefällt mir

11. November um 8:12
In Antwort auf osiris

Ob die E-Flotte der Post so super ist, hängt ganz wesentlich davon ab, wen du fragst.

die Leute, die bei der Post mit den Dingern arbeiten, besser nicht, ich weiß

Aber in Bezug darauf, dass sie Entwicklungen voran bringt, finde ich sie trotzdem super.

Gefällt mir

11. November um 8:41
In Antwort auf skadirux

Das denke ich auch, dass sich da noch viel tun wird. Aber momentan ist es noch nicht optimal und eben nicht das Non Plus Ultra, was man unbedingt haben muss, um die Welt zu retten. Man kann auch aktiv die Umwelt schonen, indem man überlegt, ob ich wirklich los muss und ich 20 km Diesel verfahre, weil mir jetzt die Zwiebeln ausgegangen sind oder ich sie morgen einkaufe, wo ich eh auf Arbeit bin. 

Ich meinte mit nur an sich denken speziell das Einkaufs- und Konsumverhalten (auch s.o. ist etwas alle, dann na und?!!). Da ist mir dieses ich ich ich und ich will aber zu affig, so werde ich nie sein. Wenn etwas im Regal vergriffen ist, dann ist es eben jetzt nicht da, na und? Bin da ganz entspannt, was man von einigen Menschen nicht behaupten kann. 

Ansonsten sehe ich es auch so, wenn ich schon sehe, was für volle Terminkalender viele Kinder schon haben, schüttel ich nur den Kopf. Meine sind nirgends angemeldet und dürfen einfach Kind sein. Wenn sie natürlich mal ein Hobby vertiefen wollen, das nur mit irgendwelchen Kursen machbar ist oder ein Instrument lernen wollen, dürfen sie dies aber ganz sicher nicht jeden Tag woanders hingurken. Finde ich ganz schlimm. Wo bleibt da die Freizeit???! Meine dürfen sich auch mal langweilen und was passiert dann? Sie werden kreativ.
Wir merken jedenfalls nicht viel von der Coronascheiße (außer beim ersten Lockdown, Shutdown, wie auch immer, als keine Schule, Kindergarten und Tagesmutter arbeiten durften aber mein Mann und ich uneingeschränkt weiter zur Arbeit mussten) weil es zu Hause so läuft wie immer auch vor Corona. Das einzige, wir können halt nicht spontan mal schwimmen fahren oder so aber da das selten vorkommt (1-2× im Monat allesamt sowas in der Art zu unternehmen), nun auch nicht der Verlust. Im Sommer hatten wir zu Hause den Pool oder waren zum Kumpel, der privat ein Schwimmbad auf der Weide gebaut hat. Notfalls haben wir einen Kanal vor der Haustür (was Schwimmaktivitäten betrifft).

Ja gut, und Mama.. da ist das Verhalten anders, sie besuchen wir nicht und wenn ich Obst, Gemüse und Brotreste bringe (für meine Schwester, wohnt im selben Haus), sehe ich sie auf Abstand, wir reden kurz ohne Umarmung. 

Und wir verzichteten im Frühjahr auf unseren allwöchentlichen Netflixabend, den wir seit 5 Jahren zu dritt/viert machen. 

Aber sonst....? Keine großen Einschränkungen zu verzeichnen. Bin mal wieder froh auf dem Land zu leben, hier darf man raus, wann man will. War gestern rund 13 km spazieren (auf 3x aufgeteilt, 7, 2 mit den Kids und 4 abends mit der Nachbarin). Raus raus raus, Abwehrstoffe aufbauen. Fit bleiben. 

P.S. dieses ewige "DIE SCHULEN MÜSSEN OFFEN BLEIBEN!!!" nervt mich im Moment übrigens total.

Ich glaube, ich bin nicht die einzige, die schon vor Corona wußte, dass Kitas und Schulen der reine Seuchenherd sind. Die Kleinen bringen gefühlt jede Woche irgendwas neues mit. Üblicher Weise aus der Katagorie: Kind hustet einen Tag lang, Eltern hängen eine Woche halbtot über dem Sofa.
Und im Moment... ist ja nicht nur die Schule selbst, davor in vollgestopften Bussen, danach auch (und die zu Schulbegin sind auch jetzt brechend voll). Die Kinder sitzen mit Winterjacken und Decken im Unterricht - oder in Schulräumen, in denen die Fenster gar nicht aufgehen.
Zum Schuljahresbeginn haben wir ein rieseb Papier erhalten, ab einem Incidenzwert von 35... blabla, ab 50 ... blabla ... und was ist? Nichts. DIE SCHULEN BLEIBEN OFFEN. Gehen hier und da ganze Klassen in Quarantäne, die Lehrer auch, bei uns auch die Fahrer (in der Schule von meinem Junior wird ein Teil der Schüler mit Kleinbussen abgeholt), was an allen Ecken die Pläne durcheinander wirbelt bis zum bitteren Ende, aber DIE SCHULEN BLEIBEN OFFEN
Die Meldungen von heute Morgen sagen, inzwischen sind es 300.000 Schüler und 30.000 LehrerInnen in Quarantäne. Tendenz exponentiell steigend. Aber DIE SCHULEN BLEIBEN OFFEN. Na bravo!

Gefällt mir

11. November um 18:55
In Antwort auf eisbrecher

Könnte man bestimmt, aber dazu bin ich ganz ehrlich zu faul und habe auch keine Lust dazu. Ich neige nicht zur Selbstkasteiung.

Irgendwo ist dann auch mal Schluss. 

wobei ich gerade mal spaßeshalber beim Kochen darüber nachgedacht habe. Ich trinke überwiegend Leitungswasser + Sprudler oder Tee, mein Mann und Junior aber nicht. 2-3l pro Tag pro Person sind schon mal 5kg pro Tag zum Schleppen. Zzgl Obst / Gemüse, immer Mal Kartoffeln / Reis / Brot, und was auch immer es sonst geben soll... naja, da werden auch bei 1km die Arme schon ziemlich lang. Mein Rücken würde mir spätestens am nächsten Morgen die Meinung geigen. Im Duett mit meinen Knien vermute ich.

Gefällt mir