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Wie findet ihr so ein Verhalten bei der Wahl - hinterhältig oder nachvollziehbar?

24. September 2017 um 21:21

Liebe Community,

ich war heute als Wahlhelferin tätig.

Bei den letzten Wahlen war ich immer als stellvertretende Wahlhelferin tätig und es gab nie Probleme. Bei der Landtagswahl in diesem Jahr kam es dann aber zu Differenzen zwischen dem Wahlleiter, einer Beisitzerin und mir. Nachdem die Stimmen ausgezählt waren, hatten wir alle keinen rechten Durchblick bei den Angaben von Erst-und Zweitstimme in einem Formular. Wir kamen ständig auf ein anderes Ergebnis und vor allem eine Beisitzerin war sehr genervt von mir. Sie meinte zum Abschied zu mir, ich solle mir wirklich überlegen, ob ich so ein Amt noch mal annehmen möchte.

Vor einigen Monaten wurde ich vom Wahlamt wieder angeschrieben und nahm erneut das Amt der stellvertretenden Wahlvorsteherin an. Was hätte ich auch sagen sollen? Etwa: "Ich traue mir das nicht mehr zu, weil ich beim letzten Mal keinen Durchblick mehr hatte"?

Ich war heute Morgen im Wahllokal, während der Wahlleiter und die betreffende Beisitzerin am Nachmittag dort waren. Sie haben sich dann auch überlegt, wie das Auszählen schneller vonstatten gehen würde.
Als wir zum Schluss alle unterschreiben und unsere Anwesenheit bestätigen mussten, sah ich, dass hinter meinem Namen "stellvertretende Wahlleiterin" durchgestrichen und dahinter "Beisitzerin" notiert war. Ihr könnt euch denken, wer jetzt an meiner Stelle stellvertretende Wahlleiterin war...

Man hat mich also einfach runtergestuft, ohne mir etwas davon zu sagen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden eigenmächtig gehandelt haben, sondern sie haben es bestimmt heute Nachmittag mit dem Wahlamt so abgesprochen.

Findet ihr das auch hinterhältig?
Hätte man mich nicht darüber aufklären müssen?

Schließlich bekomme ich ja jetzt auch weniger Geld überwiesen und hätte mich sehr gewundert!

Liebe Grüße,
klarissa

 

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25. September 2017 um 7:38
In Antwort auf klarissa45

Liebe Community,

ich war heute als Wahlhelferin tätig.

Bei den letzten Wahlen war ich immer als stellvertretende Wahlhelferin tätig und es gab nie Probleme. Bei der Landtagswahl in diesem Jahr kam es dann aber zu Differenzen zwischen dem Wahlleiter, einer Beisitzerin und mir. Nachdem die Stimmen ausgezählt waren, hatten wir alle keinen rechten Durchblick bei den Angaben von Erst-und Zweitstimme in einem Formular. Wir kamen ständig auf ein anderes Ergebnis und vor allem eine Beisitzerin war sehr genervt von mir. Sie meinte zum Abschied zu mir, ich solle mir wirklich überlegen, ob ich so ein Amt noch mal annehmen möchte.

Vor einigen Monaten wurde ich vom Wahlamt wieder angeschrieben und nahm erneut das Amt der stellvertretenden Wahlvorsteherin an. Was hätte ich auch sagen sollen? Etwa: "Ich traue mir das nicht mehr zu, weil ich beim letzten Mal keinen Durchblick mehr hatte"?

Ich war heute Morgen im Wahllokal, während der Wahlleiter und die betreffende Beisitzerin am Nachmittag dort waren. Sie haben sich dann auch überlegt, wie das Auszählen schneller vonstatten gehen würde.
Als wir zum Schluss alle unterschreiben und unsere Anwesenheit bestätigen mussten, sah ich, dass hinter meinem Namen "stellvertretende Wahlleiterin" durchgestrichen und dahinter "Beisitzerin" notiert war. Ihr könnt euch denken, wer jetzt an meiner Stelle stellvertretende Wahlleiterin war...

Man hat mich also einfach runtergestuft, ohne mir etwas davon zu sagen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden eigenmächtig gehandelt haben, sondern sie haben es bestimmt heute Nachmittag mit dem Wahlamt so abgesprochen.

Findet ihr das auch hinterhältig?
Hätte man mich nicht darüber aufklären müssen?

Schließlich bekomme ich ja jetzt auch weniger Geld überwiesen und hätte mich sehr gewundert!

Liebe Grüße,
klarissa

 

irritierend finde ich es.

Vor allem finde ich es im aller besten Falle hochpeinlich, wenn Wahlhelfer durchs Internet tröten, dass sie keinen Plan haben und sich bei der Auszählung ständig verrechnen, im schlimmsten Falle gefährlich.

Was mich jetzt irgendwie zu wunderlichen Gedanken über die Intention eines solchen Threads bringt.

6 LikesGefällt mir

24. September 2017 um 22:30

"Findet ihr das auch hinterhältig?"

Ja, klar.

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25. September 2017 um 7:38
In Antwort auf klarissa45

Liebe Community,

ich war heute als Wahlhelferin tätig.

Bei den letzten Wahlen war ich immer als stellvertretende Wahlhelferin tätig und es gab nie Probleme. Bei der Landtagswahl in diesem Jahr kam es dann aber zu Differenzen zwischen dem Wahlleiter, einer Beisitzerin und mir. Nachdem die Stimmen ausgezählt waren, hatten wir alle keinen rechten Durchblick bei den Angaben von Erst-und Zweitstimme in einem Formular. Wir kamen ständig auf ein anderes Ergebnis und vor allem eine Beisitzerin war sehr genervt von mir. Sie meinte zum Abschied zu mir, ich solle mir wirklich überlegen, ob ich so ein Amt noch mal annehmen möchte.

Vor einigen Monaten wurde ich vom Wahlamt wieder angeschrieben und nahm erneut das Amt der stellvertretenden Wahlvorsteherin an. Was hätte ich auch sagen sollen? Etwa: "Ich traue mir das nicht mehr zu, weil ich beim letzten Mal keinen Durchblick mehr hatte"?

Ich war heute Morgen im Wahllokal, während der Wahlleiter und die betreffende Beisitzerin am Nachmittag dort waren. Sie haben sich dann auch überlegt, wie das Auszählen schneller vonstatten gehen würde.
Als wir zum Schluss alle unterschreiben und unsere Anwesenheit bestätigen mussten, sah ich, dass hinter meinem Namen "stellvertretende Wahlleiterin" durchgestrichen und dahinter "Beisitzerin" notiert war. Ihr könnt euch denken, wer jetzt an meiner Stelle stellvertretende Wahlleiterin war...

Man hat mich also einfach runtergestuft, ohne mir etwas davon zu sagen! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden eigenmächtig gehandelt haben, sondern sie haben es bestimmt heute Nachmittag mit dem Wahlamt so abgesprochen.

Findet ihr das auch hinterhältig?
Hätte man mich nicht darüber aufklären müssen?

Schließlich bekomme ich ja jetzt auch weniger Geld überwiesen und hätte mich sehr gewundert!

Liebe Grüße,
klarissa

 

irritierend finde ich es.

Vor allem finde ich es im aller besten Falle hochpeinlich, wenn Wahlhelfer durchs Internet tröten, dass sie keinen Plan haben und sich bei der Auszählung ständig verrechnen, im schlimmsten Falle gefährlich.

Was mich jetzt irgendwie zu wunderlichen Gedanken über die Intention eines solchen Threads bringt.

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