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Werden Jungen vom Bildungssystem vernachlässigt?

17. Dezember 2012 um 15:23

Es scheint dass mehr und mehr Jungs die Bildungsverlierer sind. So wird es zumindest von Manndat e.V. dargestellt.
http://manndat.de/jungen/jungenspezifische-belange-in-den-bildungsministerien.html/2

Was sind die Ursachen und was muß getan werden?

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18. Dezember 2012 um 20:37

Die Ursachen
sind gefächert. Sie liegen in der Bildungspolitik, in der gesellschaftlichen Leistungsskala, so wie dem Erfolgsdruck.

Das Bildungssystem darf reformiert werden. Mehr Lehrer, kleinere Klassen. Intensivere Betreuung, Lernstoff ausführlicher behandeln. Veraltete Bücher und Informationen ersetzen.
Weniger Persönlichkeit in der Schule zulassen, dafür Einheitlichkeit (Uniformen, bis zu keine Handys oder nebensächlichen Zubehör).

Unabhängig davon, welche Auswertung hier vorliegen und wie lange sie zurück liegen, meine Meinung wäre die gleiche.

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20. Dezember 2012 um 8:40
In Antwort auf dasmeine

Die Ursachen
sind gefächert. Sie liegen in der Bildungspolitik, in der gesellschaftlichen Leistungsskala, so wie dem Erfolgsdruck.

Das Bildungssystem darf reformiert werden. Mehr Lehrer, kleinere Klassen. Intensivere Betreuung, Lernstoff ausführlicher behandeln. Veraltete Bücher und Informationen ersetzen.
Weniger Persönlichkeit in der Schule zulassen, dafür Einheitlichkeit (Uniformen, bis zu keine Handys oder nebensächlichen Zubehör).

Unabhängig davon, welche Auswertung hier vorliegen und wie lange sie zurück liegen, meine Meinung wäre die gleiche.

Thema?
Was hat das mit dem Thema zu tun?

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20. Dezember 2012 um 8:47

So ein leuchtender Stern!
Na, Sie sind ja nicht unbedingt ein leuchtender Stern.
Na, da hat wieder eine nichts als Sperma zwischen den Ohren.
Auf welchen Artikel wollten Sie denn antworten?
Feiern Sie auch Weihnachten an Ostern?

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20. Dezember 2012 um 19:36
In Antwort auf alioscii

Thema?
Was hat das mit dem Thema zu tun?

Es ist auffälig, lt. der Statistik
das es Jungens sind, die aus gymnasialen Oberstufe einen Abbruch durch führen, stimmts?

Dann hält offensichtlich der Leistungsdruck die männlichen Schüler vom Lernen ab...sprich schnelleres Resignieren.

In die Richtung gingen meine Gedanken.

Und da ich gesamtheitlich denke, zerre ich die geschlechtsspezifischen Abbrüche nicht auseinander, sondern denke für die Allgemeinheit.
Ansonsten müsste man sich jeden Einzelfall anschauen!

Wenn ich das Thema verfehlt habe, dann findet sich bestimmt jemand der darauf näher eingeht und vielleicht eine plausible Erklärung findet. Auch wenn die Statistiken alt sind.

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20. Dezember 2012 um 20:34
In Antwort auf dasmeine

Es ist auffälig, lt. der Statistik
das es Jungens sind, die aus gymnasialen Oberstufe einen Abbruch durch führen, stimmts?

Dann hält offensichtlich der Leistungsdruck die männlichen Schüler vom Lernen ab...sprich schnelleres Resignieren.

In die Richtung gingen meine Gedanken.

Und da ich gesamtheitlich denke, zerre ich die geschlechtsspezifischen Abbrüche nicht auseinander, sondern denke für die Allgemeinheit.
Ansonsten müsste man sich jeden Einzelfall anschauen!

Wenn ich das Thema verfehlt habe, dann findet sich bestimmt jemand der darauf näher eingeht und vielleicht eine plausible Erklärung findet. Auch wenn die Statistiken alt sind.

Diskriminierung von Jungen im Bildungsystem
Eine gesamtheitliche Analyse und plausible Erklärungen:

Ursachen für die Diskriminierung von Jungen an Schulen finden Sie unter anderem hier:
http://www.luebeck-kunterbunt.de/Kunterbunt/Systematische_Diskriminierung.htm

mfg
Aliioscii

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21. Dezember 2012 um 9:42
In Antwort auf dasmeine

Es ist auffälig, lt. der Statistik
das es Jungens sind, die aus gymnasialen Oberstufe einen Abbruch durch führen, stimmts?

Dann hält offensichtlich der Leistungsdruck die männlichen Schüler vom Lernen ab...sprich schnelleres Resignieren.

In die Richtung gingen meine Gedanken.

Und da ich gesamtheitlich denke, zerre ich die geschlechtsspezifischen Abbrüche nicht auseinander, sondern denke für die Allgemeinheit.
Ansonsten müsste man sich jeden Einzelfall anschauen!

Wenn ich das Thema verfehlt habe, dann findet sich bestimmt jemand der darauf näher eingeht und vielleicht eine plausible Erklärung findet. Auch wenn die Statistiken alt sind.

Schulen als Jungenbehinderungsanstalten.
"Ansonsten müsste man sich jeden Einzelfall anschauen!" schreibt "dasmeine".
.. und wenn man die Einzelfälle so anschaut,
dann kommt man zu gewissen Schlussfolgerungen,
zu einer gewissen Tendenz:

Schulen sind inzwischen so konzipiert, dass sie die Jungen schwer benachteiligen.
Schulen sind inzwischen zu Jungenbehinderungsanstalten geworden.

http://xn--jungenpdagogik-cib.de/wir-sind/

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12. Januar 2013 um 13:03
In Antwort auf alioscii

Diskriminierung von Jungen im Bildungsystem
Eine gesamtheitliche Analyse und plausible Erklärungen:

Ursachen für die Diskriminierung von Jungen an Schulen finden Sie unter anderem hier:
http://www.luebeck-kunterbunt.de/Kunterbunt/Systematische_Diskriminierung.htm

mfg
Aliioscii

Bezüglich diesen
Links, verstehe ich weshalb "Jungen als Bildungsverlierer" dargestellt werden.

Wenn man aber über Jahrtausende die Unterdrückung des weiblichen Geschlechts durch patriarchalische Machenschaften im Verhältnis zu der angeblichen heutigen Diskriminierung der Jungen setzt, ist das ein winziger und geringfügiger Ansatz, um dann auch noch von Unterdrückung zu sprechen.

Andererseits ist es in der heutigen Zeit erforderlich gleichnamige Förderungen der Geschlechter zu praktizieren, weshalb aber das nicht möglich ist, liegt nicht allein bei der Politik, bei den Pädagogen oder Eltern. Sondern auch bei den Jungen selbst.

Diesbezüglich ein paar Fragen:
Sind Jungen weniger anpassungsfähig?
Neigen Jungen bei mangelnden Anpassungsfähigkeit mehr als Mädchen zu Gewalt?
Werden die Geschlechterrollen neu definiert und die männlichen Geschlechter haben damit zu kämpfen, und nicht nur deswegen, weil Frauen/Mädchen in Führung gehen?

Nach wie vor, nur auf Deutschland bezogen, gibt es mehr Männer in Führungspositionen, mehr Männer als Frauen in der Politik und mehr Männer als Frauen, die als Köche am Herd in der Gastronomie arbeiten. Dass das weibliche Geschlecht vorrückt in der Gesellschaft mag so einem oder anderen im Auge wie ein Dorn liegen. Doch im Endeffekt gleicht sich das ganze nur aus...

Beispielsweise ist mir nicht entgangen, dass es eine Initiative gab, erst vor kurzem, die öffentlich gefördert wurde, mit dem Anwerbung von weiblichen Geschlechtern in der Naturwissenschaft. Weil Frauen mit höherem Abschluss sich weniger für Chemie, Physik, Mathematik und Biologie interessieren würden.
Ist das männerfeindlich, weil die gesellschaftlichen Unausgeglichenheit beseitigt werden sollen?

Und noch etwas, Frauen verdienen nach wie vor bis zu ca. 23 Prozent weniger als Männer, für die gleiche Arbeitsleistung...wollen wir dann anfangen von frauenfeindlichen Politik zu reden, nein?
Frauen sind diesbezüglich gar nicht unzufrieden.



Aber bezüglich diesem Link:
http://xn--jungenpdagogik-cib.de/wir-sind/
...verstehe ich nur Werbung.
Und wenn man was Negatives sucht, findet man auch selbstverständlich etwas Negatives.

"Hinzu findet ein negatives Jungenbild in unserer Gesellschaft zunehmend an Verbreitung. Man pathologisiert Jungen und redet Jungen, Eltern und Pädagogen ein, dass so, wie Jungen sind, nicht sein sollten und umerzogen werden müssten, um als würdiges Mitglied an unserer Gesellschaft teilnehmen zu können."

Wie sind die Schüler männlichen Geschlechts?
Wie sollen sie sein oder nicht sein?
Das habe ich nirgends nach lesen können.

p.s.
Bitte nicht falsch verstehen, ich bin durchaus für eine Gleichstellung und Gleichbehandlung jedes Menschen, natürlich auch der Geschlechter.

Mir fehlen einfach die überzeugenden Argumente, um zu glauben, das eine tatsächlich jungenfeindliche Politik geführt wird. Wenn das solche Argumente sind wie - weil das weibliche Geschlecht mehr gefördert wird - fehlen mir doch zum Schluss die Worte.

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12. Januar 2013 um 13:24
In Antwort auf dasmeine

Bezüglich diesen
Links, verstehe ich weshalb "Jungen als Bildungsverlierer" dargestellt werden.

Wenn man aber über Jahrtausende die Unterdrückung des weiblichen Geschlechts durch patriarchalische Machenschaften im Verhältnis zu der angeblichen heutigen Diskriminierung der Jungen setzt, ist das ein winziger und geringfügiger Ansatz, um dann auch noch von Unterdrückung zu sprechen.

Andererseits ist es in der heutigen Zeit erforderlich gleichnamige Förderungen der Geschlechter zu praktizieren, weshalb aber das nicht möglich ist, liegt nicht allein bei der Politik, bei den Pädagogen oder Eltern. Sondern auch bei den Jungen selbst.

Diesbezüglich ein paar Fragen:
Sind Jungen weniger anpassungsfähig?
Neigen Jungen bei mangelnden Anpassungsfähigkeit mehr als Mädchen zu Gewalt?
Werden die Geschlechterrollen neu definiert und die männlichen Geschlechter haben damit zu kämpfen, und nicht nur deswegen, weil Frauen/Mädchen in Führung gehen?

Nach wie vor, nur auf Deutschland bezogen, gibt es mehr Männer in Führungspositionen, mehr Männer als Frauen in der Politik und mehr Männer als Frauen, die als Köche am Herd in der Gastronomie arbeiten. Dass das weibliche Geschlecht vorrückt in der Gesellschaft mag so einem oder anderen im Auge wie ein Dorn liegen. Doch im Endeffekt gleicht sich das ganze nur aus...

Beispielsweise ist mir nicht entgangen, dass es eine Initiative gab, erst vor kurzem, die öffentlich gefördert wurde, mit dem Anwerbung von weiblichen Geschlechtern in der Naturwissenschaft. Weil Frauen mit höherem Abschluss sich weniger für Chemie, Physik, Mathematik und Biologie interessieren würden.
Ist das männerfeindlich, weil die gesellschaftlichen Unausgeglichenheit beseitigt werden sollen?

Und noch etwas, Frauen verdienen nach wie vor bis zu ca. 23 Prozent weniger als Männer, für die gleiche Arbeitsleistung...wollen wir dann anfangen von frauenfeindlichen Politik zu reden, nein?
Frauen sind diesbezüglich gar nicht unzufrieden.



Aber bezüglich diesem Link:
http://xn--jungenpdagogik-cib.de/wir-sind/
...verstehe ich nur Werbung.
Und wenn man was Negatives sucht, findet man auch selbstverständlich etwas Negatives.

"Hinzu findet ein negatives Jungenbild in unserer Gesellschaft zunehmend an Verbreitung. Man pathologisiert Jungen und redet Jungen, Eltern und Pädagogen ein, dass so, wie Jungen sind, nicht sein sollten und umerzogen werden müssten, um als würdiges Mitglied an unserer Gesellschaft teilnehmen zu können."

Wie sind die Schüler männlichen Geschlechts?
Wie sollen sie sein oder nicht sein?
Das habe ich nirgends nach lesen können.

p.s.
Bitte nicht falsch verstehen, ich bin durchaus für eine Gleichstellung und Gleichbehandlung jedes Menschen, natürlich auch der Geschlechter.

Mir fehlen einfach die überzeugenden Argumente, um zu glauben, das eine tatsächlich jungenfeindliche Politik geführt wird. Wenn das solche Argumente sind wie - weil das weibliche Geschlecht mehr gefördert wird - fehlen mir doch zum Schluss die Worte.

Was ich noch hinzufügen möchte...
...ich selber mache mir selbstverständlich darüber Gedanken, nicht nur weil ich inzwischen einen Sohn habe, der in einigen Jahren von Fremden beeinflusst wird, sondern auch weil ich nicht schlechter oder besser gestellt sein möchte als ein Mann.

Der Geschlechterkampf ist nicht jung, und ist auch nicht unwesentlich als Einfluss auf die Kinder.
Zunehmend haben sich in den letzten 25 Jahren die familiären Situationen in der Gesellschaft verändert.

Warum ich eben auch persönliche Verhältnisse in Betracht bei Benachteiligung von Jungen hin zu ziehen würde, bzw. erklärt haben möchte ist, dass eine Statistik oder Studie bei der Endauswertung keine individuelle, somit wie es auch sein soll keine persönliche Problematik des Einzelnen aussprechen kann.
Familiäre Verhältnisse sind durch aus wichtig in Bezug auf das Verhalten und Bildung des Kindes, egal ob Mädchen oder Jungen.
Welche Funktion hat der Vater in der Familie? Ist der Vater für den Jungen auch ein Vorbild gewesen, während der Kindheit so wie in der Pubertät?
Haben die Jungen mit wesentlich schlechtem Abschluss oder gar keinem, keinem Vatervorbild, oder wurden sie konfrontiert mit Flutration von Männern daheim, sind die Eltern so beruflich orientiert, dass sie die Erziehung und schulische Verpflichtung völlig den Pädagogen überlassen haben...etc.

Ich habe kein Link dazu gefunden. Es wird nur über Pädagogen, über Politik und Bildung geschimpft.
Aber über die veränderte familiäre Situation gar nicht.

Und meine erste Antwort, auch wenn sie angeblich abwiche von dem eigentlichem Thema, würde hinsichtlich der nicht Gleichbehandlung ein Ansatz für eine positive Veränderung und höhere Bildung entsprechen.
Dabei bleibe ich.

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13. Januar 2013 um 11:05
In Antwort auf dasmeine

Was ich noch hinzufügen möchte...
...ich selber mache mir selbstverständlich darüber Gedanken, nicht nur weil ich inzwischen einen Sohn habe, der in einigen Jahren von Fremden beeinflusst wird, sondern auch weil ich nicht schlechter oder besser gestellt sein möchte als ein Mann.

Der Geschlechterkampf ist nicht jung, und ist auch nicht unwesentlich als Einfluss auf die Kinder.
Zunehmend haben sich in den letzten 25 Jahren die familiären Situationen in der Gesellschaft verändert.

Warum ich eben auch persönliche Verhältnisse in Betracht bei Benachteiligung von Jungen hin zu ziehen würde, bzw. erklärt haben möchte ist, dass eine Statistik oder Studie bei der Endauswertung keine individuelle, somit wie es auch sein soll keine persönliche Problematik des Einzelnen aussprechen kann.
Familiäre Verhältnisse sind durch aus wichtig in Bezug auf das Verhalten und Bildung des Kindes, egal ob Mädchen oder Jungen.
Welche Funktion hat der Vater in der Familie? Ist der Vater für den Jungen auch ein Vorbild gewesen, während der Kindheit so wie in der Pubertät?
Haben die Jungen mit wesentlich schlechtem Abschluss oder gar keinem, keinem Vatervorbild, oder wurden sie konfrontiert mit Flutration von Männern daheim, sind die Eltern so beruflich orientiert, dass sie die Erziehung und schulische Verpflichtung völlig den Pädagogen überlassen haben...etc.

Ich habe kein Link dazu gefunden. Es wird nur über Pädagogen, über Politik und Bildung geschimpft.
Aber über die veränderte familiäre Situation gar nicht.

Und meine erste Antwort, auch wenn sie angeblich abwiche von dem eigentlichem Thema, würde hinsichtlich der nicht Gleichbehandlung ein Ansatz für eine positive Veränderung und höhere Bildung entsprechen.
Dabei bleibe ich.

Doch noch einen Link gefunden
habe ich hier:
http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/Neue-Wege-fuer-Jungs/Bundesweites-Netzwerk/Netzwerkkarte/Netzwerkkarte/(adr_id)/78727/(nwfj_id)/187/(lid)/0

Was mich nervt, ist, dass Schulbücher hauptsächlich für und aus Sicht der Mädchen geschrieben sind.
Da fühlen sich Jungs wenig angesprochen und schalten ab.

Ach ja, und dann heißt es ständig, Jungs sollen nicht technische sondern soziale Berufe wählen.

Ich wag es schon gar nicht mehr, meinen Jungs gegenüber technische Berufe oder Naturwissenschaften zu erwähnen.
Man fühlt sich bei dieser Kampagne ja schon "political incorrect" sollte man es trotzdem tun.

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24. Januar 2013 um 6:09
In Antwort auf dasmeine

Die Ursachen
sind gefächert. Sie liegen in der Bildungspolitik, in der gesellschaftlichen Leistungsskala, so wie dem Erfolgsdruck.

Das Bildungssystem darf reformiert werden. Mehr Lehrer, kleinere Klassen. Intensivere Betreuung, Lernstoff ausführlicher behandeln. Veraltete Bücher und Informationen ersetzen.
Weniger Persönlichkeit in der Schule zulassen, dafür Einheitlichkeit (Uniformen, bis zu keine Handys oder nebensächlichen Zubehör).

Unabhängig davon, welche Auswertung hier vorliegen und wie lange sie zurück liegen, meine Meinung wäre die gleiche.

Jeder
Mensch hat das Recht auf persönliche Entfaltung. Schuluniformen sprechen dem völlig entgegen, sie unterbinden dieses Recht selbst zu wählen wie man sich kleiden möchte: Wer sie anziehen will darf es wer es nicht machen möchte braucht es nicht. Das wäre dann der richtige Kompromiss.

Artikel 2 GG

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Aber das hat damit nichts zu tun. Ich hatte letztens einen Vortrag in den Gymnasien unserer Stadt, da ich als Unternehmer nach Mitarbeitern suche und die Kinder und Jugendlichen direkt anspreche um ihnen die Möglichkeiten zu zeigen die ein Studium bringen würde.

Und da fiel mir auf, dass es im Gymnasium immer mehr Mädchen als Jungs gibt. Die Quote liegt bei 60%.

In den Hauptschulen ist die Quote für Mädchen bei uns von weniger als 30%. Und in den Realschulen ist es tatsächlich ausgeglichen.

Wenn mir jetzt noch jemand sagen kann, warum das so ist, wäre ich schon einen Schritt weiter. Warum gibts in den höheren Schulen mehr Mädchen als Jungs und in den "normalen" Schulen weniger bis gleichviel Mädchen?

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24. Januar 2013 um 8:33
In Antwort auf michael3712

Jeder
Mensch hat das Recht auf persönliche Entfaltung. Schuluniformen sprechen dem völlig entgegen, sie unterbinden dieses Recht selbst zu wählen wie man sich kleiden möchte: Wer sie anziehen will darf es wer es nicht machen möchte braucht es nicht. Das wäre dann der richtige Kompromiss.

Artikel 2 GG

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Aber das hat damit nichts zu tun. Ich hatte letztens einen Vortrag in den Gymnasien unserer Stadt, da ich als Unternehmer nach Mitarbeitern suche und die Kinder und Jugendlichen direkt anspreche um ihnen die Möglichkeiten zu zeigen die ein Studium bringen würde.

Und da fiel mir auf, dass es im Gymnasium immer mehr Mädchen als Jungs gibt. Die Quote liegt bei 60%.

In den Hauptschulen ist die Quote für Mädchen bei uns von weniger als 30%. Und in den Realschulen ist es tatsächlich ausgeglichen.

Wenn mir jetzt noch jemand sagen kann, warum das so ist, wäre ich schon einen Schritt weiter. Warum gibts in den höheren Schulen mehr Mädchen als Jungs und in den "normalen" Schulen weniger bis gleichviel Mädchen?

Mädchen ans Gymnasium, Jungs in die Hauptschule
.. na, ne Schulbuchanalyse wäre mal interessant.
In der Regel werden darin Mädchen als intelligent, motiviert, ehrgeizig und erfolgreich dargestellt. Naja, die Jungs, in den Schulbüchern....als etwas dümmlich werden sie dargestellt.
Ist natürlich für die einen sehr motivierend, für die anderen sehr entmutigend..... Auch einer der Gründe dafür, warum Jungs manchmal "abschalten". ...

http://manndat.de/geschlechterpolitik/offener-brief-an-die-gew-wegen-verharmlosung-der-bildungsnachteile-von-jungen.html

mfg
Alioscii

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24. Januar 2013 um 8:44
In Antwort auf dasmeine

Bezüglich diesen
Links, verstehe ich weshalb "Jungen als Bildungsverlierer" dargestellt werden.

Wenn man aber über Jahrtausende die Unterdrückung des weiblichen Geschlechts durch patriarchalische Machenschaften im Verhältnis zu der angeblichen heutigen Diskriminierung der Jungen setzt, ist das ein winziger und geringfügiger Ansatz, um dann auch noch von Unterdrückung zu sprechen.

Andererseits ist es in der heutigen Zeit erforderlich gleichnamige Förderungen der Geschlechter zu praktizieren, weshalb aber das nicht möglich ist, liegt nicht allein bei der Politik, bei den Pädagogen oder Eltern. Sondern auch bei den Jungen selbst.

Diesbezüglich ein paar Fragen:
Sind Jungen weniger anpassungsfähig?
Neigen Jungen bei mangelnden Anpassungsfähigkeit mehr als Mädchen zu Gewalt?
Werden die Geschlechterrollen neu definiert und die männlichen Geschlechter haben damit zu kämpfen, und nicht nur deswegen, weil Frauen/Mädchen in Führung gehen?

Nach wie vor, nur auf Deutschland bezogen, gibt es mehr Männer in Führungspositionen, mehr Männer als Frauen in der Politik und mehr Männer als Frauen, die als Köche am Herd in der Gastronomie arbeiten. Dass das weibliche Geschlecht vorrückt in der Gesellschaft mag so einem oder anderen im Auge wie ein Dorn liegen. Doch im Endeffekt gleicht sich das ganze nur aus...

Beispielsweise ist mir nicht entgangen, dass es eine Initiative gab, erst vor kurzem, die öffentlich gefördert wurde, mit dem Anwerbung von weiblichen Geschlechtern in der Naturwissenschaft. Weil Frauen mit höherem Abschluss sich weniger für Chemie, Physik, Mathematik und Biologie interessieren würden.
Ist das männerfeindlich, weil die gesellschaftlichen Unausgeglichenheit beseitigt werden sollen?

Und noch etwas, Frauen verdienen nach wie vor bis zu ca. 23 Prozent weniger als Männer, für die gleiche Arbeitsleistung...wollen wir dann anfangen von frauenfeindlichen Politik zu reden, nein?
Frauen sind diesbezüglich gar nicht unzufrieden.



Aber bezüglich diesem Link:
http://xn--jungenpdagogik-cib.de/wir-sind/
...verstehe ich nur Werbung.
Und wenn man was Negatives sucht, findet man auch selbstverständlich etwas Negatives.

"Hinzu findet ein negatives Jungenbild in unserer Gesellschaft zunehmend an Verbreitung. Man pathologisiert Jungen und redet Jungen, Eltern und Pädagogen ein, dass so, wie Jungen sind, nicht sein sollten und umerzogen werden müssten, um als würdiges Mitglied an unserer Gesellschaft teilnehmen zu können."

Wie sind die Schüler männlichen Geschlechts?
Wie sollen sie sein oder nicht sein?
Das habe ich nirgends nach lesen können.

p.s.
Bitte nicht falsch verstehen, ich bin durchaus für eine Gleichstellung und Gleichbehandlung jedes Menschen, natürlich auch der Geschlechter.

Mir fehlen einfach die überzeugenden Argumente, um zu glauben, das eine tatsächlich jungenfeindliche Politik geführt wird. Wenn das solche Argumente sind wie - weil das weibliche Geschlecht mehr gefördert wird - fehlen mir doch zum Schluss die Worte.

Das Märchen vom "Gender Pay Gap"

"dasmeine" meint:

"Und noch etwas, Frauen verdienen nach wie vor bis zu ca. 23 Prozent weniger als Männer, für die gleiche Arbeitsleistung.."

Ich warte immer noch darauf, dass mir mal jemand einen Betrieb oder Firma oder was auch immer nennt,
wo Frauen für die gleiche Arbeit und Bedingungen
weniger Lohn erhalten als Männer.

der Name der Firma wäre am nächsten Tag auf Seite 1 der BILD Zeitung und für immer gebrandmarkt.

http://manndat.de/feministische-mythen/lohndiskriminierung/eine-legende-broeckelt-nun-auch-offiziell.html

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24. Januar 2013 um 10:42
In Antwort auf alioscii

Das Märchen vom "Gender Pay Gap"

"dasmeine" meint:

"Und noch etwas, Frauen verdienen nach wie vor bis zu ca. 23 Prozent weniger als Männer, für die gleiche Arbeitsleistung.."

Ich warte immer noch darauf, dass mir mal jemand einen Betrieb oder Firma oder was auch immer nennt,
wo Frauen für die gleiche Arbeit und Bedingungen
weniger Lohn erhalten als Männer.

der Name der Firma wäre am nächsten Tag auf Seite 1 der BILD Zeitung und für immer gebrandmarkt.

http://manndat.de/feministische-mythen/lohndiskriminierung/eine-legende-broeckelt-nun-auch-offiziell.html

Bildzeitung lese ich nicht
Bundesamt für Statistik hat also ein Mythos hervor gebracht.
Ganz meiner Meinung, Statistiken sind Märchen... ...ergänzend zum Thema.

Arbeitsagentur, finde ich, ist eine annehmbare Quelle:
Stand 4.10.2012
www.arbeitsagentur.de/nn_10972/nn_29402/Dienststellen/RD-SAT/RD-SAT/A01-Allgemein-Info/Presse/2012/102-Frauenverdienst-LSA.html

Was die 8 Prozent betrifft:
Stand 22.3.2012
http://www.mainpost.de/ueberregional/politik/zeitgeschehen/Warum-Frauen-23-Prozent-weniger-als-Maenner-verdienen;art16698,6689841

Verdienstabstand, von einer Volkswirtin:
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/VerdiensteArbeitskosten/Verdienstabstand.pdf?__blob=publicationFile


Welche Firma, das so handhabt, wird niemand sagen. Und die Arbeitskräfte werden Allgemein in bestimmten Berufssparten ausgenommen...über Verdienstabstand zwischen Frauen und Männer dann zu reden ist irgendwie sowieso vom Thema abweichend und überflüssig. Meine Meinung.

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24. Januar 2013 um 10:56
In Antwort auf michael3712

Jeder
Mensch hat das Recht auf persönliche Entfaltung. Schuluniformen sprechen dem völlig entgegen, sie unterbinden dieses Recht selbst zu wählen wie man sich kleiden möchte: Wer sie anziehen will darf es wer es nicht machen möchte braucht es nicht. Das wäre dann der richtige Kompromiss.

Artikel 2 GG

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Aber das hat damit nichts zu tun. Ich hatte letztens einen Vortrag in den Gymnasien unserer Stadt, da ich als Unternehmer nach Mitarbeitern suche und die Kinder und Jugendlichen direkt anspreche um ihnen die Möglichkeiten zu zeigen die ein Studium bringen würde.

Und da fiel mir auf, dass es im Gymnasium immer mehr Mädchen als Jungs gibt. Die Quote liegt bei 60%.

In den Hauptschulen ist die Quote für Mädchen bei uns von weniger als 30%. Und in den Realschulen ist es tatsächlich ausgeglichen.

Wenn mir jetzt noch jemand sagen kann, warum das so ist, wäre ich schon einen Schritt weiter. Warum gibts in den höheren Schulen mehr Mädchen als Jungs und in den "normalen" Schulen weniger bis gleichviel Mädchen?

Die persönliche Entfaltung
in der Schule wäre die geistige Entfaltung.
Worin wären dann die Schüler eingeschränkt durch eine Schuluniform?
Einfach ein Grundgesetz hinhauen, kann ich auch.

Wodurch wurde die Quote auf dem Gymnasium, oder anderen Schulen auffällig? Ich meine, was belegt diese Äußerung?
Ich habe noch nicht wirklich zum Thema eine Quelle, wo ich sagen kann, ja, es ist definitiv so, dass Jungen benachteiligt werden in unserer Gesellschaft.
Tut mir Leid.

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