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Werde ich vom Gesellschaftlichen Lebensinhalt abgehalten?

11. April um 9:52 Letzte Antwort: 10. Mai um 21:44

Hallo miteinander!

Ich wollte mal was fragen.
Ich habe 6 Jahre in Einer Einrichtung für Psych. Kranke gelebt.
Das hat mich sehr geprägt. Jetzt zur normalen Tagesordnung überzugehen fällt mir oft sehr schwer.
Ich musste 3-4 Tabletten täglich nehmen, was ich unter Absprache meiner psych. Betreuung nun auf 2 Tabletten reduzieren durfte. Aber ich merke, wie die Letzten zwei Medis mich  in meiner Umlaufbahn noch sehr vernebeln. Kann ich die ggf. unter Absprache mit meinem psych. Betreuer auch noch reduzieren? Ich fühle mich dadurch mental viel freier und seelisch offenherziger und normaler, wenn ich eine geringe Anzahl an Tabletten schlucken muss. Ich habe über sechs Jahre meine Krankheit "angefressen" durch die Einnahme der Medis. In meiner Jugendzeit nahm ich gar keine Medikamente. Mir wurde gesagt dass ich angeblich chronisch krank sein würde. Wie kann ich das Leben wieder normaler Prägen trotz dem Chronischen Anteil?

Muss ich deswegen immer so verhalten wie ein "Kranker Mensch" oder kann ich auch liebevoll und freundlich mit anderen umgehen? MIch stört erheblich, dass man so behandelt wird, als sei man "nur" krank. Dabei stimmt das doch gar nicht. Der Mensch hat auch weitaus mehr Aspekte in sich , wie das Lachen, die das Leben lebenswert machen. Deswegen verstehe ich es nicht, warum die Menschen immer so negativ stigmatisiert denken müssen. Ist das das "normale" Leben im Alltag? Krank zu sein und krank zu denken ? Ich denke, der Mensch hat ein weitaus vielfältigeres Muster an Ausschöpfungsmöglichkeiten zur Verfügung als immer nur als "krank angesehen" zu werden.

Ich meine , klar, jeder trägt seine Päckchen und das ist ja auch normal. Aber muss der Umgangston so bestimmend, und trimmend auf die Krankheit aus sein?

Wie seht ihr das?

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11. April um 12:28

Du musst solche Themen mit deinem Arzt besprechen und nicht mit völlig fremden. Die Medikamente sind dazu da, dass du ein möglichst normales und gesundes Leben führen kannst. Die tägliche Dosis von 2 Tabletten werden angemessen sein. Deine Erkrankung, die eine Unterbringung von ganzem 6 Jahren in einer Unterbringung Nötig machten, sprechen für sich. 

bitte halte dich an die ärztlichen Anweisungen und nicht an irgendwas, was User denken. 

Alles gute für dich 

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13. April um 19:02
In Antwort auf mr.sunshine111

Hallo miteinander!

Ich wollte mal was fragen.
Ich habe 6 Jahre in Einer Einrichtung für Psych. Kranke gelebt.
Das hat mich sehr geprägt. Jetzt zur normalen Tagesordnung überzugehen fällt mir oft sehr schwer.
Ich musste 3-4 Tabletten täglich nehmen, was ich unter Absprache meiner psych. Betreuung nun auf 2 Tabletten reduzieren durfte. Aber ich merke, wie die Letzten zwei Medis mich  in meiner Umlaufbahn noch sehr vernebeln. Kann ich die ggf. unter Absprache mit meinem psych. Betreuer auch noch reduzieren? Ich fühle mich dadurch mental viel freier und seelisch offenherziger und normaler, wenn ich eine geringe Anzahl an Tabletten schlucken muss. Ich habe über sechs Jahre meine Krankheit "angefressen" durch die Einnahme der Medis. In meiner Jugendzeit nahm ich gar keine Medikamente. Mir wurde gesagt dass ich angeblich chronisch krank sein würde. Wie kann ich das Leben wieder normaler Prägen trotz dem Chronischen Anteil?

Muss ich deswegen immer so verhalten wie ein "Kranker Mensch" oder kann ich auch liebevoll und freundlich mit anderen umgehen? MIch stört erheblich, dass man so behandelt wird, als sei man "nur" krank. Dabei stimmt das doch gar nicht. Der Mensch hat auch weitaus mehr Aspekte in sich , wie das Lachen, die das Leben lebenswert machen. Deswegen verstehe ich es nicht, warum die Menschen immer so negativ stigmatisiert denken müssen. Ist das das "normale" Leben im Alltag? Krank zu sein und krank zu denken ? Ich denke, der Mensch hat ein weitaus vielfältigeres Muster an Ausschöpfungsmöglichkeiten zur Verfügung als immer nur als "krank angesehen" zu werden.

Ich meine , klar, jeder trägt seine Päckchen und das ist ja auch normal. Aber muss der Umgangston so bestimmend, und trimmend auf die Krankheit aus sein?

Wie seht ihr das?


Ist dein psychischer Betreuer ein Arzt? Nur ein Arzt kann dir raten, wie und überhaupt du die Medis reduzieren kannst! 
 Im Übrigen habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass die Mitmenschen immer nach der Diagnose fragen. Und ja, die  gesunden Anteile werden nicht sehr wahrgenommen! Lass dir die nicht nehmen

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14. April um 15:23
In Antwort auf mr.sunshine111

Hallo miteinander!

Ich wollte mal was fragen.
Ich habe 6 Jahre in Einer Einrichtung für Psych. Kranke gelebt.
Das hat mich sehr geprägt. Jetzt zur normalen Tagesordnung überzugehen fällt mir oft sehr schwer.
Ich musste 3-4 Tabletten täglich nehmen, was ich unter Absprache meiner psych. Betreuung nun auf 2 Tabletten reduzieren durfte. Aber ich merke, wie die Letzten zwei Medis mich  in meiner Umlaufbahn noch sehr vernebeln. Kann ich die ggf. unter Absprache mit meinem psych. Betreuer auch noch reduzieren? Ich fühle mich dadurch mental viel freier und seelisch offenherziger und normaler, wenn ich eine geringe Anzahl an Tabletten schlucken muss. Ich habe über sechs Jahre meine Krankheit "angefressen" durch die Einnahme der Medis. In meiner Jugendzeit nahm ich gar keine Medikamente. Mir wurde gesagt dass ich angeblich chronisch krank sein würde. Wie kann ich das Leben wieder normaler Prägen trotz dem Chronischen Anteil?

Muss ich deswegen immer so verhalten wie ein "Kranker Mensch" oder kann ich auch liebevoll und freundlich mit anderen umgehen? MIch stört erheblich, dass man so behandelt wird, als sei man "nur" krank. Dabei stimmt das doch gar nicht. Der Mensch hat auch weitaus mehr Aspekte in sich , wie das Lachen, die das Leben lebenswert machen. Deswegen verstehe ich es nicht, warum die Menschen immer so negativ stigmatisiert denken müssen. Ist das das "normale" Leben im Alltag? Krank zu sein und krank zu denken ? Ich denke, der Mensch hat ein weitaus vielfältigeres Muster an Ausschöpfungsmöglichkeiten zur Verfügung als immer nur als "krank angesehen" zu werden.

Ich meine , klar, jeder trägt seine Päckchen und das ist ja auch normal. Aber muss der Umgangston so bestimmend, und trimmend auf die Krankheit aus sein?

Wie seht ihr das?

ich schließe mich @Eisblume an.

Das Thema Medikamente solltest Du - ausschließlich - mit Deinem behandelnden Arzt klären. Im Zweifelsfalle auch eine Zweitmeinung einholen, aber bitte auch die von einem Arzt und nicht von Laien!

Wie Du von anderen behandelt wirst, hängt primär davon ab, welchen Eindruck man von Dir hat. Wie Du selbst damit umgehst.
Nein, das heißt nicht, dass Du alles verschweigen sollst, dass kann Dir und Deinem Verhältnis zu Deinen Mitmenschen noch sehr viel mehr schaden.

Ich kenne Dich nicht und ich weiß nicht, wie Du wirkst - und was für Menschen in Deinem Umfeld sind. Ich kann also soweit nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten.
Als erstes gleich vorweg: Es gibt immer und überall Menschen, die damit nicht klar kommen. Es gibt Menschen, die mit psychischen Erkrankungen nicht klar kommen und / oder sie nicht für voll nehmen. Es gibt Menschen, die mit den Folgen nicht klar kommen. Es gibt Menschen, die entweder zu viel oder zu wenig Rücksicht zeigen - beides Gift. In den Fällen gibt es nur eine sinnvolle Lösung für alle Beteiligten: getrennter Wege gehen.

Ansonsten fehlen vielen schlicht die Informationen. Man bekommt vielleicht mit, dass jemand in einem Krankenhaus landet - und macht sich natürlich Sorgen. Da ist derjenige dann irgendwann raus - und jetzt? Nehmen wir mal als Analogie körperliche Erkrankungen, lässt sich einfacher erklären.
Also stell Dir vor, Dein Bekannter hatte einen komplizierten Bruch im Oberschenkel, mit OP, Reha, später Physiotherapie .... das ganze Programm.
Könntest Du jetzt sagen, Du würdest super mit ihm umgehen können? Nicht ständig fragen, ob der Spaziergang jetzt auch wirklich schon ok ist für ihn? Ob Du nicht doch diese Woche für ihn mit einkaufen gehen sollst, oder ihn wenigstens fahren? Ob Du ihm einen Stuhl holen sollst, weil alle gerade am Grill stehen ... ?
Das würdest Du nur unter folgender Voraussetzung nicht tun: Du wärst Dir SICHER, wenn er Hilfe beim Einkaufen braucht, dann wird er Dich fragen. Wenn der Spaziergang zu viel ist, dann wird er es auch ohne Nachfrage einfach ansprechen - usw. - richtig? So lange Du Dir aber nicht SICHER bist, wann Du ihn überlasten würdest, weil Du seine Grenzen nun einmal nicht kennst und nicht das Gefühl hast, dass er sie konsequent setzt, wirst Du wieder und wieder und wieder damit kommen. Bei jedem Einkauf, bei jedem Spaziergang, bei jedem Grillen, ....

Bei Dir ist es nicht anders. Denk mal darüber nach

Kläre also, wo Deine Grenzen sind. Aktiv und offen. Es gibt sicher Dinge, die Du eben nicht kannst und welche, die Dir schwer fallen.
Kläre, dass Du eine STOP setzt, wenn es Probleme gibt - und die anderen sich darauf verlassen können, dass es ohne STOP auch kein Problem gibt.
Es gibt vielleicht auch Dinge, mit denen andere Dich unterstützen können. Kläre aktiv und offen, was das ist, dann müssen diejenigen, die Dich unterstützen wollen, nicht weiter orakeln, was es denn sein könnte.
Wenn ein akuter Rückfall möglich ist, macht es Sinn, auch so etwas im Vorfeld zu klären. Wäre in Deiner Familie jemand mit einer starken Diabetis, würdest Du auch mit dem vorher klären:
- woran erkennt man, dass da gerade etwas falsch läuft? (vorzugsweise BEVOR derjenige ohnmächtig wird)
- was ist dann zu tun?
- ab wann ist es kritisch und man sollte mal den Notruf wählen?
=> sowas im Vorfeld zu wissen ist nicht nur Sicherheit für den Betroffenen, auch für das Umfeld.

... kümmere Dich um solche Dinge und die anderen Menschen "werden wieder normal"
 

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29. April um 18:22
In Antwort auf mr.sunshine111

Hallo miteinander!

Ich wollte mal was fragen.
Ich habe 6 Jahre in Einer Einrichtung für Psych. Kranke gelebt.
Das hat mich sehr geprägt. Jetzt zur normalen Tagesordnung überzugehen fällt mir oft sehr schwer.
Ich musste 3-4 Tabletten täglich nehmen, was ich unter Absprache meiner psych. Betreuung nun auf 2 Tabletten reduzieren durfte. Aber ich merke, wie die Letzten zwei Medis mich  in meiner Umlaufbahn noch sehr vernebeln. Kann ich die ggf. unter Absprache mit meinem psych. Betreuer auch noch reduzieren? Ich fühle mich dadurch mental viel freier und seelisch offenherziger und normaler, wenn ich eine geringe Anzahl an Tabletten schlucken muss. Ich habe über sechs Jahre meine Krankheit "angefressen" durch die Einnahme der Medis. In meiner Jugendzeit nahm ich gar keine Medikamente. Mir wurde gesagt dass ich angeblich chronisch krank sein würde. Wie kann ich das Leben wieder normaler Prägen trotz dem Chronischen Anteil?

Muss ich deswegen immer so verhalten wie ein "Kranker Mensch" oder kann ich auch liebevoll und freundlich mit anderen umgehen? MIch stört erheblich, dass man so behandelt wird, als sei man "nur" krank. Dabei stimmt das doch gar nicht. Der Mensch hat auch weitaus mehr Aspekte in sich , wie das Lachen, die das Leben lebenswert machen. Deswegen verstehe ich es nicht, warum die Menschen immer so negativ stigmatisiert denken müssen. Ist das das "normale" Leben im Alltag? Krank zu sein und krank zu denken ? Ich denke, der Mensch hat ein weitaus vielfältigeres Muster an Ausschöpfungsmöglichkeiten zur Verfügung als immer nur als "krank angesehen" zu werden.

Ich meine , klar, jeder trägt seine Päckchen und das ist ja auch normal. Aber muss der Umgangston so bestimmend, und trimmend auf die Krankheit aus sein?

Wie seht ihr das?

Hey erst mal, nein die Menschen müssen eigentlich gar nicht so reagieren wie sie häufig reagieren. Ich habe seit meinem zweiten Lebensjahr eine chronische Erkrankung und erst als ich angefangen habe offen darüber zu sprechen, hat es mir geholfen. Erst als ich Menschen darüber aufgeklärt habe, habe ich das Gefühl bekommen weniger krank wahrgenommen zu werden.
Alles rund um das Thema Medikamente kläre ich nur mit meinem Arzt. 
Ich kann hier mal ein Video Link hineinschicken, in dem deutlich wird, wie ich heute mit 25 mit meiner Erkrankung umgehe: https://youtu.be/vuqAnJUQS_U

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10. Mai um 21:44
In Antwort auf mr.sunshine111

Hallo miteinander!

Ich wollte mal was fragen.
Ich habe 6 Jahre in Einer Einrichtung für Psych. Kranke gelebt.
Das hat mich sehr geprägt. Jetzt zur normalen Tagesordnung überzugehen fällt mir oft sehr schwer.
Ich musste 3-4 Tabletten täglich nehmen, was ich unter Absprache meiner psych. Betreuung nun auf 2 Tabletten reduzieren durfte. Aber ich merke, wie die Letzten zwei Medis mich  in meiner Umlaufbahn noch sehr vernebeln. Kann ich die ggf. unter Absprache mit meinem psych. Betreuer auch noch reduzieren? Ich fühle mich dadurch mental viel freier und seelisch offenherziger und normaler, wenn ich eine geringe Anzahl an Tabletten schlucken muss. Ich habe über sechs Jahre meine Krankheit "angefressen" durch die Einnahme der Medis. In meiner Jugendzeit nahm ich gar keine Medikamente. Mir wurde gesagt dass ich angeblich chronisch krank sein würde. Wie kann ich das Leben wieder normaler Prägen trotz dem Chronischen Anteil?

Muss ich deswegen immer so verhalten wie ein "Kranker Mensch" oder kann ich auch liebevoll und freundlich mit anderen umgehen? MIch stört erheblich, dass man so behandelt wird, als sei man "nur" krank. Dabei stimmt das doch gar nicht. Der Mensch hat auch weitaus mehr Aspekte in sich , wie das Lachen, die das Leben lebenswert machen. Deswegen verstehe ich es nicht, warum die Menschen immer so negativ stigmatisiert denken müssen. Ist das das "normale" Leben im Alltag? Krank zu sein und krank zu denken ? Ich denke, der Mensch hat ein weitaus vielfältigeres Muster an Ausschöpfungsmöglichkeiten zur Verfügung als immer nur als "krank angesehen" zu werden.

Ich meine , klar, jeder trägt seine Päckchen und das ist ja auch normal. Aber muss der Umgangston so bestimmend, und trimmend auf die Krankheit aus sein?

Wie seht ihr das?

CBD ist ein ziemlich gutes Beruhigungsmittel. und Sie können versuchen, es zu verwenden, um Stress loszuwerden. Sie können hier https://kraeuterpraxis.de/ gehen und mehr darüber lesen. Ich rate Ihnen, alles so detailliert wie möglich zu studieren, da es möglicherweise Kontraindikationen gibt.

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