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Wenn Mieter vermieten würden

11. Februar um 19:57

Ich kann gerade nicht anders, ich muss einfach mal hören hier, wie Mieter sich denn als Vermieter verhalten würden.

Wenn es ihr Eigentum betrifft, das sie abbezahlen oder bereits mühsam abgespart haben, wenn da einer kommt, zahlt dann ein paar 100 Euro pro Monat, meint, es wär seins, wie das staatlich so suggeriert wird auch,

na, wie sähe denn dann die Mieterwelt aus?


Bin da mal wirklich neugierig.

 

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14. Februar um 22:00
In Antwort auf irmaladouche

Ein paar kleine Geschichtchen, das Vermieterdasein kennt keine Zeiten..

warte hier noch auf ein Tel...

Letzte Woche Samstag meldete mir abends so um 19 Uhr ein Mieter Heizungsausfall... hab dann auch prompt meinen Installateur noch erreichen können, auf den ich mich seit Jahrzehnten verlassen kann. Der meint dann, wann den Mietern das denn wohl aufgefallen sei? Bisschen sauer war er, kann ich gut verstehen. Er kennt meine Häuser, er kennt meine Mieter. Nachfrage beim Mieter: so um 10 Uhr morgens...

nein, gemeldet wurde es Samstag abend mit dem Befehl! um umgehende Beseitigung.

Wurde auch prompt erledigt, Installateur kam, bin auch rüber noch, Heizung notdürftig in Betrieb wieder gesetzt,,, eine Pumpe kaputt, wurde dann auch direkt ausgetauscht.
Normalerweise kostet sowas am WE, und auch abhängig von der Uhrzeit, 2 bis 3-fachen Lohn. Was interessiert das einen Mieter?

Oder vielleicht wäre er dann doch in der Meldepflicht? Egal auch, der Käse ist gegessen.

Ich bekam normalen Stundenlohn berechnet, konnte mal wieder wie üblich super handwerkliche Leistung vermerken.

Heute bekomme ich ein Schreiben des Jobcenters. Ein auch langjähriger wie auch angenehmer Mieter, der sich nur meldete, wenn es was zu reparieren gab, teilt das Jobcenter mir mit, dass die Zahlungen an mich nich tmehr erfolgen werden, da sich die Gründe dafür erledigt haben...

Frage: warum meldet er sich da nicht?

Also abklären, Gründe mag es vielerlei geben, ich will hier auch gar icht spekulieren.

Korrekt wäre gewesen, hätte er sich in diesem Fall zuerst von seiner Seite an mich gewandt.


Na, dann habe ich noch diese eigentlich gar nicht geplante Neuvermietung, verbunden mit einigen Reparaturarbeiten... um die sich natürlich gekümmert werden muss.

Abwägen: mache ich es oder nicht? Aktuell tendiere ich zu ja.

Ach so: eine Rechnung heute, hat eine Mieterin Installateur angerufen, es stinke im Keller nach Heizöl... Installateur konnte keinen Geruch erkennen, kostet auch nur 53 Euro, Schornsteinfeger hatte die Russzahl angemahnt, eine Wartung, auch Rechnung...

Aufwand, Arbeitsaufwand, das alles natürlich gar keiner, deshalb auch keine Entlohnung...

und so warte ich jetzt mal auf den Tel.Rückruf...


 

>>>Aufwand, Arbeitsaufwand, das alles natürlich gar keiner, deshalb auch keine Entlohnung...<<<

Du hast da einen absoluten Denkfehler.
Du wirst für derartigen Arbeitsaufwand "entlohnt" - und zwar durch die Miete.

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12. Februar um 9:34

Ich miete und das Letzte, was ich will, ist diese Wohnung als mein Eigentum zu sehen. Deswegen miete ich ja. Um die Verantwortung und Sorgen NICHT zu haben. Wenn ich gerne Eigentum hätte, würde ich eines haben.

Was soll dieses Gejammer als Vermieter? Warum tust du dir das denn an? Es zwingt einen niemand, eine Immobilie zu kaufen.

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12. Februar um 8:32
In Antwort auf pharma1

Lies dir mal in D und auch in A die Gesetze durch! Da bist als Vermieter praktisch enteignet. Geförfdert werden zig Mieterschutzorganisationen. Als kleiner Vermieter der durch einen Mietnomaden vor einen riesen Schaden/Schuldenberg steht kannst sch... gehen, da wirst komplett im Stich gelassnen. da wird dir klar gemacht das Du eh nur ein böser sch.. Kapitalist bist und die armen, armen Mieter.....
 

und was ist mit den guten mietern, die, die das eigentum des vermieters pflegen?
die gibt es nämlich auch.
ich muss ganz ehrlich sagen, dass es auch etliche vermieter gibt, bei denen ich nicht wohnen wollte.

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11. Februar um 21:02

Wo und wie wird denn staatlich einem Mieter suggeriert, die Mietwohnung "wär seins"?
Ich habe schon mehrfach zur Miete gewohnt, bin aber nie davon ausgegangen, die Mietwohnung würde mir gehören.

Wie wäre ich? Hm... ich wäre vorsichtig, natürlich.
Und selbstverständlich würde ich Informationen über den möglichen Vertragspartner einholen. Allerdings finde ich, es kommt darauf an, wie man das macht.
In dem anderen Thread wurde diskutiert, dass man sich als neuer Vermieter einfach an den alten wenden könne und Infos über den Mieter einholen könne. Der alte dürfe entsprechende Daten einfach weitergeben. Ich sehe das rechtlich etwas anders. So einfach Daten und Infos weitergeben - wohl eher nicht, gerade jetzt mit der neuen DatenschutzgrundVO. 
Ich würde also weder einfach über den Kopf eines Mieters Daten einholen, noch herausgeben. 

Vor allem würde ich, denke ich, schneller reagieren.
Das Problem ist doch oftmals, dass Zeit verplempert wird - und dann heißt es, es würde rechtlich alles so lange dauert.
Wenn der Mieter mit zwei Mieten im Rückstand ist, kann man ihm fristlos kündigen. Da warte ich doch nicht ab, dass da höhere Mietrückstände auflaufen, sondern reagiere gleich. Fristlose Kündigung raus, die fristgerechte gleich dazu, Auszugsdatum festgesetzt. Hat er da nicht seine Sachen gepackt und die Wohnung übergeben, liegt einen Tag später die Räumungsklage bei Gericht.

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11. Februar um 23:15
In Antwort auf wachsperle3

Wo und wie wird denn staatlich einem Mieter suggeriert, die Mietwohnung "wär seins"?
Ich habe schon mehrfach zur Miete gewohnt, bin aber nie davon ausgegangen, die Mietwohnung würde mir gehören.

Wie wäre ich? Hm... ich wäre vorsichtig, natürlich.
Und selbstverständlich würde ich Informationen über den möglichen Vertragspartner einholen. Allerdings finde ich, es kommt darauf an, wie man das macht.
In dem anderen Thread wurde diskutiert, dass man sich als neuer Vermieter einfach an den alten wenden könne und Infos über den Mieter einholen könne. Der alte dürfe entsprechende Daten einfach weitergeben. Ich sehe das rechtlich etwas anders. So einfach Daten und Infos weitergeben - wohl eher nicht, gerade jetzt mit der neuen DatenschutzgrundVO. 
Ich würde also weder einfach über den Kopf eines Mieters Daten einholen, noch herausgeben. 

Vor allem würde ich, denke ich, schneller reagieren.
Das Problem ist doch oftmals, dass Zeit verplempert wird - und dann heißt es, es würde rechtlich alles so lange dauert.
Wenn der Mieter mit zwei Mieten im Rückstand ist, kann man ihm fristlos kündigen. Da warte ich doch nicht ab, dass da höhere Mietrückstände auflaufen, sondern reagiere gleich. Fristlose Kündigung raus, die fristgerechte gleich dazu, Auszugsdatum festgesetzt. Hat er da nicht seine Sachen gepackt und die Wohnung übergeben, liegt einen Tag später die Räumungsklage bei Gericht.

Eigentlich reicht da auch die Mieterselbstauskunft und die Bescheinigung des
Vorvermieters über Schuldenfreiheit etc...


 

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11. Februar um 23:18
In Antwort auf irmaladouche

Eigentlich reicht da auch die Mieterselbstauskunft und die Bescheinigung des
Vorvermieters über Schuldenfreiheit etc...


 

Ich ergänze hier aber mal:

du bist Juristin?

Kannst du erklären, warum hier kein normaler Mieter sich äussert?

 

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12. Februar um 7:48

Lies dir mal in D und auch in A die Gesetze durch! Da bist als Vermieter praktisch enteignet. Geförfdert werden zig Mieterschutzorganisationen. Als kleiner Vermieter der durch einen Mietnomaden vor einen riesen Schaden/Schuldenberg steht kannst sch... gehen, da wirst komplett im Stich gelassnen. da wird dir klar gemacht das Du eh nur ein böser sch.. Kapitalist bist und die armen, armen Mieter.....
 

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12. Februar um 8:27
In Antwort auf irmaladouche

Ich ergänze hier aber mal:

du bist Juristin?

Kannst du erklären, warum hier kein normaler Mieter sich äussert?

 

Sorry, aber das kann ich selbstverständlich nicht,
Nur weil man Jurist ist, ist man ja nicht gleichzeitig Hellseher oder Gedankenleser

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12. Februar um 8:32
In Antwort auf pharma1

Lies dir mal in D und auch in A die Gesetze durch! Da bist als Vermieter praktisch enteignet. Geförfdert werden zig Mieterschutzorganisationen. Als kleiner Vermieter der durch einen Mietnomaden vor einen riesen Schaden/Schuldenberg steht kannst sch... gehen, da wirst komplett im Stich gelassnen. da wird dir klar gemacht das Du eh nur ein böser sch.. Kapitalist bist und die armen, armen Mieter.....
 

und was ist mit den guten mietern, die, die das eigentum des vermieters pflegen?
die gibt es nämlich auch.
ich muss ganz ehrlich sagen, dass es auch etliche vermieter gibt, bei denen ich nicht wohnen wollte.

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12. Februar um 8:36
In Antwort auf pharma1

Lies dir mal in D und auch in A die Gesetze durch! Da bist als Vermieter praktisch enteignet. Geförfdert werden zig Mieterschutzorganisationen. Als kleiner Vermieter der durch einen Mietnomaden vor einen riesen Schaden/Schuldenberg steht kannst sch... gehen, da wirst komplett im Stich gelassnen. da wird dir klar gemacht das Du eh nur ein böser sch.. Kapitalist bist und die armen, armen Mieter.....
 

Ganz so ist es doch nun auch nicht,

Gerade das deutsche Mietrecht war immer sehr sehr vermieterfreundlich; Eigenbedarfskündgungen etwa wurden über Jahrzehnte hinweg eher im Vermietersinne behandelt.

Und wie ich weiter oben schon schrieb - oftmals liegt ein riesen Schuldenberg auch daran, dass viele Vermieter es schleifen lassen, wenn es Ärger mit den Zahlungen des Mieters oder insgesamt mit diesem gibt. Die lassen sich vertrösten, warten mal noch drei, vier, fünf Monate ab, ehe es die Kündigung gibt...

Insgesamt lange gerichtliche Verfahrensdauern lassen aber keinen Rückschluss auf ein eher Mieter oder ein eher Vermieter freundliches Recht zu.
Das liegt generell an der dünnen und unzureichenden Personaldecke bei den Gerichten und betrifft andere Bereiche ebenso.

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12. Februar um 8:45
In Antwort auf diedara

und was ist mit den guten mietern, die, die das eigentum des vermieters pflegen?
die gibt es nämlich auch.
ich muss ganz ehrlich sagen, dass es auch etliche vermieter gibt, bei denen ich nicht wohnen wollte.

Türlich gibt es da auch genug a... aber gegen die kommst dank der Gesetzte gut an. das Problem ist das hier eine totale Schieflage herrscht.

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12. Februar um 8:52
In Antwort auf pharma1

Türlich gibt es da auch genug a... aber gegen die kommst dank der Gesetzte gut an. das Problem ist das hier eine totale Schieflage herrscht.

was ist das denn für eine aussage "gegen die kommst dank der Gesetze gut an"???
wieso muss man gegen gute mieter sein???

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12. Februar um 8:59
In Antwort auf diedara

was ist das denn für eine aussage "gegen die kommst dank der Gesetze gut an"???
wieso muss man gegen gute mieter sein???

Gegen Vermieter die a.. sind habe ich gemeint

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12. Februar um 9:09

ich denke, meiner kann sich auch nicht beklagen. wir haben den garten angelegt und sind auch sonst nicht kleinlich, wenn es um reperaturen geht.
unseren vermieter finde generell auch nett, aber er braucht manchmal mehrere
"erinnerungen" um sachen umzusetzen.

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12. Februar um 9:34

Ich miete und das Letzte, was ich will, ist diese Wohnung als mein Eigentum zu sehen. Deswegen miete ich ja. Um die Verantwortung und Sorgen NICHT zu haben. Wenn ich gerne Eigentum hätte, würde ich eines haben.

Was soll dieses Gejammer als Vermieter? Warum tust du dir das denn an? Es zwingt einen niemand, eine Immobilie zu kaufen.

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12. Februar um 9:40

Ich würde nicht vermieten wollen, deshalb brauche ich mir darüber keine Gedanken darüber machen, wie ich mich als Vermieter verhalten würde.

Wir kommen mit unserem Vermieter prima klar, er mit uns auch. Wenn ich irgendwo ausgezogen bin, hab ich immer nur Bedauern der Vermieter darüber gehört, weil es mit mir (uns) nie Ärger gab und man mich(uns) gern als Mieter behalten hätte.
Andersherum hab ich auch noch nie Ärger mit meinen Vermietern gehabt, jedenfalls nicht, was die Mietsache angingt. Die eine Vermieterin hat mich eher privat genervt, da sie gern mit mir befreundet gewesen wäre, doch das wollte ich nicht.
Irgendwann war ich es dann  leid, dass sie so aufdringlich war und bin dann umgezogen.
Ich hab immer zugesehen so frei wie möglich zu leben und zu wohnen und wenn es mir irgendwo, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr gefiel, bin ich weiter gezogen. Was bisher noch kein Problem war, wobei wir nur zu zweit sind und derzeit ein gutes Einkommen haben.
Ich hätte keine Lust auf den ganzen Krimskrams (bei Eigentum und Vermieterei) drumherum, deshalb würde ich auch nicht vermieten wollen. 

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12. Februar um 11:02

das ist mir auch schon so ergangen, dass ich eine solche veranstaltung verlassen habe bzw. nach erhalt des vormietvertrages, der 25 seiten lang war und alles regelte, von duschzeiten bis hin, wann mein hund bellen darf und wann nicht.
eigentlich aber nie....
ich habe dann dort angerufen und von einer anmietung abstand genommen,
die dame war sehr enttäuscht, hätte sie sich doch eine beamtin mittleren alters
gerne in ihrem ehrenwerten haus gewünscht...

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12. Februar um 11:36


Also wir, mein Mann und ich haben folgende Erfahrungen als Mieter gemacht. 1) sind wir gerne Mieter, 2) wir müssen nicht alles selbst organisieren, das macht unsere Verwaltung 3) muss ich keinen Umschwung im Schuss halten. Unsere Wohnung schauen wir absolut nicht als unser Eigentum an. Was ich persönlich bedaure ist, dass ich keine eigene Waschmaschine habe, es hat keinen Anschluss und auch keinen Platz im Bad. Dafür wohnen wir in Seenähe, Seesicht.. Wenn einem der Vermieter nicht kennt,  ist es üblich dass wir einen Auszug vom Betreibungsamt einreichen müssen. Dann eine Kaution hinterlegen für allfällge Schäden. Bei uns 2 Monatszinse. Hier wohnen wir seit 18Jahren. Die Wohnung vorher war eine Eigentumswohnung, die dann der Besitzer verkauft hat. Jedenfalls mussten wir dann wegzügeln, weil der neue Besitzer Eigenbedarf angemeldet hat. Unsere Nachbarn sind sehr nett, wir hatten noch nie mit jemandem Streit. 

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12. Februar um 11:55
In Antwort auf pharma1

Türlich gibt es da auch genug a... aber gegen die kommst dank der Gesetzte gut an. das Problem ist das hier eine totale Schieflage herrscht.

Bei dem derzeitigen Wohnungsmarkt ist man als Mieter seinem Vermieter nahezu ausgeliefert und lässt sich einiges gefallen. 

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12. Februar um 12:06


Siehst du, und ich musste knuffig eingeben, ich habe das nicht verstanden.

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12. Februar um 18:17

Wenn Mieter Eigentümer wären und anderen ihr Eigentum zur Miete anvertrauen würden.

So verständlich?

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12. Februar um 18:27

Ein dummer junger aufgeblasener Schnösel, der sicher noch viel Lehrgeld bezahlen muss oder bereits hat.
Diese Art der Besichtigung war eine Zeitlang, glaube, so Anfang der 90er, mal üblich.
Ich habe das einmal so gemacht, ging zu wie in einem Bienenstock, wer da alles ein- und ausgewandert hat, wer da in Frage käme, war mir hinterher nicht klar. Und natürlich wollten alle die Wohnung.
Private Fragen habe ich da nicht gestellt, auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen.
Man sollte hier aber auch schon darauf hinweisen, dass gerade ausziehende Mieter sich durch Besichtigungen äusserst unangenehm berührt fühlen, die mit mehr oder weniger triftigen Gründen regelmässig vereiteln, vielen so ein fester Zeitraum von vielleicht 2 Stunden lieber ist als stetige individuelle Ankündigungen:
Am so und sovielten um so und soviel Uhr möchte jemand die Wohnung besichtigen.

Da kannst du davon ausgehen, dass ausgerechnet da der ausziehende Mieter absolut keine Zeit hat.

Ich bin schon lange dazu übergegangen, Interessenten direkt per Telefon, selbstverständlich nach vorheriger Genehmigung, an die jetzigen Mieter weiter zu leiten, damit sie untereinander einen Termin absprechen.
Und stell dir vor:

Da bin ich so gut wie nie dabei!

Wer dann noch Interesse hat, der kann sich anschliessend wieder bei mir melden.

Ich kenne von meinem Sohn her die Formulare, meist sind das Makler, die auf den Fensterbänken liegen... als er nach dem Studium seine erste Wohnung suchte, ich bürgte... es gab in dieser Masse ein Vorgespräch mit der entscheidenden Person, wir sollten uns dann den Wisch von der Fensterbank nehmen.

Weisst du, was ich zu meinem Sohn gesagt habe:

Komm, wir gehen.

???




 

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12. Februar um 18:47
In Antwort auf diedara

das ist mir auch schon so ergangen, dass ich eine solche veranstaltung verlassen habe bzw. nach erhalt des vormietvertrages, der 25 seiten lang war und alles regelte, von duschzeiten bis hin, wann mein hund bellen darf und wann nicht.
eigentlich aber nie....
ich habe dann dort angerufen und von einer anmietung abstand genommen,
die dame war sehr enttäuscht, hätte sie sich doch eine beamtin mittleren alters
gerne in ihrem ehrenwerten haus gewünscht...

Naja, wenn da " Bellzeiten" ausgewiesen wurden, dann vielleicht, weil es so ein Gerichtsurteil gegeben hat und der Vermieter selbst dsbzgl. schlechte Erfahrungen gemacht hat.
 

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12. Februar um 18:48
In Antwort auf kapuzze

Bei dem derzeitigen Wohnungsmarkt ist man als Mieter seinem Vermieter nahezu ausgeliefert und lässt sich einiges gefallen. 

Nur bis zur Unterzeichnung des Mietvertrages.

Ansonsten gilt nicht für ganz Deutschland Ballungsgebiete.

 

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12. Februar um 19:30
In Antwort auf kapuzze

Bei dem derzeitigen Wohnungsmarkt ist man als Mieter seinem Vermieter nahezu ausgeliefert und lässt sich einiges gefallen. 

Das stimmt.
Wir standen jetzt 1 Woche mit Vermieter UND Makler in Verhandlungen und Gesprächen 😥

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12. Februar um 20:13

Ja sicher.

Mir geht es darum, dass sich Mieter mal aus eigener Perspektive in die Situation eines Vermieters hineinversetzen, der ihnen nun mal sein Eigentum zum Besitz anvertraut.

 

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12. Februar um 20:16
In Antwort auf kariertekatze

Ich würde nicht vermieten wollen, deshalb brauche ich mir darüber keine Gedanken darüber machen, wie ich mich als Vermieter verhalten würde.

Wir kommen mit unserem Vermieter prima klar, er mit uns auch. Wenn ich irgendwo ausgezogen bin, hab ich immer nur Bedauern der Vermieter darüber gehört, weil es mit mir (uns) nie Ärger gab und man mich(uns) gern als Mieter behalten hätte.
Andersherum hab ich auch noch nie Ärger mit meinen Vermietern gehabt, jedenfalls nicht, was die Mietsache angingt. Die eine Vermieterin hat mich eher privat genervt, da sie gern mit mir befreundet gewesen wäre, doch das wollte ich nicht.
Irgendwann war ich es dann  leid, dass sie so aufdringlich war und bin dann umgezogen.
Ich hab immer zugesehen so frei wie möglich zu leben und zu wohnen und wenn es mir irgendwo, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr gefiel, bin ich weiter gezogen. Was bisher noch kein Problem war, wobei wir nur zu zweit sind und derzeit ein gutes Einkommen haben.
Ich hätte keine Lust auf den ganzen Krimskrams (bei Eigentum und Vermieterei) drumherum, deshalb würde ich auch nicht vermieten wollen. 

Zu weit ins Privatleben sollte man so ein " Verhältnis" auch nicht hineingehen lassen.

Mir ist das oft passiert, wenn Mieter so richtig loslegen, ihre privaten Dinge anvertrauen wollen, dass ich da doch vorsichtshalber eine Grenze ziehe, ihnen sage, tut mir leid, aber das geht mich ncihts an.

Es handelt sich immerhin um ein Vertragsverhältnis.


 

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12. Februar um 20:19
In Antwort auf woelfinwanda

Ich miete und das Letzte, was ich will, ist diese Wohnung als mein Eigentum zu sehen. Deswegen miete ich ja. Um die Verantwortung und Sorgen NICHT zu haben. Wenn ich gerne Eigentum hätte, würde ich eines haben.

Was soll dieses Gejammer als Vermieter? Warum tust du dir das denn an? Es zwingt einen niemand, eine Immobilie zu kaufen.

Es ist kein Gejammer... ich fühle hier einfach mal so auf den Zahn.

Leider denken viele Mieter, von der Gesetzeslage unterstützt, einmal eingemietet, befänden sie sich in ihrem Eigentum.

Warum ich mir das antu?

Hat mehrere Gründe bei mir, auch private.

Einen nenne ich:

Es ist eine sichere Kapitalanlage.

 

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12. Februar um 20:20

Ich übe gerade mit meinem Sohn...

bin ich doch nach Jahren mal wieder dabei zu vermieten, obwohl ich das eigentlich gar nicht wollte.

 

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12. Februar um 20:21
In Antwort auf irmaladouche

Zu weit ins Privatleben sollte man so ein " Verhältnis" auch nicht hineingehen lassen.

Mir ist das oft passiert, wenn Mieter so richtig loslegen, ihre privaten Dinge anvertrauen wollen, dass ich da doch vorsichtshalber eine Grenze ziehe, ihnen sage, tut mir leid, aber das geht mich ncihts an.

Es handelt sich immerhin um ein Vertragsverhältnis.


 


Da kann ich dir nur zustimmen! Und zwar sollte von beiden Seiten eine gewisse Distanz bleiben. Das ist für beide Seiten ein Schutz!

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12. Februar um 20:28

Einer der Gründe warum ich die Verantwortung für meine Wohnungen an ein Immobilienbüro abgegeben habe. 

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12. Februar um 20:30
In Antwort auf wachsperle3

Ganz so ist es doch nun auch nicht,

Gerade das deutsche Mietrecht war immer sehr sehr vermieterfreundlich; Eigenbedarfskündgungen etwa wurden über Jahrzehnte hinweg eher im Vermietersinne behandelt.

Und wie ich weiter oben schon schrieb - oftmals liegt ein riesen Schuldenberg auch daran, dass viele Vermieter es schleifen lassen, wenn es Ärger mit den Zahlungen des Mieters oder insgesamt mit diesem gibt. Die lassen sich vertrösten, warten mal noch drei, vier, fünf Monate ab, ehe es die Kündigung gibt...

Insgesamt lange gerichtliche Verfahrensdauern lassen aber keinen Rückschluss auf ein eher Mieter oder ein eher Vermieter freundliches Recht zu.
Das liegt generell an der dünnen und unzureichenden Personaldecke bei den Gerichten und betrifft andere Bereiche ebenso.

Ist es denn nicht normal, wenn ein Vermieter sein Eigentum selbst beziehen möchte?

Das sollte doch wohl eine Selbstverständlichkeit sein.

Und genau da würde ich hier gern mal Mieter hören, hätten sie Eigenbedarf.

Dass der dann echt sein muss und nicht vorgetäuscht ist ausser Frage.

Ich gebe dir insofern recht, liegt ein noch relativ neuer Mieter mit 2 Monatsmieten in Verzug, sollte man so schnell wie möglich die Kündigung aussprechen, die fristlose und hilfsweise die fristgerechte. Und diese Kündigung sicherheitshalber auch per Gerichtsvollzieher zustellen lassen, es ist schon merkwürdig, was so alles nicht ankommt....


Für diese langen Gerichtsverfahren sind sicherlich weder Mieter noch Vermieter verantwortlich. Jedoch fallen sie regelmässig zu Lasten des Vermieters aus.

Was du da vertrösten nennst, würde ich als Hinterlist bezeichnen.
Wenn man dann als Vermieter einfach mal so zur Bank geschickt wird, ich spreche von Zeiten von vor online-banking, das auch heute noch nicht jeder macht und keiner machen muss, man beteuert, man hätte aber gestern überwiesen...

man dann womöglich noch zum Beweis gefälschte Überweisungsvordrucke geschickt bekommt...


Letztendlich ist es so, dass es sich bei diesen Menschen um überaus gewiefte Personen handelt, die versuchen rauszuschlagen, solange es möglich ist.

Und wenn man dann klagt, da garantiert nichts zu holen ist.

Mal ganz abgesehen von der nervlichen Stresssituation, in die ein Vermieter während dieser Prozesssituation hineinbegibt ohne jegliches Verschulden.


Du wirst wissen, die Prozessdauer beläuft sich hier auf 1 bis 2 Jahre.

Welcher Mensch braucht sowas?


 

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12. Februar um 20:35
In Antwort auf micky790


Da kann ich dir nur zustimmen! Und zwar sollte von beiden Seiten eine gewisse Distanz bleiben. Das ist für beide Seiten ein Schutz!

Weisst du, ich hab ein so ein Mietverhältnis, seit ca. 20 Jahren. Sympathie war von Anfang an auf beiden Seiten vorhanden, ist auch Grundvoraussetzung. Ein Ehepaar. Ich mochte beide sehr gern, sie mich. Es tat mir dann wirklich so leid, als sie verstarb, da habe ich irgendwie meine persönlihe Grenze überschritten.
Naja, ich bin seine Lieblingsvermieterin, wie er sagt...

Aber ich werde das so schnell nie wieder tun mit anderen, es muss nicht sein.

 

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12. Februar um 20:40
In Antwort auf magdalena88

Einer der Gründe warum ich die Verantwortung für meine Wohnungen an ein Immobilienbüro abgegeben habe. 

Da gibst du aber auch die Verantwortung aus der Hand.

Eben das möchte ich nicht.

Ich trage sehr gern Verantwortung, auch für meine Immobilien und damit auch für meine Mieter.

Ich erwarte allerdings auch, dass das so respektiert wird.

 

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12. Februar um 20:49
In Antwort auf irmaladouche

Da gibst du aber auch die Verantwortung aus der Hand.

Eben das möchte ich nicht.

Ich trage sehr gern Verantwortung, auch für meine Immobilien und damit auch für meine Mieter.

Ich erwarte allerdings auch, dass das so respektiert wird.

 

Ich wollte eigentlich nie Vermieterin werden.
Musste aber nach demTod meiner Mutter die Immobilien übernehmen. 

2 Häuser verwalte ich selbst da ich mit den Mietern gut klar komme. 
Für das große Wohnhaus habe ich die Verantwortung abgegeben. War auch gut so da es mit einer Partei ständig Stress gibt. Jetzt darf sich die Verwaltung ärgern. 

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12. Februar um 20:53

Nochmal ein bisschen Butter bei die Fische...

ich streite nicht ab, dass es fürchterliche Vermieter gibt.

Ich selbst bin einmal auf so einen Kleinkrämer gestossen, besseres Wort fällt mir nicht ein.
Im Zusammenhang mit der Mietwohnung meines Sohnes während seiner Studienzeit, eingemietet mit einem Freund, 2-Z-Wohnung, beide Eltern bürgten, bzw. zahlte einer, in diesem Fall ich, die Miete direkt an den Vermieter. Weil er nicht wollte, dass das anteilig von 2 Seiten kam.
So glichen wir das als Eltern untereinander aus.

Es handelte sich um ein Mehrfamilienhaus, ich schätze jetzt mal so 10 bis 12 Parteien.
Das er selbstverständlich auch selbst bewohnte.
Wegen Überblick? Wie arm... Morgens in der Früh zog er los mit seinem Kompagnon, er ein kleines Männchen, so 1,60, egal auch, sein Haus untersuchen...
Auch im Krankheitsfall waren seine Besuche zu respektieren.

Na, wie das dann so ist, müssen ja auch mal jährlich die Nebenkostenabrechnungen her...
Ich glaube, die Studiendauer ging da über 2 Jahre... es kamen die ersten beiden Abrechnungen, es ergab sich ein Guthaben, das nach mehrfacher Erinnerung meinerseits irgendwann erstattet wurde.
Studium beendet, Auszug, Abrechnung musste angemahnt werden...

Es war mir sehr wohl klar, dass wiederum ein Guthaben sich ergeben haben musste.

Mails... keine Antwort, Briefpost, keine Antwort... Einschreiben keine Reaktion...

bis ich irgendwann so sauer wurde, und diese Angelegenheit meiner Anwältin übergab.

Was für eine miese Kleinkrämerei in einem Mietsverhältnis, es ging irgendwie so um die 300 Euro.
Und mir ging es da ums Prinzip.

Oder genauer gesagt:

Korrektheit.

 

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12. Februar um 21:04

Weil einige Mieter bei der heutigen Gesetzeslage sich überaus anmassend verhalten.,

Nach dem Motto:

ICH nehme die Wohnung.

Sie lassen dabei völlig ausser acht, dass es sich hier um ein beidseitiges Vertragsverhältnis handelt.

 

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12. Februar um 21:06
In Antwort auf irmaladouche

Weil einige Mieter bei der heutigen Gesetzeslage sich überaus anmassend verhalten.,

Nach dem Motto:

ICH nehme die Wohnung.

Sie lassen dabei völlig ausser acht, dass es sich hier um ein beidseitiges Vertragsverhältnis handelt.

 

Oft bekommt man als Mieter aber auch das Gefühl vermittelt, dass man dem Vermieter die Füße küssen muss, dass man mieten darf

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12. Februar um 21:19

Ich bezahle ein Immobilienbüro. 
Die kümmern sich um Mietverträge, Verwaltung, Reperaturen, Vermittlung und auch Kündigungen. 

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12. Februar um 21:22
In Antwort auf irmaladouche

Naja, wenn da " Bellzeiten" ausgewiesen wurden, dann vielleicht, weil es so ein Gerichtsurteil gegeben hat und der Vermieter selbst dsbzgl. schlechte Erfahrungen gemacht hat.
 

ok.das erzähl mal deinem hund .dann sollte man Tierhaltung verbieten. krasser  fand ich die  duschzeiten. 7 bis 19Uhr .Wäsche  waschen ebenso. 

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12. Februar um 21:23
In Antwort auf cherokeerose2

Oft bekommt man als Mieter aber auch das Gefühl vermittelt, dass man dem Vermieter die Füße küssen muss, dass man mieten darf

Ja dumm, weiss nicht, wozu das gut sein soll.

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12. Februar um 21:25
In Antwort auf diedara

ok.das erzähl mal deinem hund .dann sollte man Tierhaltung verbieten. krasser  fand ich die  duschzeiten. 7 bis 19Uhr .Wäsche  waschen ebenso. 

Quatsch, bei mir ist Hund erlaubt. Ich bin gerade beschäftigt mit einer eventuellen Neuvermietung mit 2 Hunden.

Es ist nun mal so, meckert einer im Haus, ist der Vermieter in der Pflicht, für Ordnung zu sorgen.

Selbstverständlich ist das kostenlose Arbeit, wie so einiges andere.

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12. Februar um 21:26
In Antwort auf magdalena88

Ich bezahle ein Immobilienbüro. 
Die kümmern sich um Mietverträge, Verwaltung, Reperaturen, Vermittlung und auch Kündigungen. 

Aber in Absprache mit dir oder?

Wenn ein Mieter ein Anliegen hat: entscheidest du dann oder die Verwaltung?

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12. Februar um 21:33
In Antwort auf cherokeerose2

Aber in Absprache mit dir oder?

Wenn ein Mieter ein Anliegen hat: entscheidest du dann oder die Verwaltung?

Alles in Absprache mit mir. 

Die Mieter müssen sich zwar in allen Angelegenheiten an die Verwaltung wenden. 
Aber die endgültige Entscheidung liegt dann bei mir. 

Aber zum Glück habe ich bis auf eine Partei sehr nette und zuverlässige Mieter. 
 

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12. Februar um 21:37

Es klappt sehr gut. 
Die Verwaltung hat mir doch schon einiges an Ärger erspart. 
Vor allem wenn es sie um Mietrückstände handelt. 

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12. Februar um 21:44

eben.  in einem solchen Haus mag ich nicht wohnen. 

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12. Februar um 21:45

Ich habe mir anfangs schon überlegt das Ganze selbst zu machen. 
Aber bei 10 Wohnungen war mir das etwas zuviel. 
Und mir mangelt es auch an Erfahrung.
Da überlasse ich die Arbeit lieber den Profis. 

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12. Februar um 21:51
In Antwort auf magdalena88

Ich habe mir anfangs schon überlegt das Ganze selbst zu machen. 
Aber bei 10 Wohnungen war mir das etwas zuviel. 
Und mir mangelt es auch an Erfahrung.
Da überlasse ich die Arbeit lieber den Profis. 

das  ist  sicherlich die  beste Lösung 

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12. Februar um 22:12


schade, dass die  Raucher heutzutage dermassen diffamiert werden.

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12. Februar um 22:22
In Antwort auf micky790


schade, dass die  Raucher heutzutage dermassen diffamiert werden.

Schade das Raucher noch immer keine Rücksicht nehmen

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12. Februar um 22:23
In Antwort auf micky790


schade, dass die  Raucher heutzutage dermassen diffamiert werden.

Das ist schon wieder so ein Anhaltspunkt, wie die Raucher heutzutage angegangen werden, siehe den Fall Mieter Adolfs hiess er glaube ich, ist leider verstorben.

Da muss der Vermieter schon um des eigenen Friedens willen drauf achten, dass nicht Raucher und Nichtraucher in einem Haus miteinander leben.

Sonst hat er das zu regeln...

Gratis natürlich.

 

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12. Februar um 22:24

Warum bezweifelst du, dass die das weiss?

Ich habe da keinerlei Zweifel.

 

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