Forum / Gesellschaft & Leben

weiblicher Sexismus

Letzte Nachricht: 5. Mai um 19:06
01.02.21 um 15:02

ich habe gerade ein wenig im Forum in den Threads herumgelesen und mir ist eines ganz böse aufgefallen: zumindest hier kommt der gröbste Sexismus von FRAUEN!

Wie bitte kann man sich über sexistische Männer aufregen und selbst
- Frauen, die Sex auch ohne Liebe haben und haben wollen als H*re, Schl*mpe usw. bezeichnen?!?
- oder es als "Männer nachahmen" abwerten, wenn eine Frau Sex ohne Liebe will?
- Frauen, die kein Interesse an sexuell monogamen Beziehungen haben, von vorn bis hinten abwerten?
- Frauen, die sich betont sexy kleiden ...
- immer wieder "nackt" (inkl. FKK, Sauna usw.) mit "sexuell" gleich setzen

Nein, klar, machen nicht alle. Aber nach dem, was ich sehe: viel zu viele.
Nein, klar, keine Frau sollte Sex ohne Liebe oder zumindest Verliebtheit haben, wenn sie nicht möchte. Jede Frau sollte anziehen, was sie möchte und nicht anziehen, was sie nicht möchte.
Doch immer noch: "Leben und Leben lassen"! Die sexuelle SELBSTbestimmung gilt auch für diejenigen, die andere Vorstellungen haben, als man selbst.

Es sind FRAUEN, die sich Gedanken machen, ob man im Bikini die Scham sieht. Nicht Männer, die darüber grübeln, ob in einer Badehose sich der Penis abzeichnet. Ja tut er. Das interessiert wen?!? Keine Sau.

Es sind Frauen, die sich Gedanken machen, ob sie sich ohne BH aus dem Haus "trauen" - kein Mann denkt darüber nach, ob der Penis in zu weiten Hosen ohne haltgebende Unterhose auch frei schwingt. Ja, tut er. Das interessiert wen?!? Keine Sau.

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02.02.21 um 0:56

Dazu kann ich (w) nur sagen: Frauen sind halt nicht die besseren Menschen. Die grössten Probleme zum Beispiel am Arbeitsplatz hat Frau ja auch eher mit stutenbissigen Geschlechtsgenossinnen als mit Männern.

Ich denke, es hat zumindest teilweise mit Unsicherheit zu tun. Wenn Frau sich zum Beispiel gerne sexy kleiden würde, sich aber nicht getraut, werden halt diejenigen, die sich getrauen, als Schlampen beschimpft. So kann Frau sich dann auch für etwas Besseres halten. 
Frauen unterliegen halt immer noch strengeren Moralvorstellungen als Männer, sei es was Sexualität betrifft oder auch beispielsweise das völlig überhöhte Bild der sich aufopfernden Mutter. Das hat dann zur Folge, dass Frau andere Frauen runtermacht, um damit zu zeigen, dass sie selber eine "gute" Frau sei. 

In Ländern, in denen die weibliche Sexualmoral noch viel strenger ist, kannst du beobachten, dass Mütter bereit sind, ihre Töchter zu verstossen oder gar zu töten, wenn diese etwas "Unmoralisches" getan haben. Die Mütter wollen damit verhindern, dass sie selbst in Verdacht geraten, moralisch nicht einwandfrei zu sein.

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02.02.21 um 8:19
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Dazu kann ich (w) nur sagen: Frauen sind halt nicht die besseren Menschen. Die grössten Probleme zum Beispiel am Arbeitsplatz hat Frau ja auch eher mit stutenbissigen Geschlechtsgenossinnen als mit Männern.

Ich denke, es hat zumindest teilweise mit Unsicherheit zu tun. Wenn Frau sich zum Beispiel gerne sexy kleiden würde, sich aber nicht getraut, werden halt diejenigen, die sich getrauen, als Schlampen beschimpft. So kann Frau sich dann auch für etwas Besseres halten. 
Frauen unterliegen halt immer noch strengeren Moralvorstellungen als Männer, sei es was Sexualität betrifft oder auch beispielsweise das völlig überhöhte Bild der sich aufopfernden Mutter. Das hat dann zur Folge, dass Frau andere Frauen runtermacht, um damit zu zeigen, dass sie selber eine "gute" Frau sei. 

In Ländern, in denen die weibliche Sexualmoral noch viel strenger ist, kannst du beobachten, dass Mütter bereit sind, ihre Töchter zu verstossen oder gar zu töten, wenn diese etwas "Unmoralisches" getan haben. Die Mütter wollen damit verhindern, dass sie selbst in Verdacht geraten, moralisch nicht einwandfrei zu sein.

ja, was ist Ursache, was ist Wirkung?
"Unterliegen" wir dem - oder MACHEN wir das?

Zumindest tragen wir saftig dazu bei. Wir verträgt sich das damit, Männern Sexismus anzukreiden? Für mich kein bißchen.

Es WAR mal so, dass andere Regeln galten. Im Job, in Sachen Sex und an zig anderen Punkten. Aber inzwischen habe ich echt den Eindruck, die Männer haben das viel eher überwunden als die Frauen! Klar, nicht alle, wie war die Regel: 10% Ausschuss gibt es in jeder beliebigen Gruppe.
Aber zumindest ich erlebe es so, dass in allen Punkten Frauen wesentlich, wesentlich öfter Theater machen als Männer.

"Regretting Motherhood" - eines der großen Tabuthemen unserer Zeit, ja. Aber wer macht denn da den Stress? Männer weniger. Frauen total.
"Moral"-Vorschriften in sexueller Hinsicht - Männer weniger. Frauen total. Ist mir ganz brutal in dem "ohne BH"-Thread aufgefallen (allen voran von der TE selbst), aber auch in dem "Cameltoe"-Thread und natürlich in den letzten 30 Jahren meines Lebens. Also wer bitte MACHT denn diese "Regeln"? Die Frauen selbst scheint mir.

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02.02.21 um 9:08
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ich habe gerade ein wenig im Forum in den Threads herumgelesen und mir ist eines ganz böse aufgefallen: zumindest hier kommt der gröbste Sexismus von FRAUEN!

Wie bitte kann man sich über sexistische Männer aufregen und selbst
- Frauen, die Sex auch ohne Liebe haben und haben wollen als H*re, Schl*mpe usw. bezeichnen?!?
- oder es als "Männer nachahmen" abwerten, wenn eine Frau Sex ohne Liebe will?
- Frauen, die kein Interesse an sexuell monogamen Beziehungen haben, von vorn bis hinten abwerten?
- Frauen, die sich betont sexy kleiden ...
- immer wieder "nackt" (inkl. FKK, Sauna usw.) mit "sexuell" gleich setzen

Nein, klar, machen nicht alle. Aber nach dem, was ich sehe: viel zu viele.
Nein, klar, keine Frau sollte Sex ohne Liebe oder zumindest Verliebtheit haben, wenn sie nicht möchte. Jede Frau sollte anziehen, was sie möchte und nicht anziehen, was sie nicht möchte.
Doch immer noch: "Leben und Leben lassen"! Die sexuelle SELBSTbestimmung gilt auch für diejenigen, die andere Vorstellungen haben, als man selbst.

Es sind FRAUEN, die sich Gedanken machen, ob man im Bikini die Scham sieht. Nicht Männer, die darüber grübeln, ob in einer Badehose sich der Penis abzeichnet. Ja tut er. Das interessiert wen?!? Keine Sau.

Es sind Frauen, die sich Gedanken machen, ob sie sich ohne BH aus dem Haus "trauen" - kein Mann denkt darüber nach, ob der Penis in zu weiten Hosen ohne haltgebende Unterhose auch frei schwingt. Ja, tut er. Das interessiert wen?!? Keine Sau.

Leben und Leben lassen?

Das muss doch dann aber auch für diejenigen gelten, die, um bei deinen Beispielen zu bleiben, eben nicht gerne alles in bzw. ohne Unterwäsche preisgeben.

Wenn frau es nicht mag, wenn sich ihre Genitalien zu deutlich im Höschen abzeichnen oder wenn ihre Brust "frei schwingt", dann sollte es doch bitte auch ihre Entscheidung sein, das eben einfach nicht zu mögen.

Ihr dann mit mangelndem Selbstwertgefühl zu kommen, mit "falschem" Körperempfinden, oder ihr anzukreiden, dass sie sich darüber überhaupt Gedanken macht, ist doch jetzt genau das andere Extrem.
 

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02.02.21 um 10:04
In Antwort auf

ja, was ist Ursache, was ist Wirkung?
"Unterliegen" wir dem - oder MACHEN wir das?

Zumindest tragen wir saftig dazu bei. Wir verträgt sich das damit, Männern Sexismus anzukreiden? Für mich kein bißchen.

Es WAR mal so, dass andere Regeln galten. Im Job, in Sachen Sex und an zig anderen Punkten. Aber inzwischen habe ich echt den Eindruck, die Männer haben das viel eher überwunden als die Frauen! Klar, nicht alle, wie war die Regel: 10% Ausschuss gibt es in jeder beliebigen Gruppe.
Aber zumindest ich erlebe es so, dass in allen Punkten Frauen wesentlich, wesentlich öfter Theater machen als Männer.

"Regretting Motherhood" - eines der großen Tabuthemen unserer Zeit, ja. Aber wer macht denn da den Stress? Männer weniger. Frauen total.
"Moral"-Vorschriften in sexueller Hinsicht - Männer weniger. Frauen total. Ist mir ganz brutal in dem "ohne BH"-Thread aufgefallen (allen voran von der TE selbst), aber auch in dem "Cameltoe"-Thread und natürlich in den letzten 30 Jahren meines Lebens. Also wer bitte MACHT denn diese "Regeln"? Die Frauen selbst scheint mir.

Ich gebe dir grundsätzlich recht. Wir Frauen tragen ordentlich dazu bei, dass alte, rigide Vorstellungen weiterleben. Wieso? Keine Ahnung. Veränderungen der Mentalität benötigen Zeit. 


Leider sieht es nicht unbedingt danach aus, als würde es die junge Generation besser machen. Zumindest scheinen mir nicht wenige der "befreiten, emanzipierten" Frauen genau so intolerant wie ihre Grosseltern. Wie du ja in dem BH-frei Thread schon erkannt hast.

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02.02.21 um 11:20
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Leben und Leben lassen?

Das muss doch dann aber auch für diejenigen gelten, die, um bei deinen Beispielen zu bleiben, eben nicht gerne alles in bzw. ohne Unterwäsche preisgeben.

Wenn frau es nicht mag, wenn sich ihre Genitalien zu deutlich im Höschen abzeichnen oder wenn ihre Brust "frei schwingt", dann sollte es doch bitte auch ihre Entscheidung sein, das eben einfach nicht zu mögen.

Ihr dann mit mangelndem Selbstwertgefühl zu kommen, mit "falschem" Körperempfinden, oder ihr anzukreiden, dass sie sich darüber überhaupt Gedanken macht, ist doch jetzt genau das andere Extrem.
 

war von Dir nicht der Spruch mit dem "bis in die Gebärmutter glotzen"? Da habe ich mich auch gefragt, ob ich irgendwo den Teil mit "String" und "breitbeinig daliegen" überlesen habe

Ok, im Ernst: Ich mag Bikini tragen oder nicht. Ich für meinen Teil: mag ich nicht. Jeder wie er mag. Wenn frau das SELBST so möchte kann sie von mir aus mit Badeanzug, mit Bikini, mit Burkini oder ganz ohne Badekleidung baden gehen.
Aber was sonst ist "ich möchte Bikini, aber dann sieht man ja deutlich, dass ich kein Mann bin" Ja. Na und?!? Man (oder Frau) zieht sich figurbetont an oder eben nicht. Aber sich figurbetont anziehen wollen und dann zu grübeln, dass es die Figur betont? Häh?!? Dann halt Boxershorts und Bikini-Oberteil. Oder Badeanzug. Oder was auch immer. Aber Bikini und dann am besten so ein Silikonteil ist schon ... wie formuliere ich es höflich... seltsam. Und das hat für mich ganz definitiv mit einem Körpergefühl zu tun, das Verbesserungspotential hat.

Und was die "Brust schwingt" angeht -klar, kann man für sich selbst entscheiden, soll man auch. Aber "nicht mögen" muss man nicht mit "primitiv" garnieren. Das ist keine Entscheidungsfreiheit, das ist klare Abwertung der Ansicht anderer. Genau darum ging es mir. U.a. zumindest. Und um die TE, die sich einerseits über das "primitiv" so herrlich aufregen konnte, aber selbst auf den F*ckspam so schön sexistisch reagiert hat. Auch das ist keine Meinung mehr sondern wieder Abwertung anderer.

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02.02.21 um 11:42

Frauen und Männer sind nicht das selbe das kann und darf man nicht
über einen Kamm scheren.

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02.02.21 um 13:08

Ja, ich denke auch, dass oft die Frauen selbst diese Probleme machen. Könnte daran liegen, dass Frauen einfach von Natur aus eine höhere bzw. ausgeprägtere emotionale Intelligenz aufweisen als Männer und dadurch einfach auf alles viel emotionaler reagieren, wohingegen Männern vieles auf emotionaler Ebene einfach gar nicht auffällt und dies somit auch nicht zum Thema machen.
Meine persönliche Meinung dazu... 

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02.02.21 um 13:34
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Ich gebe dir grundsätzlich recht. Wir Frauen tragen ordentlich dazu bei, dass alte, rigide Vorstellungen weiterleben. Wieso? Keine Ahnung. Veränderungen der Mentalität benötigen Zeit. 


Leider sieht es nicht unbedingt danach aus, als würde es die junge Generation besser machen. Zumindest scheinen mir nicht wenige der "befreiten, emanzipierten" Frauen genau so intolerant wie ihre Grosseltern. Wie du ja in dem BH-frei Thread schon erkannt hast.

Veränderungen brauchen Zeit - keine Frage. Aber wieso brauchen die Männer weniger Zeit für die Gleichstellung der Frau als die Frauen?

Im Beruf habe ich die "Stutenbissigkeit" nie erlebt, kann ich nicht viel dazu sagen. Persönlich aber habe ich den Eindruck, dass ich auf andere Frauen wohl oft wirke wie das zappelnde rote Tuch auf den Stier
Also, nicht dass mich alle Männer toll finden - nein, bestimmt nicht. Auch nicht meine Ansichten / Einstellungen alle toll finden - natürlich nicht. Aber die gehen i.d.R. nicht mit unter die Gürtllinie gesenkten Hörnern auf mich los (nein, ALLE Frauen auch nicht).
Und hier im Forum sehe ich gerade diese Widersprüche noch viel stärker. Gerade die, die sich über "Sexualisierung" beschweren, übertreiben es irgendwie mit dem Sexismus selbst.

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02.02.21 um 15:22

ja, das würde mich bei der Threadersteller"in" wenig wundern.
Aber was die verschiedenen Fetische angeht, habe ich Dank gofem echt viel gelernt in den letzten Jahren und was "Cameltoe" überhaupt ist, weiß ich auch nur Dank gofem

Im Ernst: deswegen mach ich mich nicht heiß. Nur das grundlegende Thema ist nicht neu und leider kein Fetischthema. Hast Du auch bei Frauen (und ich meine wirklich Frauen), die einen Minirock tragen möchten und sich dann Sorgen machen, damit "nuttig" auszusehen - und andere Frauen, die ihnen genau damit kommen werden. Und ja, genau deswegen hat es mit Selbstbewußtsein zu tun - und mit Sexismus.
Oder bei ... 1000 anderen Dingen halt.

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02.02.21 um 15:40
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Ja, ich denke auch, dass oft die Frauen selbst diese Probleme machen. Könnte daran liegen, dass Frauen einfach von Natur aus eine höhere bzw. ausgeprägtere emotionale Intelligenz aufweisen als Männer und dadurch einfach auf alles viel emotionaler reagieren, wohingegen Männern vieles auf emotionaler Ebene einfach gar nicht auffällt und dies somit auch nicht zum Thema machen.
Meine persönliche Meinung dazu... 

das würde zumindest erklären, warum ich die nicht habe. "Ausgeprägte emotionale Intelligenz" steht mal sicher nicht auf der Liste meiner Stärken

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02.02.21 um 16:24

An Provokationen finde ich jetzt auch nichts falsch. Von mir aus auch mit 68 und nicht nur als "junge Frau" Meinen Beifall hätte sie.

Wer sich hirnlose Serien ansieht - tja, da hab ich jetzt auch kein Mitleid.

Aber Egoisten kümmern sich eigentlich um SICH (per Definition sogar! ) und spielen sich nicht per se zum Wächter des Gewissens der ganzen Menschheit oder aller Frauen auf Daran, sich zum Moralapostel - oder was auch immer man dafür hält - aufzuspielen, ist gar nichts egoistisch, also was hat das jetzt mit Egoismus zu tun? Und was ist falsch an Egoismus? Eigenverantwortung ist eine hervorragende Persönlichkeitseigenschaft.

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02.02.21 um 17:29

Also ich wäre da vorsichtig damit, das Problem der Stutenbissigkeit auf die heutige Zeit zu schieben. Ich glaube kaum, dass es früher viel besser war. Zumindest erlebte meine Mutter (Jahrgang 1945) in etwa dasselbe wie ich heute.

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02.02.21 um 17:40

Früher war nicht alles besser

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02.02.21 um 18:04

klar bin ich Egoist. Jederzeit gern. 

Zu der Zeit war ich auch "da im Osten" - ist mir nicht entgangen  
Aber heute kann auch "hier im Westen" jede Frau jeden Beruf ergreifen, für den sie die Voraussetzungen mitbringt.
Ausgegrenzt wurde in diesem "Ding namens Kommunismus" sehr, sehr viel mehr als heute. Optisch nicht die Norm?! ÄRGER!!! Falsche Einstellung?! ÄRGER!!! "Asozial"?! ÄRGER!!! Kein Herdentier?!? Großer ÄRGER!!! Und Ärger meinte da nicht wie heute "paar blöde Sprüche". Heute kann einem nicht wirklich etwas passieren, wenn man sich nicht grob illegal verhält. Damals schon. Weil man einfach sich als Punk kleiden und stylen wollte beispielsweise. Am Ar***! Damit landete man regelmässig IM GEFÄNGNIS. Wegen verdammter BUNTER HAARE. Und da findest Du die "Ausgrenzung" in der heutigen Zeit fürchterlich? Welche Ausgrenzung? Egal wie bunt meine Haare sind und welchen Klamottenstil ich habe, welche Ansichten, Einstellungen, ... was auch immer (wie gesagt: grob illegal ausgenommen) - das schlimmste, was mir passieren kann ist, dass mich nicht jeder mag. Herrlich!

Ich hab einen Job, wo ich noch killen musste, egal ob mit oder ohne Lächeln, auch nicht im übertragenen Sinne und verdiene ohne falsche Bescheidenheit super damit.
Aber ich habe nicht nur kein Problem mit denen, die es nicht geschafft haben, auch mit denen, die es nicht schaffen wollen nicht und mit denen, die gar nicht arbeiten wollen, auch nicht. Mein bester Freund hatte seit 10 Jahren keinen Job - ja und? Manchmal zahle ich für ihn einiges mit und der Rest ist seine Entscheidung nicht meine. Wäre im Osten auch anders gewesen. Da hätte ich mich entweder schleunigst und gründlichst von ihm distanziert oder wäre sonst allein durch diese Freundschaft in der Rubrik "suspekt" gelandet.

Exhibitionismus gibt es aber nun einmal nicht, wenn man ohne Klamotten am FKK ist und auch nicht, wenn man mit welcher Badebekleidung auch immer im Textilbad / am Textilstrand ist. Als Frau üblicher Weise noch nicht mal "oben ohne" am Textilstrand. Zumindest in DE. In anderen, auch europäischen Ländern, würde ich das eher lassen.
Was bitte ist jetzt an einem Minirock "nuttig"? Was an einem Bikini? Auch mit dem Kamelpfötchen? Pfeiffst Du den Männern hinterher, wenn sie keine Bermudas tragen und nennst sie... hm, was ist eigentlich das abwertende Wort für "Callboy"?!, weil man dann den Hannes nun mal sieht in einer normalen Badehose, oder wie stelle ich mir das vor?

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02.02.21 um 18:07
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klar bin ich Egoist. Jederzeit gern. 

Zu der Zeit war ich auch "da im Osten" - ist mir nicht entgangen  
Aber heute kann auch "hier im Westen" jede Frau jeden Beruf ergreifen, für den sie die Voraussetzungen mitbringt.
Ausgegrenzt wurde in diesem "Ding namens Kommunismus" sehr, sehr viel mehr als heute. Optisch nicht die Norm?! ÄRGER!!! Falsche Einstellung?! ÄRGER!!! "Asozial"?! ÄRGER!!! Kein Herdentier?!? Großer ÄRGER!!! Und Ärger meinte da nicht wie heute "paar blöde Sprüche". Heute kann einem nicht wirklich etwas passieren, wenn man sich nicht grob illegal verhält. Damals schon. Weil man einfach sich als Punk kleiden und stylen wollte beispielsweise. Am Ar***! Damit landete man regelmässig IM GEFÄNGNIS. Wegen verdammter BUNTER HAARE. Und da findest Du die "Ausgrenzung" in der heutigen Zeit fürchterlich? Welche Ausgrenzung? Egal wie bunt meine Haare sind und welchen Klamottenstil ich habe, welche Ansichten, Einstellungen, ... was auch immer (wie gesagt: grob illegal ausgenommen) - das schlimmste, was mir passieren kann ist, dass mich nicht jeder mag. Herrlich!

Ich hab einen Job, wo ich noch killen musste, egal ob mit oder ohne Lächeln, auch nicht im übertragenen Sinne und verdiene ohne falsche Bescheidenheit super damit.
Aber ich habe nicht nur kein Problem mit denen, die es nicht geschafft haben, auch mit denen, die es nicht schaffen wollen nicht und mit denen, die gar nicht arbeiten wollen, auch nicht. Mein bester Freund hatte seit 10 Jahren keinen Job - ja und? Manchmal zahle ich für ihn einiges mit und der Rest ist seine Entscheidung nicht meine. Wäre im Osten auch anders gewesen. Da hätte ich mich entweder schleunigst und gründlichst von ihm distanziert oder wäre sonst allein durch diese Freundschaft in der Rubrik "suspekt" gelandet.

Exhibitionismus gibt es aber nun einmal nicht, wenn man ohne Klamotten am FKK ist und auch nicht, wenn man mit welcher Badebekleidung auch immer im Textilbad / am Textilstrand ist. Als Frau üblicher Weise noch nicht mal "oben ohne" am Textilstrand. Zumindest in DE. In anderen, auch europäischen Ländern, würde ich das eher lassen.
Was bitte ist jetzt an einem Minirock "nuttig"? Was an einem Bikini? Auch mit dem Kamelpfötchen? Pfeiffst Du den Männern hinterher, wenn sie keine Bermudas tragen und nennst sie... hm, was ist eigentlich das abwertende Wort für "Callboy"?!, weil man dann den Hannes nun mal sieht in einer normalen Badehose, oder wie stelle ich mir das vor?

Ich hab einen Job, wo ich noch nie killen musste, ...

sollte das natürlich werden. Kommt davon wenn man findet, während des Kochens schnell nebenbei schreiben zu können

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02.02.21 um 18:40
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klar bin ich Egoist. Jederzeit gern. 

Zu der Zeit war ich auch "da im Osten" - ist mir nicht entgangen  
Aber heute kann auch "hier im Westen" jede Frau jeden Beruf ergreifen, für den sie die Voraussetzungen mitbringt.
Ausgegrenzt wurde in diesem "Ding namens Kommunismus" sehr, sehr viel mehr als heute. Optisch nicht die Norm?! ÄRGER!!! Falsche Einstellung?! ÄRGER!!! "Asozial"?! ÄRGER!!! Kein Herdentier?!? Großer ÄRGER!!! Und Ärger meinte da nicht wie heute "paar blöde Sprüche". Heute kann einem nicht wirklich etwas passieren, wenn man sich nicht grob illegal verhält. Damals schon. Weil man einfach sich als Punk kleiden und stylen wollte beispielsweise. Am Ar***! Damit landete man regelmässig IM GEFÄNGNIS. Wegen verdammter BUNTER HAARE. Und da findest Du die "Ausgrenzung" in der heutigen Zeit fürchterlich? Welche Ausgrenzung? Egal wie bunt meine Haare sind und welchen Klamottenstil ich habe, welche Ansichten, Einstellungen, ... was auch immer (wie gesagt: grob illegal ausgenommen) - das schlimmste, was mir passieren kann ist, dass mich nicht jeder mag. Herrlich!

Ich hab einen Job, wo ich noch killen musste, egal ob mit oder ohne Lächeln, auch nicht im übertragenen Sinne und verdiene ohne falsche Bescheidenheit super damit.
Aber ich habe nicht nur kein Problem mit denen, die es nicht geschafft haben, auch mit denen, die es nicht schaffen wollen nicht und mit denen, die gar nicht arbeiten wollen, auch nicht. Mein bester Freund hatte seit 10 Jahren keinen Job - ja und? Manchmal zahle ich für ihn einiges mit und der Rest ist seine Entscheidung nicht meine. Wäre im Osten auch anders gewesen. Da hätte ich mich entweder schleunigst und gründlichst von ihm distanziert oder wäre sonst allein durch diese Freundschaft in der Rubrik "suspekt" gelandet.

Exhibitionismus gibt es aber nun einmal nicht, wenn man ohne Klamotten am FKK ist und auch nicht, wenn man mit welcher Badebekleidung auch immer im Textilbad / am Textilstrand ist. Als Frau üblicher Weise noch nicht mal "oben ohne" am Textilstrand. Zumindest in DE. In anderen, auch europäischen Ländern, würde ich das eher lassen.
Was bitte ist jetzt an einem Minirock "nuttig"? Was an einem Bikini? Auch mit dem Kamelpfötchen? Pfeiffst Du den Männern hinterher, wenn sie keine Bermudas tragen und nennst sie... hm, was ist eigentlich das abwertende Wort für "Callboy"?!, weil man dann den Hannes nun mal sieht in einer normalen Badehose, oder wie stelle ich mir das vor?

"Stricher" war wohl das Wort, was ich suchte. Also: nennst Du einen Herren in knappen Klamotten auch "Stricher"? Oder einen, der Sex mit anderen hat, in die er nicht verliebt ist? Oder...?  

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02.02.21 um 19:07
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ich habe gerade ein wenig im Forum in den Threads herumgelesen und mir ist eines ganz böse aufgefallen: zumindest hier kommt der gröbste Sexismus von FRAUEN!

Wie bitte kann man sich über sexistische Männer aufregen und selbst
- Frauen, die Sex auch ohne Liebe haben und haben wollen als H*re, Schl*mpe usw. bezeichnen?!?
- oder es als "Männer nachahmen" abwerten, wenn eine Frau Sex ohne Liebe will?
- Frauen, die kein Interesse an sexuell monogamen Beziehungen haben, von vorn bis hinten abwerten?
- Frauen, die sich betont sexy kleiden ...
- immer wieder "nackt" (inkl. FKK, Sauna usw.) mit "sexuell" gleich setzen

Nein, klar, machen nicht alle. Aber nach dem, was ich sehe: viel zu viele.
Nein, klar, keine Frau sollte Sex ohne Liebe oder zumindest Verliebtheit haben, wenn sie nicht möchte. Jede Frau sollte anziehen, was sie möchte und nicht anziehen, was sie nicht möchte.
Doch immer noch: "Leben und Leben lassen"! Die sexuelle SELBSTbestimmung gilt auch für diejenigen, die andere Vorstellungen haben, als man selbst.

Es sind FRAUEN, die sich Gedanken machen, ob man im Bikini die Scham sieht. Nicht Männer, die darüber grübeln, ob in einer Badehose sich der Penis abzeichnet. Ja tut er. Das interessiert wen?!? Keine Sau.

Es sind Frauen, die sich Gedanken machen, ob sie sich ohne BH aus dem Haus "trauen" - kein Mann denkt darüber nach, ob der Penis in zu weiten Hosen ohne haltgebende Unterhose auch frei schwingt. Ja, tut er. Das interessiert wen?!? Keine Sau.

Du hast absolut recht. Ich schrieb es ja schon in meinem Thread: die schlimmsten Feindinnen von Frauen sind andere Frauen. 

Ganz erschreckend fand ich den Thread im Beziehungsforum, in dem eine Frau schreibst, ihr Mann fasse sie nachts intim an, sie sagt nein und dass er es lassen soll und er macht einfach weiter. Weißt du, was dieser Frau gesagt wurde (von Frauen, wohlgemerkt)? Sie solle sich nicht so anstellen, der arme Mann bekäme wohl nicht genug Zärtlichkeit, sie sei prüde und frigide (wurde nicht so ausgedrückt, klang aber deutlich durch).

Schlimm ist sowas und das sage ich als Mann.

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02.02.21 um 19:08
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Dazu kann ich (w) nur sagen: Frauen sind halt nicht die besseren Menschen. Die grössten Probleme zum Beispiel am Arbeitsplatz hat Frau ja auch eher mit stutenbissigen Geschlechtsgenossinnen als mit Männern.

Ich denke, es hat zumindest teilweise mit Unsicherheit zu tun. Wenn Frau sich zum Beispiel gerne sexy kleiden würde, sich aber nicht getraut, werden halt diejenigen, die sich getrauen, als Schlampen beschimpft. So kann Frau sich dann auch für etwas Besseres halten. 
Frauen unterliegen halt immer noch strengeren Moralvorstellungen als Männer, sei es was Sexualität betrifft oder auch beispielsweise das völlig überhöhte Bild der sich aufopfernden Mutter. Das hat dann zur Folge, dass Frau andere Frauen runtermacht, um damit zu zeigen, dass sie selber eine "gute" Frau sei. 

In Ländern, in denen die weibliche Sexualmoral noch viel strenger ist, kannst du beobachten, dass Mütter bereit sind, ihre Töchter zu verstossen oder gar zu töten, wenn diese etwas "Unmoralisches" getan haben. Die Mütter wollen damit verhindern, dass sie selbst in Verdacht geraten, moralisch nicht einwandfrei zu sein.

Das ist einfach nur krank. Und dann wundert man sich darüber, dass Frauen immer noch diskriminiert werden. 

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02.02.21 um 19:11
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Leben und Leben lassen?

Das muss doch dann aber auch für diejenigen gelten, die, um bei deinen Beispielen zu bleiben, eben nicht gerne alles in bzw. ohne Unterwäsche preisgeben.

Wenn frau es nicht mag, wenn sich ihre Genitalien zu deutlich im Höschen abzeichnen oder wenn ihre Brust "frei schwingt", dann sollte es doch bitte auch ihre Entscheidung sein, das eben einfach nicht zu mögen.

Ihr dann mit mangelndem Selbstwertgefühl zu kommen, mit "falschem" Körperempfinden, oder ihr anzukreiden, dass sie sich darüber überhaupt Gedanken macht, ist doch jetzt genau das andere Extrem.
 

Ich denke, du hast avarrassterne da missverstanden. Sie sagt nicht, dass man das alles gut finden muss - weder als Frau, noch als Mann. Sie sagt vielmehr, dass man kein Recht hat, über andere zu urteilen, wenn sie es gut finden. 

Es ist ein Unterschied, ob man schreibt: "Also meins ist das nicht, ich mag es nicht, wenn sich meine Genitalien im Höschen abzeichnen/meine Brust frei schwingt" oder ob man jemand anders beschimpft, weil sie das anders sieht.

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02.02.21 um 19:13
In Antwort auf

Ja, ich denke auch, dass oft die Frauen selbst diese Probleme machen. Könnte daran liegen, dass Frauen einfach von Natur aus eine höhere bzw. ausgeprägtere emotionale Intelligenz aufweisen als Männer und dadurch einfach auf alles viel emotionaler reagieren, wohingegen Männern vieles auf emotionaler Ebene einfach gar nicht auffällt und dies somit auch nicht zum Thema machen.
Meine persönliche Meinung dazu... 

Was genau ist daran jetzt intelligent?

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02.02.21 um 19:14
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Frauen und Männer sind nicht das selbe das kann und darf man nicht
über einen Kamm scheren.

Was soll das denn in dem Zusammenhang bitte bedeuten?

Männer dürfen nicht sexistisch sein, Frauen schon, denn das ist ja ganz etwas anderes? 

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02.02.21 um 19:18
In Antwort auf

Ich gebe dir grundsätzlich recht. Wir Frauen tragen ordentlich dazu bei, dass alte, rigide Vorstellungen weiterleben. Wieso? Keine Ahnung. Veränderungen der Mentalität benötigen Zeit. 


Leider sieht es nicht unbedingt danach aus, als würde es die junge Generation besser machen. Zumindest scheinen mir nicht wenige der "befreiten, emanzipierten" Frauen genau so intolerant wie ihre Grosseltern. Wie du ja in dem BH-frei Thread schon erkannt hast.

Das nehme ich auch so wahr. Das Alter ist völlig egal in Bezug auf Intoleranz, nur die Themen sind andere. 

Wenn eine Frau früher eine andere geächtet oder beschimpft hat, weil sie Sex vor der Ehe hatte oder ein uneheliches Kind, beschimpft halt eine junge Frau jetzt eine andere, weil die andere nicht vegan sein möchte, nicht bisexuell ist, ein klar definiertes Gender hat und nicht fluid oder nonbinär sein möchte, Texte nicht gendert, ihr Kind nicht (lange genug) stillt, Hausfrau sein möchte, anstatt berufstätig zu sein....

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02.02.21 um 19:37
In Antwort auf

Das nehme ich auch so wahr. Das Alter ist völlig egal in Bezug auf Intoleranz, nur die Themen sind andere. 

Wenn eine Frau früher eine andere geächtet oder beschimpft hat, weil sie Sex vor der Ehe hatte oder ein uneheliches Kind, beschimpft halt eine junge Frau jetzt eine andere, weil die andere nicht vegan sein möchte, nicht bisexuell ist, ein klar definiertes Gender hat und nicht fluid oder nonbinär sein möchte, Texte nicht gendert, ihr Kind nicht (lange genug) stillt, Hausfrau sein möchte, anstatt berufstätig zu sein....

Oh das machen sie heute noch genauso. Nun ok, nicht weil man Sex vor der Ehe hat, aber Sex ohne Liebe und schon geht es ab. 
So sehr haben sich die Texte eben nicht geändert. Genau mein Problem 😉

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02.02.21 um 19:42

Muss man nicht. Aber ja, ich bin lieber für mich selbst verantwortlich als mir von anderen sagen zu lassen, was ich zu tun habe und was ich zu lassen habe. Da gehört Verantwortung für die Konsequenzen nun einmal dazu. Anders geht es nicht. 

Wobei ich absoluter Fan vom bedingungslosen Grundeinkommen bin. Mit Betonung auf bedingungslos. 

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02.02.21 um 20:22

Bin ich völlig Deiner Meinung. Überbevölkerung ist ein Problem und muss gelöst werden. Dringend. Max 3 Kinder ist sinnvoll - wenn die Bevölkerung weit genug zurück gegangen ist. Bis dahin eher zwei. Auch wenn man einrechnet, dass nicht jeder überhaupt Kinder möchte, dauert es sonst zu lange. 

Wie man so einigen Menschen das Konzept nahe bringen soll, weiß ich aber leider auch nicht. 

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02.02.21 um 20:57

Cool, endlich mal jemand, der ähnlich denkt. Wenn man von Überbevölkerung spricht, wird man aus gewissen Ecken richtig angegriffen. Nicht das Bevölkerungswachstum sei ein Problem, sondern dass der einzelne Mensch zu viele Ressourcen verbrauche. Das sagen Leute, die selber in einem grosszügigen Einfamilienhaus wohnen (verbraucht ua. sehr viel Boden), gerne die Welt bereisen und auf "Superfood" aus anderen Kontinenten schwören. No comment...

Ich wäre jedoch für nur zwei Kinder pro Frau. Wer keine will, kann meinetwegen sein "Kontingent" weitergeben. 

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02.02.21 um 21:11

Uh, mit solchen Aussagen musst du vorsichtig sein. Grund: Die Länder mit den höchsten Geburtenraten sind in der Regel ehemalige europäische Kolonien. Viele Linke finden den Gedanken unerträglich, dass der böse Westen sich erneut in die Politik und Kultur dieser Länder "einmischen" wolle.

Ich sehe das nicht ein. Wir wollen doch den Dritteweltländern zB auch Zugang zu modernen (im Westen entwickelten) Technologien verschaffen, damit sie sich wirtschaftlich entwickeln können. Warum sollte man den Menschen dort dann nicht auch Wissen um Familienplanung bringen und ihnen erklären, weshalb es Sinn macht, weniger Kinder zu haben? Das soll imperialistisch sein? Wenn unterentwickelte Länder aus eigener Kraft vorwärtskommen sollen, dann führt kein Weg an tieferen Geburtenraten vorbei. Das ist weder imperialistisch noch rassistisch sondern einfach nur gesunder Menschenverstand.

Wobei ich auch bei deutschen Familien mit fünf und mehr Kindern nur den Kopf schütteln kann.

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02.02.21 um 22:27
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ich habe gerade ein wenig im Forum in den Threads herumgelesen und mir ist eines ganz böse aufgefallen: zumindest hier kommt der gröbste Sexismus von FRAUEN!

Wie bitte kann man sich über sexistische Männer aufregen und selbst
- Frauen, die Sex auch ohne Liebe haben und haben wollen als H*re, Schl*mpe usw. bezeichnen?!?
- oder es als "Männer nachahmen" abwerten, wenn eine Frau Sex ohne Liebe will?
- Frauen, die kein Interesse an sexuell monogamen Beziehungen haben, von vorn bis hinten abwerten?
- Frauen, die sich betont sexy kleiden ...
- immer wieder "nackt" (inkl. FKK, Sauna usw.) mit "sexuell" gleich setzen

Nein, klar, machen nicht alle. Aber nach dem, was ich sehe: viel zu viele.
Nein, klar, keine Frau sollte Sex ohne Liebe oder zumindest Verliebtheit haben, wenn sie nicht möchte. Jede Frau sollte anziehen, was sie möchte und nicht anziehen, was sie nicht möchte.
Doch immer noch: "Leben und Leben lassen"! Die sexuelle SELBSTbestimmung gilt auch für diejenigen, die andere Vorstellungen haben, als man selbst.

Es sind FRAUEN, die sich Gedanken machen, ob man im Bikini die Scham sieht. Nicht Männer, die darüber grübeln, ob in einer Badehose sich der Penis abzeichnet. Ja tut er. Das interessiert wen?!? Keine Sau.

Es sind Frauen, die sich Gedanken machen, ob sie sich ohne BH aus dem Haus "trauen" - kein Mann denkt darüber nach, ob der Penis in zu weiten Hosen ohne haltgebende Unterhose auch frei schwingt. Ja, tut er. Das interessiert wen?!? Keine Sau.

Das Forum hier ist meiner Einschätzung nach voll von Story-Teller/inne/n. Außerdem habe ich den Eindruck, dass es in diversen Unterforen von GoFeminin etliche Männer gibt, die sich dabei als Frauen ausgeben. Und etliche Leute, die sich mit ihren Geschichten eine Art Second Life zusammenbasteln.

Von daher gehe ich nicht davon aus, dass man von den Aussagen, auf die man hier stösst, mit hundertprozentiger Sicherheit darauf schliessen kann, welche Meinungen bei welchen Geschlechtern tatsächlich vorherrschen.

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02.02.21 um 22:37

Ja, die heile Welt der Grossfamilien... Schön, wenn es klappt, ohne dass die Mutter ein Burnout erleidet. Und gegen Religion kommst du mit Vernunft sowieso nicht an.

Ich denke nicht, dass die Menschen in den armen Ländern quasi aus Rache viele Kinder kriegen. Tatsache ist, dass dort viele schlichtweg keinen Zugang zu Verhütungsmitteln haben. Zudem gibt es keine Altersrente, also braucht man genug Kinder, die einen dereinst versorgen.
Tatsächlich gibt es Politiker, die gegen Geburtenkontrolle sind. Da geht es mMn jedoch einerseits um männliche Kontrolle über die Frau und andererseits schlichtweg darum, die eigene Macht durch Erhöhung der Anzahl Untertanen zu vergrössern. Sie dir zB Erdogan an. Der fordert seine Landsleute auch zum fleissigen Gebären auf. Dabei waren die Osmanen selber jahrhundertelang eine Imperialmacht und haben wenig Grund, sich zu rächen. 

Da hilft nur: Bildung und anständige Lebensbedingungen. Wenn Eltern darauf hoffen können, dass ihre Kinder ein anständiges Einkommen haben werden, brauchen sie nicht sechs oder mehr davon. 
Dann müsste noch der Einfluss von Religion zurückgehen. Auch da könnte Bildung einen Beitrag dazu leisten.

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02.02.21 um 22:42
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ich habe gerade ein wenig im Forum in den Threads herumgelesen und mir ist eines ganz böse aufgefallen: zumindest hier kommt der gröbste Sexismus von FRAUEN!

Wie bitte kann man sich über sexistische Männer aufregen und selbst
- Frauen, die Sex auch ohne Liebe haben und haben wollen als H*re, Schl*mpe usw. bezeichnen?!?
- oder es als "Männer nachahmen" abwerten, wenn eine Frau Sex ohne Liebe will?
- Frauen, die kein Interesse an sexuell monogamen Beziehungen haben, von vorn bis hinten abwerten?
- Frauen, die sich betont sexy kleiden ...
- immer wieder "nackt" (inkl. FKK, Sauna usw.) mit "sexuell" gleich setzen

Nein, klar, machen nicht alle. Aber nach dem, was ich sehe: viel zu viele.
Nein, klar, keine Frau sollte Sex ohne Liebe oder zumindest Verliebtheit haben, wenn sie nicht möchte. Jede Frau sollte anziehen, was sie möchte und nicht anziehen, was sie nicht möchte.
Doch immer noch: "Leben und Leben lassen"! Die sexuelle SELBSTbestimmung gilt auch für diejenigen, die andere Vorstellungen haben, als man selbst.

Es sind FRAUEN, die sich Gedanken machen, ob man im Bikini die Scham sieht. Nicht Männer, die darüber grübeln, ob in einer Badehose sich der Penis abzeichnet. Ja tut er. Das interessiert wen?!? Keine Sau.

Es sind Frauen, die sich Gedanken machen, ob sie sich ohne BH aus dem Haus "trauen" - kein Mann denkt darüber nach, ob der Penis in zu weiten Hosen ohne haltgebende Unterhose auch frei schwingt. Ja, tut er. Das interessiert wen?!? Keine Sau.

Übrigens bin ich als Mann noch nicht nennenswert damit konfrontieret worden, dass mir Frauen Sexusmus vorgeworfen hätten. Zumindest in meiner Lebens-Sphäre ist das eher ein Klischee.

Es gibt übrigens Frauen, zB meine Oma war so eine, die Klischees auf eine Art und Weise pflegen können, die für Männer nicht unbedingt unangenehm ist. Wenn zB beim Mittagessen eine Frikadelle oder eine Scheibe Fleisch übrig war, hat sie oft dafür gesorgt, dass Opa sie bekommen hat - schliesslich mussten ja alle einsehen, dass er ein Mann ist, und das Männer gern Fleisch essen...

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03.02.21 um 0:10
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Ich hab einen Job, wo ich noch nie killen musste, ...

sollte das natürlich werden. Kommt davon wenn man findet, während des Kochens schnell nebenbei schreiben zu können

Oh, gut! Ich hatte mich schon gewundert.

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03.02.21 um 0:14

Mich regt das nicht auf, normalerweise würde ich gar nicht auf Bekleidung achten. Wenn es sehr auffällig ist, lächle ich einfach nur belustigt und denke mir, dass es nicht besonders gut aussieht. Ansonsten ist mir das egal, ich muss es ja nicht tragen.

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03.02.21 um 0:17
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Oh das machen sie heute noch genauso. Nun ok, nicht weil man Sex vor der Ehe hat, aber Sex ohne Liebe und schon geht es ab. 
So sehr haben sich die Texte eben nicht geändert. Genau mein Problem 😉

Ich lese ja auch im Sexforum mit und da ist es eigentlich nicht so schlimm diesbezüglich. Nur auf Affären oder Seitensprünge wird sehr allergisch reagiert.

Das kann ich aber auch nachvollziehen, da es ja dabei um heimlichen Sex mit jemand anders als dem Partner geht und dieser nichts davon weiß, also belogen und hintergangen wird.

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03.02.21 um 0:27
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Bin ich völlig Deiner Meinung. Überbevölkerung ist ein Problem und muss gelöst werden. Dringend. Max 3 Kinder ist sinnvoll - wenn die Bevölkerung weit genug zurück gegangen ist. Bis dahin eher zwei. Auch wenn man einrechnet, dass nicht jeder überhaupt Kinder möchte, dauert es sonst zu lange. 

Wie man so einigen Menschen das Konzept nahe bringen soll, weiß ich aber leider auch nicht. 

Nun, zunächst einmal muss man die Notwendigkeit obsolet machen, dass Kinder als Altersvorsorge gesehen werden. Das ist in vielen Ländern nämlich noch der Fall. Rente gibt es nicht, auch keine Grundversorgung, wer arbeitet, ernährt damit die ganze Familie, samt Eltern und Großeltern. Drum haben Menschen in der dritten Welt 10 Kinder, denn je mehr Kinder, desto mehr Einkommen für die Familie (idealerweise). 

Man sieht es deutlich: dort, wo Menschen eine Perspektive haben, ein schönes, gemütliches Leben, dort kriegen sie auch nur maximal zwei Kinder, wenn überhaupt. 

Dann muss man damit aufhören, Rentensysteme von der nächsten Generation abhängig zu machen (Generationenvertrag). Solange es so ist, dass die jeweiligen Renten von der arbeitenden Bevölkerung bezahlt wird, solange ist es auch wichtig, dass es Kinder und später junge Menschen gibt, die arbeiten und die Renten der späteren Rentner bezahlen. Und so wird man der Überbevölkerung auch nicht gerade Herr. In Deutschland und vielen anderen Ländern wird immer gejammert, dass die Geburtenraten sinken, weil man Angst um das Rentensystem hat.

Zu guter Letzt muss man Frauen andere Möglichkeiten geben, als nur Ehefrau und Mutter zu sein und man muss erstens für jede Frau Zugang zu Verhütungsmitteln schaffen und zweitens Schwangerschaftsabbrüche überall legalisieren (eine Fristenlösung ist eine gute Lösung). Es wird genug Frauen geben, die ungewollt schwanger werden, weil sie keine Möglichkeit zur Verhütung haben und auch keine legale Möglichkeit, eine so entstandene Schwangerschaft abzubrechen. In vielen Ländern ist Verhütung Frauensache und wenn sie nicht verhüten kann, hat sie ein Kind nach dem anderen.

Aber solange in Entwicklungsländern das ganze Geld irgendwo versickert, aber nicht dort ankommt, wo es eigentlich gebraucht wird, wird sich leider nicht viel ändern. 

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03.02.21 um 0:34
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Übrigens bin ich als Mann noch nicht nennenswert damit konfrontieret worden, dass mir Frauen Sexusmus vorgeworfen hätten. Zumindest in meiner Lebens-Sphäre ist das eher ein Klischee.

Es gibt übrigens Frauen, zB meine Oma war so eine, die Klischees auf eine Art und Weise pflegen können, die für Männer nicht unbedingt unangenehm ist. Wenn zB beim Mittagessen eine Frikadelle oder eine Scheibe Fleisch übrig war, hat sie oft dafür gesorgt, dass Opa sie bekommen hat - schliesslich mussten ja alle einsehen, dass er ein Mann ist, und das Männer gern Fleisch essen...

Das ist aber so ein typisches Nachkriegszeits-Generationen-Verhalten. Essen war knapp und daher ist es total wichtig, immer genug Essen im Haus zu haben. 
Meine Mutter hat mir erzählt, dass sie erst als Erwachsene realisiert hat, dass ihre Mutter den Kindern zuliebe gehungert hat. Sie hat auf das Essen verzichtet, wenn die Kinder noch einen Nachschlag wollten und behauptet, sie sei nicht hungrig. 

Wir können uns das gar nicht mehr vorstellen, wie es war, zu hungern, jedenfalls die meisten nicht. Wir hatten sicher nicht jeden Luxus als Kinder, aber hungern mussten wir nie und ein Dach über dem Kopf hatten wir auch. 

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03.02.21 um 0:38

Für die Afrikaner ist Deutschland aber ein Paradies, verglichen mit dem, was sie zu Hause erwartet. Hier kriegen sie nämlich zumindest Grundversorgung, also mehr oder weniger Geld, ohne zu arbeiten, ein Zimmer, ohne dafür bezahlen zu müssen und Kleidung und Essen gibts auch gratis. In Afrika gibts das alles nicht. Wenn sie - legal oder illegal - doch Geld verdienen und das nach Hause schicken können, ist das für sie großartig, Ziel erreicht. 

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03.02.21 um 10:43
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Das Forum hier ist meiner Einschätzung nach voll von Story-Teller/inne/n. Außerdem habe ich den Eindruck, dass es in diversen Unterforen von GoFeminin etliche Männer gibt, die sich dabei als Frauen ausgeben. Und etliche Leute, die sich mit ihren Geschichten eine Art Second Life zusammenbasteln.

Von daher gehe ich nicht davon aus, dass man von den Aussagen, auf die man hier stösst, mit hundertprozentiger Sicherheit darauf schliessen kann, welche Meinungen bei welchen Geschlechtern tatsächlich vorherrschen.

nehme ich auch nicht aus dem Forum, es fällt mir nur hier (auch) auf.

"Storytelling" sagt auch viel. Darüber, wie man sich gern sehen möchte, was man spannend / aufregend findet ... usw. - und noch mehr sagen die Reaktionen darauf.
Also wenn ich jetzt mal wieder irgendwo schreibe, dass ich eine Frau bin und eine offene Ehe führe - ja kann beides sein, kann beides nicht sein, könnt Ihr mir glauben oder nicht glauben. *Schulterzuck* Aber die Reaktionen, die ich darauf erhalte, werden schon im Wesentlichen die Meinung die Schreiber/innen widerspiegeln.
Und die fällt online wie offline - bei Frauen üblicher Weise deutlich ... uhm ... heftiger aus als bei Männern.

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03.02.21 um 10:46
In Antwort auf

Übrigens bin ich als Mann noch nicht nennenswert damit konfrontieret worden, dass mir Frauen Sexusmus vorgeworfen hätten. Zumindest in meiner Lebens-Sphäre ist das eher ein Klischee.

Es gibt übrigens Frauen, zB meine Oma war so eine, die Klischees auf eine Art und Weise pflegen können, die für Männer nicht unbedingt unangenehm ist. Wenn zB beim Mittagessen eine Frikadelle oder eine Scheibe Fleisch übrig war, hat sie oft dafür gesorgt, dass Opa sie bekommen hat - schliesslich mussten ja alle einsehen, dass er ein Mann ist, und das Männer gern Fleisch essen...

bei Männern fällt mir Sexismus auch kaum auf.
Anno ganz lang her war das mal eine Zeit lang im Job (seitens der Kunden) so, inzwischen kaum noch.

Bei Frauen aber eben schon.

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03.02.21 um 10:50
In Antwort auf

Ja, die heile Welt der Grossfamilien... Schön, wenn es klappt, ohne dass die Mutter ein Burnout erleidet. Und gegen Religion kommst du mit Vernunft sowieso nicht an.

Ich denke nicht, dass die Menschen in den armen Ländern quasi aus Rache viele Kinder kriegen. Tatsache ist, dass dort viele schlichtweg keinen Zugang zu Verhütungsmitteln haben. Zudem gibt es keine Altersrente, also braucht man genug Kinder, die einen dereinst versorgen.
Tatsächlich gibt es Politiker, die gegen Geburtenkontrolle sind. Da geht es mMn jedoch einerseits um männliche Kontrolle über die Frau und andererseits schlichtweg darum, die eigene Macht durch Erhöhung der Anzahl Untertanen zu vergrössern. Sie dir zB Erdogan an. Der fordert seine Landsleute auch zum fleissigen Gebären auf. Dabei waren die Osmanen selber jahrhundertelang eine Imperialmacht und haben wenig Grund, sich zu rächen. 

Da hilft nur: Bildung und anständige Lebensbedingungen. Wenn Eltern darauf hoffen können, dass ihre Kinder ein anständiges Einkommen haben werden, brauchen sie nicht sechs oder mehr davon. 
Dann müsste noch der Einfluss von Religion zurückgehen. Auch da könnte Bildung einen Beitrag dazu leisten.

ja, so in etwa meinte ich das, dass ich keine Ahnung habe, wie man das verklickern soll.

So lange diverse Religionen eifrigst gegen Verhütung wettern und einen auf "seid fruchtbar und mehret Euch" machen, aber eben auch, so lange "Regretting Motherhood" (also Mütter, die die Entscheidung für ein Kind bereuen) so ein Tabuthema ist, wird das selbst in Europa kompliziert.
Zudem es ja auch nicht so ausfallen soll wie in China, wo die "Ein-Kind-Politik" zu oft für wirklich häßliche menschliche Tragödien sorgte.

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03.02.21 um 10:52

Ich habe da auch so meine Zweifel. Ich denke, die überwiegende Mehrheit hat sich Europa anders vorgestellt, besser. Hier mögen sie mehr materielle Güter haben, aber dafür sind sie entwurzelt. Hier in der Schweiz sehe ich jeden Abend Eritreer an Bahnhöfen rumhängen und Bier trinken, bis sie betrunken Leute anpöbeln und die Polizei kommen muss. Wieso machen sie das? Weil sie sich hier nicht wohl fühlen, mit sich nichts anzufangen wissen und frustriert sind. Ihre Hoffnungen auf das Paradies wurden enttäuscht, sie haben kein soziales Netz und meist auch keine echten Perspektiven, da der Arbeitsmarkt nun mal keine des Deutschen unkundigen Menschen ohne Berufsausbildung nachfragt. Am ehesten kommen sie irgendwo als Küchenhilfe unter. Die Menschen hier sind ganz anders, sprechen eine fremde Sprache, denken und handeln anders. 
Ich glaube nicht, dass ich mich in Eritrea wohlfühlen würde, weil man sich in einem Land, das so ganz anders ist als die Heimat, einfach in der Regel schwer einlebt. In Eritrea würde ich also vielleicht auch zu einer, die im Park rumhängt und sich betrinkt.
Dann kommt noch hinzu, dass die Familie in der Heimat regelmässige Geldsendungen erwartet. Einem guten Freund aus Nigeria geht es so. Er arbeitet hart und kommt so einigermassen über die Runden. Seine Familie und Freunde in der Heimat glauben jedoch, er lebe im Schlaraffenland, wo das Geld auf Bäumen wächst, und stellen laufend Forderungen.

Natürlich soll man Migranten helfen, zB mit Deutschkursen und anderen Bildungsangeboten. Viele von ihnen nutzen solche Angebote und schaffen die Integration. Viele nutzen sie aber auch nicht, aus welchen Gründen auch immer. 

Wir sollten uns bewusst machen, dass Migration eine Menge Menschen entwurzelt. Längst nicht alle kommen im Zielland zurecht. Uns ginge es auch so. Das Ziel muss sein,
1) dass Menschen in Entwicklungsländern so leben können, dass sie keine Lust verspüren, auszuwandern, weil es ihnen in der Heimat gut geht.
2) dass die Geburtenraten sinken und keine "überschüssigen" Kinder mehr geboren werden, die in ihrem Heimatland kein Auskommen finden werden. Ausserdem würde eine tiefere Geburtenrate zu weniger Kriegen führen.

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03.02.21 um 10:55
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Oh, gut! Ich hatte mich schon gewundert.

normal korrigiere ich nicht im Nachhinein, wenn ich mal wieder schneller gedacht als getippt habe, aber das sah doch irgendwie komisch aus

Im Ernst: miteinander statt gegeneinander ist in den meisten Fällen schon rein wirtschaftlich sinnvoller. Sowohl innerhalb der Kollegen als auch im Verhältnis zu den Kunden. Unter den Kollegen mag der starke Billiglohnbereich hier eine Ausnahme sein, aber alles außerhalb nicht.

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03.02.21 um 11:06
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das würde zumindest erklären, warum ich die nicht habe. "Ausgeprägte emotionale Intelligenz" steht mal sicher nicht auf der Liste meiner Stärken

Hihi, sie wird ja auch nicht per se jeder Frau zugesprochen; man sagt jedoch, dass Frauen diese oft ausgesprägter haben als Männer, wohl schon von Natur aus (Evolution und so; Kinder aufziehen etc.,). Zumindest habe ich darüber mal vor Jahren einen entsprechenden, interessanten Artikel gelesen.

Bin auch emotional eher weniger intelligent, kann Menschen schlecht lesen bzw. deren momentanen Gefühle nur schwer deuten bzw. mich in diese hineinversetzen...

Wäre aber für mich durchaus eine Erklärung, warum auf Vieles eher Frauen anspringen...

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03.02.21 um 11:09
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Was genau ist daran jetzt intelligent?

Beschäftige dich bitte mit dem Thema emotionale Intelligenz (John D. Mayer/Peter Salovey); Intelligenz auf emotionaler Ebene = Die Fähigkeit, andere und eigene Gefühle korrekt einzuschätzen, zu verstehen und dementsprechend auch beeinflussen zu können.

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03.02.21 um 11:16
In Antwort auf

Beschäftige dich bitte mit dem Thema emotionale Intelligenz (John D. Mayer/Peter Salovey); Intelligenz auf emotionaler Ebene = Die Fähigkeit, andere und eigene Gefühle korrekt einzuschätzen, zu verstehen und dementsprechend auch beeinflussen zu können.

das hat @eisbrecher nicht gemeint, denk ich
Es scheint unlogisch, etwas mit "Intelligenz" in Verbindung zu bringen, was de facto mehr Probleme schafft...

@eisbrecher: stelle es Dir als eine Version von "seelig sind die geistig Armen" vor. Weniger Intelligenz bedeutet auch: weniger grübeln, weniger Probleme wälzen, weniger Angst vor möglichen Konsequenzen, die man eh nicht absehen kann usw. - das gilt sicher für EQ und SQ ebenso wie für IQ.

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03.02.21 um 11:31

eben deswegen darf es kein Tabuthema sein. Auch das ist Aufklärung und erhöht zumindest die Chance, dass andere darüber Nachdenken. VORHER.
Bei diesen Müttern und ihren Kindern ist es so oder so zu spät. Oder meint Du jetzt im Ernst, die Kinder merken es nie, wenn die Mutter nur nicht offiziell darüber spricht? 18 Jahren lang jeden Tag nicht?!?

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03.02.21 um 11:42
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eben deswegen darf es kein Tabuthema sein. Auch das ist Aufklärung und erhöht zumindest die Chance, dass andere darüber Nachdenken. VORHER.
Bei diesen Müttern und ihren Kindern ist es so oder so zu spät. Oder meint Du jetzt im Ernst, die Kinder merken es nie, wenn die Mutter nur nicht offiziell darüber spricht? 18 Jahren lang jeden Tag nicht?!?

P.S.: Warum haben denn die Mütter nicht VORHER anders darüber gedacht?

Weil sie nicht wußten, dass man diese Entscheidung bereuen KÖNNTE.

Das üblich Bild ist doch: mit Kind/ern wird alles toll und glücklich, das ist nicht Stress, nicht Belastung, auch nichts, was (wie etwa Schlafentzug) in einem anderen Kontext als Folter gelten würde, das Gefühl der Überlastung / Überforderung KANN es ja gar nicht geben, ...
Das sind genau die Konsequenzen eines Tabuthemas.

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03.02.21 um 11:44
In Antwort auf

das hat @eisbrecher nicht gemeint, denk ich
Es scheint unlogisch, etwas mit "Intelligenz" in Verbindung zu bringen, was de facto mehr Probleme schafft...

@eisbrecher: stelle es Dir als eine Version von "seelig sind die geistig Armen" vor. Weniger Intelligenz bedeutet auch: weniger grübeln, weniger Probleme wälzen, weniger Angst vor möglichen Konsequenzen, die man eh nicht absehen kann usw. - das gilt sicher für EQ und SQ ebenso wie für IQ.

Ja ok, das mag sein. Richtig, es ist in dieser Intelligenzsparte tatsächlich ein Widerspruch

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03.02.21 um 11:44

Verein?!? Welcher Verein?!? Regretting Motherhood ist das Stichwort dazu. Also sowas wie "MeToo", um mal das prominenteste Beispiel zu nennen.

Was das mit Geburtenkontrolle zu tun hat? Das gleiche wie jede andere Aufkklärung, Bildung, Information auch.

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03.02.21 um 11:59

Puh, jetzt möchte ich aber auch mal was zum Thema Regretting Motherhood sagen. Das verwechseln nämlich ganz viele, die damit nichts am Hut haben. Diese Frauen sind trotz, dass sie die Mutterschaft an sich bereuen in der Lage, ihre Kinder zu lieben, sehr zu lieben sogar und liebevoll aufzuziehen, ohne ihren Kindern das Gefühl zu vermitteln, nicht gewollt zu sein oder zu stören.
Und Aussagen wie "das hätte man sich vorher überlegen müssen..." sind mit ein Grund dafür, warum dieses Thema nach wie so tabuisiert wird.
Bei diesem Thema gibt es kein "sich vorher überlegen müssen", weil man nach der Geburt einfach überhaupt nicht weiß, was auf einen zukommt. Es kann das gewünschteste Wunschkind sein und die Frau trotzdem plötzlich merken, dass ihr die Mutterschaft an sich nicht liegt bzw. diese nicht erfüllend für sie ist. Sowas kann man NICHT VORHER wissen, weil es eine völlig neue Lebenssituation ist.
Außerdem sind es zwei völlig verschiedene Paar Schuhe, sprich trotz der Reue, eine Mutter zu sein, ist man trotzdem -sehr gut sogar- in der Lage, sein Kind zu lieben. Hört sich widersprüchlich an, ist aber so und das sogar in den allermeisten Fällen.
Außerdem darf man Regretting Motherhood auch nicht mit einer Wochenbettdepression verwechseln. Das eine ist temporär, das andere bleibt für immer bzw. es ist einfach die Mutterrolle an sich, die man bereut. Man ist aber trotzdem motiviert, seinen "Job" als Mutter sehr gut auszuführen und allen Verpflichtungen und Verantwortungen nachzukommen.

By the way, ich spreche bei diesem Thema aus Erfahrung und habe mich schon mit vielen Frauen ausgetauscht, die selbst betroffen sind, auch Frauen, die bereits erwachsene Kinder haben und somit einen noch tieferen Einblick in die Materie geben konnten. Diese Frauen bereuen ihre Mutterschaft auch dann noch, wenn die Kinder längst aus dem Haus sind und ihr eigenes Leben führen. Trotzdem ist es diesen Frauen gelungen, ein emotional stabiles und liebevolles Verhältnis zu ihren Kindern zu haben, man muss also Kindern von "Regretting-Müttern" nicht bemitleiden; sie können durchaus genauso liebevoll und willkommen aufwachsen wie Kinder von "normalen" Müttern...
 

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