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Was sagt man bei bevorstehendem Tot?

12. Juli 2005 um 14:56

Eine meiner engsten Freundinnen hat gerade erfahren, dass der Gehirntumor ihres Dads noch mehr gewachsen ist + schon so weit zerstreut ist, dass nur noch ein paar Wochen zu leben hat.

Ich weiß nicht wie ich ihr helfen soll. Ich möchte für sie da sein, ihr beistehen. Aber was sagt man da?¿ Ich fühle mich so sche1ße sche1ße sche1ße hilfslos....
Ich versuche mich in ihre Lage zu versetzen, aber allein der Gedanke meinen Vater verlieren zu können, treibt mir die Tränen in die Augen. Wie soll sie sich denn dann erst fühlen????

Heute Abend treffen wir uns. Sie hat mich darum gebeten. Natürlich, ich will ja für sie da sein!!! Aber ich habe Angst nicht das richtige zu sagen.... Ich habe Gott sei Dank nicht viele Erfahrungen mit Tot und Trauer.... ICh habe Angst ihr kein Hilfe sein zu können....

Sorry, ich musste alles jetzt mal in Worte fassen... bin so drucheinander....


Pluster

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12. Juli 2005 um 15:03

Danke für Eure Antworten....
... bin jetzt weg. Bis morgen

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12. Juli 2005 um 18:24

Du
kannst nur helfen, in dem Du da bist, und sie in den Arm nimmt, wenn sie es braucht.
Wahre Freundschaft braucht keine Worte in einem solchem Moment.
drücke dich virtuell mal ganz doll........

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14. Juli 2005 um 7:29

So ein Mist...
...mir steigen schon die Tränen in die AUgen, wenn ich das lese...

Also ich an deiner Stelle wäre sehr offen. Sag ihr, dass du nicht weißt, wie du dich verahlten sollst und dass du Angst hast dich falsch zu verhalten und ich finde es ganz wichtig, dass du ihr den Platz zum Trauern gibst...also nicht so was, wie" dasLeben geht weiter...das wird schon wieder..."

Es gibt ganz tolle Bücher über die Trauerarbeit und welche Stadien Menschen durchleben, wenn sie von solche einer Nachricht hören.

Geh doch mal in die nächste Bücherei, die auch ein wenig Auswahl hat und da findest du bestimmt was.
Ich habe mal ein ganz tolles Buch darüber gelesen und da waren viele Erafhrungsberichte, was sich die Betroffenden von Freunden etc. gewünscht hätten.

Vielleicht nimmt dir so etwas die Angst..

Lieben Gruß und ganz viel STärke wünsch ich dir und deiner Freundin

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14. Juli 2005 um 9:55

Also....
... am Di. wollte ich ja eigentlich zu ihr. Mit ihr spazieren gehen und reden. Hatte ja Angst vor dem Treffen, deswegen dieser Thread hier.
Sie hat dann kurz vorher per SMS abgesagt, weil sie noch bei ihren Eltern war und danach gern allein sein wollte.
Gestern habe ich ihr dann eine SMS geschickt, dass in Gedanken bei ihr bin und für sie da bin, wenn sie mich braucht. Sie hat dann auch später angerufen.
Zu erst habe ich einen Schreck bekommen, als ich ihre Nummer im Display gesehen habe....
Sie hat dann erzählt und erzählt und erzählt und ich habe erst nur. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht weiß was ich sagen soll. Dass ich ihr ja nicht auf die Schulter klopfen kann udn sagen kann, dass es wieder wird. Nichts wird wieder wie es war.

(Nur zur erklätrung: Wir wissen schon seit Oktober letzten Jahres, dass er den (Glio-irgendwas-5, den schlimmsten von allen) Gehirntumor hat. Es war immer mal wieder Thema, dann wurde das Thema totgeschwiegen (scheiß Redewendung in diesem Fall!!!), dann wurde mal wieder drüber gesprochen, wenn eine Untersuchung, Chemo oder CT anstand.
Aber es war Di. so schlimm, weil die Docs ihn quasi aufgeben. Trotz Chemo ist das Scheiß-Ding im Kopf gewachsen, Chemo wird eingestellt und nur noch von Wochen gesprochen. Man weiß es zwar, aber es ist trotzdem ein Schlag ins Gesicht.)

Auf jeden Fall habe ich ihr gesagt, dass ich mich so hilflos fühle, weil ich ihr helfen möchte, es aber ja eigentlich nicht geht. Sie wüsste es, dass man da nichts sagen kann. Dass sie aber wüsste, dass ich da bin und es würde ihr reichen, dass sie reden kann, wenn sie das Bedürfnis hat. Sie hat dann auch gesagt, dass sie über dieses Thema zu viel schon geredet hat.
Mittlerweile hätte sie das Gefühl sie würde nicht über ihren Papa reden, sondern über eine fremde Person. Sie wäre müde zu erzählen.
Wir haben uns geeinigt, dass ich nicht weiter nach ihrem Dad frage, sie sich aber einfach anfängt zu erzählen, wenn sie das Bedürfnis hat....
Es tut mir so weh sie so am Boden zu sehen und ich weiß, dass es noch härter kommt....!


Danke fürs zu hören
Steffy

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15. Juli 2005 um 16:33
In Antwort auf alanis_12681975

Also....
... am Di. wollte ich ja eigentlich zu ihr. Mit ihr spazieren gehen und reden. Hatte ja Angst vor dem Treffen, deswegen dieser Thread hier.
Sie hat dann kurz vorher per SMS abgesagt, weil sie noch bei ihren Eltern war und danach gern allein sein wollte.
Gestern habe ich ihr dann eine SMS geschickt, dass in Gedanken bei ihr bin und für sie da bin, wenn sie mich braucht. Sie hat dann auch später angerufen.
Zu erst habe ich einen Schreck bekommen, als ich ihre Nummer im Display gesehen habe....
Sie hat dann erzählt und erzählt und erzählt und ich habe erst nur. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht weiß was ich sagen soll. Dass ich ihr ja nicht auf die Schulter klopfen kann udn sagen kann, dass es wieder wird. Nichts wird wieder wie es war.

(Nur zur erklätrung: Wir wissen schon seit Oktober letzten Jahres, dass er den (Glio-irgendwas-5, den schlimmsten von allen) Gehirntumor hat. Es war immer mal wieder Thema, dann wurde das Thema totgeschwiegen (scheiß Redewendung in diesem Fall!!!), dann wurde mal wieder drüber gesprochen, wenn eine Untersuchung, Chemo oder CT anstand.
Aber es war Di. so schlimm, weil die Docs ihn quasi aufgeben. Trotz Chemo ist das Scheiß-Ding im Kopf gewachsen, Chemo wird eingestellt und nur noch von Wochen gesprochen. Man weiß es zwar, aber es ist trotzdem ein Schlag ins Gesicht.)

Auf jeden Fall habe ich ihr gesagt, dass ich mich so hilflos fühle, weil ich ihr helfen möchte, es aber ja eigentlich nicht geht. Sie wüsste es, dass man da nichts sagen kann. Dass sie aber wüsste, dass ich da bin und es würde ihr reichen, dass sie reden kann, wenn sie das Bedürfnis hat. Sie hat dann auch gesagt, dass sie über dieses Thema zu viel schon geredet hat.
Mittlerweile hätte sie das Gefühl sie würde nicht über ihren Papa reden, sondern über eine fremde Person. Sie wäre müde zu erzählen.
Wir haben uns geeinigt, dass ich nicht weiter nach ihrem Dad frage, sie sich aber einfach anfängt zu erzählen, wenn sie das Bedürfnis hat....
Es tut mir so weh sie so am Boden zu sehen und ich weiß, dass es noch härter kommt....!


Danke fürs zu hören
Steffy

Sicherlich...
...aber für die Angehörigen ist es immer besser bzw. einfacher, wenn eine Krankheit dem Tod vorraus geht. Man kann sich so auf das langsame Verabschieden einstellen.

Es wird kein Stück erträglicher...keine Frage...aber man hat mehr Zeit sich auf diesen Schock vorzubereiten.

Nimm sie in den Arm und tröste sie, wenn sie es braucht.

Mehr kannst du nicht tun.

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19. Juli 2005 um 10:28
In Antwort auf alanis_12681975

Also....
... am Di. wollte ich ja eigentlich zu ihr. Mit ihr spazieren gehen und reden. Hatte ja Angst vor dem Treffen, deswegen dieser Thread hier.
Sie hat dann kurz vorher per SMS abgesagt, weil sie noch bei ihren Eltern war und danach gern allein sein wollte.
Gestern habe ich ihr dann eine SMS geschickt, dass in Gedanken bei ihr bin und für sie da bin, wenn sie mich braucht. Sie hat dann auch später angerufen.
Zu erst habe ich einen Schreck bekommen, als ich ihre Nummer im Display gesehen habe....
Sie hat dann erzählt und erzählt und erzählt und ich habe erst nur. Ich habe ihr gesagt, dass ich nicht weiß was ich sagen soll. Dass ich ihr ja nicht auf die Schulter klopfen kann udn sagen kann, dass es wieder wird. Nichts wird wieder wie es war.

(Nur zur erklätrung: Wir wissen schon seit Oktober letzten Jahres, dass er den (Glio-irgendwas-5, den schlimmsten von allen) Gehirntumor hat. Es war immer mal wieder Thema, dann wurde das Thema totgeschwiegen (scheiß Redewendung in diesem Fall!!!), dann wurde mal wieder drüber gesprochen, wenn eine Untersuchung, Chemo oder CT anstand.
Aber es war Di. so schlimm, weil die Docs ihn quasi aufgeben. Trotz Chemo ist das Scheiß-Ding im Kopf gewachsen, Chemo wird eingestellt und nur noch von Wochen gesprochen. Man weiß es zwar, aber es ist trotzdem ein Schlag ins Gesicht.)

Auf jeden Fall habe ich ihr gesagt, dass ich mich so hilflos fühle, weil ich ihr helfen möchte, es aber ja eigentlich nicht geht. Sie wüsste es, dass man da nichts sagen kann. Dass sie aber wüsste, dass ich da bin und es würde ihr reichen, dass sie reden kann, wenn sie das Bedürfnis hat. Sie hat dann auch gesagt, dass sie über dieses Thema zu viel schon geredet hat.
Mittlerweile hätte sie das Gefühl sie würde nicht über ihren Papa reden, sondern über eine fremde Person. Sie wäre müde zu erzählen.
Wir haben uns geeinigt, dass ich nicht weiter nach ihrem Dad frage, sie sich aber einfach anfängt zu erzählen, wenn sie das Bedürfnis hat....
Es tut mir so weh sie so am Boden zu sehen und ich weiß, dass es noch härter kommt....!


Danke fürs zu hören
Steffy

Hallo Steffy
wahrscheinlich bin ich mit meiner Antwort schon zu spät, aber ich wollte trotzdem noch was dazu sagen! das gleiche wie deine Freundin haben meine Mam und ich vor 3 Jahren durchgemacht (es heißt übrigens Glioblastom Stufe 5). bei meinem Dad waren es von der Diagnosestellung bis zum Tod fast genau 8 Wochen! d.h. das Ding ist so sehr gewachsen dass man noch nicht mal mit Bestrahlung oder Chemo mehr angefangen hat!
du kannst deiner Freundin eigentlich am besten helfen wenn du ihr einfach das Gefühl gibst da zu sein, sie in den Arm nimmst usw... das war das was ich damals wollte! reden? nein das wollte ich in dem Moment mit meinen Freunden nicht, man hat den ganzen Tag über im KH darüber geredet! ich wollte abends einfach gar nix mehr davon hören! wenn es einem schon nicht gelingt die Gedanken abzustellen so will man (ich) nicht mehr drüber reden! sei einfach da!

darf ich fragen wie es ihrem Vater inzwischen geht? sind seine Körperfunktionen schon komplett ausgefallen? kann er noch reden?
das war bei meinem Dad so ziemlich das erste was er verloren hat! die Sprache, und was noch schlimmer war, die Fähigkeit Gefühle auszudrücken! dieses Ding hat nämlich genau da drauf gedrückt, auf das Gefühlszentrum! und als er dann nicht mehr sprechen konnte war das vor allem für meine Mam die Hölle! man konnte zwar mit ihm reden aber es kam keine Reaktion mehr von ihm! man wusste nie ob das Gesagte ankam!

ich hoffe ich hab dich jetzt nicht zugelabert! immer wenn ich so was höre werde ich an diese Zeit erinnert und das macht mich fertig!

ich wünsche deiner Freundin und ihrer Familie ganz viel Kraft, denn die werden sie brauchen!!!

vielen Dank fürs Lesen!!!

VLG Blümchen

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19. Juli 2005 um 12:23
In Antwort auf shona_12884317

Hallo Steffy
wahrscheinlich bin ich mit meiner Antwort schon zu spät, aber ich wollte trotzdem noch was dazu sagen! das gleiche wie deine Freundin haben meine Mam und ich vor 3 Jahren durchgemacht (es heißt übrigens Glioblastom Stufe 5). bei meinem Dad waren es von der Diagnosestellung bis zum Tod fast genau 8 Wochen! d.h. das Ding ist so sehr gewachsen dass man noch nicht mal mit Bestrahlung oder Chemo mehr angefangen hat!
du kannst deiner Freundin eigentlich am besten helfen wenn du ihr einfach das Gefühl gibst da zu sein, sie in den Arm nimmst usw... das war das was ich damals wollte! reden? nein das wollte ich in dem Moment mit meinen Freunden nicht, man hat den ganzen Tag über im KH darüber geredet! ich wollte abends einfach gar nix mehr davon hören! wenn es einem schon nicht gelingt die Gedanken abzustellen so will man (ich) nicht mehr drüber reden! sei einfach da!

darf ich fragen wie es ihrem Vater inzwischen geht? sind seine Körperfunktionen schon komplett ausgefallen? kann er noch reden?
das war bei meinem Dad so ziemlich das erste was er verloren hat! die Sprache, und was noch schlimmer war, die Fähigkeit Gefühle auszudrücken! dieses Ding hat nämlich genau da drauf gedrückt, auf das Gefühlszentrum! und als er dann nicht mehr sprechen konnte war das vor allem für meine Mam die Hölle! man konnte zwar mit ihm reden aber es kam keine Reaktion mehr von ihm! man wusste nie ob das Gesagte ankam!

ich hoffe ich hab dich jetzt nicht zugelabert! immer wenn ich so was höre werde ich an diese Zeit erinnert und das macht mich fertig!

ich wünsche deiner Freundin und ihrer Familie ganz viel Kraft, denn die werden sie brauchen!!!

vielen Dank fürs Lesen!!!

VLG Blümchen

Hallo Blümchen
Erst mal mein aufrichtiges Beileid, dass ihr das durch machen musstet!!!
Natürlich hast Du mich nicht zugelabert!!! Schön, dass Du Dich gemeldet hast ..... wenn auch zu einem traurigem Anlass.

Zum Dad meiner Freundin: sprechen kann er wohl nicht mehr so richtig. Man sieht ihm an, dass es im Kopf rattert und rattert, aber er hat Wortfindungsschwierigkeiten. Und wenn er die Worte nicht findet, dann sieht man, dass er sauer wird und wenn man nicht errät, was er meint wird er noch mehr sauer. Er weint auch sehr viel. Am Do. hatte er Geb. udn da kamen Leute, dir er schon lange nicht mehr gesehen hat.... Aus Neugor oder zum Abschied, keine Ahnung. Da fing er an zu weinen. Dann als er gestolpert ist und hinfiel.... Dann weint er viel mit meiner Freundin zusammen.
Weitere Körperfunktionen klappen wohl noch.
Außer dass ihm Kortison (hat dazu noch Zucker bekommen) und die Chemo ziemlich zugesetzt hat und er ziemlich kraftlos ist.....

Meine Freundin kam gestern vorbei. Ich stecke grad im Umzugsstress und habe Karstons gepackt. Als sie anrief habe ich alles stehen und liegen lassen. Saßen zuammen und haben geraucht (wir beide sind seit mehreren Monaten eigentlich NR, aber geht nicht anders) und sie hat erzählt und erzählt und erzählt. Ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte. Was sagt man??? Da kann man nichts sagen, außer dass er das nicht verdient hat, zu jung ist zum sterben.... Mir fehlen da die Worte.
Irgendwann fing sie an zu weinen und ich natürlich mit. Ich sagte ihr, dass ich mich so hilflos fühle. Wir haben uns fest umarmt und sie sagte, dass es reicht wenn ich da bin für sie.

Könnte ich ihr Deine Emailadresse geben bzw. kann sie sich über Gofe bei Dir melden? Hast Du schon die Kraft dazu??? Wenn nicht, ist es völlig ok!!!

Auf jeden Fall lieben Dank, dass Du Dich hierauf gemeldet hast!


GLG
Steffy

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19. Juli 2005 um 12:39
In Antwort auf alanis_12681975

Hallo Blümchen
Erst mal mein aufrichtiges Beileid, dass ihr das durch machen musstet!!!
Natürlich hast Du mich nicht zugelabert!!! Schön, dass Du Dich gemeldet hast ..... wenn auch zu einem traurigem Anlass.

Zum Dad meiner Freundin: sprechen kann er wohl nicht mehr so richtig. Man sieht ihm an, dass es im Kopf rattert und rattert, aber er hat Wortfindungsschwierigkeiten. Und wenn er die Worte nicht findet, dann sieht man, dass er sauer wird und wenn man nicht errät, was er meint wird er noch mehr sauer. Er weint auch sehr viel. Am Do. hatte er Geb. udn da kamen Leute, dir er schon lange nicht mehr gesehen hat.... Aus Neugor oder zum Abschied, keine Ahnung. Da fing er an zu weinen. Dann als er gestolpert ist und hinfiel.... Dann weint er viel mit meiner Freundin zusammen.
Weitere Körperfunktionen klappen wohl noch.
Außer dass ihm Kortison (hat dazu noch Zucker bekommen) und die Chemo ziemlich zugesetzt hat und er ziemlich kraftlos ist.....

Meine Freundin kam gestern vorbei. Ich stecke grad im Umzugsstress und habe Karstons gepackt. Als sie anrief habe ich alles stehen und liegen lassen. Saßen zuammen und haben geraucht (wir beide sind seit mehreren Monaten eigentlich NR, aber geht nicht anders) und sie hat erzählt und erzählt und erzählt. Ich wusste nicht so recht was ich sagen sollte. Was sagt man??? Da kann man nichts sagen, außer dass er das nicht verdient hat, zu jung ist zum sterben.... Mir fehlen da die Worte.
Irgendwann fing sie an zu weinen und ich natürlich mit. Ich sagte ihr, dass ich mich so hilflos fühle. Wir haben uns fest umarmt und sie sagte, dass es reicht wenn ich da bin für sie.

Könnte ich ihr Deine Emailadresse geben bzw. kann sie sich über Gofe bei Dir melden? Hast Du schon die Kraft dazu??? Wenn nicht, ist es völlig ok!!!

Auf jeden Fall lieben Dank, dass Du Dich hierauf gemeldet hast!


GLG
Steffy

Natürlich..
..kannst du ihr meine Mailadresse geben! ich versuche mal dir eine PN zu schicken mit der Adresse!

LG Blümchen

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19. Juli 2005 um 14:34

Manchmal
ist es besser, wenn man einfach nichts sagt...

der onkel meiner mama ist am 13.07. gestorben, auch an einem hirntumor... als sie mich anrief und sagte sie habe eine schlechte nachricht, habe ich sofort gefragt: "Opa?" sie sagte nein und ich wusste, wer es war. im ersten moment konnte ich natürlich auch nichts sagen, aber ich denke schon, dass sie gespürt hat, dass ich für sie da bin. wirklich viel zu sagen hatten wir uns dann nicht mehr am telefon, obwohl das "gespräch" mehr als 10 min. dauerte. danach schrieb sie mir eine sms: "danke, dass du für mich da warst, ich habe dich lieb mein Engel!" Es hat ihr also ersteinmal gereicht. am Freitag ist die beerdigung...

ich wünsche mir, dass es meiner mama bald besser geht...

meinen opa habe ich noch nicht angerufen, ich traue mich einfach nicht... als meine oma starb, habe ich ihn das erste mal weinen sehen und es tat so weh, ich möchte das einfach nicht nochmal erleben...

sommer

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