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Was sagt der Islam über Terrorismus?

11. Mai 2008 um 17:34

Islam ist eine Religion der Barmherzigkeit und verbietet Terrorismus.
Gott sagt im Koran: Allah verbietet euch nicht, gegenüber denjenigen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, gütig zu sein und sie gerecht zu behandeln. Gewiss, Allah liebt die Gerechten. (Koran, 60:8)
Der Prophet Muhammed hatte den Soldaten verboten, Frauen und Kinder zu töten (1) und gab ihnen den Rat: { Betrügt nicht, seid nicht maßlos, tötet nicht ein neugeborenes Kind. (2)}. Und er sagte ebenfalls: {Wer auch immer einen Menschen tötet, der mit den Muslimen einen Vertrag abgeschlossen hat, soll nicht den Duft vom Paradies riechen, obwohl sein Duft über eine Spanne/Distanz von vierzig Jahren wahrgenommen werde kann. (3)}
Der Prophet Muhammed hat ebenfalls das Bestrafen mittels Feuer verboten. (4)
Er hat einst Mord als zweites aus der Gruppe der großen Sünden aufgelistet (5), und er warnte uns, dass am Jüngsten Tag, {Die ersten Fälle, die zwischen Leuten am Tag des Gerichts/Jüngsten Tag zu entscheiden sind, werden diejenigen des Blutvergießens sein (6)} (7)
Muslime werden sogar ermutigt gütig zu Tieren zu sein, und es wird ihnen verboten Tiere zu verletzen bzw. zu quälen. Einst sagte der Prophet Muhammed: {Eine Frau wurde bestraft, weil sie eine Katze gefangen hielt das Tier starb. Aufgrund dieser Tat, wurde der Frau die Strafe der Hölle zuteil. Während die Frau die Katze gefangen hielt, gab sie der Katze weder etwas zu essen noch zu trinken noch gab sie der Katze die Freiheit, sich von den Kerbtieren der Erde zu ernähren. (8) }
Er sagte auch, dass ein Mann einem sehr durstigen Hund etwas zu trinken gab, für diese Tat vergab ihm Gott alle seine Sünden. Der Prophet wurde gefragt: Oh, Allahs Gesandter, werden wir für die Güte gegenüber Tieren belohnt? Er antwortete: Es gibt Belohnung für die Güte gegenüber jedes Lebewesen (Tier oder Mensch).} (9)

Zusätzlich wird Muslimen befohlen, wenn sie ein Tier für den Verzehr töten, dann sollen sie das auf eine Art und Weise vollziehen, welche das kleinste Maß des Schreckens und des möglichen Leidens verursacht.Der Prophet Muhammed sagte: {Wenn ihr ein Tier schlachtet, so tut dies auf beste Weise.Man sollte sein Messer schärfen, um das Leiden des Tieres zu reduzieren.} (10)

Angesichts dieser und anderen Islamischen Texte wird eindeutig ersichtlich, dass das Einjagen von Terror in den Herzen von wehrlosen Bürgern, die gesamte Zerstörung von Gebäuden und Grundeigentümern, die Bombardierung und das Verstümmeln von unschuldigen Männern, Frauen, und Kindern allesamt verbotene und abscheuliche Taten gemäß dem Islam und den Muslimen sind. Muslime folgen einer Religion des Friedens, der Gnade, und der Vergebung, und die riesengroße Mehrheit hat nichts mit den gewaltsamen Ereignissen zu tun, die einige mit dem Islam und den Muslimen in Verbindung bringen.Wenn ein einzelner Muslim eine Tat des Terrorismus begehen sollte, würde diese Person schuldig sein, die Gesetze des Islams zu verletzen.

Fußnoten:
(1) Erzählt in Sahih Muslim, #1744, und Sahih Al-Bukhari, #3015.
(2)) Erzählt in Sahih Muslim, #1731, und Al-Tirmizi, #1408.
(3) Erzählt in Sahih Al-Bukhari, #3166, und Ibn Majah, #2686.
(4) Erzählt in Abu-Dawood, #2675.
(5) Erzählt in Sahih Al-Bukhari, #6871, und Sahih Muslim, #88.
(6) Darunter sind Töten und Verletzen zu verstehen.
(7) Erzählt in Sahih Muslim, #1678, und Sahih Al-Bukhari, #6533.
(8) Erzählt in Sahih Muslim, #2422, und Sahih Al-Bukhari, #2365.
(9). Erzählt in Sahih Muslim, #2244, und Sahih Al-Bukhari, #2466.
(10) Erzählt in Sahih Muslim, #1955, und Al-Tirmizi, #1409

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11. Mai 2008 um 20:01

Hast du den Koran gelesen?
Oder hast du bisher irgendwelche Verse aus dem Koran ausgezogen ohne überhaupt das Konzept zu verstehen?

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11. Mai 2008 um 22:36

Nur im Koran???
Die Al Quaida hat den Koran entweder gar nicht gelesen oder die angeblichen Kriegsverse falsch verstanden oder es gibt sehr viele Terroristen die den Koran nicht gelesen haben und von irgendwelchen sogenannten Predigern was hören was garnicht stimmt...
Und sowas passiert nicht nur im Islam...Und Islam hat damit nichts zu tun!

Und jetzt kommen wir zu den Bibelzitaten:


Moses ist zornig, weil nicht alle Frauen getötet wurden!

"Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?"

(4. Mose 31,14-15)

"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."

(4. Mose 31,17-18)
Todesstrafe für widerspenstige und ungehorsame Söhne!

"Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, ..."

(5. Mose 21,18-21)
Todesstrafe für vergewaltigte Mädchen, wenn sie nicht oder nicht laut genug geschrien haben!

"Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor hinausführen und sollt sie beide steinigen, dass sie sterben, die Jungfrau, weil sie nicht geschrien hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines Nächsten Braut geschändet hat; ..."

(5. Mose 22,23-24)
Todesstrafe für Homosexuelle!

"Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; ..."

(3.Mose 20,13)
Zauberinnen sollen sterben!

"Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen."

(2. Mose 22,17)
Kinder sollen zerschmettert werden!

"Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert!"

(Psalm 137,9)
Andersdenkende und Andersgläubige (sogenannte "Gottlose") sollen sterben!

"Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten! ..."

(Psalm 139,19)
Noch mehr auch gegen Frauen und Kinder gerichtete Gewalt!

"So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel."

(1. Samuel 15,3)


"Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden."

(Jesaja 13,16)


"Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen niemand übrig bleiben. Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten."

(5. Mose 2, 34-35)


"Und die ganze Beute dieser Städte und das Vieh teilten die Israeliten unter sich; aber alle Menschen erschlugen sie mit der Schärfe des Schwerts, bis sie vertilgt waren, und ließen nichts übrig, was Odem hatte."

(Josua 11,14)


"Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, "

(5. Mose 20,16-17)
Völker sollen "vertilgt" werden!

"Du wirst alle Völker vertilgen, die der HERR, dein Gott, dir geben wird. ..."

(5. Mose 7,16)
Die Bibel lehrt einen "großen und schrecklichen Gott"!

"Dazu wird der HERR, dein Gott, Angst und Schrecken unter sie senden, bis umgebracht sein wird, was übrig ist und sich verbirgt vor dir. Lass dir nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, der große und schreckliche Gott."

(5. Mose 7,20-21)
Laut Bibel soll Gott "ausrotten"!

"Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. "

(5. Mose 7,22)


So...reicht das?

Möge Gott dich rechtleiten!

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11. Mai 2008 um 22:48

Distanzierst Du Dich von Kinderschändern
die es sogar bei praktizierenden Christen, sprich Pfarrern gibt.
Deine Augen kannst nur Du selber öffnen und Du siehst dann selber wer hier Terror macht und dass diese gegen Islam Propaganda nur ein Ziel hat.
Jedenfalls nicht den Islam zu zeigen. Das kann nur jeder selber suchen und sieht dann was Islam ist, wer den Terror macht und was die Christen tun, ja siehe Bush .... Und was das mit Christentum zu tun hat oder nicht?
Rechne mal die Prozente in Deinen Reihen ...
Kein Muslim muß sich von irgendwas distanzieren was nicht mit Islam zu tun hat. Ich fühle mich nicht angesprochen. Mit Deinen Ängsten, Vermutungen und sonst was kannst Du nur selber umgehen und Dich auf den Weg machen die Wahrheit zu suchen.
Islam hat keinen Ehrenmord, keine Zwangsheirat, keinen Terrorismus und und und.
Islam ist Islam.

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11. Mai 2008 um 23:58
In Antwort auf lightking07

Nur im Koran???
Die Al Quaida hat den Koran entweder gar nicht gelesen oder die angeblichen Kriegsverse falsch verstanden oder es gibt sehr viele Terroristen die den Koran nicht gelesen haben und von irgendwelchen sogenannten Predigern was hören was garnicht stimmt...
Und sowas passiert nicht nur im Islam...Und Islam hat damit nichts zu tun!

Und jetzt kommen wir zu den Bibelzitaten:


Moses ist zornig, weil nicht alle Frauen getötet wurden!

"Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?"

(4. Mose 31,14-15)

"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."

(4. Mose 31,17-18)
Todesstrafe für widerspenstige und ungehorsame Söhne!

"Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, ..."

(5. Mose 21,18-21)
Todesstrafe für vergewaltigte Mädchen, wenn sie nicht oder nicht laut genug geschrien haben!

"Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor hinausführen und sollt sie beide steinigen, dass sie sterben, die Jungfrau, weil sie nicht geschrien hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines Nächsten Braut geschändet hat; ..."

(5. Mose 22,23-24)
Todesstrafe für Homosexuelle!

"Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; ..."

(3.Mose 20,13)
Zauberinnen sollen sterben!

"Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen."

(2. Mose 22,17)
Kinder sollen zerschmettert werden!

"Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert!"

(Psalm 137,9)
Andersdenkende und Andersgläubige (sogenannte "Gottlose") sollen sterben!

"Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten! ..."

(Psalm 139,19)
Noch mehr auch gegen Frauen und Kinder gerichtete Gewalt!

"So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel."

(1. Samuel 15,3)


"Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden."

(Jesaja 13,16)


"Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen niemand übrig bleiben. Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten."

(5. Mose 2, 34-35)


"Und die ganze Beute dieser Städte und das Vieh teilten die Israeliten unter sich; aber alle Menschen erschlugen sie mit der Schärfe des Schwerts, bis sie vertilgt waren, und ließen nichts übrig, was Odem hatte."

(Josua 11,14)


"Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, "

(5. Mose 20,16-17)
Völker sollen "vertilgt" werden!

"Du wirst alle Völker vertilgen, die der HERR, dein Gott, dir geben wird. ..."

(5. Mose 7,16)
Die Bibel lehrt einen "großen und schrecklichen Gott"!

"Dazu wird der HERR, dein Gott, Angst und Schrecken unter sie senden, bis umgebracht sein wird, was übrig ist und sich verbirgt vor dir. Lass dir nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, der große und schreckliche Gott."

(5. Mose 7,20-21)
Laut Bibel soll Gott "ausrotten"!

"Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. "

(5. Mose 7,22)


So...reicht das?

Möge Gott dich rechtleiten!

Nein reicht nicht

Das sind Zitate aus dem Alten Testament. Hast Du keine Ahnung vom Christentum und weißt nicht, dass das Neue Testament für Christen maßgeblich ist?
Das Neue Testament gibt uns einen Einblick in Jesus Leben und die zentrale Kernaussage "Liebe deinen Nächsten". Das ist ausschlaggebend für Christen, Jesus ist ihr Vorbild. Und auch ein sehr gutes Vorbild wie man meinen möchte.
Ich muss immer wieder lauthals lachen wenn ich sowas lese

***Die Al Quaida hat den Koran entweder gar nicht gelesen oder die angeblichen Kriegsverse falsch verstanden oder es gibt sehr viele Terroristen die den Koran nicht gelesen haben und von irgendwelchen sogenannten Predigern was hören was garnicht stimmt...
Und sowas passiert nicht nur im Islam...Und Islam hat damit nichts zu tun!***

.....Erstens hast Du das nicht zu bestimmen, wer hier ein "wahrer Moslem" ist und wer nicht.
Zweitens kann man etwas nur falsch verstehen, wenn es Raum für Möglichkeiten gibt, wenn der Koran aber die Ehe Muhammeds mit einem kleinen Kind und das Abschlachten von ganzen Völkern billigt und das Ausbreiten der Religion, notfalls mit Gewalt, fordert, dann ist der KORAN auch beispielsweise für den Terrorismus verantwortlich, weil er verschiedene Interpretationsmöglichkeiten bietet. Gott ist allmächtig und allwissend, meinst du nicht, dass er sich so ausdrücken kann, dass niemand auf falsche Gedanken kommt?
Wenn der liebe Gott, der Herr im Himmel, nicht gewollt hätte, dass DAS so ist, hätte er auch nicht das Erscheinen dieser Gewaltsuren gebilligt und sie wären nie erschienen.

Du klingst aber irgendwie verzweifelt.

www.exmuslime.de

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12. Mai 2008 um 14:20
In Antwort auf exmuslime

Nein reicht nicht

Das sind Zitate aus dem Alten Testament. Hast Du keine Ahnung vom Christentum und weißt nicht, dass das Neue Testament für Christen maßgeblich ist?
Das Neue Testament gibt uns einen Einblick in Jesus Leben und die zentrale Kernaussage "Liebe deinen Nächsten". Das ist ausschlaggebend für Christen, Jesus ist ihr Vorbild. Und auch ein sehr gutes Vorbild wie man meinen möchte.
Ich muss immer wieder lauthals lachen wenn ich sowas lese

***Die Al Quaida hat den Koran entweder gar nicht gelesen oder die angeblichen Kriegsverse falsch verstanden oder es gibt sehr viele Terroristen die den Koran nicht gelesen haben und von irgendwelchen sogenannten Predigern was hören was garnicht stimmt...
Und sowas passiert nicht nur im Islam...Und Islam hat damit nichts zu tun!***

.....Erstens hast Du das nicht zu bestimmen, wer hier ein "wahrer Moslem" ist und wer nicht.
Zweitens kann man etwas nur falsch verstehen, wenn es Raum für Möglichkeiten gibt, wenn der Koran aber die Ehe Muhammeds mit einem kleinen Kind und das Abschlachten von ganzen Völkern billigt und das Ausbreiten der Religion, notfalls mit Gewalt, fordert, dann ist der KORAN auch beispielsweise für den Terrorismus verantwortlich, weil er verschiedene Interpretationsmöglichkeiten bietet. Gott ist allmächtig und allwissend, meinst du nicht, dass er sich so ausdrücken kann, dass niemand auf falsche Gedanken kommt?
Wenn der liebe Gott, der Herr im Himmel, nicht gewollt hätte, dass DAS so ist, hätte er auch nicht das Erscheinen dieser Gewaltsuren gebilligt und sie wären nie erschienen.

Du klingst aber irgendwie verzweifelt.

www.exmuslime.de

Hier ist ein buch (Blubad in der Bibel) Wer lust hat kann sich das ganze mal durchlesen
Blutbad in der Bibel


Jeder Mensch hat das natürliche Bedürfnis nach Frieden. Insbesondere im Islam ist das Ziel ein friedliches Miteinander innerhalb eines Dar-us-Salam (= Haus des Friedens).
Doch manchmal ist der Kriegsfall nicht zu vermeiden, etwa im Falle eines Angriffs durch feindliche Aggressoren oder um größeres Unrecht zu verhindern. Als Beispiel soll hierzu der Angriff der Alliierten auf Deutschland im Zweiten Weltkrieg hinzugezogen werden, durch den viele unschuldige Menschenleben gerettet werden konnten und der deswegen vollkommen gerechtfertigt war.

Welche Verhaltensweisen schreibt der Islam im Kriegsfall vor?

Im Islam ist es ausdrücklich vorgeschrieben, dass im Kriegsfall beispielsweise keine alten Menschen, Frauen, Kinder und Geistliche getötet werden dürfen.
Wenn es nun schon im Kriegszustand verboten ist, diese unschuldigen Menschen zu attackieren, so ist es außerhalb eines Krieges natürlich erst recht untersagt. Deshalb sind so genannte Selbstmordanschläge und jegliche andere Attentate aus islamischer Sicht falsch und
aufs Schärfste zu verurteilen.

Trotzdem wird wieder und wieder und oftmals auch absichtlich ausschließlich- über dieses Thema diskutiert; ebenso wie über das Kopftuch der muslimischen Frau.
Als Begründung für die angebliche Gewaltbereitschaft im Islam werden sehr häufig die folgenden Verse aus dem Quran zitiert, wobei diese allerdings zumeist in einer nur verstümmelten Version wiedergegeben werden:

Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer,
mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr ein Bündnis habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen. Und wenn Allah es gewollt hätte, hätte Er ihnen Macht über euch geben können; dann hätten sie sicherlich gegen euch gekämpft. Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten; dann hat Allah euch keinen Grund gegen sie gegeben.
(4:89, 90)





Was sagt die Bibel?

Sieg von Og über Baschan
Und wir wandten uns und zogen hinauf den Weg nach Baschan. Und Og, der König von Baschan, zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk, um bei Edreï zu kämpfen. Aber der HERR sprach zu mir: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe ihn und sein ganzes Kriegsvolk mit seinem Land in deine Hände gegeben. Und du sollst mit ihm tun, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der zu Heschbon herrschte. So gab der HERR, unser Gott, auch den König Og von Baschan in unsere Hände mit seinem ganzen Kriegsvolk, dass wir ihn schlugen, bis ihm keiner übrigblieb. Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein, und es gab keine Stadt, die wir ihnen nicht nahmen: sechzig Städte, die ganze Gegend von Argob, das Königreich Ogs von Baschan, lauter Städte, die befestigt waren mit hohen Mauern, Toren und Riegeln, außerdem sehr viele offene Städte. Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, gleichwie wir an Sihon, dem König von Heschbon, taten. An allen Städten vollstreckten wir den Bann, an Männern, Frauen und Kindern.
(Deuteronomium 3, 1-6)

In anderen Übersetzungen wird der Sinn des letzten Verses deutlicher:

Wir weihten sie der Vernichtung, wie wir es mit Sihon, dem König von Heschbon, getan hatten. Wir weihten die ganze männliche Bevölkerung und die Frauen, Kinder und Greise der Vernichtung.

Diese Bibelverse werden beim Vergleich der angeblich gewaltbereite islamische Religion mit dem friedfertigen Christentum ebenso außer Acht gelassen, wie die Interpretation und der Kontext zu vorgenannten Quran Versen.

Warnung vor Gemeinschaft mit den Heiden
Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du, und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, dass du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben und sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne. Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen, dass sie andern Göttern dienen; so wird dann des HERRN Zorn entbrennen über euch und euch bald vertilgen. Sondern so sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen. Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.
(Deuteronomium 7, 1-6)



Gesetze zum Schutz der Verleumdeten und Vergewaltigten
Wenn jemand ein Mädchen zur Frau nimmt und wird ihrer überdrüssig, nachdem er zu ihr gegangen ist, und legt ihr etwas Schändliches zur Last und bringt ein böses Gerücht über sie auf und spricht: Dies Mädchen hab ich geheiratet, und als ich zu ihr ging, fand ich sie nicht als Jungfrau, so sollen Vater und Mutter des Mädchens die Zeichen ihrer Jungfräulichkeit nehmen und vor die Ältesten der Stadt im Tor bringen. Und der Vater des Mädchens soll zu den Ältesten sagen: Ich habe diesem Mann meine Tochter zur Frau gegeben; nun ist er ihrer überdrüssig geworden und legt ihr Schändliches zur Last und spricht: Ich habe deine Tochter nicht als Jungfrau gefunden. Hier aber sind die Zeichen der Jungfräulichkeit meiner Tochter. Und sie sollen die Decke vor den Ältesten der Stadt ausbreiten. Und die Ältesten der Stadt sollen den Mann nehmen und züchtigen und ihm eine Buße von hundert Silberstücken auferlegen und sie dem Vater des Mädchens geben, weil er über eine Jungfrau in Israel ein böses Gerücht aufgebracht hat. Und er soll sie als Frau behalten und darf sie sein Leben lang nicht entlassen. Ist's aber die Wahrheit, dass das Mädchen nicht mehr Jungfrau war, so soll man sie heraus vor die Tür des Hauses ihres Vaters führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen, weil sie eine Schandtat in Israel begangen und in ihres Vaters Hause Hurerei getrieben hat; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegtun.
(Deuteronomium 22, 13-21)

Was geschieht mit dem Mädchen, wenn es keinen Beweis für ihre Jungfräulichkeit gibt?
Warum erhält der Vater die Entschädigung und nicht die verleumdete Frau?
Warum muss die Frau ihr Leben lang bei diesem Mann bleiben, nachdem er sie so schlecht behandelt und gedemütigt hat?


Wenn jemand dabei ergriffen wird, dass er einer Frau beiwohnt, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, der er beigewohnt hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun.
(Deuteronomium 22, 22)


Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor hinausführen und sollt sie beide steinigen, dass sie sterben, die Jungfrau, weil sie nicht geschrien hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines Nächsten Braut geschändet hat; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegtun. Wenn aber jemand ein verlobtes Mädchen auf freiem Felde trifft und ergreift sie und wohnt ihr bei, so soll der Mann allein sterben, der ihr beigewohnt hat, aber dem Mädchen sollst du nichts tun, denn sie hat keine Sünde getan, die des Todes wert ist; sondern dies ist so, wie wenn jemand sich gegen seinen Nächsten erhöbe und ihn totschlüge. Denn er fand sie auf freiem Felde, und das verlobte Mädchen schrie, und niemand war da, der ihr half. Wenn jemand eine Jungfrau trifft, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und wohnt ihr bei und wird dabei betroffen, so soll, der ihr beigewohnt hat, ihrem Vater fünfzig Silberstücke geben und soll sie zur Frau haben, weil er ihr Gewalt angetan hat; er darf sie nicht entlassen sein Leben lang. (Deuteronomium 22, 23)

Warum muss die vergewaltigte Frau ihr Leben lang bei ihrem Peiniger bleiben?



Wenn in deiner Mitte ein Prophet aufsteht oder einer, der Träume hat, und er gibt dir ein Zeichen oder ein Wunder, und das Zeichen oder das Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, indem er sagte: `Lass uns anderen Göttern - die du nicht gekannt hast - nachlaufen und ihnen dienen!, dann sollst du nicht auf die Worte dieses Propheten hören oder auf den, der die Träume hat. Denn der HERR, euer Gott, prüft euch, um zu erkennen, ob ihr den HERRN, euren Gott, mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele liebt.
Dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr nachfolgen, und ihn sollt ihr fürchten. Seine Gebote sollt ihr halten und seiner Stimme gehorchen; ihm sollt ihr dienen und ihm anhängen.
Und jener Prophet oder der, der die Träume hat, soll getötet werden. Denn er hat Abfall vom HERRN, eurem Gott, gepredigt, der euch aus dem Land Ägypten herausgeführt und dich erlöst hat aus dem Sklavenhaus -, um dich abzubringen von dem Weg, auf dem zu gehen der HERR, dein Gott, dir geboten hat. Und du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.
Wenn dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder die Frau an deinem Busen oder dein Freund, der dir wie dein Leben ist, dich heimlich verführt, indem er sagt: Lass uns gehen und anderen Göttern dienen! - die du nicht gekannt hast, [weder] du noch deine Väter, von den Göttern der Völker, die rings um euch her sind, nahe bei dir oder fern von dir, von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde -, dann darfst du ihm nicht zu Willen sein, und du sollst seinetwegen nicht betrübt sein, nicht auf ihn hören und nicht schonen noch Mitleid [mit ihm] haben, noch ihn decken; sondern du sollst ihn unbedingt umbringen. Deine Hand soll zuerst gegen ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volkes. Und du sollst ihn steinigen, dass er stirbt. Denn er hat versucht, dich vom HERRN, deinem Gott, abzubringen, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus. []Und siehe, ist es Wahrheit, steht die Sache fest, ist dieser Gräuel in deiner Mitte verübt worden, dann sollst du die Bewohner dieser Stadt unbedingt mit der Schärfe des Schwertes erschlagen. Du sollst an ihnen und an allem, was in ihr ist, den Bann vollstrecken, auch an ihrem Vieh, mit der Schärfe des Schwertes. Und alle Beute in ihr sollst du mitten auf ihren Platz zusammentragen und die Stadt und alle Beute in ihr dem HERRN, deinem Gott, als Ganzopfer mit Feuer verbrennen. Ewig soll sie ein Schutthaufen sein, sie soll nie mehr aufgebaut werden. Und nichts von dem Gebannten soll an deiner Hand haften bleiben, damit der HERR sich von der Glut seines Zornes abwende und dir Barmherzigkeit erweise und sich über dich erbarme und dich mehre, wie er [es] deinen Vätern geschworen hat, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst, alle seine Gebote zu bewahren, die ich dir heute gebiete, dass du tust, was recht ist in den Augen des HERRN, deines Gottes.
(Deuteronomium 5, 2-19)


Solche Passagen aus der Bibel sind vielen Christen nicht bekannt oder werden schlichtweg abgestritten.

Todesstrafe für ungeratene Söhne
Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, und du sollst so das Böse aus deiner Mitte wegtun, dass ganz Israel aufhorche und sich fürchte. (Deuteronomium 22, 18-21)
Viele aus dem Kontext gerissene Verse des Quran werden aus christlichen Kreisen heftig kritisiert was ist mit diesen Bibeltexten?

Weitere Schutzbestimmungen
Wenn eine Streitsache zwischen Männern ist und sie vor Gericht kommen und man sie richtet, so soll man den, der im Recht ist, gerecht sprechen und den Schuldigen schuldig sprechen. Und wenn der Schuldige Schläge verdient hat, soll ihn der Richter hinlegen lassen, und man soll ihm vor dem Richter eine Anzahl Schläge geben nach dem Maß seiner Schuld. Wenn man ihm vierzig Schläge gegeben hat, soll man nicht weiter schlagen, damit, wenn man mehr Schläge gibt, er nicht zuviel geschlagen werde und dein Bruder entehrt werde in deinen Augen.
(Deuteronomium 25, 1-3)


Wer in die Gemeinde des HERRN nicht aufgenommen werden darf
Kein Entmannter oder Verschnittener soll in die Gemeinde des HERRN kommen. (Deuteronomium 23, 2)

Es soll auch kein Mischling in die Gemeinde des HERRN kommen; auch seine Nachkommenschaft bis ins zehnte Glied soll nicht in die Gemeinde des HERRN kommen. (Deuteronomium 23, 3)

Die Ammoniter und Moabiter sollen nicht in die Gemeinde des HERRN kommen, auch nicht ihre Nachkommen bis ins zehnte Glied; sie sollen nie hineinkommen.
(Deuteronomium 23, 4)

Widersprechen diese Aussagen nicht der Werbung christlicher Missionare?

Ankündigung von Segen und Fluch
Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen:

Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht wirst du sein auf dem Acker. Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog. Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe. Verflucht wirst du sein bei deinem Eingang und verflucht bei deinem Ausgang. Der HERR wird unter dich senden Unfrieden, Unruhe und Unglück in allem, was du unternimmst, bis du vertilgt bist und bald untergegangen bist um deines bösen Treibens willen, weil du mich verlassen hast. Der HERR wird dir die Pest anhängen, bis er dich vertilgt hat in dem Lande, in das du kommst, es einzunehmen. Der HERR wird dich schlagen mit Auszehrung, Entzündung und hitzigem Fieber, Getreidebrand und Dürre; die werden dich verfolgen, bis du umkommst. Der Himmel, der über deinem Haupt ist, wird ehern werden und die Erde unter dir eisern. Statt des Regens für dein Land wird der HERR Staub und Asche vom Himmel auf dich geben, bis du vertilgt bist. Der HERR wird dich vor deinen Feinden schlagen. Auf einem Weg wirst du wider sie ausziehen, und auf sieben Wegen wirst du vor ihnen fliehen und wirst zum Entsetzen werden für alle Reiche auf Erden. Deine Leichname werden zum Fraß werden allen Vögeln des Himmels und allen Tieren des Landes, und niemand wird sie verscheuchen. Der HERR wird dich schlagen mit ägyptischem Geschwür, mit Pocken, mit Grind und Krätze, dass du nicht geheilt werden kannst. Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Verwirrung des Geistes. Und du wirst tappen am Mittag, wie ein Blinder tappt im Dunkeln, und wirst auf deinem Wege kein Glück haben und wirst Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang, und niemand wird dir helfen. Mit einem Mädchen wirst du dich verloben; aber ein anderer wird es sich nehmen. Ein Haus wirst du bauen; aber du wirst nicht darin wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen; aber du wirst seine Früchte nicht genießen. Dein Rind wird vor deinen Augen geschlachtet werden; aber du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird vor deinem Angesicht mit Gewalt genommen und dir nicht wiedergegeben werden. Dein Schaf wird deinen Feinden gegeben werden, und niemand wird dir helfen. Deine Söhne und deine Töchter werden einem andern Volk gegeben werden, dass deine Augen zusehen müssen und täglich vor Verlangen nach ihnen vergehen, und in deinen Händen wird keine Kraft sein. Den Ertrag deines Ackers und alle deine Arbeit wird ein Volk verzehren, das du nicht kennst, und du wirst geplagt und geschunden werden dein Leben lang und wirst wahnsinnig werden bei dem, was deine Augen sehen müssen. Der HERR wird dich schlagen mit bösen Geschwüren an den Knien und Waden, dass du nicht geheilt werden kannst, von den Fußsohlen bis zum Scheitel. Der HERR wird dich und deinen König, den du über dich gesetzt hast, unter ein Volk treiben, das du nicht kennst noch deine Väter, und du wirst dort andern Göttern dienen: Holz und Steinen. Und du wirst zum Entsetzen, zum Sprichwort und zum Spott werden unter allen Völkern, zu denen der HERR dich treibt. Du wirst viel Samen auf das Feld säen, aber wenig einsammeln; denn die Heuschrecken werden's abfressen. Weinberge wirst du pflanzen und bauen, aber weder Wein trinken noch Trauben lesen; denn die Würmer werden's verzehren. Ölbäume wirst du haben in deinem ganzen Gebiet, aber du wirst dich nicht salben mit Öl; denn dein Ölbaum wird seine Frucht abwerfen. Söhne und Töchter wirst du zeugen und doch nicht behalten; denn sie werden gefangen weggeführt werden. Alle Bäume und Früchte deines Landes wird das Ungeziefer fressen. Der Fremdling, der bei dir ist, wird immer höher über dich emporsteigen; du aber wirst immer tiefer heruntersinken. Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird der Kopf sein, und du wirst der Schwanz sein.
Alle diese Flüche werden über dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilgt bist, weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht und seine Gebote und Rechte nicht gehalten hast, die er dir geboten hat. Und diese Flüche werden Zeichen und Wunder sein an dir und an deinen Nachkommen immerdar, weil du dem HERRN, deinem Gott, nicht gedient hast mit Freude und Lust deines Herzens, obwohl du Überfluss hattest an allem. Und du wirst deinem Feinde, den der HERR gegen dich schicken wird, dienen in Hunger und Durst, in Blöße und allerlei Mangel, und er wird ein eisernes Joch auf deinen Hals legen, bis er dich vertilgt hat. Der HERR wird ein Volk über dich schicken von ferne, vom Ende der Erde, wie ein Adler fliegt, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehst, ein freches Volk, das nicht Rücksicht nimmt auf die Alten und die Jungen nicht schont. Es wird verzehren die Jungtiere deines Viehs und den Ertrag deines Ackers, bis du vertilgt bist, und wird dir nichts übriglassen vom Korn, Wein und Öl und vom Jungvieh deiner Rinder und Schafe, bis es dich umgebracht hat. Es wird dich ängstigen in allen deinen Städten, bis es niedergeworfen hat deine hohen und festen Mauern, auf die du dich verlässt, in deinem ganzen Lande; und du wirst geängstigt werden in allen deinen Städten, in deinem ganzen Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. Du wirst die Frucht deines Leibes, das Fleisch deiner Söhne und deiner Töchter, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird. Ein Mann unter euch, der zuvor verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, wird seinem Bruder und der Frau in seinen Armen und dem Sohn, der noch übrig ist von seinen Söhnen, nichts gönnen von dem Fleisch seiner Söhne, das er isst, weil ihm nichts übriggeblieben ist von allem Gut in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in allen deinen Städten. Eine Frau unter euch, die zuvor so verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, dass sie nicht einmal versucht hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, vor Verwöhnung und Wohlleben, die wird dem Mann in ihren Armen und ihrem Sohn und ihrer Tochter nicht gönnen die Nachgeburt, die von ihr ausgegangen ist, und ihr Kind, das sie geboren hat; denn sie wird beides vor Mangel an allem heimlich essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in deinen Städten. Wenn du nicht darauf hältst, dass du alle Worte dieses Gesetzes tust, die in diesem Buch geschrieben sind, und nicht fürchtest diesen herrlichen und heiligen Namen, den HERRN, deinen Gott, so wird der HERR schrecklich mit dir umgehen und dich und deine Nachkommen schlagen mit großen und anhaltenden Plagen, mit bösen und anhaltenden Krankheiten.
(Deuteronomium 28, 15-59)

Mit welchem Recht wird dem Islam, wird dem Quran Gewaltverherrlichung unterstellt und das Christentum respektive die Bibel als durch und durch friedfertig bezeichnet?
Warum werden bei jeder Diskussion über die Religionen angeblich zur Gewalt aufrufende Verse des Qurans hervorgezerrt und eben solche Passagen der Bibel negiert?


Und Sihon zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk zum Kampf nach Jahaz. Aber der HERR, unser Gott, gab ihn vor unsern Augen dahin, dass wir ihn schlugen mit seinen Söhnen und seinem ganzen Kriegsvolk. Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen niemand übrigbleiben. Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten. Von Aroër an, das am Ufer des Arnon liegt, und von der Stadt im Bachtal bis nach Gilead war keine Stadt, die sich vor uns schützen konnte; der HERR, unser Gott, gab alles vor unsern Augen dahin. Nur zu dem Lande der Ammoniter kamst du nicht, weder zum Ufer des Jabbok noch zu den Städten auf dem Gebirge, ganz wie uns der HERR, unser Gott, geboten hatte.
(Deuteronomium 2, 32-37)

In anderen Bibelübersetzungen steht folgender Wortlaut, aus dem die Bedeutung präziser hervorgeht:

Damals eroberten wir alle seine Städte. Wir weihten die ganze männliche Bevölkerung, die Frauen, die Kinder und die Greise der Vernichtung; keinen ließen wir überleben. (Deuteronomium 2, 34)


Kriegsgesetze
Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen. Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen und sollst essen von der Beute deiner Feinde, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. So sollst du mit allen Städten tun, die sehr fern von dir liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören. Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, damit sie euch nicht lehren, all die Gräuel zu tun, die sie im Dienst ihrer Götter treiben, und ihr euch so versündigt an dem HERRN, eurem Gott.
(Deuteronomium 20, 13-18)

Jericho wird erobert und zerstört
Aber diese Stadt und alles, was darin ist, soll dem Bann des HERRN verfallen sein. Nur die ... Rahab soll am Leben bleiben und alle, die mit ihr im Hause sind; denn sie hat die Boten verborgen, die wir aussandten. Allein hütet euch vor dem Gebannten und lasst euch nicht gelüsten, etwas von dem Gebannten zu nehmen und das Lager Israels in Bann und Unglück zu bringen. Aber alles Silber und Gold samt dem kupfernen und eisernen Gerät soll dem HERRN geheiligt sein, dass es zum Schatz des HERRN komme. Da erhob das Volk ein Kriegsgeschrei, und man blies die Posaunen. Und als das Volk den Hall der Posaunen hörte, erhob es ein großes Kriegsgeschrei. Da fiel die Mauer um, und das Volk stieg zur Stadt hinauf, ein jeder stracks vor sich hin. So eroberten sie die Stadt und vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwerts, an Mann und Weib, jung und alt, Rindern, Schafen und Eseln. Aber Josua sprach zu den beiden Männern, die das Land erkundet hatten: Geht in das Haus der ... und führt die Frau von da heraus mit allem, was sie hat, wie ihr es ihr geschworen habt. Da gingen die Männer, die Kundschafter, hinein und führten Rahab heraus samt ihrem Vater und ihrer Mutter und ihren Brüdern und alles, was sie hatte, und ihr ganzes Geschlecht und brachten sie außerhalb des Lagers Israels unter. Aber die Stadt verbrannten sie mit Feuer und alles, was darin war. Nur das Silber und Gold und die kupfernen und eisernen Geräte taten sie zum Schatz in das Haus des HERRN. Rahab aber, die ... samt dem Hause ihres Vaters und alles, was sie hatte, ließ Josua leben. Und sie blieb in Israel wohnen bis auf diesen Tag, weil sie die Boten verborgen hatte, die Josua gesandt hatte, um Jericho auszukundschaften. Zu dieser Zeit ließ Josua schwören: Verflucht vor dem HERRN sei der Mann, der sich aufmacht und diese Stadt Jericho wieder aufbaut! Wenn er ihren Grund legt, das koste ihn seinen erstgeborenen Sohn, und wenn er ihre Tore setzt, das koste ihn seinen jüngsten Sohn! So war der HERR mit Josua, dass man ihn rühmte im ganzen Lande.
(Josua 6, 17-27)


Die Bibel friedlich, der Quran kriegerisch?


Nun zieh hin und schlage Amalek! Und vollstreckt den Bann an ihnen, an allem, was es hat, und verschone ihn nicht, [sondern] töte Mann und Frau, Kind und Säugling, Rind und Schaf, Kamel und Esel!
(Samuel 15,3)


Eroberung der Stadt Ai
Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und verzage nicht! Nimm mit dir das ganze Kriegsvolk und mache dich auf und zieh hinauf nach Ai! Sieh, ich habe den König von Ai samt seinem Volk in seiner Stadt und seinem Land in deine Hände gegeben. Und du sollst mit Ai und seinem König tun, wie du mit Jericho und seinem König getan hast, nur dass ihr die Beute und das Vieh unter euch teilen sollt. Lege einen Hinterhalt hinter die Stadt! [] Da sprach der HERR zu Josua: Strecke die Lanze in deiner Hand aus auf Ai zu; denn ich will es in deine Hand geben. Und als Josua die Lanze in seiner Hand gegen die Stadt ausstreckte, da brach der Hinterhalt eilends auf aus seinem Versteck, und sie liefen, nachdem er seine Hand ausgestreckt hatte, und kamen in die Stadt und nahmen sie ein und eilten und steckten sie mit Feuer an. Und die Männer von Ai wandten sich um und sahen hinter sich und sahen den Rauch der Stadt aufsteigen gen Himmel und vermochten nicht zu fliehen, weder hierhin noch dorthin. Denn das Volk, das zur Wüste floh, kehrte um gegen die, die ihnen nachjagten. Und als Josua und ganz Israel sahen, dass der Hinterhalt die Stadt eingenommen hatte, weil von der Stadt Rauch aufstieg, kehrten sie um und schlugen die Männer von Ai. Und die in der Stadt kamen auch heraus ihnen entgegen, und die Männer von Ai gerieten mitten unter Israel, von hierher und von dorther. Und sie erschlugen sie, bis niemand mehr von ihnen übrigblieb noch entrinnen konnte, und ergriffen den König von Ai lebendig und brachten ihn zu Josua. Und als Israel alle Einwohner von Ai getötet hatte auf dem Felde und in der Wüste, wohin sie ihnen nachgejagt waren, und alle durch die Schärfe des Schwerts gefallen und umgekommen waren, da kehrte sich ganz Israel gegen Ai und schlug es mit der Schärfe des Schwerts. Und alle, die an diesem Tage fielen, Männer und Frauen, waren zwölftausend, alle Leute von Ai. Josua aber zog nicht eher seine Hand zurück, mit der er die Lanze ausgestreckt hatte, bis der Bann vollstreckt war an allen Einwohnern von Ai. Nur das Vieh und die Beute der Stadt teilte Israel unter sich nach dem Wort des HERRN, das er Josua geboten hatte. Und Josua brannte Ai nieder und machte es zu einem Schutthaufen für immer, der noch heute daliegt, und ließ den König von Ai an einen Baum hängen bis zum Abend. Als aber die Sonne untergegangen war, gebot er, dass man seinen Leichnam vom Baum nehmen sollte, und sie warfen ihn unter das Stadttor und machten einen großen Steinhaufen über ihm, der bis auf diesen Tag da ist. (Josua 8, 1-29)

Josuas Sieg bei Gibeon und Eroberung des südlichen Kanaan
Und der HERR erschreckte sie vor Israel, dass sie eine große Schlacht schlugen bei Gibeon, und sie jagten ihnen nach, den Weg hinab nach Bet-Horon, und schlugen sie bis nach Aseka und Makkeda hin. Und als sie vor Israel flohen den Weg hinab nach Bet-Horon, ließ der HERR große Steine vom Himmel auf sie fallen bis Aseka, dass sie starben. Und von ihnen starben viel mehr durch die Hagelsteine, als die Israeliten mit dem Schwert töteten. Damals redete Josua mit dem HERRN an dem Tage, da der HERR die Amoriter vor den Israeliten dahingab, und er sprach in Gegenwart Israels: Sonne, steh still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon! Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte. Ist dies nicht geschrieben im Buch des Redlichen? So blieb die Sonne stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen fast einen ganzen Tag. Und es war kein Tag diesem gleich, weder vorher noch danach, dass der HERR so auf die Stimme eines Menschen hörte; denn der HERR stritt für Israel. Josua aber kehrte ins Lager nach Gilgal zurück und ganz Israel mit ihm.
Aber die fünf Könige waren geflohen und hatten sich versteckt in der Höhle bei Makkeda. Da wurde Josua angesagt: Wir haben die fünf Könige gefunden, verborgen in der Höhle bei Makkeda. Josua sprach: So wälzt große Steine vor den Eingang der Höhle und stellt Männer davor, die sie bewachen; ihr aber, bleibt nicht stehen, sondern jagt euren Feinden nach und fasst sie von hinten; lasst sie nicht in ihre Städte entrinnen; denn der HERR, euer Gott, hat sie in eure Hände gegeben. Und als Josua und Israel sie ganz geschlagen hatten in dieser sehr großen Schlacht - was übrigblieb von ihnen, entkam in die festen Städte -, da kam das ganze Volk ins Lager zurück zu Josua nach Makkeda mit Frieden, und es wagte niemand, gegen Israel seine Zunge zu regen. Josua aber sprach: Macht den Eingang der Höhle auf und bringt die fünf Könige heraus zu mir! Sie taten so und brachten die fünf Könige zu ihm aus der Höhle: den König von Jerusalem, den König von Hebron, den König von Jarmut, den König von Lachisch, den König von Eglon. Als aber die fünf Könige zu ihm herausgebracht waren, rief Josua alle Männer Israels zu sich und sprach zu den Obersten des Kriegsvolks, die mit ihm zogen: Kommt her und setzt eure Füße auf den Nacken dieser Könige. Und sie kamen und setzten ihre Füße auf ihren Nacken. Und Josua sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht, seid getrost und unverzagt; denn ebenso wird der HERR allen euren Feinden tun, gegen die ihr kämpft. Und Josua schlug sie danach tot und hängte sie an fünf Bäume, und sie hingen an den Bäumen bis zum Abend. Als aber die Sonne untergegangen war, gebot er, dass man sie von den Bäumen nehmen und in die Höhle werfen sollte, in die sie sich verkrochen hatten. Und sie legten große Steine vor den Eingang der Höhle. Die sind noch da bis auf diesen Tag.
An diesem Tag eroberte Josua auch Makkeda und schlug es mit der Schärfe des Schwerts samt seinem König und vollstreckte den Bann an der Stadt und an allen, die darin waren, und ließ niemand übrig und tat mit dem König von Makkeda, wie er mit dem König von Jericho getan hatte. Da zogen Josua und ganz Israel mit ihm von Makkeda nach Libna und kämpften gegen Libna. Und der HERR gab auch dieses mit seinem König in die Hand Israels; und er schlug die Stadt mit der Schärfe des Schwerts und alle, die darin waren, und ließ niemand darin übrig und tat mit ihrem König, wie er mit dem König von Jericho getan hatte. Danach zogen Josua und ganz Israel mit ihm von Libna nach Lachisch, und er belagerte die Stadt und kämpfte gegen sie. Und der HERR gab auch Lachisch in die Hände Israels, dass sie es am nächsten Tag eroberten und es schlugen mit der Schärfe des Schwerts und alle, die darin waren, ganz wie sie mit Libna getan hatten. Zu dieser Zeit zog Horam, der König von Geser, hinauf, um Lachisch zu helfen; aber Josua schlug ihn und sein Kriegsvolk, bis niemand übrigblieb. Und Josua zog von Lachisch mit ganz Israel nach Eglon und belagerte die Stadt und kämpfte gegen sie; und sie eroberten sie an diesem Tag und schlugen sie mit der Schärfe des Schwerts, und Josua vollstreckte den Bann an allen, die darin waren, an diesem Tage, ganz wie er mit Lachisch getan hatte. Danach zog Josua hinauf mit ganz Israel von Eglon nach Hebron, und sie kämpften gegen die Stadt und eroberten sie und schlugen sie mit der Schärfe des Schwerts, samt ihrem König und allen ihren Städten und allen, die darin waren; und er ließ niemand übrig, ganz wie er mit Eglon getan hatte, und vollstreckte an ihm den Bann und an allen, die darin waren. Da kehrte Josua um mit ganz Israel nach Debir und kämpfte gegen die Stadt und eroberte sie samt ihrem König und allen ihren Städten, und sie schlugen sie mit der Schärfe des Schwerts und vollstreckten den Bann an allen, die darin waren, und er ließ niemand übrig. Wie er mit Hebron getan hatte und wie er mit Libna und seinem König getan hatte, so tat er auch mit Debir und seinem König. So schlug Josua das ganze Land auf dem Gebirge und im Süden und im Hügelland und an den Abhängen mit allen seinen Königen und ließ niemand übrig und vollstreckte den Bann an allem, was Odem hatte, wie der HERR, der Gott Israels, geboten hatte. Und er schlug sie von Kadesch-Barnea an bis Gaza und das ganze Land Goschen bis Gibeon und unterwarf alle diese Könige mit ihrem Lande auf einmal; denn der HERR, der Gott Israels, stritt für Israel.
(Josua 10, 10-42)


Und siehe, ein Mann Gottes kam von Juda auf das Wort des HERRN hin nach Bethel, während Jerobeam noch auf dem Altar stand und opferte. Und er rief gegen den Altar auf das Wort des HERRN hin und sprach: Altar, Altar! So spricht der HERR: Siehe, es wird ein Sohn dem Hause David geboren werden, mit Namen Josia; der wird auf dir schlachten die Priester der Höhen, die auf dir opfern, und wird Menschengebein auf dir verbrennen.
(1. Könige 13, 1-2)


Siehe, ich will Unheil über dich bringen und dich vertilgen samt deinen Nachkommen und will von Ahab ausrotten, was männlich ist, bis auf den letzten Mann in Israel.
(1. Könige 21, 21)

Weitere Weissagung vom Untergang Babels und von der Erlösung Israels
Du, Babel, warst mein Hammer, meine Kriegswaffe; durch dich habe ich Völker zerschmettert und Königreiche zerstört. Durch dich habe ich Rosse und Reiter zerschmettert, Wagen und Fahrer. Durch dich habe ich Männer und Frauen zerschmettert, Alte und Junge, Jünglinge und Jungfrauen. Durch dich habe ich Hirten und Herden zerschmettert, Bauern und Gespanne und Fürsten und Herren. Aber nun will ich Babel und allen Bewohnern von Chaldäa vergelten alle ihre Bosheit, die sie an Zion begangen haben, vor euren Augen, spricht der HERR. Siehe, ich will an dich, du Berg des Verderbens, der du Verderben gebracht hast über alle Welt, spricht der HERR. Ich will meine Hand wider dich ausstrecken und dich von den Felsen herabwälzen und will einen verbrannten Berg aus dir machen, dass man weder Ecksteine noch Grundsteine aus dir nehmen kann, sondern eine ewige Wüste sollst du sein, spricht der HERR.
(Jeremia 51, 20-26)


Gottes Gericht über Babel
Wer da gefunden wird, wird erstochen, und wen man aufgreift, wird durchs Schwert fallen. Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden.
Denn siehe, ich will die Meder gegen sie erwecken, die nicht Silber suchen oder nach Gold fragen, sondern die Jünglinge mit Bogen erschießen und sich der Frucht des Leibes nicht erbarmen und die Kinder nicht schonen.
(Jesaja 13, 15-18)


Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden. (Hosea 14, 2)


Die sieben Sendschreiben
Siehe, ich werfe sie aufs Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken, und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, dass ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde geben einem jeden von euch nach euren Werken. [] und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen, wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!
(Johannes Offenbarung 2, 22-29)


Nun könnte die Frage aufkommen, warum Gott in der Bibel das rücksichtslose Töten von Frauen und Kindern befohlen hat und dieses im Islam verboten ist, obwohl doch in beiden Religionen an ein und denselben Gott geglaubt wird.
Doch an dieser Stelle soll noch einmal ganz deutlich gesagt werden, dass die Bibel in ihrer heutigen Form nicht mehr dem Original entspricht sie ist von Menschenhand geändert und verfälscht worden. Sogar in der Bibel selbst findet sich folgende Aussage:

"Wie könnt ihr sagen: Weise sind wir, und das Gesetz des Herrn ist bei uns? Ja! Aber der Lügengriffel der Schreiber hat es zur Lüge gemacht."
(Jeremia 8, 8)

Sinn und Zweck dieses Kapitels ist es vielmehr, den Vorwurf zu entkräften, der Islam sei eine Religion der Gewalt bzw. im Christentum würde durch die Bibel ausschließlich pazifistisches Gedankengut vertreten.

Ein oftmals verwendetes Gegenargument lautet, dass diese Aussagen dem Alten Testament entnommen sind und somit für heutige Christen nicht mehr relevant wären.
Folgender Vers aus der Bibel sollte allerdings zu denken geben:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
(Johannes 1,1)

Ausgehend von der Trinität muss doch angenommen werden, dass Jesus (a.s.) Gott ist und Gott hat schon immer existiert folglich müssen auch die Aussagen des Alten Testaments auf Jesus (a.s.) zutreffen und ihm zugeschrieben werden.
Im Neuen Testament findet sich außerdem kein Widerruf des Alten Testaments und auch keine Kritik desselben.


Aussagen des Neuen Testaments

Entzweiungen um Jesu willen

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.
(Matthäus 10, 34-39)


"Ich bin gekommen, um ein Feuer auf der Erde anzuzünden, und ich wünschte, es würde schon brennen. Aber mir steht eine Taufe bevor und ich bin sehr bedrückt, bis sie vollzogen ist. Denkt ihr vielleicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Entzweiung. Denn von jetzt an wird es so sein: Wenn fünf Menschen in einem Haus wohnen, werden sich drei gegen zwei stellen und zwei gegen drei. Der Vater wird gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter wird gegen die Schwiegertochter sein und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter."
(Lukas 12, 49-53)

Von Nachfolge und Selbstverleugnung
Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.
(Lukas 14, 26-27)


Dann fragte Jesus die Jünger: "Als ich euch ohne Geldbeutel, Vorratstasche und Sandalen aussandte, habt ihr da etwas entbehren müssen?" "Nein, gar nichts," antworteten sie. "Aber jetzt," sagte er, "nehmt Geldbeutel und Vorratstasche mit, wenn ihr sie habt. Und wer nichts davon hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich ein Schwert kaufen. Denn auch das folgende Schriftwort muss sich noch an mir erfüllen: Er wurde zu den Aufrührern gerechnet. Doch alles, was mich betrifft, ist jetzt bald vollendet." Die Jünger sagten: "Herr, hier sind zwei Schwerter." "Das genügt," sagte er.
(Lukas 22, 35-38)


Ist Jesus (a.s.) gekommen um die alten Gesetze zu verändern?

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.
(Matthäus 5, 17-19)


"Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht."
(Johannes Offenbarung 22, 19)

Trotz dieser eindeutigen Aussagen äußert sich Paulus schließlich anders zu der Thematik und widerspricht oben genannten Aussagen:

Von diesem Fluch des Gesetzes hat uns Christus erlöst. Als er den Tod am Kreuz starb, hat er diesen Fluch auf sich genommen, so wie es vorausgesagt war: Wer am Kreuz hängt, der ist verflucht.
(Galater 3, 13)


Und als acht Tage um waren und man das Kind beschneiden musste, gab man ihm den Namen Jesus, wie er genannt war von dem Engel, ehe er im Mutterleib empfangen war.
(Lukas 2, 21)

Sowohl Jesus (a.s.) als auch alle anderen Propheten vor ihm waren beschnitten.
Durch wen wurde dieser von Gott festgesetzte Ritus abgeschafft? Von Paulus:

Ich aber, liebe Brüder, wenn ich die Beschneidung noch predige, warum leide ich dann Verfolgung? Dann wäre das Ärgernis des Kreuzes aufgehoben.
(Galater 5, 11)


Jesus (a.s.) hat, ebenso wie alle anderen Propheten vor ihm, kein Schweinefleisch gegessen aufgrund der von Gott erlassenen Gesetze:

das Schwein, denn es hat wohl durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer; darum soll es euch unrein sein.
(Levitikus 11, 7)


Mit welchem Recht hat Paulus diese Vorschriften außer Kraft gesetzt?


Warum übertreten deine Jünger die Satzungen der Ältesten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Satzungen willen? Denn Gott hat geboten (2. Mose 20,12; 21,17): Du sollst Vater und Mutter ehren; wer aber Vater und Mutter flucht, der soll des Todes sterben. (Matthäus 15, 2-4)

Jesus (a.s.) kritisiert hier offenkundig das Übertreten der Gesetze aus dem Alten Testament.


Jesus aber ging zum Ölberg. Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie. Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu ihm, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.
(Johannes 8, 1-7)

Dieser Vers kommt in keinem der ältesten Manuskripte vor. Wann und mit welchem Zweck ist er eingefügt worden?

Es liegt allein bei Allah, die Gesetze zu erlassen und gegebenenfalls zu ändern und es steht dem Menschen nicht zu, dies zu kritisieren oder in Frage zu stellen.
Interessanterweise werden von Menschen erlassene Gesetze schnell und oftmals vorbehaltlos übernommen und akzeptiert, die Gesetze des Allmächtigen, des Schöpfers aller Dinge und aller Lebewesen, werden hingegen angezweifelt und verunglimpft.

Wir haben dich nur gesandt als Barmherzigkeit für alle Welt. (21: 107)

Was hindert einen gläubigen Menschen daran, nach Adam, Mose, Noah, Abraham und Jesus (a.s.) auch den letzten aller Propheten, Muhammad , zu akzeptieren?

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11. Oktober 2012 um 18:45

Nur so kann ich es verstehen....
Meiner Ansicht nach, hat der Koran zwei Seiten, eine böse und eine gute. Nur daher kann ich verstehen, warum der Großteil der friedlichen Muslime die bösen Muslime rechtfertigt und verteilidigt. Weil der Koran auch das böse rechtfertigt.

Wie gesagt nur der Großteil der friedlichen Muslime rechtfertigen dies. Außerdem können die ja nichts gegen tun.. Kommt jetzt...

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11. Oktober 2012 um 19:25

Schlumpfine
es trifft aber nicht auf alle muslime zu. Es gibt auch die andere Seite.....

wo sind die bösen Texte dazu......woher die Terroristen ihre Gewaltrechtfertigungen hernehmen....

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21. Oktober 2012 um 17:09

Da
da muss ich dir widersprechen. Terroristen, sowie Salofisten nehmen ihr Handeln aus dem Koran. Denn das wird auch von denen selbst bezeugt, dass sie das in Namen Allahs machen usw.

Im Gegensatz zu anderen Muslimen sind diese Fundamentalisten, von daher nicht auf dich persönlich beziehen....

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16. Januar 2013 um 21:16

@Deutschland
Es gab den sogenannten Nahkle-Überfall, von Mohammed befohlen und von einem gewissen ABdullah ibn Jahsh ausgeführt, den ich als terroristischen Akt werten würde. Eine Karawane der Quraisch aus Syrien kommend Richtung Mekka wurde überfallen. Die Menschen wurden getötet und man hat Beute gemacht. Und das noch zur Zeit der hl. Monate. Die Araber hatten damals einen Pakt untereinander, dass man sich während der hl. Monate nicht überfällt. Der wurde schonungslos gebrochen vom Propheten. Dazu gibt es sogar im Koran Offenbarungen. Von damals entstammt auch die Offenbarung, dass Jede fünfte Beuteanteil Allah und dem Propheten zustehen. Den Rest konnten sich die Männer unter sich aufteilen.

Bezieht man so einen Überfall in unsere heutige Zeit, dass unschuldige Händler getötet werden um einen Stamm zu schädigen, dann kann man von einem terroristischen Anschlag sprechen.

Und den Koran kann man wie jedes Glaubensbuch stets selektiv auslegen, denn der Koran deklariert nicht wann und zu welchen Umständen ein Krieg denn herrschen soll. Herrscht bereits Krieg, wenn man vertrieben wurde? Oder erst dann, wenn der "erste Schuss" fällt? Das ist das Problem aller Glaubensbücher, denn sie sind unwissenschaftlich geschrieben. Ihre Sprache und Wörter sind keiner nachvollziehbaren Terminologie unter geordnet. Man kann die Terminologien nur erahnen, wenn man eine Prophetenbiographie gelesen hat.

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16. Januar 2013 um 21:25
In Antwort auf ela976

Da
da muss ich dir widersprechen. Terroristen, sowie Salofisten nehmen ihr Handeln aus dem Koran. Denn das wird auch von denen selbst bezeugt, dass sie das in Namen Allahs machen usw.

Im Gegensatz zu anderen Muslimen sind diese Fundamentalisten, von daher nicht auf dich persönlich beziehen....

@ela
Es gibt zwei Sorten von Fundamentalisten: Einmal diejenigen, die aus dem Koran die gewaltbereiten Verse picken und den dar Al-Islam auf die ganze Welt ausbreiten wollen und eben Jene, die sich aus dem Koran quasi nur die mekkanischen Verse ziehe und diese als Beispiel für die Barmherzigkeit ihrer Religion heranführen, denn im Koran gibt es beides. Es kommt nur darauf an inwiefern man die Abrogation deklariert.
Letztere sind mir lieber. Aber dennoch sprechen beide Gruppen einem Buch mehr Autorität zu, als es vertragen kann.

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16. Januar 2013 um 21:47
In Antwort auf lightking07

Hier ist ein buch (Blubad in der Bibel) Wer lust hat kann sich das ganze mal durchlesen
Blutbad in der Bibel


Jeder Mensch hat das natürliche Bedürfnis nach Frieden. Insbesondere im Islam ist das Ziel ein friedliches Miteinander innerhalb eines Dar-us-Salam (= Haus des Friedens).
Doch manchmal ist der Kriegsfall nicht zu vermeiden, etwa im Falle eines Angriffs durch feindliche Aggressoren oder um größeres Unrecht zu verhindern. Als Beispiel soll hierzu der Angriff der Alliierten auf Deutschland im Zweiten Weltkrieg hinzugezogen werden, durch den viele unschuldige Menschenleben gerettet werden konnten und der deswegen vollkommen gerechtfertigt war.

Welche Verhaltensweisen schreibt der Islam im Kriegsfall vor?

Im Islam ist es ausdrücklich vorgeschrieben, dass im Kriegsfall beispielsweise keine alten Menschen, Frauen, Kinder und Geistliche getötet werden dürfen.
Wenn es nun schon im Kriegszustand verboten ist, diese unschuldigen Menschen zu attackieren, so ist es außerhalb eines Krieges natürlich erst recht untersagt. Deshalb sind so genannte Selbstmordanschläge und jegliche andere Attentate aus islamischer Sicht falsch und
aufs Schärfste zu verurteilen.

Trotzdem wird wieder und wieder und oftmals auch absichtlich ausschließlich- über dieses Thema diskutiert; ebenso wie über das Kopftuch der muslimischen Frau.
Als Begründung für die angebliche Gewaltbereitschaft im Islam werden sehr häufig die folgenden Verse aus dem Quran zitiert, wobei diese allerdings zumeist in einer nur verstümmelten Version wiedergegeben werden:

Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer,
mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr ein Bündnis habt, und die zu euch kommen, weil ihre Herzen davor zurückschrecken, gegen euch oder gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen. Und wenn Allah es gewollt hätte, hätte Er ihnen Macht über euch geben können; dann hätten sie sicherlich gegen euch gekämpft. Darum, wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen, sondern euch Frieden bieten; dann hat Allah euch keinen Grund gegen sie gegeben.
(4:89, 90)





Was sagt die Bibel?

Sieg von Og über Baschan
Und wir wandten uns und zogen hinauf den Weg nach Baschan. Und Og, der König von Baschan, zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk, um bei Edreï zu kämpfen. Aber der HERR sprach zu mir: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe ihn und sein ganzes Kriegsvolk mit seinem Land in deine Hände gegeben. Und du sollst mit ihm tun, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der zu Heschbon herrschte. So gab der HERR, unser Gott, auch den König Og von Baschan in unsere Hände mit seinem ganzen Kriegsvolk, dass wir ihn schlugen, bis ihm keiner übrigblieb. Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein, und es gab keine Stadt, die wir ihnen nicht nahmen: sechzig Städte, die ganze Gegend von Argob, das Königreich Ogs von Baschan, lauter Städte, die befestigt waren mit hohen Mauern, Toren und Riegeln, außerdem sehr viele offene Städte. Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, gleichwie wir an Sihon, dem König von Heschbon, taten. An allen Städten vollstreckten wir den Bann, an Männern, Frauen und Kindern.
(Deuteronomium 3, 1-6)

In anderen Übersetzungen wird der Sinn des letzten Verses deutlicher:

Wir weihten sie der Vernichtung, wie wir es mit Sihon, dem König von Heschbon, getan hatten. Wir weihten die ganze männliche Bevölkerung und die Frauen, Kinder und Greise der Vernichtung.

Diese Bibelverse werden beim Vergleich der angeblich gewaltbereite islamische Religion mit dem friedfertigen Christentum ebenso außer Acht gelassen, wie die Interpretation und der Kontext zu vorgenannten Quran Versen.

Warnung vor Gemeinschaft mit den Heiden
Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du, und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, dass du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben und sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne. Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen, dass sie andern Göttern dienen; so wird dann des HERRN Zorn entbrennen über euch und euch bald vertilgen. Sondern so sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen. Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.
(Deuteronomium 7, 1-6)



Gesetze zum Schutz der Verleumdeten und Vergewaltigten
Wenn jemand ein Mädchen zur Frau nimmt und wird ihrer überdrüssig, nachdem er zu ihr gegangen ist, und legt ihr etwas Schändliches zur Last und bringt ein böses Gerücht über sie auf und spricht: Dies Mädchen hab ich geheiratet, und als ich zu ihr ging, fand ich sie nicht als Jungfrau, so sollen Vater und Mutter des Mädchens die Zeichen ihrer Jungfräulichkeit nehmen und vor die Ältesten der Stadt im Tor bringen. Und der Vater des Mädchens soll zu den Ältesten sagen: Ich habe diesem Mann meine Tochter zur Frau gegeben; nun ist er ihrer überdrüssig geworden und legt ihr Schändliches zur Last und spricht: Ich habe deine Tochter nicht als Jungfrau gefunden. Hier aber sind die Zeichen der Jungfräulichkeit meiner Tochter. Und sie sollen die Decke vor den Ältesten der Stadt ausbreiten. Und die Ältesten der Stadt sollen den Mann nehmen und züchtigen und ihm eine Buße von hundert Silberstücken auferlegen und sie dem Vater des Mädchens geben, weil er über eine Jungfrau in Israel ein böses Gerücht aufgebracht hat. Und er soll sie als Frau behalten und darf sie sein Leben lang nicht entlassen. Ist's aber die Wahrheit, dass das Mädchen nicht mehr Jungfrau war, so soll man sie heraus vor die Tür des Hauses ihres Vaters führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen, weil sie eine Schandtat in Israel begangen und in ihres Vaters Hause Hurerei getrieben hat; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegtun.
(Deuteronomium 22, 13-21)

Was geschieht mit dem Mädchen, wenn es keinen Beweis für ihre Jungfräulichkeit gibt?
Warum erhält der Vater die Entschädigung und nicht die verleumdete Frau?
Warum muss die Frau ihr Leben lang bei diesem Mann bleiben, nachdem er sie so schlecht behandelt und gedemütigt hat?


Wenn jemand dabei ergriffen wird, dass er einer Frau beiwohnt, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, der er beigewohnt hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun.
(Deuteronomium 22, 22)


Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor hinausführen und sollt sie beide steinigen, dass sie sterben, die Jungfrau, weil sie nicht geschrien hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines Nächsten Braut geschändet hat; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegtun. Wenn aber jemand ein verlobtes Mädchen auf freiem Felde trifft und ergreift sie und wohnt ihr bei, so soll der Mann allein sterben, der ihr beigewohnt hat, aber dem Mädchen sollst du nichts tun, denn sie hat keine Sünde getan, die des Todes wert ist; sondern dies ist so, wie wenn jemand sich gegen seinen Nächsten erhöbe und ihn totschlüge. Denn er fand sie auf freiem Felde, und das verlobte Mädchen schrie, und niemand war da, der ihr half. Wenn jemand eine Jungfrau trifft, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und wohnt ihr bei und wird dabei betroffen, so soll, der ihr beigewohnt hat, ihrem Vater fünfzig Silberstücke geben und soll sie zur Frau haben, weil er ihr Gewalt angetan hat; er darf sie nicht entlassen sein Leben lang. (Deuteronomium 22, 23)

Warum muss die vergewaltigte Frau ihr Leben lang bei ihrem Peiniger bleiben?



Wenn in deiner Mitte ein Prophet aufsteht oder einer, der Träume hat, und er gibt dir ein Zeichen oder ein Wunder, und das Zeichen oder das Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, indem er sagte: `Lass uns anderen Göttern - die du nicht gekannt hast - nachlaufen und ihnen dienen!, dann sollst du nicht auf die Worte dieses Propheten hören oder auf den, der die Träume hat. Denn der HERR, euer Gott, prüft euch, um zu erkennen, ob ihr den HERRN, euren Gott, mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele liebt.
Dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr nachfolgen, und ihn sollt ihr fürchten. Seine Gebote sollt ihr halten und seiner Stimme gehorchen; ihm sollt ihr dienen und ihm anhängen.
Und jener Prophet oder der, der die Träume hat, soll getötet werden. Denn er hat Abfall vom HERRN, eurem Gott, gepredigt, der euch aus dem Land Ägypten herausgeführt und dich erlöst hat aus dem Sklavenhaus -, um dich abzubringen von dem Weg, auf dem zu gehen der HERR, dein Gott, dir geboten hat. Und du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen.
Wenn dein Bruder, der Sohn deiner Mutter, oder dein Sohn oder deine Tochter oder die Frau an deinem Busen oder dein Freund, der dir wie dein Leben ist, dich heimlich verführt, indem er sagt: Lass uns gehen und anderen Göttern dienen! - die du nicht gekannt hast, [weder] du noch deine Väter, von den Göttern der Völker, die rings um euch her sind, nahe bei dir oder fern von dir, von einem Ende der Erde bis zum anderen Ende der Erde -, dann darfst du ihm nicht zu Willen sein, und du sollst seinetwegen nicht betrübt sein, nicht auf ihn hören und nicht schonen noch Mitleid [mit ihm] haben, noch ihn decken; sondern du sollst ihn unbedingt umbringen. Deine Hand soll zuerst gegen ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volkes. Und du sollst ihn steinigen, dass er stirbt. Denn er hat versucht, dich vom HERRN, deinem Gott, abzubringen, der dich herausgeführt hat aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus. []Und siehe, ist es Wahrheit, steht die Sache fest, ist dieser Gräuel in deiner Mitte verübt worden, dann sollst du die Bewohner dieser Stadt unbedingt mit der Schärfe des Schwertes erschlagen. Du sollst an ihnen und an allem, was in ihr ist, den Bann vollstrecken, auch an ihrem Vieh, mit der Schärfe des Schwertes. Und alle Beute in ihr sollst du mitten auf ihren Platz zusammentragen und die Stadt und alle Beute in ihr dem HERRN, deinem Gott, als Ganzopfer mit Feuer verbrennen. Ewig soll sie ein Schutthaufen sein, sie soll nie mehr aufgebaut werden. Und nichts von dem Gebannten soll an deiner Hand haften bleiben, damit der HERR sich von der Glut seines Zornes abwende und dir Barmherzigkeit erweise und sich über dich erbarme und dich mehre, wie er [es] deinen Vätern geschworen hat, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst, alle seine Gebote zu bewahren, die ich dir heute gebiete, dass du tust, was recht ist in den Augen des HERRN, deines Gottes.
(Deuteronomium 5, 2-19)


Solche Passagen aus der Bibel sind vielen Christen nicht bekannt oder werden schlichtweg abgestritten.

Todesstrafe für ungeratene Söhne
Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, und du sollst so das Böse aus deiner Mitte wegtun, dass ganz Israel aufhorche und sich fürchte. (Deuteronomium 22, 18-21)
Viele aus dem Kontext gerissene Verse des Quran werden aus christlichen Kreisen heftig kritisiert was ist mit diesen Bibeltexten?

Weitere Schutzbestimmungen
Wenn eine Streitsache zwischen Männern ist und sie vor Gericht kommen und man sie richtet, so soll man den, der im Recht ist, gerecht sprechen und den Schuldigen schuldig sprechen. Und wenn der Schuldige Schläge verdient hat, soll ihn der Richter hinlegen lassen, und man soll ihm vor dem Richter eine Anzahl Schläge geben nach dem Maß seiner Schuld. Wenn man ihm vierzig Schläge gegeben hat, soll man nicht weiter schlagen, damit, wenn man mehr Schläge gibt, er nicht zuviel geschlagen werde und dein Bruder entehrt werde in deinen Augen.
(Deuteronomium 25, 1-3)


Wer in die Gemeinde des HERRN nicht aufgenommen werden darf
Kein Entmannter oder Verschnittener soll in die Gemeinde des HERRN kommen. (Deuteronomium 23, 2)

Es soll auch kein Mischling in die Gemeinde des HERRN kommen; auch seine Nachkommenschaft bis ins zehnte Glied soll nicht in die Gemeinde des HERRN kommen. (Deuteronomium 23, 3)

Die Ammoniter und Moabiter sollen nicht in die Gemeinde des HERRN kommen, auch nicht ihre Nachkommen bis ins zehnte Glied; sie sollen nie hineinkommen.
(Deuteronomium 23, 4)

Widersprechen diese Aussagen nicht der Werbung christlicher Missionare?

Ankündigung von Segen und Fluch
Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen:

Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht wirst du sein auf dem Acker. Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog. Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe. Verflucht wirst du sein bei deinem Eingang und verflucht bei deinem Ausgang. Der HERR wird unter dich senden Unfrieden, Unruhe und Unglück in allem, was du unternimmst, bis du vertilgt bist und bald untergegangen bist um deines bösen Treibens willen, weil du mich verlassen hast. Der HERR wird dir die Pest anhängen, bis er dich vertilgt hat in dem Lande, in das du kommst, es einzunehmen. Der HERR wird dich schlagen mit Auszehrung, Entzündung und hitzigem Fieber, Getreidebrand und Dürre; die werden dich verfolgen, bis du umkommst. Der Himmel, der über deinem Haupt ist, wird ehern werden und die Erde unter dir eisern. Statt des Regens für dein Land wird der HERR Staub und Asche vom Himmel auf dich geben, bis du vertilgt bist. Der HERR wird dich vor deinen Feinden schlagen. Auf einem Weg wirst du wider sie ausziehen, und auf sieben Wegen wirst du vor ihnen fliehen und wirst zum Entsetzen werden für alle Reiche auf Erden. Deine Leichname werden zum Fraß werden allen Vögeln des Himmels und allen Tieren des Landes, und niemand wird sie verscheuchen. Der HERR wird dich schlagen mit ägyptischem Geschwür, mit Pocken, mit Grind und Krätze, dass du nicht geheilt werden kannst. Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Verwirrung des Geistes. Und du wirst tappen am Mittag, wie ein Blinder tappt im Dunkeln, und wirst auf deinem Wege kein Glück haben und wirst Gewalt und Unrecht leiden müssen dein Leben lang, und niemand wird dir helfen. Mit einem Mädchen wirst du dich verloben; aber ein anderer wird es sich nehmen. Ein Haus wirst du bauen; aber du wirst nicht darin wohnen. Einen Weinberg wirst du pflanzen; aber du wirst seine Früchte nicht genießen. Dein Rind wird vor deinen Augen geschlachtet werden; aber du wirst nicht davon essen. Dein Esel wird vor deinem Angesicht mit Gewalt genommen und dir nicht wiedergegeben werden. Dein Schaf wird deinen Feinden gegeben werden, und niemand wird dir helfen. Deine Söhne und deine Töchter werden einem andern Volk gegeben werden, dass deine Augen zusehen müssen und täglich vor Verlangen nach ihnen vergehen, und in deinen Händen wird keine Kraft sein. Den Ertrag deines Ackers und alle deine Arbeit wird ein Volk verzehren, das du nicht kennst, und du wirst geplagt und geschunden werden dein Leben lang und wirst wahnsinnig werden bei dem, was deine Augen sehen müssen. Der HERR wird dich schlagen mit bösen Geschwüren an den Knien und Waden, dass du nicht geheilt werden kannst, von den Fußsohlen bis zum Scheitel. Der HERR wird dich und deinen König, den du über dich gesetzt hast, unter ein Volk treiben, das du nicht kennst noch deine Väter, und du wirst dort andern Göttern dienen: Holz und Steinen. Und du wirst zum Entsetzen, zum Sprichwort und zum Spott werden unter allen Völkern, zu denen der HERR dich treibt. Du wirst viel Samen auf das Feld säen, aber wenig einsammeln; denn die Heuschrecken werden's abfressen. Weinberge wirst du pflanzen und bauen, aber weder Wein trinken noch Trauben lesen; denn die Würmer werden's verzehren. Ölbäume wirst du haben in deinem ganzen Gebiet, aber du wirst dich nicht salben mit Öl; denn dein Ölbaum wird seine Frucht abwerfen. Söhne und Töchter wirst du zeugen und doch nicht behalten; denn sie werden gefangen weggeführt werden. Alle Bäume und Früchte deines Landes wird das Ungeziefer fressen. Der Fremdling, der bei dir ist, wird immer höher über dich emporsteigen; du aber wirst immer tiefer heruntersinken. Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird der Kopf sein, und du wirst der Schwanz sein.
Alle diese Flüche werden über dich kommen und dich verfolgen und treffen, bis du vertilgt bist, weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht und seine Gebote und Rechte nicht gehalten hast, die er dir geboten hat. Und diese Flüche werden Zeichen und Wunder sein an dir und an deinen Nachkommen immerdar, weil du dem HERRN, deinem Gott, nicht gedient hast mit Freude und Lust deines Herzens, obwohl du Überfluss hattest an allem. Und du wirst deinem Feinde, den der HERR gegen dich schicken wird, dienen in Hunger und Durst, in Blöße und allerlei Mangel, und er wird ein eisernes Joch auf deinen Hals legen, bis er dich vertilgt hat. Der HERR wird ein Volk über dich schicken von ferne, vom Ende der Erde, wie ein Adler fliegt, ein Volk, dessen Sprache du nicht verstehst, ein freches Volk, das nicht Rücksicht nimmt auf die Alten und die Jungen nicht schont. Es wird verzehren die Jungtiere deines Viehs und den Ertrag deines Ackers, bis du vertilgt bist, und wird dir nichts übriglassen vom Korn, Wein und Öl und vom Jungvieh deiner Rinder und Schafe, bis es dich umgebracht hat. Es wird dich ängstigen in allen deinen Städten, bis es niedergeworfen hat deine hohen und festen Mauern, auf die du dich verlässt, in deinem ganzen Lande; und du wirst geängstigt werden in allen deinen Städten, in deinem ganzen Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. Du wirst die Frucht deines Leibes, das Fleisch deiner Söhne und deiner Töchter, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird. Ein Mann unter euch, der zuvor verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, wird seinem Bruder und der Frau in seinen Armen und dem Sohn, der noch übrig ist von seinen Söhnen, nichts gönnen von dem Fleisch seiner Söhne, das er isst, weil ihm nichts übriggeblieben ist von allem Gut in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in allen deinen Städten. Eine Frau unter euch, die zuvor so verwöhnt und in Üppigkeit gelebt hat, dass sie nicht einmal versucht hat, ihre Fußsohle auf die Erde zu setzen, vor Verwöhnung und Wohlleben, die wird dem Mann in ihren Armen und ihrem Sohn und ihrer Tochter nicht gönnen die Nachgeburt, die von ihr ausgegangen ist, und ihr Kind, das sie geboren hat; denn sie wird beides vor Mangel an allem heimlich essen in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird in deinen Städten. Wenn du nicht darauf hältst, dass du alle Worte dieses Gesetzes tust, die in diesem Buch geschrieben sind, und nicht fürchtest diesen herrlichen und heiligen Namen, den HERRN, deinen Gott, so wird der HERR schrecklich mit dir umgehen und dich und deine Nachkommen schlagen mit großen und anhaltenden Plagen, mit bösen und anhaltenden Krankheiten.
(Deuteronomium 28, 15-59)

Mit welchem Recht wird dem Islam, wird dem Quran Gewaltverherrlichung unterstellt und das Christentum respektive die Bibel als durch und durch friedfertig bezeichnet?
Warum werden bei jeder Diskussion über die Religionen angeblich zur Gewalt aufrufende Verse des Qurans hervorgezerrt und eben solche Passagen der Bibel negiert?


Und Sihon zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk zum Kampf nach Jahaz. Aber der HERR, unser Gott, gab ihn vor unsern Augen dahin, dass wir ihn schlugen mit seinen Söhnen und seinem ganzen Kriegsvolk. Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen niemand übrigbleiben. Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten. Von Aroër an, das am Ufer des Arnon liegt, und von der Stadt im Bachtal bis nach Gilead war keine Stadt, die sich vor uns schützen konnte; der HERR, unser Gott, gab alles vor unsern Augen dahin. Nur zu dem Lande der Ammoniter kamst du nicht, weder zum Ufer des Jabbok noch zu den Städten auf dem Gebirge, ganz wie uns der HERR, unser Gott, geboten hatte.
(Deuteronomium 2, 32-37)

In anderen Bibelübersetzungen steht folgender Wortlaut, aus dem die Bedeutung präziser hervorgeht:

Damals eroberten wir alle seine Städte. Wir weihten die ganze männliche Bevölkerung, die Frauen, die Kinder und die Greise der Vernichtung; keinen ließen wir überleben. (Deuteronomium 2, 34)


Kriegsgesetze
Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen. Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen und sollst essen von der Beute deiner Feinde, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. So sollst du mit allen Städten tun, die sehr fern von dir liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören. Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, damit sie euch nicht lehren, all die Gräuel zu tun, die sie im Dienst ihrer Götter treiben, und ihr euch so versündigt an dem HERRN, eurem Gott.
(Deuteronomium 20, 13-18)

Jericho wird erobert und zerstört
Aber diese Stadt und alles, was darin ist, soll dem Bann des HERRN verfallen sein. Nur die ... Rahab soll am Leben bleiben und alle, die mit ihr im Hause sind; denn sie hat die Boten verborgen, die wir aussandten. Allein hütet euch vor dem Gebannten und lasst euch nicht gelüsten, etwas von dem Gebannten zu nehmen und das Lager Israels in Bann und Unglück zu bringen. Aber alles Silber und Gold samt dem kupfernen und eisernen Gerät soll dem HERRN geheiligt sein, dass es zum Schatz des HERRN komme. Da erhob das Volk ein Kriegsgeschrei, und man blies die Posaunen. Und als das Volk den Hall der Posaunen hörte, erhob es ein großes Kriegsgeschrei. Da fiel die Mauer um, und das Volk stieg zur Stadt hinauf, ein jeder stracks vor sich hin. So eroberten sie die Stadt und vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwerts, an Mann und Weib, jung und alt, Rindern, Schafen und Eseln. Aber Josua sprach zu den beiden Männern, die das Land erkundet hatten: Geht in das Haus der ... und führt die Frau von da heraus mit allem, was sie hat, wie ihr es ihr geschworen habt. Da gingen die Männer, die Kundschafter, hinein und führten Rahab heraus samt ihrem Vater und ihrer Mutter und ihren Brüdern und alles, was sie hatte, und ihr ganzes Geschlecht und brachten sie außerhalb des Lagers Israels unter. Aber die Stadt verbrannten sie mit Feuer und alles, was darin war. Nur das Silber und Gold und die kupfernen und eisernen Geräte taten sie zum Schatz in das Haus des HERRN. Rahab aber, die ... samt dem Hause ihres Vaters und alles, was sie hatte, ließ Josua leben. Und sie blieb in Israel wohnen bis auf diesen Tag, weil sie die Boten verborgen hatte, die Josua gesandt hatte, um Jericho auszukundschaften. Zu dieser Zeit ließ Josua schwören: Verflucht vor dem HERRN sei der Mann, der sich aufmacht und diese Stadt Jericho wieder aufbaut! Wenn er ihren Grund legt, das koste ihn seinen erstgeborenen Sohn, und wenn er ihre Tore setzt, das koste ihn seinen jüngsten Sohn! So war der HERR mit Josua, dass man ihn rühmte im ganzen Lande.
(Josua 6, 17-27)


Die Bibel friedlich, der Quran kriegerisch?


Nun zieh hin und schlage Amalek! Und vollstreckt den Bann an ihnen, an allem, was es hat, und verschone ihn nicht, [sondern] töte Mann und Frau, Kind und Säugling, Rind und Schaf, Kamel und Esel!
(Samuel 15,3)


Eroberung der Stadt Ai
Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und verzage nicht! Nimm mit dir das ganze Kriegsvolk und mache dich auf und zieh hinauf nach Ai! Sieh, ich habe den König von Ai samt seinem Volk in seiner Stadt und seinem Land in deine Hände gegeben. Und du sollst mit Ai und seinem König tun, wie du mit Jericho und seinem König getan hast, nur dass ihr die Beute und das Vieh unter euch teilen sollt. Lege einen Hinterhalt hinter die Stadt! [] Da sprach der HERR zu Josua: Strecke die Lanze in deiner Hand aus auf Ai zu; denn ich will es in deine Hand geben. Und als Josua die Lanze in seiner Hand gegen die Stadt ausstreckte, da brach der Hinterhalt eilends auf aus seinem Versteck, und sie liefen, nachdem er seine Hand ausgestreckt hatte, und kamen in die Stadt und nahmen sie ein und eilten und steckten sie mit Feuer an. Und die Männer von Ai wandten sich um und sahen hinter sich und sahen den Rauch der Stadt aufsteigen gen Himmel und vermochten nicht zu fliehen, weder hierhin noch dorthin. Denn das Volk, das zur Wüste floh, kehrte um gegen die, die ihnen nachjagten. Und als Josua und ganz Israel sahen, dass der Hinterhalt die Stadt eingenommen hatte, weil von der Stadt Rauch aufstieg, kehrten sie um und schlugen die Männer von Ai. Und die in der Stadt kamen auch heraus ihnen entgegen, und die Männer von Ai gerieten mitten unter Israel, von hierher und von dorther. Und sie erschlugen sie, bis niemand mehr von ihnen übrigblieb noch entrinnen konnte, und ergriffen den König von Ai lebendig und brachten ihn zu Josua. Und als Israel alle Einwohner von Ai getötet hatte auf dem Felde und in der Wüste, wohin sie ihnen nachgejagt waren, und alle durch die Schärfe des Schwerts gefallen und umgekommen waren, da kehrte sich ganz Israel gegen Ai und schlug es mit der Schärfe des Schwerts. Und alle, die an diesem Tage fielen, Männer und Frauen, waren zwölftausend, alle Leute von Ai. Josua aber zog nicht eher seine Hand zurück, mit der er die Lanze ausgestreckt hatte, bis der Bann vollstreckt war an allen Einwohnern von Ai. Nur das Vieh und die Beute der Stadt teilte Israel unter sich nach dem Wort des HERRN, das er Josua geboten hatte. Und Josua brannte Ai nieder und machte es zu einem Schutthaufen für immer, der noch heute daliegt, und ließ den König von Ai an einen Baum hängen bis zum Abend. Als aber die Sonne untergegangen war, gebot er, dass man seinen Leichnam vom Baum nehmen sollte, und sie warfen ihn unter das Stadttor und machten einen großen Steinhaufen über ihm, der bis auf diesen Tag da ist. (Josua 8, 1-29)

Josuas Sieg bei Gibeon und Eroberung des südlichen Kanaan
Und der HERR erschreckte sie vor Israel, dass sie eine große Schlacht schlugen bei Gibeon, und sie jagten ihnen nach, den Weg hinab nach Bet-Horon, und schlugen sie bis nach Aseka und Makkeda hin. Und als sie vor Israel flohen den Weg hinab nach Bet-Horon, ließ der HERR große Steine vom Himmel auf sie fallen bis Aseka, dass sie starben. Und von ihnen starben viel mehr durch die Hagelsteine, als die Israeliten mit dem Schwert töteten. Damals redete Josua mit dem HERRN an dem Tage, da der HERR die Amoriter vor den Israeliten dahingab, und er sprach in Gegenwart Israels: Sonne, steh still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon! Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte. Ist dies nicht geschrieben im Buch des Redlichen? So blieb die Sonne stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen fast einen ganzen Tag. Und es war kein Tag diesem gleich, weder vorher noch danach, dass der HERR so auf die Stimme eines Menschen hörte; denn der HERR stritt für Israel. Josua aber kehrte ins Lager nach Gilgal zurück und ganz Israel mit ihm.
Aber die fünf Könige waren geflohen und hatten sich versteckt in der Höhle bei Makkeda. Da wurde Josua angesagt: Wir haben die fünf Könige gefunden, verborgen in der Höhle bei Makkeda. Josua sprach: So wälzt große Steine vor den Eingang der Höhle und stellt Männer davor, die sie bewachen; ihr aber, bleibt nicht stehen, sondern jagt euren Feinden nach und fasst sie von hinten; lasst sie nicht in ihre Städte entrinnen; denn der HERR, euer Gott, hat sie in eure Hände gegeben. Und als Josua und Israel sie ganz geschlagen hatten in dieser sehr großen Schlacht - was übrigblieb von ihnen, entkam in die festen Städte -, da kam das ganze Volk ins Lager zurück zu Josua nach Makkeda mit Frieden, und es wagte niemand, gegen Israel seine Zunge zu regen. Josua aber sprach: Macht den Eingang der Höhle auf und bringt die fünf Könige heraus zu mir! Sie taten so und brachten die fünf Könige zu ihm aus der Höhle: den König von Jerusalem, den König von Hebron, den König von Jarmut, den König von Lachisch, den König von Eglon. Als aber die fünf Könige zu ihm herausgebracht waren, rief Josua alle Männer Israels zu sich und sprach zu den Obersten des Kriegsvolks, die mit ihm zogen: Kommt her und setzt eure Füße auf den Nacken dieser Könige. Und sie kamen und setzten ihre Füße auf ihren Nacken. Und Josua sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht, seid getrost und unverzagt; denn ebenso wird der HERR allen euren Feinden tun, gegen die ihr kämpft. Und Josua schlug sie danach tot und hängte sie an fünf Bäume, und sie hingen an den Bäumen bis zum Abend. Als aber die Sonne untergegangen war, gebot er, dass man sie von den Bäumen nehmen und in die Höhle werfen sollte, in die sie sich verkrochen hatten. Und sie legten große Steine vor den Eingang der Höhle. Die sind noch da bis auf diesen Tag.
An diesem Tag eroberte Josua auch Makkeda und schlug es mit der Schärfe des Schwerts samt seinem König und vollstreckte den Bann an der Stadt und an allen, die darin waren, und ließ niemand übrig und tat mit dem König von Makkeda, wie er mit dem König von Jericho getan hatte. Da zogen Josua und ganz Israel mit ihm von Makkeda nach Libna und kämpften gegen Libna. Und der HERR gab auch dieses mit seinem König in die Hand Israels; und er schlug die Stadt mit der Schärfe des Schwerts und alle, die darin waren, und ließ niemand darin übrig und tat mit ihrem König, wie er mit dem König von Jericho getan hatte. Danach zogen Josua und ganz Israel mit ihm von Libna nach Lachisch, und er belagerte die Stadt und kämpfte gegen sie. Und der HERR gab auch Lachisch in die Hände Israels, dass sie es am nächsten Tag eroberten und es schlugen mit der Schärfe des Schwerts und alle, die darin waren, ganz wie sie mit Libna getan hatten. Zu dieser Zeit zog Horam, der König von Geser, hinauf, um Lachisch zu helfen; aber Josua schlug ihn und sein Kriegsvolk, bis niemand übrigblieb. Und Josua zog von Lachisch mit ganz Israel nach Eglon und belagerte die Stadt und kämpfte gegen sie; und sie eroberten sie an diesem Tag und schlugen sie mit der Schärfe des Schwerts, und Josua vollstreckte den Bann an allen, die darin waren, an diesem Tage, ganz wie er mit Lachisch getan hatte. Danach zog Josua hinauf mit ganz Israel von Eglon nach Hebron, und sie kämpften gegen die Stadt und eroberten sie und schlugen sie mit der Schärfe des Schwerts, samt ihrem König und allen ihren Städten und allen, die darin waren; und er ließ niemand übrig, ganz wie er mit Eglon getan hatte, und vollstreckte an ihm den Bann und an allen, die darin waren. Da kehrte Josua um mit ganz Israel nach Debir und kämpfte gegen die Stadt und eroberte sie samt ihrem König und allen ihren Städten, und sie schlugen sie mit der Schärfe des Schwerts und vollstreckten den Bann an allen, die darin waren, und er ließ niemand übrig. Wie er mit Hebron getan hatte und wie er mit Libna und seinem König getan hatte, so tat er auch mit Debir und seinem König. So schlug Josua das ganze Land auf dem Gebirge und im Süden und im Hügelland und an den Abhängen mit allen seinen Königen und ließ niemand übrig und vollstreckte den Bann an allem, was Odem hatte, wie der HERR, der Gott Israels, geboten hatte. Und er schlug sie von Kadesch-Barnea an bis Gaza und das ganze Land Goschen bis Gibeon und unterwarf alle diese Könige mit ihrem Lande auf einmal; denn der HERR, der Gott Israels, stritt für Israel.
(Josua 10, 10-42)


Und siehe, ein Mann Gottes kam von Juda auf das Wort des HERRN hin nach Bethel, während Jerobeam noch auf dem Altar stand und opferte. Und er rief gegen den Altar auf das Wort des HERRN hin und sprach: Altar, Altar! So spricht der HERR: Siehe, es wird ein Sohn dem Hause David geboren werden, mit Namen Josia; der wird auf dir schlachten die Priester der Höhen, die auf dir opfern, und wird Menschengebein auf dir verbrennen.
(1. Könige 13, 1-2)


Siehe, ich will Unheil über dich bringen und dich vertilgen samt deinen Nachkommen und will von Ahab ausrotten, was männlich ist, bis auf den letzten Mann in Israel.
(1. Könige 21, 21)

Weitere Weissagung vom Untergang Babels und von der Erlösung Israels
Du, Babel, warst mein Hammer, meine Kriegswaffe; durch dich habe ich Völker zerschmettert und Königreiche zerstört. Durch dich habe ich Rosse und Reiter zerschmettert, Wagen und Fahrer. Durch dich habe ich Männer und Frauen zerschmettert, Alte und Junge, Jünglinge und Jungfrauen. Durch dich habe ich Hirten und Herden zerschmettert, Bauern und Gespanne und Fürsten und Herren. Aber nun will ich Babel und allen Bewohnern von Chaldäa vergelten alle ihre Bosheit, die sie an Zion begangen haben, vor euren Augen, spricht der HERR. Siehe, ich will an dich, du Berg des Verderbens, der du Verderben gebracht hast über alle Welt, spricht der HERR. Ich will meine Hand wider dich ausstrecken und dich von den Felsen herabwälzen und will einen verbrannten Berg aus dir machen, dass man weder Ecksteine noch Grundsteine aus dir nehmen kann, sondern eine ewige Wüste sollst du sein, spricht der HERR.
(Jeremia 51, 20-26)


Gottes Gericht über Babel
Wer da gefunden wird, wird erstochen, und wen man aufgreift, wird durchs Schwert fallen. Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden.
Denn siehe, ich will die Meder gegen sie erwecken, die nicht Silber suchen oder nach Gold fragen, sondern die Jünglinge mit Bogen erschießen und sich der Frucht des Leibes nicht erbarmen und die Kinder nicht schonen.
(Jesaja 13, 15-18)


Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden. (Hosea 14, 2)


Die sieben Sendschreiben
Siehe, ich werfe sie aufs Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken, und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, dass ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde geben einem jeden von euch nach euren Werken. [] und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen, wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!
(Johannes Offenbarung 2, 22-29)


Nun könnte die Frage aufkommen, warum Gott in der Bibel das rücksichtslose Töten von Frauen und Kindern befohlen hat und dieses im Islam verboten ist, obwohl doch in beiden Religionen an ein und denselben Gott geglaubt wird.
Doch an dieser Stelle soll noch einmal ganz deutlich gesagt werden, dass die Bibel in ihrer heutigen Form nicht mehr dem Original entspricht sie ist von Menschenhand geändert und verfälscht worden. Sogar in der Bibel selbst findet sich folgende Aussage:

"Wie könnt ihr sagen: Weise sind wir, und das Gesetz des Herrn ist bei uns? Ja! Aber der Lügengriffel der Schreiber hat es zur Lüge gemacht."
(Jeremia 8, 8)

Sinn und Zweck dieses Kapitels ist es vielmehr, den Vorwurf zu entkräften, der Islam sei eine Religion der Gewalt bzw. im Christentum würde durch die Bibel ausschließlich pazifistisches Gedankengut vertreten.

Ein oftmals verwendetes Gegenargument lautet, dass diese Aussagen dem Alten Testament entnommen sind und somit für heutige Christen nicht mehr relevant wären.
Folgender Vers aus der Bibel sollte allerdings zu denken geben:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
(Johannes 1,1)

Ausgehend von der Trinität muss doch angenommen werden, dass Jesus (a.s.) Gott ist und Gott hat schon immer existiert folglich müssen auch die Aussagen des Alten Testaments auf Jesus (a.s.) zutreffen und ihm zugeschrieben werden.
Im Neuen Testament findet sich außerdem kein Widerruf des Alten Testaments und auch keine Kritik desselben.


Aussagen des Neuen Testaments

Entzweiungen um Jesu willen

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.
(Matthäus 10, 34-39)


"Ich bin gekommen, um ein Feuer auf der Erde anzuzünden, und ich wünschte, es würde schon brennen. Aber mir steht eine Taufe bevor und ich bin sehr bedrückt, bis sie vollzogen ist. Denkt ihr vielleicht, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Entzweiung. Denn von jetzt an wird es so sein: Wenn fünf Menschen in einem Haus wohnen, werden sich drei gegen zwei stellen und zwei gegen drei. Der Vater wird gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter wird gegen die Schwiegertochter sein und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter."
(Lukas 12, 49-53)

Von Nachfolge und Selbstverleugnung
Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.
(Lukas 14, 26-27)


Dann fragte Jesus die Jünger: "Als ich euch ohne Geldbeutel, Vorratstasche und Sandalen aussandte, habt ihr da etwas entbehren müssen?" "Nein, gar nichts," antworteten sie. "Aber jetzt," sagte er, "nehmt Geldbeutel und Vorratstasche mit, wenn ihr sie habt. Und wer nichts davon hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich ein Schwert kaufen. Denn auch das folgende Schriftwort muss sich noch an mir erfüllen: Er wurde zu den Aufrührern gerechnet. Doch alles, was mich betrifft, ist jetzt bald vollendet." Die Jünger sagten: "Herr, hier sind zwei Schwerter." "Das genügt," sagte er.
(Lukas 22, 35-38)


Ist Jesus (a.s.) gekommen um die alten Gesetze zu verändern?

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.
(Matthäus 5, 17-19)


"Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht."
(Johannes Offenbarung 22, 19)

Trotz dieser eindeutigen Aussagen äußert sich Paulus schließlich anders zu der Thematik und widerspricht oben genannten Aussagen:

Von diesem Fluch des Gesetzes hat uns Christus erlöst. Als er den Tod am Kreuz starb, hat er diesen Fluch auf sich genommen, so wie es vorausgesagt war: Wer am Kreuz hängt, der ist verflucht.
(Galater 3, 13)


Und als acht Tage um waren und man das Kind beschneiden musste, gab man ihm den Namen Jesus, wie er genannt war von dem Engel, ehe er im Mutterleib empfangen war.
(Lukas 2, 21)

Sowohl Jesus (a.s.) als auch alle anderen Propheten vor ihm waren beschnitten.
Durch wen wurde dieser von Gott festgesetzte Ritus abgeschafft? Von Paulus:

Ich aber, liebe Brüder, wenn ich die Beschneidung noch predige, warum leide ich dann Verfolgung? Dann wäre das Ärgernis des Kreuzes aufgehoben.
(Galater 5, 11)


Jesus (a.s.) hat, ebenso wie alle anderen Propheten vor ihm, kein Schweinefleisch gegessen aufgrund der von Gott erlassenen Gesetze:

das Schwein, denn es hat wohl durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer; darum soll es euch unrein sein.
(Levitikus 11, 7)


Mit welchem Recht hat Paulus diese Vorschriften außer Kraft gesetzt?


Warum übertreten deine Jünger die Satzungen der Ältesten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen. Er antwortete und sprach zu ihnen: Warum übertretet denn ihr Gottes Gebot um eurer Satzungen willen? Denn Gott hat geboten (2. Mose 20,12; 21,17): Du sollst Vater und Mutter ehren; wer aber Vater und Mutter flucht, der soll des Todes sterben. (Matthäus 15, 2-4)

Jesus (a.s.) kritisiert hier offenkundig das Übertreten der Gesetze aus dem Alten Testament.


Jesus aber ging zum Ölberg. Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm, und er setzte sich und lehrte sie. Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau zu ihm, beim Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten. Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.
(Johannes 8, 1-7)

Dieser Vers kommt in keinem der ältesten Manuskripte vor. Wann und mit welchem Zweck ist er eingefügt worden?

Es liegt allein bei Allah, die Gesetze zu erlassen und gegebenenfalls zu ändern und es steht dem Menschen nicht zu, dies zu kritisieren oder in Frage zu stellen.
Interessanterweise werden von Menschen erlassene Gesetze schnell und oftmals vorbehaltlos übernommen und akzeptiert, die Gesetze des Allmächtigen, des Schöpfers aller Dinge und aller Lebewesen, werden hingegen angezweifelt und verunglimpft.

Wir haben dich nur gesandt als Barmherzigkeit für alle Welt. (21: 107)

Was hindert einen gläubigen Menschen daran, nach Adam, Mose, Noah, Abraham und Jesus (a.s.) auch den letzten aller Propheten, Muhammad , zu akzeptieren?

@Lightking
In der Bibel wimmelt es von Blutbädern. Da hast du recht

Vergleiche die Geschichte mal mit den Banu Quraiza. Hast du Ibn Ishaq zu Hause?

Hier:

Schließlich mußten sich die Quraiza ergeben, und der Prophet ließ sie im Gehöft der Bint Harith, einer Frau vom Stamme Nadjjar, einsperren. Sodann begab er sich zum Markt von Medina, dort, wo heute noch der Markt ist, und befahl, einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die Quraiza geholt und Gruppe um Gruppe in den Gräben enthauptet. Darunter befanden sich auch der Feind Gottes Huyayy ibn Achtab und das Stammesoberhaupt Ka'b ibn Asad.

Das ist aus Ibn Ishaq. Die Frauen und Kinder wurden später auf dem Sklavenmarkt gegen Waffen und Kamele eingetauscht. Sieht nach einem Blutbad aus, oder?

Zwischen Islam und Christentum gibt aus kaum Unterschiede in der Perversion der Gewalttaten. Beide haben gehörig Dreck am stecken.

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17. Januar 2013 um 16:39

@Nuala86
Danke

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20. Januar 2013 um 23:07

@revolution
Es gibt immer darauf an aus welcher Sicht man die Dinge interpretiert. Aber wenn man eine Propheten Biographie ließt, dann kann man schon sagen, dass der islamische Prophet Aktionen veranstaltete, die man aus unserer heutigen Sicht als terroristische Akte bezeichnen kann. Und dass jede Religion sowas ablehnt - genau das ist Schwachsinn. Religionen - vor Allem die abrahamitischen - haben einen sehr gewaltverherrlichenden Kern. Das kann man eigentlich nicht mehr abstreiten.

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21. Januar 2013 um 0:02

@nurunalur
..."Den passenden Pulli mit dieser Aufschrift kaufe ich mir bald auch noch, damit die Leute mal merken das es auch Muslime gibt die sich vom Terrorismus fern halten. Leider denken die Menschen hier bei mir nämlich, dass in jedem Muslim ein Terrorist steckt."...

Ich bedauere dich sehr für dieses Gefühl. Ich weiß, dass du bestimmt oft mit anderen Augen gesehen wirst. Aber ich kenne das Gefühl zu gut. Wenn ich mich mit Muslimen unterhalte war ich auch schon oft der dreckige Kaafir.

..."Wie auch immer.... Es gibt so viele Verse im Koran die sich härter anhören als sie sind. Meine Schwiegereltern und mein Hoca der auch Sheikh ist, haben den Quran bis aufs kleinste Detail studiert und keiner von denen ist der Meinung das Terrorismus auch nur annähernd mit dem Islam zu vereinbaren ist,aber um das zu verstehen muss man auch mal tiefer blicken beim Quran lesen"...

Es kommt darauf an mit welcher Terminologie man den Begriff "Terrorismus" unterstreicht. Was ist Terrorismus? War William Wallace ein Freiheitskämpfer oder Terrorist? Er hat für die Unabhängigkeit Schottlands gekämpft, aber gleichzeit Tausende von unschuldigen englischen Bürgern abgeschlachtet. Wir müssen erstmal den Begriff deklarieren.

Und die Verse hören sich nicht härter an als sie sind. Das sieht man in jedem scharialischen Land. Man kann die Verse verharmlosen, wenn man sie selektiv auslegt.

..."Dieses Buch ist nicht einfach zu verstehen und deswegen finde ich es immer wieder lustig wie manche andersgläubige und auch selbst Ungläubige immer meinen den Quran besser deuten zu können als die Muslime, die schließlich danach leben und ihr Leben nach diesem wunderschönen Buch ausrichten. "...

Das ist eine Nullwert Aussage. Nur weil Jemand sich Muslim nennt, heißt es nicht automatisch, dass er mehr Ahnung haben muss. Wie gesagt: Im Koran wird offen Gewalt ausgelegt. Das kann man nicht abstreiten. Es wird von Mord, Töten und Bestrafungen geschrieben. Man kann diese Verse wenn dann nur relativieren. Mehr nicht.

..."Ich denke mir so... Man findet in dem Quran das, was in seinem Herzen drin ist."...

Eigentlich eine sehr irrationale Aussage. Aber dann scheint der Koran für wirklich Viele das die Tür und das Tor für gewaltbereite Menschen zu sein. Warum das wohl so ist?

..."Hat man gute Absichten beim lesen des Qurans,so wird man dieses Buch auch inshaAllah so Gott will so verstehen wie Allah es gerne hat, aber möchte man die Wahrheit dieses Buches eigentlich gar nicht wissen und nur nach "schlechten" Dingen suchen, dann wird man das finden was das Herz finden will.":...

Das sind typische religiöse Aussagen Woher willst du wissen was gute Absichten für jedes einzelne Individuum sein sollen? Im Koran stehen teilweise schrecklichen Sachen und gute Absichten bedeuten dann wohl darüber hinweg sehen? Ich finde den Koran total absurd. Habe ich jetzt schlechte Absichten oder ist mein Herz dadurch böse? Das ist das was ich vorhin meinte. Du bist nicht besser als all die Menschen, die dich komisch angucken, nur weil du Muslima bist. Du beanspruchst nämlich, dass wenn man gute Absichten hat und ein reines Herz würde man den Koran auf die Weise lesen, so wie du es tust. Du verurteilst damit Menschen wie mich.

..."Es gibt viele mehrdeutige Verse im Quran, als Prüfung für unsere Herzen. Wer auch immer schlechten Nutzen aus diesen Versen zieht... Tja, dass lässt doch deutlich auf sein Herz blicken. So wie die Terroristen es bspw. machen. Sie drehen sich die Verse so zurecht, dass ihr Terror gerechtfertigt ist"...

Wusstest du eigentlich, dass mekkanische Verse durch medinensische abrogiert werden? Und die medinensischen sind die aggressiven.

..."Hadithe sind übrigens fast alle gefälscht. Da gibt es nur wenige die wirklich noch der Wahrheit entsprechen und der Quran distanziert sich nach meiner Auffassung und nach der Auffassung der meisten Muslime klar vom Terrorismus,denn es gibt genügend Verse wo der Frieden gepredigt wird. "...

Mekkanische Verse sind friedlich, da sie zu der Zeit entstanden als Mohammeds Sippschaft sehr sehr klein war. Sag mir warum plötzlich so viele Kriege geführt wurden zur Zeiten der medinensischen Verse als Mohammeds Sippschaft größer war?

..."Selbst mit Ungläubigen sollen wir in einem sanften Ton sprechen, denn sie sind schließlich auch Allahs Geschöpfe.":...

An der Stelle könnte man doch eigentlich die Koranverse posten, in denen Kuffar als blind oder zum Abschlachten frei gegeben werden.

..."Die meisten solcher Verse gelten übrigens für Kriegszeiten und andere wiederum sprechen von der Vergangenheit. Der Quran erzählt uns viele Geschichten von früher.":..

Naja, dafür, dass es die letzte absolute Wahrheit sein soll, ist dieses Buch ja sehr dünn und wenig umfrangreich. DIe Geschichten sind fast allesamt aus der Bibel kopiert und in der Bibel stehen sie 100 mal ausführlicher drin.

Ließ dir mal Ibn Ishak durch und erklär mir wie du die Lage der Banu Quraiza und dem Nahkle Überfall mit einen friedlichen Islam vereinbarren willst

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21. Januar 2013 um 1:38

@nurunalanur
..."Ich behaupte nicht das JEDER Muslim den Quran besser deuten kann als alle anderen, sondern : " die schließlich danach leben und ihr Leben nach diesem wunderschönen Buch ausrichten. "...

ja, dein Zitat: "Dieses Buch ist nicht einfach zu verstehen und deswegen finde ich es immer wieder lustig wie manche andersgläubige und auch selbst Ungläubige immer meinen den Quran besser deuten zu können als die Muslime, die schließlich danach leben und ihr Leben nach diesem wunderschönen Buch ausrichten. "

Wie kommst du darauf, dass du den Koran besser deuten könntest als ich, nur weil du danach lebst!?

..."Mit dieser Aussage meinte ich die Sorte Muslime die sich mit dem Quran auseinander setzen und das muss man letztendlich wenn man danach leben möchte":..

Das tun islamische Extremisten, Terroristen und Faschisten auch tagtäglich. Denkst du etwa sie tun es nicht?

..."Verse zu posten bringt nicht viel, da jeder sie anders versteht, wie schon erwähnt. Ich sehe in diesen Versen keinen Hass, oder Gewalt. Ihr müsst mal aufhören die Verse wortwörtlich zu lesen, sondern blickt mal hinter die Verse. Das kann doch nicht so schwer sein"...

Und du müsstest dir zu den Versen die Tafsire durchlesen. Aber erklär uns doch mal wie wir die medinensischen Verse im Rahmen der Abrogation verstehen sollen. Du machst Aussagen, die nicht nachvollziehbar sind. Wie und wo soll man hinter die Verse blicken? Das kann man wunderbar mit Tafsiren und einer Prophetenbiographie wie von Ibn Ishak. Und woher weißt du, dass man die Verse nicht wörtlich nehmen soll? Etwa metaphorisch? Erklär mal

..."Der Quran enthält die Geschichten der Bibel. Ist ja nur logisch, weil jede Religion den selben Gott besitzt."...

Darum ging es mir nicht! Dafür, dass der Koran das letzte Update sein soll, sind die Geschichte nicht mal ansatzweise ausführlich, sondern sehr brüchig. Wenn man zu einer Sachlage die gesamte Geschichte kennen will, muss man die Bibel aufschlagen, da sie sehr ausführlich ist.

..."Mit dem Quran kam nur die letzte heilige Schrift, die laut Quran die Wahrheit wieder richtig stellen sollte, da ja auch LAUT QURAN einiges durch Menschenhand in Bibel und Thora verändert wurde. Daran glauben Muslime und deswegen ist da auch nichts abkopiert, sondern eher nur wiederholt von einem und dem selben Gott"...

Du schreibst nur das was jeder Gläubige schreibt. Du brauchst mich auch nicht darüber zu informieren. Ich bin in islamischer Theologie und Historie sehr gut informiert. Und wie gesagt: DIe Geschichten im Koran sind mehr als brüchig.

..."Es gibt nicht umsonst 3 Hauptreligionen"...

Auch da bist du nicht gut informiert. Wenn es dir um die abrahamitischen Religionen geht, so gibt es mittlerweile 4. Die Bahai sind die Nachfolger des Islams und auch eine abrahamitische Religion.

..."Gott prüft wie gesagt unsere Herzen und schaut ob wir die Wahrheit erkennen wollen, die in meinen Augen der Islam ist, aber nicht der Islam als Religion, sondern als Weg, nämlich die Hingabe an den einen und einzigen Gott, der keine anderen Götter neben sich hat":..

lol.... Willst du mit mir Da'Wa machen? Ich hoffe du kannst mir rational erklären wie denn Gott unsere Herzen prüfen soll, wenn das Resultat meiner Prüfung bereits feststeht. Denn dein Gott ist allwissend. Es steht jetzt schon fest, ob du in der Hölle schmorst oder im Paradies dein Vergnügen treibst. Also erkläre mir: Was macht es für einen Sinn zu prüfen, wenn das Resultat schon fest steht?

..."Übrigens... Auch ein dünneres Buch kann viel Wissen und Wahrheit enthalten. Auf die Dicke des Buches kommt es nicht drauf an, sondern auf den Inhalt."...

Ja, aber es kommt mir auf den Inhalt der Geschichten an. Die sind in der Bibel 100 mal ausführlicher als im Koran. Der Koran ist da extrem brüchig. Ich weiß nicht ob du jemals die Bibel gelesen hast. Aber wenn du es getan hättest, dann wüsstest du was ich meine.

..."Ich brauche mir nicht irgendwelche Geschichten,oder Bücher von irgendwelchen Menschen durchzulesen um heraus zu finden ob der Islam friedlich ist. Der Quran reicht mir um mir ein Bild zu machen und ich sehe dort nichts was Gewalt rechtfertigt"...

lol... Ich sage dir jetzt ganz spontan Vers 4:89. Der Apostasie Vers, der besagt, dass man einen Menschen töten darf, der dem Islam den Rücken kehrt. Hat ja überhaupt nichts mit Gewalt zu tun. Ist lieb gemeint

..."Es mag ja sein das du im Islam bzw. Quran viel schlechtes siehst. Ist ja auch ganz deine Sache, aber versuche doch nicht immer wieder jedem hier seinen Glauben schlecht zu machen. Ich mein... sei doch froh das die Mehrheit der Muslime den Islam friedlich praktiziert und wahrnimmt."...

Ich mache keinen Glauben schlecht. Ich diskutiere über deinen GLauben logisch und rational. Im Gegensatz zu dir berufe ich mich auch auf kein irrationales Gefühl um meine Ansichten zu rechtfertigen oder sage ich bräuchte irgendwelche Regeln im Leben, die meine Ansichten rechtfertigen. Das tust du. Du glaubst an ein Buch und einen Glauben, der von oben auf Menschen wie mich herab sieht.

..."Du kommst immer wieder mit deinen Postings an wo du versuchst den Menschen deine Sichtweise aufzudrücken. Denkst du jeder muss deiner Meinung sein?"...

Ich diskutiere und solche Vorwürfe wie der hier kommen immer wieder, weil Personen wie du, welche im Bezug auf Glaube, nicht in der Lage sind rational zu argumentieren, dann auf eine persönliche Ebene ausweichen. Anstatt auf meine Argumentation einzugehen, versucht du mir irgendwelche Motive aufzudrängen. Das ist lächerlich

..."FALSCH!! Wenn man positiven Nutzen aus den Versen des Qurans zieht, so hat man den Quran inshaÀllah so Gott will so verstanden, wie Allah es gerne hat. Das schrieb ich oben"...

Eycaramba. Das Problem ist dann nur, dass die Terminologie des Begriffs "positiver Nutzen" nicht geklärt ist. Das hört sich immer so auswendig gelernt an. Positiven Nutzen für wen? Für den dar Al-Islam? Es wird bestimmt Millionen von Muslimen geben, die positiven Nutzen insofern darauf ableiten, dass die ganze Welt möglichst unter den dar Al-Islam sein muss. Das hätte nämlich auch einen positiven Nutzen, denn die ganze Menschheit wäre islamisch. Und um das zu erreichen, gibt es auch sowas wie das Haus des Krieges
Vllt ist ja positiver Nutzen für den Islam so viel wie möglich von der Konkurrenz auszuschalten.
Du kannst ja noch nicht mal erklären was damit exakt gemeint ist. Es gibt Tausende von Kulturen auf dieser Erde und jede einzelne hat unterschiedliche Ansichten und Terminoligien sowie Vorstellungen dafür, was positiv sein soll.

..."So und jetzt entschuldige mich in Zukunft wenn ich nicht mehr so oft auf deine Beiträge eingehen werde, denn für mich ist es Zeitverschwendung zu versuchen etwas richtig zu stellen, wenn diese Person eigentlich gar nicht wirklich interessiert ist an meiner Meinung."...

Schon wieder eine Unterstellung Es ist doch eigentlich eher umgekehrt. Du berufst dich auf ein irrationales Gefühl, welches deinen Glauben rechtfertigen willst und nimmst es sofort persönlich, wenn man deinen heiligen Islam kritisiert. Du vermagst es nicht meine Aussagen zu reflektieren, sondern bist eher darauf bedacht auf mir persönlich rumzuhacken. Lass uns doch diskutieren und gucken wer am Ende die besseren Argumente hat. Du bist doch diejenige, die Anderen ihre Meinung aufdrücken will und dann abhaut, wenn man sie nicht annimmt.

..."Du versuchst immer und immer wieder nur den Islam schlecht zu machen und sowas zieh ich mir normalerweise schon lange nicht mehr rein. Da gibt es wirklich besseres zu lesen."...

Wo mache ich denn den Islam schlecht? Vllt weil mehr Ahnung vom Islam habe als du. Mehr gelesen habe vom Islam als du und eine rationale, nachvollziehbare Meinung über ihn habe.

Von Islamhistorie scheinst du auch keine Ahnung zu haben, weil du bewusst meinen Aspekt mit Banu Quraiza und dem Nahkle Überfall ignorierst. 500 geköpfte Menschen und Karawanenüberfälle.... Die Liebe Gottes in Reinform

Nicht ich will den Islam für schlecht machen, du willst einfach die Leute für dumm verkaufen. Und deine Überheblichkeit und Ignoranz spricht für sich. Alles was du mir vorgeworfen hast, passt perfekt auf dich.

..."As salamu alaykum ... Der Friede sei mit dir ":..

Und 500 geköpfte Banu Quraiza seien mit dir

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21. Januar 2013 um 19:27

@revolution
..."Lehnen grundsätzlich solche Aktionen ab !
Schließlich sind die Botschaften von allen Religionen grundsätzlich auf eine weise gleich, nur in anderen Kulturen entstanden."...

Sorry, aber das stimmt nicht so ganz. Hast du jemals Koran oder Bibel gelesen?

..."Menschen die fundamentalistisch denken und vielleicht noch Terror für ihre Religion tolerieren sind nach meines Erachtens aber nicht religiös, sie sollten doch an die anderen Seelen auf Gottes Erden denken, denn wenn es einen Gott gibt ist das wohl nicht seine Botschaft gewesen und nicht der, der Religionen!"...

Wie kommst du auf diese Hypothese? So wie ich lese, gehst du von der Prämisse aus, dass Gott existiert und deine Vorstellungen über Gott sind, dass er nur Gutes für die Menschheit will. Wie kommst du darauf? Aber in dem Fall ist auch deine Interpretation der Sachverhalte selektiv. Extremisten können ihr Handeln locker leicht aus dem Koran ableiten. Mit dieser Argumentation kannst du jede einzlene Ideologie der Welt gut reden. Du gehst von einem Gottesbild aus, welches von der Terminolige ganz anders ist als in anderen Kulturen. Ein Extremist denkt doch an die Seelen Gottes auf Erden, in dem er versucht den Islam zu verbreiten, somit möglichst alle ins Paradies führt und die Welt Kuffarfrei macht. Du gehst irgendwie von einer Harmoniegesellschaft aus, in der Religionen darauf bedacht sind sehr liebevoll zu sein.

Deine Vorstellungen von Gott sind unbegründet und somit spekulativ.

Alleine dieser Satz : "denn wenn es einen Gott gibt ist das wohl nicht seine Botschaft gewesen"

Woher hast du diese Erkenntnis über Gott? Woher leitest du sie ab?

..."Terror sind politische Aktionen, wo natürlich nur für die Terroristen etwas heraus springen soll und das ist ursprünglich nicht das Ziel einer Religion, zumindest nicht von diesen 4 genannten."...

Terror ist eher ideologisch. Und Politik und Religion können unter Ideologien fallen.

..."
Da gibt es in fast jeder Religion Fundamentalisten die, die Botschaften ihrer heiligen Schriften verändern, so das Terror oder Krieg toleriert wird aber schon allein das man aus politischen und Religiösen Zwecken, die heilige Schrift dafür ändern muss um andere zum leiden zu bringen, ist wohl nicht Religiös."...

Wie kommst du darauf, dass sie die hl. Schriften verändern? Du unterstellst somit so gut wie jeder sunnitischen Rechtschule, die von Gelehrten wimmelt ihre Religion falsch auszulegen. Hier auch die Frage: Woher hast du diese Erkenntnisse?

..."Darum ist für mich persönlich jeder der Meint Gewalt gehört dazu; Für mich kein religiöser bzw. glaubt an einen anderen Gott."...

Ja, für dich persönlich mag es so sein. Die Realität sieht anders aus.

MfG

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21. Januar 2013 um 19:30

....
..."DENN SINN DAHINTER, WARUM ES HEILIGE SCHRIFTEN ÜBERHAUPT GIBT, ZUMINDEST NICHT DAS MAN SICH GEGENSEITIG DIE KÖPFE EINSCHLÄGT, DAS HAT IMMER NOCH DER MENSCH ENTSCHIEDEN!)"...

Ich frage mich wie du auf diese Hypothese kommst? Es gibt zig Stellen in der Bibel und Koran, wo explizit aufgefordert wird sich die Köpfe einzuschlagen. Das sind tausend Jahre alte Bücher, die die kulturellen Umstände von damals wiederspiegeln - ganz nüchtern betrachtet.

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