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Was macht ihr so bei Hitze?

10. August um 17:46 Letzte Antwort: 8. September um 12:07

Mal ein leichtes Thema: wie geht ihr mit der Hitze um? Was sind eure Strategien, um kühl zu bleiben? Was meidet ihr?

Ich muss zur Zeit leider viel mit dem Zug fahren und es ist für mich die Hölle. 10 Stunden am Stück mit Maske ist nicht ohne und die Klimaanlagen geben in der Deutschen Bahn leider sehr oft den Geist auf. Fenster sind verriegelt und man kann sie nur mit Vierkantschlüssel öfnen. Bittet man den Zugbegleiter, das Fenster mit dem Vierkantschlüssel zu entriegeln, wird man blöd angeschaut. 

Ich würde gerne zumindest zwischendurch mal die Maske abnehmen und durchatmen können. Leider pflaumte mich auch im Freien am Bahnsteig vor Kurzem ein Zugbegleiter an, weil ich die Maske abgenommen hatte, um mir dem Schweiß vom Gesicht zu wischen. 

Das ist für mich etwas übertrieben, vor allem dann, wenn auf dem Bahnsteig außer mir und besagtem Zugbegleiter keine Menschen sind. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sehe ich es ein, auch im Freien Maske zu tragen, ansonsten eher nicht. 

Zu Hause habe ich in jedem Zimmer einen Deckenventilator, der durchgehend läuft. Tagsüber mache ich die Rolläden zu, nachts öffne ich sie und reiße alle Fenster auf, um mal ordentlich durchzulüften. Sehr viel bringt das leider auch nicht, es hat dann immer noch an die 27 Grad im Haus. 

Ansonsten bleibe ich tagsüber im Haus, wenn das möglich ist und gehe nicht ins Freie. Arbeiten werden entweder früh morgens oder abends erledigt, wenn es kühler ist. Auch Erledigungen mache ich nur, wenn sie unbedingt nötig sind. Eingekauft wird für die ganze Woche, dann muss ich wenigstens nur einmal schwitzen.

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10. August um 19:51
In Antwort auf ozeanologe

Mal ein leichtes Thema: wie geht ihr mit der Hitze um? Was sind eure Strategien, um kühl zu bleiben? Was meidet ihr?

Ich muss zur Zeit leider viel mit dem Zug fahren und es ist für mich die Hölle. 10 Stunden am Stück mit Maske ist nicht ohne und die Klimaanlagen geben in der Deutschen Bahn leider sehr oft den Geist auf. Fenster sind verriegelt und man kann sie nur mit Vierkantschlüssel öfnen. Bittet man den Zugbegleiter, das Fenster mit dem Vierkantschlüssel zu entriegeln, wird man blöd angeschaut. 

Ich würde gerne zumindest zwischendurch mal die Maske abnehmen und durchatmen können. Leider pflaumte mich auch im Freien am Bahnsteig vor Kurzem ein Zugbegleiter an, weil ich die Maske abgenommen hatte, um mir dem Schweiß vom Gesicht zu wischen. 

Das ist für mich etwas übertrieben, vor allem dann, wenn auf dem Bahnsteig außer mir und besagtem Zugbegleiter keine Menschen sind. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sehe ich es ein, auch im Freien Maske zu tragen, ansonsten eher nicht. 

Zu Hause habe ich in jedem Zimmer einen Deckenventilator, der durchgehend läuft. Tagsüber mache ich die Rolläden zu, nachts öffne ich sie und reiße alle Fenster auf, um mal ordentlich durchzulüften. Sehr viel bringt das leider auch nicht, es hat dann immer noch an die 27 Grad im Haus. 

Ansonsten bleibe ich tagsüber im Haus, wenn das möglich ist und gehe nicht ins Freie. Arbeiten werden entweder früh morgens oder abends erledigt, wenn es kühler ist. Auch Erledigungen mache ich nur, wenn sie unbedingt nötig sind. Eingekauft wird für die ganze Woche, dann muss ich wenigstens nur einmal schwitzen.

Ich mache das mit dem Lüften so ähnlich wie  Du, tags Rolläden runter und Fenster zu, nachts wird durchgelüftet. Wobei ich da aus Sicherheitsgründen (Erdgeschoß die Rolläden aber auch größtenteils runtergefahren habe. Ich mach zusätzlich noch alle Türen in der Wohnung auf, damit es richtig durchziehen kann.
Funktioniert einigermaßen gut.

Im Schlafzimmer hab ich ein Metallhimmelbett, an das ich nachts feuchte Tücher hänge - bringt einen kleinen zusätzlichen Effekt.
Außerdem habe ich zwei Wärmflaschen zu Kühlflaschen "umfunktioniert" - einfach kaltes Wasser und Eiswürfel rein; hilft auch ein wenig beim einschlafen.

Ganz wichtig finde ich ausreichend Trinken.
Ich koche jeden Morgen als erstes zwei Kannen Tee, die dann abgekühlt über den Tag getrunken werden.
 

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12. August um 5:38

Da ich gerade 3 Wochen Urlaub habe, hängen wir (zumindest die Kinder, ich immer wieder mal) den ganzen Tag im Pool rum. Auf der Liege liegen, lesen, rätseln, Kaffee trinken, Musik aufgedreht... Oder fahren 5 min mit dem Auto, um in einem selbst gebauten Pool (oder eher mini Schwimmbad) auf der Weide eines Kumpels mit mehreren Freunden abzukühlen/Sonnenbaden.

Rolläden des Hauses sind ab 8h unten, Fenster zu, Abends alle Fenster aufgerissen und Rolläden hoch, mobile Ventilatoren laufen in den Schlafräumen oder den Räumen, in denen wir uns aufhalten, Küche oder Wohnzimmer.

Oben sind trotzdem oft 27-30 Grad, unten 24-27.... draußen 20.... (aktuell gerade 24 oben, 21 unten, 16,2 draußen).

Bei diesem Wetter wasche ich auch täglich. Mal eben alles durchwaschen, inklusive Wolldecken und Bettdecken, Kissen..weil es so prima schnell trocknet draußen an der Wäscheleine. Danach wasche ich wieder nur 1x die Woche. 

Viel trinken natürlich aber das mache ich seit 5 Jahren, dank einer Trinkapp.

​Abends schnell kalt abduschen ist herrlich und ein Muss, wenn man im Chlorwasser abhängt.

Auf jeden Fall sind wir 90% des Tages draußen, draußen, draußen!

Warum sich dein Zugbegleiter aufregt, wenn du DRAUSSEN keine Maske trägst, kann ich auch nicht nachvollziehen! Warum musst du 10 Std. eine aufhaben? IM Zug - ok aber sonst?
Wir tragen auf der Arbeit nur Maske, wenn wir mit Kunden zu tun haben, also im Laden. Das reicht mir schon! Unter Kollegen im Verarbeitungsraum oder hinter den Theken nie.

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12. August um 5:44

Ach so, was auch angenehm kühlt sind feuchte Tücher um die Handgelenke (am Puls) und wem das nicht reicht um die Fußknöchel.

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14. August um 0:22
In Antwort auf skadirux

Da ich gerade 3 Wochen Urlaub habe, hängen wir (zumindest die Kinder, ich immer wieder mal) den ganzen Tag im Pool rum. Auf der Liege liegen, lesen, rätseln, Kaffee trinken, Musik aufgedreht... Oder fahren 5 min mit dem Auto, um in einem selbst gebauten Pool (oder eher mini Schwimmbad) auf der Weide eines Kumpels mit mehreren Freunden abzukühlen/Sonnenbaden.

Rolläden des Hauses sind ab 8h unten, Fenster zu, Abends alle Fenster aufgerissen und Rolläden hoch, mobile Ventilatoren laufen in den Schlafräumen oder den Räumen, in denen wir uns aufhalten, Küche oder Wohnzimmer.

Oben sind trotzdem oft 27-30 Grad, unten 24-27.... draußen 20.... (aktuell gerade 24 oben, 21 unten, 16,2 draußen).

Bei diesem Wetter wasche ich auch täglich. Mal eben alles durchwaschen, inklusive Wolldecken und Bettdecken, Kissen..weil es so prima schnell trocknet draußen an der Wäscheleine. Danach wasche ich wieder nur 1x die Woche. 

Viel trinken natürlich aber das mache ich seit 5 Jahren, dank einer Trinkapp.

​Abends schnell kalt abduschen ist herrlich und ein Muss, wenn man im Chlorwasser abhängt.

Auf jeden Fall sind wir 90% des Tages draußen, draußen, draußen!

Warum sich dein Zugbegleiter aufregt, wenn du DRAUSSEN keine Maske trägst, kann ich auch nicht nachvollziehen! Warum musst du 10 Std. eine aufhaben? IM Zug - ok aber sonst?
Wir tragen auf der Arbeit nur Maske, wenn wir mit Kunden zu tun haben, also im Laden. Das reicht mir schon! Unter Kollegen im Verarbeitungsraum oder hinter den Theken nie.

10 Stunden deshalb, weil die Reise inklusive Wartezeit und umsteigen leider nunmal so lange gedauert hat. Leider wird ja nicht nur im Zug die Maske verlangt, sondern auch in den Bahnhöfen und zum Teil (in dem Fall in Bayern) auch am Bahnsteig im Freien. 

Alles kann ich nicht nachvollziehen, aber hilft ja nichts. 

Erhöht das Waschen bzw. Aufhängen der nassen Wäsche nicht die Luftfeuchtigkeit? Ich ertrage hohe Luftfeuchtigkeit viel schlechter als trockene Hitze. 

Pool ist natürlich toll! Einen solchen hab ich leider nicht, ich dürfte hier auch gar keinen aufstellen, weil das Befüllen mit Trinkwasser verboten wurde wegen Wasserknappheit. 

Bei mir hat es jetzt immer noch 28 Grad im Wohnzimmer. Nicht angenehm, ich bin gespannt, ob ich schlafen kann.

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14. August um 0:27
In Antwort auf wachsperle3

Ich mache das mit dem Lüften so ähnlich wie  Du, tags Rolläden runter und Fenster zu, nachts wird durchgelüftet. Wobei ich da aus Sicherheitsgründen (Erdgeschoß die Rolläden aber auch größtenteils runtergefahren habe. Ich mach zusätzlich noch alle Türen in der Wohnung auf, damit es richtig durchziehen kann.
Funktioniert einigermaßen gut.

Im Schlafzimmer hab ich ein Metallhimmelbett, an das ich nachts feuchte Tücher hänge - bringt einen kleinen zusätzlichen Effekt.
Außerdem habe ich zwei Wärmflaschen zu Kühlflaschen "umfunktioniert" - einfach kaltes Wasser und Eiswürfel rein; hilft auch ein wenig beim einschlafen.

Ganz wichtig finde ich ausreichend Trinken.
Ich koche jeden Morgen als erstes zwei Kannen Tee, die dann abgekühlt über den Tag getrunken werden.
 

Ich bin auch im Erdgeschoß, aber in einer ruhigen Gegend, in der keine Menschen vorbeigehen. Bei uns werden um 21 Uhr die Gehsteige hochgeklappt, da sieht man niemanden mehr auf der Straße.

Ich habe die Fenster aber auch nur ganz offen, so lange ich noch wach bin. Ich habe normalerweise einen tiefen Schlaf und würde es wohl gar nicht mitbekommen, wenn jemand bei den Fenstern in den anderen Räumen in die Wohnung einsteigt, wenn ich im Schlafzimmer bin. Im Schlafzimmer lasse ich es allerdings offen, denn das ist erstens gartenseitig und zweitens steht das Bett vor dem Fenster. Würde da ein Einbrecher einsteigen, würde ich das garantiert bemerken, weil er auf mich drauffallen würde.  Das würde sogar mich wecken.

Auch an dich die Frage: stört dich die höhere Luftfeuchtigkeit durch die nassen Tücher nicht? Es gibt ja auch Ventilatoren mit eingebautem Nebler, die zusätzlich für einen Kühleffekt sorgen sollen. Ich habe mir so einen deshalb nicht gekauft, weil ich eben Bedenken wegen der höheren Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen habe. 

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14. August um 4:51
In Antwort auf ozeanologe

10 Stunden deshalb, weil die Reise inklusive Wartezeit und umsteigen leider nunmal so lange gedauert hat. Leider wird ja nicht nur im Zug die Maske verlangt, sondern auch in den Bahnhöfen und zum Teil (in dem Fall in Bayern) auch am Bahnsteig im Freien. 

Alles kann ich nicht nachvollziehen, aber hilft ja nichts. 

Erhöht das Waschen bzw. Aufhängen der nassen Wäsche nicht die Luftfeuchtigkeit? Ich ertrage hohe Luftfeuchtigkeit viel schlechter als trockene Hitze. 

Pool ist natürlich toll! Einen solchen hab ich leider nicht, ich dürfte hier auch gar keinen aufstellen, weil das Befüllen mit Trinkwasser verboten wurde wegen Wasserknappheit. 

Bei mir hat es jetzt immer noch 28 Grad im Wohnzimmer. Nicht angenehm, ich bin gespannt, ob ich schlafen kann.

Ach so, ich hatte verstanden, du müsstest das momentan ständig ("leider viel", zum Pendeln zur Arbeit (ich weiß, eigentlich unlogisch) oder halt regelmäßig beruflich oder so.

Ah, ok, ich wusste nicht, dass es an Bahngleisen auch verlangt wird (fahre gefühlt nur alle 10 Jahre mal mit der Bahn, tatsächlich zuletzt vor 3 Jahren mal nach Köln).
Trotzdem albern, wenn ihr da nur zu zweit steht und mehr als genug Abstand einhieltet! War wohl so ein ganz genauer..

Unseren "Pool" (3 Schwimmzüge hin oder her) füllten wir am 2.8. , da regnete es sogar noch. Ob man es jetzt noch dürfte, weiß ich gar nicht. Aktuell wurde hier gerade verboten an öffentlichen (Grill)Plätzen zu grillen, wegen der Brandgefahr. Zu Hause im Garten sei noch erlaubt.
Zwei Tage hintereinander jaulten bereits die Sirenen. Kann natürlich sein, dass es sich um Unfälle handelte, dann springen die auch an. Als fast auf den Tag genau vor 3 Jahren das Nachbarhaus bei uns gegenüber der Straßenseite (100m entfernt) abbrannte (ich rief die Feuerwehr), wurde das Löschwasser aus dem Kanal 300m vor der Haustür verwendet, der ist immer voll.

Ich hing bisher keine feuchten Handtücher/Wäschestücke im Haus auf aber ja, dies erhöht die Luftfeuchtigkeit. 
Die Hand- und Fußkühler (kaltes nasses Tuch um Gelenke) verwende ich wenn, tagsüber draußen.. auf der Arbeit vorm Einbau unserer Kühlanlage Handgelenke in Eimer mit kaltem Wasser gehalten, hilft so kurzfristig. 

Was hier durch die Trockenheit ganz schlimm ist, dass die Böden absacken und die (älteren?) Häuser Risse in den Wänden bekommen. Vor 3 Tagen konnte ich die Haustür nicht mehr schließen. Nicht nur nicht ABschließen, sondern gar nicht mehr zu machen. Da mein Mann beim Bruder nach der Arbeit noch 3 Abende Heu pressen war und erst spät nach Hause kam, blieb die Haustür Nachts halt einen Spalt offen (er kommt durch die Garage rein und sieht dann nicht, dass sie offen stand).
Die Wand sackte 4 cm ab, daher keine Chance, dass sie schließen konnte. Er schliff dann am nächsten Abend (wieder mal) was von der Haustür ab und baute das Schloss um, jetzt können wir sie wieder zu machen UND abschließen.
Vor der Haustür sind die Steine des Gehweges ungelogen um locker 15-20 cm abgesackt. Ich habe zur Zeit Waschbetonplatten vor der Stufe als zweite Stufe dort liegen, weil man sonst eine Stufe von bald 40 cm hätte. Wenn man nicht drauf achtete, wäre man sonst buchstäblich aus der Tür gefallen. Bei Besuch nicht ganz ohne gewesen. Da ich keine Lust mehr hatte ständig zu sagen "Achtung, grooooße Stufe", die zwei Waschbetonplatten als zweite Stufe. Daa soll aber nur eine Übergangslösung sein, in Kürze muss da was gemacht werden!!!
Ich suche gleich mal ein Foto raus oder mache nachher mal eins, damit man sich das vorstellen kann, mit dem Absacken des Bodens. 

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14. August um 4:53
In Antwort auf skadirux

Ach so, ich hatte verstanden, du müsstest das momentan ständig ("leider viel", zum Pendeln zur Arbeit (ich weiß, eigentlich unlogisch) oder halt regelmäßig beruflich oder so.

Ah, ok, ich wusste nicht, dass es an Bahngleisen auch verlangt wird (fahre gefühlt nur alle 10 Jahre mal mit der Bahn, tatsächlich zuletzt vor 3 Jahren mal nach Köln).
Trotzdem albern, wenn ihr da nur zu zweit steht und mehr als genug Abstand einhieltet! War wohl so ein ganz genauer..

Unseren "Pool" (3 Schwimmzüge hin oder her) füllten wir am 2.8. , da regnete es sogar noch. Ob man es jetzt noch dürfte, weiß ich gar nicht. Aktuell wurde hier gerade verboten an öffentlichen (Grill)Plätzen zu grillen, wegen der Brandgefahr. Zu Hause im Garten sei noch erlaubt.
Zwei Tage hintereinander jaulten bereits die Sirenen. Kann natürlich sein, dass es sich um Unfälle handelte, dann springen die auch an. Als fast auf den Tag genau vor 3 Jahren das Nachbarhaus bei uns gegenüber der Straßenseite (100m entfernt) abbrannte (ich rief die Feuerwehr), wurde das Löschwasser aus dem Kanal 300m vor der Haustür verwendet, der ist immer voll.

Ich hing bisher keine feuchten Handtücher/Wäschestücke im Haus auf aber ja, dies erhöht die Luftfeuchtigkeit. 
Die Hand- und Fußkühler (kaltes nasses Tuch um Gelenke) verwende ich wenn, tagsüber draußen.. auf der Arbeit vorm Einbau unserer Kühlanlage Handgelenke in Eimer mit kaltem Wasser gehalten, hilft so kurzfristig. 

Was hier durch die Trockenheit ganz schlimm ist, dass die Böden absacken und die (älteren?) Häuser Risse in den Wänden bekommen. Vor 3 Tagen konnte ich die Haustür nicht mehr schließen. Nicht nur nicht ABschließen, sondern gar nicht mehr zu machen. Da mein Mann beim Bruder nach der Arbeit noch 3 Abende Heu pressen war und erst spät nach Hause kam, blieb die Haustür Nachts halt einen Spalt offen (er kommt durch die Garage rein und sieht dann nicht, dass sie offen stand).
Die Wand sackte 4 cm ab, daher keine Chance, dass sie schließen konnte. Er schliff dann am nächsten Abend (wieder mal) was von der Haustür ab und baute das Schloss um, jetzt können wir sie wieder zu machen UND abschließen.
Vor der Haustür sind die Steine des Gehweges ungelogen um locker 15-20 cm abgesackt. Ich habe zur Zeit Waschbetonplatten vor der Stufe als zweite Stufe dort liegen, weil man sonst eine Stufe von bald 40 cm hätte. Wenn man nicht drauf achtete, wäre man sonst buchstäblich aus der Tür gefallen. Bei Besuch nicht ganz ohne gewesen. Da ich keine Lust mehr hatte ständig zu sagen "Achtung, grooooße Stufe", die zwei Waschbetonplatten als zweite Stufe. Daa soll aber nur eine Übergangslösung sein, in Kürze muss da was gemacht werden!!!
Ich suche gleich mal ein Foto raus oder mache nachher mal eins, damit man sich das vorstellen kann, mit dem Absacken des Bodens. 

Smiley = Klammer zu 

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14. August um 5:19

Unten links das Bild wurde vor einer Woche gemacht, das rechte gestern, in der Zeit sackte der Boden sogar noch etwas weiter ab (daher das Desaster mit der Haustür).
Vor zwei Jahren hatten wir erst die ganzen Steine aufgenommen und neu verlegt, die gingen zuvor Berg- und Talbahnmäßig, weil die Maulwürfe, darunter ihre Gänge graben. 

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14. August um 5:20

Oh... kann man gar kein Bild mehr sehen? Hm...

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14. August um 7:36
In Antwort auf ozeanologe

Mal ein leichtes Thema: wie geht ihr mit der Hitze um? Was sind eure Strategien, um kühl zu bleiben? Was meidet ihr?

Ich muss zur Zeit leider viel mit dem Zug fahren und es ist für mich die Hölle. 10 Stunden am Stück mit Maske ist nicht ohne und die Klimaanlagen geben in der Deutschen Bahn leider sehr oft den Geist auf. Fenster sind verriegelt und man kann sie nur mit Vierkantschlüssel öfnen. Bittet man den Zugbegleiter, das Fenster mit dem Vierkantschlüssel zu entriegeln, wird man blöd angeschaut. 

Ich würde gerne zumindest zwischendurch mal die Maske abnehmen und durchatmen können. Leider pflaumte mich auch im Freien am Bahnsteig vor Kurzem ein Zugbegleiter an, weil ich die Maske abgenommen hatte, um mir dem Schweiß vom Gesicht zu wischen. 

Das ist für mich etwas übertrieben, vor allem dann, wenn auf dem Bahnsteig außer mir und besagtem Zugbegleiter keine Menschen sind. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sehe ich es ein, auch im Freien Maske zu tragen, ansonsten eher nicht. 

Zu Hause habe ich in jedem Zimmer einen Deckenventilator, der durchgehend läuft. Tagsüber mache ich die Rolläden zu, nachts öffne ich sie und reiße alle Fenster auf, um mal ordentlich durchzulüften. Sehr viel bringt das leider auch nicht, es hat dann immer noch an die 27 Grad im Haus. 

Ansonsten bleibe ich tagsüber im Haus, wenn das möglich ist und gehe nicht ins Freie. Arbeiten werden entweder früh morgens oder abends erledigt, wenn es kühler ist. Auch Erledigungen mache ich nur, wenn sie unbedingt nötig sind. Eingekauft wird für die ganze Woche, dann muss ich wenigstens nur einmal schwitzen.

Trage im Zug möglichst luftige Kleidung und nimm einen Fächer oder Handventilator mit. Es gibt auch Erfrischungsspray von Rossmann und dm, die kannst du dir immer aufsprühen.  Oder dir die Haare nacken anfeuchten. Das wird dich gut im.zug durchbringen. Der Sommer in Deutschland ist ne kurze Angelegenheit. Man sollte sich freuen. Meistens ist es ja klirrend kalt.  Das schaffst du 

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15. August um 14:51
In Antwort auf skadirux

Oh... kann man gar kein Bild mehr sehen? Hm...

Ich sehe es auch nicht, da ist nur ein "Pinterest"-Icon. Ich habe aber kein Pinterest, vielleicht geht es deshalb nicht.

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15. August um 14:59
In Antwort auf skadirux

Ach so, ich hatte verstanden, du müsstest das momentan ständig ("leider viel", zum Pendeln zur Arbeit (ich weiß, eigentlich unlogisch) oder halt regelmäßig beruflich oder so.

Ah, ok, ich wusste nicht, dass es an Bahngleisen auch verlangt wird (fahre gefühlt nur alle 10 Jahre mal mit der Bahn, tatsächlich zuletzt vor 3 Jahren mal nach Köln).
Trotzdem albern, wenn ihr da nur zu zweit steht und mehr als genug Abstand einhieltet! War wohl so ein ganz genauer..

Unseren "Pool" (3 Schwimmzüge hin oder her) füllten wir am 2.8. , da regnete es sogar noch. Ob man es jetzt noch dürfte, weiß ich gar nicht. Aktuell wurde hier gerade verboten an öffentlichen (Grill)Plätzen zu grillen, wegen der Brandgefahr. Zu Hause im Garten sei noch erlaubt.
Zwei Tage hintereinander jaulten bereits die Sirenen. Kann natürlich sein, dass es sich um Unfälle handelte, dann springen die auch an. Als fast auf den Tag genau vor 3 Jahren das Nachbarhaus bei uns gegenüber der Straßenseite (100m entfernt) abbrannte (ich rief die Feuerwehr), wurde das Löschwasser aus dem Kanal 300m vor der Haustür verwendet, der ist immer voll.

Ich hing bisher keine feuchten Handtücher/Wäschestücke im Haus auf aber ja, dies erhöht die Luftfeuchtigkeit. 
Die Hand- und Fußkühler (kaltes nasses Tuch um Gelenke) verwende ich wenn, tagsüber draußen.. auf der Arbeit vorm Einbau unserer Kühlanlage Handgelenke in Eimer mit kaltem Wasser gehalten, hilft so kurzfristig. 

Was hier durch die Trockenheit ganz schlimm ist, dass die Böden absacken und die (älteren?) Häuser Risse in den Wänden bekommen. Vor 3 Tagen konnte ich die Haustür nicht mehr schließen. Nicht nur nicht ABschließen, sondern gar nicht mehr zu machen. Da mein Mann beim Bruder nach der Arbeit noch 3 Abende Heu pressen war und erst spät nach Hause kam, blieb die Haustür Nachts halt einen Spalt offen (er kommt durch die Garage rein und sieht dann nicht, dass sie offen stand).
Die Wand sackte 4 cm ab, daher keine Chance, dass sie schließen konnte. Er schliff dann am nächsten Abend (wieder mal) was von der Haustür ab und baute das Schloss um, jetzt können wir sie wieder zu machen UND abschließen.
Vor der Haustür sind die Steine des Gehweges ungelogen um locker 15-20 cm abgesackt. Ich habe zur Zeit Waschbetonplatten vor der Stufe als zweite Stufe dort liegen, weil man sonst eine Stufe von bald 40 cm hätte. Wenn man nicht drauf achtete, wäre man sonst buchstäblich aus der Tür gefallen. Bei Besuch nicht ganz ohne gewesen. Da ich keine Lust mehr hatte ständig zu sagen "Achtung, grooooße Stufe", die zwei Waschbetonplatten als zweite Stufe. Daa soll aber nur eine Übergangslösung sein, in Kürze muss da was gemacht werden!!!
Ich suche gleich mal ein Foto raus oder mache nachher mal eins, damit man sich das vorstellen kann, mit dem Absacken des Bodens. 

Die Reisen sind auch Dienstreisen, also sind sie beruflich. Ich fahre durch ganz Deutschland, manchmal auch ins Ausland und ich tue das lieber mit dem Zug als mit dem Auto. Im Zug sitze ich üblicherweise in der Ruhezohne und kann dann (mehr oder weniger, je nach Mitreisenden) ungestört arbeiten.

Zugreisen werden auch direkt vom Arbeitgeber bezahlt, würde ich das mit dem Auto machen, müsste ich mein eigenes benutzen und dann Kilometergeld verrechnen. Das Kilometergeld ist mir zu niedrig, wenn man auch die Abnützung des Fahrzeugs mit einrechnet, außerdem finde ich den Aufwand mühsam. Ich bekomme das Geld ja auch erst im Nachhinein rückerstattet. Und was passiert, wenn es zum Beispiel zu einem Unfall kommt oder ein Reparaturfall eintritt? Da kann ich mich dann mit dem Arbeitgeber streiten, wer was bezahlt und darauf habe ich keine Lust. 

Früher bin ich auch regelmäßig geflogen, aber dank Corona ist das mittlerweile alles recht kompliziert geworden. Beim letzten Flug wurde ich laufend umgebucht, weil irgendein Flug nicht stattfinden konnte. Hat zwar nichts extra gekostet, aber ich muss mich ja auch nach meinen Terminen richten und kann nicht abfliegen und ankommen, wie es mir Spaß macht. 

Bei uns wurde auch schon verboten, den Rasen zu sprengen oder mit Gießen Wasser zu verschwenden. Drum könnte ich mir gut vorstellen, dass das Befüllen von Pools auch verboten wird bei Wasserknappheit.

Das mit den Rissen und dem Absenken des Bodens hört sich schlimm an. Mir ist das noch nicht aufgefallen. Ich bemerke aber, dass sich zum Beispiel Holztüren in der Hitze ausdehnen und dann im Sommer am Boden schleifen, was sie im Winter nicht tun. 

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15. August um 15:03
In Antwort auf kazumi_20715265

Trage im Zug möglichst luftige Kleidung und nimm einen Fächer oder Handventilator mit. Es gibt auch Erfrischungsspray von Rossmann und dm, die kannst du dir immer aufsprühen.  Oder dir die Haare nacken anfeuchten. Das wird dich gut im.zug durchbringen. Der Sommer in Deutschland ist ne kurze Angelegenheit. Man sollte sich freuen. Meistens ist es ja klirrend kalt.  Das schaffst du 

Im Zug selbst ist es angenehm, wenn die Klimaanlage funktioniert. Tut sie das nicht, hat es da drin 35 Grad, ich denke, da bringt ein Fächer auch nicht mehr viel (ich käme mir als Mann auch blöd damit vor, ehrlich gesagt ).

In Deutschland klirrend kalt? Das hab ich ja noch nie erlebt. Aber vielleicht haben wir eine andere Vorstellung von Temperaturen. Ich mag es nicht heiß, alles über 25 Grad ist für mich sehr unangenehm. Kälte ist bis - 15 Grad jedoch überhaupt kein Problem für mich, man kann sich ja dicker anziehen. Bis jetzt kam es aber selten vor, dass es überhaupt - 15 Grad erreicht hat. 

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17. August um 8:55

Die große Hitze ist erstmal überstanden. Aktuell sind es hier in meinem Büro jetzt schon dennoch 25 Grad und 54% Luftfeuchtigkeit. Das lässt sich noch aushalten.

Ansonsten halte ich nachts alles offen um  für Durchzug zu sorgen, tagsüber alles geschlossen, Rollläden runter. Tagsüber saß ich zu Hause im Dunkeln bei der Arbeit am PC bei 27 bis 29 Grad. Rausgehen war für mich erst möglich ab 19:30 Uhr in den Wald zur Erfrischung. Morgens und abends kalt duschen hilft mir meist bei der Hitze. 

Vielleicht haben wir die Hitzewelle für dieses Jahr schon überstanden.

 

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17. August um 9:12

Ich bin gar keine Frau  und Tag und Nacht hier bin ich auch nicht. 

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17. August um 9:18
In Antwort auf sonnenwind4

Ich bin gar keine Frau  und Tag und Nacht hier bin ich auch nicht. 

Oh entschuldige
Doch du bist Tag u Nacht hier.

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17. August um 9:20
In Antwort auf iban

Oh entschuldige
Doch du bist Tag u Nacht hier.

Du weißt Bescheid 

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17. August um 9:33
In Antwort auf sonnenwind4

Du weißt Bescheid 

Danke

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21. August um 12:05
In Antwort auf sonnenwind4

Die große Hitze ist erstmal überstanden. Aktuell sind es hier in meinem Büro jetzt schon dennoch 25 Grad und 54% Luftfeuchtigkeit. Das lässt sich noch aushalten.

Ansonsten halte ich nachts alles offen um  für Durchzug zu sorgen, tagsüber alles geschlossen, Rollläden runter. Tagsüber saß ich zu Hause im Dunkeln bei der Arbeit am PC bei 27 bis 29 Grad. Rausgehen war für mich erst möglich ab 19:30 Uhr in den Wald zur Erfrischung. Morgens und abends kalt duschen hilft mir meist bei der Hitze. 

Vielleicht haben wir die Hitzewelle für dieses Jahr schon überstanden.

 

Ich hoffe, dass die Hitzewelle vorbei ist für dieses Jahr! Bei uns ist es jetzt noch relativ warm, also an die 30 Grad, aber das geht ja noch halbwegs. 

Ich fürchte wirklich, dass sich die Menschen jetzt auch in Mitteleuropa bald Klimaanlagen einbauen lassen müssen, die Sommer werden wirklich immer heißer! In den USA ist das ja in den warmen Gegenden schon lange so üblich. 

Ist zwar schlecht wegen des Energieverbrauchs, aber bald ist es nicht mehr auszuhalten in den Häusern. Ich überlege mir ernsthaft, eine Wandkühlung oder Deckenkühlung einbauen zu lassen, die mit Solarpaneelen betrieben wird. 

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21. August um 12:08

Könntest du dein Gemotze in meinen Thread bitte unterlassen?

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21. August um 15:46
In Antwort auf ozeanologe

Ich hoffe, dass die Hitzewelle vorbei ist für dieses Jahr! Bei uns ist es jetzt noch relativ warm, also an die 30 Grad, aber das geht ja noch halbwegs. 

Ich fürchte wirklich, dass sich die Menschen jetzt auch in Mitteleuropa bald Klimaanlagen einbauen lassen müssen, die Sommer werden wirklich immer heißer! In den USA ist das ja in den warmen Gegenden schon lange so üblich. 

Ist zwar schlecht wegen des Energieverbrauchs, aber bald ist es nicht mehr auszuhalten in den Häusern. Ich überlege mir ernsthaft, eine Wandkühlung oder Deckenkühlung einbauen zu lassen, die mit Solarpaneelen betrieben wird. 

>>>Ich fürchte wirklich, dass sich die Menschen jetzt auch in Mitteleuropa bald Klimaanlagen einbauen lassen müssen,<<<

"Cooler" Plan!
Schlecht wegen des Energieverbrauchs?
Erhöhter Energieverbrauch bedeutet in der Regel auch erhöhter CO2-Ausstoß - mehr CO2 führt zu noch mehr Erderwärmung. Und dann? Noch mehr und noch leistungsfähigere Klimaanlagen?

Wie wäre es statt dessen mit
- Dämmung von Gebäuden
- Außenverschattungsanlagen an Wohngebäuden
- Verbot dunkler Haus- und Dachfarben - oder meinethalben eine Förderung für die Nutzung bestimmter heller Haus- und Dachfarben
- Verbot von Schotter(vor)gärten
- Förderung von Dachgärten
- Begrünung von Hauswänden
- mehr Parks, Grünanlagen, überhaupt Bäume, Pflanzen in Städten
- Planung von Windachsen in Städten
- mehr Wasserspiele, Trinkwasserspender in Städten, öffentlichen Gebäuden
- mehr Bachläufe, Wasseradern in Städten
- vermehrte Regenwassernutzung durch Gemeinden
- Förderung von Regenwassernutzung bei Privaten
 

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21. August um 16:07
In Antwort auf wachsperle3

>>>Ich fürchte wirklich, dass sich die Menschen jetzt auch in Mitteleuropa bald Klimaanlagen einbauen lassen müssen,<<<

"Cooler" Plan!
Schlecht wegen des Energieverbrauchs?
Erhöhter Energieverbrauch bedeutet in der Regel auch erhöhter CO2-Ausstoß - mehr CO2 führt zu noch mehr Erderwärmung. Und dann? Noch mehr und noch leistungsfähigere Klimaanlagen?

Wie wäre es statt dessen mit
- Dämmung von Gebäuden
- Außenverschattungsanlagen an Wohngebäuden
- Verbot dunkler Haus- und Dachfarben - oder meinethalben eine Förderung für die Nutzung bestimmter heller Haus- und Dachfarben
- Verbot von Schotter(vor)gärten
- Förderung von Dachgärten
- Begrünung von Hauswänden
- mehr Parks, Grünanlagen, überhaupt Bäume, Pflanzen in Städten
- Planung von Windachsen in Städten
- mehr Wasserspiele, Trinkwasserspender in Städten, öffentlichen Gebäuden
- mehr Bachläufe, Wasseradern in Städten
- vermehrte Regenwassernutzung durch Gemeinden
- Förderung von Regenwassernutzung bei Privaten
 

Liest sich gut, auch habe ich Berichte darüber gesehen. Ich finde auch, daß sich einiges ändern muss, insbesondere was Beton und Schotter angeht in und außerhalb der Städte.

Allerdings kann Natur manchmal auch ein Plage, ich persönlich würde gerne wissen, wie ich mit den vielen Insekten umgehe. Bei mir sind große Laub Bäume rechts, inks und vorne ist alles grün, wunderbar schattenspendendent, aber es fliegt sehr viel rein. Teilweise habe ich eine Invasion an Insekten, Käfern, Bienen und etc. . Ich habe die Tiere z.T. googeln müssen um nachzugelesen wie ich am besten vorgehe. 

 

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21. August um 16:12

Fliegengitter habe ich, sie scheinen sich andere Wege ins Haus zu suchen, außer die Bienen natürlich...

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21. August um 16:38
In Antwort auf sonnenwind4

Liest sich gut, auch habe ich Berichte darüber gesehen. Ich finde auch, daß sich einiges ändern muss, insbesondere was Beton und Schotter angeht in und außerhalb der Städte.

Allerdings kann Natur manchmal auch ein Plage, ich persönlich würde gerne wissen, wie ich mit den vielen Insekten umgehe. Bei mir sind große Laub Bäume rechts, inks und vorne ist alles grün, wunderbar schattenspendendent, aber es fliegt sehr viel rein. Teilweise habe ich eine Invasion an Insekten, Käfern, Bienen und etc. . Ich habe die Tiere z.T. googeln müssen um nachzugelesen wie ich am besten vorgehe. 

 

Wir Menschen sollten unsere Sichtweise auf Tiere insgesamt, bis hinunter zu den kleinsten Insekten, ändern.
Tiere, auch Insekten, sind - normale Population unterstellt (ich meine also nicht die Heuschreckenschwärme in Afrika, sondern die im heimischen Garten/Park) - keine Plage. Sie sind einfach Teil der Natur. Und - und das sollten wir auch nicht vergessen - sie haben die älteren Rechte auf unserer Erde - sie waren lange vor uns da.

Ich glaube, wir müssen lernen uns an sie anzupassen, statt sie zu vertreiben oder gar zu töten.
Z.B. hab ich vor allen Fenster von außen Insektenschutzgitter, auch vor der Terrassentür. Insekten kommen also, auch wenn ich die Fenster zum Lüften öffne, gar nicht so ohne weiteres in die Wohnung. Nur wenn ich zu nachlässig bin und die Haus- und Wohnungstür einfach ewig offen stehen habe, verirrt sich mal eine Fliege oder Biene herein.

Vielleicht hast Du bei Dir ja auch die Möglickeit mit solchen Schutzgittern die Quälgeister draußen zu halten. Ich glaube, die gibt es für ziemlich viele gängige Fenstergrößen.

 

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21. August um 16:40
In Antwort auf sonnenwind4

Fliegengitter habe ich, sie scheinen sich andere Wege ins Haus zu suchen, außer die Bienen natürlich...

Okay, Fliegengitter hab ich Dir gerade vorgeschlagen, ohne nochmal zu lesen.
Ich kann dazu nur sagen, dass die bei mir wirklich einwandfrei funktionieren.
Durch die Fenster kommt bei mir nichts.

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23. August um 9:23
In Antwort auf ozeanologe

Die Reisen sind auch Dienstreisen, also sind sie beruflich. Ich fahre durch ganz Deutschland, manchmal auch ins Ausland und ich tue das lieber mit dem Zug als mit dem Auto. Im Zug sitze ich üblicherweise in der Ruhezohne und kann dann (mehr oder weniger, je nach Mitreisenden) ungestört arbeiten.

Zugreisen werden auch direkt vom Arbeitgeber bezahlt, würde ich das mit dem Auto machen, müsste ich mein eigenes benutzen und dann Kilometergeld verrechnen. Das Kilometergeld ist mir zu niedrig, wenn man auch die Abnützung des Fahrzeugs mit einrechnet, außerdem finde ich den Aufwand mühsam. Ich bekomme das Geld ja auch erst im Nachhinein rückerstattet. Und was passiert, wenn es zum Beispiel zu einem Unfall kommt oder ein Reparaturfall eintritt? Da kann ich mich dann mit dem Arbeitgeber streiten, wer was bezahlt und darauf habe ich keine Lust. 

Früher bin ich auch regelmäßig geflogen, aber dank Corona ist das mittlerweile alles recht kompliziert geworden. Beim letzten Flug wurde ich laufend umgebucht, weil irgendein Flug nicht stattfinden konnte. Hat zwar nichts extra gekostet, aber ich muss mich ja auch nach meinen Terminen richten und kann nicht abfliegen und ankommen, wie es mir Spaß macht. 

Bei uns wurde auch schon verboten, den Rasen zu sprengen oder mit Gießen Wasser zu verschwenden. Drum könnte ich mir gut vorstellen, dass das Befüllen von Pools auch verboten wird bei Wasserknappheit.

Das mit den Rissen und dem Absenken des Bodens hört sich schlimm an. Mir ist das noch nicht aufgefallen. Ich bemerke aber, dass sich zum Beispiel Holztüren in der Hitze ausdehnen und dann im Sommer am Boden schleifen, was sie im Winter nicht tun. 

Dann würde ich an deiner Stelle auch lieber Zug fahren,verständlich. 

Hier regnet es endlich, vorgestern brachte es 12 Liter (5 Dörfer weiter nicht 1 Tropfen!). Unseren Pool befüllten wir am 2. August, da regnete es auch gerade - das letzte mal bis vorgestern.

Ja, mit den Holztüren fing es hier auch an.
Seit ich das letzte Mal hier schrieb, sackte vor einer anderen Eingangstür (wir können durch 4 Türen ins Haus gelangen und noch 1 Garagentor und 1 Scheunentor zum Pferdestall, von da zur Diele und dann direkt ins Wohnhaus) der Boden auch noch um locker >10 cm ab. Der Baum vor dem Haus muss weg, der zieht zuviel Wasser..

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25. August um 14:01
In Antwort auf ozeanologe

Mal ein leichtes Thema: wie geht ihr mit der Hitze um? Was sind eure Strategien, um kühl zu bleiben? Was meidet ihr?

Ich muss zur Zeit leider viel mit dem Zug fahren und es ist für mich die Hölle. 10 Stunden am Stück mit Maske ist nicht ohne und die Klimaanlagen geben in der Deutschen Bahn leider sehr oft den Geist auf. Fenster sind verriegelt und man kann sie nur mit Vierkantschlüssel öfnen. Bittet man den Zugbegleiter, das Fenster mit dem Vierkantschlüssel zu entriegeln, wird man blöd angeschaut. 

Ich würde gerne zumindest zwischendurch mal die Maske abnehmen und durchatmen können. Leider pflaumte mich auch im Freien am Bahnsteig vor Kurzem ein Zugbegleiter an, weil ich die Maske abgenommen hatte, um mir dem Schweiß vom Gesicht zu wischen. 

Das ist für mich etwas übertrieben, vor allem dann, wenn auf dem Bahnsteig außer mir und besagtem Zugbegleiter keine Menschen sind. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sehe ich es ein, auch im Freien Maske zu tragen, ansonsten eher nicht. 

Zu Hause habe ich in jedem Zimmer einen Deckenventilator, der durchgehend läuft. Tagsüber mache ich die Rolläden zu, nachts öffne ich sie und reiße alle Fenster auf, um mal ordentlich durchzulüften. Sehr viel bringt das leider auch nicht, es hat dann immer noch an die 27 Grad im Haus. 

Ansonsten bleibe ich tagsüber im Haus, wenn das möglich ist und gehe nicht ins Freie. Arbeiten werden entweder früh morgens oder abends erledigt, wenn es kühler ist. Auch Erledigungen mache ich nur, wenn sie unbedingt nötig sind. Eingekauft wird für die ganze Woche, dann muss ich wenigstens nur einmal schwitzen.

im ÖPN habe ich schon seit Jahren immer einen Fächer dabei im Sommer. Hilft viel, kostet nahezu nichts, denn ja, die Klimaanlage hilft in 95% der Fälle nix, weil sie nicht geht oder schlicht nur auf höchstens halb volle Züge ausgelegt ist und im BErufsverkehr überlastet. Oder in den alten UBahnen nicht vorhanden oder ...

Ansonsten wie bei Dir auch: Deckenventilator, früh und abends lüften und ansonsten alles zu.
Dazu reflektierende Folie auf den Fenstern, Rolläden gibt es leider nicht.

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25. August um 14:51
In Antwort auf skadirux

Ach so, was auch angenehm kühlt sind feuchte Tücher um die Handgelenke (am Puls) und wem das nicht reicht um die Fußknöchel.

Minzöl in den Nacken finde ich auch super.

Zum Lüften Abends, ein nasses / feuchtes Laken vor dem Fenster.

Öfter mal unter die Dusche - nicht kalt, dann heizt der Körper, sondern lauwarm / warm und dafür nur halbherzig abtrocknen.

Unser Hund hat Kühlmatten zum Liegen und kommt auch öfter einfach unter die Dusche zum abkühlen. Die Kühlmatten gibt es ja inzwischen auch für uns Menschen, hab ich aber noch nicht probiert, mit Deckenventilator komme ich eigentlich klar.

Aber was bitte ist eine "Trinkapp"?!? Die mauzt regelmässig, dass man jetzt was trinken sollte? Ich habe eine ziemliche Nierenvorbelastung geerbt, die kommt mir bei der Hitze zu gute, ich bin daran gewöhnt, reichlich zu trinken - aber das war nach dem ersten Mal böse Nierenschmerzen einfach ein paar Wochen explizit darauf achten und dann war ich es so gewöhnt, dass ich nach  2h Stadtbummel / Einkaufen / Whatever schon echt starken Durst habe - auch ohne Sommerhitze
Ach ja: Trinken ist ein gutes Stichwort: keine gekühlten Getränke. Gilt das gleiche wie beim kalt Duschen - bringt den Körper zum Heizen.

Aber ich denke, für dieses Jahr haben wir es geschafft mit Hitze, der Spaß wartet nächstes Jahr wieder

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25. August um 14:54
In Antwort auf ozeanologe

Im Zug selbst ist es angenehm, wenn die Klimaanlage funktioniert. Tut sie das nicht, hat es da drin 35 Grad, ich denke, da bringt ein Fächer auch nicht mehr viel (ich käme mir als Mann auch blöd damit vor, ehrlich gesagt ).

In Deutschland klirrend kalt? Das hab ich ja noch nie erlebt. Aber vielleicht haben wir eine andere Vorstellung von Temperaturen. Ich mag es nicht heiß, alles über 25 Grad ist für mich sehr unangenehm. Kälte ist bis - 15 Grad jedoch überhaupt kein Problem für mich, man kann sich ja dicker anziehen. Bis jetzt kam es aber selten vor, dass es überhaupt - 15 Grad erreicht hat. 

habe schon einige Männer mit Fächer gesehen, denn oh doch, das bringt was!

Meinst Du Dein Deckenventilator macht einen Unterschied? Ja? Na ist das gleiche Prinzip, oder?

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25. August um 14:59
In Antwort auf sonnenwind4

Fliegengitter habe ich, sie scheinen sich andere Wege ins Haus zu suchen, außer die Bienen natürlich...

Bei uns tun die super... obwohl wir in einem ehemaligen Sumpf wohnen - die Mücken bleiben fast alle draußen. Die paar die reinkommen schlüpfen wohl durch, wenn jemand auf den Balkon geht / wieder rein kommt.
Ich habe jetzt im Urlaub den Unterschied zum Haus ohne Fliegengitter gesehen... da flog abends ja das halbe Zimmer, weil Fenster zu, wenn endlich die Sonne weg war, ging eben auch nicht.

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29. August um 17:52
In Antwort auf wachsperle3

>>>Ich fürchte wirklich, dass sich die Menschen jetzt auch in Mitteleuropa bald Klimaanlagen einbauen lassen müssen,<<<

"Cooler" Plan!
Schlecht wegen des Energieverbrauchs?
Erhöhter Energieverbrauch bedeutet in der Regel auch erhöhter CO2-Ausstoß - mehr CO2 führt zu noch mehr Erderwärmung. Und dann? Noch mehr und noch leistungsfähigere Klimaanlagen?

Wie wäre es statt dessen mit
- Dämmung von Gebäuden
- Außenverschattungsanlagen an Wohngebäuden
- Verbot dunkler Haus- und Dachfarben - oder meinethalben eine Förderung für die Nutzung bestimmter heller Haus- und Dachfarben
- Verbot von Schotter(vor)gärten
- Förderung von Dachgärten
- Begrünung von Hauswänden
- mehr Parks, Grünanlagen, überhaupt Bäume, Pflanzen in Städten
- Planung von Windachsen in Städten
- mehr Wasserspiele, Trinkwasserspender in Städten, öffentlichen Gebäuden
- mehr Bachläufe, Wasseradern in Städten
- vermehrte Regenwassernutzung durch Gemeinden
- Förderung von Regenwassernutzung bei Privaten
 

Wäre natürlich besser, nur kann das ein Mieter schlecht von sich aus machen bzw. der Einzelne auch nicht viel dazu tun, dass das umgesetzt wird.

Wenn der Hauseigentümer die oben beschriebenen Maßnahmen nicht  freiwillig umsetzt, bleibt dem Mieter nichts übrig, als sich eine Klimaanlage zu kaufen.

Die Verbote, die du auflistet, müssen ja erst einmal von der Politik umgesetzt werden und das sind sie bis jetzt noch nicht.

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29. August um 17:53
In Antwort auf sonnenwind4

Fliegengitter habe ich, sie scheinen sich andere Wege ins Haus zu suchen, außer die Bienen natürlich...

Halte Katzen. Meine Katzen fangen jedes Insekt, das sich ins Haus verirrt.

Alternativ: stell fleischfressende Pflanzen auf. Ich habe welche in der Küche stehen und die Küche ist fliegenfrei.

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29. August um 17:58
In Antwort auf avarrassterne3

im ÖPN habe ich schon seit Jahren immer einen Fächer dabei im Sommer. Hilft viel, kostet nahezu nichts, denn ja, die Klimaanlage hilft in 95% der Fälle nix, weil sie nicht geht oder schlicht nur auf höchstens halb volle Züge ausgelegt ist und im BErufsverkehr überlastet. Oder in den alten UBahnen nicht vorhanden oder ...

Ansonsten wie bei Dir auch: Deckenventilator, früh und abends lüften und ansonsten alles zu.
Dazu reflektierende Folie auf den Fenstern, Rolläden gibt es leider nicht.

Ich habe mir jetzt so einen tragbaren Miniventilator angeschafft, mit Fächer möchte ich lieber nicht rumlaufen.

Reflektierende Folie habe ich auch an den Fenstern, außen aufgeklebt. Leider bin ich nicht zufrieden, die Hitze hält sie kaum ab im Haus und die Folie löst sich nach zwei Jahren schon wieder ab und rollt sich auf. So ein Müll!

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29. August um 17:59
In Antwort auf avarrassterne3

habe schon einige Männer mit Fächer gesehen, denn oh doch, das bringt was!

Meinst Du Dein Deckenventilator macht einen Unterschied? Ja? Na ist das gleiche Prinzip, oder?

Ich nehme trotzdem lieber einen tragbaren Ventilator. Der ist erstens bequemer, weil er akkubetrieben ist (kann man wieder aufladen) und zweitens sieht das Teil "männlicher" aus als ein Fächer. 

Ich habs nicht so mit Rollentausch.

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29. August um 18:32
In Antwort auf ozeanologe

Halte Katzen. Meine Katzen fangen jedes Insekt, das sich ins Haus verirrt.

Alternativ: stell fleischfressende Pflanzen auf. Ich habe welche in der Küche stehen und die Küche ist fliegenfrei.

Fleischfressende Pflanzen??
Das ist ja ein geiler Tipp!

 

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29. August um 19:31
In Antwort auf ozeanologe

Ich habe mir jetzt so einen tragbaren Miniventilator angeschafft, mit Fächer möchte ich lieber nicht rumlaufen.

Reflektierende Folie habe ich auch an den Fenstern, außen aufgeklebt. Leider bin ich nicht zufrieden, die Hitze hält sie kaum ab im Haus und die Folie löst sich nach zwei Jahren schon wieder ab und rollt sich auf. So ein Müll!

dann hast Du vielleicht die falsche Folie? Oder falsch aufgeklebt, es ist ja nur eine Seite beschichtet und unsere ist INNEN auf den Fenstern. Seit inzwischen gut 5 Jahren tadellos, ohne dass Anzeichen für Ablösen zu sehen wären.

Wunder wirkt es nicht - kein Vergleich zu Außenjalousien, aber einen Unterschied macht es sehr wohl, wenn Außenjalousinen nun einmal nicht gehen - also zumindest bei allen, die zur Miete wohnen, halt.

Warum auch immer Fächer für Dich weiblich sind (ist noch nicht mal historisch der Fall) - ein Miniventilator tut es auch

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29. August um 20:29
In Antwort auf ozeanologe

Wäre natürlich besser, nur kann das ein Mieter schlecht von sich aus machen bzw. der Einzelne auch nicht viel dazu tun, dass das umgesetzt wird.

Wenn der Hauseigentümer die oben beschriebenen Maßnahmen nicht  freiwillig umsetzt, bleibt dem Mieter nichts übrig, als sich eine Klimaanlage zu kaufen.

Die Verbote, die du auflistet, müssen ja erst einmal von der Politik umgesetzt werden und das sind sie bis jetzt noch nicht.

Ich finde eigentlich, dass viele der Vorschläge vom Einzelnen aufgegriffen werden können.

Selbst als Mieter kann man ja immerhin an seinen Vermieter herantreten und nach bestimmten Dingen fragen.
Stadtverwaltung (und Bundes- und Landespolitik) mit Anfragen "nerven", kann man auch. Sollte man sogar; ohne Druck bewegen sich unsere Volksvertreter ja eher selten.

Ansonsten hilft, wie Avarras ja schon schrieb, Sonnenschutzfolie. Vielleicht noch in Kombination mit dichten, bodenlangen Vorhängen; auch diese halten Sonnenlicht und Hitze etwas ab.

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29. August um 22:00
In Antwort auf aiske_20908860

Ich finde eigentlich, dass viele der Vorschläge vom Einzelnen aufgegriffen werden können.

Selbst als Mieter kann man ja immerhin an seinen Vermieter herantreten und nach bestimmten Dingen fragen.
Stadtverwaltung (und Bundes- und Landespolitik) mit Anfragen "nerven", kann man auch. Sollte man sogar; ohne Druck bewegen sich unsere Volksvertreter ja eher selten.

Ansonsten hilft, wie Avarras ja schon schrieb, Sonnenschutzfolie. Vielleicht noch in Kombination mit dichten, bodenlangen Vorhängen; auch diese halten Sonnenlicht und Hitze etwas ab.

herantreten und fragen den Vermieter... klar kann man. 
Ich hatte schon einige in meinem Leben - aber keinen, der das gemacht hätte mit den Außenjalousien.

Auch unseren aktuellen habe ich gefragt, nicht wegen der Fenster, sondern weil unser Dachboden sauschlecht isoliert ist. Schön kühl im Winter und wohlig heiß im Sommer. Als er mir die zu erwartende Mieterhöhung und die Wochen Baustress vorgerechnet hat, hatte ich genug, um ehrlich zu sein - sooooo schlimm ist dann die Hitze im Sommer und die paar m3  mehr Holz im Winter  auch nicht.

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30. August um 20:06

ich suche meine Wohnungen immer nach
1. kann ich mir leisten, vorzugsweise auch so, dass im Falle einiger Monate Arbeitslosigkeit nicht gleich die Welt zusammen bricht
2. keine Probleme mit Kind
3. keine Probleme mit Hund
4. ein Zimmer für jeden + Wohn- und Schlafzimmer, ersatzweise Wohn- und Schlafzimmer in einem Raum

Alle Punkte zusammen schränken die Auswahl schon ausreichend kompliziert ein, auch ohne noch Traumvermieter zu suchen...

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31. August um 19:01
In Antwort auf aiske_20908860

Ich finde eigentlich, dass viele der Vorschläge vom Einzelnen aufgegriffen werden können.

Selbst als Mieter kann man ja immerhin an seinen Vermieter herantreten und nach bestimmten Dingen fragen.
Stadtverwaltung (und Bundes- und Landespolitik) mit Anfragen "nerven", kann man auch. Sollte man sogar; ohne Druck bewegen sich unsere Volksvertreter ja eher selten.

Ansonsten hilft, wie Avarras ja schon schrieb, Sonnenschutzfolie. Vielleicht noch in Kombination mit dichten, bodenlangen Vorhängen; auch diese halten Sonnenlicht und Hitze etwas ab.

Man kann das machen, wenn man Eigentümer eines Hauses ist. Dann kann man (wenn das nötige Geld vorhanden ist) dämmen, Fassade und Dach begrünen, den Garten insekten- und klimafreundlich gestalten usw. Das mache ich bei mir zu Hause auch, es kann mir ja keiner dreinreden. Als Eigentümer einer Wohneinheit in einem Mehrfamilienhaus ist es auch nicht so einfach, da braucht man einen Umlaufbeschluss und wenn die anderen Eigentümer dagegen sind, kann man nichts machen.

Als Mieter hat man es da auch schwieriger. Man kann den Vermieter natürlich fragen, aber wenn der nein sagt und kein Geld investieren möchte, hat man Pech gehabt. Sonnenschutzfolie und Vorhänge sind sicher eine Erleichterung, aber wenn man in einem schlecht oder gar nicht isolierten Haus mit uralten, undichten Fenstern sitzt, wird die Wirkung nicht sehr groß sein. 
 

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31. August um 19:03
In Antwort auf avarrassterne3

ich suche meine Wohnungen immer nach
1. kann ich mir leisten, vorzugsweise auch so, dass im Falle einiger Monate Arbeitslosigkeit nicht gleich die Welt zusammen bricht
2. keine Probleme mit Kind
3. keine Probleme mit Hund
4. ein Zimmer für jeden + Wohn- und Schlafzimmer, ersatzweise Wohn- und Schlafzimmer in einem Raum

Alle Punkte zusammen schränken die Auswahl schon ausreichend kompliziert ein, auch ohne noch Traumvermieter zu suchen...

Davon kann ich ein Lied singen. Ich bin froh, dass ich jetzt nicht mehr aufs Mieten angewiesen bin.

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31. August um 22:17

Danke für den Hinweis! Ich werde mal einkaufen gehen. Ich habe das Gefühl,  dass bei feuchtwarmen Temperaturen die Insekten/Fliegen sich am meisten bemerkbar machen... bei Hitze und Kälte kommen sie weniger zum Vorschein. Das kann an den Bäumen liegen hier liegen, vielleicht? 

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31. August um 22:48
In Antwort auf sonnenwind4

Danke für den Hinweis! Ich werde mal einkaufen gehen. Ich habe das Gefühl,  dass bei feuchtwarmen Temperaturen die Insekten/Fliegen sich am meisten bemerkbar machen... bei Hitze und Kälte kommen sie weniger zum Vorschein. Das kann an den Bäumen liegen hier liegen, vielleicht? 

Das wäre mir nicht aufgefallen. Die Fliegen gab es bei mir auch bei heißem Wetter, ich denke aber, sie schlafen Nachts. Dafür werden sie dann von den Steckmücken abgelöst. Diese mögen wiederum aber feuchtes Wetter.

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1. September um 9:25

naja, den Wohnungsmarkt erlebe ich seit Jahren schon als arg angespannt.
Und ehrlich: ganz toll klimasanierte Wohnungen gibt es auch. Klar. Aber obwohl ich eigentlich super verdiene - im Großraum München völlig außhalb meiner Möglichkeiten.

Also: keine Außenjalousien, miserabel isolierter Dachboden, der im Sommer heizt und im Winter kühlt, usw. usw. und ein Vermieter, der KEINEN Bock auf Sanierungen / Modernisierungen hat, nach denen ich mir die Miete nicht mehr leisten kann, ist da echt die bessere Wahl, dann muss ich mit dem Rest halt leben. Aus dem Alter, dass ich jetzt alle 3 Jahre umziehen wollte, bin ich nämlich auch raus.

Auf Arbeit haben wir auch Klimaanlage inzwischen und in dem Haus - Dachgeschoss - mit Flachdach drüber, bodenlange Fenster, Süd oder Südwest-Ausrichtung ... habe ich die auch angemacht, man kann halt nicht arbeiten, wenn einem das Hirn zu den Ohren raus läuft. Inzwischen habe ich dank Corona permanentes Homeoffice, das sparte mir diesen Sommer auch das ewige Theater im ÖPN im Sommer, wo man schon früh morgens gleich wieder unter die Dusche wollte, wenn man auf Arbeit ankam.

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8. September um 12:05
In Antwort auf avarrassterne3

dann hast Du vielleicht die falsche Folie? Oder falsch aufgeklebt, es ist ja nur eine Seite beschichtet und unsere ist INNEN auf den Fenstern. Seit inzwischen gut 5 Jahren tadellos, ohne dass Anzeichen für Ablösen zu sehen wären.

Wunder wirkt es nicht - kein Vergleich zu Außenjalousien, aber einen Unterschied macht es sehr wohl, wenn Außenjalousinen nun einmal nicht gehen - also zumindest bei allen, die zur Miete wohnen, halt.

Warum auch immer Fächer für Dich weiblich sind (ist noch nicht mal historisch der Fall) - ein Miniventilator tut es auch

Die Männer im Rokoko, die Fächer trugen, wirken auf mich auch nicht gerade besonders männlich. Aber das ist natürlich Ansichtssache.

Falsch aufgeklebt schließe ich aus, das ging nur auf einer Seite. Das ist nämlich nicht das System mit dem Wasser, sondern eine selbstklebende Folie und angeblich dafür gedacht, sie außen ans Fenster zu kleben. Wenn man sie innen anklebt, ist es ja trotzdem wärmer, weil die Wärme erst durch die Fenster eindringt und danach reflektiert wird, während bei einer außen angebrachten Folie die Hitze sofort reflektiert wird, bevor sie ins Innere des Hauses gelangt. Aber natürlich ist da die Belastung auch größer. Vielleicht habe ich auch einfach nur Pech gehabt und die Folie ist ein Gelumpe .

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8. September um 12:06
In Antwort auf aiske_20908860

Ich finde eigentlich, dass viele der Vorschläge vom Einzelnen aufgegriffen werden können.

Selbst als Mieter kann man ja immerhin an seinen Vermieter herantreten und nach bestimmten Dingen fragen.
Stadtverwaltung (und Bundes- und Landespolitik) mit Anfragen "nerven", kann man auch. Sollte man sogar; ohne Druck bewegen sich unsere Volksvertreter ja eher selten.

Ansonsten hilft, wie Avarras ja schon schrieb, Sonnenschutzfolie. Vielleicht noch in Kombination mit dichten, bodenlangen Vorhängen; auch diese halten Sonnenlicht und Hitze etwas ab.

Die Vorschläge sind schon okay, nur wie gesagt für Einzelpersonen, die nicht in der eigenen Immobilie wohnen, recht schwierig umzusetzen. 

Ich habe ja größtenteils in Bruchbuden gewohnt, um die sich die Vermieter kaum gekümmert haben. Dafür war die Miete günstig. Als junger Mensch ist einem egal, wenn das Klo auf dem Gang ist und es kein Bad und nur eine Dusche in der Küche gibt. Ewig will man aber so auch nicht leben. 

Repariert wurde da nie was, wenn es mal einen Mangel gab wie zum Beispiel Schimmel im Haus durch Wasserrohrbruch, dann bin ich ausgezogen. Mehr als dreimal nachzuhaken hätte mich zu viel Energie gekostet.

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8. September um 12:06
In Antwort auf aiske_20908860

Fleischfressende Pflanzen??
Das ist ja ein geiler Tipp!

 

Bei uns gibts die immer im Baumarkt in der Gartenabteilung.

Venus Fliegenfalle ist mir am liebsten, die bewegt sich ein bisschen. Wenn ein Insekt in ihre Falle krabbelt, klappt sie die Fallen zu. Aber aktiv füttern darf man sie nicht, nach ein paar Verdauungsvorgängen sterben die Fallen nämlich ab. 

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8. September um 12:07
In Antwort auf skadirux

Unten links das Bild wurde vor einer Woche gemacht, das rechte gestern, in der Zeit sackte der Boden sogar noch etwas weiter ab (daher das Desaster mit der Haustür).
Vor zwei Jahren hatten wir erst die ganzen Steine aufgenommen und neu verlegt, die gingen zuvor Berg- und Talbahnmäßig, weil die Maulwürfe, darunter ihre Gänge graben. 

Die starke Hitze ist ja nun anscheinend vorbei, jetzt gibt es nur mehr vereinzelt Tage, an denen es über 30 Grad haben soll.

eregnet hat es auch immer wieder mal, allerdings leider nicht lange genug. Gießen muss ich trotzdem.

Ach du Sch...., das ist ja wirklich übel!

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