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Was erwartet ihr als Eltern von euren Kindern bzw von den Lehrern/ Erziehern?

14. Mai 2009 um 0:06

die frage ist natürlich sehr weitläufig.

also erst mal zu den erziehern/lehrern:

fairness

emotionale intelligenz ( wobei ich das bei den erziehern/lehrern meiner kinder nicht bemängeln kann. sie sind sehr fähig!)

von meinen kindern erwarte ich:

höfliches benehmen

ein wenig disziplin ( ganz ohne gehts halt nicht!)

zu lernen den mut zu haben zu den dingen zu stehen, die sie sagen oder tun

was erwarte ich von eltern:

über den eigenen tellerrand zu schauen, nicht nur das eigene kind ist wichtig

zu versuchen so objektiv wie möglich ihr eigenes kind zu betrachten, im regelfall erkennt man seine schweine ja am gang,... oder nicht?

ebenfalls mal zu lernen zu den dingen zu stehen, die sie sagen oder tun, manchmal habe ich das gefühl, dass sobald ein lehrer hinzukommt der schwanz eingezogen wird und auf einmal ist alles ganz anders. na ja, auf jeden fall muss man sich nicht wundern, wenn die kinder manchmal nicht anders sind!

ich habe sicherlich noch relevante dinge dazu vergessen, aber es ist spät und ich befinde mich geistig schon in horizontaler lage. nur körperlich noch nicht!

lg

thalia

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14. Mai 2009 um 8:07

Deine Liste
ist schon sehr gut, denke ich.

Höflichkeit sollte eigentlich im Umgang mit dem Gegebüber selbstverständlich sein... ist sie oft genug ja nicht, oft heißt jedes mal wenn es nicht der Fall ist, ist es einmal zu viel.

LG

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14. Mai 2009 um 10:49

....
guten morgen euch beiden.

ja, ich denke, wenn man arbeitet, sind die kinder automatisch selbständiger. hat schon so seine vorteile. nachteile sehe ich da keine. obwohl ich, wie du ja weißt vollzeit zuhause bin, habe ich nicht den eindruck dass es meinen kindern schadet.

jeder muss halt versuchen das beste daraus zu machen. und fehler machen wir alle. manchmal bin ich z.b. hochgradig ungeduldig, dann versuche ich mich eine runde runterzufahren bzw. falls es mal zu spät ist, entschuldige ich mich und versuche in ruhe darüber nachzudenken und mache es im regelfall beim nächsten mal besser.
hm, unerfüllte träume sollte man nie auf seine kinder übertragen.ich wünsche mir für meine kinder, dass sie glücklich sind. privat wie beruflich. letzteres sollte man nicht außer acht lassen. was für mich dahingehend wichtig ist, ist dass sie nicht unbedingt einen beruf wählen, der kohle einbringt ( wenn es so ist, schön, wenn nicht...auch gut), sondern einer der ihnen spaß bringt. ich glaube, es gibt nichts schlimmeres, als einer arbeit nachzugehen, die einen richtig annervt! ich denke, wenn man spaß an einer sache hat, hat man auch die zufriedenheit erreicht und damit erfolg!

im moment will unsere große wissenschaftlerin oder zoologin werden. das hält sich jetzt schon ein jahr, aber wer weiß, was es nächstes jahr ist...verkäuferin? keine ahnung. wir haben noch zeit! grundsätzlich ist es mir egal, hauptsache sie sind zufrieden mit sich.

ich glaube, dass mit dem nicht umsonst haben, dass lernen die kinder spätestens, wenn sie in die schule kommen. nein, sondern eigentlich schon im kiga würde ich sagen. ich weiß nicht, darum habe ich mir noch nie groß gedanken machen müssen.

sie werden ihren weg schon finden. da mache ich mir jetzt nicht so große sorgen. vielleicht liegt das auch daran, dass ich zwei kinder habe und es dadurch relaxder? ich kann mich daran erinnern, dass ich diese sorgen früher auch mal hatte, aber ich habe den eindruck, je älter, desto einfacher meistens zumindest.

so oder so, ich bin gespannt, wie sich meine mädels entwickeln. die weichen kann man legen, aber ein bißchen glück und geschick sind natürlich auch dabei.

lg

thalia

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16. Mai 2009 um 22:50

@immer versuchen ein Stück KIND selbst zu bleiben@
das finde ich auch enorm wichtig!
natürlich kann man als erwachsener das wissen nicht abstellen, dass zu viel süßes ungesund ist oder dass man sich eben anstrengen muss, wenn man etwas erreichen will, dass man in einer familie kooperieren muss um zu harmonieren -
aber nur mal zurückversetzt in die gleiche situation als kind: "wenn ich mal erwachsen bin, lasse ich meine kinder nicht auf knien um was süßes betteln und gewähre es ihnen dann doch nicht" oder "ich will jetzt aber nicht lernen, ich bin doch grad im schönsten spiel!"...
erinnere ich mich daran, dann kann ich mich darauf einlassen, dass nicht sofort, aber immerhin nachher gelernt wird.
außerdem haben wir eine menge spaß miteinander, wenn ich mich "auf kindesebene" begebe.
ich habe mal gehört, dass eltern zu albern nicht sein sollten. sie laufen sonst gefahr nciht mehr ernst genommen zu werden. mein großer (fast 17) ist gerade erneut dabei, die grenzen auszutesten. aber es gelingt mir immer noch oberhand zu halten..

was ich also an erster stelle kindern in die wiege legen würde- und womöglich bin ich da etwas altmodisch:
respekt und benimm (anstand, wasauchimmer)
dann freiheit und selbstbewusstsein,
einen aufgeklärten, wissensdurstigen geist und treue,
wahre freundschaft und die fähigkeit zu lieben (zu fühlen, zu erfassen, zu trauern, zu artikulieren...)

von erziehern erwarte ich
einfühlungsvermögen
zuverlässiges wissen auf ihrem gebiet (hab schon anderes erlebt- horror! sage ich euch! )
und leidenschaft für ihre bestimmung

eltern sollten
stark, liebend, gebend und zuverlässig sein. das kind muss sich gewiss sein, dass es die eltern auf seiner seite hat, daran soll es nie zweifeln! eltern dürfen streng sein, aber im besten fall können sie ihre ansichten überzeugend vertreten. eltern dürfen fehler machen und eltern dürfen mal abschalten, um kräfte zu tanken. eltern dürfen alt werden zu kleinen kindern, und die hilfe ihre kinder annehmen.






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