Forum / Gesellschaft & Leben

Was besorgt euch in der Corona-Situation am meisten?

Letzte Nachricht: Gestern um 12:35
M
mark1975
03.01.22 um 21:27

Einen wunderschönen guten Abend zusammen,

ich stelle immer wieder fest, daß sich viele Menschen in der jetzigen
Corona-Situation sehr schwer tun. Was bedrückt euch am meisten?
Welche Hürden konntet ihr 2021 überwinden?

Herzliche Grüße und Kopf hoch

Mark
 

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L
lude14
04.01.22 um 11:29

Hallo Mark,

bedrücken ist für mich ganz persönlich das falsche Wort. Mir ging und geht es bisher mit der Situation gut. Bei mir hat sich eher einiges verbessert.
Natürlich ist mir vollkommen klar, dass die Welt für ganz viele ganz anders aussieht. Aber das ist eben meine ganz persönliche Erfahung bisher.

Mittelfristig bin ich gespannt, ob diese Gesellschaftsspaltung, die wirtschaftlichen Begebenheiten, die durch Corona befeiert wurden und die gesellschaftspsychologischen Themen (z.B. vermehrte Angstzustände bei Kindern und Jugendlichen) sich tatsächlich auswirken werden und was sich dadurch grundlegend ändern wird (oder eben auch nicht).

Konkret könnte ich mir z.B. vorstellen, dass wir aufgrund der z.T. erheblichen und dauerhaften Belastung der Pflegenden gepaart mit der schlechten Bezahlung auf Sicht einen wirklich dramatischen Zustzand z.B. in den Krankenhäusern bekommen werden.
Vorausgesetzt, der Kurs ändert sich nicht.

Die aktuelle Inflation hat in meinen Augen auch das Potenzial grundlegende Dinge auf den Kopf zu stellen.

Dabei bin ich kein Schwarzmaler.
Turbulent sind die Zeiten des Wandels. Davor und danach ist alles ruhig.

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D
dickunddoof
04.01.22 um 12:53

Unmittelbar auf mein Leben wirkt sich Corona kaum aus. Mehr oder weniger alles beim Alten. Familie wohnt genauso weit weg, wie vor der Pandemie, Besuche waren da auch vorher schon selten. Und die große Partygängerin und Feier-Tante war ich eh nie, so dass mir das jetzt auch nicht fehlt.

Was mir "Sorgen" bereitet, ist die Stimmung in einem Teil der Gesellschaft, die zunehmende Aggressivität und  Gewaltbereitschaft, die hier Raum greift.
Klar, das betrifft nicht die Mehrheitsgesellschaft. Trotzdem finde ich das problematisch.
Und ich frage mich, wo die Ursachen liegen, was die Gesellschaft "falsch" gemacht hat, versäumt hat, dass jetzt so viele auf Abwege und Irrwege geraten sind.

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B
bruichladdich
05.01.22 um 21:53

Allen, denen durch die aktuelle Lage wirklicher Schaden zugefügt wurde/wird gilt mein Mitgefühl! Auch ich habe Freunde und Verwandte durch diesen Virus verloren.

Mir persönlich geht es aber deswegen im Alltag nicht schlechter. Es ist nicht toll zum EInkaufen die Maske tragen zu müssen, zumal ich selber mit Atembeschwerden zu tun habe. Aber es gibt Leute, die den ganzen Berufstag mit Schutzazug und Maske verbringen müssen. Deshalb will ich nicht jammern. 

Ich bin eher der Einzelgänger und finde es deshalb sehr angenehm, nicht ständig Ausreden erfinden zu müssen um irgendwelche Menschenansammlungen zu meiden.

Adererseits kann ich auch Leute verstehen, die sich danach sehnen. Nicht aber die, die mit wahnwitzigen Argumenten die Rückkehr zu normalen Verhältnissen erschweren! 

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E
eisbrecher
07.01.22 um 13:17

Mich persönlich bedrückt eigentlich nichts. Mir geht es gut, ich bin zufrieden und die Situation belastet mich weder psychisch noch finanziell. Aber da habe ich Glück!

Hohe Arbeitslosigkeit, psychische und körperliche Folgeerscheinungen der Pandemie, höhere Preise, höhere Steuern, schlechte wirtschaftliche Situation werden uns noch länger begleiten, fürchte ich. Manche Menschen hat die Pandemie ihre Existenz gekostet. 

Ich fürchte, da kommt keine einfache Zeit auf uns zu. 

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M
ma.ri.na
Gestern um 12:35

Zuerst mal sei gesagt das es mir die Leute leidtun die wegen Corona ihre Existenz verloren haben oder noch schlimmer gar einen lieben Menschen. 
Mir geht es zum Glück sehr gut. Mit gewissen Einschränkungen komme ich gut klar. 
Das was mich persönlich bedrückt oder eher wütend macht ist das Verhalten das so manche meiner lieben Mitbürger an den Tag legen. 
Da ich in Wien lebe bekomme ich leider mehr als genug von diesen unnötigen Demos mit die es jedes Wochenende gibt. 
Es wirkt auf mich sehr befremdlich wie dieser Mob durch wien jagt. 
Ich habe nichts gegen Demos. Solange diese friedlich verlaufen. 
Aber die Agressivität die viele hier an den Tag legen ist beängstigend. Und das noch erschreckendere dabei ist das manche dieser Leute ihre Kinder mit dabei haben. Zum Teil noch im Kinderwagen. 
Das sind dann auf jeden Fall super Vorbilder. 

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