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Warum tun das so viele Frauen?

Letzte Nachricht: 29. Juni um 8:11
18.06.21 um 17:17

Ich würde gerne den Hintergrund verstehen, warum so viele Frauen junge Männer unter Druck setzen, eine Beziehung zu finden. Ich und viele junge Männer die ich kenne, gehören zu den Langzeitsingles oder hatten noch nie eine Beziehung. Das hat natürlich unterschiedliche Gründe. Manche schaffen es einfach nicht, das Interesse einer Frau zu wecken. Andere finden einfach keine passende Partnerin. Aber es gibt auch viele Männer, die keine Beziehung eingehen möchten.

Ich habe festgestellt, dass nicht nur Mütter, sondern auch Freunde und Bekannte einen enormen Druck auf diese Männer und mich ausüben, eine Beziehung zu finden. Meistens wird gar nicht gefragt, ob man überhaupt eine Beziehung will. Selbst wenn man kommuniziert, dass man eigentlich keine Beziehung will, wird das meist ignoriert.

Ich sehe hier keinen wirklichen Sinn, denn wenn man eine Partnerin möchte, macht es keinen Sinn, mehr Druck zu machen. Wenn Sie keine Partnerin wollen, sollten sie die Entscheidung der anderen Person akzeptieren. Am Ende ist es ihre eigene Entscheidung und man kann niemanden dazu zwingen. 

Ich verstehe auch nicht, warum Männer, die keine Beziehung finden, von vielen Frauen als Versager gesehen werden. Als Mann hat man auch seine Ansprüche und am Ende ist immer auch ein bisschen Glück bei der Suche dabei. Selbst wenn alle jungen Männer totale Traummänner wären und jeder eine Beziehung wollte, gibt es statistisch gesehen einen Männerüberschuss in den jüngeren Generationen. Das würde bedeuten, dass trotzdem nicht jeder Mann eine Frau finden würde.

Ich möchte niemandem auf die Füße treten oder alle Frauen in einen Topf werfen. Es ist mir nur vermehrt bei Frauen aufgefallen.

 

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19.06.21 um 17:06
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Ich würde gerne den Hintergrund verstehen, warum so viele Frauen junge Männer unter Druck setzen, eine Beziehung zu finden. Ich und viele junge Männer die ich kenne, gehören zu den Langzeitsingles oder hatten noch nie eine Beziehung. Das hat natürlich unterschiedliche Gründe. Manche schaffen es einfach nicht, das Interesse einer Frau zu wecken. Andere finden einfach keine passende Partnerin. Aber es gibt auch viele Männer, die keine Beziehung eingehen möchten.

Ich habe festgestellt, dass nicht nur Mütter, sondern auch Freunde und Bekannte einen enormen Druck auf diese Männer und mich ausüben, eine Beziehung zu finden. Meistens wird gar nicht gefragt, ob man überhaupt eine Beziehung will. Selbst wenn man kommuniziert, dass man eigentlich keine Beziehung will, wird das meist ignoriert.

Ich sehe hier keinen wirklichen Sinn, denn wenn man eine Partnerin möchte, macht es keinen Sinn, mehr Druck zu machen. Wenn Sie keine Partnerin wollen, sollten sie die Entscheidung der anderen Person akzeptieren. Am Ende ist es ihre eigene Entscheidung und man kann niemanden dazu zwingen. 

Ich verstehe auch nicht, warum Männer, die keine Beziehung finden, von vielen Frauen als Versager gesehen werden. Als Mann hat man auch seine Ansprüche und am Ende ist immer auch ein bisschen Glück bei der Suche dabei. Selbst wenn alle jungen Männer totale Traummänner wären und jeder eine Beziehung wollte, gibt es statistisch gesehen einen Männerüberschuss in den jüngeren Generationen. Das würde bedeuten, dass trotzdem nicht jeder Mann eine Frau finden würde.

Ich möchte niemandem auf die Füße treten oder alle Frauen in einen Topf werfen. Es ist mir nur vermehrt bei Frauen aufgefallen.

 

Wie kommst du denn darauf, dass nur Männer diesen Druck erfahren. Und das dieser Druck nur von Frauen ausgeht. Unsere Gesellschaft idealisiert nun mal Paarbeziehungen. Davon sind nicht nur Männer getroffen. Greade bei jungen Männern gibt es ja,so Klischees, wie das sie ihre "Hörner abstoßen" müssten und es daher okay wäre, wenn sie Single bleiben wollten. 
Ich würde fast behaupten, in weiten Teilen der Bevölkerung haben Frauen und nicht binäre Personen es da viel schwerer. Was natürlich nicht heißt, dass es diesen Druck für Männer nicht gäbe. Nur deine Ausführungen klingen für mich komisch..

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19.06.21 um 17:15

Ist mir noch nie aufgefallen. Vielleicht siehst du das durch die Linse deiner eigenen Erfahrungen. 

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23.06.21 um 0:40

Hi,

tut mir leid, dass du diese Erfahrung machen musst. 
Fakt ist leider dass diese Gesellschaft Paare lieber sieht als Singles. Aber darüber musst du dir keinen Kopf machen. Dass nur Frauen einen unter Druck setzen ist vielleicht bei dir so, kann aber auch anders sein. 
Mein Freund ist 24 und hatte vorher nie etwas mit einer anderen Frau. Frag nicht, wie auch er unter Druck gesetzt wurde. Seine Eltern fragten ihn immer wieder ob er schwul sei. Abgesehen davon, dass nichts schlimmes daran ist homosexuell zu sein, ist es trotzdem eine schreckliche Vorstellung sowas an den Kopf geworfen zu bekommen, nur weil man eben noch nicht die richtige gefunden hat. 
Lass dich nicht unter Druck setzen und sag ruhig mal deine Meinung. Du möchtest nicht mehr gedrängt werden, möchtest nicht, dass man etwas von dir erwartet ohne vorher zu fragen, ob du das überhaupt möchtest.

Ich drücke dir die Daumen
LG

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24.06.21 um 14:08

Ich denke du nimmst da was falsch wahr. Der gesellschaftliche Druck, eine Beziehung zu führen müssen, liegt eher bei den Frauen. Gerade als Mann, hast du eher den Freibrief ein Peter-Pan-Leben führen zu dürfen. Was natürlich nicht fair ist, ist aber so. 🤷‍♂️
Wenn du aber nie Frauen um dich herum hast, wirst du zwar nicht verurteilt, aber deine Attraktivität bei Frauen sinkt natürlich, Stichwort Preselection. 

Mach dir also keinen Stress und lebe wie du Bock hast.  

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24.06.21 um 16:12
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Ich denke du nimmst da was falsch wahr. Der gesellschaftliche Druck, eine Beziehung zu führen müssen, liegt eher bei den Frauen. Gerade als Mann, hast du eher den Freibrief ein Peter-Pan-Leben führen zu dürfen. Was natürlich nicht fair ist, ist aber so. 🤷‍♂️
Wenn du aber nie Frauen um dich herum hast, wirst du zwar nicht verurteilt, aber deine Attraktivität bei Frauen sinkt natürlich, Stichwort Preselection. 

Mach dir also keinen Stress und lebe wie du Bock hast.  

Sorry, das stimmt nicht. Ich sehe es bei meinem Bruder. Er single ich single. Während man es mir als freie Entscheidung auslegt (was es auch ist), fragt sich jeder, was mit ihm nicht stimmt.

Ist auch sachlogisch nachvollziehbar. Männer sind nunmal die jenigen, die bei der Partnersuchewerden müssen. Wenn es bei Ihnen nicht klappt, liegt der Schluss nahe, ihnen gelänge das nicht. Bei Frauen heißt es, sie treffen einfach keine Partner, die passen. Angemacht wird man als Frau irgendwann zwangsläufig und das Single-Dasein ist per se freiwilliger Natur.

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24.06.21 um 17:12

Da muss ich dir wiedersprechen. Ich sehe es an meinem Bekanntenkreis. Während sich die Mädels ü30 rechtfertigen müssen, warum sie es noch nicht geschafft haben, einen Mann fest an sich zu binden. Stehen die männlichen Junggesellen mit ihren lockeren Geschichten eher als Held da. Ist ja auch irgendwo logisch. Frauen haben einen nätürlich stärker ausgeprägteren Bindungsdrang, Männer einen viel stärkeren Autonomiedrang. 
Männer haben auf dem Datingmarkt, Anfangs den aktiveren Part, da stimme ich dir zu. Aber nur wenn's ums ansprechen/anschreiben, Dates klar machen und verführen geht. Die Bindung ist Frauensache. Nicht umsonst sagt man auch: "Der Mann verführt, die Frau bindet."
Bestes Beispiel sieht man im Online Dating. Ein Großteil der Männer, sucht primär erstmal nur Sex. ☝️ Merke: Der Mann verführt! Für weiteres ist die Frau verantwortlich. ☝️ Die Frau bindet! Deshalb Können Männer auch viel einfacher in einer F+ sein, als Frauen, ohne dass sich daraus mehr entwickelt. Ausnahmen bestätigen die Regel, bevor jetzt die nicht-alle-Polizei kommt.
Ist natürlich alles eine Altersfrage. Je älter, desto stärker die von mir erklärte Dynamik. 
Nennen wir es nicht Partnersuche, nennen wir es Paarungsverhalten. Das trifft's besser.
Auch wenn uns Hollywood oder sinnfreie Liebesromane, ein anderes Bild zeigen will. In uns spulen sich immer noch natürliche Programme ab.

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25.06.21 um 0:55

Glaub mir, Frauen stehen gesellschaftlich diesbezüglich maximal mehr unter Druck als es bei Männern je der Fall sein wird.

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25.06.21 um 1:50
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Ich würde gerne den Hintergrund verstehen, warum so viele Frauen junge Männer unter Druck setzen, eine Beziehung zu finden. Ich und viele junge Männer die ich kenne, gehören zu den Langzeitsingles oder hatten noch nie eine Beziehung. Das hat natürlich unterschiedliche Gründe. Manche schaffen es einfach nicht, das Interesse einer Frau zu wecken. Andere finden einfach keine passende Partnerin. Aber es gibt auch viele Männer, die keine Beziehung eingehen möchten.

Ich habe festgestellt, dass nicht nur Mütter, sondern auch Freunde und Bekannte einen enormen Druck auf diese Männer und mich ausüben, eine Beziehung zu finden. Meistens wird gar nicht gefragt, ob man überhaupt eine Beziehung will. Selbst wenn man kommuniziert, dass man eigentlich keine Beziehung will, wird das meist ignoriert.

Ich sehe hier keinen wirklichen Sinn, denn wenn man eine Partnerin möchte, macht es keinen Sinn, mehr Druck zu machen. Wenn Sie keine Partnerin wollen, sollten sie die Entscheidung der anderen Person akzeptieren. Am Ende ist es ihre eigene Entscheidung und man kann niemanden dazu zwingen. 

Ich verstehe auch nicht, warum Männer, die keine Beziehung finden, von vielen Frauen als Versager gesehen werden. Als Mann hat man auch seine Ansprüche und am Ende ist immer auch ein bisschen Glück bei der Suche dabei. Selbst wenn alle jungen Männer totale Traummänner wären und jeder eine Beziehung wollte, gibt es statistisch gesehen einen Männerüberschuss in den jüngeren Generationen. Das würde bedeuten, dass trotzdem nicht jeder Mann eine Frau finden würde.

Ich möchte niemandem auf die Füße treten oder alle Frauen in einen Topf werfen. Es ist mir nur vermehrt bei Frauen aufgefallen.

 

Das hat mit Männern nichts zutun, der Gesellschaftliche Druck auf uns Frauen ist genau so groß wenn wir keine Beziehung haben oder keine Kinder - Noch schlimmer ist es wenn wir sagen daß wir keine Kinder wollen, das entweiblicht uns komplett für einige Menschen. 

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25.06.21 um 18:19
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Da muss ich dir wiedersprechen. Ich sehe es an meinem Bekanntenkreis. Während sich die Mädels ü30 rechtfertigen müssen, warum sie es noch nicht geschafft haben, einen Mann fest an sich zu binden. Stehen die männlichen Junggesellen mit ihren lockeren Geschichten eher als Held da. Ist ja auch irgendwo logisch. Frauen haben einen nätürlich stärker ausgeprägteren Bindungsdrang, Männer einen viel stärkeren Autonomiedrang. 
Männer haben auf dem Datingmarkt, Anfangs den aktiveren Part, da stimme ich dir zu. Aber nur wenn's ums ansprechen/anschreiben, Dates klar machen und verführen geht. Die Bindung ist Frauensache. Nicht umsonst sagt man auch: "Der Mann verführt, die Frau bindet."
Bestes Beispiel sieht man im Online Dating. Ein Großteil der Männer, sucht primär erstmal nur Sex. ☝️ Merke: Der Mann verführt! Für weiteres ist die Frau verantwortlich. ☝️ Die Frau bindet! Deshalb Können Männer auch viel einfacher in einer F+ sein, als Frauen, ohne dass sich daraus mehr entwickelt. Ausnahmen bestätigen die Regel, bevor jetzt die nicht-alle-Polizei kommt.
Ist natürlich alles eine Altersfrage. Je älter, desto stärker die von mir erklärte Dynamik. 
Nennen wir es nicht Partnersuche, nennen wir es Paarungsverhalten. Das trifft's besser.
Auch wenn uns Hollywood oder sinnfreie Liebesromane, ein anderes Bild zeigen will. In uns spulen sich immer noch natürliche Programme ab.

Jetzt sprechen wir aber von zwei unterschiedlichen Dingen, bzw. vermischen welche.

Männer, die "Hörnchen abstoßen" eiden ja eben gerade nicht daran, dass sie "keine Partnerin" finden. Und um dieses Thema ging es mir, ging es scheinbar doch dem TE. Beobachtern von außen "reicht" es, wenn sie sehen, ein Typ hat immer mal Frauenkontakt, kommt bei Frauen offenbar an.

Wie aber bewerten Außenstehende Langzeitsingle-Männer und Langzeitsingle-Frauen? Bleiben wir doch erstmal da. Und da stelle ich wie gesagt bei meinem Bruder fest: Sein Umfeld, und auch leider einige Frauen die er kennenlernt, be- bzw. verurteilen sein langes Singledasein so, dass mit ihm was nicht stimmen muss - sonst hätte er ja mal eine Freundin. Bei keiner länger single bleibenden Frau kenne ich dagegen (speziell von Männern) diese Verurteilung. Männern ist es scheißegal, wie lange eine Frau single ist. Frauen im Umkehrschluss ist es das nicht. Man nimmt es einem Typen schlichtweg nicht ab, dass es bei ihm freiwillig ist. Einer Frau schon, weil Frauen passiv sein können und trotzdem Angebote bekommen.

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25.06.21 um 18:20
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Glaub mir, Frauen stehen gesellschaftlich diesbezüglich maximal mehr unter Druck als es bei Männern je der Fall sein wird.

Nein, tun sie nicht. Wie du zu diesem Urteil kommst, verstehe ich nicht, ergibt zumindest von den soziologischen Gegebenheiten her keinen Sinn.

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26.06.21 um 10:35

Hey spint, 

Ich würde nicht sagen das die Gesellschaft das "verlangt ".
Ich war auch lange Single... aber schöner ist doch zu zweit. 
Ich hatte nicht viele, aber immer mehrjährige Beziehungen (4-12Jahren). 
Und es dauert auch immer ein bisschen bis man sich entscheidet eine ernsthafte Beziehung einzugehen. 
Wenn es einfach wäre könnte es Jeder...
Man merkt es irgendwann, dieses warme Brummen zwischen Herz, Magen und Brustkorb- und wenn dieses Gefühl da ist, auch wenn Du den anderen Menschen nicht siehst, dann weißt Du ....
Liebe Grüße 
GreenV
 

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26.06.21 um 18:12

Wie schon erwähnt, es ist eine Altersfrage. Es gibt bestimmt viele Männer, welche beim Thema Frauen, einfach kein Glück haben. Da stimme ich dir zu. Vorallem bei der jüngeren Generation. Da haben es die Frauen definitiv einfacher und eigentlich immer Optionen.
Das Spiel dreht sich dann ab 30 aber rasant. Wie schon erwähnt, meine Jungs und ich leben von einer lockeren Geschichte zu anderen. Von den Damen höre ich dann oft verzweifelt, dass Männer sich nicht mehr binden wollen. Aber warum sollten sie sich auch festlegen, sie haben Optionen. 🤷‍♂️ 

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29.06.21 um 0:17

Das ist mir noch nie aufgefallen.

Ich hatte eher mit unfreiwilligen Singles (Männern und Frauen) zu tun, die bei jeder Gelegenheit gejammert haben, dass sie keine/n Partner/in finden und irgendwie erwartet haben, dass man das für sie jetzt ändert. Da hab ich dann hilflos mit den Schultern gezuckt, denn erstens weiß ich nicht, warum es bei ihnen nicht klappen wollte und zweitens hätte ich es auch nicht ändern können. Ich kann ja auch nicht zaubern.

Ich fand es dann eher nervend, wenn das Thema bei jedem Treffen wieder zur Sprache kam. Es kam sogar vor, dass ich deshalb den Kontakt abgebrochen habe.

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29.06.21 um 0:56

Lies von Esther Vilar das Buch "Der dressierte Mann" und Du wirst verstehen.

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29.06.21 um 2:04

Ist dir aufgefallen, was hier teilweise ablief?

Du legst Aspekte dar, bei denen es darum geht, dass das Verhalten anderer zu ihrer Umgebung gehörender Menschen (Mütter, Freunde, Bekannte) Männern Unbehagen bereitet und fragst nach Gründen für dieses Verhalten.

Hauptsächlich Frauen[1] reagieren darauf wie folgt: Anstatt diese Frage sachlich zu beantworten, wird darauf abgehoben, dass auch Frauen ähnlichem Unbehagen ausgesetzt sind.

Anstatt darauf, in Hinblick auf die Schemata zwischenmenschlicher Dynamiken ehrliche Antworten zu finden, läuft so etwas auf einen Stellvertreter-Leidenswettkampf zwischen einzelnen Angehörigen beider Geschlechter hinaus, der niemanden weiterbringt.

[1] Das heisst nicht, dass die Mehrheit der Frauen so reagiert, sondern dass heisst, dass die Mehrheit derer, die so reagieren, aus Frauen besteht. 

Warum wollen Leute, dass andere Leute sich an eine/n einzige/n Partner/in binden und ihr/ihm treu sind?

Das hat nicht unbedingt etwas mit Aspekten zu tun, derer die Menschen sich bewusst sind.  Sondern mit Aspekten der Verhaltensevolution, die das Fortbestehen des Systems "Menschheit" so begünstigt haben, dass die Menschheit bisher noch nicht ausgestorben ist, was im übrigen etwas anderes ist als das Glück eines jeden Individuums sicherzustellen.

Folgende Aspekte mögen eine Rolle spielen, auch wenn sie keine vollständige Antwort darstellen:

Eine menschliche Gesellschaft kann nur ein gewisses Ausmaß an gesellschaftlich nicht sanktionierten/nicht akzeptierten Bindungen verkraften. Je kleiner die Gesellschaft, desto kleiner ist dieses Ausmaß - zB Unterschied Großstadt/kleines Dorf.
Leute dazu anzuhalten, sich in gesellschaftlich sanktionierte Bindungen zu begeben, vermindert die Wahrscheinlichkeit, dass für den Fortbestand der jeweiligen Gesellschaft bzw für den Fortbestand des Systems "Menschheit" ungünstiges Chaos und Anarchie ausbrechen.

Anderen Menschen ein Partnerschaftsmodell aufoktroyieren zu können bedeutet, Macht über diese Menschen zu haben.
Sich in die Position desjenigen zu begeben, der dies wagt, bedeutet, das Machtgefälle auszuloten.

Jemanden dazu zu bringen, jemanden anderen an sich zu binden, den man selbst nicht erstrebenswert findet, bedeutet, den Gebundenen in eine Situation zu manövrieren, in der er sich eher nicht auf einen konzentriert und sich einem eher nicht aufdrängt und einem das Leben eher nicht schwer macht. Derjenige, der bindet, erfüllt eine Art "Filterfunktion" bzw "Abfangfunktion für unliebsame Menschen".


Warum wollen Frauen, dass Männer sich an eine einzige Frau binden und treu sind?

Das hat nicht unbedingt etwas mit Aspekten zu tun, derer die Menschen sich bewusst sind.  Sondern mit Aspekten der Verhaltensevolution, die das Fortbestehen des Systems "Menschheit" so begünstigt haben, dass die Menschheit bisher noch nicht ausgestorben ist, was im übrigen etwas anderes ist als das Glück eines jeden Individuums sicherzustellen.

Folgender Aspekt mag eine Rolle spielen, auch wenn er keine vollständige Antwort darstellt:

Dieses Verhaltensschema hilft, Männer so zu triggern, dass sie bei einer Frau bleiben und ihr bei der Aufzucht des Nachwuchses helfen und so in einem "wilden" bzw in vielerlei Hinsicht von Konkurrenz, Interessenskonflikten und Machtkampf geprägten Ökosystem/Milieu die Überlebenschancen für den Nachwuchs und damit die Chancen auf Fortbestand der eigenen Gene im Genpool der Menschheit vergrössern.


Warum wollen Männer, dass andere Männer sich an eine einzige Frau binden und ihr treu sind?
Warum wollen Frauen, dass andere Frauen sich an einen Mann binden?


Das hat nicht unbedingt etwas mit Aspekten zu tun, derer die Menschen sich bewusst sind.  Sondern mit Aspekten der Verhaltensevolution, die das Fortbestehen des Systems "Menschheit" so begünstigt haben, dass die Menschheit bisher noch nicht ausgestorben ist, was im übrigen etwas anderes ist als das Glück eines jeden Individuums sicherzustellen.

Folgende Aspekte mögen eine Rolle spielen, auch wenn sie keine vollständige Antwort darstellen:

Der gebundene treue Mann stellt mit Ausnahme eines einzigen Elements (nämlich der Frau, an die er gebunden ist) bezogen auf die Menge der Frauen für andere Männer keine Konkurrenz dar.

Die gebunden treue Frau stellt mit Ausnahme eines einzigen Elements (nämlich des Mannes, an den sie gebunden ist) bezogen auf die Menge der Männer für andere Frauen keine Konkurrenz dar.


Warum wollen Männer, dass Frauen ihnen treu sind?

Das hat nicht unbedingt etwas mit Aspekten zu tun, derer die Menschen sich bewusst sind.  Sondern mit Aspekten der Verhaltensevolution, die das Fortbestehen des Systems "Menschheit" so begünstigt haben, dass die Menschheit bisher noch nicht ausgestorben ist, was im übrigen etwas anderes ist als das Glück eines jeden Individuums sicherzustellen.

Folgender Aspekt mag eine Rolle spielen, auch wenn er keine vollständige Antwort darstellt:

Die Treue der Frau erschwert es der männlichen Konkurrenz, den Mann zu verdrängen. Dies begünstigt den Fortbestand der Gene desjenigen Mannes im Genpool der Menschheit, dem die Frau treu ist.

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29.06.21 um 8:11

Ich finde auch, dass eher Frauen den Druck haben oder haben sollten, als Mann ist das nicht so

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