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Warum jedes Jahr wieder Feuerwerk?

31. Dezember 2017 um 19:39

Ja, ich gestehe, ich bin ein Silvester-Muffel. Als Kind verspürte ich noch eine gewisse Faszination für die leuchtenden, bunten Farben am Nachthimmel. Mit den Jahren schwand diese Faszination jedoch allmählich. Es ist ja doch jedes Jahr wieder das gleiche. Die Lautstärke und den Dreck empfand ich schon immer als störend.
Nun möchte ich niemandem den Spaß verderben und versuche auch den moralischen Zeigefinger in Bezug auf Feinstaubbelastung und Tierschutz außen vor zu lassen.

Mich interessiert einfach, welche Gründe es für erwachsene Menschen gibt jedes Jahr wieder nicht gerade kleine Summen für Feuerwerkskörper auszugeben. Ist es die Faszination für Feuer? Die Freude daran einmal im Jahr laut sein zu dürfen? Ist es tatsächlich die abergläubige Vorstellung damit die bösen Geister zu verjagen? Tradition? Gruppenzwang?
Welche Gründe überwiegen für euch?

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Top 3 Antworten

1. Januar um 14:19

Ohja, die moralapostel, die immer dort, wofür SIE kein Verständnis haben, den Zeigefinger heben und auf andere zeigen.  Ich finde es einfach lustig zu böllern. Punkt. Andere finden es lustig mit dem Motorrad sinnbefreit durch die gegen zu brettern, andere was wieder anderes. Die, die hier den moralapostel spielen,  machen mit Sicherheit auch irgendwas PÖÖÖSES. Na und? Hat halt jeder seine Vorlieben. 

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1. Januar um 12:54

Wow...das ist echt heftig, war mir gar nicht so bewusst.


Ich mag ja Feuerwerk eigentlich sehr gerne sehen, aber desto älter ich werde desto sinnloser finde ich das ganze. Was man mit all dem Geld machen könnte, was da verbrannt wird 

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1. Januar um 14:19

Ohja, die moralapostel, die immer dort, wofür SIE kein Verständnis haben, den Zeigefinger heben und auf andere zeigen.  Ich finde es einfach lustig zu böllern. Punkt. Andere finden es lustig mit dem Motorrad sinnbefreit durch die gegen zu brettern, andere was wieder anderes. Die, die hier den moralapostel spielen,  machen mit Sicherheit auch irgendwas PÖÖÖSES. Na und? Hat halt jeder seine Vorlieben. 

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1. Januar um 17:45
In Antwort auf flyingkat

Ohja, die moralapostel, die immer dort, wofür SIE kein Verständnis haben, den Zeigefinger heben und auf andere zeigen.  Ich finde es einfach lustig zu böllern. Punkt. Andere finden es lustig mit dem Motorrad sinnbefreit durch die gegen zu brettern, andere was wieder anderes. Die, die hier den moralapostel spielen,  machen mit Sicherheit auch irgendwas PÖÖÖSES. Na und? Hat halt jeder seine Vorlieben. 

Was ist schlecht davon einfach mal nach den Gründen zu fragen, wenn man etwas selbst nicht nachvollziehen kann?
Es gibt viele gute Gründe die Silvesterballerei lieber sein zu lassen oder zumindest einzuschränken. Aber irgendetwas muss ja den Reiz ausmachen, sonst würden es nicht so viele machen. Mit dem moralischen Zeigefinger erreicht man höchstens diejenigen, die ohnehin selbst schon ins grübeln gekommen sind. Das war aber, wie bereits im Eingangspost erwähnt, nicht die Intension dieses threads.

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1. Januar um 18:07

Weil es, wie erwähnt, Spaß macht. Warum kann man sich das nicht selbst denken? Es gibt Leute, denen macht es Spaß von Klippen oder aus Flugzeugen zu springen, spinnen anzufassen, Insekten zu essen, zu rauchen, zu saufen, was weiß ich alles noch. Das mache ICH nicht gerne, stelle es aber auch nicht zur Debatte WARUM jemand anderes das macht. 

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1. Januar um 19:23

Ist doch ok! Dich interessiert das "warum" nicht, mich schon! "Weil es Spaß macht" ist dein Grund, aber es gibt bestimmt auch andere. Kein Grund sich angegriffen zu fühlen!

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1. Januar um 19:42

du sprichst mir aus der seele. manches ist ganz schön anzusehen. aber es ist wirklich sinnlose geldverschwendung

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1. Januar um 21:19



Ich finde es traurig, wie viele Leute sich keine wirklichen Gedanken machen, was sie mit dieser dämlichen Knallerei anrichten. 

Für Menschen mit Atemwegserkrankungen oder auch für immungeschwächte Personen kann der Silvester-/Neujahrsfeinstaub tatsächlich richtig gefährlich sein. Schade, dass für viele nur der eigene Spaß zählt.

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1. Januar um 21:22
In Antwort auf blaetterrascheln

Ja, ich gestehe, ich bin ein Silvester-Muffel. Als Kind verspürte ich noch eine gewisse Faszination für die leuchtenden, bunten Farben am Nachthimmel. Mit den Jahren schwand diese Faszination jedoch allmählich. Es ist ja doch jedes Jahr wieder das gleiche. Die Lautstärke und den Dreck empfand ich schon immer als störend.
Nun möchte ich niemandem den Spaß verderben und versuche auch den moralischen Zeigefinger in Bezug auf Feinstaubbelastung und Tierschutz außen vor zu lassen.

Mich interessiert einfach, welche Gründe es für erwachsene Menschen gibt jedes Jahr wieder nicht gerade kleine Summen für Feuerwerkskörper auszugeben. Ist es die Faszination für Feuer? Die Freude daran einmal im Jahr laut sein zu dürfen? Ist es tatsächlich die abergläubige Vorstellung damit die bösen Geister zu verjagen? Tradition? Gruppenzwang?
Welche Gründe überwiegen für euch?

Ich habe nie selbst geböllert, weil ich das als Geldverschwendung empfand, sondern halt den anderen beim Böllern zugeschaut.

Als ich ein Kleinkind war, war für mich der Kick an der Sache, zu demonstrieren, dass ich vor den lauten Knallen und Detonationsgeräuschen und herumfliegenden Raketen keine Angst habe und nicht zusammenzucke wenns plötzlich unerwartet scheppert, sondern ein harter schussfester Kerl bin. Aber es war gut, dass meine Mom oder meine Oma oder mein Opa immer ganz in der Nähe waren.
Auch heute noch ist es mir peinlich wenn ich wegen so etwas erschrecke. Das ist in etwa so peinlich wie eine unmännliche Reaktion auf einen Drink, bei dem man sich eigentlich nicht anmerken lassen wollte, dass er einem zu scharf ist.

Wie schon öfter, habe ich auch dieses Silvester an der Tübinger Neckarbrücke wieder gesehen, wie jemandem von hinten ein Böller so an die Hacken der Schuhe hingeschmissen worden ist, dass der das nicht merkte und sehr erschrak als der Böller dann direkt zu seinen Füßen explodiert ist.

Ich habe gerufen und gewedelt wie ein aus der Klapse Ausgebrochener, um auf den Böller aufmerksam zu machen, war aber zu weit weg, und so wurden meine Warnversuche nicht wahrgenommen. Und natürlich hat es auch wieder Idioten gegeben, die versucht haben, vom Neckarufer aus ihre Silvesterraketen gezielt so abzufeuern, dass sie in die auf der Neckarbrücke stehende Menschenmenge hineinfliegen.

Es gibt eine erkleckliche Anzahl an Menschen, bei denen dieses Silvestergeballere Kriegsphantasien und damit schaurig-prickelnde Assoziationen weckt:

Da wird im Gedankenspiel aus dem Kanonenschlag eine Mine oder eine Schlagladung oder eine Handgranate. Die Knallerkette wird zur Gewehrsalve bzw zur Serie an Feuerstößen in der Ferne. Der Karton mit der Feuerwerksbatterie wird zur Stalin-Orgel. Beim bunten Feuerwerk wird an Leuchtspurmunition gedacht. Bei der abschwirrenden Silvesterrakete gibts Assoziationen zu Stinger-Raketen, Bazooka und Artilleriebeschuss. Das vorbeifahrende Auto wird zum Panzer, den man mit den Feuerwerkskörpern bekämpfen könnte. Die Leute auf dem Balkon werden zu Snipern. Etliche Kids und viele Ältere laufen mit Krachern und Böllern und Silvesterraketen durch die Straßen und verschaffen sich im Gedankenspiel in ihrer Phantasie den Kick, Beirut in Tübingen zu haben, bloss halt ungefährlich.
Nicht selten habe ich an Silvester, wenn das Feuerwerk losging, mitgehört, wie in meiner Nähe stehende Leute angefangen haben, über Militärisches zu reden. In etwa so: Es explodiert ein besonders lauter Kanonenschlag. Ein Typ, der schräg vor mir steht, fängt an, seinem Kumpel zu erzählen, dass irgendwelche Übungsgranaten in seinem Wehrdienst bei der Bundeswehr vor 20 Jahren, als alle noch harte Kerle waren, auch so gescheppert haben. Man sieht die Leuchtsterne einer Feuerwerksrakete niedergehen und der Typ schräg vor einem fängt an, über Signalpistolen und Fliegeralarm zu labern. Jemand zündet einen Feuertopf, und der Typ schräg vor einem erzählt etwas über Leuchtspurmunition.

So verschaffen sich manche Leute mithilfe ihrer Assoziationen und Phantasien ihren Kick. Das sind dann auch die, die schon zwei Tage vor Silvester rechtswidrig in den Straßen herumknallen und sich gegenseitig mit martialischen Sprüchen ermahnen wie "Spar Deine Munition bis es übermorgen richtig abgeht..."

Mit diesen Assoziationen wird mitunter auch Markt gemacht. Oder wie sonst lassen sich klingende Namen für Feuerwerkskörper wie "Taliban Rocket Klasek" erklären?


Vielleicht beantworten meine Ausführungen zum Teil Deine Frage, was manche Leute an der Silvesterknallerei so fasziniert.

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1. Januar um 21:32
In Antwort auf SkyCaptain07

Ich habe nie selbst geböllert, weil ich das als Geldverschwendung empfand, sondern halt den anderen beim Böllern zugeschaut.

Als ich ein Kleinkind war, war für mich der Kick an der Sache, zu demonstrieren, dass ich vor den lauten Knallen und Detonationsgeräuschen und herumfliegenden Raketen keine Angst habe und nicht zusammenzucke wenns plötzlich unerwartet scheppert, sondern ein harter schussfester Kerl bin. Aber es war gut, dass meine Mom oder meine Oma oder mein Opa immer ganz in der Nähe waren.
Auch heute noch ist es mir peinlich wenn ich wegen so etwas erschrecke. Das ist in etwa so peinlich wie eine unmännliche Reaktion auf einen Drink, bei dem man sich eigentlich nicht anmerken lassen wollte, dass er einem zu scharf ist.

Wie schon öfter, habe ich auch dieses Silvester an der Tübinger Neckarbrücke wieder gesehen, wie jemandem von hinten ein Böller so an die Hacken der Schuhe hingeschmissen worden ist, dass der das nicht merkte und sehr erschrak als der Böller dann direkt zu seinen Füßen explodiert ist.

Ich habe gerufen und gewedelt wie ein aus der Klapse Ausgebrochener, um auf den Böller aufmerksam zu machen, war aber zu weit weg, und so wurden meine Warnversuche nicht wahrgenommen. Und natürlich hat es auch wieder Idioten gegeben, die versucht haben, vom Neckarufer aus ihre Silvesterraketen gezielt so abzufeuern, dass sie in die auf der Neckarbrücke stehende Menschenmenge hineinfliegen.

Es gibt eine erkleckliche Anzahl an Menschen, bei denen dieses Silvestergeballere Kriegsphantasien und damit schaurig-prickelnde Assoziationen weckt:

Da wird im Gedankenspiel aus dem Kanonenschlag eine Mine oder eine Schlagladung oder eine Handgranate. Die Knallerkette wird zur Gewehrsalve bzw zur Serie an Feuerstößen in der Ferne. Der Karton mit der Feuerwerksbatterie wird zur Stalin-Orgel. Beim bunten Feuerwerk wird an Leuchtspurmunition gedacht. Bei der abschwirrenden Silvesterrakete gibts Assoziationen zu Stinger-Raketen, Bazooka und Artilleriebeschuss. Das vorbeifahrende Auto wird zum Panzer, den man mit den Feuerwerkskörpern bekämpfen könnte. Die Leute auf dem Balkon werden zu Snipern. Etliche Kids und viele Ältere laufen mit Krachern und Böllern und Silvesterraketen durch die Straßen und verschaffen sich im Gedankenspiel in ihrer Phantasie den Kick, Beirut in Tübingen zu haben, bloss halt ungefährlich.
Nicht selten habe ich an Silvester, wenn das Feuerwerk losging, mitgehört, wie in meiner Nähe stehende Leute angefangen haben, über Militärisches zu reden. In etwa so: Es explodiert ein besonders lauter Kanonenschlag. Ein Typ, der schräg vor mir steht, fängt an, seinem Kumpel zu erzählen, dass irgendwelche Übungsgranaten in seinem Wehrdienst bei der Bundeswehr vor 20 Jahren, als alle noch harte Kerle waren, auch so gescheppert haben. Man sieht die Leuchtsterne einer Feuerwerksrakete niedergehen und der Typ schräg vor einem fängt an, über Signalpistolen und Fliegeralarm zu labern. Jemand zündet einen Feuertopf, und der Typ schräg vor einem erzählt etwas über Leuchtspurmunition.

So verschaffen sich manche Leute mithilfe ihrer Assoziationen und Phantasien ihren Kick. Das sind dann auch die, die schon zwei Tage vor Silvester rechtswidrig in den Straßen herumknallen und sich gegenseitig mit martialischen Sprüchen ermahnen wie "Spar Deine Munition bis es übermorgen richtig abgeht..."

Mit diesen Assoziationen wird mitunter auch Markt gemacht. Oder wie sonst lassen sich klingende Namen für Feuerwerkskörper wie "Taliban Rocket Klasek" erklären?


Vielleicht beantworten meine Ausführungen zum Teil Deine Frage, was manche Leute an der Silvesterknallerei so fasziniert.

Das klingt wirklich gruselig! Danke für deine ausführliche Antwort!

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1. Januar um 23:03

Auch an diesem Silvester sind einige Tote und Verletzte zu beklagen...

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2. Januar um 8:03

wow, Danke für den Link, das hätte ich überhaupt nicht so hoch erwartet - also nicht mal annähernd!

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2. Januar um 8:21
In Antwort auf flyingkat

Ohja, die moralapostel, die immer dort, wofür SIE kein Verständnis haben, den Zeigefinger heben und auf andere zeigen.  Ich finde es einfach lustig zu böllern. Punkt. Andere finden es lustig mit dem Motorrad sinnbefreit durch die gegen zu brettern, andere was wieder anderes. Die, die hier den moralapostel spielen,  machen mit Sicherheit auch irgendwas PÖÖÖSES. Na und? Hat halt jeder seine Vorlieben. 

wir machen ganz sicher ALLE auch irgend etwas böses, aber etwas verstehen zu wollen, was sich einem so nicht erschließt, zählt ganz sicher nicht dazu. ^^

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2. Januar um 12:58
In Antwort auf blaetterrascheln

Ja, ich gestehe, ich bin ein Silvester-Muffel. Als Kind verspürte ich noch eine gewisse Faszination für die leuchtenden, bunten Farben am Nachthimmel. Mit den Jahren schwand diese Faszination jedoch allmählich. Es ist ja doch jedes Jahr wieder das gleiche. Die Lautstärke und den Dreck empfand ich schon immer als störend.
Nun möchte ich niemandem den Spaß verderben und versuche auch den moralischen Zeigefinger in Bezug auf Feinstaubbelastung und Tierschutz außen vor zu lassen.

Mich interessiert einfach, welche Gründe es für erwachsene Menschen gibt jedes Jahr wieder nicht gerade kleine Summen für Feuerwerkskörper auszugeben. Ist es die Faszination für Feuer? Die Freude daran einmal im Jahr laut sein zu dürfen? Ist es tatsächlich die abergläubige Vorstellung damit die bösen Geister zu verjagen? Tradition? Gruppenzwang?
Welche Gründe überwiegen für euch?

Also ich kann diesen Silvester-Böller-Fanatismus auch nicht wirklich nachvollziehen. Viele Millionen Euro werden für diese Sprengkörper ausgegeben, ohne wirklichen nutzen. Feuerwerk ist oft sehr schön anzusehen, kann eine Veranstaltung durchaus aufwerten. Aber warum man Teile auf die Straße wirft, die einfach nur boom machen, weiß ich nicht?

Wenn ich das Geld in die Urlauskasse Packe oder mir etwas dekoratives dafür kaufe, ist es meiner Meinung nach sinnvoller investiert. Also mich stört das geknalle nicht weiter. Ich möchte da auch keinem den Spaß verderben. Bin auch nicht strikt dagegen.

Aber wenn man sich mal ansieht, was die Notaufnahmen z.B. zu Silvester leisten müssen, weil Menschen sich durch Alkohol und/oder Sprengkörper selbst verletzen, da frage ich mich ernsthaft, ob diese Leute die Behandlung nicht selbst bezahlen sollten. Sowas regt mich immer ein wenig auf.  Dass Feuerwehr, Rettungsdienste etc. überlastet sind, weil Leute es für klug halten, mit ihren Böllern und Raketen zu expirimentieren.

Ich denke, dass die meisten Leute es einfach tun, weil man das zu Silvester halt macht.

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2. Januar um 13:51

ich denke allein die Tatsache, dass es automatisch etwas Besonderes ist, weil man es nur diesen Tag im Jahr DARF und KANN, spielt da auch eine Rolle - und vielleicht gar keine kleine.
Etwas, was man 365 Tage im Jahr machen kann, ist nun mal nicht spanndend - etwas, was nur an einem Tag im Jahr geht - schon.
Ok, es gibt auch hier und da mal noch ein Feuerwerk bei einem Stadtfest - aber selbst booooooooom machen - geht eben nur Silvester.

Das Einzige, was ich in Sachen Feuerwerk im Übrigen faszinierend und interessant finde, ist die Pyronale. Da gebe ich auch gern das Geld aus dafür

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2. Januar um 15:06

Nicht nur Tiere und Einsatzkräfte.

Ich bin der Ansicht, dass die laute Böllerei an Orten, wo sie verboten ist, härter sanktioniert werden muss. ZB in der Nähe von Heimen und Kliniken, wo ruhebedürftige Menschen sind, oder Leute, bei denen die Knallerei kriegstraumabedingte Panikattacken auslöst.

Ich finde zB nicht lustig, zu hören, dass man an Silvester manchmal nicht umhinkommt, ein traumatisiertes Kleinkind, das wegen seiner Kriegsverletzungen in Deutschland behandelt wird, wegen Panikattacken anxiolytisch und hypnotisch zu sedieren, weil immer wieder neue ignorante Idioten auftauchen, die es lustig finden, Kanonenschläge auf dem Gehweg auch vor der Kinderklinik zu zünden, wodurch der kleine Gschrappen in Panik versetzt wird, auch wenn man ihr noch so genau die Situation erklärt und sie im Arm hält, was aber nicht viel nützt, weil sie emotional wieder in der Situation ist, dass es laut knallt weil die Anti-IS-Koalition sich grade anschickt, im Rahmen von inkaufgenommenen Kollateralschäden das, was von ihrem Elternhaus noch übrig ist, mit zusammenzubomben und dabei mit Bedauern ihre halbe Familie umzubringen und ihr schwere Verbrennungen und  Verletzungen, ein kaputtes Trommelfell und das Erlebnis des Verschüttetseins zu bescheren.

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2. Januar um 15:24
In Antwort auf avarrassterne1

wir machen ganz sicher ALLE auch irgend etwas böses, aber etwas verstehen zu wollen, was sich einem so nicht erschließt, zählt ganz sicher nicht dazu. ^^

Und was bringt es DIR wenn dir irgendwelche Leute sagen warum sie das (gern) machen? DAS interessiert mich jetzt mal. 

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2. Januar um 15:35
In Antwort auf flyingkat

Und was bringt es DIR wenn dir irgendwelche Leute sagen warum sie das (gern) machen? DAS interessiert mich jetzt mal. 

ich lerne andere Menschen besser zu verstehen.
Verbessert meine Möglichkeiten im Sozialverhalten, in der sozialen Interaktion, meine Möglichkeiten, andere Menschen zu unterstützen, mit ihnen zusammen zu leben, zusammen zu arbeiten. Reduziert die Wahrscheinlichkeit, andere zu verletzen, ohne das zu wollen...
Und ich finde es ganz einfach interessant. Ein Teil ist Neugier, ein Teil ist auch, dass mich Verhaltensmuster, die ich so gar nicht verstehe, irritieren. Einen Hintergrund gibt es per se immer. Es besteht alles aus Aktion und Reaktion, Ursache und Wirkung - sehe ich nur die Wirkung, interessiert mich die Ursache einfach.

Jede dieser Antworten einzelner Personen ist immer nur ein einzelnes Puzzleteil - aber ich puzzle gern.

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2. Januar um 16:08
In Antwort auf avarrassterne1

ich lerne andere Menschen besser zu verstehen.
Verbessert meine Möglichkeiten im Sozialverhalten, in der sozialen Interaktion, meine Möglichkeiten, andere Menschen zu unterstützen, mit ihnen zusammen zu leben, zusammen zu arbeiten. Reduziert die Wahrscheinlichkeit, andere zu verletzen, ohne das zu wollen...
Und ich finde es ganz einfach interessant. Ein Teil ist Neugier, ein Teil ist auch, dass mich Verhaltensmuster, die ich so gar nicht verstehe, irritieren. Einen Hintergrund gibt es per se immer. Es besteht alles aus Aktion und Reaktion, Ursache und Wirkung - sehe ich nur die Wirkung, interessiert mich die Ursache einfach.

Jede dieser Antworten einzelner Personen ist immer nur ein einzelnes Puzzleteil - aber ich puzzle gern.

ein wichtiger Punkt fehlt noch: ich finde die Fähigkeit, Dinge, Situationen, Verhaltensweisen etc. aus verschiedenen Perspektiven sehen zu können und nicht nur aus meiner eigenen, grundsätzlich wichtig und nützlich.

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2. Januar um 20:30

Bei Feuerwerksdebatten muss ich oft an das hier denken:
https://www.youtube.com/watch?v=zNnMUHmbSpw

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Von: blaetterrascheln
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10. Januar um 22:14

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