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Warum heiraten deutsche Männer gerne Frauen aus Polen, Thailand, Rußland u. a. Ländern

6. Juni 2008 um 1:39

2006 haben deutsche Frauen z. B. 840 Männer aus Marokko geheiratet, 3.753 aus der Türkei, 1.706 aus Italien und weiter aus anderen Ländern.

Deutsche Männer heirateten in 2006 Frauen aus: 4.319 Polen
1.753 Russland
1.706 Türkei
1.702 Thailand

Insgesamt ist es so
Frau deutsch / Mann nichtdeutsch 19.748 (5,2 %)
Mann deutsch / Frau nichtdeutsch 26.971 (7,2 %)

Auch mal interessant. Hätte ich nicht gedacht, dass mehr deutsche Männer als Frauen ausländische Ehepartner heiraten.
http://www.verband-binationaler.de/seiten/file/zah-len_und_fakten.shtml


Gibt es auch dafür Gründe, dass deutsche Männer Frauen aus bestimmten Ländern bevorzugen? Die Frage kam bei mir auf durch die Diskussion "... südländischer Mann".


















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6. Juni 2008 um 19:22

.......
Aus dem gleichen Grund. Diese Männer sind meistens fett und hässlich, und die Frauen wollen aus dem Elend raus. (Betonung auf "die meisten", also nicht alle).

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7. Juni 2008 um 3:43

Ich
hab da so meine persönliche theorie. ich denke der deutsche mann ist der deutschen frau nicht gewachsen

die kommen bei unserer emanzipation einfach nicht hinterher hehe

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7. Juni 2008 um 21:29

Nun ja...
... gemessen an der Gesamteinwohnerzahl in Deutschland sind 19.000 und etwas ja nicht wirklich viel, entspricht ja gerade mal der Einwohnerzahl einer Kleinstadt. Daraus schon eine allgemeingültige Aussage abzuleiten, halte ich doch für etwas unpassend.

Davon ab: Warum überhaupt diese Frage? Man liebt doch den Menschen und nicht seine Nationalität.

LG

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8. Juni 2008 um 1:15

Halb so wild...
Ach, ich finde es nicht soo schlimm, wenn sich der deutsche Mann auch ausländische Frauen gönnt.

Ich sehe sehr häufig mittlerweile Asiatin/Deutscher aber fast nie Asiate/Deutscher. Die Deutschen die mit Asiatinnen zusammen sind, waren weder fett, reich, noch häßlich, die ich bislang gesehen habe.

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11. Juni 2008 um 13:01
In Antwort auf emmyn

.......
Aus dem gleichen Grund. Diese Männer sind meistens fett und hässlich, und die Frauen wollen aus dem Elend raus. (Betonung auf "die meisten", also nicht alle).

Yep!!!
Genau so sehe ich das auch!!!!

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13. Juni 2008 um 16:34

Vielleicht liegt....
...es ja an der Tatsache dass die deutschen Frauen zu "fortschrittlich" sind für solch urbiologischen Unsinn wie Kinderkriegen und sich für die Famillie einbringen. Die osteuropäischen und asiatischen Frauen sind eher Partnerinnen und möchten Männer haben die welche sind und versuchen nicht sie zu feminisieren.
Wenn diese deutschen Frauen dann genug Karriere gemacht haben, machen sie Urlaub in einen exotischen Land und verlieben sich dort in den edlen Wilden den sie die segnungen der Zivilisation näher bringen darf. Gefrustet von der jahrelangen Erfahrungen, dass der emanzipierte deutsche Mann sie für nichts gebrauchen kann außer für gelegentlichen Sex (wenn überhaupt) freut sie sich nun, dass der super süße Lover aus dem Morgenland nur Augen für sie hat. Endlich jemand der sie wirklich brauch. Tatsächlich braucht er sie, allerdings in erster Linie für die Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland. Gerne nimmt er auch ihr Geld in Gewahrsam und nach und nach alles andere auch. Den materiellen Besitz, die Unabhängigkeit, die Freiheit, die Kinder, die Würde, bis nichts mehr bleibt.
Ich hoffe einige jüngere Frauen die das hier lesen, werden sich folgenden Link mal anschauen. Liest es euch durch! Auch, wenn ihr es nicht beachten werdet, weil dass ja alles nur Einzelfälle sind, die Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen wurden, mein Liebster sowieso ganz anders ist, das alles nichts mit südlichen Ländern zu tun hat, das Alles nichts mit dem Islam zu tun hat, abgesehen davon habe ich ja den Kuran nicht gelesen und wenn ich ihn gelesen habe, habe ich ihn eh nicht verstanden weil ich ja viel zu blöd dafür bin. Abgesehen all dieser üblichen Standardausreden, liest es euch trotzdem durch, dann könnt ihr euch wenigstens nicht selbst belügen nach dem Motto "ich hab es nicht wissen können" wenn ihr (hoffentlich nicht)irgendwann zusammengekloppt am Tor einer deutschen Botschaft in Arabien um Hilfe winselt.
http://forum.politik.de/forum/showthread.php?threa-did=102278

Bevor jetzt die Gutmenschen wieder über mich herfallen mit den üblichen Standardvorwürfen wie: Rassistisches islamophobes Nazischwein der sein Stiefel ins Gesicht der armen, hilflosen und unschuldigen tritt, kann ich nur sagen: "Spart euch euren Speichel" nicht ich bin der Feind! Das werden auch die Damen wissen die bereits auf dem knallharten Boden der Multikultirealität angekommen sind.
Da ich selbst einer Mischehe entspringe und aufgrund dessen viele Südländer kenne, auch aus dem islamischen Kulturkreis weiß ich nur zu genau wie diese von den deutschen Frauen denken. Somit kann ich jedes einzelne Wort mit guten Gewissen hinschreiben.
Schönes Wochenene euch Allen und vorsicht vor Besness

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13. Juni 2008 um 16:56
In Antwort auf maleko_12477421

Vielleicht liegt....
...es ja an der Tatsache dass die deutschen Frauen zu "fortschrittlich" sind für solch urbiologischen Unsinn wie Kinderkriegen und sich für die Famillie einbringen. Die osteuropäischen und asiatischen Frauen sind eher Partnerinnen und möchten Männer haben die welche sind und versuchen nicht sie zu feminisieren.
Wenn diese deutschen Frauen dann genug Karriere gemacht haben, machen sie Urlaub in einen exotischen Land und verlieben sich dort in den edlen Wilden den sie die segnungen der Zivilisation näher bringen darf. Gefrustet von der jahrelangen Erfahrungen, dass der emanzipierte deutsche Mann sie für nichts gebrauchen kann außer für gelegentlichen Sex (wenn überhaupt) freut sie sich nun, dass der super süße Lover aus dem Morgenland nur Augen für sie hat. Endlich jemand der sie wirklich brauch. Tatsächlich braucht er sie, allerdings in erster Linie für die Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland. Gerne nimmt er auch ihr Geld in Gewahrsam und nach und nach alles andere auch. Den materiellen Besitz, die Unabhängigkeit, die Freiheit, die Kinder, die Würde, bis nichts mehr bleibt.
Ich hoffe einige jüngere Frauen die das hier lesen, werden sich folgenden Link mal anschauen. Liest es euch durch! Auch, wenn ihr es nicht beachten werdet, weil dass ja alles nur Einzelfälle sind, die Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen wurden, mein Liebster sowieso ganz anders ist, das alles nichts mit südlichen Ländern zu tun hat, das Alles nichts mit dem Islam zu tun hat, abgesehen davon habe ich ja den Kuran nicht gelesen und wenn ich ihn gelesen habe, habe ich ihn eh nicht verstanden weil ich ja viel zu blöd dafür bin. Abgesehen all dieser üblichen Standardausreden, liest es euch trotzdem durch, dann könnt ihr euch wenigstens nicht selbst belügen nach dem Motto "ich hab es nicht wissen können" wenn ihr (hoffentlich nicht)irgendwann zusammengekloppt am Tor einer deutschen Botschaft in Arabien um Hilfe winselt.
http://forum.politik.de/forum/showthread.php?threa-did=102278

Bevor jetzt die Gutmenschen wieder über mich herfallen mit den üblichen Standardvorwürfen wie: Rassistisches islamophobes Nazischwein der sein Stiefel ins Gesicht der armen, hilflosen und unschuldigen tritt, kann ich nur sagen: "Spart euch euren Speichel" nicht ich bin der Feind! Das werden auch die Damen wissen die bereits auf dem knallharten Boden der Multikultirealität angekommen sind.
Da ich selbst einer Mischehe entspringe und aufgrund dessen viele Südländer kenne, auch aus dem islamischen Kulturkreis weiß ich nur zu genau wie diese von den deutschen Frauen denken. Somit kann ich jedes einzelne Wort mit guten Gewissen hinschreiben.
Schönes Wochenene euch Allen und vorsicht vor Besness

Du Arme
was ist Dir denn passiert?
Es gibt sie bestimmt, die Männer die schnell wiederum bestimmte Frauen kriegen.
Das Thema war hier allerdings ein anderes.
Aber man versucht es wo auch immer es geht. Da hatten meine Schwestern in arabischen Ländern mit ihren Männern ja echt Glück, dass sie nachdem sie ihre Häuser mit ihnen dort bauten, jedesmal wieder nach ihren Urlaub von dort nach Hause nach Deutschland "durften". Und das machen sie schon teilweise mehr als ein Jahrzehnt. Und ihre leiblichen deutschen Schwestern sind wiederum schon längst geschiedenen von ihren guten deutschen Männern.

Was Du hier tust nennt man Schubladendenken. Es gibt überall solche und solche.

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13. Juni 2008 um 19:01

Dein Problem ist
dass Du NULL Ahnung hast vom Islam.

Gerade DU bist es aber der so ist wie Du meinst, ausgerechnet Islam wäre dies. Was Du alles anderen Menschen schlechtes wünscht, kann jeder lesen.

Wenn jemand einen praktizierenden Muslim kennenlernt dann wird er genau von dem oben beschriebenen verschont bleiben inschaAllah. Denn genau das widerspricht Islam. Im Islam ist lügen, betrügen, fremdgehen, ins Bett hüpfen ohne Ehe und und und alles verboten.

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13. Juni 2008 um 20:29

Verbote fordern die Sünde doch nur raus
wer an Allah glaubt und den Jüngsten Tag denkt anders darüber.

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15. Juni 2008 um 18:06

Exotischer
...weil viele deutsche Männer eine EXOTISCHE Frau bevorzugen, ausserdem haben z.B Südländerinnen auch oft eine ganz andere Einstellung als deutsche, welche manchen Männern nunmal besser gefällt!

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22. Juni 2008 um 17:10

Katalogfrau!?
Stell dir vor, es gibt durchaus auch Frauen aus süd-ost-asiatischen Ländern, die aus Liebe heiraten! Die meisten Deutschen denken immer Thailänderinnen, Filipinas etc heiraten nur aus Geldgeilheit... das ist absolut lächerlich!

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22. Juni 2008 um 17:16
In Antwort auf sonal_12084591

Katalogfrau!?
Stell dir vor, es gibt durchaus auch Frauen aus süd-ost-asiatischen Ländern, die aus Liebe heiraten! Die meisten Deutschen denken immer Thailänderinnen, Filipinas etc heiraten nur aus Geldgeilheit... das ist absolut lächerlich!

Vorurteile
wir haben vermutlich alle mehr oder weniger Vorurteile. Hier ein Artikel der unter Mischehen steht:

"Zum Thema Vorurteile: Artikel einer Peruanerin in Deutschland"
Gesendet von bluebutterfly7 am 20 Juni um 20:59

ist etwas lang, aber sehr interessant. wer keinen Nerv drauf hat: einfach nicht lesen. für alle anderen:

"Leben mit der Salsa-Falle" (2006)

Der Mann war perfekt: groß, schlank, blond, blaue Augen, er unterrichtete Deutsch als Fremdsprache und noch dazu hatte er ein so großes Interesse an Lateinamerika, dass er schon angefangen hatte, Spanisch zu lernen. Offensichtlich fand er mich genauso interessant wie ich ihn, jedenfalls kamen wir ganz schnell miteinander ins Gespräch. Ich war erst einen Monat in Deutschland und hatte noch keinen richtigen Freundeskreis aufgebaut. Deswegen war ich der netten Mexikanerin so dankbar, die mich zu dieser Party eingeladen hatte. Die Freundschaft mit ihr hat sich im Lauf der Zeit immer mehr vertieft, so dass ich sie heute für meine beste Freundin halte. Aber die aufkeimende Liebesgeschichte scheiterte fast sofort: Manfred - so hieß der blonde Schlanke mit den blauen Augen - hatte auch Salsa-Unterricht genommen und erwartete von mir, dass ich ihm beim Tanzen folgen könne. Wieso auch nicht - schließlich sei ich doch Lateinamerikanerin? Nun tanze ich zwar tatsächlich gerne Salsa, aber ohne festgelegte Schritte - und am liebsten von meinem eventuellen Tanzpartner getrennt.

Anders als in Deutschland wird Salsa in Lateinamerika eher spontan als mit festen Schritten getanzt. Ganz allgemein werden bei uns nur wenige Tänze offiziell gelernt, und unsere Freizeit gestalten wir viel weniger geplant, als man es hierzulande tut.

Spontaneität in der Freizeit wird bei uns für eine Tugend gehalten - weil man annimmt, dass alles, was spontan entsteht, mehr Spaß macht. Es ist auch nicht so schlimm, wenn man nicht "richtig" tanzt. Kann es beim Tanzen überhaupt etwas Falsches oder Richtiges geben? Manche Menschen tanzen schöner als andere, das stimmt, aber da Tanzen dem eigenen Genuss dient und nicht in erster Linie dem der Zuschauer, spielt das fast keine Rolle.

Mein Traummann, ich spürte es sofort, war schwer enttäuscht. Ich weiß nicht, was schlimmer für ihn war: dass ich den tollen Schritten, die er mit so viel Mühe in der Tanzschule gelernt hatte, nicht folgen konnte oder dass ich ihn nicht wegen seiner (für mich antrainierten) Geschicklichkeit bewunderte. Na ja, zumindest hat er durch mich erfahren, dass nicht alle Lateinamerikaner "Salsa tanzen können", zumindest nicht in dem Stil, wie die meisten Deutschen es erwarten. Es gibt sogar jede Menge Lateinamerikaner, denen hängt Salsa zu den Ohren heraus. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch viele Deutsche gibt, die keine Blasmusik mögen.

Noch viel weiter verbreitet als diese Idee, dass alle Lateinamerikaner Salsa-Liebhaber sein müssten, ist die geradezu fixe Idee, alle Ausländer seien arm. Sogar einige enge und geliebte Freunde von mir, die mich gut kennen und über meine Lebensgeschichte viel wissen, scheinen vor dieser falschen Gewissheit nicht gefeit zu sein.

Davon hatte ich allerdings noch keine Ahnung, als ich meine feste Stelle als stellvertretende Chefredakteurin einer großen und wichtigen Zeitung in Peru verließ und als Stipendiatin für ein Aufbaustudium nach Deutschland kam. Es traf mich also ganz unvorbereitet, als die nette Bekannte, bei der ich während der ersten Wochen unterkam, kurz vor meinem Auszug jede Menge gebrauchtes Zeugs aus dem Keller holte und mir zur Einrichtung meines neuen Zuhauses schenkte. Natürlich war ich dankbar, weil Sparen immer gut ist, aber etwas beleidigt und überfallen fühlte ich mich doch. Beleidigt, weil ich aus einer Gesellschaft komme, wo nur die Ärmsten sich über gebrauchte Sachen freuen, und überfallen, weil ich aus Höflichkeit einige Sachen annehmen musste, die ich gerne abgelehnt hätte. Da fehlte mir die direkte Art, die man hierzulande oft erlebt, wenn es darum geht, Nein zu sagen. Diese bestimmende Art, in der mir diese liebe Dame ein paarmal sagte: " weil du kein Geld hast!" Woher sie das nur so genau "wusste"? Keine Ahnung! Wenn sie diesen Satz nicht gesagt hätte, wäre ich womöglich zu dem Schluss gekommen, dass es sich um eine Art teutonischen Nationalsport handelt, denn ich habe schon gemerkt, dass gebrauchte Sachen hier von vielen gern genommen werden, und auch ich habe inzwischen das Vergnügen entdeckt, auf Flohmärkten einzukaufen.

Sehr viel diplomatischer ist eine gute Freundin, mit der mich fast seit meiner Ankunft eine schöne Freundschaft verbindet. Jedes Mal, wenn wir in eine Kneipe oder in ein Restaurant gehen, übernimmt sie die Rechnung und sagt zu mir: "Du kannst dein Geld für andere Sachen gebrauchen." Noch nie ist es mir gelungen, sie einzuladen - obwohl ich ihr schon erklärt habe, dass Reziprozität bei uns daheim schon seit den Zeiten der Inkas als wesentliches Prinzip gilt.

Außerdem tut es immer gut, wenn man als Beschenkter auch irgendwann einmal der Gebende sein kann. Hebt es den Stolz? Vor allem, würde ich sagen, gibt es einem mehr Würde. Sicher kann man sich als Stipendiatin nicht alles leisten, was man möchte, aber wenn man das Geld gut verwaltet, kann man sich und seinen Nächsten ab und zu schon einmal etwas gönnen.

In ähnlicher Weise benahm sich eine Dame, die über Monate mit mir an einer Meditationsgruppe teilgenommen hatte. Es war die letzte Sitzung, und sie sprach mich an, um mich dazu einzuladen, eine Dankeskarte für die Gruppenleiterin zu unterschreiben. Dazu hatte sie auch einen schönen Blumenstrauß gekauft. "Nein, nein, du nicht! Du brauchst nichts zu geben", antwortete sie mir, als ich sie fragte, wie hoch mein Anteil sei. Ich versuchte, ihr trotzdem die zwei Euro zu geben. Vergeblich.

"Sooo, Sie sind Peruanerin?", fragte mich einmal ein Mitglied einer Peru-Partnerschafts-Gruppe, mit der ich Kontakt aufgenommen hatte, in der Absicht, aus der Ferne etwas für mein Heimatland zu tun. Der gute Mann musterte mich von oben bis unten und sagte: "Sie kommen bestimmt aus Lima." - "Ja", antwortete ich. Und ahnte schon, dass ich ihn bereits enttäuscht hatte, weil ich nicht indianisch genug aussehe.
"Bestimmt", fuhr er mit seinem Kombinieren fort, "kennen Sie nur Lima." In Lima, der Hauptstadt Perus, wohnen tatsächlich viele Leute, die gar nicht indianisch aussehen, die ein recht gutes Leben führen und die sich wenig oder gar nicht für die Probleme der ärmeren Schichten interessieren, zu denen hauptsächlich Indianer und Menschen indianischer Abstammung gehören.
Aber man kann nicht vom Äußeren ausgehen, um die Haltungen und Ansichten einer Person zu beurteilen. Viele Mitglieder der höheren und mittleren Schichten, die sich eine Bildung - oft unter Entbehrungen der Eltern - leisten konnten, haben verstanden, wie wichtig es ist, die Ausgrenzung der Ärmsten zu überwinden, die tatsächlich typisch für die peruanische Gesellschaft ist. Und sie arbeiten hart dafür.

Der Peru-Aktivist aber hatte, wie zahlreiche Deutsche, die in meinem Land gearbeitet oder für längere Zeit gelebt haben, die peruanische Gesellschaft in gute Indios und böse Weiße eingeteilt - und mich sofort in die zweite Gruppe gesteckt. Ich bin aber, wie jede Menge Lateinamerikaner, Mestizin - und weder ich noch meine Eltern sind reich. Sie und ich haben, wie zahlreiche Mitglieder der Mittelschicht, viel und ehrlich gearbeitet, und wir halten uns durchaus für gute, gerechte Menschen.

An der Hochschule besuchte ich ein Soziologieseminar über Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Den Dozenten wählte ich anschließend auch als Prüfer. Eine als sehr engagiert geltende deutsche Kommilitonin machte es genauso. Beide erhielten wir eine 2,7.

Einige Monate später unterhielten wir uns über unsere Ergebnisse, und sie sagte mir: "Ich habe gehört, gegenüber Ausländern soll er ja sehr gefällig und großzügig sein." Ich hatte meine Note also nicht verdient, sondern als eine Art Geschenk bekommen! Wie schön!

Kann es sein, dass manche Leute denken, wer kein perfektes Deutsch spricht, könne nicht richtig lernen, entscheiden oder denken? Oder dass man für dumm gehalten wird, weil man nicht sofort mit jeder lokalen Sitte umgehen kann?

Schon klar, die Ausdrucksmöglichkeiten sind beschränkt, wenn man eine Sprache erst erlernen muss, deshalb ist man aber noch lange nicht ohne Kenntnisse und Erfahrungen. Im Gegenteil. Schon die Tatsache, dass Migranten zwei oder mehrere Kulturen kennen, bereichert sie. Dass sie in der Regel nur als Putzpersonal, als Kellner, als Kassiererinnen oder als Kochhilfe Arbeit finden, hat mehr mit der deutschen Arbeitspolitik als mit ihren individuellen Fähigkeiten zu tun.

Das aberwitzigste Erlebnis hatte ich, als eines Abends zwei Freundinnen bei mir zu Besuch waren, an deren Liebe ich keinen Zweifel habe. Eine der beiden war noch nie bei mir gewesen. Sie nahm Platz, schaute sich um und sagte überrascht: "Mensch, du hast ja alles", gerade als ich meinen Mixer anmachte, um einen Saft zuzubereiten. Trotz des Lärms des Gerätes gelang es mir, auch noch den Rest des Satzes zu hören: " sogar einen Mixer!" Und weil es einen logischen Grund für so ein Wunder geben musste, erklärte die andere: "Den hat sie von ihrem Freund." Tatsächlich, der Mixer war ein Weihnachtsgeschenk von meinem deutschen Freund, aber das heißt nicht, dass ich mir nicht auch selbst einen hätte kaufen können, wenn ich es mir vorgenommen hätte.

Dann ging es weiter: "War die Wohnung schon möbliert, oder hast du das alles gekauft? Mhmm hast du schön gemacht!" Ich finde meine Wohnung nicht so schön. Eher eng. Ich habe nur das Wesentliche: ein Bett, einen Schrank für meine Kleidung, ein Regal für meine Bücher, einen Schreib-, einen Nacht- und einen Esstisch, mit Stühlen oder Hockern natürlich. Auch einen Klappsessel, für eventuelle Gäste. An Elektrogeräten habe ich nur, was unerlässlich ist: Bügeleisen, Staubsauger, Radio-CD-Player, Wasserkocher, den schon erwähnten Mixer, einen elektrischen Ofen und einen Laptop, ohne den ich meine Hausarbeiten nicht schreiben könnte. Nur ihn und den Wasserkocher habe ich gekauft, das stimmt, aber ich habe mich darum gekümmert, alles zu kriegen, was ich brauchte, weil ich daran gewöhnt bin, gemütlich zu leben.

Aus einem armen Land zu kommen heißt nicht zwingend, selber so arm zu sein, dass man keinen Sinn für das Gute oder das Schöne hat. Im Gegenteil! Gerade deswegen trauen sich viele, ihre Heimat zu verlassen: weil sie auf der Suche nach einem besseren Lebensstandard sind. Objektiv, das muss man leider sagen, sind es nicht die Ärmsten der Armen, die es schaffen, ins Ausland zu gehen, weil man dafür ein gewisses Kapital braucht - ich meine nicht nur Geld, auch Kontakte und Kompetenzen, zum Beispiel Sprachkenntnisse.

Drüben in Peru besuchte ich als Kind die Deutsche Schule. Deshalb war für mich ein Aufenthalt in Deutschland fast schon ein Muss. Nie aber war es mein erklärtes Ziel, für immer hier zu bleiben. Die Möglichkeit bestand, aber ich war einfach bereit, mich vom Schicksal überraschen zu lassen.

Zweieinhalb Jahre nach meiner Ankunft war ich sicher, dass ich wieder nach Hause fliegen würde. "Neeeiiiiinnnn! Das glaube ich dir nicht", sagte mir neulich ein Freund. "Du sagst das nur, damit dir die Leute sagen: ,Nein, Mariella, bleib hier!'" Mir ist es aber vollkommen ernst damit.

Genau diesen Wunsch nach Rückkehr äußerten vor kurzem etwa dreißig PeruanerInnen, die wie ich an einem Seminar "Rückkehr nach Hause" teilnahmen. Einer der Teilnehmer war mehr als zwölf Jahre in Deutschland, wollte aber in Peru etwas Neues anfangen. Ebenso die anderen, die im Schnitt fünf Jahre in Deutschland verbracht hatten. Ihnen ging es nicht schlecht, aber die Sehnsucht, hieß es unisono, wird immer größer. Nach den Freunden, der Familie, dem Essen, dem Klima, aber besonders nach dem Gefühl, als Teil der Gemeinschaft angesehen und akzeptiert zu werden.

Denn man braucht nicht unbedingt mit Fremdenfeindlichkeit konfrontiert zu werden, um sich "außerhalb" zu fühlen. Es reichen die täglichen Kleinigkeiten: nicht angesprochen, angeschaut oder begrüßt zu werden. Nicht ernst genommen zu werden.

http://forum.gofeminin.de/forum/f102/__f569_f102-N-ervige-Vorurteile.html#7634

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25. Juni 2008 um 13:01

.......
Polinnen und Russinnen
sind nicht anders als Deutsche Frauen

außer das die n Ausgeprägteren Familien Sinn haben


aber sonst lassen sie sich weder Unterdrücken,spielen Die Lege Batterie,oder sind die Putzen im Haus

Einige Haben Temperament, da traust du dich nicht mal ein Wort zu sagen


ich würd sagen das sind Sone typischen Klischees


In nem Buch hab ich auch ma gelesen

Da war ein Mann mit seinem Kollegen im Urlaub auf den masuren in Polen

Sie gingen ins Cafe, und der Kollege Des mannes Legte seine Malboro Schachtel aufn Tisch,zwei Hunderter
und war der festen überzeugung das die Polinnen sich nur so um ihn reißen werden

naja A*schlecken keine Frau hat sich um den Mann geschert,die waren sogar noch empört das er so den Macho hat raushängen lassen,sowas ist in Polen absolut verpönt


deswegen denk ich , das ist alles nur Klischee

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25. Juni 2008 um 13:19
In Antwort auf sonal_12084591

Katalogfrau!?
Stell dir vor, es gibt durchaus auch Frauen aus süd-ost-asiatischen Ländern, die aus Liebe heiraten! Die meisten Deutschen denken immer Thailänderinnen, Filipinas etc heiraten nur aus Geldgeilheit... das ist absolut lächerlich!

Nein!
Also - mag es einen ganz ganz geringen Prozentsatz geben, der "aus Liebe heiratet".
Der restliche Großteil natürlich NUR wegen Geld.
DAS lässt sich nicht verleugnen!

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25. Juni 2008 um 13:22
In Antwort auf sauberfrau

Nein!
Also - mag es einen ganz ganz geringen Prozentsatz geben, der "aus Liebe heiratet".
Der restliche Großteil natürlich NUR wegen Geld.
DAS lässt sich nicht verleugnen!

Oder...
Guckt euch doch die Männer an, die hier mit ner Thai rumlaufen, zum größten Teil sind das fette, hässliche alte Säcke!
Ist Fakt.

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25. Juni 2008 um 15:09
In Antwort auf sauberfrau

Nein!
Also - mag es einen ganz ganz geringen Prozentsatz geben, der "aus Liebe heiratet".
Der restliche Großteil natürlich NUR wegen Geld.
DAS lässt sich nicht verleugnen!

....
Meine Mutter ist Filipina, also kenne ich mit mit dem Thema realtiv gut aus! Klar gibt es diese Frauen, besonders da die Armut sehr groß ist! Aber diese Gruppe von Frauen ( ,,geldgeile Frauen'') haben ein sehr schlechtes ansehen auf den Phillipinen, besonders weil die meisten Menschen auf den Phillipinen sehr katholisch sind!
Was ich persönlich absolut nervig finde, ist, dass viele Deutsche jede in Deutschland lebende Süd-ost-asiatin eben zu diesen Frauen zählen!

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25. Juni 2008 um 15:11
In Antwort auf sonal_12084591

....
Meine Mutter ist Filipina, also kenne ich mit mit dem Thema realtiv gut aus! Klar gibt es diese Frauen, besonders da die Armut sehr groß ist! Aber diese Gruppe von Frauen ( ,,geldgeile Frauen'') haben ein sehr schlechtes ansehen auf den Phillipinen, besonders weil die meisten Menschen auf den Phillipinen sehr katholisch sind!
Was ich persönlich absolut nervig finde, ist, dass viele Deutsche jede in Deutschland lebende Süd-ost-asiatin eben zu diesen Frauen zählen!

Naja.....
...weil es eben meistens so ist.
Und ich glaube nicht, dass das irgendeine Asiatin zugibt vor ihrem Lover - würde ja ihre Existenz gefährden.
Also weiter Schauspielern und durch......

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9. Dezember 2008 um 20:07
In Antwort auf sauberfrau

Nein!
Also - mag es einen ganz ganz geringen Prozentsatz geben, der "aus Liebe heiratet".
Der restliche Großteil natürlich NUR wegen Geld.
DAS lässt sich nicht verleugnen!

"DOCH!"
Doch es ist lächerlich dies anzunehmen, kann ich auch aus persönlicher Erfahrung sagen, zumindest was Philippinas angeht, ruht ihre beliebtheit bei einem großen Teil deutscher Männer in ihrem Wesen und in ihrere Art, die Mentalität und auch die Charaktarischen Eigenschaften sowie die "Werte" die diese Frauen mitbringen, klar gibt es überall schwarze Schaffe diese bilden jedoch die Minderheit nicht die Mehrheit wie du hier sagst. Klar ist auch immer der hintergedanke an ein besseres Leben und wahrscheinlich auch der Gedanke an die eigene Familie sehr hoch. Aber wehr vergisst schon seine Familie in der Heimat? Da ist es doch klar das man auch diese etwas unterstützen will. Weder bin ich Alt, noch Fett und ich glaube auch nicht allzu hässlich, trozdem bin ich der Meinung das ich bei diesen Frauen genau richtig bin.

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