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Warum glauben Menschen an Gott?

22. August 2017 um 18:59

Hallo!
Ich wollte mal fragen, wieso Leute heute noch an Gott glauben, obwohl so vieles schon widerlegt oder abgeändert wurde im Laufe der Zeit. Wer im Mittelalter Gott war, ist es heute schon längst nicht mehr und auch was in der Bibel steht, würde kein Demokrat heute noch anwenden wollen. Und auch Plagen und Strafen werden einfach hingenommen, wie der Mord an den Erstgeborenen. Von Sexismus ganz zu schweigen. Menschen die heute so etwas machen werden von den gleichen Leuten aufs schlimmste verurteilt.
Wieso finden das soviele Menschen im Rahmen der Religion dennoch gut? Ich möchte niemanden beleidigen oder verärgern. Ich verstehe es wirklich nicht... Kann mich jemand aufklären?

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22. August 2017 um 21:10

Heutige Gläubige sind sicher auch keine Freunde von Steinigungen, Hexenverbrennungen und Tötung von Erstgeborenen.

Und warum sollte Gott keine Erklärung für unsere Welt sein?

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23. August 2017 um 8:34

Also ich vermute viele Menschen machen das aus dem Grund um ihrem Leben einen vernünftigen Sinn zu geben und da sie vermutlich Angst haben, dass nach dem Tod einfach nichts mehr ist. Manch einem verhilft ein Glauben an eine höhre Macht mehr Kraft Dinge durchzustehen oder sich für das Richtige einzusetzen. Ich meine alle sehen nur das verkehrte an Religion, aber das wesentliche ist doch das Miteinander, Zusammensein, sich gegenseitig helfen. Natürlich brauch der Mensch, der ein wenig was im Kopf hat, keine Religion um moralische Werte zu verstehen und auch umzusetzen aber die große Masse auf der lieben Erde möchte ich bahaupten kann das nicht. Darum kann man auch, wie es seit Jahrhunderten schon war und ist, gewisse Menschen mit einer Religion oder Sekte beeinflussen und ausnutzen. Trotzdem muss ich aus meiner Sicht sagen, seitdem die Menschen weniger in die Kirche gehen, finde ich das die Jugend stark darunter leidet. In Form von Respektlosigkeit oder auch das die Jugendlichen nicht das Miteinander lernen. In meiner Kindheit gab es immer mal wieder Jugendfreizeiten oder Feste, welche von der Kirche organisiert waren. Ich weiss nicht, wie es bei euch war aber bei uns schon und das gibt es gar nicht mehr heutzutage.

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23. August 2017 um 8:40
In Antwort auf nicnut87

Also ich vermute viele Menschen machen das aus dem Grund um ihrem Leben einen vernünftigen Sinn zu geben und da sie vermutlich Angst haben, dass nach dem Tod einfach nichts mehr ist. Manch einem verhilft ein Glauben an eine höhre Macht mehr Kraft Dinge durchzustehen oder sich für das Richtige einzusetzen. Ich meine alle sehen nur das verkehrte an Religion, aber das wesentliche ist doch das Miteinander, Zusammensein, sich gegenseitig helfen. Natürlich brauch der Mensch, der ein wenig was im Kopf hat, keine Religion um moralische Werte zu verstehen und auch umzusetzen aber die große Masse auf der lieben Erde möchte ich bahaupten kann das nicht. Darum kann man auch, wie es seit Jahrhunderten schon war und ist, gewisse Menschen mit einer Religion oder Sekte beeinflussen und ausnutzen. Trotzdem muss ich aus meiner Sicht sagen, seitdem die Menschen weniger in die Kirche gehen, finde ich das die Jugend stark darunter leidet. In Form von Respektlosigkeit oder auch das die Jugendlichen nicht das Miteinander lernen. In meiner Kindheit gab es immer mal wieder Jugendfreizeiten oder Feste, welche von der Kirche organisiert waren. Ich weiss nicht, wie es bei euch war aber bei uns schon und das gibt es gar nicht mehr heutzutage.

Das gibt es alles noch, von Gitarrenkurs bis Gemeindefest, Jugendtreff und Jugendfreizeit. Es geht nur kaum jemand hin.

Bei den Sportvereinen ist es doch ähnlich, die Kinder und Jugendlichen haben keine Zeit mehr, bis drei oder vier in der Schule, dann Hausaufgaben und Nachhilfe.

Außerdem ist Kirche uncool und wer glaubt gilt als dumm.

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29. August 2017 um 0:23

Warum glauben Menschen an Gott?

Weil sie es können und wollen.

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29. August 2017 um 0:35
In Antwort auf nicnut87

Also ich vermute viele Menschen machen das aus dem Grund um ihrem Leben einen vernünftigen Sinn zu geben und da sie vermutlich Angst haben, dass nach dem Tod einfach nichts mehr ist. Manch einem verhilft ein Glauben an eine höhre Macht mehr Kraft Dinge durchzustehen oder sich für das Richtige einzusetzen. Ich meine alle sehen nur das verkehrte an Religion, aber das wesentliche ist doch das Miteinander, Zusammensein, sich gegenseitig helfen. Natürlich brauch der Mensch, der ein wenig was im Kopf hat, keine Religion um moralische Werte zu verstehen und auch umzusetzen aber die große Masse auf der lieben Erde möchte ich bahaupten kann das nicht. Darum kann man auch, wie es seit Jahrhunderten schon war und ist, gewisse Menschen mit einer Religion oder Sekte beeinflussen und ausnutzen. Trotzdem muss ich aus meiner Sicht sagen, seitdem die Menschen weniger in die Kirche gehen, finde ich das die Jugend stark darunter leidet. In Form von Respektlosigkeit oder auch das die Jugendlichen nicht das Miteinander lernen. In meiner Kindheit gab es immer mal wieder Jugendfreizeiten oder Feste, welche von der Kirche organisiert waren. Ich weiss nicht, wie es bei euch war aber bei uns schon und das gibt es gar nicht mehr heutzutage.

"Natürlich brauch der Mensch, der ein wenig was im Kopf hat, keine Religion um moralische Werte zu verstehen und auch umzusetzen aber die große Masse auf der lieben Erde möchte ich bahaupten kann das nicht."

Hast du gerade gläubige Menschen als dumm hingestellt, die Religion brauchen weil sie sonst Moralität nicht begreifen und umsetzen können? Und denkst du echt, dass die große Masse der Menschen dumm (weil gläubig?) ist?

Puh... starkes Stück!
Natürlich zählst du nicht zu der dummen großen Masse, gell?! Denn du glaubst schließlich nicht an Gott, sondern nur daran zu wissen warum und wozu andere Gott brauchen.

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29. August 2017 um 21:14

Findest Du wirklich, dass sich Naturwissenschaften und Glaube ausschließen müssen?
Also jetzt nicht der wortwörtliche Glaube an die Bibel, eher der Allerweltsglaube des Normalchristen.

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30. August 2017 um 13:27

So ähnlich geht´s mir auch.
 

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30. August 2017 um 14:48

Ich glaube nicht, dass man da eine Wahrscheinlichkeit berechnen kann.

Sieh es mal so, wer an Dunkle Energie glaubt, darf auch an Gott glauben.

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30. August 2017 um 23:29
In Antwort auf liah111

Hallo!
Ich wollte mal fragen, wieso Leute heute noch an Gott glauben, obwohl so vieles schon widerlegt oder abgeändert wurde im Laufe der Zeit. Wer im Mittelalter Gott war, ist es heute schon längst nicht mehr und auch was in der Bibel steht, würde kein Demokrat heute noch anwenden wollen. Und auch Plagen und Strafen werden einfach hingenommen, wie der Mord an den Erstgeborenen. Von Sexismus ganz zu schweigen. Menschen die heute so etwas machen werden von den gleichen Leuten aufs schlimmste verurteilt.
Wieso finden das soviele Menschen im Rahmen der Religion dennoch gut? Ich möchte niemanden beleidigen oder verärgern. Ich verstehe es wirklich nicht... Kann mich jemand aufklären?

Warum die lieben Menschen an Gott glauben, musst Du den lieben Gott fragen, der die Menschen macht.

Manches, was in der Bibel steht, ist widerlegt, aber das muß ja einen Gottgläubigen nicht erschüttern, da die Bibel Menschenwerk ist.

Ich vermute, auch was den Glauben angeht, greift vielfach der Spruch "Wie man den Knaben gewöhnt, so lässt er nicht davon, wenn er alt wird".

Ich verkneife mir grade die Niederschrift etlicher Gedanken - schließlich will ich nicht schuld daran sein, wenn Leute dadurch, dass sie den Glauben verlieren, auch den Halt im Leben verlieren. 

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31. August 2017 um 0:25

Die Frage war, wieso Menschen an Gott glauben.

Was hat diese Frage mit irgendwelchen Seiten zu tun? Inwiefern bringt zB irgendein Outing meinerseits als irgendwas irgendwen in Bezug auf diese Frage weiter?

Wieso soll man sich die Menscheit als in verschiedene Seiten aufgespalten denken - das erinnert mich so an "Teile und herrsche!" - anstatt die Menschheit als ein vielseitiges Kollektivwesen zu betrachten, und dabei im Auge zu behalten, dass eine Gesamtheit oft mehr ist (sowohl im bösen als auch im guten) als bloß die Summe ihrer Einzelteile?

Es gibt übrigens Leute, für die zum Glauben das Zweifeln dazu gehört:

"Es gibt keine Antwort darauf. Nur eine. Man muß glauben. Glauben. Was bleibt uns sonst?" -- "Woran?" -- "An Gott. Und an das Gute im Menschen." -- "Haben Sie nie daran gezweifelt?" fragte Graeber. "Doch", erwiderte der alte Mann. "Oft. Wie könnte ich sonst glauben?" (Aus: Erich Maria Remarque -- Zeit zu leben und Zeit zu sterben)

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31. August 2017 um 1:45

"Alle-für-Einen-Theorie" -- hat das was mit dem Film "Erik der Wikinger" von Terry Jones (Monty Python) zu tun, bzw mit der Stelle, an der Halfdan der Schwarze (gespielt von John Cleese) einem anderen ein Schwert in die Hand drückt und ihn ins Kampfgetümmel hineinschubst mit den Worten "Na los! Kämpf um mein Leben, du Feigling!" 

Vielleicht sind unsere Begründungen gar nicht so unterschiedlich, sondern wir kennen nur voneinander die Schrullen und Eigenheiten beim Darstellen/Vorstellen von Sachverhalten noch nicht so gut?

Mir ging es nicht um Risikodiversifikation, sondern darum, dass ich keine große Lust mehr drauf habe, wegen diesem oder jenem die Menschheit in Lager aufgespalten zu denken - womöglich noch verknüpft mit der Erwartungshaltung, diese Lager müssten unbedingt etwas gegeneinander haben und fanatisch aufeinander losgehen.

Heute ist der Todestag meiner Oma, und der Tod reisst uns Menschen alle früh genug auseinander, und dieses Auseinandergehen braucht man meiner unmaßgeblichen Meinung nach nicht auch noch künstlich beschleunigen indem man die Leute zu Lebzeiten in irgendwelche Lager auseinanderdividiert.

Diese Ablehnung von Auseinanderdividiererei hat bei mir auch etwas mit idealistischem Wollen zu tun:

Ich träume nicht von einer Welt, in der alles immer perfekt läuft, aber von einer Welt, in der den Leuten der Seelenfrieden in der Daseinsbewältigung bezogen auf alle Wesen am Herzen liegt - egal, ob oder ob nicht man davon ausgeht, dass zu diesen Wesen auch etwas gehört, worauf durch den Begriff "Gott" Bezug genommen wird, egal, ob nach dem Dasein noch ein Jenseits mit Himmel kommt oder nicht. (Der Begriff "Seele" hat es dabei auch in sich. Für mich steht er in engem Zusammenhang damit, Aspekte des Daseins in die Kategorien Gut und Böse einteilen und zwischen diesen Kategorien unterscheiden zu können.)

Kürzer: Ich träum von einer Welt, in der die Leute nicht wohlmeinend davon ausgehen, dass alle Menschen mit der Zeit Brüder (und meinetwegen auch Schwestern) werden, sondern endlich begriffen haben, dass wir alle es bereits sind, und wir auf der Welt nicht mehr so übel mit unseren Geschwistern umgehen.

Kennst Du von Kurt Sowinetz das Lied "Alle Menschen san ma zwider"?
In der 25. Sekunde des Videos, wo er über die Bedeutung des Satzes "alle Menschen werden Brüder" nachzudenken scheint, betont er so schön das Wort "werden".

https://www.youtube.com/watch?v=5K6KbGhs-Do
 

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31. August 2017 um 10:02

Sorry, aber Dunkle Energie und Dunkle Materie musste "erfunden" werden, damit unsere Vorstellung vom Urknall rechnerisch passt.

Wir hatten eine Idee, die uns vernünftig erschien, Urknall eben, und haben dann festgestellt, dass uns da ein paar entscheidende Zutaten fehlten.
Also behaupten wir, dass es diese gibt und suchen seither danach,
kommt Dir das bekannt vor?

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31. August 2017 um 10:56

Genau das meinte ich.

Die Menschen suchen nach dem Woher und Wieso mit den Mitteln und dem Wissen ihrer Zeit. Eine letztendliche Antwort wird es vielleicht nie geben, ich finde die Idee eines Schöpfers, dessen Fingerschnippen der Urknall war, genau plausibel, wie den großen Zufall, der eine Subraumblase, Star Trek lässt grüßen, platzen ließ.

Ich glaube, es war der Lesch, der mal zur Dunklen Materie gesagt hat (Es ging um des fehlen von Interaktion mit dem hellen Rest des Universums)
"Das ist Materie, die mit uns nicht reden will"

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31. August 2017 um 11:07

Das interessiert mich.
Kannst Du das ein bisschen weiter ausführen?

 

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31. August 2017 um 12:33

Nein, dass meinte ich nicht, das ist eine Spekulation über das Wesen eines möglichen Schöpfergottes.

Ich wüsste gern, was Du meintest mit:
"Ein IST, WAR und WIRD SEIN in einer von der Zeit unabhängigen Dimension"
und
"Es hat niemals eine "Entstehung" gegeben!"

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31. August 2017 um 14:23

Ich bin immer noch verwirrt.
Aus welcher theoretischen Richtung näherst Du Dich dieser nichtlinearen multidimensionalen Zeit?
Quantenmechanik, String oder ganz zurück zu Einstein?
Oder dieses "wir können nicht von außerhalb der Zeit messen, daher können wir über die Zeit auch nichts aussagen"?

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31. August 2017 um 16:24

Okay, Strings, betrachtest Du dann eine der 4+ als weitere Zeitdimension oder rollst Du eine komplett neue, zwölfte Dimension aus?

Ich muss sagen, ich versage gerade dabei, mir die Auswirkungen einer Zeitebene oder gar eines Zeitraums vorszustellen.

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31. August 2017 um 17:45

Ich habe trotzdem ein Problem damit.
Sobald wir eine zweite Zeit einführen, noch dazu nichtlinear, schlägt unsere Zeitlinie Wellen und die Zeitebene bekommt Beulen und wenn wir ganz geschickt sind, zerfällt die Ebene in einzelne Zeitinseln.
Im Endeffekt führt das dazu, dass im Nachbarhaus die Zeit anders vergeht oder sogar stillsteht und das ganz ohne relativistische Effekte.

Mehrere nichtlineare Zeitdimsionen müssten messbare Auswirkungen haben.
 

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31. August 2017 um 19:28

Ja, mit den heutigen wird gemessen. Immerhin können wir sogar schon die relativistischen Zeiteffekte bei Flugzeugen und Satelliten messen.

Entschuldigung, ich habe mich nicht klar ausgedrückt, vermutlich sollten auch Zeitwellen entstehen, da bin ich mir nicht sicher, aber gemeint hatte ich Biegungen und Krümmungen.
Jetzt, wo ich anfange über die Wellen nachzudenken, bringe ich meine Modelle durcheinander, regelmäßige zyklischen Biegungen müssten zeitlichen Longitidinalwellen ensprechen, dann sollten wir sie auch zum "Brechen" bringen können, einen Fixpunkt haben wir schließlich. Allerdings sollten wir dann so langsam anfangen, uns über eine "Zeitenergie" Gedanken zu machen.

Was die Reibung angeht, meine ich mich dunkel erinnern zu können, dass irgendjemand mal Interaktionen zwischen den einzelnen Bubbles ausgeschlossen hat. Das ist allerdings wieder "Glaube" meinerseits.

Doch natürlich haben meine Träume Einfluss auf die Deinen, schließlich existierst DU und damit Deine Träume nur dann, wenn ich träume.
 

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