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Warum fasten Muslime im Ramadan?

27. Juni 2014 um 19:54

Selam Aleykum Brüdern und Schwestern

hier ein paar Informationen über Ramadan

Warum fasten Muslime?

Die meisten von uns, die ihrem Bäuchlein den Kampf angesagt haben, haben schon mit manchen Formen des Fastens experimentiert, wie reines Obst-Fasten, Wasser-Fasten oder Zuckerfrei-Fasten, wie auch immer wir es nennen. Was aber viele ziemlich seltsam und verwunderlich finden mögen, ist, dass eine ganze Gemeinschaft von Menschen - seien es Männer oder Frauen, alt oder jung, reich oder arm vollständig vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang auf Essen und Trinken verzichten; und das für einen ganzen Monat: Ramadhan. Was ist die Bedeutung des Ramadhan, abgesehen von verkürzten Arbeitszeiten? Ist es nicht eine sehr strenge Praktik? Ist es bloß eine Zeit, in der Muslime den ganzen Tag schlafen und fasten und kaum arbeiten; und die ganze Nacht essen, trinken, genießen und wach bleiben? Was ist in Wirklichkeit der Geist des Ramadhan?


Fasten eine Vorschrift in allen Religionen

Auf Deutsch bedeutet "fasten" sich aus Beachtung eines heiligen Tages oder als Zeichen von Kummer, Gram oder Reue freiwillig vom Essen oder von bestimmten Nahrungsmitteln zu enthalten.[1] Diese Praktik findet man in den meisten der großen Weltreligionen. Beispielsweise wird im Hinduismus das Fasten im Sanskrit upavaasa genannt. Tiefreligiöse Hindus fasten bei besonderen Gelegenheiten als Zeichen des Respekts für ihre persönlichen Götter oder als Teil ihrer Buße. Die meisten religiösen Inder fasten regelmäßig oder bei besonderen Anlässen wie an Feiertagen. An solchen Tagen essen sie überhaupt nichts, essen einmal oder nur Früchte oder sie machen eine besondere Diät aus einfachen Nahrungsmitteln.[2] Für Juden ist es der Tag Yom Kippur ("Tag der Sühne") der letzte Tag der Zehn Tage der Reue, der 10te von Tishri. An diesen Tagen ist es verboten, zu essen, zu trinken, zu waschen, Leder zu tragen oder Geschlechtsverkehr zu haben. Zusätzlich gelten Verbote zu arbeiten, ähnlich jenen, die für den Sabbath gelten.[3] Es sollte auch beachtet werden, dass in der Thora von ... (Friede sei mit ihm) berichtet wird, dass er gefastet hat.

Und er war allda bei dem Herrn vierzig Tage und vierzig Nächte und aß kein Brot und trank kein Wasser. (2 ... 34:28)

Für die katholischen Christen ist die Fastenzeit, in der sie das vierzig Tage Fasten von Jesus (Friede sei mit ihm) nachahmen. Im vierten Jahrhundert wurden sechs Wochen Fastenzeit vor Ostern oder vor der Heiligen Woche eingehalten. Es wurde im siebten Jahrhundert an den meisten Orten auf vierzig Tage wirklichen Fastens richtiggestellt.[4] Von Jesus (Friede sei mit ihm) wird in den Evangelien berichtet, dass er wie ... gefastet hat.

Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. (Matthäus 4:2 & Lukas 4:2)

In diesem Zusammenhang sagt Gott im Quran:

O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Gott) fürchten. (Quran 2:183)


Von den besten rechtschaffenen Taten

Obgleich das Fasten in den meisten Religionen eine Buße oder Sühne für Sünden darstellt, dient es im Islam in erster Linie dazu, einen näher zu Gott zu bringen, wie aus dem gerade zitierten Vers hervorgeht. Da Gottesbewußtsein die Voraussetzung für Rechtschaffenheit ist, wird das Fasten im Islam sehr stark betont. Daher überrascht es uns nicht, wenn wir herausfinden, dass der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, als er gefragt wurde:

Welche ist die beste Tat? antwortete: Fasten, denn es gibt nichts Gleichwertiges. (An-Nasai)

Es gibt so viele Stufen des Fastens wie es Aspekte des Menschseins gibt. Richtiges Fasten sollte alle Dimensionen der menschlichen Existenz umfassen, um das von Gott beabsichtigte Ergebnis zu hervorzurufen. Es folgen einige der hauptsächlichen Stufen des Fastens.


Die Stufen des Fastens

Die rituelle Stufe

Diese Stufe des Fastens verlangt, dass die Grundregeln des Fastens eingehalten werden; diese sind das Enthalten von Essen, Trinken und Geschlechtsverkehr zwischen Morgendämmerung und Sonnenuntergang an 29 oder 30 Tagen jedes Jahr. Auf dieser Stufe folgt man den Gesetzen über das Fasten, ohne den Geist des Fastens besonders zu berücksichtigen. Dies ist die Eingangsstufe, die erfüllt werden muss, damit das Fasten islamisch korrekt ist, aber die anderen Stufen müssen hinzugefügt werden, damit das Fasten einen wirklichen Einfluß auf die fastende Person hat. Das Fasten allein auf dieser Stufe wird einem spirituell keinen Nutzen bringen, außer hinsichtlich der Unterwerfung unter die göttlichen Anweisungen, wenn man dieses Ritual bewußt verfolgt und nicht bloß aus reiner Tradition. Deshalb wird die rituelle Stufe allein nicht von Sünden reinigen oder sühnen.

Die physikalische Stufe

Fasten auf der "physikalischen" Stufe verursacht, dass der Fastende die Schmerzen des Hungers erfährt, wenn er das Fasten des Propheten (Sunnah) einhält. Der Prophet Muhammad pflegte eine sehr leichte Mahlzeit vor der Dämmerung (Suhuur) einzunehmen und eine bescheidene Mahlzeit nach Sonnenuntergang (Iftaar), um das Fasten zu brechen, dabei vermied er es, seinen Bauch zu sehr zu füllen. Es wird von ihm berichtet, dass er gesagt hat:

Der schlechteste Behälter, den ein Mensch füllen kann, ist sein Magen. Ein paar Bissen vom Essen genügen, um den Rücken einer Person gerade zu halten. Wenn ihn aber sein Verlangen überkommt, laß ihn ein Drittel essen, ein Drittel trinken und ein Drittel zum Atmen freilassen. (Ibn Majah)

Der Prophet pflegte sein Fasten mit ein paar frischen oder getrockneten Datteln und einem Glas Wasser genau vor dem Gebet nach dem Sonnenuntergang zu brechen.[5] Diese Stufe gestattet dem Fastenden, die Schmerzen des Hungers zu verspüren und dabei entwickelt sich in ihm Zuneigung für die Hungernden und Verdurstenden in anderen Teilen der Welt.

Medizinischer Nutzen

Auf der physikalischen Stufe werden durch das Fasten einige Chemikalien im Gehirn beeinflußt, die Neurotransmitter genannt werden und Botschaften übertragen und Gefühle verursachen. Fasten begünstigt das Endorphine Neurotransmittersystem, das einen Bezug zum Wohlfühlen und Euphorie besitzt, es regt die Produktion von mehr Endorphin an, dadurch fühlen wir uns "besser". Dies ist eine ähnliche Wirkung wie Bewegung (aber ohne den physikalischen Aufwand). Es wurde von Medizinexperten ebenfalls festgestellt, dass Fasten die körperliche Gesundheit auf viele Arten fördert. Zum Beispiel verbraucht unser Körper beim Fasten aufgespeichertes Cholesterol (Fett), das häufig im Blutsystem und den Fettreserven des Körpers gespeichert ist. Also hilft es uns dabei, den Körper fest zu erhalten und vermindert das Risiko von Herzanfällen. Der Unterschied zwischen der rituellen Stufe 1 und der physikalischen Stufe 2 ist, dass jemand der das rituelle Fasten einhält, üppige Mahlzeiten vor dem Fastenbeginn und sofort nach Ende des Fastens essen kann und dadurch während des gesamten Monats keinerlei Hunger oder Durst verspürt. Wenn der Fastende die anderen Stufen des Fastens nicht annimmt, dann ist das Fasten für ihn nur körperliche Auszehrung. Der Prophet sagte: Vielleicht gewinnt ein Fastender nichts als Hunger und Durst vom Fasten.(Ibn Majah)

Die Ebene des Geschlechtstriebs

Der Sexualinstikt und Geschlechtstrieb (Libido) werden auf dieser Ebene des Fastens gezügelt. In diesen Zeiten, wo die Medien kontinuierlich auf sexuelle Begierden anspielen, um Produkte anzupreisen und zu verkaufen, ist die Fähigkeit, diese starken Begierden unter Kontrolle zu bekommen, eine enorme Bereicherung. Fasten reduziert die sexuellen Begierden und die Tatsache, dass der Fastende alles, was ihn stimulieren könnte, vermeiden soll, verhilft ihm psychologisch, seinen Geschlechtstrieb zu vermindern. Der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, sagte:

O ihr Jungen, wer von euch in der Lage ist, zu heiraten, soll es tun, denn es hält den Blick zurück und schützt das Geschlecht. Wer nicht in der Lage ist, zu heiraten, soll fasten, denn es ist ein Schutzschild. (Sahieh Al-Bukhari)

Indem man sich von den sexuellen Handlungen enthält, die einem erlaubt sind, fällt es dem Fastende leichter, sich von verbotenen sexuellen Handlungen fernzuhalten, wenn er nicht fastet.

Die emotionale Ebene

Das Fasten auf dieser Ebene beinhaltet, viele negative Emotionen unter Kontrolle zu bringen, die in der menschlichen Seele und im Kopf vor sich hin köcheln. Eines der zerstörerischsten Gefühle ist zum Beispiel die Wut. Fasten hilft dabei, diese Gefühle zu kontrollieren. Der Prophet Muhammad sagte:

Wenn einer von euch fastet, sollte er sich von unanständigen Taten und unnötigem Gerede fernhalten, und wenn jemand beginnt, unanständig zu sprechen oder versucht, zu Streit anzufangen, sollte man einfach zu ihm sagen: Ich faste. (Sahieh Al-Bukhari)

Daher sollten alle negativen Emotionen, welche den Fastenden herausfordern könnten, auf dieser Ebene vermieden werden. Man muss sich von unanständigen Gesprächen und hitzigen Diskussionen fernhalten. Selbst wenn man im Recht ist, ist es besser, darauf zu verzichten und sein Fasten auf der emotionalen Ebene einzuhalten. Dementsprechend wird das negative Gefühl der Eifersucht auf den Hauptnenner der Enthaltung gedämpft; keiner ist in dieser Hinsicht einem anderen überlegen.

Die psychologische Ebene

Diese Ebene hilft dem Fastenden, schlechte Gedanken zu kontrollieren und trainiert ihn oder sie, bis zu einem gewissen Grad, wie man Knauserigkeit und Geiz überwinden kann. Es wird berichtet, dass der Prophet gesagt hat:

Allah braucht den Hunger und den Durst einer Person nicht, die nicht davon ablässt, Lügen zu erzählen und danach zu handeln, auch wenn er fastet. (Sahieh Al-Bukhari)

In dieser Zeit der unmittelbaren Befriedigung, wo die Dinge dieser Welt genutzt werden, um die Bedürfnisse und Wünsche des Menschen beinahe sofort, wenn sie auftreten, zu stillen, ist die Fähigkeit, die Erfüllung hinauszuzögern eine wichtige Fertigkeit. Was zwischen der unmittelbaren Befriedigung der verzögerten Befriedigung liegt, ist Geduld. Während des Fastens lernen die Gläubigen Geduld und ihren Nutzen. Aus einer psychologischen Perspektive ist es gut, von den Dingen dieser Welt einen gewissen Abstand zu haben. Es ist nichts Falsches dabei, ein gutes und erfülltes Leben zu führen tatsächlich kann und sollte man das erwarten. Allerdings ist es wichtig, dass wir Menschen in der Lage sind, uns von den materiellen Dingen zu lösen, damit sie nicht zum allerwichtigsten Teil unseres Lebens werden. Das Fasten gibt einem, die Gelegenheit, viele der Neigungen, die Teile des modernen Lebens geworden sind, zu überwinden. Essen bereitet vielen Menschen Trost und Freude und die Fähigkeit, sich davon lösen zu können, gibt den fastenden Menschen den psychologischen Nutzen, zu wissen, dass sie zu einem gewissen Grad die Kontrolle darüber haben, was sie tun und was sie nicht tun.

Die spirituelle Ebene

Um diese höchste und wichtigste Ebene des Fastens zu erreichen, die Ebene des Gottes-Bewusstseins, machte der Prophet die Erneuerung der Absicht für das Fasten vor jedem Fastentag zur Pflicht. Es wird überliefert, dass er gesagt hat:

Wer vor Fagr (der Morgendämmerung) nicht beabsichtigt, zu fasten, der fastet nicht. (Abu Dawud)

Die tägliche Erneuerung der Absicht verhilft dazu, eine spirituelle Grundlage der Aufrichtigkeit zu erreichen, die unentbehrlich ist, damit die reinigenden Wirkungen des Fastens zu tragen kommen. Aufrichtiges Fasten reinigt und sühnt von Sünden, wie der Prophet sagte:

Wer den Ramadhan aus aufrichtigem Glauben fastet und die Belohnung von Gott erhofft, dem werden seine vorherigen Sünden vergeben.

Es wird von ihm auch berichtet, dass er sagte: "Von einem Ramadhan zum nächsten ist die Sühne für die Sünden dazwischen." Aufrichtiges Fasten bringt einen näher zu Allah und man erhält eine besondere Belohnung. Der Prophet teilte uns mit, dass es im Paradies ein besonderes Tor gibt, das Rayyaan genannt wird, das ist den Fastenden vorbehalten. Und er sagte ebenfalls:

Wenn Ramadhan kommt, sind die Tore des Paradieses offen. (Sahieh Al-Bukhari)

Das Fasten ist in erster Linie zwischen der Person und Gott, denn niemand kann sicher sein, dass irgendjemand tatsächlich fastet. Der Prophet zitierte Allah, indem er sagte:

Jede Tat von den Kindern Adams ist für sie selbst, außer dem Fasten, das ist für Mich Alleine, und Ich Alleine werde den Lohn dafür geben. (Sahieh Muslim)

In Verbindung mit den vorigen Ebenen des Fastens verändert diese Ebene eine Person von innen heraus. Es kräftigt, belebt und erneuert die Spiritualität des Fastenden und verändert ihre oder seine Persönlichkeit und Charakter radikal. Dies sind die kostbaren Ergebnisse eines erhöhten Zustandes des Gottes-Bewusstseins.

Am ersten Tag des folgenden Monats, wenn der andere neue Mond gesehen worden ist, wird ein besonderes Fest gefeiert, das Id al-Fitr genannt wird. Eine Menge eines Grundnahrungsmittels wird den Armen gespendet (Zakat al-Fitr), jeder hat gebadet und seine beste möglichst neue Kleidung angelegt und am frühen Morgen werden Gemeinschaftsgebete abgehalten, gefolgt von Feiern und Besuchen bei Freunden und Verwandten.

Es gibt noch andere Fastentage im Jahr. Muslime werden ermutigt, sechs Tage im Schawwal, dem Monat nach dem Ramadhan zu fasten, montags und donnerstags und am neunten und zehnten oder zehnten und elften des Muharram, dem ersten Monat im Jahr. Der zehnte Tag, Aschura genannt, ist auch ein Fastentag bei den Juden (Yom Kippur) und Gott befahl den Muslimen, zwei Tage zu fasten, um sich von den Leuten der Schrift zu unterscheiden.

Während Fasten an sich empfohlen wird, wird durchgehendes Fasten, Zölibat und andere Arten, sich von der realen Welt zurückzuziehen, im Islam verbannt. An den beiden Festtagen, Id al-Fitr und Id al-Adha, dem Fest des Hagg, ist das Fasten absolute verboten.



Mit freundlichen Grüßen


Ich Wünsche euch einen gesegneten bzw.segensreichen Ramadan


Esselamu Aleykum Ve Rahmetullahi Ve Berekatuhu

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2. Juli 2014 um 13:13

Schöner Text
aber Wer Wann Wie Warum fastet, habe ich immer noch nicht kapiert.
Scheint aber mächtig gesund zu sein, nichts zu essen.

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2. Juli 2014 um 15:02
In Antwort auf bellis0815

Schöner Text
aber Wer Wann Wie Warum fastet, habe ich immer noch nicht kapiert.
Scheint aber mächtig gesund zu sein, nichts zu essen.

Bellis0815
Der Monat Ramadan ist der Name des 9. Monats im Islamischen Kalender. Der Vormonat ist Schaban, der Folgemonat ist Schawwal.

Der Monat Ramadan ist vor allem dafür bekannt, dass das Fasten [saum] in diesem gesegneten Monat erfolgt, der eine Sonderstellung unter den zwölf Monaten besitzt und wie Prophet Muhammad (s.) es sagte, "Gottesmonat" [schahr-ullah] genannt wird.

bulletEreignisse im Monat Ramadan
In der Nacht der Bestimmung [lailat-ul-qadr] im Monat Ramadan wurde der gesamte Heilige Qur'an in das Herz des Prophet Muhammad (s.) eingegeben.

"Wir haben ja ihn während der Nacht der Bestimmung offenbart". (Heiliger Qur'an 97:1) und: "Wir haben ihn in einer gesegneten Nacht geoffenbart." (44:3), sowie: "Der Monat Ramadan ist der Monat, in dem der Qur'an geoffenbart wurde." (2:185). Letztgenannter Vers ist der Einzige, in dem der Monatsname erwähnt wird.

"Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur'an geoffenbart wurde, als eine Führung für die Menschen und als klares Zeugnis für die Rechtleitung und die Auseinandersetzung (zwischen Wahrheit und Unwahrheit)." (Heiliger Qur'an 2:185)

Der Monat Ramadan ist der einzige Monat, der im Heiligen Qur'an namentlich erwähnt ist. Das Wort Ramadan ist abgeleitet von der Wortwurzel Ra-ma-dan, was die Hitze, Ruhelosigkeit und Härte beschreibt; die Pluralform davon ist Ra-ma-da-nat.

Es sind verschiedene Bedeutungen für das Wort "Ramadan" genannt worden, welche die wahre Bedeutung des Fastens [saum] in diesem Monat verdeutlichen sollen:

bullet Die erste Bedeutung von Ramadan ist "die Hitze der Sonnenstrahlung im Sommer auf die trockene Erde mit allen ihren Härten". Die Araber haben damals ihre Monate nach den jeweiligen zeitlichen Vorkommnissen und Zuständen benannt und damals ereignete sich Ramadan während eines hitzigen Sommers mit seinem brennenden Boden. Durst, Hunger und verhältnismäßige Ruhelosigkeit wegen der Selbsterziehung und anderen Anstrengungen begleiten mehr oder weniger immer das Fasten was eine besondere Gelegenheit ist, sich daran zu erinnern, was Hunger und Not bei den Bedürftigen Menschen ist. Es ist keine Zeit der Faulheit, des langen Schlafens und der Langeweile.
bulletDie zweite Bedeutung vom Ramadan ist "Verbrennen" bzw. "Schmelzen". Ein vollkommenes Fasten verbrennt die Sünden und die abscheulichen Eigenschaften des Charakters und lässt die bösen Gefühle und verdorbenen Ideen schmelzen, wie die Sonne [schams] den Schnee schmelzen lässt. Das geschieht im Fastenmonat sowohl individuell als auch in der Gemeinschaft. Prophet Muhammad (s.) sagte dazu: "Ramadan verbrennt die Sünden und Fehler, wie das Feuer das Holz verbrennt".
bulletDie dritte Bedeutung von Ramadan ist "strömender Regen" und "Regenguss", wie er im Herbst oder Frühling vorkommt. Darunter können mehrere Aspekte verstanden werden, unter anderem:
Im Ramadan fallen dem Menschen ALLAHs Gnade, Segen und seine Gaben derart in Hülle und Fülle zu wie der fallende Regenguss.
Fastenzeit verlangt auch die Hinnahme einiger Schwierigkeiten und Anstrengungen durch Hunger, Durst usw. , wie der strömende Regen auch manche Probleme und Schwierigkeiten mit sich bringt.
Der Regenguss belebt die Wiese und das Grün und reinigt den Boden von argem Schmutz, so wie der Fastenmonat die menschliche Natur von allen Unreinheiten säubert und in ihr wunderschöne Klarheit schafft.
bulletDie vierte Bedeutung von Ramadan heißt "Schärfen" und "Spitzen" des Schwertes bzw. des Speeres, um sich für den Kampf vorzubereiten. Der Moslem muss während des Fastenmonats das Schwert seiner Vernunft schärfen und den Speer seines Glaubens spitzen, um die Wahrheit des Islam besser zu verstehen und um gegen alle seine eigenen inneren und äußeren Feinde gut gerüstet kämpfen zu können. Der Muslim muss sich während und durch den Fastenmonat zur Vervollkommnung seines Fastens verstärkt rüsten, um gegen alle Feinde des Islam und der islamischen Gesellschaft zur Beseitigung jeglicher Unterdrückung, Gewaltherrschaft und Ungerechtigkeit aufzustehen.
bulletDie fünfte Bedeutung von Ramadan ist der Name eines gottesgefälligen und wohltätigen Dieners Allahs, der in der arabischen Halbinsel wie eine erhobene Stimme der Entrechteten für das Wohlergehen des Volkes kämpft.
bulletUnd die sechste Bedeutung von Ramadan ist ein Name ALLAHs. Somit sind die Gläubiger [mumin] als Gäste Gottes um Gottes Willen und im Gottesmonat zum Fasten eingeladen worden, um sich befreit vom materiellen Genuss mit immaterieller Nahrung und mit dem himmlischen Genuss zu versorgen und um sich auf die ewigen paradiesischen Freuden vorzubereiten. Diese letzte Bedeutung ist auch der Grund dafür, dass im Gegensatz zu allen anderen Monaten der Monat Ramadan immer mit dem Zusatz "Monat" erwähnt wird, um eine Verwechslung mit dem Namen des Erhabenen auszuschließen. Daher heißt es auch in einer Überlieferung: "Allah der Erhabene sagt: Das Fasten ist für mich und ich gebe die Belohnung dafür".
Der Monat Ramadan ist auch eine Gelegenheit zur inneren "Abrechnung" und zum Bilanzziehen. Als Symbol dafür endet der Monat mit der Zakat-ul-Fitr und dem anschließenden Fitr-Fest.


Mit freundlichen Grüßen

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4. Juli 2014 um 11:17
In Antwort auf shkupjan

Bellis0815
Der Monat Ramadan ist der Name des 9. Monats im Islamischen Kalender. Der Vormonat ist Schaban, der Folgemonat ist Schawwal.

Der Monat Ramadan ist vor allem dafür bekannt, dass das Fasten [saum] in diesem gesegneten Monat erfolgt, der eine Sonderstellung unter den zwölf Monaten besitzt und wie Prophet Muhammad (s.) es sagte, "Gottesmonat" [schahr-ullah] genannt wird.

bulletEreignisse im Monat Ramadan
In der Nacht der Bestimmung [lailat-ul-qadr] im Monat Ramadan wurde der gesamte Heilige Qur'an in das Herz des Prophet Muhammad (s.) eingegeben.

"Wir haben ja ihn während der Nacht der Bestimmung offenbart". (Heiliger Qur'an 97:1) und: "Wir haben ihn in einer gesegneten Nacht geoffenbart." (44:3), sowie: "Der Monat Ramadan ist der Monat, in dem der Qur'an geoffenbart wurde." (2:185). Letztgenannter Vers ist der Einzige, in dem der Monatsname erwähnt wird.

"Der Monat Ramadan ist es, in dem der Qur'an geoffenbart wurde, als eine Führung für die Menschen und als klares Zeugnis für die Rechtleitung und die Auseinandersetzung (zwischen Wahrheit und Unwahrheit)." (Heiliger Qur'an 2:185)

Der Monat Ramadan ist der einzige Monat, der im Heiligen Qur'an namentlich erwähnt ist. Das Wort Ramadan ist abgeleitet von der Wortwurzel Ra-ma-dan, was die Hitze, Ruhelosigkeit und Härte beschreibt; die Pluralform davon ist Ra-ma-da-nat.

Es sind verschiedene Bedeutungen für das Wort "Ramadan" genannt worden, welche die wahre Bedeutung des Fastens [saum] in diesem Monat verdeutlichen sollen:

bullet Die erste Bedeutung von Ramadan ist "die Hitze der Sonnenstrahlung im Sommer auf die trockene Erde mit allen ihren Härten". Die Araber haben damals ihre Monate nach den jeweiligen zeitlichen Vorkommnissen und Zuständen benannt und damals ereignete sich Ramadan während eines hitzigen Sommers mit seinem brennenden Boden. Durst, Hunger und verhältnismäßige Ruhelosigkeit wegen der Selbsterziehung und anderen Anstrengungen begleiten mehr oder weniger immer das Fasten was eine besondere Gelegenheit ist, sich daran zu erinnern, was Hunger und Not bei den Bedürftigen Menschen ist. Es ist keine Zeit der Faulheit, des langen Schlafens und der Langeweile.
bulletDie zweite Bedeutung vom Ramadan ist "Verbrennen" bzw. "Schmelzen". Ein vollkommenes Fasten verbrennt die Sünden und die abscheulichen Eigenschaften des Charakters und lässt die bösen Gefühle und verdorbenen Ideen schmelzen, wie die Sonne [schams] den Schnee schmelzen lässt. Das geschieht im Fastenmonat sowohl individuell als auch in der Gemeinschaft. Prophet Muhammad (s.) sagte dazu: "Ramadan verbrennt die Sünden und Fehler, wie das Feuer das Holz verbrennt".
bulletDie dritte Bedeutung von Ramadan ist "strömender Regen" und "Regenguss", wie er im Herbst oder Frühling vorkommt. Darunter können mehrere Aspekte verstanden werden, unter anderem:
Im Ramadan fallen dem Menschen ALLAHs Gnade, Segen und seine Gaben derart in Hülle und Fülle zu wie der fallende Regenguss.
Fastenzeit verlangt auch die Hinnahme einiger Schwierigkeiten und Anstrengungen durch Hunger, Durst usw. , wie der strömende Regen auch manche Probleme und Schwierigkeiten mit sich bringt.
Der Regenguss belebt die Wiese und das Grün und reinigt den Boden von argem Schmutz, so wie der Fastenmonat die menschliche Natur von allen Unreinheiten säubert und in ihr wunderschöne Klarheit schafft.
bulletDie vierte Bedeutung von Ramadan heißt "Schärfen" und "Spitzen" des Schwertes bzw. des Speeres, um sich für den Kampf vorzubereiten. Der Moslem muss während des Fastenmonats das Schwert seiner Vernunft schärfen und den Speer seines Glaubens spitzen, um die Wahrheit des Islam besser zu verstehen und um gegen alle seine eigenen inneren und äußeren Feinde gut gerüstet kämpfen zu können. Der Muslim muss sich während und durch den Fastenmonat zur Vervollkommnung seines Fastens verstärkt rüsten, um gegen alle Feinde des Islam und der islamischen Gesellschaft zur Beseitigung jeglicher Unterdrückung, Gewaltherrschaft und Ungerechtigkeit aufzustehen.
bulletDie fünfte Bedeutung von Ramadan ist der Name eines gottesgefälligen und wohltätigen Dieners Allahs, der in der arabischen Halbinsel wie eine erhobene Stimme der Entrechteten für das Wohlergehen des Volkes kämpft.
bulletUnd die sechste Bedeutung von Ramadan ist ein Name ALLAHs. Somit sind die Gläubiger [mumin] als Gäste Gottes um Gottes Willen und im Gottesmonat zum Fasten eingeladen worden, um sich befreit vom materiellen Genuss mit immaterieller Nahrung und mit dem himmlischen Genuss zu versorgen und um sich auf die ewigen paradiesischen Freuden vorzubereiten. Diese letzte Bedeutung ist auch der Grund dafür, dass im Gegensatz zu allen anderen Monaten der Monat Ramadan immer mit dem Zusatz "Monat" erwähnt wird, um eine Verwechslung mit dem Namen des Erhabenen auszuschließen. Daher heißt es auch in einer Überlieferung: "Allah der Erhabene sagt: Das Fasten ist für mich und ich gebe die Belohnung dafür".
Der Monat Ramadan ist auch eine Gelegenheit zur inneren "Abrechnung" und zum Bilanzziehen. Als Symbol dafür endet der Monat mit der Zakat-ul-Fitr und dem anschließenden Fitr-Fest.


Mit freundlichen Grüßen

Wow
Erst einmal vielen Dank für die Mühe!

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann beruht die Fastenzeit also auf der Lage des Ramadans im Kalenderjahr und Auslegungen der Bedeutung seines Namens?

Ich war davon ausgegangen, dass dem Fasten ein Gebot Gottes (Oder Allahs wie auch immer wir ihn nennen, schließlich gibt es nur einen) oder eine Aussage Mohammends zugrunde läge.

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5. Juli 2014 um 12:18

Anderthalb tausend Kilometer ohne Nahrung?
Das halte ich für ein Gerücht.

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5. Juli 2014 um 19:32

Und?
Wieviel nimmst Du jeweils ab?

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5. Juli 2014 um 20:07

Studien..
Besagen was anderes.
Wenn man zum suhur (Frühstück) 1-2 Liter trinkt und am Abend zum iftar (fastenbrechen) nach der sunnah (der Lebensweise des Propheten Mohammed (s.a.s.)) macht, 1/3 Essen 1/3 Wasser 1/3 Luft, dann ist dieses Fasten in keiner Weise Humbug. Und im Laufe das Abend halt noch ca. 1-2 Liter trinken.
Ich finde es etwas frech derartige Bezeichnungen für einen weit verbreiteten Gottesdienst der Muslime!

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5. Juli 2014 um 20:28

Weiß nicht,
Woher du dir das recht raus nimmst die Definition fürs fasten festzulegen.
Dieses Fasten ist älter als 1400 Jahre.
Und diese neuartigen Fastenkuren sind kein Maßstab für uns Muslime.

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5. Juli 2014 um 20:33

Die alten Inder...
beten auch Kühe an.

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5. Juli 2014 um 21:29

Schon mal ausprobiert?
Also, dann rede nicht davon was ungesund ist!

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5. Juli 2014 um 21:31

Ich wollte drauf hinaus,
Das ich mir von den alten Indern, die Kühe anbeten, nicht sagen lassen wie wirkliches fasten anzusehen hat.

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6. Juli 2014 um 11:43

Der Islam lehnt in keinster Weise
Die Wissenschaft ab. Ganz im Gegenteil! Selbst im Quran findet man einige wissenschaftliche Themen.
Was wir aber ganz sicher sagen können, alles was von Allah und unseren Propheten, salallahu alayhi wa salam kommt, ist zeitlos richtig. Nicht umsonst sagt Allah ta'ala im Quran:"und hiermit haben wir eure Religion vervollkommnet."
Alle Innovationen die nicht gegen den Islam sprechen, sind für uns Muslime ebenso mittel zum Zweck wie für die nichtmuslime.

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6. Juli 2014 um 11:56

Haha
..... Haben die ärmsten den nach sonnenuntergang was zu essen?
Während ihr euch vollstopft wie die schweine, hungern die immer noch!
Wo bleibt den da der sinn?????

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6. Juli 2014 um 13:21

Tut mir leid
aber ich glaubs einfach nicht.

Ich habe das mal gerade mit den Werten der "Durchschnittsfrau" (1.66m, 66kg) überschlagen.
Erika Musterfrau würde auf so einer Tour die Energie von mehr als 17kg Fett verbrauchen.

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6. Juli 2014 um 15:51

Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen,
dass Menschen 1600 Km ohne Nahrung laufen können.

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6. Juli 2014 um 17:55

Der Sinn des Fastens ist nicht...
Die Situation der Armen nachzuvollziehen.
Wir fasten weil Allah ta'ala es uns aufgetragen hat.
Es geht auch nicht um den alleinigen Verzicht auf Nahrung.

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7. Juli 2014 um 1:12

Wer muss fasten und wer muß nicht fasten im Ramadan?
Die islamischen Gelehrten sind sich darüber einig, dass jeder normale, volljährige (nach dem islamischen Recht wird man mit dem Erreichen der Pubertät volljährig) und gesunde Muslim(a), der
sich zu Hause befindet, fasten muss.

Für die muslimische Frau ist es weiterhin notwendig, dass sie frei von haidh (Menstruation) und nifas (Wochenbett) ist.

Demnach ist der Ungläubige, geistig Behinderte, das Kind, der Kranke und der Reisende von der Pflicht, zu fasten, entbunden.
Manche von denen können gar keine Pflicht haben, wie z.B. der Ungläubige und der geistig Behinderte.

Andere wiederum sollte der Erzieher ermuntern zu fasten. Seien es auch nur einige Tage, wie z.B. das Kind. Anderen ist es verboten zu fasten, jedoch müssen sie das Unterlassene nachfasten, wie z.B. die Frau während ihrer Menstruation oder Wöchnerin.

Einige haben eine Erleichterung, um nicht zu fasten. Dafür müssen sie sich aber freikaufen, wie z.B. ältere Personen.

Wir werden dies an Beispielen verdeutlichen:

1. Diejenigen, die nicht fasten müssen:

Das Fasten ist eine islamische ibada und somit nur für Muslime gültig. Die Ungläubigen dürfen nicht zum Fasten gezwungen werden.

Der geistig Behinderte ist von allen Pflichten befreit, weil er keinen funktionierenden Verstand besitzt, was eine Voraussetzung wäre, die Pflichten zu erfüllen.

Der Prophet-Allahs Heil und Segen auf ihm-sagt: Die Feder schreibt nicht die Taten von drei Menschen nieder: dem geistig Behinderten, bis er seinen Verstand wieder erlangt, dem Schlafenden, bis er aufwacht, und dem Kind, bis es die Reife erreicht hat.(Ahmad, Abu Dawud, Tirmidhi).

Was das Kind angeht, so sollten die Eltern dieses durch Geschenke und Lob zum Fasten ermutigen.


2. Diejenigen, für die Fasten keine Pflicht ist, sie jedoch fidja (Freikauf) geben müssen:

Hierunter fallen:
Alte schwache Personen.
Der chronisch Kranke, bei dem die Aussichten auf Genesung nicht vorhanden sind.
Diejenigen, welche schwere körperliche Arbeit verrichten und keine andere Möglichkeit zum Erwerb des Lebensunterhalts haben.

All diese Leute müssen anstatt des Fastens, einen armen Menschen speisen, und zwar für jeden Tag, den sie nicht fasten. Nach manchen Gelehrten werden ebenfalls die schwangere Frau und
die stillende Mutter dazu gezählt, falls das Fasten dem Kind schadet (vorher einen Arzt um Rat fragen, ein muslimischer praktiziertender Arzt sollte bevorzugt werden wegen sein wissen über dem Fasten).

Nach fiqh (islamisches Recht) von Imam Abu Hanifa, müssen diese Frauen nur fidja geben, ohne nachfasten zu müssen.

3. Diejenigen, die das Fasten brechen dürfen, jedoch nachfasten müssen:

Es ist erlaubt, dass der Kranke, der die Aussicht auf Heilung hat, sein Fasten bricht, genauso wie der Reisende, unter der Bedingung, dass sie die Tage nachfasten müssen.

Die Krankheit, die das Fastenbrechen erlaubt, ist diejenige, bei der das Fasten den Zustand verschlimmern würde, oder dass die Gefahr, dass das Fasten hemmend auf die Genesung wirkt.
Die Gelehrten haben unterschiedliche Meinungen, was den Reisenden angeht, ob es für ihn besser ist zu fasten oder nicht. Imam Abu Hanifa, Schafi und Malik vertreten die Meinung, dass
er fasten sollte, wenn er es aushalten kann, wenn nicht soll er sein Fasten brechen.

4. Diejenigen, die nicht fasten dürfen, jedoch nachfasten müssen:

Alle Gelehrten sind sich einig, dass die Frau, die menstruiert oder ihr Baby gerade bekommen hat, nicht fasten darf. Sollte sie fasten, wäre ihr Fasten ungültig. Sie darf nicht fasten, jedoch
muss sie es nachholen, sobald sie die Möglichkeit dazu hat.

Und Allah weiß es am besten


Mit freundlichen Grüßen

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11. Juli 2014 um 9:32

Ve aleykum selam ve rahmetullahi ve berekatuhu
ich wünsche auch allen einen gesegneten ramadan, möge Allah unser fasten und unsere gebete und duas annehmen und uns das fasten leicht machen, amin.

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20. Juli 2014 um 5:46

@shkupjan
Hallo Araber, ich bitte dich deinen Pseudonamen zu wechseln. Du bist gemäss deinem Schreiben ein Araber und niemals ein Shkupjan!


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