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Vorsicht, getarnte Scientologen!

15. April 2011 um 13:39

Der Verfassungsschutz warnt:

Gefahr für User der sozialen Netzwerke wie Facebook und Co.!

Tarnvereine der gefährlichen Psychosekte sind dort aktiv.
Scientologen melden sich mit harmlos klingenden Nicks an,
um User, besonders junge Leute in ihre Fänge zu locken.

Aus dem
Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2010:

"Dass Scientology nicht nur unter offizieller Bezeichnung auftritt,
sondern auch über Tarnorganisationen
Mitglieder wirbt, haben viele Bürgerinnen und Bürger
unseres Landes schon einmal gehört.
Wenige haben sich allerdings die Namen
dieser Tarnorganisationen gemerkt.
Und nur die Wenigsten wissen etwas über das neueste
Werbungs- und Ansprachemedium der Organisation, das Internet,
und darüber, wie Scientology dieses für seine Manipulationen ständig nutzt.

Videoplattformen als Werbemedium für Jugend für Menschenrechte
sowie Sag nein zu Drogen sag ja zum Leben

(...)
Treffen Kinder und Jugendliche, z.B. auf der Suche nach Materialien
für ein Referat, auf den Kanal
Deine Menschenrechte, finden sie folgende Erläuterung:

In dem Menschenrechte Video Kanal Deine Menschenrechte möchte
Jugend für Menschenrechte die wichtige Botschaft der Menschenrechte
in einer jugendgerechten Form präsentieren und so auch besonders
jüngeres Publikum für diese Thematik
interessieren so dass diese sich in ihrem täglichen Leben
(hier in Deutschland) für ihre Rechte
und die Rechte anderer einsetzen und ihnen dadurch helfen
wertvolle Verfechter bei der Förderung
von Toleranz und Frieden zu werden.
Die Passage endet mit dem Aufruf: Hilf mit! ein Aufruf, der
inhaltlich nicht zu beanstanden ist,
der vielmehr dem Grundgedanken unserer Verfassung entspricht.

Zur Verstärkung dieses Appells gibt es abrufbare Videos,
die die 30 Menschenrechte der UN Menschenrechtscharta verdeutlichen.

Jedem Menschenrecht ist dabei ein Video zugeordnet. Die professionell
produzierten Kurzclips richten sich schwerpunktmäßig an Jugendliche.
Diese werden vor allem dadurch angesprochen,
dass junge Menschen die Hauptrollen darin spielen. Es sind Szenen
aus dem alltäglichen Leben, in denen Menschen
Ungerechtigkeit widerfährt. Szenen, in denen aber
dann letztlich durch beharrlichen Einsatz jugendlicher Protagonisten
die Gerechtigkeit siegt und anschließend
wiederum Jugendliche mit großem Sendungsbewusstsein erstaunte
Erwachsene über ihre Menschenrechte aufklären.

Dazu hat die Betreiberin Youth for human rights
(Jugend für Menschenrechte) zeit- und zielgruppengerecht
ein eigenes Musikvideo namens United auf Youtube eingestellt.
Auch hier kämpfen Jugendliche,
denen Unrecht widerfährt, gewaltfrei für mehr Gerechtigkeit.
Das Video unterscheidet sich
in seiner professionellen Machart nicht von anderen täglich
auf Musiksendern wie MTV oder VIVA
laufenden Produktionen.

Auf diese Videos trifft man nicht nur, wenn man gezielt
Jugend für Menschenrechte eingibt, man wird
vielmehr auch dorthin geführt, wenn man bedeutende
internationale Organisationen anklickt.
(...)

Eine ähnlich gestaltete Kampagne der Scientology Organisation
trägt den Namen Sag nein zu Drogen
sag ja zum Leben. Auch hier unterhält Scientology auf
Youtube den Kanal Keine Drogen.
Wiederum sind professionell gestaltete Clips eingefügt,
die sich gezielt an Jugendliche richten und vor
der Einnahme von Drogen warnen.
Auch wird auf die Homepage der Bewegung Sag nein zu Drogen
sag ja zum Leben verwiesen, wo man sich Material auch für
den Schulunterricht bestellen kann.
Ein sinnvolles Anliegen, diente es nicht lediglich als Vorwand,
um jugendliche Kunden für das System
Scientology zu werben.

Social Networks als Medium direkter Kontaktanbahnung

Aber Scientology betätigt sich nicht nur auf Videoplattformen wie Youtube
oder der ähnlich gestalteten
Plattform MyVideo, sondern nutzt darüber hinaus alle
Möglichkeiten, im Internet zu manipulieren
und Kontakte anzubahnen.

In den Medien wird in jüngster Zeit regelmäßig der
blauäugige Umgang von Nutzern mit den eigenen
persönlichen Daten im Internet problematisiert.
In sogenannten Sozialen Netzwerken (Social Networks)
geben sie häufig nicht nur Name und E-Mail-Adresse,
sondern auch Hobbys, Vorlieben,
Freundeskreis und vieles mehr preis.
Das größte und bekannteste dieser Sozialen Netzwerke ist das
Internetportal Facebook.
In Facebook tummeln sich weltweit ca. 500 Millionen Benutzer.
In Deutschland sind es alleine über 12 Millionen, die dort mehr
oder weniger viel von ihrer Person offen legen.

Diesen Datenfundus weiß auch die Scientology Organisation für
sich zu nutzen.
Sowohl mit offenen als auch verdeckten Nutzerprofilen
geht Scientology in Sozialen Netzwerken auf Kundenfang.

Wie Gespräche mit zahlreichen Nutzern zeigten, wissen diese oftmals nicht,
dass hinter dem neuen Freund oder der gut klingenden
Tarnorganisation Scientology steckt. Ist der vertrauensvolle Kontakt
erst einmal hergestellt, ist es für Scientology ein leichtes,
den neuen Kunden immer weiter in die auf
Abhängigkeit ausgerichteten Angebote der Organisation hineinzuziehen.
(...)

Die intensive Beobachtung Sozialer Netzwerke durch Scientology
zeigt sich auch darin, dass die
Organisation technische Schwachstellen eines Portals sofort ausnutzt.
Als im Februar 2010 durch einen technischen Defekt kurzfristig
über 100 Millionen Datensätze von Benutzern bei Facebook frei
verfügbar waren, gehörte die Scientology Organisation zu den ersten Usern,
die sich diese herunter geladen hatten.
(...)

Homepages, Blogs, Foren und Wissensdatenbanken als Medium für Werbung
und Manipulation

(...)
Auch Blogs und Foren sind mittlerweile für viele eine willkommene
Möglichkeit, Meinungsmache zu
betreiben. So erstaunt es nicht, dass auch Scientology dieses Medium nutzt.
Sobald ein scientologykritischer Artikel in der
Internetausgabe einer Zeitung erscheint,
wird dieser in kürzester Zeit durch viele
augenscheinlich neutrale User
mit eigenen Beiträgen diskreditiert.

In Wirklichkeit handelt es sich
aber nicht etwa um neutrale Personen,
die einfach ihre Meinung zu diesem Artikel kundtun.
Hinter einer solchen Aktion verbergen sich Scientologen,
die sich gezielt und ohne ihre Mitgliedschaft offenzulegen,
negativ äußern.

Damit soll beim Leser der Eindruck erzeugt werden, der größte
Teil der Gesellschaft
stünde Scientology nicht kritisch gegenüber und würde sich ganz
im Gegenteil über einen
scientologykritischen Artikel empören."
http://www.im.nrw.de/sch/doks/vs/Verfassungsschutzbericht_2010_presse.pdf

"Scientology-Gefahr für jeden"-Allgemeine Infos und Links:
http://anon123.blog.de/

Mehr lesen

19. April 2011 um 21:43

Aufgepasst scientology
http://www.scientology-sekte.blogspot.com

guter bericht über dieses Thema, bestimmt sind sie auch schon bei go feminin

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30. August 2011 um 0:50
In Antwort auf holidayin2

Aufgepasst scientology
http://www.scientology-sekte.blogspot.com

guter bericht über dieses Thema, bestimmt sind sie auch schon bei go feminin

Sehr bemühte, informative und wertvolle Warnung!
Aber warum werden sie nicht gesetzlich verboten, sind sie doch eine reine Wirtschaftsorganisation mit religiöser Tarnkappe.

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16. September 2011 um 16:33
In Antwort auf frauenstreichler1

Sehr bemühte, informative und wertvolle Warnung!
Aber warum werden sie nicht gesetzlich verboten, sind sie doch eine reine Wirtschaftsorganisation mit religiöser Tarnkappe.

Schon mal versucht einen Pudding an die Wand zu nageln?
Genauso unmöglich ist es, dieser Organisation etwas nachzuweisen.
Sie agiert juristisch geschickt, ist manipulativ und hat zudem
die US-Regierung im Rücken.

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