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Vetternwirtschaft oder nach dem Motto „Papa wird’s schon richten!“

1. April um 16:21

Vetternwirtschaft oder nach dem Motto „Papa wird’s schon richten!“

Wer familiären Einfluss mitbringt – braucht häufig keine Bestleistung zu erbringen, um in die Position zu gelangen oder den Vorteil zu erheischen, den man sich erwünscht.

Wer kennt diese Situation nicht. Das Praktikum wird einem vor der Nase weggenommen, obwohl der andere viel später dran war und seine Leistung auch wesentlich schlechter.

In der Schule kommt der Sohn oder die Tochter mit ihrem unmöglichen Verhalten – wegen der einflussreichen Spenden – trotzdem immer weiter.

Am Arbeitsplatz entscheidet nicht immer nur Leistung, sondern auch – mit wem du dich verbündest und wem nicht.

Oftmals entscheiden Sympathien oder gesellschaftliche Rang- und/oder Hackordnungen über Sieg oder Niederlage.

„Papa wird’s schon richten!“ – wer kennt das nicht – von Null auf Hundert zum Firmenchef.

">https://www.gofeminin.de/buzz/album1350697/stars-mit-beruehmten-vaetern-0.html#p1

Kennt ihr auch solche Geschichten?
Wie sind eure Erfahrungen?
 

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1. April um 19:29
In Antwort auf tratschtante123

Vetternwirtschaft oder nach dem Motto „Papa wird’s schon richten!“

Wer familiären Einfluss mitbringt – braucht häufig keine Bestleistung zu erbringen, um in die Position zu gelangen oder den Vorteil zu erheischen, den man sich erwünscht.

Wer kennt diese Situation nicht. Das Praktikum wird einem vor der Nase weggenommen, obwohl der andere viel später dran war und seine Leistung auch wesentlich schlechter.

In der Schule kommt der Sohn oder die Tochter mit ihrem unmöglichen Verhalten – wegen der einflussreichen Spenden – trotzdem immer weiter.

Am Arbeitsplatz entscheidet nicht immer nur Leistung, sondern auch – mit wem du dich verbündest und wem nicht.

Oftmals entscheiden Sympathien oder gesellschaftliche Rang- und/oder Hackordnungen über Sieg oder Niederlage.

„Papa wird’s schon richten!“ – wer kennt das nicht – von Null auf Hundert zum Firmenchef.

">https://www.gofeminin.de/buzz/album1350697/stars-mit-beruehmten-vaetern-0.html#p1

Kennt ihr auch solche Geschichten?
Wie sind eure Erfahrungen?
 

Oh klar kenne ich das.

Mit Kollegen denen ich sympathisch bin und die mir sympathisch sind arbeite ich tatsächlich lieber zusammen und es kommt auch mehr dabei heraus, als wenn ich mit Kollegen arbeite, wo die Sympathie fehlt oder gar Antipathie im Spiel ist.

Ja, Kollegen werden zum Glück auch danach ausgesucht, ob sie persönlich in ein Team passen. Ja, ein Team, in dass ich nicht passen wuerde, wuerde mich hoffentlich auch nicht auswählen, sondern jemand anders einstellen, auch wenn ich fachlich vielleicht bißchen besser bin. Gut so!

Und ja, wenn bei uns eine Stelle offen ist und ich empfehle jemanden, wird der bevorzugt. Auch wenn es mein Sohn waere. Nur heißt "Mami wird es schon richten" dann auch: Mami buergt fuer ihre Empfehlung. Wenn derjenige Mist baut, faellt der Mist genauso auf mich zurück. Fuer die Einarbeitung und Eingliederung waere primaer ich zustaendig, noch vor dem naechsten fachlichen Kollegen, dessen Job das sonst wäre. Also mal abgesehen davon dass ich generell kein Fan davon bin, mit Angehörigen und / oder Freunden zusammen zu arbeiten, wuerde ich mir ganz, ganz genau ueberlegen, fuer wen ich mich so weit aus dem Fenster lehne.

Genauso läuft es überall sonst auch: wenn man jemanden empfiehlt, ist das zumindest eine kleine Bürgschaft. Von jedem Mist, den derjenige baut, wird man einen Teil abbekommen. Von den Lorbeeren hingegen meistens nicht.

Herrlich so eine Vetternwirtschaft.

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15. April um 16:19

In kleinen mittelständigen Unternehmen, die bisweilen vielleicht noch sehr familiär aufgebaut sind – gebe ich dir in diesen Punkten Recht.

Nur wie ist es – wenn es Großunternehmen sind – wo nur alleine ein Fundament aus Geld und persönlichen Strukturen eine Chance offeriert…oftmals bekommt man gar nicht mit - WER da WEN vorschlägt bzw. ob es letztendlich ein Sieg oder Niederlage war …

Gibt es noch andere UserInnen die ähnlichen Erfahrungen gemacht haben?
 

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15. April um 16:42
In Antwort auf tratschtante123

In kleinen mittelständigen Unternehmen, die bisweilen vielleicht noch sehr familiär aufgebaut sind – gebe ich dir in diesen Punkten Recht.

Nur wie ist es – wenn es Großunternehmen sind – wo nur alleine ein Fundament aus Geld und persönlichen Strukturen eine Chance offeriert…oftmals bekommt man gar nicht mit - WER da WEN vorschlägt bzw. ob es letztendlich ein Sieg oder Niederlage war …

Gibt es noch andere UserInnen die ähnlichen Erfahrungen gemacht haben?
 

ich bin inzwischen seit ~20 Jahren im Job und habe es immer so ähnlich erlebt. Nicht bei allen Unternehmen, bei denen ich gearbeitet habe, wurden Empfehlungen von Mitarbeitern so offen und deutlich bevorzugt wie es jetzt der Fall ist, aber auch bei einem "Großunternehmen" hätte schon zumindest Personalchef & Abteilungsleiter gewußt, WER da WEN vorgeschlagen hat - und die haben das dann auch entsprechend gewertet, wenn es gegen die Wand ging!

Mal abgesehen davon, dass ich in meinem Leben noch nie ein "Fundament aus Geld und persönlichen Strukturen" hatte - oder je gebraucht hätte. Ich hatte Lebensläufe, Beurteilungen, Erfahrungen, Referenzen, die für mich sprachen. Und sieh einer an - damit habe ich erreicht, was ich erreichen wollte. Nicht dass ich immer genau die Stelle bekommen habe, die mir gerade toll erschien. Alles andere wäre auch arg komisch gewesen. Aber dass ich da vor signifikanten Hindernissen stand - nein, habe ich nicht erlebt. In 20 Jahren nicht (eher 25 Jahre, wenn man Studentenjobs, die ja auch schon in meinem Beruf waren und Ferienjobs mitzählt).

Aber vermutlich soll ich mit meiner falschen Meinung nicht mehr antworten, wenn Du so theatralisch betont nach der Meinung der ANDEREN fragst... Sorry, sowas ignoriere ich

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