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Verfolgung von Falun Gong durch die Chinesische Regierung

28. Oktober 2010 um 19:55

Hallo zusammen

Ich möchte euch hier von der schreklichen Verfolgung von Falun Gong Praktizierenden erzählen.



Die Beliebtheit von Falun Gong stieg innerhalb weniger Jahre in China sehr stark an. Chinas damaliger Präsident, Jiang Zemin, sah in dieser Popularität jedoch eine Bedrohung seiner Macht. Im Juli 1999 verbot er Falun Gong und startete eine grausame Verfolgungskampagne gegen alle Praktizierenden, die bis zum heutigen Tag unverändert andauert.

Hunderttausende Falun Gong-Praktizierende wurden seitdem verhaftet und in Arbeitslager gesteckt, Tausende folterte man und ermordete sie. Menschen jeglichen Alters und aus allen Schichten der Gesellschaft wurden zu Opfern. Die chinesische Regierung setzte verschiedene Propagandamittel dabei ein, um Hass gegen Falun Gong im chinesischen Volk, aber auch außerhalb Chinas zu schüren. Ihr Ziel besteht darin, zu verhindern, dass die Menschen die Wahrheit über die Verbrechen der chinesischen Regierung erfahren.
Falun Gong ist ein traditionelles chinesisches Qigong, das körperliche Übungen sowie eine moralische Anleitung beinhaltet. Dieser letzte Aspekt bereitete dem Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jiang Zemin, zunehmend Kopfschmerzen.

Die drei Prinzipien von Falun Gong Zhen - Shan - Ren (Wahrhaftigkeit - Barmherzigkeit - Nachsicht) könnten zwar nicht harmloser sein, doch immerhin war es eine Ideologie außerhalb jeglicher marxistischer Theorien, die von einem zunehmend größer werdenden Teil der Bevölkerung befolgt wurde.

Als letztes von der KPCh in der Kulturrevolution nicht ausgemerztes Überbleibsel traditionellen chinesischen Glaubens wurde Falun Gong schließlich 1999 von der KPCh verboten, nachdem die geschätzte Anzahl der Menschen, die in den Parks jeden Morgen die Falun Gong-Übungen ausführten, die Anzahl der Parteimitglieder übertraf.

Seitdem wurden mindestens:
500.000 Menschen verhaftet und in Arbeitslager deportiert
Zehntausende in Gefängnisse und psychiatrische Anstalten gebracht
Zehntausende ermordet
Die chinesischen Botschaften bestechen Medien im Ausland, nicht über die Verfolgung zu berichten oder bieten ihnen ihre Perspektive an. Briefe, SMS, Telefon und Internet werden überwacht und wenn jemand unliebsame Bemerkungen bezüglich der Verfolgung von sich gibt, droht ein Besuch des Sicherheitsbüros. Von Schulkindern und Angestellten wird verlangt zu unterschreiben, dass sie kein Falun Gong ausüben und die Frage, die bei einem Schultest die meisten Punkte bringt, ist immer die Frage nach Falun Gong.
Quelle: www.faluninfo.de


Organraub:

Ein in Ottawa am 6. Juli 2006 bei einer Pressekonferenz veröffentlichter Untersuchungsbericht über die Transplantationspraktiken in China erregte internationales Aufsehen. In einem 46 Seiten starken Untersuchungsbericht bestätigten der ehemalige kanadische Parlamentsabgeordnete und Staatssekretär für Asien und den Pazifikraum, David Kilgour, und der auf internationalem Parkett erfahrene und anerkannte Menschenrechtsanwalt, David Matas, die massive und fortgesetzte Ermordung von Menschen zum Zweck der Organentnahme für Transplantationen in China.
Eine neue Form des Bösen
In dem Untersuchungsbericht legen die beiden Kanadier die Beweise ihrer zweimonatigen Nachforschungen vor, die ihre anfänglichen Befürchtungen bestätigen. Nach eigenen unabhängigen Recherchen sind sie zu dem Schluss gekommen, dass weite Kreise in China, gedeckt von Staat und Militär, bis zum heutigen Tage nicht davor zurückschrecken, in großem Maßstab Menschenleben zu vernichten, um daraus Profit zu schlagen. Aufgrund von staatlichen Statistiken, zahlreichen Interviews mit Betroffenen und Telefonmitschnitten mit chinesischen Transplantationszentren haben sie eine Vielzahl an Beweisen sammeln können, die ein erschreckend düsteres Licht auf diese neue Form staatlicher Gewalt gegen Menschen in China werfen. David Matas zufolge stellten sie eine Form des Bösen dar, die wir nun auf dem Planeten sehen müssen eine neue Form des Bösen, ähnlich dem Holocaust. Auf das Schärfste verurteilen sie das, was China bis zum heutigen Tag vor der Weltöffentlichkeit verheimlicht, als einen kriminellen Akt gegen die Menschlichkeit.

Weiterlesen: http://www.epochtimes.de/articles/2006/07/09/36869.html


Das war alles, mich würden eure Meinungen interessieren!

LG

Cyros

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26. Februar 2011 um 19:30


klar ist das traurig und unfair. Trotzdem denke ich dass die chinesische Regierung die Mehrheit der Mentalität in China repräsentiert. Propaganda gibt es auch hier...

Organhandel blüht in allen ärmeren Ländern wie auch in Indien und ich hoffe nur dass sich der Lebensstandard für die Menschen in China sowie Indien einmal bessern wird.

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