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USA-Hasser

2. Februar 2005 um 23:10

Hallo
Vielleicht kann mir ja jemand helfen zu verstehen warum Deutsche die USA so hassen, nicht alle aber doch die Mehrheit. Deutsche wollen USA-Produkte boykottieren, den Bush-Besuch mit Eiern und Tomaten versauen, es wird gewettert ueber Arroganz der Amerikaner und was weiss ich noch. Warum?? Worauf basiert das? Was haben die Euch getan? Care-Pakete auf Eure Eltern/Grosseltern geworfen? Sie in den Schulen mit Mahlzeiten ernaehrt? Lager befreit?
Ich wuerde das wirklich gerne verstehen, ich war immer schon ein USA-Fan und der Hass und die Feindlichkeiten die ich erfahren habe, im Beruf, der Universitaet, wenn ich mal meine Meinung aeusserte haben mich letztendlich aus dem Land getrieben. Ich lebe jetzt in Texas. Hier ist nicht alles perfekt aber der Grossteil der Vorurteile, kompletter Schwachsinn. Ich liebe die Hoeflichkeit der Leute, mich macht keiner runter weil ich mal Deutsche war, und ich bin sicher wenn diese USA-Hasser mal ne Weile hier leben wuerden, dann wuerden sie sich schaemen muessen ueber ihre unbasierten Aussagen und Vorurteile. Aber worauf basieren die denn nun? Kann mir jemand das sagen?
Gruss
Texas

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3. Februar 2005 um 0:04

Hmm
... basiert das Misstrauen, sagst Du, Robse, ok. Nichts gegen Misstrauen, aber die Rede war von Hass und Ablehnung, und dass schon vor Zeiten von George W. (oh Mann, wird er mal wieder mit Hitler verglichen, ich krieg die Motten).
Von Boykottieren europaeischer Produkte hab ich hier nix gemerkt, ausser vielleicht in Bezug auf Frankreich, aber die haben auch mehr als nur beleidigende Aussagen gemacht. Ansonsten wird hier nichts boykottuer, im Gegenteil, deustche und andere europaeische Produkte laufen sehr gut und haben viel Werbung in den Medien.
Aber was ich eher meinte war worauf die Ablehnung der Amerikaner basiert, nicht Bush, sondern haeufig gehoerte Aussagen wie "Amerikaner sind doof, arrogant" und die insgesamte Ablehnung, von amerikanischen Autos die man fast nie sieht zu amerikanischen Vornamen, die man Kindern gibt und sogar Schulbuechern die die Amerikaner schlechtmachen? Und das beziehe ich nicht aus Medien sondern aus Erfahrung, habe schliesslich in Deutschland gelebt und studiert. Trotzdem danke fuer den Beitrag!
Gruss
Texas

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3. Februar 2005 um 8:24

Naja, Hass ist ein starkes Wort
Ich versteh euer Volk nur nicht wirklich. M. E. macht sich gool old uncle Sam in der restlichen Welt zum Kasper. Master Bush rasselt dauernd mit den Säbeln und Europaweit kann man wieder ein Stöhnen vernehmen. Wie kommst Du darauf, daß die Deutschen die Amerikaner "hassen"? Geht das bei Euch durch die Gazetten? Dann können wir uns ja warm anziehen

Die bigotte Einstellung der Amis kann ich nicht verstehen.
Alles ringelrosaschweinchengoldige wird glorifiziert und alles dreckige, nicht-vorzeigbare, menschliche (?) solange verschwiegen und unter den Teppich gekehrt.

Ich finde es lachhaft, daß es einen Bundesstaat gibt in dem Mann und Frau für Analsex vor den Kadi kommen.

Ich hab nix gegen die Amerikaner. Will da auch nicht wirklich hin. Das hat nichts mit Hass zu tun. Ägypten interessiert mich auch nicht die Bohne.

Aber Du verbreitest hier ganz großen Schwachsinn. In welchen Schulbüchern wird denn der Ami-Hass geschürt???

Und in Bezug auf Namen gebe ich Sun recht. Klingt z. T. richtig bescheuert.

Gruß

Ulli

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3. Februar 2005 um 11:51

Hass würde ich das nicht nennen.
Offene Kritik - ja. Kritik aber nicht an "den Amerikanern" sondern an ihrer politischen Führung. Die Verquickung von Staat und Religion - die Arroganz die aus Bezeichnungen wie "Gods own country" spricht und die aggressive Außenpolitik sind sicherlich Gründe, aber auch anderes bringt mich dazu, Kritik zu üben.
Ein Beispiel:Kondome würden in 31% der Fälle nicht vor einer HIV Infektion schützen, heißt es beispielsweise in einer "Aufklärungsbroschüre"- jüngst verteilt durch das US-Gesundheitsministerium (das übrigens durch zahlreiche Studien in der Vergangenheit belegte, daß Kondom eine HIV Infektion zu 98% verhindern). Diese Broschüre, die sich liest, wie ein Hetzblatt christlicher Fundamentalisten, wird im Sexualkundeunterricht benutzt! Bush selbst sagte (als Gouverneur von Texas) "Aufklärung über Präservative verführen zu frühem Sex und Promiskuität" - Wie geht dann die mangelnde Aufklärung in den USA (oder die bewußt falsche) zusammen mit der hohen Rate von Teenage-Schwangerschaften? In Holland fährt man schon lange gut damit, Kinder umfassend und früh aufzuklären, mit dem Erfolg der niedrigsten Rate von schwangeren Jugendlichen (4:1000) Die höchste Rate in Europa hat GB (22:1000) - die USA liegen mit 55:1000 weit darüber!
Das ist nur ein Beispiel einer Bigotterie, die ich für verwerflich halte und die ich immer kritisieren werde - egal wo.
Phyllis
PS "Fighting for peace is like f...ing for virginity" - sagt ein (nach Deutschland ausgewanderter amerikanischer)Freund immer...

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3. Februar 2005 um 17:55

Alle auf einmal
Hallo Beitragschreiber,
ich werde mal versuchen Euch allen in einer message zu antowrten. Erst mal, vielleicht sind die meisten von Euch nicht die Leute die ich in dem ersten Beitrag ansprach. Ich habe fast 30 Jahre in D gelebt, Moenchengladbach, falls das jemandem was sagt, ne Zeit in Berlin, Muenchen, in Dueeseldorf studiert. Die Leute die ich eigentlich ansprach sind Leute wie mein Englischlehrer im Gymnasium, der mir ein ausreichend aufs Abizeugnis drueckte und bei meiner Nachfrage doch glatt sagte ich haette diesen "ekligen amerikanischen Akzent" der meine muendliche Note auf ungenuegend brachte (und ich hab weissgott nicht geflucht oder Sachen gebraucht wie gotcha und ain't). Koennte noch ungefaehr 12 Uniprofessoren mit aehnlichen Bemerkungen auffuehren, aber das nur als Beispiel. Oder die Mitschueler und Studenten die eben genau sagten "USA ist scheisse, ich boykottier alles was auch nur damit zu tun hat". Zu dem IQ dieser Leute sag ich nur: traegt baseballcap, trinkt Coke und mampft Big Macs. Oder Leute die meinen Chrysler mit Farbe beschmierten ... USA" und Eier drauf warfen, den Lack abkratzten oder bloede Bemerkungen machten. Die meisten von Euch scheinen eben nicht diese Art von Leuten zu sein, die ich hier ansprach. Aber sowas passierte mir andauernd, ich war nicht mehr in der Lage meine Meinung zu aeussern ohne meine Noten oder spaeter meinen Job zu gefaehrden, ganz zu schweigen von Sachbeschaedigung am Auto.
Wo wir von Auto sprechen, es gibt inzwischen ne Menge amerikanischer Fabrikate die klein und wirtschaftlich sind, dass man die in Deutschland nur schwer und gegen Aufpreise erhaelt, ok, verstehe ich wenn man da beim landesueblichen oder japanischen Import bleibt, was mich aber stoert ist dass die Verkaeufe von Chrysler in die Hoehe schossen sobald man die mit Mercedes in Verbindung brachte. Entweder mir gefaellt der Wagen oder nicht, nur weil die mit Mercedes fusionieren, das is kein Argument zum Kauf. Auch die Weise in der deutsche Medien die Fusion als "Aufkauf" kaschierten, gefiel mir nicht gerade, ebenso wie das "Mercedes ist im minus durch Chrysler, die haben miserable Verkaufszahlen" was kurz gesagt Mumpitz ist, denn Dodge (gehoert zu Chrysler) ist hier mit Marktfuehrer und die Verkauefe gingen defintiv nicht runter. Das ist der Punkt, nur einer von vielen, wo deutsche Medien und Firmen USA zum Buhmann machen.
Irak, war hier eigentlich nicht Thema, aber na gut. Die Wahl am letzten Wochenende hat gezeigt, dass es doch geht, dass es Sinn machte einzugreifen und einem groessenwahnsinnigen Hitlerverschnitt die Macht abzunehmen. Wie der Angriff begruendet wurde ist sicherlich diskutierbar, aber interessiert das die Millionen Iraker die gefoltert wurden, Angehoerige verloren, keine eigenen Meinung haben durften, von der Behandlung der Frauen ganz zu schweigen? Ein Land dass die Kraft und Effizienz hat da einzigreifen und Besserungen zu bringen, Folterlager zu schliessen, soll das weiterhin zusehen oder die Augen schliessen? In diesem Zeitalter, sollte man nicht versuchen Zivilisation zu bringen anstatt wegzusehen? Und ich meine nicht Amerikanisierung oder religioese Umpolung sondern einfach nur das Stoppen groessenwahnsinniger Folterknechte die ganze Laender in Armut und Schmerz treiben waehrend sie in goldenen Palaesten wohnen? Krieg ist nie gut, aber wenn keine Moeglichkeit besteht Saddam zu entfernen ohne dass seine naechsten Berater (ebenso groessenwahnsinnig) das gleiche Spiel weitertreiben, was bleibt dann? Irgendjemand sollte doch etwas tun, und wenn andere Laender, die die Moeglichkeiten haben, nur Daumen drehen und wegsehen dann bleibt uns hier doch nicht viel, USA haetten es auch lieber wenn Europa Saddam weggeraeumt haette, oder denkt jemand vielleicht dass wir es toll finden von anderen als Weltpolizei angepoebelt zu werden? Aber USA nimmt es hin weil wir meinen, auch mit Fehlern, im Grunde etwas Gutes getan zu haben, fuer das irakische Volk, den Grossteil davon.
Dann war da in einem Beitrag wieder etwas "die sind nicht die hellsten", das ist wieder duemmliche Verallgemeinerung und genau was ich meinte. Es gibt ueberall dumme Menschen, aber HIER sagt niemand "die Deutschen sind doof", im Gegenteil, man hat eine hohe Meinung von Deutschen, hier gibt es keine Propaganda gegen Deutschland, und die Leute hier sind entsetzt wenn ich ihnen meine Erfahrungen berichte.
Highschool, ok, jede Schule ist anders, aber die Teste die man hier leisten muss um zum Beispiel einen Job als Postbeamter zu bekommen, wuerden vielen Deutschen das Genick brechen, nur als Beispiel. Was hier definitiv besser ist, ist wie man bewertet wird, Leistung zaehlt, hat man einen Score von 90 % dann interessiert es den Boss nicht ob man Brille traegt, eine altmodische Frisur traegt oder uebergewichtig ist. 50 jaehrige starten hier neue Karrieren aufgrund von Fleiss und Koennen, werden ohne Probleme eingestellt, in Deutschland undenkbar, mit 35 ist man als Jobanfaenger schon antik.
Der IQ hier allgemein, wir sind weit in Technik und Medizin, weiter als Europa, also koennen die Leute hier nicht ganz so dumm sein.
Das Fernsehen ist voll von HIV Spots die zur Benutzung von Kondomen raten und obwohl ich zwischen dem modernen Houston und Redneck Kleinstaedten pendele und mit tausenden von Amerikanern rede ist mir noch keiner untergekommen der Kondome als nutzlos gegen AIDS abwertet. Das waere dann wohl eher der verehrte Papst der sowas publiziert.
Das angesprochene Schulbuch kam mir bei der Nachhilfestunde meines Neffes zu Gesicht, das war vor etwa 9 Jahren, wurde in Nordrhein Westphalen benutzt, im Geschichtsunterricht, der Titel war "Amerika-Welrpolizei" und stammte in der Tat aus alten DDR Bestaenden, von Russland produziert. Im ziviliesierten Deutschland haettees verhindert werden muessen dass solche Literatur weiter in Umlauf bleibt, dass niemand etwas unternahm sagt dann schon einiges, und die message bleibt in den Koepfen der Schueler, fuer eine neue Generation USA feindlicher Deutschen. Inzwischen sind diese Buecher hoffentlich verschwunden.
Alles in allem, ich liebe mein Land hier, nobody is perfect, Doofe gibt es ueberall, aber hier herrscht nun mal KEINE antideutsche Einstellung, hier gibt es keine Foren wo Amerikaner so ueber Deutsche reden wie Deutsche ueber Amerikaner (obwohl es sicherlich ne Menge Gruende gibt warum Amerikaner dies tun koennten), es wird nicht alles ueber einen Kamm geschoren und ich fragte mich nur ob irgendjemand mir das erklaeren kann, allgemein, ohne George W. und Irak denn diese Haltung gab es schon lange bevor. Ich greife hier niemanden persoenlich an, mein Aerger basiert auf den oben angesprochenen Personen, die, ohne jemals hier gewesen zu sein, alles kritisieren, ueber einen Kamm scheren und Argumenten nicht aufgeschlossen sind.
Gruss
Texas

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3. Februar 2005 um 22:19

Mag nich..
...wenn ein Volk das aus totaler Mischpoke besteht,
dahingeht und Völker ermordet um meinem Volk später zu erzählen das man das nich darf,
gleichzeitig überall in der Welt krieg betreibt und schürt.
U.S.A ist einer der größten Umweltverschmutzer und blockt alle Bemühungen was zu verbessern nur weil es Ihnen zu teuer ist.
Ich mag die Politik der U.S.A. nich und Ihre Wahlen sind genauso beschiss wie überall.
Es wird mit zweierlei Maß gemessen und ich mag nur die nich die das gut finden und unterstützen, so wie Arnie z.B.
Ich pfeif auf Carepakete, die hätten se lieber den Inkas aufn Tempel werfen sollen als es die noch gab und die Zahlen doch auch keine Wiedergutmachung an Ihre Opfer, siehe Vietnam und Indianer.
Die machen während des krieges Versuche mit Drogen an Ihren eigenen Soldaten ( wie praktisch vieleicht werden die erschossen und dann fällt es gar nich auf)
und Du fragst Dich allen ernstes worauf die Vorurteile der anderen beruhen??

Wir sind ja auch noch selber Schuld den aus Europa stammen ja die meisten Amis ab, so trifft uns unsere eigene Arroganz.

Na verstehste jetzt besser?

Terra etwas böse

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3. Februar 2005 um 22:26

Nachtrag
von wegen in tausendjährigem Müll wühlen.
Ich verurteile den Umgang mit Ihrer Vergangenheit und lamentier nich was die alles gemacht haben,
sondern das die uns erzählen wollen wie wir damit umzugehen haben aber die tun es nicht.

Terra reg auf.....

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3. Februar 2005 um 22:28

Hallo Sun!
Ich kann Dir nur in allen Punkten beipflichten...

Dazu möchte ich noch anfügen, daß an unseren Schulen und Universiäten ausdrücklich britisches Englisch unterrichtet wird.
Es gibt kurze Exkurse ins amerikanische Englisch, aber ansonsten ist die Anforderung eben eine andere und nach der hat man sich zu richten.
Daß es so ist, ist wohl kein Wunder, da die ursprüngliche Sprache gelehrt und gelernt werden soll und keine Abwandlung, die sich im Laufe der Zeit bei Auswanderern eingebürgert hat.
Daher werden auch die verschiedenen Dialekte, die vom "reinen" Englisch abweichen, nur kurz angerissen.

Wir haben seinerzeit auch überwiegend negative Erfahrungen mit amerikanischen Austauschschülern gemacht.
Diese kamen von einer ELITEschule und fragten vor ihrem ersten Besuch, ob es in Deutschland schon Elektriität geben würde!

Die Schüler unserer Schule, die ein Jahr in den USA verbracht haben, haben sich äußerst negativ über den Bildungsstand und die Lehrmethoden geäußert und dieser Eindruck wurde von Lehrern bestätigt.
Die gleichaltrigen amerikanischen Schüler an unserer Schule hatten keine Chance, im Unterricht mitzuhalten.

Das sind nur zum Teil persönliche Erfahrungen, aber schon überwiegend deckungsgleich...

Ich habe einige sehr nette und auch durchaus intelligente und gebildete Amerikaner kennengelernt, meine Cousine ist mit einem von ihnen verheiratet.
Der größte Teil wirkt allerdings abschreckend ungebildet und oberflächlich.

Und was den Irak-Krieg angeht, kann ich nur auf Michael Moore verweisen. Vielleicht sollten sich ein paar mehr Amerikaner mal seine Filme ansehen oder seine Bücher lesen.

Ich persönlich habe nichts gegen das Land und boykottiere auch keine amerikanischen Produkte.
Ich kenne jedoch einige ehemalige Amerika-Fans, die eine Weile in diesem Land gelebt haben und ursprünglich gerne wieder hin wollten, jetzt aber ihre Einstellung aufgrund der amerikanischen Politik vollkommen geändert haben und tatsächlich Basecaps, McDoof und WalMart boykottieren.

Ein großer Teil des Protestes kommt ja auch aus Amerika selbst.
Und wenn man schon meint, so vehement "pro Amerika" sein zu müssen, sollte man doch erstmal die Amis selbst fragen, warum sie gegen ihr eigenes Land protestieren, gelle?

Ich denke, es gibt ausreichend Kritikpunkte, aber ein genereller Haß gegen dieses Land gibt es hier nicht.
Wenn so personenbezogene Probleme auftauchen, kann ich Sun nur beipflichten: Da kann man mal zuerst bei sich selbst forschen, WAS da eigentlich genau abgelehnt wird...

Gruß, harter Kern

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4. Februar 2005 um 10:46

Nun
Ich würde mich nicht als USA-Hasser bezeichnen, aber es gibt viele Dinge, die mich an diesem Land stören.

Da ist z.B. die Arroganz, daß man über anderen Ländern steht und internationalen Abkommen nicht beitritt wenn sie nicht in den Kram passen. Weiter unten worde das Kyoto-Abkommen genannt. Die USA sind der größte Umweltverschmutzer weltweit und auch nicht bereit etwas darn zu ändern.

Ein weiteres Beispiel ist die Kinderrechtskonvention. Mit Ausnahme von zwei Staaten (USA und Somalia) haben weltweit alle Länder dieser Erde die Kinderrechtskonvention ratifiziert. In den USA gibt es die Todesstrafe auch für Kinder, was im Widerspruch zur Konvention steht.

Ein weiteres Beispiel ist der internationale Gerichtshof, der gefälligst nicht für US-Soladten zuständig sein darf.

Was soll man von einem Land halt, daß sich einen Dreck um internationale Abkommen schert sich aber gleichzeitig als Bewahrer der Demokartie in der Welt sieht?

Der Irak-Krieg wurde garantiert nicht aus reiner Nächstenliebe zum irakischen Volk angefangen. Wer hat denn Saddam Hussein erst noch oben gebracht? Solange er im Interesse der USA handelte war es nämlich sch..egal wie sehr das Volk unterdrückt wurde.
Auch bin-Laden wurde von den USA unterstützt, solange sie ihn gebrauchen konnten, ebenfalls die Taliban. Nur manchmal wird man die Geister, die man rief, nicht wieder los.

Übrigends bist Du auch zum teil schlecht informiert. Du schreibst, daß der Irak-Krieg zur verbesserung der Frauenrechte beigetragen hat. Husein war zwar ein mieser Diktator, aber er war kein Islamist. er hat Menschen unterdrückt, nicht speziell frauen. Falls die Iraker einen islamischen Statt einrichten, bedeutet auf keinen Fall eine Verbesserung der Frauenrechte.

["Die Amerikaner waren das Schlimmste, was den Frauen im Irak passieren konnte." Das ist das vernichtende Urteil der Irakerin Nadje Al-Ali, die anlässlich einer Tagung über Frauenrechte auf die Situation unter Saddam Hussein und der Übergangsverfassung einging. Die katastrophale Sicherheitslage im Irak nach der Besetzung durch die Alliierten habe dazu geführt, dass Frauen nicht mehr allein auf die Straße gehen könnten, aus Angst davor, verschleppt und vergewaltigt zu werden.

Al-Ali beurteilt das Interesse der amerikanischen Verwaltung an Frauenfragen als mangelhaft. Anfangs forderte Verwaltungschef Paul Bremer eine Frauenquote von 40 Prozent in der künftigen irakischen Regierung, jetzt sei nur noch von 25 Prozent die Rede. Selbst an diese Vorgabe möchte die wissenschaftliche Mitarbeiterin vom Institute of Arab and Islamic Studies, Exeter (Groß Britannien), nicht glauben. Zuerst waren drei Frauen im 25-köpfigen Regierungsrat, heute besteht das verfassungsbildende Gremium nur noch aus zehn Männern mit teilweise strengen muslimischen Vorstellungen, so die Irakerin. Sie befürchtet einen weiteren Abbau der Frauenrechte im Irak.

Unter Saddam Hussein sei die Rolle der Frau systematisch gestärkt worden. Frauen hatten nach Angaben von Al-Ali ungehinderten Zugang zu Bildung und Beruf. Im Erb- und Familienrecht gab es kaum Benachteiligungen wie in anderen muslimischen Ländern, sagte sie zur Situation in den 80er Jahren. Erst mit dem UN-Embargo, 1991 über den Irak als Folge des ersten Golfkriegs verhängt, wurden Frauen aus dem Berufsleben von Männern verdrängt, weil die Arbeitsplätze knapp wurden."]

["
Eine irakische Frauen-Aktivistin, Nadia Mahmoud, erklärt hierzu: Wenn die irakischen Frauen beginnen, ihre jetzige Situation mit derjenigen unter dem Baath-Regime zu vergleichen und sagen, es sei damals besser gewesen, zeigt dies, wie weit wir in unserem Kampf zurück geworfen wurden. Im Poker um Einfluss im Regierungsrat wurden die Frauenrechte als Verfügungsmasse eingesetzt und durch Zugeständnisse an die Schiiten-Organisationen immer weiter eingeschränkt.

So wurde Anfang dieses Jahres die Scharia als Grundlage des Familienrechts vereinbart, womit altes geltendes Familienrecht aus dem Jahr 1959, das auch in der Saddam-Hussein-Ära weitgehend respektiert worden war, abgeschafft wurde. Es wurden wesentliche Änderungen im Eherecht, Erbrecht und Kinderrecht eingeführt, die dem Gleichstellungsgrundsatz der Geschlechter im Verfassungsentwurf widersprechen. All dies wurde nicht über den Irak hinaus bekannt, und diese Änderungen treten in Kraft, wenn der US-amerikanische Zivilverwalter Bremer kein Veto einlegt. Gegen diese rückwärts gewandte Entwicklung gab es massive Proteste, an denen sich mehr als 80 Frauengruppen, darunter auch religiös und nationalistisch orientierte, beteiligten. Selbst eine Frau aus dem Regierungsrat nahm daran teil. Die Gesetzesänderungen wurden als größter Angriff auf die Frauenrechte sei 40 Jahren bezeichnet.

Die für die irakischen Frauen nachteilige Entwicklung ist auch in den großen Städten sichtbar. Frauen sind jetzt mehrheitlich verschleiert oder trauen sich gar nicht mehr auf die Straße. Danach gefragt, werden als Begründung mangelnde Sicherheit, Vergewaltigungen, Entführungen und Attacken auf nicht-verschleierte Frauen genannt. Selbst Kinder werden deshalb oft nicht mehr zur Schule geschickt. Ob bei den Frauenentführungen kriminelle Banden oder islamistische Kräfte dahinter stecken, lässt sich zur Zeit kaum beantworten. Überall jedoch, wo Islamisten Einfluss gewannen, wurden frauenfeindliche Regelungen umgesetzt.

Oft auch greifen Frauen wegen der latenten Bedrohung zum Schleier. Missliebige Frauen wurden auf offener Straße verprügelt oder es wurde gegen sie gar eine Fatwah (religiöser Mordaufruf) verhängt. Manche Frauenaktivistinnen trauen sich nur noch mit Bodygards in die Öffentlichkeit und wechseln täglich ihre Wohnung. Bezeichnender Weise wird außerhalb des Irak auch kaum bekannt, dass Kritikerinnen der Besatzung vom US-Militär nicht geschützt werden."]

Soviel zu den Frauenrechten.

Nun ich bin trotzdem keine Amerika-Hasserin. Ich kenne sehr liebenswerte, inteligent Amerikaner, weltoffene Menschen, die die Politik des eigenen Landes hinterfragen.

Allerdings weeniß ich nicht was ich von einem Land halten soll, in dem 50% der menschen George w. Bush wäheln.

wolkenschaf















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7. Februar 2005 um 10:11
In Antwort auf tyra_12887273

Mag nich..
...wenn ein Volk das aus totaler Mischpoke besteht,
dahingeht und Völker ermordet um meinem Volk später zu erzählen das man das nich darf,
gleichzeitig überall in der Welt krieg betreibt und schürt.
U.S.A ist einer der größten Umweltverschmutzer und blockt alle Bemühungen was zu verbessern nur weil es Ihnen zu teuer ist.
Ich mag die Politik der U.S.A. nich und Ihre Wahlen sind genauso beschiss wie überall.
Es wird mit zweierlei Maß gemessen und ich mag nur die nich die das gut finden und unterstützen, so wie Arnie z.B.
Ich pfeif auf Carepakete, die hätten se lieber den Inkas aufn Tempel werfen sollen als es die noch gab und die Zahlen doch auch keine Wiedergutmachung an Ihre Opfer, siehe Vietnam und Indianer.
Die machen während des krieges Versuche mit Drogen an Ihren eigenen Soldaten ( wie praktisch vieleicht werden die erschossen und dann fällt es gar nich auf)
und Du fragst Dich allen ernstes worauf die Vorurteile der anderen beruhen??

Wir sind ja auch noch selber Schuld den aus Europa stammen ja die meisten Amis ab, so trifft uns unsere eigene Arroganz.

Na verstehste jetzt besser?

Terra etwas böse

...Verständnisfrage...
was meinst Du mit: "ein Volk, das aus totaler Mischpoke besteht"?
Ich kenne Mischpoke/Mischpoche nur als jidd. Ausdruck für Familie, Verwandschaft,...
Phyllis

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2. März 2005 um 3:25

Ablehnung ist kein Hass...
Es gibt hier ja schon genügen Beiträge, die auf die US-Amerikanische Politik eingehen, also muss ich dass nicht auch noch tun. Ich weiß auch, dass es intelligente und liebenswerte Amerikaner gibt (habe Verwandte und eine (leider)EX-Freundin den Staaten, einige meiner Verwandten betreiben sogar Mülltrennung!!!! in den USA). Hassen tue ich das Land also nicht, ich finde sogar, das sie eine der faszinierendsten Länder auf der Welt ist (landschaftlich gesehen), und wenn man religiös angehaucht ist, auch den Ausspruch "Gods own Country" in den Mund nehmen könnte, ohne arrogant zu wirken...
Zu der "Hass-Frage": Es gibt wohl kein Land auf der Welt, dessen Handeln mit dem von der US-Regierung geprägten Wort "Staatsterrorismus" besser beschrieben werden kann, als die USA selbst:
Der Eingriff in die Souveränität von vielen Staaten auf dieser Welt (Persien, Guatemala, Kuba, Chile, Iran, Nicaragua, Panama, Chile, Afghanistan, Vietnam, Libanon Irak und noch die Länder, die ich vergessen habe und von denen man noch nichts weiß (Georgien?)) Ausführen von Sabotage-Akten auf Kuba und der Unterstützung von Kubanischen Terroristen durch die CIA in mehr als 3000 (!) Fällen...

Mit 16 Jahren habe ich viele in Deutschland stationierte GI's kennengelernt. Abgesehen davon, dass sie sich unmöglich aufführen (man kann es ihnen auch nicht verdenken, da sie in den USA noch keinen Alkohol trinken dürften), finde ich es schon schrecklich, dass diesen Menschen die Macht gegeben wird, jemanden zu erschiessen, sie einige von ihnen aber NOCH NIE !!!! eine weibliche Brustwarze LIVE gesehen haben...es hat sich sogar einer bei mir darüber empört, dass eine Frau um die 20 an einem Baggersee oben ohne "VOR KINDERN" herumgelaufen ist (für "Tit-Flashing" geht eine Frau in Georgia eine Nacht ins Gafängnis...*kopfschütte*) Es war auch das erste mal, das er bei einer Frau (außer im Fernsehen oder Internet) soviel Fleisch gesehen hat.
Dass die Soldaten hier sturzbetrunken autofahren und dafür nicht belangt werden können ist ebenso ein Skandal.

Die Sache mit dem 2. Weltkrieg: Wie lange muß sowas einem Volk anhängen? Ist nicht irgenwann einmal Schluss damit? Klar, es gibt noch Amis, die denken, dass Hitler noch lebt...wenn in der Schule Geschichte erst ab 18xx gelehrt wird und die Evolution als eine von vielen Theorien abgetan und sogar die Glaubwürdigkeit daran abgetan wird, ist das ja auch nicht verwunderlich. Wenn es eine Sippenhaft über Generationen geben sollte, dann hat Europa noch immer was bei den Franzosen durch Napoleon gut, die Indianer und Afro-Amerikaner könnten bedingt durch das "überlegene" amerikanische Rechtsystem mehrere Trilliarden Dollar einklagen usw....

Schön beschrieben finde ich die Situation von [url] http://www.sgipt.org/politpsy/usa/cia.htm [/url]
"Nicht nur den eigenen Lebensstil, die eigenen Werte, The American Way of Life der Welt aufzuzwingen, sondern die Welt auch noch für die eigenen Ziele und Zwecke ausbeuten zu wollen. Der Durchschnittsamerikaner glaubt wie seine Präsidenten und Regierungen, die Welt sei dazu da, um amerikanische Interessen zu bedienen und zu erfüllen. Aber dazu ist die Welt nicht da, jedenfalls nicht in ihrem Selbstverständnis. Viele Amerikaner haben mit diesem Egoismus nicht das geringste moralische und sachliche Problem: es ist für sie völlig selbstverständlich, daß das so ist oder so zu sein hat; daß man rausholen kann und darf, was geht. Tatsache ist aber: Es gibt nur zwei Arten von Egoisten auf der Welt: kluge und dumme. Kluge Egoisten sind sozial, weil sie erkannt haben, daß andere nur dann längerfristig bereit sind, ihre Interessen zu respektieren, wenn sie die der anderen respektieren. Dumme Egoisten denken nur an sich und bezahlen letztlich sehr teuer dafür, weil sie keine echten Freunde haben. Sie haben vielleicht Knechte und Sklaven, sie haben vielleicht Abhängige, vielleicht Duckmäuser, Heuchler und Schmeichler, aber das sind keine echten, keine menschlichen Beziehungen und ohne jede Zukunft. Die Ausbeutung anderer zu eigenen Zielen und Zwecken muß scheitern, erzeugt nur Konflikte, Spannungen, Gewalt und Kriege. Teilen, geben und nehmen, leben und leben lassen, fair play muß gelebt, praktiziert und nicht nur gehollywooded werden. Die größte politische Dummheit vieler Amerikaner ist ihr grenzenloser Egoismus und ihre hemmungslose Doppelmoral wie sie sich am drastischsten im Geheimdienst CIA zeigt."


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2. März 2005 um 4:20
In Antwort auf nekane_12463556

Hmm
... basiert das Misstrauen, sagst Du, Robse, ok. Nichts gegen Misstrauen, aber die Rede war von Hass und Ablehnung, und dass schon vor Zeiten von George W. (oh Mann, wird er mal wieder mit Hitler verglichen, ich krieg die Motten).
Von Boykottieren europaeischer Produkte hab ich hier nix gemerkt, ausser vielleicht in Bezug auf Frankreich, aber die haben auch mehr als nur beleidigende Aussagen gemacht. Ansonsten wird hier nichts boykottuer, im Gegenteil, deustche und andere europaeische Produkte laufen sehr gut und haben viel Werbung in den Medien.
Aber was ich eher meinte war worauf die Ablehnung der Amerikaner basiert, nicht Bush, sondern haeufig gehoerte Aussagen wie "Amerikaner sind doof, arrogant" und die insgesamte Ablehnung, von amerikanischen Autos die man fast nie sieht zu amerikanischen Vornamen, die man Kindern gibt und sogar Schulbuechern die die Amerikaner schlechtmachen? Und das beziehe ich nicht aus Medien sondern aus Erfahrung, habe schliesslich in Deutschland gelebt und studiert. Trotzdem danke fuer den Beitrag!
Gruss
Texas

War es denn vor george w. soo toll?
ich möchte da nur z.b. an einen präsidenten erinnern, der mal eben sudanesische arznei-fabriken bombadieren lässt, nur um davon abzulenken, dass ihm seine praktikantin einen bläst.

ich war so mit 6 jahren noch relativ offen, neugierig und proamerikanisch. dann bin ich älter geworden und hab mitbekommen, was so in der welt passiert... so formte die realität eine gesunde, eher us-amerika-kritische einstellung in mir heran. wenn man sich schon allein nur die letzten 50 jahre anschaut, dann erst recht!

sorry, und in manchen teilen scheinst du mit deinen äußerungen vorurteile zu bestätigen.

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2. März 2005 um 10:19
In Antwort auf tillie_12763552

Ablehnung ist kein Hass...
Es gibt hier ja schon genügen Beiträge, die auf die US-Amerikanische Politik eingehen, also muss ich dass nicht auch noch tun. Ich weiß auch, dass es intelligente und liebenswerte Amerikaner gibt (habe Verwandte und eine (leider)EX-Freundin den Staaten, einige meiner Verwandten betreiben sogar Mülltrennung!!!! in den USA). Hassen tue ich das Land also nicht, ich finde sogar, das sie eine der faszinierendsten Länder auf der Welt ist (landschaftlich gesehen), und wenn man religiös angehaucht ist, auch den Ausspruch "Gods own Country" in den Mund nehmen könnte, ohne arrogant zu wirken...
Zu der "Hass-Frage": Es gibt wohl kein Land auf der Welt, dessen Handeln mit dem von der US-Regierung geprägten Wort "Staatsterrorismus" besser beschrieben werden kann, als die USA selbst:
Der Eingriff in die Souveränität von vielen Staaten auf dieser Welt (Persien, Guatemala, Kuba, Chile, Iran, Nicaragua, Panama, Chile, Afghanistan, Vietnam, Libanon Irak und noch die Länder, die ich vergessen habe und von denen man noch nichts weiß (Georgien?)) Ausführen von Sabotage-Akten auf Kuba und der Unterstützung von Kubanischen Terroristen durch die CIA in mehr als 3000 (!) Fällen...

Mit 16 Jahren habe ich viele in Deutschland stationierte GI's kennengelernt. Abgesehen davon, dass sie sich unmöglich aufführen (man kann es ihnen auch nicht verdenken, da sie in den USA noch keinen Alkohol trinken dürften), finde ich es schon schrecklich, dass diesen Menschen die Macht gegeben wird, jemanden zu erschiessen, sie einige von ihnen aber NOCH NIE !!!! eine weibliche Brustwarze LIVE gesehen haben...es hat sich sogar einer bei mir darüber empört, dass eine Frau um die 20 an einem Baggersee oben ohne "VOR KINDERN" herumgelaufen ist (für "Tit-Flashing" geht eine Frau in Georgia eine Nacht ins Gafängnis...*kopfschütte*) Es war auch das erste mal, das er bei einer Frau (außer im Fernsehen oder Internet) soviel Fleisch gesehen hat.
Dass die Soldaten hier sturzbetrunken autofahren und dafür nicht belangt werden können ist ebenso ein Skandal.

Die Sache mit dem 2. Weltkrieg: Wie lange muß sowas einem Volk anhängen? Ist nicht irgenwann einmal Schluss damit? Klar, es gibt noch Amis, die denken, dass Hitler noch lebt...wenn in der Schule Geschichte erst ab 18xx gelehrt wird und die Evolution als eine von vielen Theorien abgetan und sogar die Glaubwürdigkeit daran abgetan wird, ist das ja auch nicht verwunderlich. Wenn es eine Sippenhaft über Generationen geben sollte, dann hat Europa noch immer was bei den Franzosen durch Napoleon gut, die Indianer und Afro-Amerikaner könnten bedingt durch das "überlegene" amerikanische Rechtsystem mehrere Trilliarden Dollar einklagen usw....

Schön beschrieben finde ich die Situation von [url] http://www.sgipt.org/politpsy/usa/cia.htm [/url]
"Nicht nur den eigenen Lebensstil, die eigenen Werte, The American Way of Life der Welt aufzuzwingen, sondern die Welt auch noch für die eigenen Ziele und Zwecke ausbeuten zu wollen. Der Durchschnittsamerikaner glaubt wie seine Präsidenten und Regierungen, die Welt sei dazu da, um amerikanische Interessen zu bedienen und zu erfüllen. Aber dazu ist die Welt nicht da, jedenfalls nicht in ihrem Selbstverständnis. Viele Amerikaner haben mit diesem Egoismus nicht das geringste moralische und sachliche Problem: es ist für sie völlig selbstverständlich, daß das so ist oder so zu sein hat; daß man rausholen kann und darf, was geht. Tatsache ist aber: Es gibt nur zwei Arten von Egoisten auf der Welt: kluge und dumme. Kluge Egoisten sind sozial, weil sie erkannt haben, daß andere nur dann längerfristig bereit sind, ihre Interessen zu respektieren, wenn sie die der anderen respektieren. Dumme Egoisten denken nur an sich und bezahlen letztlich sehr teuer dafür, weil sie keine echten Freunde haben. Sie haben vielleicht Knechte und Sklaven, sie haben vielleicht Abhängige, vielleicht Duckmäuser, Heuchler und Schmeichler, aber das sind keine echten, keine menschlichen Beziehungen und ohne jede Zukunft. Die Ausbeutung anderer zu eigenen Zielen und Zwecken muß scheitern, erzeugt nur Konflikte, Spannungen, Gewalt und Kriege. Teilen, geben und nehmen, leben und leben lassen, fair play muß gelebt, praktiziert und nicht nur gehollywooded werden. Die größte politische Dummheit vieler Amerikaner ist ihr grenzenloser Egoismus und ihre hemmungslose Doppelmoral wie sie sich am drastischsten im Geheimdienst CIA zeigt."


Ich kann...

...dir nur zustimmen, Blues.
Ich könnte nur noch grenzenlose Arroganz und Ignoranz hinzufügen.

Ich möchte aber erwähnen das ich dieses Land als solches, bzw. den Kontinent mit all seinen vielfältigen Landschaften liebe.

LG Geronimo

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