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unruhiges Lebensalter

28. Juni 2018 um 12:41

He Leute,
ich bin Studentin und mitten in einem Lebensabschnitt, in dem man nicht zur Ruhe kommen kann. Jeden Tag kämpfe ich gegen das nächste Drama an und ich wollte euch fragen, wie ihr das so meistert?
Meine Liebe musste ich verlassen, weil das Studium mich zerreißt. Ich weiß nicht, wo ich in einem halben Jahr wohnen werde und in welcher Stadt ich landen werde. Das Bedürfnis nach Abendteuer und dem "Sich selbst erfahren" ist größer den je. Dennoch: ist es fair auf Liebe und Sicherheit zu verzichten, wenn man was größeres aus sich machen möchte?
Im Studium kämpfe ich mit Essproblemen, dem gesellschaftlichen Drang Geld zu verdienen und sein Leben mit einem Lächeln zu meistern, auch wenn alles schief zu laufen scheint. 

Wann kommt man im Leben an und zur Ruhe? Wie geht es euch so, wenn sich ein großes Ereignis nach dem anderen ändert?

PS. ich bin Neuling hier 
Julikex

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28. Juni 2018 um 12:52
In Antwort auf julikex

He Leute,
ich bin Studentin und mitten in einem Lebensabschnitt, in dem man nicht zur Ruhe kommen kann. Jeden Tag kämpfe ich gegen das nächste Drama an und ich wollte euch fragen, wie ihr das so meistert?
Meine Liebe musste ich verlassen, weil das Studium mich zerreißt. Ich weiß nicht, wo ich in einem halben Jahr wohnen werde und in welcher Stadt ich landen werde. Das Bedürfnis nach Abendteuer und dem "Sich selbst erfahren" ist größer den je. Dennoch: ist es fair auf Liebe und Sicherheit zu verzichten, wenn man was größeres aus sich machen möchte?
Im Studium kämpfe ich mit Essproblemen, dem gesellschaftlichen Drang Geld zu verdienen und sein Leben mit einem Lächeln zu meistern, auch wenn alles schief zu laufen scheint. 

Wann kommt man im Leben an und zur Ruhe? Wie geht es euch so, wenn sich ein großes Ereignis nach dem anderen ändert?

PS. ich bin Neuling hier 
Julikex

ganz einfach: erst mal allen "gesellschaftlichen Drang" in die "leck mich" - Kiste stecken. Du wirst staunen, wie viel ruhiger es sofort ist.

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28. Juni 2018 um 13:18

naja es geht daraum, dass ich einfach nicht weiß, was nach dem Studium passiert. Wohin ich gehen möchte? Verliebe ich mich jemals wieder so wie in diesen ganz besonderen Menschen? In welcher Stadt werde ich glücklich? Welchen Beruf? Welche Freunde bleiben, gehen oder kommen? Es scheint nichts unter Kontrolle zu stehen. Ich ende bald mein Studium und stehe mit leeren Zukunftsplänen da. Dieses Chaos der Ungewissheit macht mir ziemlich zu schaffen...

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28. Juni 2018 um 18:25

Das ist nicht ungewöhnlich. Bei vielen Studiengängen hat man nach dem Abschluss die Wahl zwischen vielen Aufgaben. 

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28. Juni 2018 um 19:23
In Antwort auf julikex

naja es geht daraum, dass ich einfach nicht weiß, was nach dem Studium passiert. Wohin ich gehen möchte? Verliebe ich mich jemals wieder so wie in diesen ganz besonderen Menschen? In welcher Stadt werde ich glücklich? Welchen Beruf? Welche Freunde bleiben, gehen oder kommen? Es scheint nichts unter Kontrolle zu stehen. Ich ende bald mein Studium und stehe mit leeren Zukunftsplänen da. Dieses Chaos der Ungewissheit macht mir ziemlich zu schaffen...

Das finde ich ziemlich normal kurz vor abschluss des studiums. Man plant immer nur bis zu diesem ominösen Tag X an dem man dann fertig ist und hat keine Ahnung wie es danach weiter geht und wo es danach weiter geht. Das ist zwar irgendwie spannend, aber auch anstrengend. 
aber das haben alle irgendwie geschafft und meine Erfahrung und beobachtung zeigt, dass es bei den meisten dann doch ganz zügig geht. Man bewirbt sich ein bisschen hier und dort und plötzlich hat man ein angebot, nimmt es an, sucht sich ne wohnung dort und kommt mal etwas zur Ruhe. Ob man dann lange bleibt oder doch schneller wieder wechselt, ist unterschiedlich, aber mit einem Job und damit einem sicheren Gehalt und einem dach überm Kopf ist alles gleich viel klarer und gelassener. 

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29. Juni 2018 um 19:39
In Antwort auf julikex

He Leute,
ich bin Studentin und mitten in einem Lebensabschnitt, in dem man nicht zur Ruhe kommen kann. Jeden Tag kämpfe ich gegen das nächste Drama an und ich wollte euch fragen, wie ihr das so meistert?
Meine Liebe musste ich verlassen, weil das Studium mich zerreißt. Ich weiß nicht, wo ich in einem halben Jahr wohnen werde und in welcher Stadt ich landen werde. Das Bedürfnis nach Abendteuer und dem "Sich selbst erfahren" ist größer den je. Dennoch: ist es fair auf Liebe und Sicherheit zu verzichten, wenn man was größeres aus sich machen möchte?
Im Studium kämpfe ich mit Essproblemen, dem gesellschaftlichen Drang Geld zu verdienen und sein Leben mit einem Lächeln zu meistern, auch wenn alles schief zu laufen scheint. 

Wann kommt man im Leben an und zur Ruhe? Wie geht es euch so, wenn sich ein großes Ereignis nach dem anderen ändert?

PS. ich bin Neuling hier 
Julikex

Huhu juli! Dein Name passt ja in ein paar Tagen sogar zum Monat!

Aber okay, das ist ja nicht das Thema, ich hab die Erfahrung gemacht, in den 20igern ist das Leben in der Tat unruhig, in den 30igern wird es in der Regel meist ruhiger...Ausnahmen bestätigen die Regel, is klar...aber die Erfahrung hab ich gemacht, und auch viele Leute in meinem Umfeld.

Du musst Dich erstmal sortieren, privat wie auch beruflich. Da sind die 20iger oft nicht so einfach, manchmal schwerer oder mindestens genauso wie die Teeniejahre!
Ist also alles ganz normal 

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