Forum / Gesellschaft & Leben

und welche Assoziationen...

26. August um 7:52 Letzte Antwort: 8. September um 11:58

... verbindet Ihr mit Alkohol?

also wenn Ihr jemanden Alkohol trinken seht?

Interessiert mich jetzt mal - gerade im direkten Vergleich mit dem Raucher-Thread, natürlich.

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26. August um 8:11
In Antwort auf avarrassterne3

... verbindet Ihr mit Alkohol?

also wenn Ihr jemanden Alkohol trinken seht?

Interessiert mich jetzt mal - gerade im direkten Vergleich mit dem Raucher-Thread, natürlich.

Guten Morgen Ava,

ich denke mir meist, lecker Nerven Gift beim Alkohol und lecker krebserregende, süchtigmachende Zigarette. 


Ich habe auch mal geraucht und kenne die Vorurteile dazu. Ich bin mittlerweile seit Jahren schon clean, Sucht besiegt. Auch trinke ich selten Nervengift. Dafür mache ich 7 Mal wöchentlich Sport (ein Muss) und esse gerne Schoki und Eis. Meine Sucht ist halbwegs vernünftig umgewandelt. 

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26. August um 9:00
In Antwort auf avarrassterne3

... verbindet Ihr mit Alkohol?

also wenn Ihr jemanden Alkohol trinken seht?

Interessiert mich jetzt mal - gerade im direkten Vergleich mit dem Raucher-Thread, natürlich.

....Zigaretten u Integration.

..Keine, es sei denn jemand der offensichtlich zu viel getankt,hat pöbelt mich oder andere an, wird aggro oder pinkelt in der Gegend rum...Dann...arme Sau, traurigkeit.

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26. August um 11:43
In Antwort auf sonnenwind4

Guten Morgen Ava,

ich denke mir meist, lecker Nerven Gift beim Alkohol und lecker krebserregende, süchtigmachende Zigarette. 


Ich habe auch mal geraucht und kenne die Vorurteile dazu. Ich bin mittlerweile seit Jahren schon clean, Sucht besiegt. Auch trinke ich selten Nervengift. Dafür mache ich 7 Mal wöchentlich Sport (ein Muss) und esse gerne Schoki und Eis. Meine Sucht ist halbwegs vernünftig umgewandelt. 

ich bin Dank Hund zum Glück 7x die Woche zur Bewegung gezwungen, sonst würde das wohl auf der Strecke bleiben wegen aktuter Faulheit und weil ich Sport schon in der Schule gehasst habe - hat sich nix geändert daran.

Was Krebs angeht, ist Alkohol afaik auch nicht ohne, vor allem, aber nicht nur natürlich bei Alkoholmißbrauch.
Ich habe in den letzten Jahren leider viele Krebserkrankungen im Umfeld (Nachbarn, Kollegen, Bekannte / deren Familie, Verwandschaft...) erlebt - die wenigsten waren Raucher. Was die gesundheitlichen Risiken vom Rauchen angeht, mache ich mir mehr Sorgen um Gefäßerkrankungen, Herzinfakt & Co, um ehrlich zu sein und was das Krebsrisiko angeht, wesentlich mehr Sorgen, um das Zeug, was hinter unserem Haus auf den Feldern landet.

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26. August um 11:56
In Antwort auf febreze

....Zigaretten u Integration.

..Keine, es sei denn jemand der offensichtlich zu viel getankt,hat pöbelt mich oder andere an, wird aggro oder pinkelt in der Gegend rum...Dann...arme Sau, traurigkeit.

meiner Meinung nach gehören Alkohol und Rauchen definitiv in allen Belangen auf die gleiche Stufe, aber ich glaube, davon sind wir sehr, sehr weit entfernt.

Aber erst einmal sehen, was noch an Antworten kommt

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26. August um 11:57
In Antwort auf avarrassterne3

ich bin Dank Hund zum Glück 7x die Woche zur Bewegung gezwungen, sonst würde das wohl auf der Strecke bleiben wegen aktuter Faulheit und weil ich Sport schon in der Schule gehasst habe - hat sich nix geändert daran.

Was Krebs angeht, ist Alkohol afaik auch nicht ohne, vor allem, aber nicht nur natürlich bei Alkoholmißbrauch.
Ich habe in den letzten Jahren leider viele Krebserkrankungen im Umfeld (Nachbarn, Kollegen, Bekannte / deren Familie, Verwandschaft...) erlebt - die wenigsten waren Raucher. Was die gesundheitlichen Risiken vom Rauchen angeht, mache ich mir mehr Sorgen um Gefäßerkrankungen, Herzinfakt & Co, um ehrlich zu sein und was das Krebsrisiko angeht, wesentlich mehr Sorgen, um das Zeug, was hinter unserem Haus auf den Feldern landet.

Zu deinem Halbsatz zum Schluss: 

Wenn man weiß, dass da eine Lobby dahinter steht, welche unterstützt wird, wird einem übel....Es gibt andere, gesunde Alternativen, diese werden jedoch nicht unterstützt obwohl das Gesundheitsministerium hierzu längst aufgesucht wurde... 

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26. August um 12:04

Beim Alkohol Trinken involviere ich in der Regel keine anderen Menschen mit meiner Schädigung, hingegen ist der Rauch einer Zigarette für andere in meiner Nähe schädlich. So hat meine Entscheidung Rauchen zu wollen eine andere Tragweite als das Alkoholtrinken. 

Verantwortungsvollen Umgang sowohl mit dem Rauchen als auch mit dem Alkohol würde ich erwarten wollen. 

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26. August um 12:33
In Antwort auf avarrassterne3

... verbindet Ihr mit Alkohol?

also wenn Ihr jemanden Alkohol trinken seht?

Interessiert mich jetzt mal - gerade im direkten Vergleich mit dem Raucher-Thread, natürlich.

Übelkeit. War gestern aus...

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26. August um 13:00
In Antwort auf avarrassterne3

meiner Meinung nach gehören Alkohol und Rauchen definitiv in allen Belangen auf die gleiche Stufe, aber ich glaube, davon sind wir sehr, sehr weit entfernt.

Aber erst einmal sehen, was noch an Antworten kommt

Nö, wenn ich mal nichts zum rauchen hab, pinkel ich nicht in der Gegend rum, ich fang auch nicht zu weinen u werd rührselig u will jeden küssen

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26. August um 13:33

Ob jemand Alkohol trinkt, ist mir persönlich egal. Solange er danach nicht komplett aus dem Ruder läuft, Leute anpöbelt, gewalttätig wird, ist das Trinkrn allein sein Ding.

Was mich annervt, ist die rechtliche Situation - trinken und Auto fahren geht nach meiner Auffassung so gar nicht zusammen.

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26. August um 13:34
In Antwort auf sonnenwind4

Beim Alkohol Trinken involviere ich in der Regel keine anderen Menschen mit meiner Schädigung, hingegen ist der Rauch einer Zigarette für andere in meiner Nähe schädlich. So hat meine Entscheidung Rauchen zu wollen eine andere Tragweite als das Alkoholtrinken. 

Verantwortungsvollen Umgang sowohl mit dem Rauchen als auch mit dem Alkohol würde ich erwarten wollen. 

Nicht? Bist Du noch nie einem Besoffenen / angetrunkenem Menschen begegnet?!? Und da bin ich noch nicht mal bei Alkoholikern, wo die Auswirkungen auf Mitmenschen immens sind.
Auch bei ziemlich angetrunkenen Menschen ist das schon zuweilen verdammt übergriffig - siehe die Antwort von @febreze. Und auch psychische Gesundheit ist Stand heute GESUNDHEIT. Ohne jede Abstriche. Andere Menschen niederknutschen, ohne dazu eingeladen wurden zu sein, ist ein psychischer und physischer Übergriff. Beispielsweise.

so ähnlich wie @bissfest im Raucherthread die Kindheitserinnerungen an die rauchenden Eltern schreibt, habe ich verdammt unschöne an angetrunkene / besoffene Verwandschaft. Bin als Kind von unzähligen Geburtstagen, Weihnachtsfeiern usw. einfach nur noch heulend weggerannt, weil der "lieben" Verwandschaft einfach jegliche Contenance abging.

Also das kann ich beim besten Willen nicht bestätigen.

(Ja, rauchen hat Auswirkungen auf andere, weswegen man auch darauf achten sollte, wenn man raucht. gar keine Frage)
 

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26. August um 13:58
In Antwort auf avarrassterne3

Nicht? Bist Du noch nie einem Besoffenen / angetrunkenem Menschen begegnet?!? Und da bin ich noch nicht mal bei Alkoholikern, wo die Auswirkungen auf Mitmenschen immens sind.
Auch bei ziemlich angetrunkenen Menschen ist das schon zuweilen verdammt übergriffig - siehe die Antwort von @febreze. Und auch psychische Gesundheit ist Stand heute GESUNDHEIT. Ohne jede Abstriche. Andere Menschen niederknutschen, ohne dazu eingeladen wurden zu sein, ist ein psychischer und physischer Übergriff. Beispielsweise.

so ähnlich wie @bissfest im Raucherthread die Kindheitserinnerungen an die rauchenden Eltern schreibt, habe ich verdammt unschöne an angetrunkene / besoffene Verwandschaft. Bin als Kind von unzähligen Geburtstagen, Weihnachtsfeiern usw. einfach nur noch heulend weggerannt, weil der "lieben" Verwandschaft einfach jegliche Contenance abging.

Also das kann ich beim besten Willen nicht bestätigen.

(Ja, rauchen hat Auswirkungen auf andere, weswegen man auch darauf achten sollte, wenn man raucht. gar keine Frage)
 

Stimmt genau, deswegen gehe ich ab 00:30 Uhr auf öffentlichen Veranstaltungen wieder nach Hause, weil Alkoholisierte übergriffig werden.  

Das habe ich nicht bedacht. 

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26. August um 14:16
In Antwort auf bissfest

Übelkeit. War gestern aus...

na denn gutes Gelingen beim Mineralien-Haushalt in Ordnung bringen
(oder gleich den Tag verschlafen )

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26. August um 14:29
In Antwort auf aiske_20908860

Ob jemand Alkohol trinkt, ist mir persönlich egal. Solange er danach nicht komplett aus dem Ruder läuft, Leute anpöbelt, gewalttätig wird, ist das Trinkrn allein sein Ding.

Was mich annervt, ist die rechtliche Situation - trinken und Auto fahren geht nach meiner Auffassung so gar nicht zusammen.

schlimm finde ich das auch bei Fahrradfahrern
Ich find's ja gut, dass sie das Auto stehen lassen, aber sich dann aufs Fahhrad setzen, ohne Licht nachts Mitte Strasse über die Landstrasse eiern, weil der Gleichgewichtssinn schon lange offline ist, ist ganz sicher nicht besser. Hab ich schon mehr als einmal gerade so nicht aufgegabelt, diese Helden.

 

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26. August um 14:50
In Antwort auf sonnenwind4

Zu deinem Halbsatz zum Schluss: 

Wenn man weiß, dass da eine Lobby dahinter steht, welche unterstützt wird, wird einem übel....Es gibt andere, gesunde Alternativen, diese werden jedoch nicht unterstützt obwohl das Gesundheitsministerium hierzu längst aufgesucht wurde... 

ja, wenn ich da allein an das Thema "Glyphosat" denke...

Mich haben die inzwischen gut 10 Jahre "wohnen auf dem Land" arg desillusioniert, muss ich sagen.
Nie im Leben hatte ich erwartet WIE OFT da irgendwer mit der Chemikalien-Spritze über's Feld kurvt.
Nie im Leben hätte ich erwartet, in einer Kleinstadt so unendlich viel mehr Artenvielfalt bei Tieren anzutreffen, als hier auf dem Land.
Was sagt mir das über meine eigene Gesundheit? Nichts Gutes.

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26. August um 17:30
In Antwort auf avarrassterne3

... verbindet Ihr mit Alkohol?

also wenn Ihr jemanden Alkohol trinken seht?

Interessiert mich jetzt mal - gerade im direkten Vergleich mit dem Raucher-Thread, natürlich.


Trinken Rausch, ungesund, betrinken, Getränke, vergessen, zuviel, Kontrollverlust......

es ist egal ob jemand trinkt oder nicht, nur sollte jeder wissen wieviel er verträgt und dann aufhören. Viele können das nicht und werden dann oftmals aggressiv, streitsüchtig und evtl. sogar gewalttätig.
Andere reagieren auf den Genuss von Alkohol wieder anders, sie werden redselig, lockerer und auch lustig. Selbst brauche ich um lustig zu sein keinen Alkohol.

Ab und zu mal ein Gläschen Rotwein,ein Bier oder auch mal einen Cocktail, warum nicht? Kommt auf die Stimmung und die Gesellschaft an.

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26. August um 17:46
In Antwort auf avarrassterne3

ja, wenn ich da allein an das Thema "Glyphosat" denke...

Mich haben die inzwischen gut 10 Jahre "wohnen auf dem Land" arg desillusioniert, muss ich sagen.
Nie im Leben hatte ich erwartet WIE OFT da irgendwer mit der Chemikalien-Spritze über's Feld kurvt.
Nie im Leben hätte ich erwartet, in einer Kleinstadt so unendlich viel mehr Artenvielfalt bei Tieren anzutreffen, als hier auf dem Land.
Was sagt mir das über meine eigene Gesundheit? Nichts Gutes.

Da hilft dann nur nicht CDU/CSU wählen.

Die halten seit Jahren schützend die Hand über die Landwirtschaft - mit ihrer Massentierhaltung, Monokulturen auf Feldern, Grundwasserverseuchung, Giftspritzen etc. pp

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26. August um 18:39
In Antwort auf joco_20640294


Trinken Rausch, ungesund, betrinken, Getränke, vergessen, zuviel, Kontrollverlust......

es ist egal ob jemand trinkt oder nicht, nur sollte jeder wissen wieviel er verträgt und dann aufhören. Viele können das nicht und werden dann oftmals aggressiv, streitsüchtig und evtl. sogar gewalttätig.
Andere reagieren auf den Genuss von Alkohol wieder anders, sie werden redselig, lockerer und auch lustig. Selbst brauche ich um lustig zu sein keinen Alkohol.

Ab und zu mal ein Gläschen Rotwein,ein Bier oder auch mal einen Cocktail, warum nicht? Kommt auf die Stimmung und die Gesellschaft an.

ich bin auch kein Anti-Alkoholiker  
Ich trinke zwar sehr selten welchen, aber keinesfalls nie

Es wundert mich, dass doch so oft das "ungesund" auch hier kommt, da bin ich durchaus positiv überrascht.

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26. August um 18:41
In Antwort auf aiske_20908860

Da hilft dann nur nicht CDU/CSU wählen.

Die halten seit Jahren schützend die Hand über die Landwirtschaft - mit ihrer Massentierhaltung, Monokulturen auf Feldern, Grundwasserverseuchung, Giftspritzen etc. pp

hab ich noch nie gewählt
Allerdings gebe ich zu: Landwirtschaft war bisher nicht in meinen Entscheidungskriterien zur Wahl...

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26. August um 18:45
In Antwort auf avarrassterne3

... verbindet Ihr mit Alkohol?

also wenn Ihr jemanden Alkohol trinken seht?

Interessiert mich jetzt mal - gerade im direkten Vergleich mit dem Raucher-Thread, natürlich.

Hallo, 

ich assoziiere Alkohol mit....Kummer, Unannehmbares hinnehmen, einstecken können, Betäubung, Sehnsucht

Rauchen mit...Kontrolle, Ruhe und Fassung bewahren, Empfindungen dämpfen, Gefühle unterdrücken. Letztere assoziiere ich auch mit Alkohol

Alkohol und Rauchen gehört definitiv auf eine Stufe. Lege eine Schippe drauf und behaupte auch Schokolade, Kaffee, Zucker

LG Sis
 

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26. August um 19:04
In Antwort auf sisteronthefly

Hallo, 

ich assoziiere Alkohol mit....Kummer, Unannehmbares hinnehmen, einstecken können, Betäubung, Sehnsucht

Rauchen mit...Kontrolle, Ruhe und Fassung bewahren, Empfindungen dämpfen, Gefühle unterdrücken. Letztere assoziiere ich auch mit Alkohol

Alkohol und Rauchen gehört definitiv auf eine Stufe. Lege eine Schippe drauf und behaupte auch Schokolade, Kaffee, Zucker

LG Sis
 

jein. 

Zucker hat ein hohes Suchtpotential, schon klar. Aber Sucht ... ist ein RIESEN Thema. Süchtig werden kann man auch nach Sex. Nach Spielen (wo aktuell schon einige grenzwertige Werbungen im TV laufen, die das enorm triggern). Nach Sport. Nach ... eigentlich allen Handlungen und Substanzen im weitesten Sinne. Suchtprävention hat deswegen für mich echt herzlich wenig damit zu tun, irgend etwas zu verbieten oder immens zu besteuern o.ä.
Noch nicht mal bei Alkohol und Zigaretten. Auch nicht bei anderen Drogen, harte inklusive, aber das ist wohl ein eigenes Thema.

Bei Kaffee... oh, bin ich auch guuuut dabei. 

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26. August um 21:02
In Antwort auf avarrassterne3

ja, wenn ich da allein an das Thema "Glyphosat" denke...

Mich haben die inzwischen gut 10 Jahre "wohnen auf dem Land" arg desillusioniert, muss ich sagen.
Nie im Leben hatte ich erwartet WIE OFT da irgendwer mit der Chemikalien-Spritze über's Feld kurvt.
Nie im Leben hätte ich erwartet, in einer Kleinstadt so unendlich viel mehr Artenvielfalt bei Tieren anzutreffen, als hier auf dem Land.
Was sagt mir das über meine eigene Gesundheit? Nichts Gutes.

Mir geht es ähnlich, ich wohne ländlich am Rande einer Kleinstadt, bin täglich draußen in der Natur unterwegs. Hier gibt es viel Landwirtschaft und Ackerbau, auch mir sind die Spritzfahrzeuge aufgefallen und die Tiere. 

Ich versuche weitestgehend auf meine Gesundheit zu achten, ein paar Sünden brauche ich. Völlig diszipliniert ohne Zucker und Alkohol lebe ich nicht. Ich denke, es gibt Menschen die weniger Sucht gefährdet sind als andere aufgrund der Veranlagung. Ich bin es wohl im geringen Umfang .  Ich denke, wenn ich 4 Kinder hätte und ein ganzes Bauernhof zu bewältigen, hätte ich keine Zeit für den Luxus. 

Kaffee mag ich auch gerne täglich 3 Tassen.

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26. August um 21:50
In Antwort auf sonnenwind4

Mir geht es ähnlich, ich wohne ländlich am Rande einer Kleinstadt, bin täglich draußen in der Natur unterwegs. Hier gibt es viel Landwirtschaft und Ackerbau, auch mir sind die Spritzfahrzeuge aufgefallen und die Tiere. 

Ich versuche weitestgehend auf meine Gesundheit zu achten, ein paar Sünden brauche ich. Völlig diszipliniert ohne Zucker und Alkohol lebe ich nicht. Ich denke, es gibt Menschen die weniger Sucht gefährdet sind als andere aufgrund der Veranlagung. Ich bin es wohl im geringen Umfang .  Ich denke, wenn ich 4 Kinder hätte und ein ganzes Bauernhof zu bewältigen, hätte ich keine Zeit für den Luxus. 

Kaffee mag ich auch gerne täglich 3 Tassen.

Ich denke ein gewisses Mass an simplen Genuss ist für uns auch wichtig. 

Mit 2 Tassen Kaffee reich ich nicht 😁

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27. August um 9:17
In Antwort auf avarrassterne3

jein. 

Zucker hat ein hohes Suchtpotential, schon klar. Aber Sucht ... ist ein RIESEN Thema. Süchtig werden kann man auch nach Sex. Nach Spielen (wo aktuell schon einige grenzwertige Werbungen im TV laufen, die das enorm triggern). Nach Sport. Nach ... eigentlich allen Handlungen und Substanzen im weitesten Sinne. Suchtprävention hat deswegen für mich echt herzlich wenig damit zu tun, irgend etwas zu verbieten oder immens zu besteuern o.ä.
Noch nicht mal bei Alkohol und Zigaretten. Auch nicht bei anderen Drogen, harte inklusive, aber das ist wohl ein eigenes Thema.

Bei Kaffee... oh, bin ich auch guuuut dabei. 

Hallo,

oh, Kaffee und Arbeit bin ich auch gut dabei. 

Im Grunde ist es gar nicht weit entfernt, überall geht´s nach Verlangen und das gilt es in der Prävention zu verdeutlichen, um so zu wissen das mein Verlangen nach z.B. Arbeit etwas kompensiert. 

Verbote sind wenig sinnvoll. Spielen ist strenggenommen nicht der Sucht zugehörig, sondern der Impulskontrolle. 

LG Sis 

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27. August um 9:35
In Antwort auf avarrassterne3

... verbindet Ihr mit Alkohol?

also wenn Ihr jemanden Alkohol trinken seht?

Interessiert mich jetzt mal - gerade im direkten Vergleich mit dem Raucher-Thread, natürlich.

Ich assoziiere damit:
- nervig
- streitlustig
- Aggressionen 
- schlafen
- Fahne, stinkt
- Kopfschmerzen 
- Schwindelig

Ich finde (zuviel) Alkohol eklig. Trinke gelegentlich mal ein Radler, meist sogar Alkoholfrei.
1-2x im Jahr trinke ich auf bestimmten Feiern auch mal mehr aber nie über den Durst, dass man peinlich werden könnte!

Besoffene Menschen, egal ob männlich oder weiblich sind einfach nur peinlich und eklig!

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27. August um 14:55
In Antwort auf skadirux

Ich assoziiere damit:
- nervig
- streitlustig
- Aggressionen 
- schlafen
- Fahne, stinkt
- Kopfschmerzen 
- Schwindelig

Ich finde (zuviel) Alkohol eklig. Trinke gelegentlich mal ein Radler, meist sogar Alkoholfrei.
1-2x im Jahr trinke ich auf bestimmten Feiern auch mal mehr aber nie über den Durst, dass man peinlich werden könnte!

Besoffene Menschen, egal ob männlich oder weiblich sind einfach nur peinlich und eklig!

hm, wobei ich mich langsam frage, wo denn diejenigen mit positiven Assoziationen sind. Das allgemeine gesellschaftliche Bild von Alkohol ist nach meinem Erleben eigentlich wesentlich besser als das von Tabak

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27. August um 15:03
In Antwort auf sisteronthefly

Hallo,

oh, Kaffee und Arbeit bin ich auch gut dabei. 

Im Grunde ist es gar nicht weit entfernt, überall geht´s nach Verlangen und das gilt es in der Prävention zu verdeutlichen, um so zu wissen das mein Verlangen nach z.B. Arbeit etwas kompensiert. 

Verbote sind wenig sinnvoll. Spielen ist strenggenommen nicht der Sucht zugehörig, sondern der Impulskontrolle. 

LG Sis 

hm, Verlangen ... weniger, denke ich. Meiner (!) Laien(!)-Meinung(!) nach sind die Probleme eher Belohnung und Frustrationstoleranz.

Jeder Genuss hat (und SOLLTE haben! ) ja auch immer mit (Selbst-) Belohnung zu tun. Die ist wichtig, sogar existenziell und gut für uns. Aber kann eben auch schnell zu "Progrmmierfehlern" führen. Eine mögliche Konsequenz aus solchen Programmierfehlern ist Sucht.

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27. August um 15:05
In Antwort auf avarrassterne3

hm, Verlangen ... weniger, denke ich. Meiner (!) Laien(!)-Meinung(!) nach sind die Probleme eher Belohnung und Frustrationstoleranz.

Jeder Genuss hat (und SOLLTE haben! ) ja auch immer mit (Selbst-) Belohnung zu tun. Die ist wichtig, sogar existenziell und gut für uns. Aber kann eben auch schnell zu "Progrmmierfehlern" führen. Eine mögliche Konsequenz aus solchen Programmierfehlern ist Sucht.

Frustrationstoleranz ist der falsche Begriff.
Fähigkeiten / Mechanismen im Umgang mit Stress und Problemen... gibt es bestimmt einen tollen Begriff dafür - der mir gerade nicht einfällt

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27. August um 15:17
In Antwort auf avarrassterne3

jein. 

Zucker hat ein hohes Suchtpotential, schon klar. Aber Sucht ... ist ein RIESEN Thema. Süchtig werden kann man auch nach Sex. Nach Spielen (wo aktuell schon einige grenzwertige Werbungen im TV laufen, die das enorm triggern). Nach Sport. Nach ... eigentlich allen Handlungen und Substanzen im weitesten Sinne. Suchtprävention hat deswegen für mich echt herzlich wenig damit zu tun, irgend etwas zu verbieten oder immens zu besteuern o.ä.
Noch nicht mal bei Alkohol und Zigaretten. Auch nicht bei anderen Drogen, harte inklusive, aber das ist wohl ein eigenes Thema.

Bei Kaffee... oh, bin ich auch guuuut dabei. 

Naja, aber man muss einräumen, dass die Länder, die bspw. eine Zuckersteuer auf Softdrinks erhoben haben, damit wohl recht gut fahren.

Getränkehersteller wie auch Konsumenten haben darauf reagiert.
Im Sinne der Gesundheit ist das ja nicht verkehrt.

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27. August um 15:20
In Antwort auf avarrassterne3

hm, wobei ich mich langsam frage, wo denn diejenigen mit positiven Assoziationen sind. Das allgemeine gesellschaftliche Bild von Alkohol ist nach meinem Erleben eigentlich wesentlich besser als das von Tabak


Meinst du positives wie lockerer, lebhaft, entspannt, man redet eher über dinge die einem z.B. beschäftigen, ist nicht so schnell müde. Rede da vom normalen Konsum.

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27. August um 15:23
In Antwort auf joco_20640294


Meinst du positives wie lockerer, lebhaft, entspannt, man redet eher über dinge die einem z.B. beschäftigen, ist nicht so schnell müde. Rede da vom normalen Konsum.


Arbeitsplätze, Umsatz in der Gastronmie und im Verkaufshandel.

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27. August um 16:13
In Antwort auf aiske_20908860

Naja, aber man muss einräumen, dass die Länder, die bspw. eine Zuckersteuer auf Softdrinks erhoben haben, damit wohl recht gut fahren.

Getränkehersteller wie auch Konsumenten haben darauf reagiert.
Im Sinne der Gesundheit ist das ja nicht verkehrt.

da wäre ich ehrlich gesagt dagegen.

Gerade Zuckersatzstoffe sind gesundheitlich üblicher Weise kein bißchen weniger bedenklich. Und schon heute in sooooooooooooo vielen Produkten enthalten - dann würden es noch mehr werden.

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27. August um 16:19
In Antwort auf joco_20640294


Meinst du positives wie lockerer, lebhaft, entspannt, man redet eher über dinge die einem z.B. beschäftigen, ist nicht so schnell müde. Rede da vom normalen Konsum.

... Geselligkeit, ...

(was auch immer noch)

ja. Irgend sowas. Ich kauf jedenfalls nicht, dass hier in DE die meisten Alkohol negativ sehen

Alkohol hat wie Tabak auch, auch eine starke soziale Komponente.

Mal abgesehen davon, dass es keine Probleme gibt, wenn man sagt "ich rauche nicht". Bei "ich trinke keinen Alkohol" (ok, war nicht die ganze Wahrheit, korrekt wäre gewesen: "ich trinke keinen Alkohol in Gesellschaft von Menschen, denen ich nicht völlig vertraue", aber Ehrlichkeit ist zuweilen arg unhöflich ) habe ich da leider schon ganz andere Erfahrungen gemacht.

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27. August um 18:49
In Antwort auf avarrassterne3

na denn gutes Gelingen beim Mineralien-Haushalt in Ordnung bringen
(oder gleich den Tag verschlafen )

Herzlichen Dank! Ich konnte mich gestern leider nicht ausschlafen oder nur dem Ausnüchtern frönen. Wie du ja vielleicht gelesen hast, arbeite ich ja eigentlich in Indien und bin derzeit nur coronabedingt zu Hause in Österreich und arbeite online. Ich vermisse Indien und würde gerne wieder hinfahren. Das wird aber vermutlich noch ein bisschen dauern.

Zurück zum Thema: Nun, da ich zu Hause bin, werde ich sehr oft von Freunden und Verwandten eingeladen, was mich auch sehr freut, zumindest wenn ich die Einladung annehme. Nun ist es aber so, dass in Indien in der Öffentlichkeit kaum getrunken wird (als Frau schon gar nicht), vielleicht in einem teuren Hotel bei einem Abendessen. Außerdem bin ich ja über lange Strecken allein im Ausland (abgesehen von Zeiten, wenn ich Besuch habe) und habe dann immer das Gefühl, dass ich auf mich aufpassen muss, weshalb ich sehr kontrolliert bin. Wenn ich in Indien bin, geht mir Alkohol auch gar nicht ab. Er ist dort nicht Teil der Lebensweise. 
Ich trinke schon sehr lange nur sehr selten und sehr gelegentlich. Und der Umstand, dass ich in Indien bis auf ganz wenige Ausnahmen gar nicht trinke, macht mich nicht geeichter. Nur so kann ich es mir erklären, dass ich hier beispielsweise nach einem Aperitif und zwei Gläsern Wein völlig hinüber bin. Ich war gestern schlimm verkatert. Ich glaube, es spielt auch mit hinein, dass ich hier nun von so vielen Menschen umgeben bin, die mich gut kennen, und dass ich mich hier in Österreich auch traue, meine Selbstkontrolle ein wenig lockern.
In Indien denke ich auch gar nicht an Alkohol, weil er dort wie bereits erwähnt nicht zum Leben gehört, wäre meine Wahrnehmung. Aber wenn beispielsweise mein Bruder in unserer Familiengruppe auf WhatsApp ein Foto von sich mit einem Glas gekühlten Weißweins in Italien postet (vor Corona, letzten Sommer), dann bekomme ich auch Lust mitzutrinken und werde sofort an unsere westliche Lebensweise erinnert. Ich nehme meine Umgebung offenbar sehr stark in mich auf und switche da auch immer hin und her. 

Meine Großeltern hatten eine Gaststätte. Meine Mutter haben die Betrunkenen immer genervt, weshalb sie fast nichts trinkt. Die väterliche Linie meiner Familie trinkt sehr gern und sehr viel. Ich denke, ich bin in einem Umfeld groß geworden, in dem sehr viel getrunken wurde, in dem ein diesbezügliches Bewusstsein absolut gefehlt hat. Ich habe auch selbst als junge Frau sehr viel getrunken, viel zu viel, mit allen möglichen negativen Konsequenzen. Dann änderte sich dies und ist bis heute so:  Sehr maßvoll und selten konsumierte Genussmittel, weil ich immer sehr gern Sport gemacht habe und mache, weil auch mein Beruf einige Jahre mit dem Fitness- und Freizeitsegment zu tun hatte, weil sich in meinem Kopf irgendein Schalter umgelegt hatte. Ich habe auch eine sehr gesundheitsbewusste Seite. Ich lege immer wieder ganz asketische Phasen ein, während der Fastenzeit beispielsweise, um Abstand von den irdischen Genüssen zu erlangen. 

Ich denke auch, dass es stimmt, dass in unseren Breiten Alkohol das bessere Image hat als Zigaretten. Ich finde richtig Betrunkene anstrengend und denke, dass ich es mittlerweile abfangen kann, bevor ich anstrengend werde und umgebe mich mit solchen Menschen nicht mehr oder gehe ihnen aus dem Weg, wenn sie getrunken haben. 

Meine Sucht ist Koffein, leider. Auf Entzug reagiere ich mit Entzugserscheinungen. Ich habe es schon ein paar Mal geschafft, keinen Kaffee mehr zu trinken, wurde aber immer rückfällig. 

Ich denke, zwischen Genussmittel und Droge ist ein schmaler Grat. Wenn die Substanz uns kontrolliert statt umgekehrt, dann ist man abhängig. So ist das bei mir bei Kaffee. Der Gedanke, ohne Kaffee leben zu müssen, macht mich regelrecht traurig. Ich freue mich jeden Tag auf meinen Kaffee. 

Das eine Lobby gesünderen Tabakvarianten im Wege steht, habe ich auch schon gehört. Schade!

Vorerst fällt mir nichts mehr ein!


 

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27. August um 19:22
In Antwort auf bissfest

Herzlichen Dank! Ich konnte mich gestern leider nicht ausschlafen oder nur dem Ausnüchtern frönen. Wie du ja vielleicht gelesen hast, arbeite ich ja eigentlich in Indien und bin derzeit nur coronabedingt zu Hause in Österreich und arbeite online. Ich vermisse Indien und würde gerne wieder hinfahren. Das wird aber vermutlich noch ein bisschen dauern.

Zurück zum Thema: Nun, da ich zu Hause bin, werde ich sehr oft von Freunden und Verwandten eingeladen, was mich auch sehr freut, zumindest wenn ich die Einladung annehme. Nun ist es aber so, dass in Indien in der Öffentlichkeit kaum getrunken wird (als Frau schon gar nicht), vielleicht in einem teuren Hotel bei einem Abendessen. Außerdem bin ich ja über lange Strecken allein im Ausland (abgesehen von Zeiten, wenn ich Besuch habe) und habe dann immer das Gefühl, dass ich auf mich aufpassen muss, weshalb ich sehr kontrolliert bin. Wenn ich in Indien bin, geht mir Alkohol auch gar nicht ab. Er ist dort nicht Teil der Lebensweise. 
Ich trinke schon sehr lange nur sehr selten und sehr gelegentlich. Und der Umstand, dass ich in Indien bis auf ganz wenige Ausnahmen gar nicht trinke, macht mich nicht geeichter. Nur so kann ich es mir erklären, dass ich hier beispielsweise nach einem Aperitif und zwei Gläsern Wein völlig hinüber bin. Ich war gestern schlimm verkatert. Ich glaube, es spielt auch mit hinein, dass ich hier nun von so vielen Menschen umgeben bin, die mich gut kennen, und dass ich mich hier in Österreich auch traue, meine Selbstkontrolle ein wenig lockern.
In Indien denke ich auch gar nicht an Alkohol, weil er dort wie bereits erwähnt nicht zum Leben gehört, wäre meine Wahrnehmung. Aber wenn beispielsweise mein Bruder in unserer Familiengruppe auf WhatsApp ein Foto von sich mit einem Glas gekühlten Weißweins in Italien postet (vor Corona, letzten Sommer), dann bekomme ich auch Lust mitzutrinken und werde sofort an unsere westliche Lebensweise erinnert. Ich nehme meine Umgebung offenbar sehr stark in mich auf und switche da auch immer hin und her. 

Meine Großeltern hatten eine Gaststätte. Meine Mutter haben die Betrunkenen immer genervt, weshalb sie fast nichts trinkt. Die väterliche Linie meiner Familie trinkt sehr gern und sehr viel. Ich denke, ich bin in einem Umfeld groß geworden, in dem sehr viel getrunken wurde, in dem ein diesbezügliches Bewusstsein absolut gefehlt hat. Ich habe auch selbst als junge Frau sehr viel getrunken, viel zu viel, mit allen möglichen negativen Konsequenzen. Dann änderte sich dies und ist bis heute so:  Sehr maßvoll und selten konsumierte Genussmittel, weil ich immer sehr gern Sport gemacht habe und mache, weil auch mein Beruf einige Jahre mit dem Fitness- und Freizeitsegment zu tun hatte, weil sich in meinem Kopf irgendein Schalter umgelegt hatte. Ich habe auch eine sehr gesundheitsbewusste Seite. Ich lege immer wieder ganz asketische Phasen ein, während der Fastenzeit beispielsweise, um Abstand von den irdischen Genüssen zu erlangen. 

Ich denke auch, dass es stimmt, dass in unseren Breiten Alkohol das bessere Image hat als Zigaretten. Ich finde richtig Betrunkene anstrengend und denke, dass ich es mittlerweile abfangen kann, bevor ich anstrengend werde und umgebe mich mit solchen Menschen nicht mehr oder gehe ihnen aus dem Weg, wenn sie getrunken haben. 

Meine Sucht ist Koffein, leider. Auf Entzug reagiere ich mit Entzugserscheinungen. Ich habe es schon ein paar Mal geschafft, keinen Kaffee mehr zu trinken, wurde aber immer rückfällig. 

Ich denke, zwischen Genussmittel und Droge ist ein schmaler Grat. Wenn die Substanz uns kontrolliert statt umgekehrt, dann ist man abhängig. So ist das bei mir bei Kaffee. Der Gedanke, ohne Kaffee leben zu müssen, macht mich regelrecht traurig. Ich freue mich jeden Tag auf meinen Kaffee. 

Das eine Lobby gesünderen Tabakvarianten im Wege steht, habe ich auch schon gehört. Schade!

Vorerst fällt mir nichts mehr ein!


 

von der indischen Kultur und Lebensweise habe ich ungefähr null Ahnung, also erzähl gern bei Gelegenheit mehr - gern viel mehr
Das einzige, was ich kenne (und mag), ist das indische Essen. Oder zumindest das, was bei uns als "indisches Essen" gilt, wie nah auch immer das an indischer Küche sein mag 

Gerade in Indien wütet Corona aber übel, so wie ich das mitbekomme, täuscht der Eindruck, den wir von hier aus haben? 

Das was Du zum Kaffee erzeählst erinnert mich an einen meiner WG-Mitbewohner anno lang her, der hatte irgendwann die tolle Idee, ab jetzt gesund zu leben, hat aufgehört zu Rauchen und keinen Kaffee mehr getrunken... das war die anstrengendste Woche in 2 Jahren WG-Leben überhaupt. Ich gestehe: wir waren allesamt erleichtert, als er daraufhin mit beidem wieder anfing. 
Wobei ich es gar nicht so schlimm fand mit dem Rauchen aufzuhören - und das, obwohl ich noch nicht mal wollte. Bei Kaffee habe ich es nie versucht

Alkohol... ja, so in den späten Teenagerjahren habe ich auch mehr getrunken, als ich sollte. Viel mehr. Hat sich dann erst auf ein sinnvolles Maß und später dann auf "nur sehr selten" (meint: so 3-5 mal im Jahr) eingepegelt. Hat natürlich auch bei mir den Effekt, dass ich dann schon von einer recht kleinen Menge ziemlich hinüber bin.
 

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27. August um 19:57
In Antwort auf avarrassterne3

da wäre ich ehrlich gesagt dagegen.

Gerade Zuckersatzstoffe sind gesundheitlich üblicher Weise kein bißchen weniger bedenklich. Und schon heute in sooooooooooooo vielen Produkten enthalten - dann würden es noch mehr werden.

Man kann eine Zuckersteuer doch so gestalten, dass sie Zucker und auch Zuckerersatzstoffe erfasst.

Ist in Frankreich, Portugal und Norwegen bspw. so.

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27. August um 20:22
In Antwort auf aiske_20908860

Man kann eine Zuckersteuer doch so gestalten, dass sie Zucker und auch Zuckerersatzstoffe erfasst.

Ist in Frankreich, Portugal und Norwegen bspw. so.

Ok, das ist mir zugegeben neu. 

Ich habe schon länger das Gefühl, gerade die skandinavischen Länder sind uns in vielem meilenweit voraus. 

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31. August um 22:42
In Antwort auf avarrassterne3

hm, wobei ich mich langsam frage, wo denn diejenigen mit positiven Assoziationen sind. Das allgemeine gesellschaftliche Bild von Alkohol ist nach meinem Erleben eigentlich wesentlich besser als das von Tabak

Ich denke, das ändert sich gerade ziemlich. 

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1. September um 9:02

ja, bei Alkohol fällt mir der Geruch auch exrem auf. Beim Rauchen nicht, ich bin Raucher
Aber gerade Bier stinkt, ja. Fängt schon an, wenn da jemand im Zug neben mir sein "Feierabendbier" öffnet.

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1. September um 9:02
In Antwort auf ozeanologe

Ich denke, das ändert sich gerade ziemlich. 

Fände ich gut

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1. September um 20:44
In Antwort auf avarrassterne3

... verbindet Ihr mit Alkohol?

also wenn Ihr jemanden Alkohol trinken seht?

Interessiert mich jetzt mal - gerade im direkten Vergleich mit dem Raucher-Thread, natürlich.

Schoki und Eiskreme klingt nach einer tollen Sucht. Finde ich super.

Je früher man sich gegen Alkohol und Zigaretten im Leben entscheidet, desto besser. 

Ich habe neben meinem Studium eine Weile als Krankenschwester in einem Alters- und pflegeheim gejobbt. In solchen Institutionen sieht man jene, die ein gesundes Leben geführt und jene, die geraucht und getrunken haben. Ihr könnt euch das Lungen- und Leberleiden von Rauchern und alkoholliebenden Menschen nicht ausmalen. 

Man möchte doch eigentlich ein schönes, langes, gesundes Leben mit seinen Mitmenschen genießen können. 

Daher lohnt es sich einfach nicht. 

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2. September um 8:16
In Antwort auf xenia88

Schoki und Eiskreme klingt nach einer tollen Sucht. Finde ich super.

Je früher man sich gegen Alkohol und Zigaretten im Leben entscheidet, desto besser. 

Ich habe neben meinem Studium eine Weile als Krankenschwester in einem Alters- und pflegeheim gejobbt. In solchen Institutionen sieht man jene, die ein gesundes Leben geführt und jene, die geraucht und getrunken haben. Ihr könnt euch das Lungen- und Leberleiden von Rauchern und alkoholliebenden Menschen nicht ausmalen. 

Man möchte doch eigentlich ein schönes, langes, gesundes Leben mit seinen Mitmenschen genießen können. 

Daher lohnt es sich einfach nicht. 

Ah von Sucht würde ich nicht sprechen. Ich kann tagelang täglich Eiscreme und Schokolade essen und dann variiert das zu einmal wöchentlich oder einmal im Monat, oder wochenlang ohne. Grade im Sommer bei Hitze suchte ich Eiscreme etwas, im November ist es die Schokolade. Wenn ich aber viel Ausgleich durch frische Luft draußen habe, nimmt der Appetit darauf ab. Aber es schmeckt immer, zu jeder Jahreszeit. 

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2. September um 8:31
In Antwort auf xenia88

Schoki und Eiskreme klingt nach einer tollen Sucht. Finde ich super.

Je früher man sich gegen Alkohol und Zigaretten im Leben entscheidet, desto besser. 

Ich habe neben meinem Studium eine Weile als Krankenschwester in einem Alters- und pflegeheim gejobbt. In solchen Institutionen sieht man jene, die ein gesundes Leben geführt und jene, die geraucht und getrunken haben. Ihr könnt euch das Lungen- und Leberleiden von Rauchern und alkoholliebenden Menschen nicht ausmalen. 

Man möchte doch eigentlich ein schönes, langes, gesundes Leben mit seinen Mitmenschen genießen können. 

Daher lohnt es sich einfach nicht. 

im Alter habe ich echt die meiste Angst vor Demenz.Habe ich bei meinem Opa sehen müssen und bei meiner Schwiegeroma, bei einem meiner KRankenhausaufenthalte immer mal wieder Kontakt zu den Patienten der Demenz-Station gehabt und meine Schwiegermutter war bis zur Rente in der Altenpflege, da kamen auch genug Horror-Geschichten zusammen...
DAS vor allem möchte ich nicht erleben. Bei Krebs ist immer noch der letzte Ausweg offen - bei Demenz nicht.

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2. September um 8:37
In Antwort auf sonnenwind4

Ah von Sucht würde ich nicht sprechen. Ich kann tagelang täglich Eiscreme und Schokolade essen und dann variiert das zu einmal wöchentlich oder einmal im Monat, oder wochenlang ohne. Grade im Sommer bei Hitze suchte ich Eiscreme etwas, im November ist es die Schokolade. Wenn ich aber viel Ausgleich durch frische Luft draußen habe, nimmt der Appetit darauf ab. Aber es schmeckt immer, zu jeder Jahreszeit. 

im Sommer könnt ich mich mit Melonen und Gurken vollfressen
Eis und Schoki... habe ich zum Glück eher selten Appatit darauf.

Bewegung draußen leidet gerade bei Hitze bei mir aber enorm. Im Hochsommer bin ich zwischen 9 und 19 Uhr möglichst gar nicht draußen.

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2. September um 8:49
In Antwort auf avarrassterne3

im Sommer könnt ich mich mit Melonen und Gurken vollfressen
Eis und Schoki... habe ich zum Glück eher selten Appatit darauf.

Bewegung draußen leidet gerade bei Hitze bei mir aber enorm. Im Hochsommer bin ich zwischen 9 und 19 Uhr möglichst gar nicht draußen.

Melonen esse ich komischerweise ungern, obwohl ich viel Obst esse, das sind eher Beeren, die ich bevorzuge. Im Hochsommer bei Hitze bin ich auch nur im Wald ab 19:00 Uhr draußen, wo kaum Tageslicht ist - ich glaube das hängt vom Melatonin ab, ob ich den Zucker brauche, zumindest im November. Aber vielleicht verwechsel ich da auch etwas. 

Gegen Demenz soll regelmäßige Bewegung draußen (VitaminD), Walnüsse und Spermidin, das auch in Weizenkeimen enthalten ist), helfen. 

Die vielen Zusatzsoffe in Lebensmitteln sollen diese Erkrankung auch mit begünstigen, ich versuche möglichst alles ohne chemische Zusatzstoffe zu kaufen. 

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2. September um 18:32

Das stelle ich mir wirklich unlustig vor. Ich nehme mir bei großen Sportveranstaltungen immer frei, wenn die in meiner Gegend stattfinden. Gerade bei Fußballspielen fließt unter den Zuschauern der Alkohol auch immer reichlich.

Ja, richtig, immer bekomme ich dann auch keinen Sitzplatz. Aber es kam schon vor, dass ich den Wagen gewechselt habe, weil es dort drinnen so widerlich roch. Eine Mischung aus Alkohol, Schweiß, ungewaschenen Körpern und dem Zwiebel der letzten Thunfischpizza mit einer leichten Note von Kebab.  Vielen Dank auch.

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2. September um 18:37

Also soviel ich weiß, gibt es keine Beschränkungen bei der Sterbehilfe in den Niederlanden. Man darf das jederzeit selbst entscheiden.

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Aktive-Sterbehilfe-auch-bei-Demenzkranken-zulaessig-408798.html

Das Leben ist in den Niederlanden nicht so viel teurer als in Deutschland, mal abgesehen vom Essen gehen in Restaurants. Die Frage ist, ob man Pflegegeld, auf das man als demenzkranker Mensch ja auf jeden Fall Anspruch hat, auch mit Wohnsitz im Ausland bekommt. Falls ja, wäre es ja egal, welches Pflegeheim das Geld dann nimmt. Ins Pflegeheim muss man ja sowieso.

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2. September um 18:41

>>>Sterbehilfe bei uns in DE ist ja... anderes Thema, aber ich fürchte, da bewegt sich nie etwas<<<

Doch, doch, geht sehr langsam vorwärts, aber wird

Erst dieses Jahr wurde doch der 217 StGB vom BVerfG gekippt. Und vor zwei Jahren hat das Gericht geurteilt, dass Menschen das Recht auf Überlassung todbringender Medikamente haben.
 

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2. September um 20:05
In Antwort auf aiske_20908860

>>>Sterbehilfe bei uns in DE ist ja... anderes Thema, aber ich fürchte, da bewegt sich nie etwas<<<

Doch, doch, geht sehr langsam vorwärts, aber wird

Erst dieses Jahr wurde doch der 217 StGB vom BVerfG gekippt. Und vor zwei Jahren hat das Gericht geurteilt, dass Menschen das Recht auf Überlassung todbringender Medikamente haben.
 

jaaaaaaaaaaaaaaa... hast Du auch verfolgt, was danach passiert ist!?!?!
Es gibt das Recht auf die Überlassung der todbringenden Medikamente. Stimmt. Und eine Behörde, die das entscheidet. Und die unumstößliche Anweisung des Ministers hat, das NIEMALS frei zu geben.
Hatte die Konsequenz, dass da Menschen, die naturgemäß nicht gerade in der besten Phase ihres Lebens waren, Unmengen an Zeit, Geld und Kraft in die Beschaffung und Einsendung unendlicher Mengen diverester Papiere, Unterlagen, Atteste, Gutachten und was nicht alles gesteckt haben - die Gutachten zahlt die Kasse ja natürlich NICHT - meterweise Aktenschränke gefüllt haben, danach auf Herausgabe geklagt haben, auch Recht bekommen haben, auch mehrfach... allein: die Medikamente nicht. Weil die Behörde einfach IMMER bis zur "biologischen Lösung" verschleppt.

Hätten sie einfach dem hinterletzten Bahnhofsdealer sein gestrecktes Rattengift in reichlicher Menge abgekauft und von dem Rest der Kohle eine riesen Party geschmissen, hätten sie mehr davon gehabt als mit diesem "Recht".

Habe ich Ende letztes Jahr eine Reportage gesehen und mich danach im Netz mal umgeguckt... das ist ... außerhalb jeder Beschreibung, was da abgeht. Dieses Jahr noch nicht wieder verfolgt, aber da wird sich nichts geändert haben.

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2. September um 20:09
In Antwort auf ozeanologe

Also soviel ich weiß, gibt es keine Beschränkungen bei der Sterbehilfe in den Niederlanden. Man darf das jederzeit selbst entscheiden.

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Aktive-Sterbehilfe-auch-bei-Demenzkranken-zulaessig-408798.html

Das Leben ist in den Niederlanden nicht so viel teurer als in Deutschland, mal abgesehen vom Essen gehen in Restaurants. Die Frage ist, ob man Pflegegeld, auf das man als demenzkranker Mensch ja auf jeden Fall Anspruch hat, auch mit Wohnsitz im Ausland bekommt. Falls ja, wäre es ja egal, welches Pflegeheim das Geld dann nimmt. Ins Pflegeheim muss man ja sowieso.

ich bezweifle auch, dass ich mir das Leben in DE im Rentenalter leisten kann... Ich denke da eher daran, weiter regelmässig Geld auf die Seite zu legen, darauf hoffen, dass die nächste Immobilienblase platzt und dann vielleicht Portugal oder Bulgarien oder... 

Und Pflegeheim... nein, so lange warte ich nicht. Egal wie es läuft.

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