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Umwelt und so

8. April um 7:03

Hallo, ich weiß nicht ob es hier der Richtige Ort ist aber  ich schreibs einfach mal.

Gestern, auf dem Weg zum Einkaufen, ist mir ein Mann begegnet der mich ein wenig belustigt, und gleichzeitig zum nachdenken gebracht hat.
Es ging darum, dass dieser Mann  ganz offensichtlich ein sogenannter " Öko " war. Alle seine Sachen sahen nach Öko aus. Auch seine Schuhe waren das, was man sich unter Ökolatschen vorstellt. Dieser Mann ging nun, mit einer Jutetasche in der einen Hand vor mir über die Straße.
Und was trug er in der anderen Hand ?
Einen Kaffeebecher " to go " , mit Strohalm.
Diese Plastikdinger die mit ihrem Plastikdeckel und dem Plastikstrohhalm einen großen Anteil an der weltweiten Plastikverseuchung haben.
Ich musste, wie gesagt, ein bisschen darüber lachen, und doch hat es mich auch nachdenklich gemacht, wie weit sich dieses Plastik in unserem Leben schon ausgebreitet hat.
In vielen Fällen ist es so selbstverständlich geworden,  das man sich schon gar keine Gedanken mehr darum macht, wo es her kommt oder wo es am Ende landen wird.

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8. April um 16:20

Die TE hat das doch ganz anders gemeint. Ich glaube nicht das sie das so kauft. Aber das gibts nun mal wirklich, das solches Obst in Plastik verpackt ist. Ebenso bei manchen gemüsesorten.Völlig unnötig, wenn du mich fragst.
Beinahe so unnötig wie dein Posting gerade. 

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8. April um 8:47
In Antwort auf einweibsbild

Hallo, ich weiß nicht ob es hier der Richtige Ort ist aber  ich schreibs einfach mal.

Gestern, auf dem Weg zum Einkaufen, ist mir ein Mann begegnet der mich ein wenig belustigt, und gleichzeitig zum nachdenken gebracht hat.
Es ging darum, dass dieser Mann  ganz offensichtlich ein sogenannter " Öko " war. Alle seine Sachen sahen nach Öko aus. Auch seine Schuhe waren das, was man sich unter Ökolatschen vorstellt. Dieser Mann ging nun, mit einer Jutetasche in der einen Hand vor mir über die Straße.
Und was trug er in der anderen Hand ?
Einen Kaffeebecher " to go " , mit Strohalm.
Diese Plastikdinger die mit ihrem Plastikdeckel und dem Plastikstrohhalm einen großen Anteil an der weltweiten Plastikverseuchung haben.
Ich musste, wie gesagt, ein bisschen darüber lachen, und doch hat es mich auch nachdenklich gemacht, wie weit sich dieses Plastik in unserem Leben schon ausgebreitet hat.
In vielen Fällen ist es so selbstverständlich geworden,  das man sich schon gar keine Gedanken mehr darum macht, wo es her kommt oder wo es am Ende landen wird.

Naja in dem Moment sieht man ja nur eine Momentaufnahme, wenn er ansonsten jemand ist, der sehr bewusst konsumiert, sowohl auf Inhaltsstoffe und Verpackung achtet und er dann ab und zu mal ein Coffe to go sich gönnt ist das in Ordnung.

Ähnlich wie wenn man jemanden mit extremen Übergewicht bei McDonald's sieht. Wer weiss denn schon, ob derjenige nicht gerade seit Wochen Diät hält und sich nun mal was gönnt?!


Das Problem sind auch nicht die Plastikdeckel der Becher. Sie sind auch nur Teil des grossen Ganzen. Mittlerweile wird ja Einfach alles in Plastikverpackungen gesteckt. Hab mich da letztens erst mit meiner Mama drüber unterhalten. Früher ist man noch zum Metzger gegangen, oder an die Fleischtheke im Supermarkt, hat sich ein paar Scheiben Wurst gekauft, bisschen Fleisch. Das wurde dann in diesem beschichteten Papier eingewickelt und gut ist. Mit Käse genauso. Heute sind die Regale voll mit massenweise Plastikverpackungen. Muss doch nicht sein. Schlimm auch diese ganzen PET Flaschen. Warum konnte man nicht einfach diese richtigen Mehrwegflaschen und Glasflaschen beibehalten? 

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8. April um 8:59
In Antwort auf kapuzze

Naja in dem Moment sieht man ja nur eine Momentaufnahme, wenn er ansonsten jemand ist, der sehr bewusst konsumiert, sowohl auf Inhaltsstoffe und Verpackung achtet und er dann ab und zu mal ein Coffe to go sich gönnt ist das in Ordnung.

Ähnlich wie wenn man jemanden mit extremen Übergewicht bei McDonald's sieht. Wer weiss denn schon, ob derjenige nicht gerade seit Wochen Diät hält und sich nun mal was gönnt?!


Das Problem sind auch nicht die Plastikdeckel der Becher. Sie sind auch nur Teil des grossen Ganzen. Mittlerweile wird ja Einfach alles in Plastikverpackungen gesteckt. Hab mich da letztens erst mit meiner Mama drüber unterhalten. Früher ist man noch zum Metzger gegangen, oder an die Fleischtheke im Supermarkt, hat sich ein paar Scheiben Wurst gekauft, bisschen Fleisch. Das wurde dann in diesem beschichteten Papier eingewickelt und gut ist. Mit Käse genauso. Heute sind die Regale voll mit massenweise Plastikverpackungen. Muss doch nicht sein. Schlimm auch diese ganzen PET Flaschen. Warum konnte man nicht einfach diese richtigen Mehrwegflaschen und Glasflaschen beibehalten? 

Was ich nicht verstehe ist, warum man Obst oder Gemüse mit einer bestimmten Schale noch in Plastik stecken muss. Äpfel? In Plastik. Bananen? In Plastik. Salatgurken? In Plastik. Da gehts dann doch entschieden zu weit.
Bei dem anderen hast du natürlich recht. Es war eine Momentaufnahme. Aber eben diese hat mich wieder einmal darüber nachdenken lassen, wie leichtsinnig und fahrlässig wir doch mit unserer Umwelt umgehen.

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8. April um 9:42
In Antwort auf einweibsbild

Hallo, ich weiß nicht ob es hier der Richtige Ort ist aber  ich schreibs einfach mal.

Gestern, auf dem Weg zum Einkaufen, ist mir ein Mann begegnet der mich ein wenig belustigt, und gleichzeitig zum nachdenken gebracht hat.
Es ging darum, dass dieser Mann  ganz offensichtlich ein sogenannter " Öko " war. Alle seine Sachen sahen nach Öko aus. Auch seine Schuhe waren das, was man sich unter Ökolatschen vorstellt. Dieser Mann ging nun, mit einer Jutetasche in der einen Hand vor mir über die Straße.
Und was trug er in der anderen Hand ?
Einen Kaffeebecher " to go " , mit Strohalm.
Diese Plastikdinger die mit ihrem Plastikdeckel und dem Plastikstrohhalm einen großen Anteil an der weltweiten Plastikverseuchung haben.
Ich musste, wie gesagt, ein bisschen darüber lachen, und doch hat es mich auch nachdenklich gemacht, wie weit sich dieses Plastik in unserem Leben schon ausgebreitet hat.
In vielen Fällen ist es so selbstverständlich geworden,  das man sich schon gar keine Gedanken mehr darum macht, wo es her kommt oder wo es am Ende landen wird.

Ein wahrer Öko wäre barfuß gegangen 

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8. April um 9:47
In Antwort auf einweibsbild

Was ich nicht verstehe ist, warum man Obst oder Gemüse mit einer bestimmten Schale noch in Plastik stecken muss. Äpfel? In Plastik. Bananen? In Plastik. Salatgurken? In Plastik. Da gehts dann doch entschieden zu weit.
Bei dem anderen hast du natürlich recht. Es war eine Momentaufnahme. Aber eben diese hat mich wieder einmal darüber nachdenken lassen, wie leichtsinnig und fahrlässig wir doch mit unserer Umwelt umgehen.

Das mit den Gurken und so verstehe ich auch nicht. Die äußere Schale schützt doch den Inhalt. Bananen werden doch meistens lose verkauft ? In Plastik sieht man das immer nur, wenn die vorab verwogen werden. Ich tue Bananen auch nicht in einen extra Obstbeutel. Ich finde, die Schale ist Schutz genug.

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8. April um 9:52
In Antwort auf daphne0105

Ein wahrer Öko wäre barfuß gegangen 

Allerdings. Aber bei dem Split auf den Wegen sind Schuhe doch ne bessere Wahl.

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8. April um 9:53

Aber ich war letztens erst bei Lidl und war überrascht wieviel ich lose kaufen konnte. Bananen waren lose, Zucchini, Fenchel, Gurken und Melanzani auch, nur die Tomaten musste ich im Netz kaufen, find ich ja schon 1000 mal besser als Plastikschale. Die losen Sachen tu ich immer ohne Plastikbeutel in den Einkaufswagen, so konnte ich dieses mal fast 100% Plastikfrei Obst und Gemüse kaufen, ich fand das echt toll, ich finde es wird immer besser.

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8. April um 16:20

Die TE hat das doch ganz anders gemeint. Ich glaube nicht das sie das so kauft. Aber das gibts nun mal wirklich, das solches Obst in Plastik verpackt ist. Ebenso bei manchen gemüsesorten.Völlig unnötig, wenn du mich fragst.
Beinahe so unnötig wie dein Posting gerade. 

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23. April um 18:39
In Antwort auf einweibsbild

Hallo, ich weiß nicht ob es hier der Richtige Ort ist aber  ich schreibs einfach mal.

Gestern, auf dem Weg zum Einkaufen, ist mir ein Mann begegnet der mich ein wenig belustigt, und gleichzeitig zum nachdenken gebracht hat.
Es ging darum, dass dieser Mann  ganz offensichtlich ein sogenannter " Öko " war. Alle seine Sachen sahen nach Öko aus. Auch seine Schuhe waren das, was man sich unter Ökolatschen vorstellt. Dieser Mann ging nun, mit einer Jutetasche in der einen Hand vor mir über die Straße.
Und was trug er in der anderen Hand ?
Einen Kaffeebecher " to go " , mit Strohalm.
Diese Plastikdinger die mit ihrem Plastikdeckel und dem Plastikstrohhalm einen großen Anteil an der weltweiten Plastikverseuchung haben.
Ich musste, wie gesagt, ein bisschen darüber lachen, und doch hat es mich auch nachdenklich gemacht, wie weit sich dieses Plastik in unserem Leben schon ausgebreitet hat.
In vielen Fällen ist es so selbstverständlich geworden,  das man sich schon gar keine Gedanken mehr darum macht, wo es her kommt oder wo es am Ende landen wird.

Ja, es ist leider so, dass Plastikmüll überall ist. Man kann seinen eigenen wiederbenutzbaren ToGo Becher nehmen, aber hat man den immer dabei? Wenn ich sonst sehr ölkologisch lebe, dann ist ein Becher beim Kiosk nicht das Problem.
Problematisch finde ich, dass man sich an diese großen Müllmengen schon gewöhnt hat. Die Tatsache, den Müll zu trennen, ist dann auch ehr so eine Gewissensdebatte, im Grunde ist es egal. Auch Plastikmüll wird teilweise verbrannt, weil das Plastik keine ausreichende Qualität für Wiederverwertung hat.
Der Anteil der Einwegpfandflaschen ist sehr stark gestiegen,... obwohl jeder weiß, dass Mehrweg umweltschonender ist. Da erwische ich mich auch oft bei. Dass ich mir einfach in meinem Alltag zu selten Gedanken mache. Dass es einfach sehr bequem ist, den Kopf abzuschalten und die Schuldigen für Probleme unserer Zeit in der Politik und in der Wirtschaft zu suchen. (Die mit Sicherheit auch ihren Teil dazu beitragen)

Wenn man die Menschen fragt, sagen fast alle, dass es ihnen nicht egal ist, was mit der Umwelt und dem Planeten passiert. Guckt man sich das Vehalten der Personen an, hat man nicht den Eindruck. Oft halt auch aus Mangel an Alternativen. Wenn ich Lust auf einen Kaffee habe und unterwegs bin, ... gibt es die Öko-Alternative nicht.

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23. April um 23:37

Wenn man wirklich will, dann kann man schon einiges tun!

Getränke - einfach die in Glasflaschen kaufen ... da darf es dann halt nicht das vom Discounter sein ... das "Markenwasser" gibt es meist auch in Glaslfaschen und die Zahl derer, die das kaufen ist nicht klein.

Coffee to go - momentan sind diese mehr oder minder bunten wiederverwendbaren Becher aus Bambus in, die es mit allerlei Mustern und Motiven gibt, je nach Lust und Laune, die kann man hier in allen Kaffees füllen lassen und manche bieten sogar selbst welche an.
Jüngts wurde in unserer Stadt überlegt diesem Müllproblem mit einer Art Pfandsystem auf wiederverwendbare Becher zu begegnen. Teils wurden von einigen in Kooperation schon Recyclingbecher eingeführt.

Nahrungsmittel in Plastik - dauernd wird einem das Plastik förmlich aufgedrängt und selbst Wurst und Käse sind in Plastik verpackt. Einfach drauf verzichten! ... Gemüse und Obst bekommt man meist auch lose und Käse und Wurst kann man auch in der Theke statt in der Packung kaufen!

Zeitgleich sollte man sich aber auch fragen, wieviel Wasser beispielsweise für das Gemüse und Fleisch drauf geht, das man isst. Schlagt das mal nach, da werden vielen die Augen geöffnet. Im Endeffekt macht es da oft auch mal keinen Unterschied, ob man Vegetarier/Veganer oder Fleischfresser ist, die Ökobilanz (Wasser, CO2, Dünger, etc.) ist am Ende oft mies.
Und sich vorrausschauend und umweltbewusst zu ernähren und zu leben hat nix mit Öko sein zu tun. Die meisten Leute sind nur zu faul, um wirklich was zu tun und handeln immer erst, wenn es zu spät ist.
Das hat oft auch mit der Sparsamkeit zu tun. Unsere Nachbarn kaufen fast alles beim Discounter und da sind die meisten Sachen in Plastik verpackt - die haben fast doppelt so viele Plastiktüten in der Mülltonne.

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24. April um 8:48
In Antwort auf jonas1989

Ja, es ist leider so, dass Plastikmüll überall ist. Man kann seinen eigenen wiederbenutzbaren ToGo Becher nehmen, aber hat man den immer dabei? Wenn ich sonst sehr ölkologisch lebe, dann ist ein Becher beim Kiosk nicht das Problem.
Problematisch finde ich, dass man sich an diese großen Müllmengen schon gewöhnt hat. Die Tatsache, den Müll zu trennen, ist dann auch ehr so eine Gewissensdebatte, im Grunde ist es egal. Auch Plastikmüll wird teilweise verbrannt, weil das Plastik keine ausreichende Qualität für Wiederverwertung hat.
Der Anteil der Einwegpfandflaschen ist sehr stark gestiegen,... obwohl jeder weiß, dass Mehrweg umweltschonender ist. Da erwische ich mich auch oft bei. Dass ich mir einfach in meinem Alltag zu selten Gedanken mache. Dass es einfach sehr bequem ist, den Kopf abzuschalten und die Schuldigen für Probleme unserer Zeit in der Politik und in der Wirtschaft zu suchen. (Die mit Sicherheit auch ihren Teil dazu beitragen)

Wenn man die Menschen fragt, sagen fast alle, dass es ihnen nicht egal ist, was mit der Umwelt und dem Planeten passiert. Guckt man sich das Vehalten der Personen an, hat man nicht den Eindruck. Oft halt auch aus Mangel an Alternativen. Wenn ich Lust auf einen Kaffee habe und unterwegs bin, ... gibt es die Öko-Alternative nicht.

Dein letzter Absatz ist ganz genau das was ich meinte. Keinem, den man anspricht oder fragt, ist die Umwelt egal. Alle wissen  wo es brennt und wo die meisten oder größten Verschmutzer am Werk sind. Jeder weiß quasi was und wie man dagegen steuern könnte. Doch genau wie du es schreibst, guckt man sich dann die Verhaltensweisen der Leute an, merkt man von diesem Wissen oder den Äußerungen um den Umweltschutz nicht mehr allzuviel. Und das liegt hauptsächlich an einem Mangel an Alternativen. Zu oft ist es einfacher und billiger sich Umweltschädlich zu verhalten. Alles alternative, alles ökologisch bessere ist umständlicher und meist auch um einiges teurer.
Darauf haben nicht zuletzt Wirtschaft und Politik einen großen Einfluss.

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24. April um 9:31
In Antwort auf einweibsbild

Dein letzter Absatz ist ganz genau das was ich meinte. Keinem, den man anspricht oder fragt, ist die Umwelt egal. Alle wissen  wo es brennt und wo die meisten oder größten Verschmutzer am Werk sind. Jeder weiß quasi was und wie man dagegen steuern könnte. Doch genau wie du es schreibst, guckt man sich dann die Verhaltensweisen der Leute an, merkt man von diesem Wissen oder den Äußerungen um den Umweltschutz nicht mehr allzuviel. Und das liegt hauptsächlich an einem Mangel an Alternativen. Zu oft ist es einfacher und billiger sich Umweltschädlich zu verhalten. Alles alternative, alles ökologisch bessere ist umständlicher und meist auch um einiges teurer.
Darauf haben nicht zuletzt Wirtschaft und Politik einen großen Einfluss.

Naja, an Alternativen mangelt es ja eigentlich nicht. Man muss sich selbst eben nur engagieren. Und auf Dauer sind viele Alternativen sogar günstiger. 

 

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