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Türkische junge Frau braucht hilfe

4. April 2012 um 13:41

Hallo ihr lieben .

Ich habe da ein anliegen und weiß nicht so recht wie ich jetzt helfen soll.

Meine Freundin hat eine Türkische Arbeitskollegin .
Diese wohnt noch bei den Eltern.
Ihr Geld muss sie abgeben und sie bekommt nur ein Taschengeld, außerdem wird sie ständig geschlagen .
Sie wurde letzte Woche so doll vom Vatewr verprügelt das sie wohl eine kleine Notop hinter sich bringen musste.
Der Arzt wollte sie darauf hin krank schreiben und sie sagte dem aber das sie Urlaub hätte und nicht krank geschrieben werden müsste,und ist dann halt heimlich zur Arbeit gegangen weil sie meint lieber mit schmerzen zur abreit als zu Hause in der Hölle.
Sie darf leider nicht ausziehen , und einfach abhauen kann sie auch nicht weil sie angst hat das sie gefunden und umgebracht wird.
Meine Freundin ist total fertig weil sie helfen würde und wir wissen aber nicht wie .
Es kann ja nicht sein das hier in Deutschland nichts zum schutz türkischer Frauen gibt.
Hat jemand eine idee was sie tun kann ,wer weiß was noch alles passiert.

Danke erstmal Melanie

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7. April 2012 um 11:16

Danke
Danke für die ganzen Antworten , ich werde es weiterleiten ,vieleicht ließt sie es sich ja auch durch

lg

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11. April 2012 um 19:55

Hmm. hört sich etwas unglaubwürdig an
Aber wenn das wahr ist was du erzählst und das nicht nur Propaganda ist dann kannst du Ihr nicht besonders viel helfen.
Außer vieleicht mit dem Vater reden aber das kann auch in die Hose gehen je nachdem wie der drauf ist.
Aber da er sie ja misshandelt wird soll sie zur Polizei, ihn anzeigen und ausziehen. Ggf. noch Name ändern usw. Andere Möglichkeiten seh ich leider nicht.
Ich hoffe Allah hilft ihr.
Liegt es vieleicht daran dass sie zu freizügig ist und keine gute Muslima mehr darstellt?
Dann kann ich den Zorn von dem Vater etwas nachvollziehen aber gleich zusammenschlagen halte ich für etwas überzogen. Er hätte sie vieleicht besser erziehen sollen und jetzt mit liebe alles beibringen...

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30. April 2012 um 11:27
In Antwort auf said_11867160

Hmm. hört sich etwas unglaubwürdig an
Aber wenn das wahr ist was du erzählst und das nicht nur Propaganda ist dann kannst du Ihr nicht besonders viel helfen.
Außer vieleicht mit dem Vater reden aber das kann auch in die Hose gehen je nachdem wie der drauf ist.
Aber da er sie ja misshandelt wird soll sie zur Polizei, ihn anzeigen und ausziehen. Ggf. noch Name ändern usw. Andere Möglichkeiten seh ich leider nicht.
Ich hoffe Allah hilft ihr.
Liegt es vieleicht daran dass sie zu freizügig ist und keine gute Muslima mehr darstellt?
Dann kann ich den Zorn von dem Vater etwas nachvollziehen aber gleich zusammenschlagen halte ich für etwas überzogen. Er hätte sie vieleicht besser erziehen sollen und jetzt mit liebe alles beibringen...

Wie bitte?
unglaubwürdig? propaganda? hast du sie noch alle zusammen? willst du damit sagen alle menschen die nicht muslimisch sind verdienen es geschlagen zu werden?oder eher gesagt alle frauen die nicht deinem weltbild entsprechen? pfui du solltest dich was schämen so etwas wiederwärtiges du bist doch nicht mehr ganz dicht. kein wesen verdient es geschlagen zu werden nicht mal eine ... da sieht man mal wie rassistisch der koran ist... von wegen friedlich.. pfui teufel

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1. Mai 2012 um 13:42


Es ist traurig und leider gibt es solche Fälle mehr als genug.
Das einzige was deine Freundin machen kann, ist für sie da zu sein und ihr Mut zuzusprechen aus der Familie auszubrechen. Es ist ein schwerer und auch gefährlicher Schritt, aber zu Hause ist sie ja auch nicht sicher. Bestimmt möchte sie auch raus aus der Situation, aber ihr fehlt es an Mut und Kraft auszubrechen. Beides braucht sie, denn es wird anfangs nicht leicht.
Eine türkische Freundin hat es zu Hause ebenfalls nicht ausgehalten, da ihr alles verboten wurde. Sie konnte nicht nach Lust und Laune raus gehen und Abends durfte sie auch nie etwas machen. Das verdiente Geld wurde ihr weggenommen und ihre Brüder wurden wie Prinzen behandelt. Sie hat sich an ein Frauenhaus gewandt und sie wurde in eine andere Stadt gebracht, wo sie ihre Familie nicht finden kann. Sie wurde in eine kleine Stadt gebracht, das einem Dorf glich. Sie kannte dort niemanden und musste von neu beginnen. Neue Freunde neue Arbeit, neue Umgebung........anfangs ist es nicht leicht aber es lohnt sich aufjeden Fall.

Kommentare wie "Sie will es nicht anders" oder "Pech gehabt", kann man sich wirklich sparen. Als Außenstehende kann man immer leicht Sprüche klopfen und Tips geben. In der Realität ist es aber nicht so leicht umzusetzen.

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6. Mai 2012 um 22:49

Ich kann dich lesen
allerdings sehe ich viele Posts hier nicht mehr, auch in anderen Foren hier, bekomm immer nachricht, dass geantwortet wurde, aber gofem hängt irgendwie

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7. Mai 2012 um 1:29

Mein verstand ist mein Leitfaden
dazu brauch ich kein Buch, was mir vorschreiben will, was und wie ich zu leben habe

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7. Mai 2012 um 18:12

Danke
geht nu wieder
in anderen Foren und Seiten hatte ich keine Probleme, nur hier

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8. Mai 2012 um 0:03

Was soll das denn heissen?
ich habe keine Angst vor Sterben und Tod. Es ist noch niemand von den Toten zurück gekommen.

ich kann mit Glauben allgemein nichts mehr anfangen, jeder Glaube, Sekte oder Religion sagt, sie sei die einzig Wahre, das stört mich, dieser Absolutheitsanspruch

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13. November 2012 um 16:51

Hey
braucch deine freundin immeer noch hilfe

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1. April 2013 um 22:16
In Antwort auf antichristin99

Was soll das denn heissen?
ich habe keine Angst vor Sterben und Tod. Es ist noch niemand von den Toten zurück gekommen.

ich kann mit Glauben allgemein nichts mehr anfangen, jeder Glaube, Sekte oder Religion sagt, sie sei die einzig Wahre, das stört mich, dieser Absolutheitsanspruch

Http://www.jw.org/de/publikationen/...
Welche Hoffnung gibt es für geliebte Verstorbene?

"Meinst du, ein toter Mensch wird wieder leben? fragte Hiob schon vor langer Zeit (Hiob 14:14, Lutherbibel). Vielleicht haben auch Sie sich das schon gefragt. Wie würden Sie reagieren, wenn Sie erfahren würden, daß eine Wiedervereinigung mit geliebten Menschen, die gestorben sind, möglich ist, und zwar hier auf der Erde unter den besten Voraussetzungen?

Die Bibel enthält folgende Verheißung: "Deine Toten werden leben. sie werden aufstehen. Sie sagt ferner: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen (Jesaja 26:19; Psalm 37:29).

Damit man diesen Verheißungen wirklich Glauben schenken kann, müssen einige grundlegende Fragen beantwortet werden: Warum stirbt der Mensch? Wo sind die Toten? Wieso können wir sicher sein, daß sie wieder leben werden?
Der Tod und was geschieht, wenn wir sterben

Die Bibel zeigt deutlich, daß es ursprünglich nicht Gottes Wille war, daß die Menschen sterben sollten. Er erschuf Adam und Eva, das erste Menschenpaar, setzte sie in ein irdisches Paradies, Eden genannt, und gebot ihnen, Kinder zu haben und ihre paradiesische Wohnstätte über die ganze Erde auszudehnen. Sie sollten nur sterben, wenn sie seinen Anweisungen nicht gehorchten (1. ... 1:28; 2:15-17).

Da Adam und Eva Gottes Güte nicht schätzten, wurden sie ungehorsam und mußten die angekündigte Strafe bezahlen. Zum Erdboden wirst du zurückkehren, sagte Gott zu Adam, "denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren (1. ... 3:19). Vor seiner Erschaffung existierte Adam nicht; er war Staub. Wegen seines Ungehorsams oder seiner Sünde wurde er dazu verurteilt, zum Staub zurückzukehren, das heißt zu einem Zustand der Nichtexistenz.

Der Tod ist somit das Ende des Lebens. Die Bibel zieht folgenden Vergleich: "Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben (Römer 6:23). Sie zeigt, daß der Tod ein Zustand ist, bei dem das Bewußtsein völlig ausgeschaltet ist: "Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt (Prediger 9:5). Wenn jemand stirbt, tritt gemäß der Bibel folgendes ein: "Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich (Psalm 146:3, 4).

Warum müssen wir aber alle sterben, wenn doch nur Adam und Eva jenes Gebot übertraten? Weil wir alle erst geboren wurden, nachdem Adam ungehorsam geworden war, und wir deshalb alle die Sünde und den Tod von ihm ererbt haben. Die Bibel erklärt, daß "durch e i n e n Menschen [Adam] die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat (Römer 5:12; Hiob 14:4).

Doch nun könnte jemand fragen: "Hat aber nicht jeder Mensch eine unsterbliche Seele, die den Tod überlebt? Manche vertreten zwar diese Meinung und behaupten sogar, der Tod sei die Pforte zu einem anderen Leben. Diese Ansicht stammt jedoch nicht aus der Bibel. Gottes Wort lehrt vielmehr, daß wir eine Seele sind, ja daß wir selbst mit all unseren physischen und geistigen Fähigkeiten in Wirklichkeit die Seele sind (1. ... 2:7; Jeremia 2:34; Sprüche 2:10). Auch heißt es darin: "Die Seele, die sündigt sie selbst wird sterben (Hesekiel 18:4). Es gibt keine Stelle in der Bibel, die besagt, daß der Mensch eine unsterbliche Seele hat, die den Tod des Körpers überlebt.
Wie Menschen wieder lebendig werden können

Nachdem Sünde und Tod in die Welt eingedrungen waren, enthüllte Gott seinen Vorsatz, die Toten durch eine Auferstehung wieder lebendig zu machen. Deshalb heißt es in der Bibel: "Abraham rechnete damit, daß Gott imstande sei, ihn [seinen Sohn Isaak] sogar von den Toten aufzuerwecken (Hebräer 11:17-19). Abrahams Vertrauen war nicht unangebracht, denn die Bibel sagt über den Allmächtigen: "Er ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden, denn für ihn leben sie alle (Lukas 20:37, 38).

Ja, Gott, der Allmächtige, hat nicht nur die Macht, sondern auch den Wunsch, Personen, die er für würdig hält, aufzuerwecken. Jesus Christus selbst sagte: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden (Johannes 5:28, 29; Apostelgeschichte 24:15).

Kurz nach dieser Äußerung begegnete Jesus einem Trauerzug, der aus der israelitischen Stadt Nain kam. Der verstorbene junge Mann war der einzige Sohn einer Witwe gewesen. Als Jesus ihren großen Kummer sah, wurde er von Mitleid bewegt. Sich an den Toten wendend, gebot er: "Junger Mann, ich sage dir: Steh auf! Der Mann setzte sich auf, und Jesus gab ihn seiner Mutter (Lukas 7:11-17).

Wie bei dieser Witwe, so löste Jesu Besuch auch im Haus des Jairus, eines Vorstehers der jüdischen Synagoge, große Freude aus. Jairus 12jährige Tochter war gestorben. Als Jesus aber in das Haus kam, ging er zu dem toten Kind und sagte: "Mädchen, steh auf! Und das Mädchen stand auf (Lukas 8:40-56).

Später starb Jesu Freund Lazarus. Als Jesus den Wohnort des Lazarus erreichte, war dieser bereits vier Tage tot. Obwohl tief betrübt, sagte seine Schwester Martha doch hoffnungsvoll: "Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag. Jesus begab sich aber zum Grab, befahl, den Stein zu beseitigen, und rief: "Lazarus, komm heraus! Und Lazarus kam heraus (Johannes 11:11-44).

Man denke nun einmal über folgendes nach: In welchem Zustand befand sich Lazarus während der vier Tage, in denen er tot war? Lazarus sagte nichts davon, daß er in einem himmlischen Reich der Seligen oder in einer Hölle, an einem Ort der Qual, gewesen sei, was er bestimmt getan hätte, wenn dies der Fall gewesen wäre. Nein, Lazarus war tot, er war in einem Zustand, bei dem sein Bewußtsein völlig ausgeschaltet war, und er wäre in diesem Zustand geblieben bis zur "Auferstehung am letzten Tag, wenn Jesus ihn nicht wieder lebendig gemacht hätte.

Zugegeben, diese Wunder Jesu waren nur von vorübergehendem Nutzen, denn die Personen, die er auferweckte, starben wieder. Er bewies dadurch aber schon vor 1 900 Jahren, daß die Toten durch Gottes Macht tatsächlich wieder leben können. Durch seine Wunder zeigte er in kleinem Umfang, was unter dem Königreich Gottes auf der Erde geschehen wird.
Wenn ein geliebter Mensch stirbt

Trotz der Hoffnung auf eine Auferstehung kann ein Todesfall großen Kummer bereiten. Abraham glaubte, daß seine Frau wieder leben würde, dennoch lesen wir: "Abraham ging hinein, um Klage um Sara zu halten und sie zu beweinen (1. ... 23:2). Und wie erging es Jesus? Als er erfuhr, daß Lazarus gestorben war, "seufzte er im Geist und wurde beunruhigt, und kurz danach "brach [er] in Tränen aus (Johannes 11:33, 35). Zu weinen, wenn jemand, den man geliebt hat, stirbt, ist also kein Zeichen von Schwäche.

Der Tod eines Kindes ist für die Mutter besonders hart. Die Bibel spricht vom bitteren Schmerz, den eine Mutter empfinden kann (2. Könige 4:27). Natürlich ist es auch für den Vater schwer, ein Kind durch den Tod zu verlieren. "O daß ich, ja ich, statt deiner gestorben wäre, klagte König David nach dem Tod seines Sohnes Absalom (2. Samuel 18:33).

Wer jedoch fest davon überzeugt ist, daß die Toten auferstehen werden, wird nicht untröstlich sein. Er wird, wie die Bibel sagt, nicht betrübt sein wie auch die übrigen, die keine Hoffnung haben (1. Thessalonicher 4:13). Er wird sich statt dessen Gott im Gebet nahen, von dem in der Bibel gesagt wird: "Er selbst wird dich stützen (Psalm 55:22).

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1. April 2013 um 22:18
In Antwort auf antichristin99

Was soll das denn heissen?
ich habe keine Angst vor Sterben und Tod. Es ist noch niemand von den Toten zurück gekommen.

ich kann mit Glauben allgemein nichts mehr anfangen, jeder Glaube, Sekte oder Religion sagt, sie sei die einzig Wahre, das stört mich, dieser Absolutheitsanspruch

Ich habe keine Angst vor Sterben und Tod
Welche Hoffnung gibt es für geliebte Verstorbene?

http://www.jw.org/de/publikationen/buecher/Welche-Hoffnung-gibt-es-f%C3%BCr-geliebte-Verstorbene/1101987030/


"Meinst du, ein toter Mensch wird wieder leben? fragte Hiob schon vor langer Zeit (Hiob 14:14, Lutherbibel). Vielleicht haben auch Sie sich das schon gefragt. Wie würden Sie reagieren, wenn Sie erfahren würden, daß eine Wiedervereinigung mit geliebten Menschen, die gestorben sind, möglich ist, und zwar hier auf der Erde unter den besten Voraussetzungen?

Die Bibel enthält folgende Verheißung: "Deine Toten werden leben. sie werden aufstehen. Sie sagt ferner: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen (Jesaja 26:19; Psalm 37:29).

Damit man diesen Verheißungen wirklich Glauben schenken kann, müssen einige grundlegende Fragen beantwortet werden: Warum stirbt der Mensch? Wo sind die Toten? Wieso können wir sicher sein, daß sie wieder leben werden?
Der Tod und was geschieht, wenn wir sterben

Die Bibel zeigt deutlich, daß es ursprünglich nicht Gottes Wille war, daß die Menschen sterben sollten. Er erschuf Adam und Eva, das erste Menschenpaar, setzte sie in ein irdisches Paradies, Eden genannt, und gebot ihnen, Kinder zu haben und ihre paradiesische Wohnstätte über die ganze Erde auszudehnen. Sie sollten nur sterben, wenn sie seinen Anweisungen nicht gehorchten (1. ... 1:28; 2:15-17).

Da Adam und Eva Gottes Güte nicht schätzten, wurden sie ungehorsam und mußten die angekündigte Strafe bezahlen. Zum Erdboden wirst du zurückkehren, sagte Gott zu Adam, "denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren (1. ... 3:19). Vor seiner Erschaffung existierte Adam nicht; er war Staub. Wegen seines Ungehorsams oder seiner Sünde wurde er dazu verurteilt, zum Staub zurückzukehren, das heißt zu einem Zustand der Nichtexistenz.

Der Tod ist somit das Ende des Lebens. Die Bibel zieht folgenden Vergleich: "Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod, die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben (Römer 6:23). Sie zeigt, daß der Tod ein Zustand ist, bei dem das Bewußtsein völlig ausgeschaltet ist: "Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt (Prediger 9:5). Wenn jemand stirbt, tritt gemäß der Bibel folgendes ein: "Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich (Psalm 146:3, 4).

Warum müssen wir aber alle sterben, wenn doch nur Adam und Eva jenes Gebot übertraten? Weil wir alle erst geboren wurden, nachdem Adam ungehorsam geworden war, und wir deshalb alle die Sünde und den Tod von ihm ererbt haben. Die Bibel erklärt, daß "durch e i n e n Menschen [Adam] die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat (Römer 5:12; Hiob 14:4).

Doch nun könnte jemand fragen: "Hat aber nicht jeder Mensch eine unsterbliche Seele, die den Tod überlebt? Manche vertreten zwar diese Meinung und behaupten sogar, der Tod sei die Pforte zu einem anderen Leben. Diese Ansicht stammt jedoch nicht aus der Bibel. Gottes Wort lehrt vielmehr, daß wir eine Seele sind, ja daß wir selbst mit all unseren physischen und geistigen Fähigkeiten in Wirklichkeit die Seele sind (1. ... 2:7; Jeremia 2:34; Sprüche 2:10). Auch heißt es darin: "Die Seele, die sündigt sie selbst wird sterben (Hesekiel 18:4). Es gibt keine Stelle in der Bibel, die besagt, daß der Mensch eine unsterbliche Seele hat, die den Tod des Körpers überlebt.
Wie Menschen wieder lebendig werden können

Nachdem Sünde und Tod in die Welt eingedrungen waren, enthüllte Gott seinen Vorsatz, die Toten durch eine Auferstehung wieder lebendig zu machen. Deshalb heißt es in der Bibel: "Abraham rechnete damit, daß Gott imstande sei, ihn [seinen Sohn Isaak] sogar von den Toten aufzuerwecken (Hebräer 11:17-19). Abrahams Vertrauen war nicht unangebracht, denn die Bibel sagt über den Allmächtigen: "Er ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden, denn für ihn leben sie alle (Lukas 20:37, 38).

Ja, Gott, der Allmächtige, hat nicht nur die Macht, sondern auch den Wunsch, Personen, die er für würdig hält, aufzuerwecken. Jesus Christus selbst sagte: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden (Johannes 5:28, 29; Apostelgeschichte 24:15).

Kurz nach dieser Äußerung begegnete Jesus einem Trauerzug, der aus der israelitischen Stadt Nain kam. Der verstorbene junge Mann war der einzige Sohn einer Witwe gewesen. Als Jesus ihren großen Kummer sah, wurde er von Mitleid bewegt. Sich an den Toten wendend, gebot er: "Junger Mann, ich sage dir: Steh auf! Der Mann setzte sich auf, und Jesus gab ihn seiner Mutter (Lukas 7:11-17).

Wie bei dieser Witwe, so löste Jesu Besuch auch im Haus des Jairus, eines Vorstehers der jüdischen Synagoge, große Freude aus. Jairus 12jährige Tochter war gestorben. Als Jesus aber in das Haus kam, ging er zu dem toten Kind und sagte: "Mädchen, steh auf! Und das Mädchen stand auf (Lukas 8:40-56).

Später starb Jesu Freund Lazarus. Als Jesus den Wohnort des Lazarus erreichte, war dieser bereits vier Tage tot. Obwohl tief betrübt, sagte seine Schwester Martha doch hoffnungsvoll: "Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag. Jesus begab sich aber zum Grab, befahl, den Stein zu beseitigen, und rief: "Lazarus, komm heraus! Und Lazarus kam heraus (Johannes 11:11-44).

Man denke nun einmal über folgendes nach: In welchem Zustand befand sich Lazarus während der vier Tage, in denen er tot war? Lazarus sagte nichts davon, daß er in einem himmlischen Reich der Seligen oder in einer Hölle, an einem Ort der Qual, gewesen sei, was er bestimmt getan hätte, wenn dies der Fall gewesen wäre. Nein, Lazarus war tot, er war in einem Zustand, bei dem sein Bewußtsein völlig ausgeschaltet war, und er wäre in diesem Zustand geblieben bis zur "Auferstehung am letzten Tag, wenn Jesus ihn nicht wieder lebendig gemacht hätte.

Zugegeben, diese Wunder Jesu waren nur von vorübergehendem Nutzen, denn die Personen, die er auferweckte, starben wieder. Er bewies dadurch aber schon vor 1 900 Jahren, daß die Toten durch Gottes Macht tatsächlich wieder leben können. Durch seine Wunder zeigte er in kleinem Umfang, was unter dem Königreich Gottes auf der Erde geschehen wird.
Wenn ein geliebter Mensch stirbt

Trotz der Hoffnung auf eine Auferstehung kann ein Todesfall großen Kummer bereiten. Abraham glaubte, daß seine Frau wieder leben würde, dennoch lesen wir: "Abraham ging hinein, um Klage um Sara zu halten und sie zu beweinen (1. ... 23:2). Und wie erging es Jesus? Als er erfuhr, daß Lazarus gestorben war, "seufzte er im Geist und wurde beunruhigt, und kurz danach "brach [er] in Tränen aus (Johannes 11:33, 35). Zu weinen, wenn jemand, den man geliebt hat, stirbt, ist also kein Zeichen von Schwäche.

Der Tod eines Kindes ist für die Mutter besonders hart. Die Bibel spricht vom bitteren Schmerz, den eine Mutter empfinden kann (2. Könige 4:27). Natürlich ist es auch für den Vater schwer, ein Kind durch den Tod zu verlieren. "O daß ich, ja ich, statt deiner gestorben wäre, klagte König David nach dem Tod seines Sohnes Absalom (2. Samuel 18:33).

Wer jedoch fest davon überzeugt ist, daß die Toten auferstehen werden, wird nicht untröstlich sein. Er wird, wie die Bibel sagt, nicht betrübt sein wie auch die übrigen, die keine Hoffnung haben (1. Thessalonicher 4:13). Er wird sich statt dessen Gott im Gebet nahen, von dem in der Bibel gesagt wird: "Er selbst wird dich stützen (Psalm 55:22).

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10. April 2013 um 7:31

Römchen
stell dich nicht über andere christen und geh davon aus , daß deine bibelinterpretation das wort gottes ist ...

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