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Total überfordert im neuen Job

22. Januar um 19:11 Letzte Antwort: 24. Februar um 18:03

Hallo ihr Lieben!  Nach meinem BWL-Studium habe ich nun meinen ersten wirklichen Job, davor waren es eher Ferialjobs oder Praktika. Ich arbeite seit 2 Wochen in einem Büro am Empfang und bin total überfordert. Die Aufgaben (oder generell die verschiedenen Programme) sind sehr schwer zu verstehen und leider werde ich einfach nicht richtig eingeschult. 

Das hätte eig in den letzten zwei Wochen passieren sollen, nur war das nicht so. Jetzt werden ständig von mir Sachen verlangt, die ich noch nicht richtig kann & wenn ich um Hilfe frage werde ich eher belächelt. 

Mich verletzt das sehr, weil ich ein emotionaler Mensch bin. Meine Vorgesetzte hat auch einmal gesagt, dass ich hier reinen Luxus habe, weil sie sich die ganzen Aufgaben selbst beibringen musste... (was schon sehr unlogisch ist, weil die Ausführungen für jmd, der die Programme nicht kennt, nicht einmal nachvollziehbar sein können)

.Es gibt auch einen Lehrling & immer wieder wird betont, dass dieser mehr Zeit hat als ich (naja ist schon klar...), aber ganz ohne intensive Einschulung werde ich das ganze System nie begreifen können.Auf jeden Fall werde ich bald alleine am Empfang sitzen und fühle mich einfach sehr sehr unwohl.

Es nervt mich so, dass sich niemand ein paar Tage mit mir hinsetzt und mir alles in Ruhe beibringt..... ich bin mir nicht sicher, ob ich einfach nur guten Zuspruch brauche oder wirklich so stark darunter leide :'( - wenn jemand etwas ähnliches erlebt hat würde ich mich über eure Erfahrungen freuen... wie lang habt ihr denn gebraucht, bis ihr euch vollständig ausgekannt habt? 

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22. Januar um 19:47

Am Empfang? Das ist in einem Büro der einfachste Job. Was für ein Programm musst du denn lernen? 

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22. Januar um 19:48

Ich selbst habe das noch nicht so erlebt. Aber ich habe schon viele neue Mitarbeiter angeleitet. 

Was mir dabei am Anfang im Betrieb immer wieder aufgefallen ist und was für viel Verwirrung gesorgt hat was, dass es so chaotisch stattgefunden hat und es keinen Plan gab. 

Ich habe dann ein System erarbeitet, in dem alle zu erlernenden Aufgaben aufgelistet waren und eine kurze Beschreibung des Vorgehens. 

Während der Einarbeitungszeit hat dann der neue Mitarbeiter jede dieser ihm gezeigten Aufgaben unterschrieben und der Mitarbeiter der angeleitet hat auch. 

So hatte man eine Übersicht was den neuen Mitarbeitern schon gezeigt wurde. Die neuen Mitarbeiter konnten im Zweifel auch nochmal kurz auf die Beschreibung der Vorgehensweise schauen. 

Ich würde mit der Situation ganz offen umgehen. Wenn deine Anleitung sagt sie musste sich das alles alleine beibringen würde ich antworten, "das war sicher nicht einfach, möchten sie, dass ich es auch so schwer habe?"

Es ist übrigens sehr kindisch von deiner Anleitung dich so zu behandeln. Wenn die Einarbeitung bei ihr schlecht war, dann ist das ein Grund das zu verbessern und nicht es dir genauso schwer zu machen. 

Ich wäre ganz ehrlich und würde mich deutlich bemerkbar machen. Wen man etwas von dir verlangt, das dir noch jemand gezeigt hat dann sag genau das. "Das wurde mir noch nie gezeigt. Wie soll ich Aufgaben übernehmen, wenn ich nicht eingearbeitet werde?"

Dass ein Azubi mehr Zeit und Einarbeitung braucht ist auch Unsinn. Wenn ihr beide die Aufgaben nicht kennt und nicht gezeigt bekommt, dann brauchst du die gleiche Anleitung wie die/der Azubi. 

Lass dich nicht entmutigen. Verlange, dass man dir die Sachen zeigt. Das wird schon. 

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22. Januar um 19:51
In Antwort auf muc-089

Am Empfang? Das ist in einem Büro der einfachste Job. Was für ein Programm musst du denn lernen? 

Ich bin am Empfang + Büroarbeit
 

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22. Januar um 20:58
In Antwort auf melli_99

Ich bin am Empfang + Büroarbeit
 

Was für ein Programm musst du denn lernen? Was verwirrt dich? 

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22. Januar um 21:08
In Antwort auf muc-089

Was für ein Programm musst du denn lernen? Was verwirrt dich? 

Was tut das jetzt zur sache? ich übertreib schon nicht, keine sorge 

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22. Januar um 21:10
In Antwort auf tahnee_12117418

Ich selbst habe das noch nicht so erlebt. Aber ich habe schon viele neue Mitarbeiter angeleitet. 

Was mir dabei am Anfang im Betrieb immer wieder aufgefallen ist und was für viel Verwirrung gesorgt hat was, dass es so chaotisch stattgefunden hat und es keinen Plan gab. 

Ich habe dann ein System erarbeitet, in dem alle zu erlernenden Aufgaben aufgelistet waren und eine kurze Beschreibung des Vorgehens. 

Während der Einarbeitungszeit hat dann der neue Mitarbeiter jede dieser ihm gezeigten Aufgaben unterschrieben und der Mitarbeiter der angeleitet hat auch. 

So hatte man eine Übersicht was den neuen Mitarbeitern schon gezeigt wurde. Die neuen Mitarbeiter konnten im Zweifel auch nochmal kurz auf die Beschreibung der Vorgehensweise schauen. 

Ich würde mit der Situation ganz offen umgehen. Wenn deine Anleitung sagt sie musste sich das alles alleine beibringen würde ich antworten, "das war sicher nicht einfach, möchten sie, dass ich es auch so schwer habe?"

Es ist übrigens sehr kindisch von deiner Anleitung dich so zu behandeln. Wenn die Einarbeitung bei ihr schlecht war, dann ist das ein Grund das zu verbessern und nicht es dir genauso schwer zu machen. 

Ich wäre ganz ehrlich und würde mich deutlich bemerkbar machen. Wen man etwas von dir verlangt, das dir noch jemand gezeigt hat dann sag genau das. "Das wurde mir noch nie gezeigt. Wie soll ich Aufgaben übernehmen, wenn ich nicht eingearbeitet werde?"

Dass ein Azubi mehr Zeit und Einarbeitung braucht ist auch Unsinn. Wenn ihr beide die Aufgaben nicht kennt und nicht gezeigt bekommt, dann brauchst du die gleiche Anleitung wie die/der Azubi. 

Lass dich nicht entmutigen. Verlange, dass man dir die Sachen zeigt. Das wird schon. 

Dankeschön, dass du mir eine so lange Nachricht geschrieben hast - das bedeutet mir wirklich viel.

Ich denke, wenn es so weiter geht muss ich es wirklich einmal ansprechen.. nur leider fällt mir sowas schwer. Zwischendurch werde ich es nun auf jeden Fall öfters erwähnen - du hast mir da gerade echt Mut gemacht! 

gute nacht! 

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22. Januar um 23:12
In Antwort auf melli_99

Was tut das jetzt zur sache? ich übertreib schon nicht, keine sorge 

Doch es tut schon was zur Sache denn du schreibst Ja es sind so vieke Programme und du blickst nicht durch. Wir wollen wir doch helfen. 

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23. Januar um 15:51

Hi melli,

jetzt bin ich auch endlich Forenmitglied und kann dir mal antworten =) Also ich habe in meinem Job die Erfahrung gemacht, dass man Probleme immer ansprechen sollte! Da MUSS man einfach über seinen Schatten springen.

Bei mir war es selbstverständlich, dass ich Dinge einfach anspreche. Das waren meine Vorgesetzen aber anscheinden gar nicht so gewohnt. Die haben nämlich erstmal ein bisschen verdutzt und schnippisch reagiert, als ich was kritisiert hab.

Ich muss aber sagen, dass ich mir auch genau dadurch schon nach kurzer Zeit einen großen Respekt 'erarbeitet' habe und ich dann erstens (verglichen mit anderen Kollegen) viel respektvoller behandelt und zweitens dann auch sehr häufig nach meiner Meinung gefragt wurde.

Es ist nur wichtig, dass man zwar klar seine Meinung sagt, aber dabei immer ruhig und sachlich bleibt. Man darf nie zickig oder bockig werden und muss immer auch erstmal verstehen, warum der andere so redet/handelt etc.

Ich wünsch dir viel Glück!

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23. Januar um 18:31
In Antwort auf melli_99

Hallo ihr Lieben!  Nach meinem BWL-Studium habe ich nun meinen ersten wirklichen Job, davor waren es eher Ferialjobs oder Praktika. Ich arbeite seit 2 Wochen in einem Büro am Empfang und bin total überfordert. Die Aufgaben (oder generell die verschiedenen Programme) sind sehr schwer zu verstehen und leider werde ich einfach nicht richtig eingeschult. 

Das hätte eig in den letzten zwei Wochen passieren sollen, nur war das nicht so. Jetzt werden ständig von mir Sachen verlangt, die ich noch nicht richtig kann & wenn ich um Hilfe frage werde ich eher belächelt. 

Mich verletzt das sehr, weil ich ein emotionaler Mensch bin. Meine Vorgesetzte hat auch einmal gesagt, dass ich hier reinen Luxus habe, weil sie sich die ganzen Aufgaben selbst beibringen musste... (was schon sehr unlogisch ist, weil die Ausführungen für jmd, der die Programme nicht kennt, nicht einmal nachvollziehbar sein können)

.Es gibt auch einen Lehrling & immer wieder wird betont, dass dieser mehr Zeit hat als ich (naja ist schon klar...), aber ganz ohne intensive Einschulung werde ich das ganze System nie begreifen können.Auf jeden Fall werde ich bald alleine am Empfang sitzen und fühle mich einfach sehr sehr unwohl.

Es nervt mich so, dass sich niemand ein paar Tage mit mir hinsetzt und mir alles in Ruhe beibringt..... ich bin mir nicht sicher, ob ich einfach nur guten Zuspruch brauche oder wirklich so stark darunter leide :'( - wenn jemand etwas ähnliches erlebt hat würde ich mich über eure Erfahrungen freuen... wie lang habt ihr denn gebraucht, bis ihr euch vollständig ausgekannt habt? 

wieso machst du den Mund nicht auf?

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2. Februar um 14:23

@">melli_99

Gibt´s schon was neues von deinem Job? Hast du die Probleme angesprochen?

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7. Februar um 11:22
In Antwort auf melli_99

Hallo ihr Lieben!  Nach meinem BWL-Studium habe ich nun meinen ersten wirklichen Job, davor waren es eher Ferialjobs oder Praktika. Ich arbeite seit 2 Wochen in einem Büro am Empfang und bin total überfordert. Die Aufgaben (oder generell die verschiedenen Programme) sind sehr schwer zu verstehen und leider werde ich einfach nicht richtig eingeschult. 

Das hätte eig in den letzten zwei Wochen passieren sollen, nur war das nicht so. Jetzt werden ständig von mir Sachen verlangt, die ich noch nicht richtig kann & wenn ich um Hilfe frage werde ich eher belächelt. 

Mich verletzt das sehr, weil ich ein emotionaler Mensch bin. Meine Vorgesetzte hat auch einmal gesagt, dass ich hier reinen Luxus habe, weil sie sich die ganzen Aufgaben selbst beibringen musste... (was schon sehr unlogisch ist, weil die Ausführungen für jmd, der die Programme nicht kennt, nicht einmal nachvollziehbar sein können)

.Es gibt auch einen Lehrling & immer wieder wird betont, dass dieser mehr Zeit hat als ich (naja ist schon klar...), aber ganz ohne intensive Einschulung werde ich das ganze System nie begreifen können.Auf jeden Fall werde ich bald alleine am Empfang sitzen und fühle mich einfach sehr sehr unwohl.

Es nervt mich so, dass sich niemand ein paar Tage mit mir hinsetzt und mir alles in Ruhe beibringt..... ich bin mir nicht sicher, ob ich einfach nur guten Zuspruch brauche oder wirklich so stark darunter leide :'( - wenn jemand etwas ähnliches erlebt hat würde ich mich über eure Erfahrungen freuen... wie lang habt ihr denn gebraucht, bis ihr euch vollständig ausgekannt habt? 

Ist doch normal, daß man nicht innerhalb von zwei Wochen alles verstehen kann.
Gibt es keinen Betriebsrat, der dir helfen kann?

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24. Februar um 18:03

Unterschätzt die vielfältigen Aufgaben am Empfang nicht.

Auch ich sitze am Empfang und weiß mancher Tage nicht, wo ich anfangen soll, da es zu viel zu tun gibt.

Vorteil bei mir war: ich hatte einen Einarbeitungsplan der regelmäßig abgeglichen wurde.
Auch wenn ich nach 1 Monat quasi ins kalte Wasser geschmissen wurde (krankheitbedingt war ich dann allein) hat das schon geholfen.

Trau dich auf jeden Fall und sprich die Sachen immer wieder an. 
Und wenn dir von der direkten Kollegin nicht geholfen wird - an den nächsthöheren Vorgesetzten oder an die Personalabteilung wenden.

Du schaffst das. Kopf hoch

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