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Todesstrafe in Deutschland.....

7. März 2009 um 11:36

ich möchte mal von euch wissen.....was ihr über das thema Todesstrafe so denkt......

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7. März 2009 um 11:53


huhuu schlange

dieses thema ist natürlich hart umstritten und ich bin auch froh das es in deutschland keine ts gibt

denn wir die gesellschaft wir das volk stehen doch für das leben und das sollten wir auch so beibehalten

allerdings finde ich unser strafsystem zu lückenhaft davonmal ab sollte in bestimmten fällen anders bestraft werden also überdachter und vorallem LÄNGER bzw KÜRZER

dazu ein blöder vergleich : bankraub 9 jahre / mord 2 jahre danach offener vollzug mit regelmässigen thrapiestunden
solch unverständliche strafmaße muss doch mal realisiert und anders zu strafe ausgesetzt werden ...

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8. März 2009 um 12:48
In Antwort auf luckysrike


huhuu schlange

dieses thema ist natürlich hart umstritten und ich bin auch froh das es in deutschland keine ts gibt

denn wir die gesellschaft wir das volk stehen doch für das leben und das sollten wir auch so beibehalten

allerdings finde ich unser strafsystem zu lückenhaft davonmal ab sollte in bestimmten fällen anders bestraft werden also überdachter und vorallem LÄNGER bzw KÜRZER

dazu ein blöder vergleich : bankraub 9 jahre / mord 2 jahre danach offener vollzug mit regelmässigen thrapiestunden
solch unverständliche strafmaße muss doch mal realisiert und anders zu strafe ausgesetzt werden ...

Da hast du wohl recht
"solch unverständliche strafmaße muss doch mal realisiert und anders zu strafe ausgesetzt werden ..."

Dem kann man nur zustimmen. Und vor allem müßte die Justiz alle Leute, egal welcher Herkunft oder Religion gleich behandeln. So wie es jetzt ist, erhalten die Einheimischen sehr schnell hohe Geldstrafen, dagegen die mit einer gewissen religiösen "Migrationshintergrund" werden sehr milde behandelt, bekommen zumeist nur Bewährung. Solche Ausreden dürften gar nicht ernstgenommen werden, dass der Täter keine Geburtsurkunde vorzeigt, und sein Anwalt behauptet, er ist minderjährig, als ist er minderjährig, weil man das Gegenteil nicht beweisen kann. Solche Dinge sind ein Todesstoß gegen unsere traditionelle Justiz.

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10. März 2009 um 0:13
In Antwort auf luckysrike


huhuu schlange

dieses thema ist natürlich hart umstritten und ich bin auch froh das es in deutschland keine ts gibt

denn wir die gesellschaft wir das volk stehen doch für das leben und das sollten wir auch so beibehalten

allerdings finde ich unser strafsystem zu lückenhaft davonmal ab sollte in bestimmten fällen anders bestraft werden also überdachter und vorallem LÄNGER bzw KÜRZER

dazu ein blöder vergleich : bankraub 9 jahre / mord 2 jahre danach offener vollzug mit regelmässigen thrapiestunden
solch unverständliche strafmaße muss doch mal realisiert und anders zu strafe ausgesetzt werden ...

Hmm ok ABER
Was ist mit den Vergewaltigern die Kinder umbringen und Vergewaltigen?! Und dann nach ein paar jahren wieder auf freihem fuß sind so wie der jüngste fall zeit (sorry weiß nicht mehr wo genau der her kam)

Also gerade ich als Mutter frage mich da ob es nicht doch sinnvoll wäre wenn es die Todestrafe gäbe. Das thema macht mir echt zu schaffen vor allem weil es immer wieder vor kommt und diese Männer irgent wann meinem kind vieleicht über den weg laufen können weil sie sich im knast "gut" verhalten haben.

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10. März 2009 um 10:18

Todesstrafe
Hier kann man getrennter Meinung sein, manche dafür, manche dagegen. Seine Meinung muss jeder für sich selbst ausmachen. Sicerh kommt man sehr leicht auf die Meinung: Kindermörder und Kindervergewaltiger, Terroristen usw. gehören an den Strick, ich denke auch so. Aber: Findet man sie - und wir haben Gott sei Dank nicht oder noch nicht , wie auch immer - ist es doch hier bei uns die Ausnahme, wenn einer wirklich ein Leben lang weggesperrt wird. Die bei einer Verurteilung ausgesprochene "Sicherheitsverwahrung" ist doch eher die Ausnahme. Die Ausnahme müsste aber sein, wenn sie mal nicht ausgesprochen würde. Es wird in unserem Rechtssystem eindeutig zu leicht gemacht Ausreden zu finden. "Schwere Kindheit" , "gestörte Beziehungen zu dem sozialen Umfeld" usw. Die jahrgänge 35 - 35 hatten alle zusammen eine schwere Kindheit und sind keine Generation von perversen Mördern geworden. Wenn es bei uns Lebenslang gibt dürfte auch keiner vorher rauskommen, schon gar nicht nach maximal 15 Jahren und günstiger Sozialprpgnose und wenn noch einer auf "Fromm" gemacht wird.
Joschka

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10. März 2009 um 10:20

Noch was
In dem deutschen Rechtssystem wird allzu oft Verständnis für die Täter gesucht, hier habe ich den Eindruck, dass das Verständnis für die Opfer hinten ansteht.

Joschka

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25. März 2009 um 0:10

Sofort Einführen
die soll wieder eingeführt werden... damit unsere kinder und kindes kinder wieder sicher auf die strasse gehn können....
ich will mich ausserdem auch wieder in diesem land sicher fühlen

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26. März 2009 um 13:29
In Antwort auf berfin22

Hmm ok ABER
Was ist mit den Vergewaltigern die Kinder umbringen und Vergewaltigen?! Und dann nach ein paar jahren wieder auf freihem fuß sind so wie der jüngste fall zeit (sorry weiß nicht mehr wo genau der her kam)

Also gerade ich als Mutter frage mich da ob es nicht doch sinnvoll wäre wenn es die Todestrafe gäbe. Das thema macht mir echt zu schaffen vor allem weil es immer wieder vor kommt und diese Männer irgent wann meinem kind vieleicht über den weg laufen können weil sie sich im knast "gut" verhalten haben.

Ich
bin auch mama und habe wirklich sehr sehr grosse angst um meine kinder, alleine schon der blick in eine zeitung macht mich ja schon kirre bevor ich sie aufschlage, denn immer öfter werden fälle mit kindermord abgebildet und notiert, ... es ist ja auch schon so weit gekommen das wir eltern unsere kinder einsperren müssen damit die mörder frei herum laufen.... daher bin ich zwar nicht für die todesstrafe aber für ein lebenslänglich wenn ein mensch seine tat abgrundtief geplant und begangen hat... denn da hilft bei solch menschen auch keine therapie mehr sondern nur noch das fernhalten unserer gesellschaft. das ist meine meinung...

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26. März 2009 um 13:31
In Antwort auf einneueruser

Da hast du wohl recht
"solch unverständliche strafmaße muss doch mal realisiert und anders zu strafe ausgesetzt werden ..."

Dem kann man nur zustimmen. Und vor allem müßte die Justiz alle Leute, egal welcher Herkunft oder Religion gleich behandeln. So wie es jetzt ist, erhalten die Einheimischen sehr schnell hohe Geldstrafen, dagegen die mit einer gewissen religiösen "Migrationshintergrund" werden sehr milde behandelt, bekommen zumeist nur Bewährung. Solche Ausreden dürften gar nicht ernstgenommen werden, dass der Täter keine Geburtsurkunde vorzeigt, und sein Anwalt behauptet, er ist minderjährig, als ist er minderjährig, weil man das Gegenteil nicht beweisen kann. Solche Dinge sind ein Todesstoß gegen unsere traditionelle Justiz.

Das stimmt
alle wollen wir gleich behandelt werden jeder will von jedem akzeptiert werden... daher sollte man auch mensch zu mensch strafen und nicht nach irgendwelchen traditionen der verschiedenen mentalitäten

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26. März 2009 um 13:33
In Antwort auf coreystone

Sofort Einführen
die soll wieder eingeführt werden... damit unsere kinder und kindes kinder wieder sicher auf die strasse gehn können....
ich will mich ausserdem auch wieder in diesem land sicher fühlen

Auf gar keinen fall einführen
lieber auf lebenslang setzen dann fühle ich mich auch sicher

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26. März 2009 um 13:40
In Antwort auf joschka3

Noch was
In dem deutschen Rechtssystem wird allzu oft Verständnis für die Täter gesucht, hier habe ich den Eindruck, dass das Verständnis für die Opfer hinten ansteht.

Joschka

Genau
das gefühl habe ich auch oft, das die opfer mehr abgefertigt werden als das man sich um sie kümmert, aber da kann ich mir jetzt genau so gar kein urteil gross leisten habe keine erfahrungen mit opfern oder hinterbliebenen im gegensatz zum täter, da der ja immer schön in der öffendlichkeit behandelt wird, sage ich jetzt mal so.... ...

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5. April 2009 um 23:48

Wäre auch dafür.
Soweit ich weiss ist in Land Hessen die Todesstrafe im Gesetz verankert, da aber das Bundesgesetz das Landesgesetz bricht hebt sich das auf.

Hoffe mal das ich es noch in richtiger Erinnrung habe Ansonsten bitte gerne korrigieren oder einfach eine
PN schreiben.

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6. April 2009 um 7:41

Bin dafür!
Also ich möcht Euch sagen, ich war ein absoluter Gegner der Todesstrafe. Ich hab viele Briefe, im Namen für amnasty international, geschrieben, in viele Länder. Doch das hat sich grundsätzlich geändert. Hängt mit den vielen grausamen Straftaten, wie Mord, Sexualdelikte, Kindesmissbrauch zusammen.
Eine Strafe soll für den Täter auch die Möglichkeit bieten sich zu ändern und neu zu beginnen. Doch was, wenn der / die Täter sich gar nicht ändern wollen? Oder was ist mit Wiederholungstätern?
Muss der Staat, ist die Gesellschaft dazu verpflichtet, über viele Jahre hinweg, für abertausende Euro, die Täter sicher unterzuringen?
Ich glaube nicht. Und jeder potentielle Täter soll sich über die Konsequenzen seines Handelns von vorn herrein bewusst sein. Auch, dass es die Todesstrafe bedeuten kann. Nur - solche Praxis, wie in den USA, wo die Todesstrafe ja fast schon zur Ausnahme gehört, die rechtlich einwandfrei verhängt wurde, das darf es in Deutschland nicht geben! Sie muss die ansolute Ausnahme bleiben und darf nur angewandt werden, bei Tätern, die einwandfrei und sicher überführt, ihre Tat nachgewiesen, wurde, oder bei Widerholungstätern. Und, das Verhalten des Täters nach der Tat, muss unbedingt viel mehr in die Festlegung des Strafmaß mit einbezogen werden! Aber, wenn kein Einsehen des Unrechts, kein Unrechtsbewusstsein, zu erkennen ist, dann auf alle Fälle!

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19. April 2009 um 15:16
In Antwort auf mondschein2004

Bin dafür!
Also ich möcht Euch sagen, ich war ein absoluter Gegner der Todesstrafe. Ich hab viele Briefe, im Namen für amnasty international, geschrieben, in viele Länder. Doch das hat sich grundsätzlich geändert. Hängt mit den vielen grausamen Straftaten, wie Mord, Sexualdelikte, Kindesmissbrauch zusammen.
Eine Strafe soll für den Täter auch die Möglichkeit bieten sich zu ändern und neu zu beginnen. Doch was, wenn der / die Täter sich gar nicht ändern wollen? Oder was ist mit Wiederholungstätern?
Muss der Staat, ist die Gesellschaft dazu verpflichtet, über viele Jahre hinweg, für abertausende Euro, die Täter sicher unterzuringen?
Ich glaube nicht. Und jeder potentielle Täter soll sich über die Konsequenzen seines Handelns von vorn herrein bewusst sein. Auch, dass es die Todesstrafe bedeuten kann. Nur - solche Praxis, wie in den USA, wo die Todesstrafe ja fast schon zur Ausnahme gehört, die rechtlich einwandfrei verhängt wurde, das darf es in Deutschland nicht geben! Sie muss die ansolute Ausnahme bleiben und darf nur angewandt werden, bei Tätern, die einwandfrei und sicher überführt, ihre Tat nachgewiesen, wurde, oder bei Widerholungstätern. Und, das Verhalten des Täters nach der Tat, muss unbedingt viel mehr in die Festlegung des Strafmaß mit einbezogen werden! Aber, wenn kein Einsehen des Unrechts, kein Unrechtsbewusstsein, zu erkennen ist, dann auf alle Fälle!


Ich bin ganz klar für die Todesstrafe. Und ich denke das Problem bei denen die gegen die Todesstrafe sind ist ganz einfach das sie sich nicht in die Situation eines Menschen der von Vergewaltigung, Mord, Kindesmissbrauch etc betroffen ist, hineinversetzen kann. Ständig wird das Argument aufgegriffen es sei nicht ''human''.
Doch bedenkt.. war es ''human'' als Jemand deine Frau vergewaltigt? Dein Kind vergewaltigt? Missbraucht? Ermordet? Fühle diesen Schmerz und spreche dann nochmal von human. Man muss sich mehr reinversetzen und es nicht von außen betrachten. Es kann jedem passieren. Es kann schon morgen in deinem Familienkreis geschehen. Manchmal wird auch gesagt die Todesstrafe sei keine Strafe sondern eine Erlösung, doch der Tod beendet nichts und es wird ein Tag der absoluten Gerechtigkeit geben, indem die Strafe für die Täter niemals aufhören wird InshAllah. Und indem ihr diese Kinderschänder, Mörder, Vergewaltiger am Leben lässt, ihnen ein Bett, Essen, Heizung gewährt, was vom Volk bezahlt wird, beleidigt ihr die Betroffenen. Bezahlst du als Vater oder Mutter für den Mann der deine kleine Tochter vergewaltigt hat und getötet hat sein Leben? Macht dich der Gedanke das deine Nachbarn, Freunde, alle Steuerzahler diesen Menschen versorgen glücklich? Nein! Ihr bestraft die Betroffenen noch einmal. Wenn die DNA, wenn der Speichel, der Samen an der Leiche ist, ist es klar an wem das Blut klebt. Da gibt es keine Missverständnisse. Tötet diese Menschen und entfernt sie von dieser Welt, gebt sie in die Hände der Gerechtigkeit und schützt nicht ihr Leben. Jeder der dafür ist das Leben dieser Menschen zu finanzieren mit dem Geld der Betroffenen hat seine Hände mitblutig gemacht. Ich danke für die Aufmerksamkeit und hoffe euch wird das Herz geweitet InshAllah. Auf Wiedersehen.

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27. April 2009 um 1:18

Es kommen Leute nach Deutschland, die wissen, wovon sie reden
Wir haben hier ja gar keine Todesstrafe, haben also auch gar keine Erfahrungen, wie das wirklich ist und ob das alles so stimmt, wie wir uns das vorstellen.
Aber es kommen da Leute nach Deutschland, die das selbst erlebt haben: ein Mann, dessen Großmutter ermordet wurde, eine Frau, deren Sohn im Todestrakt sitzt und ein Mann, der unschuldig zum Tod verurteilt wurde und 10 Jahre im Gefängnis sass.
Ich werde mir das auf jeden Fall einmal ansehen. Schaut es Euch halt auch mal an, vielleicht kommen die ja auch in Eure Nähe: www.nicht-in-unserem-namen.de
Gruss, Maria

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30. April 2009 um 11:34
In Antwort auf luckysrike

Auf gar keinen fall einführen
lieber auf lebenslang setzen dann fühle ich mich auch sicher

Und wer trägt die ganzen Kosten???
Das wird doch alles unbezahlbar wenn die alle lebenslang sitzen, Playstation, Fehrnsehr, Billard, Kegeln, das ist alles vom Staat! Von mir! Eine RIIIIIIIIIESEN Lücke!

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18. Juli 2009 um 1:42
In Antwort auf mondschein2004

Bin dafür!
Also ich möcht Euch sagen, ich war ein absoluter Gegner der Todesstrafe. Ich hab viele Briefe, im Namen für amnasty international, geschrieben, in viele Länder. Doch das hat sich grundsätzlich geändert. Hängt mit den vielen grausamen Straftaten, wie Mord, Sexualdelikte, Kindesmissbrauch zusammen.
Eine Strafe soll für den Täter auch die Möglichkeit bieten sich zu ändern und neu zu beginnen. Doch was, wenn der / die Täter sich gar nicht ändern wollen? Oder was ist mit Wiederholungstätern?
Muss der Staat, ist die Gesellschaft dazu verpflichtet, über viele Jahre hinweg, für abertausende Euro, die Täter sicher unterzuringen?
Ich glaube nicht. Und jeder potentielle Täter soll sich über die Konsequenzen seines Handelns von vorn herrein bewusst sein. Auch, dass es die Todesstrafe bedeuten kann. Nur - solche Praxis, wie in den USA, wo die Todesstrafe ja fast schon zur Ausnahme gehört, die rechtlich einwandfrei verhängt wurde, das darf es in Deutschland nicht geben! Sie muss die ansolute Ausnahme bleiben und darf nur angewandt werden, bei Tätern, die einwandfrei und sicher überführt, ihre Tat nachgewiesen, wurde, oder bei Widerholungstätern. Und, das Verhalten des Täters nach der Tat, muss unbedingt viel mehr in die Festlegung des Strafmaß mit einbezogen werden! Aber, wenn kein Einsehen des Unrechts, kein Unrechtsbewusstsein, zu erkennen ist, dann auf alle Fälle!

Puh....starker Tobak....und das zur guten Nacht
Hallo, da muss ich noch mal was drauf sagen. Wer die Todesstrafe anordnet, auch wer sie durchführt, stellt sich mit den Tätern auf eine Stufe!!! Das ist Mord, nichts anderes. Es gibt nur Einen, der über Leben und Tod entscheidet - und das ist Gott! Den gibts nicht? Aber Hallo gibt es den. Leider sind einige seiner Schäfchen scheinbar mutiert - zu Mördern, das können wir nicht ergründen, warum. Ich habe damals die Nacht über mitverfolgt, wo in Texas die erste Frau hingerichtet wurde. Ich dachte hinterher: Ihr Mörder, ihr gnadenlosen Mörder! Die Frau hatte 20 Jahre davor im Drogenrausch ein Ehepaar erschlagen, ziemlich bestialisch, ABER: Sie hat sich die Jahre über im Knast gewandelt. Sie hat angefangen, an Gott zu glauben, hat bitter bereut, was sie getan hat und hat ihre Mitgefangenen getröstet. Sie hat lange Jahre nicht gewusst, wann man sie umbringen wird - ist DAS nicht schon Strafe genug.? Man lässt die Kandidaten schmoren, um sie dann zu töten. Warum nicht gleich? Mich hat das sehr befremdet, ja ich hatte Mitleid mit dieser Frau, ich hab geweint, als die Nachricht kam, man hat ihr die Giftspritze gegeben. Ich bin bedingunslos gegen die Todesstrafe! Es gibt Menschen, die wurden hingerichtet, obwohl sie es nicht waren, wie im Nachhinein über DNA rausgefunden wurde. WER will dafür die Verantwortung übernehmen? Außerdem, weiss ein jeder hier, zu was er vielleicht mal "mutieren" wird?
Schöne Grüße
Chrissie



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7. September 2009 um 13:29

Bin dagegen!
Ich bin gegen die Todesstrafe in Deutschland!
Nicht weil es die Täter nicht verdient hätten, es gibt schließlich viele abscheuliche Verbrechen, aber es wäre einfach gegen die Grundsätze unseres Rechtsstaates.
Deutschland ist ja weltweit sicher die Nr.1 oder zumindest sehr weit vorn in Sachen Liberalität, also kann man es aufgrund dessen gar nicht einführen...

Ich bin überzeugt davon, dass die lebenslange Strafe eine mindestens genau so wenn nicht sogar schlimmere Strafe ist.
Schließlich sitzt man hier in Deutschland mindestens 15 Jahre im Gefängniss oder noch mehr...
Bei einer Exekution dauert die Prozedur wenns hochkommt 10 Minuten und dann war es das.

Klar, bei so Sexualstraftäter, v.a. die Kinder missbrauchen und töten, stellt sich schon die Frage, soll man die nicht einfach hinrichten? Aber man tut diesen "Menschen" damit eher noch einen Gefallen, wenn man sie tötet.

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8. September 2009 um 11:23
In Antwort auf porsche993

Bin dagegen!
Ich bin gegen die Todesstrafe in Deutschland!
Nicht weil es die Täter nicht verdient hätten, es gibt schließlich viele abscheuliche Verbrechen, aber es wäre einfach gegen die Grundsätze unseres Rechtsstaates.
Deutschland ist ja weltweit sicher die Nr.1 oder zumindest sehr weit vorn in Sachen Liberalität, also kann man es aufgrund dessen gar nicht einführen...

Ich bin überzeugt davon, dass die lebenslange Strafe eine mindestens genau so wenn nicht sogar schlimmere Strafe ist.
Schließlich sitzt man hier in Deutschland mindestens 15 Jahre im Gefängniss oder noch mehr...
Bei einer Exekution dauert die Prozedur wenns hochkommt 10 Minuten und dann war es das.

Klar, bei so Sexualstraftäter, v.a. die Kinder missbrauchen und töten, stellt sich schon die Frage, soll man die nicht einfach hinrichten? Aber man tut diesen "Menschen" damit eher noch einen Gefallen, wenn man sie tötet.

WENN
es denn so wäre das man LEBENSLANG sitzt. Aber der Regelfall ist das Kinderschänder Bewährung bekommen oder bis zu 5 Jahre, da es NUR ein Vergehen ist..
WENN dann LEBENSLANG. Und selbst dann, sollen die Steuern von mir hinhalten das der Mörder/vergewaltiger meiner Tochter Wasser und Brot bekommt (Lecker Hausmanskost von Mutti)???????? Bestimmt nicht. Diese Menschen haben auf die Rechte und Gefühle der Kinder geschissen und darum scheise ich auch auf Sie.

TODESSTRAFE

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8. September 2009 um 23:25

Ganz böses Thema...
Wenn ich mir hier einige Antworten angucke, kommt bei mir das Gefühl auf, dass ich hier im NPD-Forum gelandet bin...guckt man sich deren Demos an, laufen da viele, viele "Menschen" mit dem Aufdruck "Todesstrafe für Kinderschänder". Klar sind diese Typen, die zu Kindesmissbrauch und mehr fähig sind, absolut verabscheuungswürdig und nicht zu tollerieren. Aber genau damit geht die NPD momentan mal wieder auf Wählerkampf.

Das ist der erste Punkt. Der Zweite wurde schon genannt. Man soll gleiches nicht mit gleichem vergelten. Aber nen Mörder hinzurichten ist doch das gleiche, was er vorher getan hat. Und dann wirds wie hier aufgeführt tatsächlich inhuman, wenn Menschen jahrelang auf ihre Hinrichtung "warten". Das allein ist schon inhuman und wird als bestialisch dargestellt, wenn Menschen ihre Opfer gefangen halten um sie später zu töten. Was berechtigt einen Staat dazu?
Und wenn dann, wie in den USA zuletzt häufiger, nachher rauskommt, dass die "Mörder" unschuldig waren? Bitte, werden die Zuständigen Richter und Staatsanwälte zur Rechenschaft gezogen? Und werden die Hinterbliebenen in irgendeiner Weise entschädigt oder rehabilitiert? Nee, da wird nichts getan...die Leben weiter mit der Schmach, die ihnen zu Unrecht angetan wurde. Und dem Verlust eines geliebten Menschen, den sie wohl nie für schuldig gehalten haben...

Aus den Gründen absolut dagegen! Aber ihr habt schon recht, es gibt Leute, die sollten wirklich ihr Leben lang im Knast versauern und nicht nach 15 Jahren raus dürfen. Wenn dann aus gesundheitsgründen und dann auch ab in die sicherheitsverwahrung

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28. September 2009 um 18:23


absolut gegen die todesstrafe!!!

.....fürchterlich, wenn menschen denken, dass "gerechtigkeit" eintritt, wenn sie den menschen umbringen.... dann sind sie meiner meinung nach kein stück besser.....

solche menschen brauchen hilfe! ... wer weiß, was denen mal passiert ist....klar ist mord fürchterlich... aber einfach umbringen?? tolle lösung....

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26. Oktober 2009 um 20:38


Um Gottes Willen, seit doch froh dass wir nicht in einem Land leben, in dem es so etwas wie die Todesstrafe noch gibt! Es gibt glücklicher Weise unsere Grundgesetzte. Wenn wir etwas so primäres ändern würden könnten wir den Rest auch auf den Müll klopfen - und dann wäre Deutschland kein sonderlich angenehmer Ort mehr!!!!

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3. Dezember 2009 um 8:29
In Antwort auf marial68

Es kommen Leute nach Deutschland, die wissen, wovon sie reden
Wir haben hier ja gar keine Todesstrafe, haben also auch gar keine Erfahrungen, wie das wirklich ist und ob das alles so stimmt, wie wir uns das vorstellen.
Aber es kommen da Leute nach Deutschland, die das selbst erlebt haben: ein Mann, dessen Großmutter ermordet wurde, eine Frau, deren Sohn im Todestrakt sitzt und ein Mann, der unschuldig zum Tod verurteilt wurde und 10 Jahre im Gefängnis sass.
Ich werde mir das auf jeden Fall einmal ansehen. Schaut es Euch halt auch mal an, vielleicht kommen die ja auch in Eure Nähe: www.nicht-in-unserem-namen.de
Gruss, Maria

Mal nebenbei für alle ahnungslosen,,,
wr haben in deutschland eine rechtlich korrekt dargelegte form der todesstrafe, sogar in der verfassung festgeschrieben!

das land hessen hat bis heute in seinr verfassung die todesstrafe mit drinnen, sie kann halt nur aus dem grunde nichtmehrangewandt werden, da das (übrgeordnete) grundgesetz es untersagt.

so, und nun fleißig weiterdiskutieren:

Im Übrigen: All die hirnverbrannten Spinner hier, die Pro-TS sind, sollten sih mal den FIlm "Das Leben des David Gale" anschauen und mal drüber nachdenken. Sollten sie dann immer noch der gleichen Meinung sein, wünsche ich jeden von ihnen, dass ihr nächster ANgehöriger und herzallerliebster Mensch und am besten sie selbst gleic noch hinterher der nächste David Gale werden Übroigens: DAS IST NE WAHRE GESCHICHTE!!!

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6. Dezember 2009 um 23:53
In Antwort auf pusteblume897


Um Gottes Willen, seit doch froh dass wir nicht in einem Land leben, in dem es so etwas wie die Todesstrafe noch gibt! Es gibt glücklicher Weise unsere Grundgesetzte. Wenn wir etwas so primäres ändern würden könnten wir den Rest auch auf den Müll klopfen - und dann wäre Deutschland kein sonderlich angenehmer Ort mehr!!!!

...
Ich weiss auch nciht so recht, eiegtnlcih wuar ich froh wenns keine Todesstrafe gibt denn ich denke auch an die Person die die Strafe ausfuuhren muss.

Auf die andere Seiten ibts verbrechen die einfach schrecklich und unmenschlich sind und in nem schön ausgestatteten Gefängnis zu leben ist nicht wirklich die Antwort drauf...

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4. Januar 2010 um 14:12

Todesstrafe in Deutschland
Die Todesstrafe wird von vielen abgelehnt.
Ich selbst bin aber absolut dafür.
Wer jemanden vorsätzlich Tötet hat meiner Meinung sein Lebensrecht
verwirkt. Für mich währe es eine Genugtuung zu wissen, dass z.B. der
Mörder eines Familienmitglieds seineTat mit dem Leben bezahlen müsste.
Ich würde es als unerträglich empfinden zu wissen das so jemand wieder
die Möglichkeit erhalten soll, normal in der Gesellschaft zu leben.

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24. April 2010 um 13:24


Ich halte absolut nichts davon. Die Rechtsprechung, ob hierzulande oder anderswo ist ohnehin ein schwieriges Thema.

Recht haben und Recht bekommen somit komplett unterschiedliche Dinge und daher ist es auch möglich, dass hier und da mal völlig unschuldige Personen zu Unrecht verurteilt werden. Was ist dann?

Zudem ist die Todesstrafe mit unserem Grundgesetz nicht zu vereinbaren, was auch sehr gut ist.

Würde die Todesstrafe in unserem Land wieder eingeführt werden, hätten wir hier wieder ganz andere Verhältnisse. Wer will das schon wirklich?

Ich glaube viele wissen gar nicht, was sie da eigentlich reden.

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26. April 2010 um 14:06

Einmal das
und abschreckende Wirkung ja auch zu vernachlässigen. Alles in allem absolut nicht erstrebenswert.

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26. April 2010 um 15:59

Bin für die Todesstrafe!
a) In Fällen von nachgewiesenem Volksverrat, also Landes- und Hochverrat.
b) Im nachgewiesenen Fall von Kinderschändung und Kindermord, was im Zeitalter der Genanalyse kein Problem darstellt - sofern man den für die Tat Infragekommenden gefaßt hat.

Wie sieht man hier den von vielen Frauenärzten praktizierten Kindermord durch Abtreibung?
Sollen diese unbestraft bleiben, denn Mord ist per definitionem, wenn unschuldiges menschliches Blut vergossen wird?

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26. April 2010 um 16:00

Ich
auch!

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26. April 2010 um 16:15
In Antwort auf freitag10

Puh....starker Tobak....und das zur guten Nacht
Hallo, da muss ich noch mal was drauf sagen. Wer die Todesstrafe anordnet, auch wer sie durchführt, stellt sich mit den Tätern auf eine Stufe!!! Das ist Mord, nichts anderes. Es gibt nur Einen, der über Leben und Tod entscheidet - und das ist Gott! Den gibts nicht? Aber Hallo gibt es den. Leider sind einige seiner Schäfchen scheinbar mutiert - zu Mördern, das können wir nicht ergründen, warum. Ich habe damals die Nacht über mitverfolgt, wo in Texas die erste Frau hingerichtet wurde. Ich dachte hinterher: Ihr Mörder, ihr gnadenlosen Mörder! Die Frau hatte 20 Jahre davor im Drogenrausch ein Ehepaar erschlagen, ziemlich bestialisch, ABER: Sie hat sich die Jahre über im Knast gewandelt. Sie hat angefangen, an Gott zu glauben, hat bitter bereut, was sie getan hat und hat ihre Mitgefangenen getröstet. Sie hat lange Jahre nicht gewusst, wann man sie umbringen wird - ist DAS nicht schon Strafe genug.? Man lässt die Kandidaten schmoren, um sie dann zu töten. Warum nicht gleich? Mich hat das sehr befremdet, ja ich hatte Mitleid mit dieser Frau, ich hab geweint, als die Nachricht kam, man hat ihr die Giftspritze gegeben. Ich bin bedingunslos gegen die Todesstrafe! Es gibt Menschen, die wurden hingerichtet, obwohl sie es nicht waren, wie im Nachhinein über DNA rausgefunden wurde. WER will dafür die Verantwortung übernehmen? Außerdem, weiss ein jeder hier, zu was er vielleicht mal "mutieren" wird?
Schöne Grüße
Chrissie



Na, dann läßt GOTT Deinen Worten nach also auch zu,
daß unschuldige Kinder bestialisch geschändet und ermordet werden!
Und die Eltern dieser armen Ermordeten sollen das auch noch einfach so hinnehmen?

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28. April 2010 um 16:01

Ach so!
Dann wird ein Mensch also erst in dem Moment zum Menschen, wenn er den Mutterleib durch den Geburtskanal verläßt? So, so - also das ist mir vollkommen neu. Und was ist er dann in den Minuten vorher?

Und wenn eine Abtreibung rechtens wäre, dann hätte also auch Deine eigene Mutter das Recht gehabt, Dich umbringen zu dürfen? - Natürlich sauber juristsich abgesichert!

Volksverrat, Hoch- und Landesverrat haben nichts mit dem Mittelalter zu tun, sondern sind höchst aktuelle und eine Gemeinschaft höchst schädliche Straftaten, die in allen Staaten der Welt verfolgt werden.
Außer in der BRD.

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30. April 2010 um 9:05

Jetzt sollen mal die Gegner der Todesstrafe an dieser Stelle
ganz genau darlegen, was sie den Angehörigen folgender derzeit den Medien zu entnehmenden Fällen sagen würden, und warum diese Täter auf gar keinen Fall mit dem Tode bestraft werden dürfen:

Fall a):
Ein junger Mann ermordet zusammen mit seinem Freund nicht nur seine Eltern, sondern auch seine Geschwister, also Menschen, denen er zum einen sein Leben verdankt und zum anderen, diejenigen, die mit ihm blutsverwandt sind.
Dieser Mehrfachmord entspricht einer Mehrfachhinrichtung von VOLLKOMMEN unschuldigen Menschen!

(In jedem gesunden Volk würden diese Täter zu allen Zeiten umgehend hingerichtet werden, und ich meine, vollkommen zu Recht.)

Fall b):
Ein Halbwüchsiger überfällt ein kleines Mädchen, schlägt dieses nieder, wirft sie in einen mehrere Meter tiefen Kanalschacht und wirft noch mehrere kiloschwere Steine auf die betäubt da unten Liegende. Sie wird nur durch einen Zufall und aufgrund eines Polizeispürhundes rechtzeitig gerettet. Ihr jetziger Zustand ist mir nicht bekannt.

(Verurteilt wurde er zu 8 1/2 Jahren Gefängnis, ob er diese voll absitzen muß, das weiß ich jetzt noch nicht, es ist aber eher das Gegenteil zu befürchten. Also ich hätte 17 Jahre Gefängnis gerade mal so als eben noch gerechtfertigt empfunden.)

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30. April 2010 um 10:03
In Antwort auf hera2000

Jetzt sollen mal die Gegner der Todesstrafe an dieser Stelle
ganz genau darlegen, was sie den Angehörigen folgender derzeit den Medien zu entnehmenden Fällen sagen würden, und warum diese Täter auf gar keinen Fall mit dem Tode bestraft werden dürfen:

Fall a):
Ein junger Mann ermordet zusammen mit seinem Freund nicht nur seine Eltern, sondern auch seine Geschwister, also Menschen, denen er zum einen sein Leben verdankt und zum anderen, diejenigen, die mit ihm blutsverwandt sind.
Dieser Mehrfachmord entspricht einer Mehrfachhinrichtung von VOLLKOMMEN unschuldigen Menschen!

(In jedem gesunden Volk würden diese Täter zu allen Zeiten umgehend hingerichtet werden, und ich meine, vollkommen zu Recht.)

Fall b):
Ein Halbwüchsiger überfällt ein kleines Mädchen, schlägt dieses nieder, wirft sie in einen mehrere Meter tiefen Kanalschacht und wirft noch mehrere kiloschwere Steine auf die betäubt da unten Liegende. Sie wird nur durch einen Zufall und aufgrund eines Polizeispürhundes rechtzeitig gerettet. Ihr jetziger Zustand ist mir nicht bekannt.

(Verurteilt wurde er zu 8 1/2 Jahren Gefängnis, ob er diese voll absitzen muß, das weiß ich jetzt noch nicht, es ist aber eher das Gegenteil zu befürchten. Also ich hätte 17 Jahre Gefängnis gerade mal so als eben noch gerechtfertigt empfunden.)

Was ich sagen würde...
Etwas zu sagen würde nicht ausreichen.

Eins vorweg:
Ich glaube nicht an das Böse.
Jetzt werden das vermutlich die meisten Menschen von sich behaupten - so weit ist die Gesellschaft ja durchaus. Aber ich glaube auch nicht an das Schuld-Prinzip.

Wir handeln, wie wir handeln, weil wir sind, wer wir sind.
Das trifft auch auf die Täter zu.

Anstatt also unsere drakonischen Rachefantasien zu befriedigen, sollten wir vielleicht lieber überlegen, wie wir verhindern können, dass Menschen zu Mördern und schlimmerem werden.
Täter, die schon Täter sind, müssen nicht einfach bestraft werden. Sie müssen umlernen! Sprich: Eigentlich kann jeder Täter einer menschenverachtenden Tat eine Therapie gebrauchen und nicht nur die, die nach gängigen Definitonen "geisteskrank" sind. Und wenn sie das nicht schaffen, gehören sie eben anschließend in Sicherheitsverwahrung.

Und jetzt kommt das, was ich direkten oder indirekten Opfern liebend gerne vermitteln würde:
Es ist für die eigene Psyche sehr viel entlastender, zu *verstehen* als sich zu rächen!
Zu verstehen, dass dem Täter die Einsicht in sein Handeln fehlte und warum dies der Fall war. Dass sich der Täter deswegen auch nicht anders verhalten *konnte*.

Menschen verkraften es besser, wenn ein Hurricane ihr Haus zerstört, als wenn ein Brandleger der Verursacher war. Wenn wir aber lernen, dass beides gleichermaßen unvermeidbar war, kommt man auch mit dem Brandleger besser zurecht.

Im Amerika gibt es Vergebungs-Kurse für Menschen, denen schreckliche Verbrechen widerfahren sind. Das Ziel ist vor allen Dingen, die eigene Psyche zu heilen.
Weißt du, wer diese Kurse ins Leben gerufen hat?
Ein Mann, dessen Mutter von ein paar Jugendlichen zu Sylvester brutal vergewaltigt und ermordet wurde.
Er fand nur dadurch "Seelenfrieden", dass er seinen Hass durch Vergebung bekämpfte.

Reinhard Tausch (Psychologe) beschreibt den Vorgang folgendermaßen:

"Beim Vergeben finden intensive innere Selbstgespräche in einem Menschen statt. Es ist eine mentale, gedankliche Bewältigung eines Ereignisses, das zunächst Enttäuschung, Wut, Ärger, Verletzung und seelische Schmerzen auslöste. Es ist nicht notwendig, einem anderen mitzuteilen, daß wir ihm vergeben oder verzeihen. [...] Entscheidend ist, daß wir dem anderen innerlich vergeben."

Der Begriff ist zwar christlich geprägt, funktioniert aber auch blendend rational begründet.

Rache hingegen... Es gibt kaum eine Rache, die zu einer echten Erleichterung führt.

Allein der Opfer wegen würde ich lieber dabei helfen zu vergeben, als Rachegelüste zu bestätigen.
Wenn ich das den Angehörigen so einfach "sagen" könnte, wäre das bestens! Aber diese Erkenntnis zu erlangen ist schwierig, wenn man blind vor Hass ist.

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30. April 2010 um 10:15
In Antwort auf hera2000

Ach so!
Dann wird ein Mensch also erst in dem Moment zum Menschen, wenn er den Mutterleib durch den Geburtskanal verläßt? So, so - also das ist mir vollkommen neu. Und was ist er dann in den Minuten vorher?

Und wenn eine Abtreibung rechtens wäre, dann hätte also auch Deine eigene Mutter das Recht gehabt, Dich umbringen zu dürfen? - Natürlich sauber juristsich abgesichert!

Volksverrat, Hoch- und Landesverrat haben nichts mit dem Mittelalter zu tun, sondern sind höchst aktuelle und eine Gemeinschaft höchst schädliche Straftaten, die in allen Staaten der Welt verfolgt werden.
Außer in der BRD.

Strohmann
Du argumentierst gegen einen Strohmann. Subbel hat dich richtigerweise darauf aufmerksam gemacht, dass Abtreibung nicht Mord ist - sie hat nichts davon geschrieben, Abtreibung sei "rechtens".

Mord ist gesetzlich genau definiert.

Aus dem Paragraphen 211 StGB:
"(2) Mörder ist, wer
aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet."

Totschlag hingegen ist die Tötung eines Menschen ohne Mordmerkmale.
Darunter fällt auch die Abtreibung.

"Fällt"? Ja!
Abtreibung ist rechtswidrig, auch in Deutschland und auch heutzutage.
Da aber keine Frau dazu gezwungen werden kann, ein Kind auszutragen und weil ein Kind massiv in das Leben der Mutter eingreift, bleibt die Abtreibung unter definierten Auflagen straffrei. Das ist ein Kompromiss, da der Konflikt zwischen mütterlichen Interessen und dem Lebensrecht des Embryos nicht aufgelöst werden kann.
Es ist auch ein Kompromiss, um verzweifelte Frauen davor zu schützen, zu Engelmachern zu gehen!

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30. April 2010 um 10:33
In Antwort auf eleonor

Was ich sagen würde...
Etwas zu sagen würde nicht ausreichen.

Eins vorweg:
Ich glaube nicht an das Böse.
Jetzt werden das vermutlich die meisten Menschen von sich behaupten - so weit ist die Gesellschaft ja durchaus. Aber ich glaube auch nicht an das Schuld-Prinzip.

Wir handeln, wie wir handeln, weil wir sind, wer wir sind.
Das trifft auch auf die Täter zu.

Anstatt also unsere drakonischen Rachefantasien zu befriedigen, sollten wir vielleicht lieber überlegen, wie wir verhindern können, dass Menschen zu Mördern und schlimmerem werden.
Täter, die schon Täter sind, müssen nicht einfach bestraft werden. Sie müssen umlernen! Sprich: Eigentlich kann jeder Täter einer menschenverachtenden Tat eine Therapie gebrauchen und nicht nur die, die nach gängigen Definitonen "geisteskrank" sind. Und wenn sie das nicht schaffen, gehören sie eben anschließend in Sicherheitsverwahrung.

Und jetzt kommt das, was ich direkten oder indirekten Opfern liebend gerne vermitteln würde:
Es ist für die eigene Psyche sehr viel entlastender, zu *verstehen* als sich zu rächen!
Zu verstehen, dass dem Täter die Einsicht in sein Handeln fehlte und warum dies der Fall war. Dass sich der Täter deswegen auch nicht anders verhalten *konnte*.

Menschen verkraften es besser, wenn ein Hurricane ihr Haus zerstört, als wenn ein Brandleger der Verursacher war. Wenn wir aber lernen, dass beides gleichermaßen unvermeidbar war, kommt man auch mit dem Brandleger besser zurecht.

Im Amerika gibt es Vergebungs-Kurse für Menschen, denen schreckliche Verbrechen widerfahren sind. Das Ziel ist vor allen Dingen, die eigene Psyche zu heilen.
Weißt du, wer diese Kurse ins Leben gerufen hat?
Ein Mann, dessen Mutter von ein paar Jugendlichen zu Sylvester brutal vergewaltigt und ermordet wurde.
Er fand nur dadurch "Seelenfrieden", dass er seinen Hass durch Vergebung bekämpfte.

Reinhard Tausch (Psychologe) beschreibt den Vorgang folgendermaßen:

"Beim Vergeben finden intensive innere Selbstgespräche in einem Menschen statt. Es ist eine mentale, gedankliche Bewältigung eines Ereignisses, das zunächst Enttäuschung, Wut, Ärger, Verletzung und seelische Schmerzen auslöste. Es ist nicht notwendig, einem anderen mitzuteilen, daß wir ihm vergeben oder verzeihen. [...] Entscheidend ist, daß wir dem anderen innerlich vergeben."

Der Begriff ist zwar christlich geprägt, funktioniert aber auch blendend rational begründet.

Rache hingegen... Es gibt kaum eine Rache, die zu einer echten Erleichterung führt.

Allein der Opfer wegen würde ich lieber dabei helfen zu vergeben, als Rachegelüste zu bestätigen.
Wenn ich das den Angehörigen so einfach "sagen" könnte, wäre das bestens! Aber diese Erkenntnis zu erlangen ist schwierig, wenn man blind vor Hass ist.

Aber wenn mich ein Mörder aus niedrigen Beweggründen
umgebracht hat, dann kann ich ihm nicht mehr vergeben, weil ich dann - völlig unschuldig übrigens - tot bin.
Und tot ist tot.

Und ob Sie ihren humanen Denkansatz auch beibehalten würden, wenn ihre Tochter/Ehefrau vergewaltigt und viehisch umgebracht würde, das wage ich echt zu bezweifeln....

Ihre Theorie ist nur dann gut, solange Sie nicht selbst betroffen sind.

Übrigens kann man die Abschreckungswirkung der Todestrafe sehr gut jeden Tag millionenfach an den Verkehrsampeln beobachten. Da halten Millionen von Autofahrern brav bei Rot an der Ampel, weil sie sonst ihr Leben riskieren würden, falls sie doch bei rot führen und ein von rechts kommender LKW sie plattmachen würde......

Daß es in Einzeläfällen dennoch dazu kommt, daß jemand bei rot über die Kreuzung brettert und ihm (manchmal) sogar nichts passiert, widerlegt nicht diese von jederman zu machende Allgemeinbeobachtung.

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30. April 2010 um 11:57
In Antwort auf hera2000

Aber wenn mich ein Mörder aus niedrigen Beweggründen
umgebracht hat, dann kann ich ihm nicht mehr vergeben, weil ich dann - völlig unschuldig übrigens - tot bin.
Und tot ist tot.

Und ob Sie ihren humanen Denkansatz auch beibehalten würden, wenn ihre Tochter/Ehefrau vergewaltigt und viehisch umgebracht würde, das wage ich echt zu bezweifeln....

Ihre Theorie ist nur dann gut, solange Sie nicht selbst betroffen sind.

Übrigens kann man die Abschreckungswirkung der Todestrafe sehr gut jeden Tag millionenfach an den Verkehrsampeln beobachten. Da halten Millionen von Autofahrern brav bei Rot an der Ampel, weil sie sonst ihr Leben riskieren würden, falls sie doch bei rot führen und ein von rechts kommender LKW sie plattmachen würde......

Daß es in Einzeläfällen dennoch dazu kommt, daß jemand bei rot über die Kreuzung brettert und ihm (manchmal) sogar nichts passiert, widerlegt nicht diese von jederman zu machende Allgemeinbeobachtung.

...
Ich habe von direkten und indirekten Opfern gesprochen - also auch von Angehörigen. Wenn ich ermordet werde, müssen meine Angehörigen damit fertig werden - nicht ich. Das ist mir schon klar.

"Und ob Sie ihren humanen Denkansatz auch beibehalten würden, wenn ihre Tochter/Ehefrau vergewaltigt und viehisch umgebracht würde, das wage ich echt zu bezweifeln...."
Im ersten Impuls? Sicher nicht!
Mir ging es aber auch nicht um den Hass, den man zwangsläufig erst einmal halt. Irgendwohin muss ja erst einmal die Wut, die Trauer usw. Aber man kann über diesen Zustand hinweg kommen. Man kann zu einem Leben zurück führen, das zwar niemals mehr so sein wird wie das Leben vor dem Verbrechen, aber zu einem, das deutlich lebenswerter ist.

-formeller Einschub: In Foren ist es eigentlich üblich zu duzen. Möchten Sie lieber gesiezt werden? Mir ist ein "du" jedenfalls recht - nur keine Umstände! -

"Ihre Theorie ist nur dann gut, solange Sie nicht selbst betroffen sind."
Diesen Einwurf hatte ich eigentlich schon vorweg genommen. Wie gesagt: Der Erfinder dieser Vergebungs-Selbsthilfegruppen und -kurse IST so ein Betroffener. Die Menschen, die da hingehen sind solche Betroffenen. Und: es funktioniert! Das ist nicht reiner Idealismus - es ist auch Pragmatismus, denn es funktioniert!
Es ist daher auch das Sinnvollste, was ich jemandem als Weg aufzeigen kann, der misshandelt wurde / den Mord einer geliebten person verkraften musste /oder/oder/oder...

"Übrigens kann man die Abschreckungswirkung der Todestrafe sehr gut jeden Tag millionenfach an den Verkehrsampeln beobachten."
Nein. Die Abschreckungswirkung der Todesstrafe kann man da beobachten, wo sie zum Einsatz kommt.
In den US-Staaten, die die Todessrafe haben, ist die Kriminalität (inkl. von Verbrechen die damit bestraft werden) höher(!) als in US-Staaten ohne Todesstrafe.

Und warum ist es bei der Todesstrafe anders als bei Ampeln?
Weil Mörder anders ticken! Die wägen nicht ab! Oder um Volker Pispers (politischer Kabarettist) zu zitieren:
"Schärfere Strafen schrecken nicht ab. Ich muss Sie da enttäuschen. Gewalttäter kann man überhaupt nicht abschrecken. Das ist weltweit untersucht: Jemand, der sie erschießen will, der überlegt nicht 'Für 6 Jahre mach ich's, für 16 Jahre mach ich's nicht'. So sind die nicht drauf.
Triebtäter können Sie überhaupt nicht abschrecken! Jedesmal das Geschrei, wenn was Schlimmes passiert ist. Es gibt diese Leute. Wie wollen Sie das abschrecken?"

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10. Mai 2010 um 17:20

Www.saveaninnocentlife.com
Ich bin auch dagegen!! Definitiv!
Ich bin schon länger Anti-Todesstrafenaktivistin und bin mittlerweile auf so viele Fälle von Unschuldigen gestoßen.. bei denen teilweise durch DNA im Nachhinein (teilweise nach der Hinrichtung :S) die Unschuld bewiesen werden konnten. Außerdem wurden seit 1976 über 120 Menschen wieder aus dem Todestrakt entlassen, weil ihre Unschuld mittels DNA bewiesen werden konnte!!
Es wird immer Unschuldige im Todestrakt geben, weil es immer Justizirrtümer, Ungerechtigkeit und menschliches Versagen geben wird. Allein deshalb kann ich keinen verstehen, der für die Todesstrafe ist.
Ich selbst habe einen Freund im Todestrakt, an dessen Schuld ebenfalls großer Grund zum Zweifel besteht. Bitte überzeugt euch selbst: www.saveaninnocentlife.com
Oder addet "Clinton Young German" auf facebook.
Er kann jede Unterstützung brauchen!!

DANKE!!

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10. Mai 2010 um 19:49

Entgegen hier häufig vorgebrachten Argumenten geht es bei
der Todesstrafe nicht um Haß oder um Rache, sondern um ausgleichende Gerechtigkeit.
Auch die oft zu hörende Behauptung, daß in Ländern ohne Todesstrafe die Kriminalitätsrate kleiner oder höchtens gleich groß sei wie in Ländern mit Todesstrafe wird nicht dadurch richtiger, daß sie von den Gegnern der Todesstrafe und ohne diese Behauptung je bewiesen zu haben, ständig wiederholt wird.
Sie widerspricht im übrigen dem gesunden Menschenverstand!

In den 60er Jahren erschoß eine Mutter im Gerichtssaal den überführten Mörder ihrer Tochter, und die gesunde Volksmeinung war damals, und diese würde heute auch nicht anders reagieren, zu 85 % der Meinung, daß diese Mutter recht daran getan habe.

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13. Mai 2010 um 0:48

Also
Die Todesstrafe wird zum Glück nur noch von einer Minderheit an Ländern eingesetzt. Es sind bezeichnender weise auch die Länder die nicht gerade für besonderst viel Demokratie und Freiheit stehen. (China, Iran, Irak .....)
Allein die Tatsache das die meisten Menschen die im letzten Jahrhundert auf deutschem Boden (3.Reich und DDR) hingerichtet wurden, keine Mörder oder Verbrecher sondern Freiheitskämpfer (Graf von Staufenberg, die Geschwister Scholl ...) oder Opposition waren. Spricht schon gegen die Tatsache das die Todesstrafe eine wirkliche Strafe ist.
Sondern ein diktatorisches Mittel der Einschüchterung und Abschreckung und daher für keine Demokratie akzeptabel.

Nur meine Meinung.
Gruß Monomo111

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