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Tipps und Tricks auf die Umwelt zu achten?

23. November 2018 um 13:45

Liebe Community!

Ich würde gerne aus meiner Komfortzone ausbrechen und nachhaltiger leben.

Wer verzichtet hier vollkommen auf Plastikmüll und wer schafft es seinen Wocheneinkauf so zu gestalten, dass kaum extra Müll produziert wird und nahestehende Produzenten / Hersteller unterstützt werden.

Was sind eure Tipps und Tricks auf die Umwelt und auf natürliche Ressourcen zu achten?
 

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25. November 2018 um 13:53

Es gibt mittlerweile auch einige wenige Läden, wo die Lebensmittel nicht verpackt sind. Da bringt man dann seine eigenen Tupperdosen etc. mit oder kann sowas vor Ort kaufen. Diese Idee finde ich sehr gut und hilft unnötigen Plastikmüll zu vermeiden.

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25. November 2018 um 17:02

Ich würde das gerne so machen. Aber Milch oder Joghurt in Glas zu kaufen ist doppelt so teuer wie die günstige Variante. Und dann muss ich das wieder spülen, die müssen das wieder spülen usw. Also ich glaube nicht, dass das energiesparender ist. 

Und wir haben eine Mülltonne. Hier bin ich zu faul zum Trennen, da unser Wertstoffhof so extrem ist. Die regen sich furchtbar auf wenn was falsch sortiert ist. Und unsere Mülltonne wird auch nicht voll. Ich muss  5 km einfach dort hinfahren nur um Müll zu trennen. Energiesparend ist was Anderes.

ABER wir bekommen in einem Jahr eine Plastik-Mülltonne. Somit haben wir dann vier Mülltonnen. Papier, Rest, Bio und Plastik. Das finde ich ne feine Sache. 

Und in den Geschäften müsste das viel besser umgesetzt werden. Ich kaufte letztens mal Schinken abgepackt bei Edeka kurz vor Ladenschluss. Ich nahm den erstbesten. 

Und da warn 80 g Schinken, also DREI SCHEIBEN in einer aufwändigen Plastikverpackung 

Oder warum muss man Obst und Gemüse verpackt kaufen? Leider machts der Preis. Die gut&günstig Paprika verpackt kostet das kg keine 3 Euro und lose Paprika das kg 5-6 Euro. Klar nehm ich das günstige. Ist der selbe Lieferant 

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25. November 2018 um 17:31
In Antwort auf vorhangstange001

Ich würde das gerne so machen. Aber Milch oder Joghurt in Glas zu kaufen ist doppelt so teuer wie die günstige Variante. Und dann muss ich das wieder spülen, die müssen das wieder spülen usw. Also ich glaube nicht, dass das energiesparender ist. 

Und wir haben eine Mülltonne. Hier bin ich zu faul zum Trennen, da unser Wertstoffhof so extrem ist. Die regen sich furchtbar auf wenn was falsch sortiert ist. Und unsere Mülltonne wird auch nicht voll. Ich muss  5 km einfach dort hinfahren nur um Müll zu trennen. Energiesparend ist was Anderes.

ABER wir bekommen in einem Jahr eine Plastik-Mülltonne. Somit haben wir dann vier Mülltonnen. Papier, Rest, Bio und Plastik. Das finde ich ne feine Sache. 

Und in den Geschäften müsste das viel besser umgesetzt werden. Ich kaufte letztens mal Schinken abgepackt bei Edeka kurz vor Ladenschluss. Ich nahm den erstbesten. 

Und da warn 80 g Schinken, also DREI SCHEIBEN in einer aufwändigen Plastikverpackung 

Oder warum muss man Obst und Gemüse verpackt kaufen? Leider machts der Preis. Die gut&günstig Paprika verpackt kostet das kg keine 3 Euro und lose Paprika das kg 5-6 Euro. Klar nehm ich das günstige. Ist der selbe Lieferant 

** Die gut&günstig Paprika verpackt kostet das kg keine 3 Euro und lose Paprika das kg 5-6 Euro. **

Also ich kenne das Produkt nicht, aber das ist doch sicher nicht die gleiche Qualität. Irgendwoher muss der Preisunterschied ja kommen.

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26. November 2018 um 5:09

Bio heißt leider nicht, dass die Tiere zu Lebzeiten glücklicher leben durften. Was das Tierwohl betrifft, haben diese oft weniger Platz in ihren Ställen als nicht bio gezüchtete.
Lediglich das Futter ist nicht (sollte zumindest nicht) künstlich gedüngt oder Genmanipuliert.

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26. November 2018 um 5:15

Ja, Edeka bietet an, dass Kunden ihre eigene Verpackung mit bringt. Nach JEDEM Kunden müssen die Schalen, in die sie ihre zum wiegen legen, abgewaschen werden. Dadurch geht sehr viel Wasser durch. Wir dürfen selbstverständlich nicht in direkten Kontakt mit Kundenschalen kommen und auf unsere Waagen dürfen diese auch nicht direkt gelegt werden. Weniger Plastikmüll für Kunden ( ), hoher Wasserverbrauch für die Einzelhändler ( ). 

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26. November 2018 um 10:37

Ich versuche auch an meinem ökologischen Fußabdruck zu arbeiten und die Tipps hier sind da echt ein guter Start!

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26. November 2018 um 16:15
In Antwort auf natureloveee

Liebe Community!

Ich würde gerne aus meiner Komfortzone ausbrechen und nachhaltiger leben.

Wer verzichtet hier vollkommen auf Plastikmüll und wer schafft es seinen Wocheneinkauf so zu gestalten, dass kaum extra Müll produziert wird und nahestehende Produzenten / Hersteller unterstützt werden.

Was sind eure Tipps und Tricks auf die Umwelt und auf natürliche Ressourcen zu achten?
 

ich nicht.

In keinem Punkt.

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27. November 2018 um 9:47
In Antwort auf natureloveee

Liebe Community!

Ich würde gerne aus meiner Komfortzone ausbrechen und nachhaltiger leben.

Wer verzichtet hier vollkommen auf Plastikmüll und wer schafft es seinen Wocheneinkauf so zu gestalten, dass kaum extra Müll produziert wird und nahestehende Produzenten / Hersteller unterstützt werden.

Was sind eure Tipps und Tricks auf die Umwelt und auf natürliche Ressourcen zu achten?
 

Mich stört bei der Umwelt-Diskussion, dass wieder mal nur der Normalbürger herangezogen wird: er soll keine Plastiktüten mehr benutzen - die Konzernchefs selbst gehen bestimmt keine Weihnachtsgeschenke mit einem Jutebeutel für ihre Familie einkaufen ...

Der Normalbürger soll möglichst mit dem Rad fahren oder laufen und sein Auto abschaffen. Die Konzernchefs schaffen ihre mind. 10 Autos in der Garage nicht ab - im Gegenteil: da wird noch der neueste McLaren bestellt.

Der Normalbürger soll sich mit dem Gedanken an den Verzehr von Insekten als Nahrungsmittel anfreunden, damit "die da oben" weiter das appetitliche Fleisch essen können. Das sind nur 3 Beispiele von vielen.

Weltweit soll das normale Volk Verzicht üben, damit eine kleine Bevölkerungsschicht weiter im Luxus leben kann.

Konzernchefs sollten mit gutem Beispiel voran gehen - nicht nur auf Promotionfotos.

Und ja: ich achte im Rahmen des mir möglichen auf die Umwelt und das sollten alle tun und es nicht nur der Mittel- und Unterschicht überlassen.

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27. November 2018 um 10:51
In Antwort auf performerin

Mich stört bei der Umwelt-Diskussion, dass wieder mal nur der Normalbürger herangezogen wird: er soll keine Plastiktüten mehr benutzen - die Konzernchefs selbst gehen bestimmt keine Weihnachtsgeschenke mit einem Jutebeutel für ihre Familie einkaufen ...

Der Normalbürger soll möglichst mit dem Rad fahren oder laufen und sein Auto abschaffen. Die Konzernchefs schaffen ihre mind. 10 Autos in der Garage nicht ab - im Gegenteil: da wird noch der neueste McLaren bestellt.

Der Normalbürger soll sich mit dem Gedanken an den Verzehr von Insekten als Nahrungsmittel anfreunden, damit "die da oben" weiter das appetitliche Fleisch essen können. Das sind nur 3 Beispiele von vielen.

Weltweit soll das normale Volk Verzicht üben, damit eine kleine Bevölkerungsschicht weiter im Luxus leben kann.

Konzernchefs sollten mit gutem Beispiel voran gehen - nicht nur auf Promotionfotos.

Und ja: ich achte im Rahmen des mir möglichen auf die Umwelt und das sollten alle tun und es nicht nur der Mittel- und Unterschicht überlassen.

Wie viele Konzernchef kennst du denn so gut, dass du weisst, wie sie privat leben?

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27. November 2018 um 11:13
In Antwort auf lori1223

Wie viele Konzernchef kennst du denn so gut, dass du weisst, wie sie privat leben?

Zum Einen ist das allgemein bekannt - vorausgesetzt, man informiert sich. Zum anderen habe ich sehr eng beruflich mit vielen von ihnen zusammen gearbeitet.

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27. November 2018 um 13:08

lol, jetzt stell ich mir die Kanzlerin in einem gepanzerten Opel Corsa mit E-Antrieb vor

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27. November 2018 um 13:39
In Antwort auf performerin

Zum Einen ist das allgemein bekannt - vorausgesetzt, man informiert sich. Zum anderen habe ich sehr eng beruflich mit vielen von ihnen zusammen gearbeitet.

Ja? Wo soll man sich denn deiner Meinung nach über das Privatleben von Konzernchefs informieren? Erzähl mal.

 

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27. November 2018 um 14:38
In Antwort auf lori1223

Ja? Wo soll man sich denn deiner Meinung nach über das Privatleben von Konzernchefs informieren? Erzähl mal.

 

Ich glaube nicht, dass ich irgendjemandem irgendetwas erzählen muss, lori.

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27. November 2018 um 14:55
In Antwort auf performerin

Mich stört bei der Umwelt-Diskussion, dass wieder mal nur der Normalbürger herangezogen wird: er soll keine Plastiktüten mehr benutzen - die Konzernchefs selbst gehen bestimmt keine Weihnachtsgeschenke mit einem Jutebeutel für ihre Familie einkaufen ...

Der Normalbürger soll möglichst mit dem Rad fahren oder laufen und sein Auto abschaffen. Die Konzernchefs schaffen ihre mind. 10 Autos in der Garage nicht ab - im Gegenteil: da wird noch der neueste McLaren bestellt.

Der Normalbürger soll sich mit dem Gedanken an den Verzehr von Insekten als Nahrungsmittel anfreunden, damit "die da oben" weiter das appetitliche Fleisch essen können. Das sind nur 3 Beispiele von vielen.

Weltweit soll das normale Volk Verzicht üben, damit eine kleine Bevölkerungsschicht weiter im Luxus leben kann.

Konzernchefs sollten mit gutem Beispiel voran gehen - nicht nur auf Promotionfotos.

Und ja: ich achte im Rahmen des mir möglichen auf die Umwelt und das sollten alle tun und es nicht nur der Mittel- und Unterschicht überlassen.

Jup, da ist wahres dran. 
Ebenso appellieren die Politiker ans Volk, wir sollten weniger Flugreisen ins Ausland buchen, Deutschland habe schließlich auch schöne Urlaubsorte (so wollten sie es uns schmackhaft machen) aber sie fliegen beispielsweise mal eben 4x am Tag zwischen Brüssel und Berlin hin und her   
Wie immer, predigen Wasser und saufen Wein!

Ich achte, sofern mir möglich, die Unwelt zu schonen. Unsere Diesel z.B. behalten wir aber. Nur ein Auto in unserer Gegend UNMÖGLICH! Auch so eine Sache, die mich end nervt! "Fahrt mehr Bus und Bahn"..... würde ich ja gern aber mit den zwei Bussen am Tag hier, komme ich nicht zur Arbeit geschweigedenn zurück zumindest nicht dann, wenn ICH los muss oder Feierabend habe .... Bahn? Ähm welche? 

Dafür bin ich Verfechter von Gebrauchtem und kaufe Klamotten und andere Gegenstände gern gebraucht, um Ressourcen zu sparen.

Wir heizen viel mit Holz, um Öl zu sparen. Holz kostet uns auch nichts, lediglich die Arbeitskraft und Zeit meines Mannes.

Wir haben zwei Solarzellen für Heißwasser, auch um Öl zu sparen.

...wenn wir schon mit Diesel fahren..... versuchen etwas wieder gut zu machen. 

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27. November 2018 um 14:56

kann ich mir schon vorstellen, dass das eher gut situierte Bürger machen.

Ich kaufe auch gern mal Fleisch bei unserem Metzger - alles aus der Region, aus halbwegs sinnvoller Tierhaltung, ohne Plastik - prima.
Nur komme ich da a) mit meinem Einkaufsbudget nicht hin, wenn ich das öfter als gelegentlich mache
und b) mit der Haltbarkeit schon gar nicht. Ich kann nun mal nur einmal pro Woche einkaufen - das ist mit den in bösem Plastik verpackten Fleisch- und Wurstwaren von Aldi, Lidl & Co ohne Probleme zu machen. Da kann ich am Samstag auch Fleisch kaufen, was ich auch am nächsten Donnerstag und Freitag erst zubereiten kann. Beim Fleischer nicht. Also: Plastik: ja, bitte!

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27. November 2018 um 15:00
In Antwort auf avarrassterne1

kann ich mir schon vorstellen, dass das eher gut situierte Bürger machen.

Ich kaufe auch gern mal Fleisch bei unserem Metzger - alles aus der Region, aus halbwegs sinnvoller Tierhaltung, ohne Plastik - prima.
Nur komme ich da a) mit meinem Einkaufsbudget nicht hin, wenn ich das öfter als gelegentlich mache
und b) mit der Haltbarkeit schon gar nicht. Ich kann nun mal nur einmal pro Woche einkaufen - das ist mit den in bösem Plastik verpackten Fleisch- und Wurstwaren von Aldi, Lidl & Co ohne Probleme zu machen. Da kann ich am Samstag auch Fleisch kaufen, was ich auch am nächsten Donnerstag und Freitag erst zubereiten kann. Beim Fleischer nicht. Also: Plastik: ja, bitte!

P.S.: gar kein Zweifel: es ist natürlich beim Metzger völlig berechtigt teuerer als bei Aldi & Co. - dennoch muss man schon sehr "gut situiert" sein, damit sich das ausgeht.

Ich verdiene gut und damit geht es zumindest ab und an.
Als "Unterschicht" wäre das bei mir völlig gestrichen.

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27. November 2018 um 15:02

ginge bei uns nicht.

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27. November 2018 um 16:50

So kenn ich das auch, denn nachhaltig leben ist auch oft mit Zeit und Geld verbunden. Leider.  Und ich bezweilfe, dass der Konzernchef überhaupt selber einkaufen geht

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1. Februar um 17:25

Ich zum Beispiel kaufe mir nie neues Handys oder neue technische Geräte. Ich tausche Endgeräte gegen etwas ältere (aber fast noch neue) ein ---der Technik Wahnsinn ist genauso schlimm wie Plastik tüten zu nutzen -- Akkus und der ganze Technik Müll sind sehr Umweltschädlich.
 

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1. Februar um 18:12
In Antwort auf natureloveee

Ich zum Beispiel kaufe mir nie neues Handys oder neue technische Geräte. Ich tausche Endgeräte gegen etwas ältere (aber fast noch neue) ein ---der Technik Wahnsinn ist genauso schlimm wie Plastik tüten zu nutzen -- Akkus und der ganze Technik Müll sind sehr Umweltschädlich.
 

Stichwort - technische Geräte

Es wird ja häufig dafür plädiert, ältere Geräte gegen neuere, mit geringerem Stromverbrauch, zu "tauschen", also sich neue anzuschaffen.

Finde ich mit Blick auf die Gesamtökobilanz aber nicht ganz stimmig.
Klar, der Nutzer spart dabei Strom;
aber insgesamt wird sehr viel Energie - für die Herstellung von zwei Geräten, den Transport der Geräte (Einzelteile zum Gesamtzusammenschrauber, dann zum Händler, dann zum Kunden etc.), den Abtransport des älteren Gerätes, dessen Entsorgung - verbraucht.
Für die dabei aufgebrauchte Energie hätte man so manches ältere Geräte noch Jahrelang nutzen können.

Von Luftverschmutzung, Wasserverschmutzung, Rohstoffverbrauch gar nicht zu reden.

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1. Februar um 18:19

>>>Anstatt Kücheneinwegtücher kannst du Lappen verwenden.<<<

Statt Tempotaschentücher solche aus Stoff nutzen;
mache ich seit Jahren, "Erbstücke" meiner Omi und zweier alter Tanten, die lagen hier ungenutzt rum - und das ständige Kaufen von Papiertaschentüchern war ich irgendwann leid. Jetzt habe ich immer zwei, drei Stofftaschentücher dabei und vermisse den wegwerfbaren Kram überhaupt nicht.
 
Wer Brille trägt - auch hier auf dauerhafte Putztücher umsteigen, statt die wegwerfbaren zu nutzen. 

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1. Februar um 18:29
In Antwort auf vorhangstange001

Ich würde das gerne so machen. Aber Milch oder Joghurt in Glas zu kaufen ist doppelt so teuer wie die günstige Variante. Und dann muss ich das wieder spülen, die müssen das wieder spülen usw. Also ich glaube nicht, dass das energiesparender ist. 

Und wir haben eine Mülltonne. Hier bin ich zu faul zum Trennen, da unser Wertstoffhof so extrem ist. Die regen sich furchtbar auf wenn was falsch sortiert ist. Und unsere Mülltonne wird auch nicht voll. Ich muss  5 km einfach dort hinfahren nur um Müll zu trennen. Energiesparend ist was Anderes.

ABER wir bekommen in einem Jahr eine Plastik-Mülltonne. Somit haben wir dann vier Mülltonnen. Papier, Rest, Bio und Plastik. Das finde ich ne feine Sache. 

Und in den Geschäften müsste das viel besser umgesetzt werden. Ich kaufte letztens mal Schinken abgepackt bei Edeka kurz vor Ladenschluss. Ich nahm den erstbesten. 

Und da warn 80 g Schinken, also DREI SCHEIBEN in einer aufwändigen Plastikverpackung 

Oder warum muss man Obst und Gemüse verpackt kaufen? Leider machts der Preis. Die gut&günstig Paprika verpackt kostet das kg keine 3 Euro und lose Paprika das kg 5-6 Euro. Klar nehm ich das günstige. Ist der selbe Lieferant 

>>>Oder warum muss man Obst und Gemüse verpackt kaufen? Leider machts der Preis. Die gut&günstig Paprika verpackt kostet das kg keine 3 Euro und lose Paprika das kg 5-6 Euro.<<<

Also zu Edeka gehe ich selten, aber bei Aldi und Lidl gibt es lose Ware häufig (gerade abends und am Samstag) günstiger als abgepackte.

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12. Februar um 8:59
In Antwort auf natureloveee

Liebe Community!

Ich würde gerne aus meiner Komfortzone ausbrechen und nachhaltiger leben.

Wer verzichtet hier vollkommen auf Plastikmüll und wer schafft es seinen Wocheneinkauf so zu gestalten, dass kaum extra Müll produziert wird und nahestehende Produzenten / Hersteller unterstützt werden.

Was sind eure Tipps und Tricks auf die Umwelt und auf natürliche Ressourcen zu achten?
 

Hallo! Interessante Frage! Ich versuche auch im Bezug auf Plastik etc. alles was geht zu vermeiden. Aber - es ist wirklich schwer. Die meisten Produkte sind in Plastik verpackt und trotz meiner Acht gehe ich jeden Woche den vollen Plastikmüll entleeren. Dabei achte ich eh schon auf regionale und vorallem saisonale Sachen, die nicht im Plastik irgendwoher transportiert werden.

Leider habe ich keine Läden in der Nähe, wo auf "kein Plastik" geachtet wird...

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12. Februar um 12:46

Genauso ist es! Frau / Mann muss nicht in einer hippen - coolen - urbanen Gegend wohnen um Ihren / seinen ökologischen Fußabdruck zu verbessern bzw. auf umweltschonende Alternativen zu achten.
 

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12. Februar um 12:47

Damit kann man z.B. anfangen: https://www.gofeminin.de/mein-leben/minimalismus-s2999769.html

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12. Februar um 18:16

Was mir gerade noch einfällt - generell nicht so viel wegwerfen, sondern Dinge gerne auch einer zweiten Verwendung zuführen.

Ich bin ja vor ein paar Jahren umgezogen und habe hier den örtlichen Friedhof als Fundgrube für mich entdeckt.
Für Pflanzen, zur Bepflanzung von Kübeln und Pflanzschalen für Terrasse, Haustür etc.
Für Pflanzschalen und Kübel, Übertöpfe, "Anzuchttöpfe".
Für Weihnachts- und Osterdeko.
Für Kerzen, Streichhölzer, Feuerzeuge.

All diese Dinge werfen Menschen dort einfach so in rauhen Mengen weg. Und ich freue mich, dass ich all diese Dinge nicht kaufen muss, sondern dort einfach finden kann.  
 

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13. Februar um 12:44
In Antwort auf wachsperle3

Was mir gerade noch einfällt - generell nicht so viel wegwerfen, sondern Dinge gerne auch einer zweiten Verwendung zuführen.

Ich bin ja vor ein paar Jahren umgezogen und habe hier den örtlichen Friedhof als Fundgrube für mich entdeckt.
Für Pflanzen, zur Bepflanzung von Kübeln und Pflanzschalen für Terrasse, Haustür etc.
Für Pflanzschalen und Kübel, Übertöpfe, "Anzuchttöpfe".
Für Weihnachts- und Osterdeko.
Für Kerzen, Streichhölzer, Feuerzeuge.

All diese Dinge werfen Menschen dort einfach so in rauhen Mengen weg. Und ich freue mich, dass ich all diese Dinge nicht kaufen muss, sondern dort einfach finden kann.  
 

Ich bin bestimmt nicht abergläubisch - eher das Gegenteil.

Aber dass man von Friedhöfen nichts mit zu den Lebenden nehmen soll, habe ich mir von meinen alten Omas und Tanten damals gemerkt und beherzige es auch.

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13. Februar um 13:09
In Antwort auf performerin

Ich bin bestimmt nicht abergläubisch - eher das Gegenteil.

Aber dass man von Friedhöfen nichts mit zu den Lebenden nehmen soll, habe ich mir von meinen alten Omas und Tanten damals gemerkt und beherzige es auch.

Ich bin auch nicht abergläubisch.

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14. Februar um 15:52

Natürlich ist es aus den dortigen Müllcontainern.
Ich klaue doch nichts von irgendwelchen Gräbern.

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14. Februar um 15:56

naja, mein Wocheneinkaufsbudget ist ehrlich gesagt endlich, Deins nicht?

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14. Februar um 22:37

Sowas gäbe es bestimmt online...

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15. Februar um 7:55

also mit Bibliotheken komme ich ehrlich gesagt erst klar, seit es die online gibt. Zum Glück für meine überquellenden Bücherregale, weil Bücher weggeben kann ich gar nicht. Verleihen an Freunde und Bekannte - ja. Aber weggeben... geht nicht. Noch nicht mal bei denen, die ich gar nicht mag.

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15. Februar um 8:33

P.S. zum zweiten Teil:

Im Moment muss man wirklich schon ein ziemlicher Held sein, um auf die Umwelt zu achten.
Von den Kosten angefangen - bis hin zu dem Thema mit dem Wertstoffhof, was hier schon jemand geschrieben hatte. Ist bei uns genauso, hier gibt es keine "gelbe Tonne" - hier muss man den ganzen Kram zum Wertstoffhof bringen. Knapp über 6km entfernt, 4x die Woche geöffnet. Davon kann ich im Grunde nur Sa. am Vormittag mitnehmen. Ok, geht so, weil liegt auf dem Weg zum Einkaufen. Aber auch nur, wenn ich am Samstag einkaufen fahre. Fahre ich mal eine Woche nicht, liegt der ganze Kram herum, dann mindestens 2 Wochen. Oder ich kann natürlich auch 15km in die andere Richtung fahren, zu einem anderen Wertstoffhof, der Freitag nachmittag geöffnet hätte, wenn ich freitags Homeoffice mache und dann den zeitigen Feierabend nutzen möchte, um gleich den Einkauf zu erledigen und am Samstag faul sein zu können. Ganz ehrlich: Mache ich nicht. So viel Held ist nach meinem Job und meiner Familie von mir nicht mehr übrig.

Geht weiter an anderen Punkten:
So weit ich weiß, ist gerade bei uns auf dem Land die Feinstaubbelastung gerade im Winter teilweise höher als in der Stadt - wegen der Holzöfen. Haben wir auch. Und ja, ich nutze den. Eifrig, auch wenn ich grundsätzlich der Meinung bin, dass man im Winter nicht so weit hoch heizen muss, dass man im T-Shirt in der Wohnung sitzt, das ist die Zeit für flauschige Fleece-Klamotten. Aber ohne heizen wird das auch nix. Und die Wärme vom Ofen ist sooooooooo viel angenehmer als die von der Heizung - ach ja: und kostet nicht so viel!

Was die regionalen Produkte angeht... Ehrlich, da habe ich den Glauben komplett verloren. Ich wohne jetzt gut 10 Jahre auf dem Land. Also wirklich LAND mit ganz vielen Feldern ringsum. Ich sehe die Bauern. Jede Woche mit ihrem Traktor auf den Feldern herumfahren. Ich weiß, dass mein Hund am Anfang, bevor wir darauf geachtet haben, wie besessen fast an einer Düngemittelvergiftung gestorben wäre, weil sie bißchen Gras am Feldrand gefressen hatte. Ich sehe die Insektizide, Pestizide, ... jeden Tag wirken. Mücken gibt es bei uns in Massen, andere Insekten - kaum. Nacktschnecken in Massen - Schnecken mit Haus - sieht man alle paar Monate vielleicht mal eine. In einem 120-Seelen-Dörfchen 5 Leute an Krebs gestorben in den 10 Jahren und weitere 2 hatten eine Chemo - und nein, am Rauchen lag es nicht. Also mein Glaube an das Gute von regionalen Produkte... existiert nicht mehr.

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15. Februar um 10:25
In Antwort auf avarrassterne1

P.S. zum zweiten Teil:

Im Moment muss man wirklich schon ein ziemlicher Held sein, um auf die Umwelt zu achten.
Von den Kosten angefangen - bis hin zu dem Thema mit dem Wertstoffhof, was hier schon jemand geschrieben hatte. Ist bei uns genauso, hier gibt es keine "gelbe Tonne" - hier muss man den ganzen Kram zum Wertstoffhof bringen. Knapp über 6km entfernt, 4x die Woche geöffnet. Davon kann ich im Grunde nur Sa. am Vormittag mitnehmen. Ok, geht so, weil liegt auf dem Weg zum Einkaufen. Aber auch nur, wenn ich am Samstag einkaufen fahre. Fahre ich mal eine Woche nicht, liegt der ganze Kram herum, dann mindestens 2 Wochen. Oder ich kann natürlich auch 15km in die andere Richtung fahren, zu einem anderen Wertstoffhof, der Freitag nachmittag geöffnet hätte, wenn ich freitags Homeoffice mache und dann den zeitigen Feierabend nutzen möchte, um gleich den Einkauf zu erledigen und am Samstag faul sein zu können. Ganz ehrlich: Mache ich nicht. So viel Held ist nach meinem Job und meiner Familie von mir nicht mehr übrig.

Geht weiter an anderen Punkten:
So weit ich weiß, ist gerade bei uns auf dem Land die Feinstaubbelastung gerade im Winter teilweise höher als in der Stadt - wegen der Holzöfen. Haben wir auch. Und ja, ich nutze den. Eifrig, auch wenn ich grundsätzlich der Meinung bin, dass man im Winter nicht so weit hoch heizen muss, dass man im T-Shirt in der Wohnung sitzt, das ist die Zeit für flauschige Fleece-Klamotten. Aber ohne heizen wird das auch nix. Und die Wärme vom Ofen ist sooooooooo viel angenehmer als die von der Heizung - ach ja: und kostet nicht so viel!

Was die regionalen Produkte angeht... Ehrlich, da habe ich den Glauben komplett verloren. Ich wohne jetzt gut 10 Jahre auf dem Land. Also wirklich LAND mit ganz vielen Feldern ringsum. Ich sehe die Bauern. Jede Woche mit ihrem Traktor auf den Feldern herumfahren. Ich weiß, dass mein Hund am Anfang, bevor wir darauf geachtet haben, wie besessen fast an einer Düngemittelvergiftung gestorben wäre, weil sie bißchen Gras am Feldrand gefressen hatte. Ich sehe die Insektizide, Pestizide, ... jeden Tag wirken. Mücken gibt es bei uns in Massen, andere Insekten - kaum. Nacktschnecken in Massen - Schnecken mit Haus - sieht man alle paar Monate vielleicht mal eine. In einem 120-Seelen-Dörfchen 5 Leute an Krebs gestorben in den 10 Jahren und weitere 2 hatten eine Chemo - und nein, am Rauchen lag es nicht. Also mein Glaube an das Gute von regionalen Produkte... existiert nicht mehr.

Was macht es denn, wenn der Müll mal eine Woche länger zu Hause liegt? Wir sammeln den hier in einer Klappbox, Folienzeugs in einer Tasche, beides steht in einer "Haushaltskammer", und stört nicht.
 

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15. Februar um 19:52

Ach so, ich meinte nicht die Bücher online, sondern eine Art Second-Hand-Handel In der CH gibt es sowas, ich bestell alle Bücher gebraucht.

 

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18. Februar um 8:17

besser als wenn alle selbst einkaufen fahren aber vermutlich schon...
Gerade bei größeren / ungewöhnlicheren Sachen als dem Wocheinkauf, glaube nicht, dass da die meisten mit ÖPN fahren oder laufen (schon allein, weil laufen kaum noch geht...)

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28. Februar um 15:34
In Antwort auf skadiru

Bio heißt leider nicht, dass die Tiere zu Lebzeiten glücklicher leben durften. Was das Tierwohl betrifft, haben diese oft weniger Platz in ihren Ställen als nicht bio gezüchtete.
Lediglich das Futter ist nicht (sollte zumindest nicht) künstlich gedüngt oder Genmanipuliert.

Genau und wo Bio draufsteht, ist oft kein Bio drin 

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28. Februar um 15:39
In Antwort auf natureloveee

Ich zum Beispiel kaufe mir nie neues Handys oder neue technische Geräte. Ich tausche Endgeräte gegen etwas ältere (aber fast noch neue) ein ---der Technik Wahnsinn ist genauso schlimm wie Plastik tüten zu nutzen -- Akkus und der ganze Technik Müll sind sehr Umweltschädlich.
 

Neue technische Geräte verbrauchen meistens weniger Strom als alte. Also ist das eine Milchmädchenrechnung! 

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28. Februar um 15:42
In Antwort auf wachsperle3

>>>Anstatt Kücheneinwegtücher kannst du Lappen verwenden.<<<

Statt Tempotaschentücher solche aus Stoff nutzen;
mache ich seit Jahren, "Erbstücke" meiner Omi und zweier alter Tanten, die lagen hier ungenutzt rum - und das ständige Kaufen von Papiertaschentüchern war ich irgendwann leid. Jetzt habe ich immer zwei, drei Stofftaschentücher dabei und vermisse den wegwerfbaren Kram überhaupt nicht.
 
Wer Brille trägt - auch hier auf dauerhafte Putztücher umsteigen, statt die wegwerfbaren zu nutzen. 

Bei Pinterest gibt es Anleitungen zum Herstellen waschbarer Slipeinlagen, Makeupads etc. Nur noch nicht zum Popo abwischen 😂 

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