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Tattoo - Störung

23. August 2017 um 14:24

Hallo,
komme gerade aus meinen Ferien zurück. Am Strand konnte ich beobachten, dass fast jeder in seine Haut etwas hinein graphieren hat lassen. Insgesamt bin ich sehr gesprächig. Aber ganz ehrlich, ich kann mich mit diesen Leuten nicht unterhalten. Arschgeweihe, Vöglein auf dem Busen, Schlange am Arm, Lippen am Hals. Ich komme mir vor, als hätte ich es mit Bekloppten zu tun. Denkt denn hier niemand an Horizonterweiterung die noch aussteht oder an eine sonstige Zukunft. Als ich Jugendlicher war, sind Schlapphosen modern gewesen. Stellt Euch vor, die wären mir angewachsen. Ich müsste mich heute in den Boden schämen. Kinder finden Freude an einem Sandkasten und glauben auch, dass das ein Leben lang anhält. Aber ab einem bestimmten Alter möchte man sich dann doch nicht mehr damit identifizieren. Reicht der Horizont wirklich nicht weiter?

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23. August 2017 um 16:25
In Antwort auf snoden

Hallo,
komme gerade aus meinen Ferien zurück. Am Strand konnte ich beobachten, dass fast jeder in seine Haut etwas hinein graphieren hat lassen. Insgesamt bin ich sehr gesprächig. Aber ganz ehrlich, ich kann mich mit diesen Leuten nicht unterhalten. Arschgeweihe, Vöglein auf dem Busen, Schlange am Arm, Lippen am Hals. Ich komme mir vor, als hätte ich es mit  Bekloppten zu tun. Denkt denn hier niemand an Horizonterweiterung die noch aussteht oder an eine sonstige Zukunft. Als ich Jugendlicher war, sind Schlapphosen modern gewesen. Stellt Euch vor, die wären mir angewachsen. Ich müsste mich heute in den Boden schämen. Kinder finden Freude an einem Sandkasten und glauben auch, dass das ein Leben lang anhält. Aber ab einem bestimmten Alter möchte man sich dann doch nicht mehr damit identifizieren. Reicht der Horizont wirklich nicht weiter?

naja, Deine Vorstellungen sind ja fein und mögen auf manche auch zutreffen, aber ich wollte mit 19 ein Tattoo (oder mehrere) und jetzt bin ich 42 und will immer noch eins - werde ich mir auch bald stecken lassen, weil ich nicht mehr glaube, dass diese Horizontverengung dann mit 60 bestimmt kommen wird

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23. August 2017 um 16:29
In Antwort auf avarrassterne1

naja, Deine Vorstellungen sind ja fein und mögen auf manche auch zutreffen, aber ich wollte mit 19 ein Tattoo (oder mehrere) und jetzt bin ich 42 und will immer noch eins - werde ich mir auch bald stecken lassen, weil ich nicht mehr glaube, dass diese Horizontverengung dann mit 60 bestimmt kommen wird

wenn das nicht klar genug war: die Frage "wie weit der Horizont reicht", könnte auch genau da an ihre Grenzen stoßen, wo jemand davon ausgeht, dass zwangsläufig jeder oder zumindest fast jeder das später anders sieht.

Ich kenne und sehe ständig Menschen in meinem Alter, die wundervolle Tattoos haben, neue hinzukommen lassen und diesen Körperschmuck wahnsinnig toll finden.

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24. August 2017 um 17:37

  (Auch solche Menschen (tätowierte) sind gut ausgebildet, haben ggf. auch promoviert und sind erfolgreich.)

Kommt darauf an, aus welcher Warte man das sieht. Erfolgreich, promoviert und ausgebildet hat etwas mit Begabung zu tun und nichts damit, ob es lohnt, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. In meinen Freundes- und Bekanntenkreis ist niemand mit Bildern am Körper bestückt. Die Bilder sprechen einfach für sich und das überträgt man unweigerlich auf den Träger. Je dümmer, um so mehr Bilder – ist so eine allgemeine Meinung. Gestern hatte ich eine Frau gesehen, die hatte das gleiche Muster auf der Haut wie auf ihrem Kleidungsstück. Es ist mir egal was die Frau dazu bewegt sich dermaßen zu verschandeln, denn sie lebt nicht bei mir. Aber es sollte eine Warnung sein an alle, die sich noch nicht entscheiden konnten, sich auch noch bemalen zu lassen. Egal was für eine Meinung ihr vertretet, der Betrachter beurteilt Eure Persönlichkeit nach Euren Aufdrucken. Dagegen kann er sich auch bei anderer Einrede nicht wehren. In der Psychologie bekommt man z.B. sofort die Diagnose  narzisstische Selbstwertstörung aufgedrückt.  Drum prüfe, wer sich ewig schändet.
 

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24. August 2017 um 19:14
In Antwort auf snoden

Hallo,
komme gerade aus meinen Ferien zurück. Am Strand konnte ich beobachten, dass fast jeder in seine Haut etwas hinein graphieren hat lassen. Insgesamt bin ich sehr gesprächig. Aber ganz ehrlich, ich kann mich mit diesen Leuten nicht unterhalten. Arschgeweihe, Vöglein auf dem Busen, Schlange am Arm, Lippen am Hals. Ich komme mir vor, als hätte ich es mit  Bekloppten zu tun. Denkt denn hier niemand an Horizonterweiterung die noch aussteht oder an eine sonstige Zukunft. Als ich Jugendlicher war, sind Schlapphosen modern gewesen. Stellt Euch vor, die wären mir angewachsen. Ich müsste mich heute in den Boden schämen. Kinder finden Freude an einem Sandkasten und glauben auch, dass das ein Leben lang anhält. Aber ab einem bestimmten Alter möchte man sich dann doch nicht mehr damit identifizieren. Reicht der Horizont wirklich nicht weiter?

Naja ich glaube die Haut sieht im Alter so oder so nicht mehr so toll aus!Da kann man eben auch ein Tattoo darauf tragen 😁muss doch jeder selbst wissen....ich kann mich mit jedem gut unterhalten nur nicht mit Leuten wie Dir....engstirnig und intolerant sobald etwas von der eigenen Meinung abweicht....soviei zum Horizont 🤦‍♀️

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24. August 2017 um 19:15
In Antwort auf mausejule23

Naja ich glaube die Haut sieht im Alter so oder so nicht mehr so toll aus!Da kann man eben auch ein Tattoo darauf tragen 😁muss doch jeder selbst wissen....ich kann mich mit jedem gut unterhalten nur nicht mit Leuten wie Dir....engstirnig und intolerant sobald etwas von der eigenen Meinung abweicht....soviei zum Horizont 🤦‍♀️

*soviel

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24. August 2017 um 19:48
In Antwort auf snoden

  (Auch solche Menschen (tätowierte) sind gut ausgebildet, haben ggf. auch promoviert und sind erfolgreich.)

Kommt darauf an, aus welcher Warte man das sieht. Erfolgreich, promoviert und ausgebildet hat etwas mit Begabung zu tun und nichts damit, ob es lohnt, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. In meinen Freundes- und Bekanntenkreis ist niemand mit Bildern am Körper bestückt. Die Bilder sprechen einfach für sich und das überträgt man unweigerlich auf den Träger. Je dümmer, um so mehr Bilder – ist so eine allgemeine Meinung. Gestern hatte ich eine Frau gesehen, die hatte das gleiche Muster auf der Haut wie auf ihrem Kleidungsstück. Es ist mir egal was die Frau dazu bewegt sich dermaßen zu verschandeln, denn sie lebt nicht bei mir. Aber es sollte eine Warnung sein an alle, die sich noch nicht entscheiden konnten, sich auch noch bemalen zu lassen. Egal was für eine Meinung ihr vertretet, der Betrachter beurteilt Eure Persönlichkeit nach Euren Aufdrucken. Dagegen kann er sich auch bei anderer Einrede nicht wehren. In der Psychologie bekommt man z.B. sofort die Diagnose  narzisstische Selbstwertstörung aufgedrückt.  Drum prüfe, wer sich ewig schändet.
 

also wenn Du Dich nicht mit mir abgeben möchtest, wenn ich dann mal ein Tattoo habe, habe ich ganz sicher nichts verpaßt, was ich bedauern könnte.

Aber das mit der narzisstischen Störung war der Schenkelklopfer des Tages...

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25. August 2017 um 14:32
In Antwort auf snoden

  (Auch solche Menschen (tätowierte) sind gut ausgebildet, haben ggf. auch promoviert und sind erfolgreich.)

Kommt darauf an, aus welcher Warte man das sieht. Erfolgreich, promoviert und ausgebildet hat etwas mit Begabung zu tun und nichts damit, ob es lohnt, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. In meinen Freundes- und Bekanntenkreis ist niemand mit Bildern am Körper bestückt. Die Bilder sprechen einfach für sich und das überträgt man unweigerlich auf den Träger. Je dümmer, um so mehr Bilder – ist so eine allgemeine Meinung. Gestern hatte ich eine Frau gesehen, die hatte das gleiche Muster auf der Haut wie auf ihrem Kleidungsstück. Es ist mir egal was die Frau dazu bewegt sich dermaßen zu verschandeln, denn sie lebt nicht bei mir. Aber es sollte eine Warnung sein an alle, die sich noch nicht entscheiden konnten, sich auch noch bemalen zu lassen. Egal was für eine Meinung ihr vertretet, der Betrachter beurteilt Eure Persönlichkeit nach Euren Aufdrucken. Dagegen kann er sich auch bei anderer Einrede nicht wehren. In der Psychologie bekommt man z.B. sofort die Diagnose  narzisstische Selbstwertstörung aufgedrückt.  Drum prüfe, wer sich ewig schändet.
 

 In der Psychologie bekommt man z.B. sofort die Diagnose  narzisstische Selbstwertstörung aufgedrückt.  

Bei Tattoos?

Sorry - aber das ist Quatsch. Zum Glück hab ich noch keinen Meiner Kollegen solchen Quatsch reden hören.

Du magst sie nicht. Ist Ok. DU beurteilst Menschen danach - sei dir unbenommen.

Es machen aber nicht alle so. Gott sei Dank.

Mir gefallen auch nicht alle Tattoos - trotzdem schaff ich es noch, den Menschen dahinter zu sehen und zu schätzen.

 

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25. August 2017 um 17:06
In Antwort auf snoden

  (Auch solche Menschen (tätowierte) sind gut ausgebildet, haben ggf. auch promoviert und sind erfolgreich.)

Kommt darauf an, aus welcher Warte man das sieht. Erfolgreich, promoviert und ausgebildet hat etwas mit Begabung zu tun und nichts damit, ob es lohnt, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. In meinen Freundes- und Bekanntenkreis ist niemand mit Bildern am Körper bestückt. Die Bilder sprechen einfach für sich und das überträgt man unweigerlich auf den Träger. Je dümmer, um so mehr Bilder – ist so eine allgemeine Meinung. Gestern hatte ich eine Frau gesehen, die hatte das gleiche Muster auf der Haut wie auf ihrem Kleidungsstück. Es ist mir egal was die Frau dazu bewegt sich dermaßen zu verschandeln, denn sie lebt nicht bei mir. Aber es sollte eine Warnung sein an alle, die sich noch nicht entscheiden konnten, sich auch noch bemalen zu lassen. Egal was für eine Meinung ihr vertretet, der Betrachter beurteilt Eure Persönlichkeit nach Euren Aufdrucken. Dagegen kann er sich auch bei anderer Einrede nicht wehren. In der Psychologie bekommt man z.B. sofort die Diagnose  narzisstische Selbstwertstörung aufgedrückt.  Drum prüfe, wer sich ewig schändet.
 

Dass man andere Leute in Schubladen steckt passiert ja nicht nur aufgrund von Tattoos sondern auch wegen der Kleidung, Statur, Frisur, Ausstrahlung, Gestik, Mimik. Da machen Tattoos nur einen Prozentteil aus. Du findest sie halt furchtbar, aber dir wird bewusst sein, dass du damit ziemlich alleine dastehst. Auch Menschen die kein Tattoo haben, so wie ich, ist es meistens herzlich egal ob andere welche haben.

Und dass sich Menschen nur wegen dir nicht tattöwieren lassen ist wohl mehr als unwahrscheinlich.

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28. August 2017 um 14:41
In Antwort auf snoden

Hallo,
komme gerade aus meinen Ferien zurück. Am Strand konnte ich beobachten, dass fast jeder in seine Haut etwas hinein graphieren hat lassen. Insgesamt bin ich sehr gesprächig. Aber ganz ehrlich, ich kann mich mit diesen Leuten nicht unterhalten. Arschgeweihe, Vöglein auf dem Busen, Schlange am Arm, Lippen am Hals. Ich komme mir vor, als hätte ich es mit  Bekloppten zu tun. Denkt denn hier niemand an Horizonterweiterung die noch aussteht oder an eine sonstige Zukunft. Als ich Jugendlicher war, sind Schlapphosen modern gewesen. Stellt Euch vor, die wären mir angewachsen. Ich müsste mich heute in den Boden schämen. Kinder finden Freude an einem Sandkasten und glauben auch, dass das ein Leben lang anhält. Aber ab einem bestimmten Alter möchte man sich dann doch nicht mehr damit identifizieren. Reicht der Horizont wirklich nicht weiter?

Dasselbe ist mir auch aufgefallen. Wirklich jeder hat so ein Tattoo und die meisten sind auch nicht ganz helle. Glaub mir, sie werden es im Alter bereuhen. Manche Leute haben auch chinesische Tattoos, die übersetzt Schmipfwörter bedeuten, aber es selber nicht wissen, da ihr Tattoo Künstler einfach nicht das auf chinesisch übersetzt hat was die Kunden wollten. naja...

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28. August 2017 um 16:15

aber jeder sieht nur das, was er auch sehen will und glaubt nur das, was er auch glauben will.

Und wenn das "alle haben Tattoos und sind meistens nicht so helle und werden es später bereuen" ist, dann ist es eben das.

Also daphne, bereite Dich schon mal darauf vor, in paar Monaten ist es bei Dir auch so weit und Du bereust Deine Tattoos. Ganz bestimmt

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29. August 2017 um 7:32

bei meinem Mann auch und bei mir bald auch, aber hast Du nicht gelesen? Das kommt so, dass wir es bereuen! Ganz bestimmt! Und da wir ja nun nicht so direkt noch Teenager sind, kommt es BALD!!!
Oh und wir verlieren die Möglichkeit, dass der TE sich mit uns auseinandersetzen will bzw. Du hast sie ja schon verloren Welch Verlust Dabei steh ich doch so auf besonders engstirnige Menschen

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15. September 2017 um 22:46

Bin 45 Jahre und führe ein mittelständiges Unternehmen. Egal was ich persönlich von Tattoos halte, könnte ich niemanden einstellen der ein Tattoo offensichtlich zur Schau trägt. Wenn mit einem Kunden wichtige Entscheidungen zu treffen sind, kommt es einfach nicht gut an, wenn sich im Dekolleté eine Mickymaus befindet oder farbverschmierte Arme sichtbar werden. Als Kunde würde ich mich da nicht mehr gut beraten fühlen.

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15. September 2017 um 23:34
In Antwort auf snoden

Bin 45 Jahre und führe ein mittelständiges Unternehmen. Egal was ich persönlich von Tattoos halte, könnte ich niemanden einstellen der ein Tattoo offensichtlich zur Schau trägt. Wenn mit einem Kunden wichtige Entscheidungen zu treffen sind, kommt es einfach nicht gut an, wenn sich im Dekolleté eine Mickymaus befindet oder farbverschmierte Arme sichtbar werden. Als Kunde würde ich mich da nicht mehr gut beraten fühlen.

Auch das ist sehr kleinlich gedacht. Ich arbeite für ein internationales Unternehmen und habe nicht selten direkten Kundenkontakt. Dazu habe ich ein Tattoo das Selbsterklärend ist  und das deutlich über meine Vergangenheit Auskunft gibt. Sollte ich es deswegen verbergen? (gut geht in dem Sinne nicht wirklich) Warum? Das ist ein Teil von mir und meinem Lebensweg. Da ich sehr offen mit diesem Umgehe ist es auch nie zu einem Problem geworden. 

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15. September 2017 um 23:56
In Antwort auf snoden

Hallo,
komme gerade aus meinen Ferien zurück. Am Strand konnte ich beobachten, dass fast jeder in seine Haut etwas hinein graphieren hat lassen. Insgesamt bin ich sehr gesprächig. Aber ganz ehrlich, ich kann mich mit diesen Leuten nicht unterhalten. Arschgeweihe, Vöglein auf dem Busen, Schlange am Arm, Lippen am Hals. Ich komme mir vor, als hätte ich es mit  Bekloppten zu tun. Denkt denn hier niemand an Horizonterweiterung die noch aussteht oder an eine sonstige Zukunft. Als ich Jugendlicher war, sind Schlapphosen modern gewesen. Stellt Euch vor, die wären mir angewachsen. Ich müsste mich heute in den Boden schämen. Kinder finden Freude an einem Sandkasten und glauben auch, dass das ein Leben lang anhält. Aber ab einem bestimmten Alter möchte man sich dann doch nicht mehr damit identifizieren. Reicht der Horizont wirklich nicht weiter?

Ich kann das durchaus nachvollziehen, einige Tattoos sehen wirklich furchtbar aus, schlecht gemacht und an blöden Stellen.

Hinzu kommt, dass sich im Lauf der Jahre die Farben verändern, wirklich schöne Tattoos können sich in etwas verwandeln, das wie dilletantischer Mist aussieht.

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16. September 2017 um 11:38

Ein bisschen Verblassen ist noch okay, aber wenn sich die Farbtöne verschieben, kann das richtig sch... aussehen.
 

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16. September 2017 um 11:43
In Antwort auf snoden

Hallo,
komme gerade aus meinen Ferien zurück. Am Strand konnte ich beobachten, dass fast jeder in seine Haut etwas hinein graphieren hat lassen. Insgesamt bin ich sehr gesprächig. Aber ganz ehrlich, ich kann mich mit diesen Leuten nicht unterhalten. Arschgeweihe, Vöglein auf dem Busen, Schlange am Arm, Lippen am Hals. Ich komme mir vor, als hätte ich es mit  Bekloppten zu tun. Denkt denn hier niemand an Horizonterweiterung die noch aussteht oder an eine sonstige Zukunft. Als ich Jugendlicher war, sind Schlapphosen modern gewesen. Stellt Euch vor, die wären mir angewachsen. Ich müsste mich heute in den Boden schämen. Kinder finden Freude an einem Sandkasten und glauben auch, dass das ein Leben lang anhält. Aber ab einem bestimmten Alter möchte man sich dann doch nicht mehr damit identifizieren. Reicht der Horizont wirklich nicht weiter?

kann dich mehr als nur sehr gut verstehen!!!

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16. September 2017 um 11:47

Eine Freundin hat sich kaum volljährig ein Indianertattoo machen lasse, viele bunte Federn und so, 15 Jahre später geht sie nur noch langärmelig aus dem Haus.
 

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16. September 2017 um 17:08

*lacht*
Nein da nicht wirklich aber in der Tat geht es in diese Richtung. Auf der Hand, klar sorgt es regelmäßig für ein stocken der Person mir gegenüber aber so hat man wenigstens einen Anfang im Gespräch.

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16. September 2017 um 22:04
In Antwort auf snoden

Bin 45 Jahre und führe ein mittelständiges Unternehmen. Egal was ich persönlich von Tattoos halte, könnte ich niemanden einstellen der ein Tattoo offensichtlich zur Schau trägt. Wenn mit einem Kunden wichtige Entscheidungen zu treffen sind, kommt es einfach nicht gut an, wenn sich im Dekolleté eine Mickymaus befindet oder farbverschmierte Arme sichtbar werden. Als Kunde würde ich mich da nicht mehr gut beraten fühlen.

Lustiger Weise übersiehst Du dabei genau Deine eigene Argumentation.

Menschen wie ich, die Tattoos wirklich toll finden, werden sich nämlich genau bei denen gut aufgehoben fühlen, die solchen Schmuck tragen. Grundsätzlich, wenn ich irgendwo die Wahl habe zwischen mehreren Ansprechpartnern werde ich den / die mit Tattoos nehmen - sind mir sympathischer und auch authentischer - damit vertrauenerweckender.
Und da Du Dich die ganze Zeit beschwerst, dass es sooooooooooo viele sind, die eine Affinität zu Tattoos haben, grenzt Du ja die Mehrheit als Kunden für Dein Unternehmen aus - denn die würde sich wahrscheinlich von denen besser beraten fühlen, die Du nie einstellen würdest.

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17. September 2017 um 9:06

Weiß ich gar nicht.
Ich weiß bloß, dass ihr das Ding furchtbar unangenehm ist, darum spreche ich sie darauf auch nicht an. Wenn sich aber mal die Gelegenheit ergibt, frage ich sie.

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17. September 2017 um 11:22

gerade bei Banken verstehe ich das beispielsweise überhaupt nicht.
Wie KANN man jemandem vertrauen, der keinen Millimeter einer eigenen Persönlichkeit zeigt? Wenn man da rein kommt, steht man quasi vor einer Klonarmee

Ja, da traue ich rein instinktiv jedem Hells Angel weiter - der zeigt mir wenigstens, woran ich bin.

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17. September 2017 um 12:01
In Antwort auf avarrassterne1

gerade bei Banken verstehe ich das beispielsweise überhaupt nicht.
Wie KANN man jemandem vertrauen, der keinen Millimeter einer eigenen Persönlichkeit zeigt? Wenn man da rein kommt, steht man quasi vor einer Klonarmee

Ja, da traue ich rein instinktiv jedem Hells Angel weiter - der zeigt mir wenigstens, woran ich bin.

Vielleicht hilft da ein anderes Beispiel:
Einige Krankenhäuser stellen keine Krankenschwestern oder Pfleger ein, die sichtbar tättowiert sind, weil ein Großteil der "Kunden" recht alt ist und früher nur Seeleute und Knastbrüder Tattoos hatten. Die Patienten haben Angst.
Diese Angst mag nicht rational sein, aber man muss das berücksichtigen.

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17. September 2017 um 13:23

Dann wird es unterschiedliche Regelungen geben.
Ich weiß von einem Krankenhausverbund, wo kein Pflegepersonal eingestellt wird, das in irgendeiner Weise tättowiert ist.

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17. September 2017 um 15:33
In Antwort auf kommtessa

Dann wird es unterschiedliche Regelungen geben.
Ich weiß von einem Krankenhausverbund, wo kein Pflegepersonal eingestellt wird, das in irgendeiner Weise tättowiert ist.

hm, ich habe in meinem Bekanntenkreis nur eine (leitende Fach-) Krankenschwester, aber bei ihr kann ich zumindest zwei Tattoos sehen, ohne dass ich je mit ihr baden war oder im Bett gelandet bin.

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17. September 2017 um 16:57
In Antwort auf avarrassterne1

hm, ich habe in meinem Bekanntenkreis nur eine (leitende Fach-) Krankenschwester, aber bei ihr kann ich zumindest zwei Tattoos sehen, ohne dass ich je mit ihr baden war oder im Bett gelandet bin.

mit anderen Worten: ich erlebe das schon seit sehr vielen Jahren sehr viel lockerer in Bezug auf Tattos.

In meinen eigenen Geschäftsterminen habe ich auch schon genug gesehen.

Und ich find's Klasse so.

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18. September 2017 um 7:45
In Antwort auf avarrassterne1

mit anderen Worten: ich erlebe das schon seit sehr vielen Jahren sehr viel lockerer in Bezug auf Tattos.

In meinen eigenen Geschäftsterminen habe ich auch schon genug gesehen.

Und ich find's Klasse so.

Das mag ja sein, ich kann nur wieder geben, was mir gesagt wurde, dass es bei älteren und/oder dementen Patienten zu Problemen führt.

Und ehrlich gesagt kann ich mich nicht erinnern, dass ich im KH schon mal tättowierte Schwestern gesehen hätte, habe aber auch bisher nicht darauf geachtet.

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18. September 2017 um 8:04

ich weiß, dass es so ist, ich verstehe nur nicht warum...

Manchmal bin ich echt besonders froh, dass ich in der IT arbeite, selbst wenn wir Kunden im Haus haben, kann ich mit meinem Goth-Outfit bis hin zu schwarzem Lippenstift auf Arbeit kommen, wenn mir danach ist, nur wenn ich selbst auf Kundentermine gehe, lasse ich das meist weg - schwarze Klamotten gehen aber auch da an sich völlig ok, wenn ich mag - und an Tattoos würde sich definitiv niemand stören.
Unsere Kunden machen Seriosität und einen guten Job zum Glück nicht am äußeren Anstrich und einer schicken Fassade fest und Kollegen schon gar nicht. Und für mich persönlich sind Anstrich und Fassade immer das genaue Gegenteil von Vertrauen erweckend - ich kann mir nicht vorstellen, dass ich damit allein bin.

Btw.: gerade von Banken habe ich im letzten Jahr so einige Werbespots gesehen, wo zwar nicht die "Bankangestellten", aber die Darsteller für die "Kunden" Tattoos hatten (bzw. so dargestellt werden) - aber nicht so ein bißchen sondern die richtigen Tintenschlucker vor dem Herrn...

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18. September 2017 um 8:58

ich glaub schon, dass es den einen oder anderen gibt, den das stört.
Nur gibt es m.E. niemanden, an dem keiner was zu meckern hat. Ob das nun ein Tattoo ist oder die Frisur oder die Figur oder der Dialekt oder ...

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18. September 2017 um 16:43

Im Grunde hast Du Recht, wer im KH liegt, der möchte kompetente Versorgung und ein freundliches Gesicht.
Aber Du vergisst, dass es heutzutage viele alte und demente Patienten gibt, die denken nicht rational, können sie gar nicht mehr.
 

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18. September 2017 um 20:30

Kein Tatoo zu haben ist die wahre Rebellion.

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26. September 2017 um 13:21
In Antwort auf snoden

Bin 45 Jahre und führe ein mittelständiges Unternehmen. Egal was ich persönlich von Tattoos halte, könnte ich niemanden einstellen der ein Tattoo offensichtlich zur Schau trägt. Wenn mit einem Kunden wichtige Entscheidungen zu treffen sind, kommt es einfach nicht gut an, wenn sich im Dekolleté eine Mickymaus befindet oder farbverschmierte Arme sichtbar werden. Als Kunde würde ich mich da nicht mehr gut beraten fühlen.

Was sagen denn Tätowierungen über die berufliche Qualifikation aus??? Für mich gar nix!
Es kann auch jeder tätowiert sein, stört mich gar nicht!!! Was ich optisch nicht ansprechend finde ist, wenn manche richtig zugepflastert sind oder die Tätowierungen den Hals raufwandern oder im Gesicht sind. Sprüche mag ich auch nicht so gerne.
Ansonsten muss ich sagen, dass das persönliche Entscheidungen sind und das niemanden was angeht!!! Ich bin nicht gepierct und tätowiert, mein Mann schon 

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2. Oktober 2017 um 8:28

Für mich auch, aber nur weil es keinen Sinn macht, dass das L großgeschrieben ist, aber das i nicht. Das machts grammatisch falsch, was bei Tattoos einfach peinlich ist

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3. Oktober 2017 um 11:14
In Antwort auf snoden

Hallo,
komme gerade aus meinen Ferien zurück. Am Strand konnte ich beobachten, dass fast jeder in seine Haut etwas hinein graphieren hat lassen. Insgesamt bin ich sehr gesprächig. Aber ganz ehrlich, ich kann mich mit diesen Leuten nicht unterhalten. Arschgeweihe, Vöglein auf dem Busen, Schlange am Arm, Lippen am Hals. Ich komme mir vor, als hätte ich es mit  Bekloppten zu tun. Denkt denn hier niemand an Horizonterweiterung die noch aussteht oder an eine sonstige Zukunft. Als ich Jugendlicher war, sind Schlapphosen modern gewesen. Stellt Euch vor, die wären mir angewachsen. Ich müsste mich heute in den Boden schämen. Kinder finden Freude an einem Sandkasten und glauben auch, dass das ein Leben lang anhält. Aber ab einem bestimmten Alter möchte man sich dann doch nicht mehr damit identifizieren. Reicht der Horizont wirklich nicht weiter?

Horror sowas.ich bin 49,habe mein 1 tatoo mit 17 machen lassen.habe jetzt 5.trage weiiite,bunte hippiehosen,bunte kleider,lockige, lange,wilde haare.UND BIN OMI.ja und jetzt?
mein mann hat nase,brust,bauch und ohren xmal gepierct,trägt auch tatoos.sind wir schlechtere menschen?nein.mich gruseln diese 0815 grauen zombies mehr,wie bunte leute.

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3. Oktober 2017 um 12:30
In Antwort auf kommtessa

Dann wird es unterschiedliche Regelungen geben.
Ich weiß von einem Krankenhausverbund, wo kein Pflegepersonal eingestellt wird, das in irgendeiner Weise tättowiert ist.

Muss sich da der jobintressierte nackig ausziehen.meine 5 tatoos sieht man nicht,wenn ich kleider trage

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5. Oktober 2017 um 13:11
In Antwort auf snoden

Hallo,
komme gerade aus meinen Ferien zurück. Am Strand konnte ich beobachten, dass fast jeder in seine Haut etwas hinein graphieren hat lassen. Insgesamt bin ich sehr gesprächig. Aber ganz ehrlich, ich kann mich mit diesen Leuten nicht unterhalten. Arschgeweihe, Vöglein auf dem Busen, Schlange am Arm, Lippen am Hals. Ich komme mir vor, als hätte ich es mit  Bekloppten zu tun. Denkt denn hier niemand an Horizonterweiterung die noch aussteht oder an eine sonstige Zukunft. Als ich Jugendlicher war, sind Schlapphosen modern gewesen. Stellt Euch vor, die wären mir angewachsen. Ich müsste mich heute in den Boden schämen. Kinder finden Freude an einem Sandkasten und glauben auch, dass das ein Leben lang anhält. Aber ab einem bestimmten Alter möchte man sich dann doch nicht mehr damit identifizieren. Reicht der Horizont wirklich nicht weiter?

Der einzige, der hier bekloppt ist bist du.

Oberflächlich bis zum geht nicht mehr. DIR würde eine Horizonterweiterung gut tun.

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