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Sterbehilfe!

14. September 2018 um 21:26

Was haltet ihr von legalisierter Sterbehilfe?

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14. September 2018 um 23:29

Ich finde legalisierte Sterbehilfe in Ordnung. Jeder sollte selbst entscheiden können was mit ihm geschehen soll, wenn er entsprechend krank, behindert usw. ist. Ich habe beruflich viel mit Krankenhaus, Sterben, Hospiz usw zu tun und weiß wovon ich rede. Ich selbst werde, falls es hier nicht möglich sein wird auch in ein Land gehen wo dies möglich ist. 

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15. September 2018 um 7:50


Ich wohne in der Schweiz! Bei uns ist Sterbehilfe auch legal! Mein Mann und ich sind beide Mitglied von Exit! Wir sehen es beide für uns als letzte Möglichkeit falls wir in eine unerträgliche Situation kommen würden!
ich selbst denke, dass die Legalität ein Schutz ist vor Missbrauch! Exit klärt alles genau ab! Das ist dann ein langes Verfahren! Genau solche Fragen ob eine völlige Freiwilligkeit besteht, sind für sie extrem wichtig! Und die Prognose muss wirklich infaust sein! Und der Sterbewunsch muss übere eine längere Zeit konstant sein!
Ich empfinde es als unwürdiger wenn jemand aus dem Ausland anreisen muss um bei uns sterben zu können!

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15. September 2018 um 7:54
In Antwort auf desteufelsengel2

Ich finde legalisierte Sterbehilfe in Ordnung. Jeder sollte selbst entscheiden können was mit ihm geschehen soll, wenn er entsprechend krank, behindert usw. ist. Ich habe beruflich viel mit Krankenhaus, Sterben, Hospiz usw zu tun und weiß wovon ich rede. Ich selbst werde, falls es hier nicht möglich sein wird auch in ein Land gehen wo dies möglich ist. 


Ich habe auch viel Erfahrungen im Pflegeberuf und mich darum entschieden Mitglied von Exit zu werden! Exit ist die Schweizer Sterbehilfsorganisation! Ich sehe es als grossen Vorteil dass die Sterbehilfe hier legal idt!

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15. September 2018 um 11:41
In Antwort auf micky790

Was haltet ihr von legalisierter Sterbehilfe?

Keinem geliebten Haustier mutet man es zu, sich bis zum Ende durch eine todbringende Krankheit zu quälen. Man erlöst es von seinem Leid. Warum hat man diese humane, liebende Toleranz nicht für Menschen ?

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15. September 2018 um 12:22
In Antwort auf user14131

Keinem geliebten Haustier mutet man es zu, sich bis zum Ende durch eine todbringende Krankheit zu quälen. Man erlöst es von seinem Leid. Warum hat man diese humane, liebende Toleranz nicht für Menschen ?


Ja, aber im Gegensatz zu Tieren entscheidet der Mensch selbst!

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15. September 2018 um 16:33


Nein, das weiss ich nicht! Weisst du wie er heisst? Ich habe grad letzthin mit meiner Freundin über das Thema, sterben von Tieren besprochen! Sie hatte eine 16 jährige Katze, die sehr krank war! Sie hat mir gesagt dass sie ihn natürlich sterben lassen wolle, aber eine andere Freundin habe sie Tierquälerin genannt weil sie ihn nicht einschläfern lassen wollte!  Aber sie hat geagt, dass er keine Schmerzen habe. Ich würde das genau gleich machen wie du! Ein natürlicher Tod zuhause ist immer noch das Beste! Auch bei einem Menschen ist sehr wahrscheinlich ein natürlicher Tod weitaus das Beste! 
Exit sagt aber, dass sie Menschen gerade diese Sicherheit geben dass man nicht leiden müsste! Und gerade deshalb, halten die Menschen das länger durch! Kann ich mir durchaus vorstellen!

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17. September 2018 um 3:11

Ich bin da sehr zwiegespalten....eienrseits bin ih durchaus für auch aktive sterbehilfe bei sehr schweren, tödlichen KRankheiten im Endstadium, vor allem, wenn die Schmerzen nicht mehr vollständig ausgeschaltet werden können (ja, das gibt es! Nicht jeden Schmerz kriegt man mit Morphin weg!).
Andererseits sehr ich gerade bei Betagten, evtl. schon leicht dementen Kranken, die grosse Gefahr, dass erbe-gierige Verwandte und Freunde/Familienangehörige den Todkranken "subtil" dahin maniulieren könnten, dass er Sterbehilfe verlangt. Z.B. indem man immer wieder dezent erwähnt, dass nun auch sein Haus(=Erbe) oder Ersparnisse schmelzen wegen der Pflegeheimkosten und dass es doch eh "sinnlos" ist, gerade Depressive (und bei Schwerstkranken sind VIELE auch depressiv und leicht beeignflussbar!) sind hier leicht zu beeinflussen. Man bedenke nur mal, wie viele Alte sich von diesen Haustürbetrügern oder Bettlern auf der Strasse abzocken und beeinflussen lassen, die sind wehrlos dann auch gegen Einflüsterungen der geldgierigen Verwandtschaft und lassen sich seelisch unter DRUCK setzen ("meine Enkel brauchen das Geld ja SOOO dringend für den Hausbau, das ich jetzt dem Pflegeheim gebe", "ich bin für meine Familie nur noch eine LAST", wenn ich tot wäre, wäre alles besser für sie, etc etc )

Für mich persönlich kann ich erst sagen, ob ich Sterbehilfe will, wenn ich in der Situation selber drin bin, alles andere ist krude Theorie.
Ich habe mich SEHR GUT über für Deutsche mögliche Sterbehilfe, die möglichen Methoden, damit es SCHMERZFREI erfolgt und die juristischen "Fallstricke" informiert, vor allem weil die Schwester einer Frau, die ich bei der Wohnungssuche vor 10 Jarhen mal kennenlernte und in Kontakt geblieben war, an Mesothelium (unheilbarerer "Asbestkrebs/Ruppenfellkrebs) erkrankt war und mich bat, mich nach Sterbehilfemöglichkeiten und Selbstmordmöglichkeiten zu erkundigen.
Hab ihr sogar in Holland ein gewisses, in Deutschland verbotenes Buch "zum Selbermachen" besorgt, und hatte mich auch bereit erklärt, "dabei zu sein", da ihre Schwester es sich seelisch nicht zutraute beim Sterbeprozess dabei zu sitzen (für mich Gottseidank) starb sie dann aber vorher schon von selber plötzlich sehr schnell (und quasi schmerzlos) im Endstadium im Haus ihrer Tochter an plötzlichem Hirnschlag oder so was ähnlichem, das heisst, Tochter verlies das Zimmer, um ihr ein Eis zu holen, und als sie paar Minuten später wieder reinkam, lag sie tot auf im Sessel. Hier hatte Geld keine Rolle gespielt, wenn ich irgend einen kleinsten Verdacht gehabt hätte, dass die "beeinflusst" wird, hätte ich das Buch und die Infos nicht besorgt.

Ich sehe halt bei völliger Freigabe der aktiven Sterbehilfe schon die grosse Gefahr, dass wenig "widerstandsfähigen" Todkranken dann sugeriert wird, dass es nun doch für ALLE besser wäre, wenn sie ginge...Oder dass todkranken Patienten dann subtil zu verstehen gegeben wird, wie TEUER sie die Krankenkasse und die Gesellschaft kommen und es doch eh "nicht mehr lange dauern" würde. Da verändert man dann einfach die Schmerzmittel auf "unterdosiert" und schon kriegt der Krebskranke im Endstadium bei unerträglichen Dauerschmerzen dann den "Wunsch" sein unerträgliches Leiden möglichst schnell zu beenden ganz von selber....oder dass überlastete oder auch nur kriminelle sadistisch veranlagte Pflegeheim- und Altenpfleger dann noch leichteres Spiel haben, sich der Alten zu entledigen, so nach dem Motto, war ja deren Wunsch.

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17. September 2018 um 3:15
In Antwort auf micky790


Ich wohne in der Schweiz! Bei uns ist Sterbehilfe auch legal! Mein Mann und ich sind beide Mitglied von Exit! Wir sehen es beide für uns als letzte Möglichkeit falls wir in eine unerträgliche Situation kommen würden!
ich selbst denke, dass die Legalität ein Schutz ist vor Missbrauch! Exit klärt alles genau ab! Das ist dann ein langes Verfahren! Genau solche Fragen ob eine völlige Freiwilligkeit besteht, sind für sie extrem wichtig! Und die Prognose muss wirklich infaust sein! Und der Sterbewunsch muss übere eine längere Zeit konstant sein!
Ich empfinde es als unwürdiger wenn jemand aus dem Ausland anreisen muss um bei uns sterben zu können!

Es gibt auch in Deutschland einen schons ehr alten  Arzt(Urologe), der in Deutschland Sterbehilfe quasi betreibt, die entsprechend geeigneten Medikamente besorgt und übergibt (mal auf Youtube nach ihm gucken) und damit permanent seine Zulassung gefährdet. 
Schweiz finde ich in Sachen Sterbehilfe okay, aber wie "locker" Sterbehilfe in Belgien gehandhabt wird, absolut nicht.

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17. September 2018 um 9:21
In Antwort auf micky790

Was haltet ihr von legalisierter Sterbehilfe?

finde ich wichtig und richtig, dass diese letzte Entscheidung jeder Mensch selbst treffen kann - ggf. auch als Rahmenbedingung im Vorfeld.

Für mich gehört so etwas auch zum Recht auf Menschenwürde.

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17. September 2018 um 9:28

Kann man nie völlig verhindern.
Man wird auch nie völlig verhindern können, dass Menschen sich als "Last" für Angehörige sehen - obwohl das gar nicht der Fall ist. 

Es gibt auf dieser Welt keine "100%" - NIE.

Was den Selbstmord angeht - ist es bedingt widersprüchlich. Bei einer Depression beispielsweise ist die Todessehnsucht, Hoffnungslosigkeit etc. nun einmal Bestandteil der Symptome der Krankheit. In anderen Fällen kann auch unbeabsichtigter Suizid eine Rolle spielen. Das da ggf. eingegriffen wird, ist ein ganz anderes Thema.
Wenn hingegen jemand über Jahre immer wieder depressive Episoden hat und in einer Phase zwischen den Schüben (also im weitestgehend symptomfreien Zustand) entscheidet, dass er sich das nicht mehr Jahr umd Jahr um Jahr antun will, sieht es für mich schon ganz anders aus.

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17. September 2018 um 9:35


Oder, während eines Liebesaktes! Wär doch auch noch was??

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17. September 2018 um 9:36
In Antwort auf werkoderko

Es gibt auch in Deutschland einen schons ehr alten  Arzt(Urologe), der in Deutschland Sterbehilfe quasi betreibt, die entsprechend geeigneten Medikamente besorgt und übergibt (mal auf Youtube nach ihm gucken) und damit permanent seine Zulassung gefährdet. 
Schweiz finde ich in Sachen Sterbehilfe okay, aber wie "locker" Sterbehilfe in Belgien gehandhabt wird, absolut nicht.

nicht nur einen.
Rein rechtlich ist es möglich, wenn der Doc die Medikamente verschreibt / besorgt, aber nicht verabreicht afaik.

Aber diese Ärzte balancieren auf einem sehr, sehr schmalen Grat, schon allein, weil "erlaubt" und "toleriert" da völlig verschiedene Dinge sind.

Dann haben wir ja noch das Thema "Tötung auf Verlangen" in unserem Strafrecht, die Grenze ist zu schnell überschritten. Bei diesen Ärzten, die in DE aktuell in der Sterbehilfe unterstützen, gibt es dann oft noch jemanden, der sich des Risikos "Tötung auf Verlangen" aussetzen muss.

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17. September 2018 um 9:37


Habe ich auch schon öfters gedacht wegen den Drogen! Da könnte man doch ev. auch den Drogenstrich eliminieren! Und vielleicht würde es gar nicht mehr Drogensüchtige geben!

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17. September 2018 um 9:39
In Antwort auf avarrassterne1

finde ich wichtig und richtig, dass diese letzte Entscheidung jeder Mensch selbst treffen kann - ggf. auch als Rahmenbedingung im Vorfeld.

Für mich gehört so etwas auch zum Recht auf Menschenwürde.


Genau, die Menschenwürde! Das ist bei mir auch zentral! Ich möchte autonom leben, aber halt auch die Möglichkeit haben, autonom zu sterben!

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17. September 2018 um 9:39
In Antwort auf werkoderko

Es gibt auch in Deutschland einen schons ehr alten  Arzt(Urologe), der in Deutschland Sterbehilfe quasi betreibt, die entsprechend geeigneten Medikamente besorgt und übergibt (mal auf Youtube nach ihm gucken) und damit permanent seine Zulassung gefährdet. 
Schweiz finde ich in Sachen Sterbehilfe okay, aber wie "locker" Sterbehilfe in Belgien gehandhabt wird, absolut nicht.


Sowas echt, geht gar nicht!

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17. September 2018 um 9:44
In Antwort auf werkoderko

Ich bin da sehr zwiegespalten....eienrseits bin ih durchaus für auch aktive sterbehilfe bei sehr schweren, tödlichen KRankheiten im Endstadium, vor allem, wenn die Schmerzen nicht mehr vollständig ausgeschaltet werden können (ja, das gibt es! Nicht jeden Schmerz kriegt man mit Morphin weg!).
Andererseits sehr ich gerade bei Betagten, evtl. schon leicht dementen Kranken, die grosse Gefahr, dass erbe-gierige Verwandte und Freunde/Familienangehörige den Todkranken "subtil" dahin maniulieren könnten, dass er Sterbehilfe verlangt. Z.B. indem man immer wieder dezent erwähnt, dass nun auch sein Haus(=Erbe) oder Ersparnisse schmelzen wegen der Pflegeheimkosten und dass es doch eh "sinnlos" ist, gerade Depressive (und bei Schwerstkranken sind VIELE auch depressiv und leicht beeignflussbar!) sind hier leicht zu beeinflussen. Man bedenke nur mal, wie viele Alte sich von diesen Haustürbetrügern oder Bettlern auf der Strasse abzocken und beeinflussen lassen, die sind wehrlos dann auch gegen Einflüsterungen der geldgierigen Verwandtschaft und lassen sich seelisch unter DRUCK setzen ("meine Enkel brauchen das Geld ja SOOO dringend für den Hausbau, das ich jetzt dem Pflegeheim gebe", "ich bin für meine Familie nur noch eine LAST", wenn ich tot wäre, wäre alles besser für sie, etc etc )

Für mich persönlich kann ich erst sagen, ob ich Sterbehilfe will, wenn ich in der Situation selber drin bin, alles andere ist krude Theorie.
Ich habe mich SEHR GUT über für Deutsche mögliche Sterbehilfe, die möglichen Methoden, damit es SCHMERZFREI erfolgt und die juristischen "Fallstricke" informiert, vor allem weil die Schwester einer Frau, die ich bei der Wohnungssuche vor 10 Jarhen mal kennenlernte und in Kontakt geblieben war, an Mesothelium (unheilbarerer "Asbestkrebs/Ruppenfellkrebs) erkrankt war und mich bat, mich nach Sterbehilfemöglichkeiten und Selbstmordmöglichkeiten zu erkundigen.
Hab ihr sogar in Holland ein gewisses, in Deutschland verbotenes Buch "zum Selbermachen" besorgt, und hatte mich auch bereit erklärt, "dabei zu sein", da ihre Schwester es sich seelisch nicht zutraute beim Sterbeprozess dabei zu sitzen (für mich Gottseidank) starb sie dann aber vorher schon von selber plötzlich sehr schnell (und quasi schmerzlos) im Endstadium im Haus ihrer Tochter an plötzlichem Hirnschlag oder so was ähnlichem, das heisst, Tochter verlies das Zimmer, um ihr ein Eis zu holen, und als sie paar Minuten später wieder reinkam, lag sie tot auf im Sessel. Hier hatte Geld keine Rolle gespielt, wenn ich irgend einen kleinsten Verdacht gehabt hätte, dass die "beeinflusst" wird, hätte ich das Buch und die Infos nicht besorgt.

Ich sehe halt bei völliger Freigabe der aktiven Sterbehilfe schon die grosse Gefahr, dass wenig "widerstandsfähigen" Todkranken dann sugeriert wird, dass es nun doch für ALLE besser wäre, wenn sie ginge...Oder dass todkranken Patienten dann subtil zu verstehen gegeben wird, wie TEUER sie die Krankenkasse und die Gesellschaft kommen und es doch eh "nicht mehr lange dauern" würde. Da verändert man dann einfach die Schmerzmittel auf "unterdosiert" und schon kriegt der Krebskranke im Endstadium bei unerträglichen Dauerschmerzen dann den "Wunsch" sein unerträgliches Leiden möglichst schnell zu beenden ganz von selber....oder dass überlastete oder auch nur kriminelle sadistisch veranlagte Pflegeheim- und Altenpfleger dann noch leichteres Spiel haben, sich der Alten zu entledigen, so nach dem Motto, war ja deren Wunsch.


Für mich persönlich kann ich es erst sagen ob ich Sterbehilfe will, wenn ich in dieser Situation bin, alles andere ist Theorie! Dieser Satz von dir finde ich toll! Sehe ich genau gleich!
Und ja, man kann wirklich nicht jeden Schmerz mit Morphium ganz beseitigen!

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17. September 2018 um 9:49
In Antwort auf micky790


Für mich persönlich kann ich es erst sagen ob ich Sterbehilfe will, wenn ich in dieser Situation bin, alles andere ist Theorie! Dieser Satz von dir finde ich toll! Sehe ich genau gleich!
Und ja, man kann wirklich nicht jeden Schmerz mit Morphium ganz beseitigen!

ja, meine Oma ist auch monatelang gestorben, mit Schmerzen, die stärker als das Morphium waren :'-( Grauenvoll. An der Stelle hätte ich das Risiko mit "Tötung auf Verlangen" (und das Risiko, dass es sogar Totschlag oder Mord wird, weil meine Familie wahrscheinlich gegen mich ausgesagt hätte) in Kauf genommen, wenn sie es gewollt hätte.

Für mich selbst - ist das lebenswerte Leben wahrscheinlich schon an der Stelle vorbei, wo ich nur noch im Bett liege und nichts mehr selbst machen kann.

Immerhin kann man (noch) per Patientenverfügung / Patiententestament einige der gröberen "Leben um jeden Preis" - Punkte wegnehmen. Ich hoffe, daran wird nicht auch noch herumgestrichen, diverse Anläufe dazu gibt es ja leider regelmässig.

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17. September 2018 um 9:56

Und wie ist es bei kleinen Kindern?


Wie wäre es, wenn wir das Thema/das Problem ganz vertrauensvoll in die Hände von Gott legen würden? Er als Schöpfer des Universums hat uns das Leben auf dem Planeten, den wir Erde nennen, gegeben, möge allein er entscheiden, wann es wie beendet ist.

(Ich bin ganz bestimmt kein Mitglied irgendeiner menschengemachten Pfafferei, glaube jedoch -bei allem Zweifel hier und dort- ganz fest an die Existenz unseres Vaters im Himmel.)

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17. September 2018 um 10:06
In Antwort auf avarrassterne1

ja, meine Oma ist auch monatelang gestorben, mit Schmerzen, die stärker als das Morphium waren :'-( Grauenvoll. An der Stelle hätte ich das Risiko mit "Tötung auf Verlangen" (und das Risiko, dass es sogar Totschlag oder Mord wird, weil meine Familie wahrscheinlich gegen mich ausgesagt hätte) in Kauf genommen, wenn sie es gewollt hätte.

Für mich selbst - ist das lebenswerte Leben wahrscheinlich schon an der Stelle vorbei, wo ich nur noch im Bett liege und nichts mehr selbst machen kann.

Immerhin kann man (noch) per Patientenverfügung / Patiententestament einige der gröberen "Leben um jeden Preis" - Punkte wegnehmen. Ich hoffe, daran wird nicht auch noch herumgestrichen, diverse Anläufe dazu gibt es ja leider regelmässig.


Ich denke auch immer, dass für mich das lebenswere Leben aufhören würde bei völliger Hilflosigkeit! Aber um ehrlich zu sein, weiss ich auch nicht wie ich d a n n reagieren würde! Ich habe das öfters erlebt, dass diese Menschen dann doch noch am Leben hängen!

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17. September 2018 um 10:17


Wenn ich richtig informiert bin, kann man bei Exit auch bei einer Demenzerkrankung mit Exit sterben! Aber diese Menschen müssen sich noch klar äussern können zum Sterbewunsch! Also früh im Krankheitsprozess! Und vielleicht zu früh! Ich habe viele Demenzerkrankte erlebt, die mir echt nicht total unglücklich erschienen sind!

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17. September 2018 um 10:21
In Antwort auf micky790


Ich denke auch immer, dass für mich das lebenswere Leben aufhören würde bei völliger Hilflosigkeit! Aber um ehrlich zu sein, weiss ich auch nicht wie ich d a n n reagieren würde! Ich habe das öfters erlebt, dass diese Menschen dann doch noch am Leben hängen!

naja, ich war noch nie der Typ, der soooooooo am Leben hängt, ich kämpfe schon zu lange wenn dann an der anderen Front.
Aber nein, ich weiß es nicht, daher der Konjunktiv im Satz.

Ich habe aber dennoch festgelegt, dass Intenstiv-Medizin bei mir maximal eingeschränkt ist, beispielsweise. Wenn ich einen so schweren Unfall hätte wie M. Schuhmacher oder Roy Horn in Kombination mit dem Schlaganfall - nein, Leute, lasst mich gehen, wenn es so kommt, das ist es mir NICHT wert.

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17. September 2018 um 10:23
In Antwort auf konsequenter666

Und wie ist es bei kleinen Kindern?


Wie wäre es, wenn wir das Thema/das Problem ganz vertrauensvoll in die Hände von Gott legen würden? Er als Schöpfer des Universums hat uns das Leben auf dem Planeten, den wir Erde nennen, gegeben, möge allein er entscheiden, wann es wie beendet ist.

(Ich bin ganz bestimmt kein Mitglied irgendeiner menschengemachten Pfafferei, glaube jedoch -bei allem Zweifel hier und dort- ganz fest an die Existenz unseres Vaters im Himmel.)


Ich finde es toll wenn du das kannst, also dein Leben in Gotts Hand geben!
Und ja, bei Kindern ist es etwas anderes! Ich habe aber auch schon gehört dass Kinder manchmal besser loslassen können bei schwerer Krankheit als Erwachsene!

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17. September 2018 um 10:23
In Antwort auf micky790


Wenn ich richtig informiert bin, kann man bei Exit auch bei einer Demenzerkrankung mit Exit sterben! Aber diese Menschen müssen sich noch klar äussern können zum Sterbewunsch! Also früh im Krankheitsprozess! Und vielleicht zu früh! Ich habe viele Demenzerkrankte erlebt, die mir echt nicht total unglücklich erschienen sind!

oh ja, ich habe einige Demenzkranke gesehen, auch in der Verwandschaft, aber nur wenige, die nicht in ihrer ganz privaten Hölle gelebt haben. Und überwiegend habe ich mir gewünscht, dass sie nur ja keinen "klaren Moment" mehr haben, in dem sie noch erkennen müssen, was sie alles getan haben.

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17. September 2018 um 10:26
In Antwort auf micky790


Ich finde es toll wenn du das kannst, also dein Leben in Gotts Hand geben!
Und ja, bei Kindern ist es etwas anderes! Ich habe aber auch schon gehört dass Kinder manchmal besser loslassen können bei schwerer Krankheit als Erwachsene!

ich habe auch von nicht wenigen Fällen gehört, wo gerade Kinder sich aktiv und öffentlich für ihr Recht eingesetzt haben, gehen zu dürfen.
Gerade Kinder sollten nicht sinnlos leiden müssen.

Wenn man an Gott glaubt, dann auch daran, dass Gott uns den freien Willen gab. Die Möglichkeit, zu entscheiden, zu bestimmen, zu gestalten - Daraus würde ich jetzt nicht ableiten, dass er (oder vielmehr es) gemeint hat, dass man unbedingt warten muss, bis der Todesengel auf Besuch kommt.

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17. September 2018 um 10:38
In Antwort auf avarrassterne1

oh ja, ich habe einige Demenzkranke gesehen, auch in der Verwandschaft, aber nur wenige, die nicht in ihrer ganz privaten Hölle gelebt haben. Und überwiegend habe ich mir gewünscht, dass sie nur ja keinen "klaren Moment" mehr haben, in dem sie noch erkennen müssen, was sie alles getan haben.


Habe ich das jetzt recht verstanden, dass du diese Menschen als ganz unglücklich erlebt hast?
ich denke dass es auch öfters auf das Umfeld ankommt! Wie sehr das Umfeld diese Menschen genau gleich schätzt wie jeden anderen Menschen auch! 
Jedenfalls finde ich es besser wenn diese Menschen in einer Institution leben als zuhause bei völlig überforderten Angehörigen! Das macht ihnen das Leben zur Hölle!!
Mein Vater hatte eine Demenzerkrankung! Meine Mutter konnte nicht damit umgehen! Hölle pur! Das war ganz schlimm! Da haben wirklich beide ihre Würde verloren! Auch darum ist mir die Würde ein so wichtiges Thema! Für mich wars ganz schlimm!

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17. September 2018 um 10:54
In Antwort auf avarrassterne1

naja, ich war noch nie der Typ, der soooooooo am Leben hängt, ich kämpfe schon zu lange wenn dann an der anderen Front.
Aber nein, ich weiß es nicht, daher der Konjunktiv im Satz.

Ich habe aber dennoch festgelegt, dass Intenstiv-Medizin bei mir maximal eingeschränkt ist, beispielsweise. Wenn ich einen so schweren Unfall hätte wie M. Schuhmacher oder Roy Horn in Kombination mit dem Schlaganfall - nein, Leute, lasst mich gehen, wenn es so kommt, das ist es mir NICHT wert.


Ja, das habe ich auch geschrieben in meiner Patientenverfügung!! Und auch ziemlich klar! Und vor allem meine Angehörigen informiert!  Die wissen, wie ich das will! Du hast ja auch schon geschrieben dass man halt rechtzeitig sich darum kümmern müsse, in einem anderen thread! Da habe ich dir innerlich sehr zugestimmt!

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17. September 2018 um 10:58
In Antwort auf micky790


Habe ich das jetzt recht verstanden, dass du diese Menschen als ganz unglücklich erlebt hast?
ich denke dass es auch öfters auf das Umfeld ankommt! Wie sehr das Umfeld diese Menschen genau gleich schätzt wie jeden anderen Menschen auch! 
Jedenfalls finde ich es besser wenn diese Menschen in einer Institution leben als zuhause bei völlig überforderten Angehörigen! Das macht ihnen das Leben zur Hölle!!
Mein Vater hatte eine Demenzerkrankung! Meine Mutter konnte nicht damit umgehen! Hölle pur! Das war ganz schlimm! Da haben wirklich beide ihre Würde verloren! Auch darum ist mir die Würde ein so wichtiges Thema! Für mich wars ganz schlimm!

so oder so - die haben in einer Welt gelebt, wo sie jeder, auch die nächsten Angehörigen nur bestehlen und betrügen wollten, wo sie keinem Menschen mehr vertrauen konnten und durften, egal ob in einer spezialisierten Einrichtung oder zu Hause. Jeder Mensch in ihrer Welt wollte ihnen böses. Und nicht nur ein bißchen.
Meinen Opa hat es getroffen, der hat seinen Hund verprügelt. Ist mit dem Stock auf meine Mutter, meine Schwester, die Krankenschwestern losgegangen, er ist wahnsinnig aggressiv geworden. Meine Großtante auch. Die war schon recht früh in einer spezialisierten Einrichtund, hat gar nichts geändert.
Gerade mein Opa war ein so moralisch integerer Mensch für den Gewalt NIEMALS eine Option war. Wenn der je noch mal realisiert hätte, was er getan hat...

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17. September 2018 um 10:59
In Antwort auf avarrassterne1

nicht nur einen.
Rein rechtlich ist es möglich, wenn der Doc die Medikamente verschreibt / besorgt, aber nicht verabreicht afaik.

Aber diese Ärzte balancieren auf einem sehr, sehr schmalen Grat, schon allein, weil "erlaubt" und "toleriert" da völlig verschiedene Dinge sind.

Dann haben wir ja noch das Thema "Tötung auf Verlangen" in unserem Strafrecht, die Grenze ist zu schnell überschritten. Bei diesen Ärzten, die in DE aktuell in der Sterbehilfe unterstützen, gibt es dann oft noch jemanden, der sich des Risikos "Tötung auf Verlangen" aussetzen muss.

ja, ich tendiere bei Sterbehilfe eher zue inem "toleriert" Als wie zu einem "offiziell erlaubt", da ich die Missbrauchsgefahr für sehr hoch halte. 

Soweit mir bekannt, erfolgt auch heute bereits, wenn die Hilfe durch enge Verwandte oder Freunde erfolgte und entsprechende Endphase einer absolut tödlichen Krankheit erreicht war, und ,die Helfer 100 % null "materiellen Gewinn" durch ihre Hilfe hatten (kein Vermögen vorhanden, kein Erbe, keine Schenkung etc.), im Normalfall keine Verurteilung...
Ich hatte ich damals wochenlang durchgegoogelt und es war so, dass in dem Fall damals die Schwester der Sterbenskranken wohl keine Strafe erhalten hätte (Erbe war durch bekanntes Testament eh der Lebensgefährte der Sterbenden und nicht die geplanten Sterbehelfer), und es auch bei mir letztendlich im Sande verlaufen" wäre....

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17. September 2018 um 11:05
In Antwort auf micky790


Ich finde es toll wenn du das kannst, also dein Leben in Gotts Hand geben!
Und ja, bei Kindern ist es etwas anderes! Ich habe aber auch schon gehört dass Kinder manchmal besser loslassen können bei schwerer Krankheit als Erwachsene!

Ich muss mein Leben nicht explizit in Gottes Hand geben, da es -aus meiner Sicht- ja von Anbeginn in der Hand des himmlischen, sämtliche Fäden ziehenden Puppenspielers liegt. Leicht ist es trotzdem nicht, weil ich immer auch den mir von ihm gegebenen Verstand zu nutzen versuche. Und der sagt mir, dass ich mich ja letztlich auch irren könnte...

Kleine Kinder, denke ich mir, können vielleicht manchmal deshalb besser loslassen, weil sie dann bei ihrer Omi/ihrem Opi, bei ihrem verstorbenen Hund/ihrer verstorbenen Katze und dergleichen sein werden. Nicht zuletzt glauben sie ja auch noch leichter an Gott selber, so wie sie manchmal auch noch an den Weihnachtsmann, den Osterhasen etc. zu glauben imstande sind.

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17. September 2018 um 11:05
In Antwort auf micky790


Sowas echt, geht gar nicht!

Guck Dir Berichte über den Mann an auf Youtube, er macht das gratis und meinem Eindruck nach sehr verantwortungsbewusst und sehr professionell, also angelehnt daran, wie es in der Schweiz gemacht wird, er hilft nur bei unerträglichen Endstadien und bei so Krankheiten wie ALS, wo der bekannte Krankheitsverlauf+Sterbeprozess manche Patienten zu sehr ängstigt (man erstickt da meist bei vollem Bewusstsein, das Bewusstsein fürs Ersticken kann man zwar auch teilweise medikamentös dem Ende zu ausschalten, aber viele wollen halt da nicht den unausweichlichen seelischen Leidensweg gehen, denn bei ALS ist das genaue Fortschreiten und unweigerliche Ende gut beschrieben und dem Kranken jahrelang vorher BEKANNNT und er muss es bei vollem Bewusstsein miterleben, ich weis nicht, ob ich persönlich das könnte, ALS-Erkrankung wäre einer der Fälle, wo ich EVENTUELL Sterbehilfe für mich wollen würde im Endstadium) und auch nicht jedem, der darum bittet.

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17. September 2018 um 11:10
In Antwort auf avarrassterne1

so oder so - die haben in einer Welt gelebt, wo sie jeder, auch die nächsten Angehörigen nur bestehlen und betrügen wollten, wo sie keinem Menschen mehr vertrauen konnten und durften, egal ob in einer spezialisierten Einrichtung oder zu Hause. Jeder Mensch in ihrer Welt wollte ihnen böses. Und nicht nur ein bißchen.
Meinen Opa hat es getroffen, der hat seinen Hund verprügelt. Ist mit dem Stock auf meine Mutter, meine Schwester, die Krankenschwestern losgegangen, er ist wahnsinnig aggressiv geworden. Meine Großtante auch. Die war schon recht früh in einer spezialisierten Einrichtund, hat gar nichts geändert.
Gerade mein Opa war ein so moralisch integerer Mensch für den Gewalt NIEMALS eine Option war. Wenn der je noch mal realisiert hätte, was er getan hat...


Mein Gott, das ist wirklich die Hölle! Ich habe ja 21 Jahre im Pflegeheim gearbeitet in der Schweiz! Am Anfang war das dort auch ganz schlimm! Die Haltung der Pflegenden war abscheulich! Das hat sich aber bei uns gebessert! Ich selbst darf auch nicht daran denken, dass ich einmal so enden könnte! So aggressiv!
Wir hatten halt dann Weiterbildungen! Hat uns geholfen! 

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17. September 2018 um 11:14
In Antwort auf micky790


Ich denke auch immer, dass für mich das lebenswere Leben aufhören würde bei völliger Hilflosigkeit! Aber um ehrlich zu sein, weiss ich auch nicht wie ich d a n n reagieren würde! Ich habe das öfters erlebt, dass diese Menschen dann doch noch am Leben hängen!

ja, ich sah mal ein Video auf Youtube mit einer Reportage über misslungene Selbstmorde, ausnahmslos ALLE sagten aus, dass in dem Moment wo sie realisierten, dass es UNUMKEHRBAR war (sie also gesprungen waren oder bei anderen Methoden anfingen, das Bewusstsein zu verlieren, den sekundenschnellen Gedenken hatten, es war eine FEHLER und sie leben wollten. Viele geniessen das Leben nach dem Selbstmordversuch sogar MEHR als vorher und leben ganz anders, sogar (oder gerade wenn) sie schwerste körperliche Einschränkungen (beide Beine ab Rollstuhl, etc) oder Verunstaltungen hatten (Gesicht zerfetzt etc) - gibt auf Youtube auch motivierende TED-Talks von solchen durch Selbstmordversuch verstümmelten Leuten. Meist waren dies aber seelisch und psychisch Kranke und nicht tödlich körpeliche Erkrankte. Der Grund,w arum ichd ie Sterbehilfe in BELGIEN sehr kritish sehe, wo auch Leute mit rein seelischen Erkrankungen euthanasiert werden in Kliniken. Sah da neulich einf ür mich erschreckendes Video auf Youtube (darf hier ja leder nichts verlinken), wo man bei den mitgefilmten Gesprächen bei einigen für mich schon MERKTE, dass sie zur Entscheidung von Verwandten, Ärzten etc. etwas "manipuliert" wurden....Fands einfach abartig, einige in der Reportage waren nur EINSAM und mit etwas Personal- u Kostenaufwand wären sie sicher wieder zur Lebensfreude zu bringen gewesen....ich hoffe, so wie in Belgien wird es in Deutschland nie freigegeben!

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17. September 2018 um 11:19
In Antwort auf micky790


Wenn ich richtig informiert bin, kann man bei Exit auch bei einer Demenzerkrankung mit Exit sterben! Aber diese Menschen müssen sich noch klar äussern können zum Sterbewunsch! Also früh im Krankheitsprozess! Und vielleicht zu früh! Ich habe viele Demenzerkrankte erlebt, die mir echt nicht total unglücklich erschienen sind!

Wäre mir jetzt neu....Ich stimme Dir zu, dass bei vielen - nciht allen - Demenzerkrankungen eher die Verwandten leiden als wie der Erkrankte selbst, vor allem wenn er in einer guten Demenz-WG oder extra Altersheim für Demente behandelt wird/lebt. Denn dort wird die nichtreale Vorstellungswelt und Erlebnisse und Realität des Dementen einfach als tatsächlich REAL genommen, so fühlt er sich respektiert, sicher und wohl. Z.B. wenn er überzeugt ist, da vorne neben der Gartenbank ist die Bushaltestelle zu seiner alten Wohnung, dann geht eine Pflegekraft mit ihm zur "Bushaltestelle" und wartet mit ihm auf den Bus, gewöhnlich "vergisst" der Demente das dann bald und man wendet sich anderen Themen mit ihm zu, das erfordert aber alles viel an speziell ausgebildetem Personal und Geld, das die Gesellschaft/Politik  in D leider lieber anderweitig verwendet bzw. ausgibt.

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17. September 2018 um 11:19
In Antwort auf werkoderko

Guck Dir Berichte über den Mann an auf Youtube, er macht das gratis und meinem Eindruck nach sehr verantwortungsbewusst und sehr professionell, also angelehnt daran, wie es in der Schweiz gemacht wird, er hilft nur bei unerträglichen Endstadien und bei so Krankheiten wie ALS, wo der bekannte Krankheitsverlauf+Sterbeprozess manche Patienten zu sehr ängstigt (man erstickt da meist bei vollem Bewusstsein, das Bewusstsein fürs Ersticken kann man zwar auch teilweise medikamentös dem Ende zu ausschalten, aber viele wollen halt da nicht den unausweichlichen seelischen Leidensweg gehen, denn bei ALS ist das genaue Fortschreiten und unweigerliche Ende gut beschrieben und dem Kranken jahrelang vorher BEKANNNT und er muss es bei vollem Bewusstsein miterleben, ich weis nicht, ob ich persönlich das könnte, ALS-Erkrankung wäre einer der Fälle, wo ich EVENTUELL Sterbehilfe für mich wollen würde im Endstadium) und auch nicht jedem, der darum bittet.


Ich habe das falsch verstanden! Das ist etwas ganz anderes! Aber dann ist der wirklich extrem mutig! Das würde ich jetzt echt nicht auf mich nehmen! Aber das sind totale Aunahmefälle! Darum bin ich für eine Legalisierung der Sterbehilfe! Er könnte dann Exit Arzt sein und hätte den Schutz der Institution!

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17. September 2018 um 11:23

Belgien ist das einzige Land weltweit, das im Falle einer unheilbaren Krankheit aktive Sterbehilfe bei Kindern jeglichen Alters ermöglicht, wenn diese „unerträglichen Leiden“ ausgesetzt sind. In den benachbarten Niederlanden z.B., ist aktive Sterbehilfe erst ab einem Alter von zwölf Jahren erlaubt.
Auch können in Belgien LEute mit seelischen Erkrankungen,w ei Depressionen etc., Sterbehilfe erhalten, finde ich ziemlich riskant und verantwortungslos, schcliesslich gehört der Sterbewunsch da oft zur KRANKHEIT und der KRanke ist eben seelisch NICHT "frei" in seiner Entscheidung (durch depressiven Tunnelblick, etc)

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17. September 2018 um 11:26


Danke mit den Ausrufzeichen. Habe auch schon mal gelesen, dass das nur Alte machen und das alle Jungen lächerlich finden..😂
Ich habe eben Drogen gemeint. Auch da wäre ich für eine kontrollierte Abgabe. Ist weniger gefährlich.

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17. September 2018 um 11:28
In Antwort auf micky790


Mein Gott, das ist wirklich die Hölle! Ich habe ja 21 Jahre im Pflegeheim gearbeitet in der Schweiz! Am Anfang war das dort auch ganz schlimm! Die Haltung der Pflegenden war abscheulich! Das hat sich aber bei uns gebessert! Ich selbst darf auch nicht daran denken, dass ich einmal so enden könnte! So aggressiv!
Wir hatten halt dann Weiterbildungen! Hat uns geholfen! 

Genau DARUM halte ich z.B. den hirnrissigen, realitätsfernen Vorschlag einiger strunznaiver Politiker für komplett abartig und menschenverachtend, Flüchtlinge aus archaischen Gewaltkulturen, die schon bei kleinsten Konflikten im Alltag auf der Strasse oder in Beziehungen komplett ausrasten und körperlich gewalttätig werden und zustechen oder töten, als Altenpfleger oder in Behindertenheimen zu beschäftigen! 

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17. September 2018 um 11:33


Also, ich meine wegen  Drogen nicht dass man das überall einfach frei kaufen könnte. Aber in Zürich gibt es eine Einrichtung, speziell für Suchterkrankte. Und dort können sie Drogen kosumieren. Einfach kontrolliert und reine Substanzen. Und mehr solche eürde ich toll finden.

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17. September 2018 um 11:34
In Antwort auf micky790


Danke mit den Ausrufzeichen. Habe auch schon mal gelesen, dass das nur Alte machen und das alle Jungen lächerlich finden..😂
Ich habe eben Drogen gemeint. Auch da wäre ich für eine kontrollierte Abgabe. Ist weniger gefährlich.

Oha, das ist mir jetzt auch neu, dass man einen im Web durch viele Ausrufezeichen (sollen bei mir immer BETONUNG eines Wortes anzeigen)  als "schon Ältere" im Web erkennt...werde aufpassen!

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17. September 2018 um 11:35
In Antwort auf werkoderko

Wäre mir jetzt neu....Ich stimme Dir zu, dass bei vielen - nciht allen - Demenzerkrankungen eher die Verwandten leiden als wie der Erkrankte selbst, vor allem wenn er in einer guten Demenz-WG oder extra Altersheim für Demente behandelt wird/lebt. Denn dort wird die nichtreale Vorstellungswelt und Erlebnisse und Realität des Dementen einfach als tatsächlich REAL genommen, so fühlt er sich respektiert, sicher und wohl. Z.B. wenn er überzeugt ist, da vorne neben der Gartenbank ist die Bushaltestelle zu seiner alten Wohnung, dann geht eine Pflegekraft mit ihm zur "Bushaltestelle" und wartet mit ihm auf den Bus, gewöhnlich "vergisst" der Demente das dann bald und man wendet sich anderen Themen mit ihm zu, das erfordert aber alles viel an speziell ausgebildetem Personal und Geld, das die Gesellschaft/Politik  in D leider lieber anderweitig verwendet bzw. ausgibt.


Genau, das meine  ich, dass man das Personal besser schulen müsste. 

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17. September 2018 um 11:44
In Antwort auf micky790


Mein Gott, das ist wirklich die Hölle! Ich habe ja 21 Jahre im Pflegeheim gearbeitet in der Schweiz! Am Anfang war das dort auch ganz schlimm! Die Haltung der Pflegenden war abscheulich! Das hat sich aber bei uns gebessert! Ich selbst darf auch nicht daran denken, dass ich einmal so enden könnte! So aggressiv!
Wir hatten halt dann Weiterbildungen! Hat uns geholfen! 

Das Aggressive kommt meist nur, wenn die Dementen merken oder die Umgebung ihnen zu verstehen gibt, dass das, was sie denken und als real erleben NICHT REAL ist! DAS macht sie aggressiv.
Daher ja diese Demenzheime, wo den Dementen z.B. immer der GLAUBE gelassen wird, dass der Pfleger ihr vor 20 Jahren schon verstorbene EHEMANN ist oder es jetzt gleich zum Flughafen für eine Urlaubsreise geht udn es wird gemeinsam der Koffer gepackt und der Zrlaub besprochen. Wird das gut gemacht, werden die Demnten meist NICHT aggressiv bzw. nicht so aggressiv. 

Es ist von der Politik/Pflegeversicherung absolut verantwortungslos, NICHT speziell dafür Ausgebildete und von der Persönlichkeit her UNGEEIGNETES Personal auf Demente loszulassen und damit deren Leiden zu vergrössern!

Viele Verwandte behalten ihre Demenzkranken leider zu lange ZU HAUSE und schaffen es dann eben NICHT in den späteren Krankheitsstadien, auf alle irrealen Sachen des Kranken als REAL einzugehen und wollen ihm sagen, dass das, was er denkt / empfindet (also die Paranoia (die wollen mich vergiften" oder Realitätsverschiebungen ("ich habe mich heute schon gewaschen!" wären nicht echt! Dann wird eben NEUES "unvergiftetes" Essen geholt und dann wird der Kranke eben an dem Tag NICHT MEHR gewaschen in einem guten Demenzheim. Das heisst man widerspricht als Pfleger nicht!

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17. September 2018 um 11:50
In Antwort auf werkoderko

Oha, das ist mir jetzt auch neu, dass man einen im Web durch viele Ausrufezeichen (sollen bei mir immer BETONUNG eines Wortes anzeigen)  als "schon Ältere" im Web erkennt...werde aufpassen!


Doch, das ist so. Auch an den Nicknamen erkennen sie dass man schon älter ist. Hab ich ja auch. 

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17. September 2018 um 11:59
In Antwort auf werkoderko

ja, ich tendiere bei Sterbehilfe eher zue inem "toleriert" Als wie zu einem "offiziell erlaubt", da ich die Missbrauchsgefahr für sehr hoch halte. 

Soweit mir bekannt, erfolgt auch heute bereits, wenn die Hilfe durch enge Verwandte oder Freunde erfolgte und entsprechende Endphase einer absolut tödlichen Krankheit erreicht war, und ,die Helfer 100 % null "materiellen Gewinn" durch ihre Hilfe hatten (kein Vermögen vorhanden, kein Erbe, keine Schenkung etc.), im Normalfall keine Verurteilung...
Ich hatte ich damals wochenlang durchgegoogelt und es war so, dass in dem Fall damals die Schwester der Sterbenskranken wohl keine Strafe erhalten hätte (Erbe war durch bekanntes Testament eh der Lebensgefährte der Sterbenden und nicht die geplanten Sterbehelfer), und es auch bei mir letztendlich im Sande verlaufen" wäre....

ja und wenn die Personen z.B. ein eigenes Häuschen haben, muss man sie dann (Pardon) verrecken lassen und darf ihnen nicht mehr helfen?

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17. September 2018 um 12:00
In Antwort auf werkoderko

Das Aggressive kommt meist nur, wenn die Dementen merken oder die Umgebung ihnen zu verstehen gibt, dass das, was sie denken und als real erleben NICHT REAL ist! DAS macht sie aggressiv.
Daher ja diese Demenzheime, wo den Dementen z.B. immer der GLAUBE gelassen wird, dass der Pfleger ihr vor 20 Jahren schon verstorbene EHEMANN ist oder es jetzt gleich zum Flughafen für eine Urlaubsreise geht udn es wird gemeinsam der Koffer gepackt und der Zrlaub besprochen. Wird das gut gemacht, werden die Demnten meist NICHT aggressiv bzw. nicht so aggressiv. 

Es ist von der Politik/Pflegeversicherung absolut verantwortungslos, NICHT speziell dafür Ausgebildete und von der Persönlichkeit her UNGEEIGNETES Personal auf Demente loszulassen und damit deren Leiden zu vergrössern!

Viele Verwandte behalten ihre Demenzkranken leider zu lange ZU HAUSE und schaffen es dann eben NICHT in den späteren Krankheitsstadien, auf alle irrealen Sachen des Kranken als REAL einzugehen und wollen ihm sagen, dass das, was er denkt / empfindet (also die Paranoia (die wollen mich vergiften" oder Realitätsverschiebungen ("ich habe mich heute schon gewaschen!" wären nicht echt! Dann wird eben NEUES "unvergiftetes" Essen geholt und dann wird der Kranke eben an dem Tag NICHT MEHR gewaschen in einem guten Demenzheim. Das heisst man widerspricht als Pfleger nicht!


Aber wenn ich so tue, als wäre ich wirklich die Mutter, dann „verarscht“ man ja das Gegenüber. Wenn ich aber frage: denken sie viel an ihre Mutter? Dann können wir gemeisam über die Mutter reden. Dann gehe ich quasi mit, täusche aber nichts Falsches vor. Ich persönlich bin gegen diese Bushaltestellen.

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17. September 2018 um 12:06
In Antwort auf werkoderko

Belgien ist das einzige Land weltweit, das im Falle einer unheilbaren Krankheit aktive Sterbehilfe bei Kindern jeglichen Alters ermöglicht, wenn diese „unerträglichen Leiden“ ausgesetzt sind. In den benachbarten Niederlanden z.B., ist aktive Sterbehilfe erst ab einem Alter von zwölf Jahren erlaubt.
Auch können in Belgien LEute mit seelischen Erkrankungen,w ei Depressionen etc., Sterbehilfe erhalten, finde ich ziemlich riskant und verantwortungslos, schcliesslich gehört der Sterbewunsch da oft zur KRANKHEIT und der KRanke ist eben seelisch NICHT "frei" in seiner Entscheidung (durch depressiven Tunnelblick, etc)

ja, aber wenn man jahrelang einen depressiven Schub nach dem anderen hatte, kann man nach paar Jahren in einer Phase ZWISCHEN den Schüben schon auch sagen, dass man genug davon hat.

Ja, es gehört zu den Symptomen, habe ich ja auch schon geschrieben.
Aber auch psychisches Leid ist vor allem LEID!
Auch seelische Schmerzen sind vor allem SCHMERZEN!
Jemand, der über Jahre depressive Schübe durchleben muss, ist ganz schnell auch am Ende dessen, was er noch mal durch- und erleben möchte.

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17. September 2018 um 12:36
In Antwort auf avarrassterne1

ja, meine Oma ist auch monatelang gestorben, mit Schmerzen, die stärker als das Morphium waren :'-( Grauenvoll. An der Stelle hätte ich das Risiko mit "Tötung auf Verlangen" (und das Risiko, dass es sogar Totschlag oder Mord wird, weil meine Familie wahrscheinlich gegen mich ausgesagt hätte) in Kauf genommen, wenn sie es gewollt hätte.

Für mich selbst - ist das lebenswerte Leben wahrscheinlich schon an der Stelle vorbei, wo ich nur noch im Bett liege und nichts mehr selbst machen kann.

Immerhin kann man (noch) per Patientenverfügung / Patiententestament einige der gröberen "Leben um jeden Preis" - Punkte wegnehmen. Ich hoffe, daran wird nicht auch noch herumgestrichen, diverse Anläufe dazu gibt es ja leider regelmässig.


Franz Kafka soll zu seinem Arzt gesagt haben:“ töten Sie mich, oder sie sind ein Mörder“!

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17. September 2018 um 12:45
In Antwort auf micky790


Doch, das ist so. Auch an den Nicknamen erkennen sie dass man schon älter ist. Hab ich ja auch. 

Also mir wurde dieser seltsame Nickname "werkoderko" bei der Registrierung vom GoFeminin-System schnurrstraks einfach automatisch zugeteilt....und ich hab dann keinen Link gefunden, wo ich den hätte abändern könenn, nun leb ich halt mit und als "werkoderko".

Was ich hier schmerzlich vermisse, ist ein "Bearbeiten"-Button unter meinen Posts, denn ich hab oft extrem viele Buchstabendreher und bin oft sehr in Eile beim Abschicken, was ich dann erst merke, wenn ich meinen Post nochmal lese, wenn Antworten kamen...

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17. September 2018 um 12:50
In Antwort auf werkoderko

Also mir wurde dieser seltsame Nickname "werkoderko" bei der Registrierung vom GoFeminin-System schnurrstraks einfach automatisch zugeteilt....und ich hab dann keinen Link gefunden, wo ich den hätte abändern könenn, nun leb ich halt mit und als "werkoderko".

Was ich hier schmerzlich vermisse, ist ein "Bearbeiten"-Button unter meinen Posts, denn ich hab oft extrem viele Buchstabendreher und bin oft sehr in Eile beim Abschicken, was ich dann erst merke, wenn ich meinen Post nochmal lese, wenn Antworten kamen...

den vermissen hier viele.

Aber im Internet gilt doch eh -im privaten Bereich natürlich, geschäftlich sollte einem das nicht passieren- "wer Tippfehler findet, darf sie behalten!"

Ich finde es ok so, mir fällt da der eine oder andere ein, der sonst in seinen Beiträgen im Nachhinein sehr viel mehr ändern würde als den einenn oder anderen "TippfUhler"

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17. September 2018 um 12:50
In Antwort auf avarrassterne1

ja und wenn die Personen z.B. ein eigenes Häuschen haben, muss man sie dann (Pardon) verrecken lassen und darf ihnen nicht mehr helfen?

Das hab ich nicht geschrieben, die Gerichte werden beim "Tolerieren" dann schon genau darauf achten, wie das mit dem Häuschen genau lief. Keine Regelung ist ohne Makel, ich finde die Gefahr des Missbrauchs bei einer gesetzlihen völligen Legalisierung eben um EINIGES grösser als das von Dir beschrieben Szenario (die meisten Wohlhabenden haben in dem Alter, wo die meisten sind, das Haus eh schon längst zwecks Steuern sparen geregelt/überschrieben mit Niessnutz etc... ... und sobald jemand ins Pflegeheim muss, ist so ein Häuschen auch sehr schnell dann noch lange vor dem Tod weg, da die wenigsten schwerkranken monatliche Einkünfte/Rente  von 5.000 Euro und mehr haben dürften, um das ohne Hausverlust zahlen zu können, Vermögen muss nämlich aufgebraucht werden, bevor der Staat fürs Heim einspringt.

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