Forum / Gesellschaft & Leben

St Martin oder Laternenfest?

11. Oktober um 16:42 Letzte Antwort: 9:44

Ich sag s gleich vorweg. Ich bin für St. Martin.
1. Hat der Mann das verdient - schließlich hat er seinen Mantel mit einem Bettler geteilt der frierend am Straßenrand saß.
2. Ich feiere auch Weihnachten und nicht das Tannenbaumfest.
3. Meiner Meinung nach leben wir in einem christlichen Land. Darum sollten wir unsere christlichen Feste auch uneingeschränkt feiern dürfen. Es muss ja niemand mitfeiern dem das nicht passt.
4. Auch wenn die Kirche immer und immer wieder hart kritisiert wird, erfüllt sie doch ihren Auftrag die Lehre von Jesus Christus zu verbreiten, der für Liebe und Frieden steht.
5. Da geht St. Martin mit dem allerbesten Beispiel voran und wir als Deutsche tun das doch auch seit der Flüchtlingskrise.
6. Es geht nicht in erster Linie um Laternen und Brezeln, so schön und so lecker sie auch sind. Es geht darum sich mal Gedanken darüber zu machen wie man anderen helfen kann.
Hier ist noch das St. Martin Lied mit allen Strophen zum Mitsingen.
Das ist die Lebensgeschichte vom ehemaligen Soldat der dann Abstand nahm von der Gewalt und Priester wurde, später sogar Bischof, weil Jesus ihm im Traum erschien.
Hört euch das wirklich mal an. Die meisten wissen das nämlich gar nicht.
Das Lied ist ohne Werbung.
https://www.youtube.com/watch?v=cXzIySXdYqI

Mehr lesen

13. Oktober um 8:37
In Antwort auf trana

Ich sag s gleich vorweg. Ich bin für St. Martin.
1. Hat der Mann das verdient - schließlich hat er seinen Mantel mit einem Bettler geteilt der frierend am Straßenrand saß.
2. Ich feiere auch Weihnachten und nicht das Tannenbaumfest.
3. Meiner Meinung nach leben wir in einem christlichen Land. Darum sollten wir unsere christlichen Feste auch uneingeschränkt feiern dürfen. Es muss ja niemand mitfeiern dem das nicht passt.
4. Auch wenn die Kirche immer und immer wieder hart kritisiert wird, erfüllt sie doch ihren Auftrag die Lehre von Jesus Christus zu verbreiten, der für Liebe und Frieden steht.
5. Da geht St. Martin mit dem allerbesten Beispiel voran und wir als Deutsche tun das doch auch seit der Flüchtlingskrise.
6. Es geht nicht in erster Linie um Laternen und Brezeln, so schön und so lecker sie auch sind. Es geht darum sich mal Gedanken darüber zu machen wie man anderen helfen kann.
Hier ist noch das St. Martin Lied mit allen Strophen zum Mitsingen.
Das ist die Lebensgeschichte vom ehemaligen Soldat der dann Abstand nahm von der Gewalt und Priester wurde, später sogar Bischof, weil Jesus ihm im Traum erschien.
Hört euch das wirklich mal an. Die meisten wissen das nämlich gar nicht.
Das Lied ist ohne Werbung.
https://www.youtube.com/watch?v=cXzIySXdYqI

ahja.

1. da fallen mir - historisch wie akutell viele ein, die es mehr mehr verdient hätten
2. ich feiere weder Weihnachten noch Wintersonnenwende
3. wir leben in einem Land mit Religionsfreiheit, in dem die meisten Menschen keine Christen sind.
4. ja die Geschichte der Kirche ist geprägt von "Liebe und Frieden" Manchmal habe ich das Gefühl, sie sind selbst diejenigen, die am eifrigsten dafür streiten, die Existenz ihres Gottes zu widerlegen. Anders ist kaum zu erklären, dass er / sie noch nie mit Blitz und Donner eingegriffen hat, bei all dem, was "in seinem Namen" verzapft wurde - und wird.
5. die Minderheit tut das.
6. wir wären immer noch Affen, wenn alle Menschen tugendhaft wären.

Gefällt mir

13. Oktober um 10:40

Auch ich würde es sehr begrüßen wenn unser Sohn, in ein paar Jahren, wenn groß genug ist, mit seiner Laterne St. Martin feiert und seine "stolzen" Eltern + Großeltern gleich mit.

Jede Religion hat IHR recht drauf, ihre Feste so zu benennen Sie es für richtig halten.
Weihnachten und nicht Tannenbaumfest - das passt zu IKEA - und da fliegen Sie aus dem Fenster.

Die Frage wie rassistisch sind die Heiligen Drei Könige ist leider auch ein Thema welchen mir auf den Keks geht. 

1 LikesGefällt mir

13. Oktober um 11:12
In Antwort auf annika9219

Auch ich würde es sehr begrüßen wenn unser Sohn, in ein paar Jahren, wenn groß genug ist, mit seiner Laterne St. Martin feiert und seine "stolzen" Eltern + Großeltern gleich mit.

Jede Religion hat IHR recht drauf, ihre Feste so zu benennen Sie es für richtig halten.
Weihnachten und nicht Tannenbaumfest - das passt zu IKEA - und da fliegen Sie aus dem Fenster.

Die Frage wie rassistisch sind die Heiligen Drei Könige ist leider auch ein Thema welchen mir auf den Keks geht. 

natürlich hat jede Religion IHR Recht darauf, die eigen Feste zu feiern.
Aber keine hat das Recht, Menschen, die nicht oder anders gläubig sind, da mit zu vereinnahmen.

Wenn eine Kirchengemeinde Stk. Martin feiern möchte - wie auch immer sie möchten. Bei einer Kita hört es schon auf, denn dort werden die meisten Kinder nun einmal keine Christen sein.
Und genau das ist der Punkt, warum die meisten Kitas eben ein "Laternenfest" feiern. War schon so, als ich in der Kita war - 40 Jahre her, aber eben "im Osten". Die meisten Menschen Attheisten (wie ich bis heute auch) - deswegen sprach noch lange nichts dagegen, den Kleinen den Laternenumzug nicht zu gönnen. Auch meinem Junior hat das Spaß gemacht, als er noch klein war. Und auch er ist nicht gläubig. Gab aber viele böse Blicke und Getuschel, dass ich ihm den Laternenumzug gönnen wollte, wir aber bei Gottestdienst & Co gepasst haben.

Gefällt mir

13. Oktober um 23:08

Nur in westlichen Ländern kommt man auf so bescheuerte Ideen uralte Feste auf einmal umzubenennen. Kein Moslem, Jude, Hindu etc käme auf die Idee, die Feste der eigenen Religion umzubenennen, um niemandem auf den Schlips zu treten.
Zu Erntedank z. B. sollten alle Kinder Tracht anziehen, jeder seine eigene Landestracht. Diese Vielfalt an Kultur und Religion für Kinder schon im Kiga erlebbar zu machen, finde ich toll. Ich würde mir wünschen, dass auch wichtige Feste und Feiertage anderer Religionen besprochen und gefeiert werden, ganz besonders, wenn Kinder diese Feste auch zu Hause feiern und etwas darüber erzählen können.
Wieso braucht ein atheistisch erzogenes Kind einen Laternenumzug? Was soll diese verlogene Heuchelei? Ist Tradition doch nicht so schlimm, aber Hauptsache keinen christlichen Namen dafür, sondern lieber einen Fantasienamen für religiöses Gespinne? Am 11.11 ist nunmal St. Martin und am 24.12 wird bei uns Weihnachten gefeiert. Punkt. Wem es nicht passt, soll doch bitte auch so konsequent sein und auf diese Feste und die damit verbundenen Traditionen verzichten, auch bei den Kindern! Und nicht unter falschem Namen etwas mitfeiern, wovon er nichts hält und das eigene Kind dann eben auch nicht hinschicken oder beschenken. Das wäre ehrlich und konsequent. Warum sollen gläubige Menschen, egal welcher Religion, auf ihnen wichtige Feste verzichten und im geheimen Kämmerchen feiern, nur damit sich ja keiner gestört fühlt? Wenn du Freunde anderen Glaubens hast und die Feiern ein wichtiges Fest, ist man bei den meisten gerne eingeladen, mitzufeiern. Deshalb wollen sie dir aber noch lange nicht ihre Religion aufzwingen! Hat etwas mit Höflichkeit zu tun und nicht mit Religionswann. 

2 LikesGefällt mir

14. Oktober um 8:08
In Antwort auf mikesch07

Nur in westlichen Ländern kommt man auf so bescheuerte Ideen uralte Feste auf einmal umzubenennen. Kein Moslem, Jude, Hindu etc käme auf die Idee, die Feste der eigenen Religion umzubenennen, um niemandem auf den Schlips zu treten.
Zu Erntedank z. B. sollten alle Kinder Tracht anziehen, jeder seine eigene Landestracht. Diese Vielfalt an Kultur und Religion für Kinder schon im Kiga erlebbar zu machen, finde ich toll. Ich würde mir wünschen, dass auch wichtige Feste und Feiertage anderer Religionen besprochen und gefeiert werden, ganz besonders, wenn Kinder diese Feste auch zu Hause feiern und etwas darüber erzählen können.
Wieso braucht ein atheistisch erzogenes Kind einen Laternenumzug? Was soll diese verlogene Heuchelei? Ist Tradition doch nicht so schlimm, aber Hauptsache keinen christlichen Namen dafür, sondern lieber einen Fantasienamen für religiöses Gespinne? Am 11.11 ist nunmal St. Martin und am 24.12 wird bei uns Weihnachten gefeiert. Punkt. Wem es nicht passt, soll doch bitte auch so konsequent sein und auf diese Feste und die damit verbundenen Traditionen verzichten, auch bei den Kindern! Und nicht unter falschem Namen etwas mitfeiern, wovon er nichts hält und das eigene Kind dann eben auch nicht hinschicken oder beschenken. Das wäre ehrlich und konsequent. Warum sollen gläubige Menschen, egal welcher Religion, auf ihnen wichtige Feste verzichten und im geheimen Kämmerchen feiern, nur damit sich ja keiner gestört fühlt? Wenn du Freunde anderen Glaubens hast und die Feiern ein wichtiges Fest, ist man bei den meisten gerne eingeladen, mitzufeiern. Deshalb wollen sie dir aber noch lange nicht ihre Religion aufzwingen! Hat etwas mit Höflichkeit zu tun und nicht mit Religionswann. 

und dann soll ich auch mit zum Gottestdienst? Nein, DAS wäre Heuchelei. Und das hat außer den Christen auch noch kein Angehöriger einer anderen Religion von mir erwartet.
Wie schon gesagt, Weihnachten feiere ich nicht, stimmt. Ostern und Pfingsten auch nicht.

Dir ist offensichtlich noch nicht mal klar, das "Weihnachten" aus dem keltischen Fest der Wintersonnenwende entstand? Dann dürfte es auch kein Weihnachten geben.
Ostern / Pfingsten übrigens auch nicht, dann sollten wir mal schön bei Beltane bleiben! Noch heute gibt es vielerorts die Osterfeuer, hier in Bayern auch oftmals die Wintersonnenwend-Feuer. Jetzt rate mal, warum?!?
Samhain hatte lange weniger Bedeutung, auch das haben die Christen aber übernommen, sie feiern es als "Allerseelen" bzw. "Allerheiligen". Die religionsfreie Version ist Halloween.

So viel zur Tradition, Feste umzubenennen und umzugestalten, wenn sie nicht mehr in den Kontext der aktuellen Religion passen. Da waren die Christen aber ganz vorn mit dabei. Also wenn Du Dich mal an das hälst, was Du gerade propagierst, sieht es dunkel aus für die christlichen Feiertage.

Gefällt mir

14. Oktober um 21:15

Aber wie du schon richtig geschrieben hast, Traditionen und Feste umbenennen und umgestalten und in den Kontext der neuen Religion einbetten. Aber bei Atheisten gibt es nichts. Da ist ein Laternenfest doch völlig sinnbefreitet Nachmachen eines Festes, weil es doch für die Kinder ganz nett ist. Aber es ist und bleibt ohne (neuen) Inhalt.
Ich war z. B. Mal zu einem Pessachfest eingeladen. Bin ich bei Gebeten rausgegangen, weil es nicht meine Religion ist? Nein! Ich war als Gast zu diesem Fest eingeladen und natürlich war ich bei allen Bestandteilen des Festes dabei. Es ist doch auch mal schön über den eigenen Tellerrand zu blicken.
Bei christlichen Festen ist eben meist ein kurzer Gottesdienst Bestandteil des Festes. Na und? Was ist daran so schlimm, sich auch mal als Atheist in eine Kirche zu begeben?
Wäre es ein privates Fest und du würdest einfach nach der Hälfte gehen, würden sich ja auch alle wundern, was jetzt los ist. Deshalb finde ich eben, dass man sich vorher überlegen soll, ob man ein Fest egal ob privat oder kirchlich etc feiern will oder eben nicht. Sich nur die Rosinen rauspicken und dann gehen, ist sehr unhöflich bis respektlos. Dann lass es doch gleich und feier nur die Geburtstage oder lauf meinetwegen denn ganzen Winter mit Taschenlampe oder Kerze durch die Dunkelheit. Aber nur an St Martin mit Laterne rumlaufen, es aber nicht so zu nennen, ist doch sinnbefreitet. 

1 LikesGefällt mir

14. Oktober um 22:00

Laternenfest!

Lichterfeste, Lärmumzüge etc. gab es nämlich um Martini herum lange bevor die Christen meinten jedem ihre Religion überhelfen zu müssen und sämliches Brauchtum für sich zu vereinnahmen und nach ihren Vorstellungen umzubenennen.

1 LikesGefällt mir

17. Oktober um 20:57
In Antwort auf trana

Ich sag s gleich vorweg. Ich bin für St. Martin.
1. Hat der Mann das verdient - schließlich hat er seinen Mantel mit einem Bettler geteilt der frierend am Straßenrand saß.
2. Ich feiere auch Weihnachten und nicht das Tannenbaumfest.
3. Meiner Meinung nach leben wir in einem christlichen Land. Darum sollten wir unsere christlichen Feste auch uneingeschränkt feiern dürfen. Es muss ja niemand mitfeiern dem das nicht passt.
4. Auch wenn die Kirche immer und immer wieder hart kritisiert wird, erfüllt sie doch ihren Auftrag die Lehre von Jesus Christus zu verbreiten, der für Liebe und Frieden steht.
5. Da geht St. Martin mit dem allerbesten Beispiel voran und wir als Deutsche tun das doch auch seit der Flüchtlingskrise.
6. Es geht nicht in erster Linie um Laternen und Brezeln, so schön und so lecker sie auch sind. Es geht darum sich mal Gedanken darüber zu machen wie man anderen helfen kann.
Hier ist noch das St. Martin Lied mit allen Strophen zum Mitsingen.
Das ist die Lebensgeschichte vom ehemaligen Soldat der dann Abstand nahm von der Gewalt und Priester wurde, später sogar Bischof, weil Jesus ihm im Traum erschien.
Hört euch das wirklich mal an. Die meisten wissen das nämlich gar nicht.
Das Lied ist ohne Werbung.
https://www.youtube.com/watch?v=cXzIySXdYqI

Laternenfest. Ich bin nicht besonders religiös, kann also generell auf religiöse Feste verzichten.

Wir haben sie immer nur der Kinder wegen gefeiert, sie sollten diese Feste kennenlernen und wissen, warum sie gefeiert werden, damit sie sich später einmal selbst entscheiden können, ob sie religiös werden möchten oder nicht. Aus diesem Grund gingen die Kinder auch in den Religionsunterricht, als sie noch klein waren.

Sie sind übrigens nicht religiös geworden. 

Gefällt mir

19. Oktober um 14:19
In Antwort auf avarrassterne3

ahja.

1. da fallen mir - historisch wie akutell viele ein, die es mehr mehr verdient hätten
2. ich feiere weder Weihnachten noch Wintersonnenwende
3. wir leben in einem Land mit Religionsfreiheit, in dem die meisten Menschen keine Christen sind.
4. ja die Geschichte der Kirche ist geprägt von "Liebe und Frieden" Manchmal habe ich das Gefühl, sie sind selbst diejenigen, die am eifrigsten dafür streiten, die Existenz ihres Gottes zu widerlegen. Anders ist kaum zu erklären, dass er / sie noch nie mit Blitz und Donner eingegriffen hat, bei all dem, was "in seinem Namen" verzapft wurde - und wird.
5. die Minderheit tut das.
6. wir wären immer noch Affen, wenn alle Menschen tugendhaft wären.

Warum denkst du, dass die meisten Menschen in Deutschland keine Christen sind? Wikipedia sagt da was anderes:

https://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Deutschland

55% sind etwas mehr als die Hälfte, die Christen sind also immer noch in der Mehrheit.

Gefällt mir

19. Oktober um 14:36
In Antwort auf eisbrecher

Warum denkst du, dass die meisten Menschen in Deutschland keine Christen sind? Wikipedia sagt da was anderes:

https://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Deutschland

55% sind etwas mehr als die Hälfte, die Christen sind also immer noch in der Mehrheit.

richtig, ich war wohl der Zeit schon voraus (die Tendenz ist ja rückläufig).

Nein, im Ernst, ich hatte da noch nicht nachgeschlagen und mich verschätzt, ich hatte den Anteil der Attheisten deutlich höher erwartet. Mein Fehler.

Wobei das in den Kitas schon nicht mehr zutreffen dürfte, denn gerade unter jungen Menschen ist der Glaube stark rückläufig (inzwischen hab ich gegoogelt..)

Gefällt mir

19. Oktober um 14:54
In Antwort auf mikesch07

Aber wie du schon richtig geschrieben hast, Traditionen und Feste umbenennen und umgestalten und in den Kontext der neuen Religion einbetten. Aber bei Atheisten gibt es nichts. Da ist ein Laternenfest doch völlig sinnbefreitet Nachmachen eines Festes, weil es doch für die Kinder ganz nett ist. Aber es ist und bleibt ohne (neuen) Inhalt.
Ich war z. B. Mal zu einem Pessachfest eingeladen. Bin ich bei Gebeten rausgegangen, weil es nicht meine Religion ist? Nein! Ich war als Gast zu diesem Fest eingeladen und natürlich war ich bei allen Bestandteilen des Festes dabei. Es ist doch auch mal schön über den eigenen Tellerrand zu blicken.
Bei christlichen Festen ist eben meist ein kurzer Gottesdienst Bestandteil des Festes. Na und? Was ist daran so schlimm, sich auch mal als Atheist in eine Kirche zu begeben?
Wäre es ein privates Fest und du würdest einfach nach der Hälfte gehen, würden sich ja auch alle wundern, was jetzt los ist. Deshalb finde ich eben, dass man sich vorher überlegen soll, ob man ein Fest egal ob privat oder kirchlich etc feiern will oder eben nicht. Sich nur die Rosinen rauspicken und dann gehen, ist sehr unhöflich bis respektlos. Dann lass es doch gleich und feier nur die Geburtstage oder lauf meinetwegen denn ganzen Winter mit Taschenlampe oder Kerze durch die Dunkelheit. Aber nur an St Martin mit Laterne rumlaufen, es aber nicht so zu nennen, ist doch sinnbefreitet. 

also wenn ich nicht Weihnachten feiere, sondern die Wintersonnenwende (auch ganz ohne Religion, denn es ist toll, dass die Tage wieder länger werden! ) dann darf ich meinem Kind Geschenke machen. Aber gefälligst 3 Tage vor den anderen. Oder muss ich dazu erst Heide werden?

Und sonst darf man den Kindern nichts schenken, ob man möchte oder nicht, wenn man nicht religiös ist? Aber warum denn dann zum Geburtstag? Mal abgesehen davon, dass ich echt nicht weiß, was ich da zu feiern hätte... es ist ein jahr vergangen... ja, wäre es ohne mich auch. Ich bin ein Jahr älter geworden... tja, keine Leistung. Und zu meiner Geburt hab ich auch herzlich wenig dazu getan...

Anlass und Grund zum Feiern und Geschenke zu verteilen, habe ich andere. Meinem Kind eine Freude zu machen, finde ich einen super Anlass und Grund.
Und ganz allgemein finde ich es so weit entfernt von "sinnbefreitet" wie nur möglich, einem Kind einen schönen Tag zu schenken. Das ist mit das sinnvollste überhaupt.

Gefällt mir

19. Oktober um 15:22
In Antwort auf avarrassterne3

richtig, ich war wohl der Zeit schon voraus (die Tendenz ist ja rückläufig).

Nein, im Ernst, ich hatte da noch nicht nachgeschlagen und mich verschätzt, ich hatte den Anteil der Attheisten deutlich höher erwartet. Mein Fehler.

Wobei das in den Kitas schon nicht mehr zutreffen dürfte, denn gerade unter jungen Menschen ist der Glaube stark rückläufig (inzwischen hab ich gegoogelt..)

Kinder in Kitas kannst du noch nicht mitzählen, die Kinder sind so klein, dass sie das Konzept des Glaubens noch gar nicht verstehen. Da sind eher die Eltern die treibende Kraft dahinter (oder eben auch nicht). Wie sich diese Kinder später mal entscheiden, kann man noch gar nicht sagen. 

Soviel ich weiß, ist man mit 14 religionsmündig, das heißt, ob in einer Klasse mehr Atheisten sind, kann man dann auch erst in dieser Schulstufe effektiv feststellen. 

Bei den Christen sind ja auch die sog. "Taufscheinchristen" inkludiert, nehme ich an. Ob alle, die als Christen eingetragen sind, auch wirklich aktiv ihren Glauben praktizieren, ist wieder eine andere Sache. 

Gefällt mir

19. Oktober um 15:27
In Antwort auf eisbrecher

Kinder in Kitas kannst du noch nicht mitzählen, die Kinder sind so klein, dass sie das Konzept des Glaubens noch gar nicht verstehen. Da sind eher die Eltern die treibende Kraft dahinter (oder eben auch nicht). Wie sich diese Kinder später mal entscheiden, kann man noch gar nicht sagen. 

Soviel ich weiß, ist man mit 14 religionsmündig, das heißt, ob in einer Klasse mehr Atheisten sind, kann man dann auch erst in dieser Schulstufe effektiv feststellen. 

Bei den Christen sind ja auch die sog. "Taufscheinchristen" inkludiert, nehme ich an. Ob alle, die als Christen eingetragen sind, auch wirklich aktiv ihren Glauben praktizieren, ist wieder eine andere Sache. 

ich meinte schon die Eltern der Kita-Kinder mit den "jungen Menschen"

Gefällt mir

20. Oktober um 15:35
In Antwort auf avarrassterne3

natürlich hat jede Religion IHR Recht darauf, die eigen Feste zu feiern.
Aber keine hat das Recht, Menschen, die nicht oder anders gläubig sind, da mit zu vereinnahmen.

Wenn eine Kirchengemeinde Stk. Martin feiern möchte - wie auch immer sie möchten. Bei einer Kita hört es schon auf, denn dort werden die meisten Kinder nun einmal keine Christen sein.
Und genau das ist der Punkt, warum die meisten Kitas eben ein "Laternenfest" feiern. War schon so, als ich in der Kita war - 40 Jahre her, aber eben "im Osten". Die meisten Menschen Attheisten (wie ich bis heute auch) - deswegen sprach noch lange nichts dagegen, den Kleinen den Laternenumzug nicht zu gönnen. Auch meinem Junior hat das Spaß gemacht, als er noch klein war. Und auch er ist nicht gläubig. Gab aber viele böse Blicke und Getuschel, dass ich ihm den Laternenumzug gönnen wollte, wir aber bei Gottestdienst & Co gepasst haben.

Sichlicher hat keine Religion das Recht andere zu vereinnahmen.
Leider begereifen das nicht alle. Und wollen einen "bekehren" 
Klares NEIN dazu. So wie ich das weder will noch mache, so erwarte ich es von anderen.  

Gefällt mir

20. Oktober um 16:18
In Antwort auf annika9219

Sichlicher hat keine Religion das Recht andere zu vereinnahmen.
Leider begereifen das nicht alle. Und wollen einen "bekehren" 
Klares NEIN dazu. So wie ich das weder will noch mache, so erwarte ich es von anderen.  

Dann müsstest du aber konsequenterweise für Laternenfest stimmen, statt für Martinsumzug.

Ava hat das hier sehr ausführlich dargestellt.
Viele der Feste, die die Christen für sich beanspruchen und ihnen christliche Namen geben, stammen von sehr viel früher.

Martinsumzüge - unter diesem Namen und mit dem eindeutigen Bezug zu Martin von Tours - gibt es bspw. erst seit 1-2 Hundert Jahren,
Bereits davor fanden aber Umzüge, oder auch Martinsfeuer statt. "Gefeiert" wurde aber nicht der heilige Martin und die Feste fanden nicht zu seinen Ehren statt. Man hat, schon im altem Rom und altem Byzanz, das (bauerliche) Wirtschaftsjahr gefeiert, das um Martini herum zu Ende ging.

Über tausend Jahre "feierte" man um Martini nicht Martin von Tours. Evangelen/Prostestanten feiern auch heute Martinstag teilweise nicht am 11.11. Und auch nicht Martin von Tours. Die feiern z.T. am 10.11. - und zwar Martin Luther.

Ich finde nicht, da man da ernsthaft meinen kann - Sankt Martin wäre Sankt Martin. Irgendwelche Katholiken haben sich hier einen Tag, ein vorhandenes Brauchtum "gegriffen", das schon da war, und für ihren Glauben vereinnahmt.
 

Gefällt mir

21. Oktober um 8:21

Ist ja wirklich nett, wie sich hier manche bemühen den scheinbar ahnungslosen Christen zu erklären, wie heidnische doch ihre Feste eigentlich sind. Und ja, vermutlich alle christlichen Feste haben einen heidnischen Ur

Gefällt mir

21. Oktober um 8:57

Dass war zu früh weg .
Ursprung und der geht auf für die damaligen Menschen wichtige Veränderungen in der Natur zurück, eben den Wechsel der Jahreszeiten, wichtige Zeitpunkte für Aussaat, Ernte etc. oder irgendwelche unerklärlichen Dinge, die aber das Leben der damaligen Menschen stark beeinflusst haben. 
Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber ich lebe im Jahr 2020, ich lebe nunmal in einem christlich geprägten Land bzw Kontinent und feiere die Feste mit der Bedeutung wie ich sie kenne und wie sie eben schon meine Eltern, Großeltern und ziemlich sicher auch schon die Urgroßeltern gekannt und gefeiert haben. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass niemand von euch hier Zwangschristianisiert wurde oder auch nur irgendeinen Nachteil durch seinen Nichtglauben hatte. Dass war für Christen in der DDR schon was anderes! Und auch heute gibt es nicht wenige Länder, in denen Christen verfolgt und sogar getötet werden. Und ja, in der Vergangenheit haben die Christen, genau wie vermutlich jede andere Religion auch, schreckliche Dinge getan. Aber das ist doch kein Argument gegen das St. Martinsfest in unserer Gegenwart! 

Gefällt mir

21. Oktober um 9:46
In Antwort auf mikesch07

Dass war zu früh weg .
Ursprung und der geht auf für die damaligen Menschen wichtige Veränderungen in der Natur zurück, eben den Wechsel der Jahreszeiten, wichtige Zeitpunkte für Aussaat, Ernte etc. oder irgendwelche unerklärlichen Dinge, die aber das Leben der damaligen Menschen stark beeinflusst haben. 
Ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist, aber ich lebe im Jahr 2020, ich lebe nunmal in einem christlich geprägten Land bzw Kontinent und feiere die Feste mit der Bedeutung wie ich sie kenne und wie sie eben schon meine Eltern, Großeltern und ziemlich sicher auch schon die Urgroßeltern gekannt und gefeiert haben. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass niemand von euch hier Zwangschristianisiert wurde oder auch nur irgendeinen Nachteil durch seinen Nichtglauben hatte. Dass war für Christen in der DDR schon was anderes! Und auch heute gibt es nicht wenige Länder, in denen Christen verfolgt und sogar getötet werden. Und ja, in der Vergangenheit haben die Christen, genau wie vermutlich jede andere Religion auch, schreckliche Dinge getan. Aber das ist doch kein Argument gegen das St. Martinsfest in unserer Gegenwart! 

in der Vergangenheit?!?

Ja, fein, "Hexen"verbrennungen / Inquisition und Kreuzzüge haben wir nicht mehr, die "Christianisierungen" auf anderen Kontinenten werden auch netter versucht.
Nur...
In der Gegenwart schließt die katholische Kirche immer noch Frauen massiv vom geistlichen Leben aus.
In der Gegenwart hat zu viel, weil bei christlichen Kinderchören wie den Thomanern geschieht, mit "Liebe und Frieden" nicht wirklich viel zu tun.
In der Gegenwart gibt es immer noch Mißbrauch (!) von Kindern (!!!) und von Seiten der christlichen Kirche bevorzugt deren Vertuschung.
In der Gegenwart gehören beide christlichen Kirchen zu den unterirdischsten Arbeitgebern im Umgang mit ihren Angestellten.

Und ja, dass die Christen ihre Feste auch nur geklaut haben, ist genau der Punkt, wenn sie jetzt so pikiert sind, dass sie ihnen abgenommen werden sollen.

Gefällt mir

21. Oktober um 10:07
In Antwort auf mikesch07

Aber wie du schon richtig geschrieben hast, Traditionen und Feste umbenennen und umgestalten und in den Kontext der neuen Religion einbetten. Aber bei Atheisten gibt es nichts. Da ist ein Laternenfest doch völlig sinnbefreitet Nachmachen eines Festes, weil es doch für die Kinder ganz nett ist. Aber es ist und bleibt ohne (neuen) Inhalt.
Ich war z. B. Mal zu einem Pessachfest eingeladen. Bin ich bei Gebeten rausgegangen, weil es nicht meine Religion ist? Nein! Ich war als Gast zu diesem Fest eingeladen und natürlich war ich bei allen Bestandteilen des Festes dabei. Es ist doch auch mal schön über den eigenen Tellerrand zu blicken.
Bei christlichen Festen ist eben meist ein kurzer Gottesdienst Bestandteil des Festes. Na und? Was ist daran so schlimm, sich auch mal als Atheist in eine Kirche zu begeben?
Wäre es ein privates Fest und du würdest einfach nach der Hälfte gehen, würden sich ja auch alle wundern, was jetzt los ist. Deshalb finde ich eben, dass man sich vorher überlegen soll, ob man ein Fest egal ob privat oder kirchlich etc feiern will oder eben nicht. Sich nur die Rosinen rauspicken und dann gehen, ist sehr unhöflich bis respektlos. Dann lass es doch gleich und feier nur die Geburtstage oder lauf meinetwegen denn ganzen Winter mit Taschenlampe oder Kerze durch die Dunkelheit. Aber nur an St Martin mit Laterne rumlaufen, es aber nicht so zu nennen, ist doch sinnbefreitet. 

Absolut super Beitrag! Sehe ich genau so!!!
Besser kann man es nicht ausdrücken! Entweder lass ich es ganz sein, an diesen Festen teilzunehmen, wenn ich mich damit nicht identifizieren kann oder ich bin so tolerant und akzeptiere das Fest und seinen Namen in aller Gänze!

Außderm geht Toleranz nicht nur in eine Richtung! Toleranz ist für mich auch, von anderen Religionszugehörigen oder Atheisten akzeptiert zu werden!

Gefällt mir

21. Oktober um 10:49
In Antwort auf nico86

Absolut super Beitrag! Sehe ich genau so!!!
Besser kann man es nicht ausdrücken! Entweder lass ich es ganz sein, an diesen Festen teilzunehmen, wenn ich mich damit nicht identifizieren kann oder ich bin so tolerant und akzeptiere das Fest und seinen Namen in aller Gänze!

Außderm geht Toleranz nicht nur in eine Richtung! Toleranz ist für mich auch, von anderen Religionszugehörigen oder Atheisten akzeptiert zu werden!

und zu "Akzeptanz und Tolernaz" gehört, dass atheistische Kinder oder Kinder anderer Religionszugehörigkeit im November keinen Laternenumzug machen dürfen?!? Nun, dann bin ich in der Tat intolerant, ich gebe es zu.

Gefällt mir

21. Oktober um 11:06
In Antwort auf avarrassterne3

in der Vergangenheit?!?

Ja, fein, "Hexen"verbrennungen / Inquisition und Kreuzzüge haben wir nicht mehr, die "Christianisierungen" auf anderen Kontinenten werden auch netter versucht.
Nur...
In der Gegenwart schließt die katholische Kirche immer noch Frauen massiv vom geistlichen Leben aus.
In der Gegenwart hat zu viel, weil bei christlichen Kinderchören wie den Thomanern geschieht, mit "Liebe und Frieden" nicht wirklich viel zu tun.
In der Gegenwart gibt es immer noch Mißbrauch (!) von Kindern (!!!) und von Seiten der christlichen Kirche bevorzugt deren Vertuschung.
In der Gegenwart gehören beide christlichen Kirchen zu den unterirdischsten Arbeitgebern im Umgang mit ihren Angestellten.

Und ja, dass die Christen ihre Feste auch nur geklaut haben, ist genau der Punkt, wenn sie jetzt so pikiert sind, dass sie ihnen abgenommen werden sollen.

P.S.: dabei geht es noch nicht mal darum, den Christen ihre Feste zu nehmen, sondern darum, mit einem Laternenumzug auch anderen Kindern etwas zu geben.
Mit einem Fest um die Wintersonnenenwende auch anderen etwas zu geben.

usw.

Zumal die Jahreszeitenfeste nicht nur eine Bedeutung haben, wenn es um Aussaat und Ernte geht. Melatonin und Serotonin beeinflussen jeden Menschen und das Thema hängt nun einmal ganz konkret von Jahreszeiten ab. Beispielsweise. Auch 2020 und ganz sicher auch noch 2030.

Gefällt mir

21. Oktober um 11:35
In Antwort auf avarrassterne3

und zu "Akzeptanz und Tolernaz" gehört, dass atheistische Kinder oder Kinder anderer Religionszugehörigkeit im November keinen Laternenumzug machen dürfen?!? Nun, dann bin ich in der Tat intolerant, ich gebe es zu.

Du pieckst dir die Rosinen raus. Du lässt deine Kinder am Laternenumzug teilnehmen, weil das Programm an sich dir (oder deinen Kindern) gefällt, willst aber gleichzeitig verleugnen, warum dieses Fest überhaupt existiert und gefeiert wird, indem du dafür bist, dass dieses Fest nicht mehr Martinsfest sondern Laternenfest genannt wird. Finde ich ziemlich paradox und intolerant und ich kann diese Einstellung null nachvollziehen. Entweder hü oder hott, beides geht nunmal schlecht, sondern macht diese eigene Überzeugung ziemlich unglaubwürdig.

Dass atheistische Kinder oder Kinder anderer Religionszugehörigkeit an christlichen Festen nicht teilnehmen dürfen, das habe ich doch gar nicht behauptet.
JEDER hat in meinen Augen das recht, an religiösen Festen teilzunehmen, das spreche ich doch niemandem ab!
Ich spreche es aber ab, dass manche Stimmen diesen Festen ihren ursprünglichen Namen und somit ihre Identität abverlangen wollen!
DAS ist für mich im übrigen Intoleranz, wie sie im Buche steht!

Also noch mal: Es wäre wünschenswert, wenn jede Religion ausnahmslos mit all ihren Traditionen und Namen akzeptiert würde!
Ich finde es nicht richtig, ein Traditionsfest umzubenennen, nur um es jedem recht zu machen!
Wenn man den Namen und die Tradition eines Festes nicht tolerieren kann, dann sollte man an solchen Festen auch nicht teilnehmen, alles andere ist doch heuchlerisch!

Im übrigen werden ja auch Kinderkartenkinder nicht gezwungen an Martinsumzügen und sonst. christlichen Festen teilzunehmen.
Und nur, weil man ein solches Fest umbenennt, ist es ja nicht weniger ein Fest, welches wegen eines bestimmten Grundes oder zu Gunsten einer bestimmten Person gefeiert wird. Allein deswegen finde ich diese ganze Debatte um die Umbenennung christlicher Feste in neutrale Namen völlig unsinnig!


By the way: Was erzählst du eigentlich deinen Kindern, wenn diese fragen, warum sie an diesem Tag mit der Laterne gehen?

 

Gefällt mir

21. Oktober um 11:45
In Antwort auf nico86

Du pieckst dir die Rosinen raus. Du lässt deine Kinder am Laternenumzug teilnehmen, weil das Programm an sich dir (oder deinen Kindern) gefällt, willst aber gleichzeitig verleugnen, warum dieses Fest überhaupt existiert und gefeiert wird, indem du dafür bist, dass dieses Fest nicht mehr Martinsfest sondern Laternenfest genannt wird. Finde ich ziemlich paradox und intolerant und ich kann diese Einstellung null nachvollziehen. Entweder hü oder hott, beides geht nunmal schlecht, sondern macht diese eigene Überzeugung ziemlich unglaubwürdig.

Dass atheistische Kinder oder Kinder anderer Religionszugehörigkeit an christlichen Festen nicht teilnehmen dürfen, das habe ich doch gar nicht behauptet.
JEDER hat in meinen Augen das recht, an religiösen Festen teilzunehmen, das spreche ich doch niemandem ab!
Ich spreche es aber ab, dass manche Stimmen diesen Festen ihren ursprünglichen Namen und somit ihre Identität abverlangen wollen!
DAS ist für mich im übrigen Intoleranz, wie sie im Buche steht!

Also noch mal: Es wäre wünschenswert, wenn jede Religion ausnahmslos mit all ihren Traditionen und Namen akzeptiert würde!
Ich finde es nicht richtig, ein Traditionsfest umzubenennen, nur um es jedem recht zu machen!
Wenn man den Namen und die Tradition eines Festes nicht tolerieren kann, dann sollte man an solchen Festen auch nicht teilnehmen, alles andere ist doch heuchlerisch!

Im übrigen werden ja auch Kinderkartenkinder nicht gezwungen an Martinsumzügen und sonst. christlichen Festen teilzunehmen.
Und nur, weil man ein solches Fest umbenennt, ist es ja nicht weniger ein Fest, welches wegen eines bestimmten Grundes oder zu Gunsten einer bestimmten Person gefeiert wird. Allein deswegen finde ich diese ganze Debatte um die Umbenennung christlicher Feste in neutrale Namen völlig unsinnig!


By the way: Was erzählst du eigentlich deinen Kindern, wenn diese fragen, warum sie an diesem Tag mit der Laterne gehen?

 

warum das Fest existiert?
Was ich meinem Sohn erzähle? Na die Wahrheit, natürlich. Dass dieses Fest auch mit zu den Jahrenszeitenfesten gehört und schon seit Urzeiten gefeiert wird. Dass man mit Licht (St. Martin) und Lärm (Silvester) und Verkleidungen / dem Betonen des Gruseligen (Halloween) gegen die Angst und die anderen Folgen der Zeit vorgeht, in denen die Nächte länger sind als die Tage.
Das das die Zeit der Muße, Geschichten und Gespenster war, aus der sich bis heute vieles erhalten hat - und das auch hilft. Und einfach schön ist.

Gefällt mir

21. Oktober um 11:49
In Antwort auf nico86

Du pieckst dir die Rosinen raus. Du lässt deine Kinder am Laternenumzug teilnehmen, weil das Programm an sich dir (oder deinen Kindern) gefällt, willst aber gleichzeitig verleugnen, warum dieses Fest überhaupt existiert und gefeiert wird, indem du dafür bist, dass dieses Fest nicht mehr Martinsfest sondern Laternenfest genannt wird. Finde ich ziemlich paradox und intolerant und ich kann diese Einstellung null nachvollziehen. Entweder hü oder hott, beides geht nunmal schlecht, sondern macht diese eigene Überzeugung ziemlich unglaubwürdig.

Dass atheistische Kinder oder Kinder anderer Religionszugehörigkeit an christlichen Festen nicht teilnehmen dürfen, das habe ich doch gar nicht behauptet.
JEDER hat in meinen Augen das recht, an religiösen Festen teilzunehmen, das spreche ich doch niemandem ab!
Ich spreche es aber ab, dass manche Stimmen diesen Festen ihren ursprünglichen Namen und somit ihre Identität abverlangen wollen!
DAS ist für mich im übrigen Intoleranz, wie sie im Buche steht!

Also noch mal: Es wäre wünschenswert, wenn jede Religion ausnahmslos mit all ihren Traditionen und Namen akzeptiert würde!
Ich finde es nicht richtig, ein Traditionsfest umzubenennen, nur um es jedem recht zu machen!
Wenn man den Namen und die Tradition eines Festes nicht tolerieren kann, dann sollte man an solchen Festen auch nicht teilnehmen, alles andere ist doch heuchlerisch!

Im übrigen werden ja auch Kinderkartenkinder nicht gezwungen an Martinsumzügen und sonst. christlichen Festen teilzunehmen.
Und nur, weil man ein solches Fest umbenennt, ist es ja nicht weniger ein Fest, welches wegen eines bestimmten Grundes oder zu Gunsten einer bestimmten Person gefeiert wird. Allein deswegen finde ich diese ganze Debatte um die Umbenennung christlicher Feste in neutrale Namen völlig unsinnig!


By the way: Was erzählst du eigentlich deinen Kindern, wenn diese fragen, warum sie an diesem Tag mit der Laterne gehen?

 

und ich bin nicht dafür, dass das Martinsfest umbenannt / geändert wird.

Jeder Christ kann und soll das Martinsfest feiern.

Eine Kita (ausgenommen in christlicher Trägerschaft) aber eben nicht. Denn eine Kita ist keine christliche Einrichtung, sondern eine neutrale.
Für eine Schule gilt genau das gleiche.

Gefällt mir

21. Oktober um 12:05
In Antwort auf avarrassterne3

warum das Fest existiert?
Was ich meinem Sohn erzähle? Na die Wahrheit, natürlich. Dass dieses Fest auch mit zu den Jahrenszeitenfesten gehört und schon seit Urzeiten gefeiert wird. Dass man mit Licht (St. Martin) und Lärm (Silvester) und Verkleidungen / dem Betonen des Gruseligen (Halloween) gegen die Angst und die anderen Folgen der Zeit vorgeht, in denen die Nächte länger sind als die Tage.
Das das die Zeit der Muße, Geschichten und Gespenster war, aus der sich bis heute vieles erhalten hat - und das auch hilft. Und einfach schön ist.

Das ist deine / nur die halbe Wahrheit.

Aber gut, jedem das seine. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass du es dir ziemlich leicht machst so

Gefällt mir

21. Oktober um 12:23
In Antwort auf nico86

Du pieckst dir die Rosinen raus. Du lässt deine Kinder am Laternenumzug teilnehmen, weil das Programm an sich dir (oder deinen Kindern) gefällt, willst aber gleichzeitig verleugnen, warum dieses Fest überhaupt existiert und gefeiert wird, indem du dafür bist, dass dieses Fest nicht mehr Martinsfest sondern Laternenfest genannt wird. Finde ich ziemlich paradox und intolerant und ich kann diese Einstellung null nachvollziehen. Entweder hü oder hott, beides geht nunmal schlecht, sondern macht diese eigene Überzeugung ziemlich unglaubwürdig.

Dass atheistische Kinder oder Kinder anderer Religionszugehörigkeit an christlichen Festen nicht teilnehmen dürfen, das habe ich doch gar nicht behauptet.
JEDER hat in meinen Augen das recht, an religiösen Festen teilzunehmen, das spreche ich doch niemandem ab!
Ich spreche es aber ab, dass manche Stimmen diesen Festen ihren ursprünglichen Namen und somit ihre Identität abverlangen wollen!
DAS ist für mich im übrigen Intoleranz, wie sie im Buche steht!

Also noch mal: Es wäre wünschenswert, wenn jede Religion ausnahmslos mit all ihren Traditionen und Namen akzeptiert würde!
Ich finde es nicht richtig, ein Traditionsfest umzubenennen, nur um es jedem recht zu machen!
Wenn man den Namen und die Tradition eines Festes nicht tolerieren kann, dann sollte man an solchen Festen auch nicht teilnehmen, alles andere ist doch heuchlerisch!

Im übrigen werden ja auch Kinderkartenkinder nicht gezwungen an Martinsumzügen und sonst. christlichen Festen teilzunehmen.
Und nur, weil man ein solches Fest umbenennt, ist es ja nicht weniger ein Fest, welches wegen eines bestimmten Grundes oder zu Gunsten einer bestimmten Person gefeiert wird. Allein deswegen finde ich diese ganze Debatte um die Umbenennung christlicher Feste in neutrale Namen völlig unsinnig!


By the way: Was erzählst du eigentlich deinen Kindern, wenn diese fragen, warum sie an diesem Tag mit der Laterne gehen?

 

>>>willst aber gleichzeitig verleugnen, warum dieses Fest überhaupt existiert und gefeiert wird, indem du dafür bist, dass dieses Fest nicht mehr Martinsfest sondern Laternenfest genannt wird.<<<

Wer verleugnet denn was?

Lichterfeste um Mitte November herum gibt es seit über 2000 Jahren.
Es war ursprünglich, wie Ava schon schrieb, ein Jahreszeitenfest. Man feierte den Wechsel der Jahreszeiten im Wirtschaftsjahr, in Rom/Byzanz das Ende des Steuer-/Abgabenjahrs. 
Der Bezug zu Martin von Tours kam erst irgendwann im 19./20. JH auf.

Die Tradition liegt hier also eindeutig bei den - unbenannten, nicht Sankt-Martin heißenden - Lichterfesten.

 

Gefällt mir

21. Oktober um 12:24
In Antwort auf nico86

Das ist deine / nur die halbe Wahrheit.

Aber gut, jedem das seine. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass du es dir ziemlich leicht machst so

Dann erklär uns doch mal die ganze Wahrheit.

Gefällt mir

21. Oktober um 12:30
In Antwort auf nico86

Das ist deine / nur die halbe Wahrheit.

Aber gut, jedem das seine. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass du es dir ziemlich leicht machst so

ich habe ihm schon auch gesagt, dass die Christen das Fest übernommen haben und damit St. Martin feiern, wenn Du das meinst. Genauso wie ich ihm das auch zu Weihnachten erzählt habe. Oder ihm Wissen über viele andere Religionen mitgegeben habe.
Nur lasse ich den Teil, dass diese Feste samt und sonders wesentlich älter sind, nicht weg und tue so, als hätten wir die Feste den Christen zu verdanken, wie Du es dann wohl machst.

Auch wenn heute 55% der Deutschen den Sonnengott oder 99 kleinere Gottheiten verehren würden, hätten wir ziemlich sicher um die Wintersonnenwende eines der wichtigsten Feste samt Feiertagen und im Frühling ebenfalls. Weil diese Feiertage sind und bleiben - egal welche Religion (und OB überhaupt eine Religion) gerade aktuell ist oder nicht. Auch wenn es natürlich historisch deutlich klüger war, dass die Christen diese Feste übernommen haben, das ewige Monopol darüber gibt ihnen das nicht.

Gefällt mir

21. Oktober um 12:35
In Antwort auf osiris

>>>willst aber gleichzeitig verleugnen, warum dieses Fest überhaupt existiert und gefeiert wird, indem du dafür bist, dass dieses Fest nicht mehr Martinsfest sondern Laternenfest genannt wird.<<<

Wer verleugnet denn was?

Lichterfeste um Mitte November herum gibt es seit über 2000 Jahren.
Es war ursprünglich, wie Ava schon schrieb, ein Jahreszeitenfest. Man feierte den Wechsel der Jahreszeiten im Wirtschaftsjahr, in Rom/Byzanz das Ende des Steuer-/Abgabenjahrs. 
Der Bezug zu Martin von Tours kam erst irgendwann im 19./20. JH auf.

Die Tradition liegt hier also eindeutig bei den - unbenannten, nicht Sankt-Martin heißenden - Lichterfesten.

 

also bitte, 2000 Jahre gegen 200, da machst Du es Dir aber ziemlich leicht!

(ja ich weiß, aber der musste jetzt sein)

Gefällt mir

21. Oktober um 13:14
In Antwort auf osiris

>>>willst aber gleichzeitig verleugnen, warum dieses Fest überhaupt existiert und gefeiert wird, indem du dafür bist, dass dieses Fest nicht mehr Martinsfest sondern Laternenfest genannt wird.<<<

Wer verleugnet denn was?

Lichterfeste um Mitte November herum gibt es seit über 2000 Jahren.
Es war ursprünglich, wie Ava schon schrieb, ein Jahreszeitenfest. Man feierte den Wechsel der Jahreszeiten im Wirtschaftsjahr, in Rom/Byzanz das Ende des Steuer-/Abgabenjahrs. 
Der Bezug zu Martin von Tours kam erst irgendwann im 19./20. JH auf.

Die Tradition liegt hier also eindeutig bei den - unbenannten, nicht Sankt-Martin heißenden - Lichterfesten.

 

Hier geht es aber nicht um irgendwelche Lichterfeste um Mitte November sondern speziell um das Martinsfest am 11.11., wo einzig und allein dem Hl. Martin gedacht wird! St. Martin ist einer der bekanntesten Heiligen der Kirche. Ihm wird bereits seit dem Jahr 480 (!!!), also seit gut 160 Jahren nach seinem Tode, jedes Jahr am 11.11. mit diesem Fest gedacht!

Dieses Fest umzubenennen in grob "Lichterfest" stellt für mich eine Verleugnung dieses Heiligen dar und das finde ich nicht richtig!

Viele gläubige Christen laufen an diesem Tag einzig und allein zu Ehren Martin von Tours und nicht, um den Wechsel der Jahreszeiten zu feiern!

Im Übrigen soll das typische Laternelaufen an die Lichterprozession erinnern, mit der Martins Leichnam zum Grab gebracht wurde!

DAS meinte ich dann übrigens auch mit meinen Beitrag an avarrassterne3 mit der ganzen Wahrheit!



 

Gefällt mir

21. Oktober um 13:28
In Antwort auf nico86

Hier geht es aber nicht um irgendwelche Lichterfeste um Mitte November sondern speziell um das Martinsfest am 11.11., wo einzig und allein dem Hl. Martin gedacht wird! St. Martin ist einer der bekanntesten Heiligen der Kirche. Ihm wird bereits seit dem Jahr 480 (!!!), also seit gut 160 Jahren nach seinem Tode, jedes Jahr am 11.11. mit diesem Fest gedacht!

Dieses Fest umzubenennen in grob "Lichterfest" stellt für mich eine Verleugnung dieses Heiligen dar und das finde ich nicht richtig!

Viele gläubige Christen laufen an diesem Tag einzig und allein zu Ehren Martin von Tours und nicht, um den Wechsel der Jahreszeiten zu feiern!

Im Übrigen soll das typische Laternelaufen an die Lichterprozession erinnern, mit der Martins Leichnam zum Grab gebracht wurde!

DAS meinte ich dann übrigens auch mit meinen Beitrag an avarrassterne3 mit der ganzen Wahrheit!



 

mit anderen Worten, Du glaubst, dass die christlichen Feste zufällig auf eine Zeit fallen, in der man Feste mit gleichem Inhalt und / oder gleichen Bräuchen schon immer gefeiert hat? Unzählige davon?

Christliche Feiertage wurden auf Thermine festgelegt. Alle. Nicht von Gott, sondern von der christlichen Kirche.
Dass sowas mal übereinstimmt, mag Zufall sein. Beim zweiten Mal wackelt die Zufalls-Therorie, aber nach 5 und mehr ist sie nicht mehr zu halten.

Gefällt mir

21. Oktober um 13:51
In Antwort auf avarrassterne3

mit anderen Worten, Du glaubst, dass die christlichen Feste zufällig auf eine Zeit fallen, in der man Feste mit gleichem Inhalt und / oder gleichen Bräuchen schon immer gefeiert hat? Unzählige davon?

Christliche Feiertage wurden auf Thermine festgelegt. Alle. Nicht von Gott, sondern von der christlichen Kirche.
Dass sowas mal übereinstimmt, mag Zufall sein. Beim zweiten Mal wackelt die Zufalls-Therorie, aber nach 5 und mehr ist sie nicht mehr zu halten.

Aber darum geht es hier doch gar nicht!

Völlig egal, welchen Ursprung Feste haben. Fakt ist, dass speziell DIESES Fest, TRADITIONELL, WIE DER NAME DES FESTES JA SCHON SAGT, nunmal SEIT JAHRHUNDERTEN, genauer gesagt seit ca. 480 n. Chr., von den Christen WEGEN MARTIN VON TOURS gefeiert wird!
Obs ursprünglich vor tausenden von Jahren und in einer Zeit vor Christus mal zu diesem Zeitpunkt bereits ähnliche oder andere Feste gab, die aus anderen Gründen gefeiert wurden, spielt doch überhaupt keine Rolle! Hier geht es um die Tradition und die Bedeutung dieses Festes im christlichen Sinne!

Dieses Fest ist somit seit Jahrhunderten christliche Tradition, welches einhergeht mit Gesängen und anderen Brauchtümern, in denen und bei denen es ganz ausschließlich nur UM MARTIN VON TOURS geht!

Da gibt es nunmal nix dran zu drehen oder zu rütteln und wenn du die Menschen fragst, die mit ernstem Interesse dieses Fest feiern, WARUM sie dieses Fest feiern, dann antworten sie dir, um den Schutzheiligen Martin zu gedenken und nicht, um eine neue Jahreszeit zu befeiern.

Wie gesagt, ich spreche speziell von diesem Fest und nein, es ist nicht richtig, dieses fest in Laternen- oder Lichterfest umzubenennen.

Institutionen wie städtische Kindergärten oder Schulen, hinter denen keine Kirche steht, sollten dann einfach generell überhaupt keine religiös geprägten Feste feiern, anstatt ein seit Jahrhunderten zu Gunsten eines Schutzheiligen der christlichen Kirche bestehendes Fest einfach umzubennen!

Wer gerne den Wechsel der Jahreszeiten feiern möchte, muss hier ja nicht speziell den Gedenktag von Martin von Tours dafür missbrauchen, meine Meinung!

Gefällt mir

21. Oktober um 13:57
In Antwort auf nico86

Hier geht es aber nicht um irgendwelche Lichterfeste um Mitte November sondern speziell um das Martinsfest am 11.11., wo einzig und allein dem Hl. Martin gedacht wird! St. Martin ist einer der bekanntesten Heiligen der Kirche. Ihm wird bereits seit dem Jahr 480 (!!!), also seit gut 160 Jahren nach seinem Tode, jedes Jahr am 11.11. mit diesem Fest gedacht!

Dieses Fest umzubenennen in grob "Lichterfest" stellt für mich eine Verleugnung dieses Heiligen dar und das finde ich nicht richtig!

Viele gläubige Christen laufen an diesem Tag einzig und allein zu Ehren Martin von Tours und nicht, um den Wechsel der Jahreszeiten zu feiern!

Im Übrigen soll das typische Laternelaufen an die Lichterprozession erinnern, mit der Martins Leichnam zum Grab gebracht wurde!

DAS meinte ich dann übrigens auch mit meinen Beitrag an avarrassterne3 mit der ganzen Wahrheit!



 

Ich bitte um Entschuldigung.
Offensichtlich bin ich zu dumm zum lesen.

So wie du das darstellst, habe ich das noch NIRGENDWO gelesen.
Und SO steht das auch NIRGENDWO:

Wenn  überhaupt, wird IMMER auch Bezug auf die Jahreszeitenfeste genommen und dargestellt, dass die Herkunft sich nicht gänzlich sicher darstellen läßt.

Deine Wahrheit ist also nicht nicht die ganze.

Ich bitte zudem freundlich um einen link, aus dem sich das Jahr 480 entnehmen läßt.

Gefällt mir

21. Oktober um 14:05
In Antwort auf nico86

Aber darum geht es hier doch gar nicht!

Völlig egal, welchen Ursprung Feste haben. Fakt ist, dass speziell DIESES Fest, TRADITIONELL, WIE DER NAME DES FESTES JA SCHON SAGT, nunmal SEIT JAHRHUNDERTEN, genauer gesagt seit ca. 480 n. Chr., von den Christen WEGEN MARTIN VON TOURS gefeiert wird!
Obs ursprünglich vor tausenden von Jahren und in einer Zeit vor Christus mal zu diesem Zeitpunkt bereits ähnliche oder andere Feste gab, die aus anderen Gründen gefeiert wurden, spielt doch überhaupt keine Rolle! Hier geht es um die Tradition und die Bedeutung dieses Festes im christlichen Sinne!

Dieses Fest ist somit seit Jahrhunderten christliche Tradition, welches einhergeht mit Gesängen und anderen Brauchtümern, in denen und bei denen es ganz ausschließlich nur UM MARTIN VON TOURS geht!

Da gibt es nunmal nix dran zu drehen oder zu rütteln und wenn du die Menschen fragst, die mit ernstem Interesse dieses Fest feiern, WARUM sie dieses Fest feiern, dann antworten sie dir, um den Schutzheiligen Martin zu gedenken und nicht, um eine neue Jahreszeit zu befeiern.

Wie gesagt, ich spreche speziell von diesem Fest und nein, es ist nicht richtig, dieses fest in Laternen- oder Lichterfest umzubenennen.

Institutionen wie städtische Kindergärten oder Schulen, hinter denen keine Kirche steht, sollten dann einfach generell überhaupt keine religiös geprägten Feste feiern, anstatt ein seit Jahrhunderten zu Gunsten eines Schutzheiligen der christlichen Kirche bestehendes Fest einfach umzubennen!

Wer gerne den Wechsel der Jahreszeiten feiern möchte, muss hier ja nicht speziell den Gedenktag von Martin von Tours dafür missbrauchen, meine Meinung!

noch mal: dieses Fest war schon vor Martin von Tours ein Lichterfest.

Auch wenn die Kirche an diesem Tage eines Heiligen gedenkt, das Fest hat sie sich einfach nur unter den Nagel gerissen. Also nein, man muss kein Christ sein, um es weiter zu feiern.

Wäre es früher ein Fest gewesen, an dem nicht Lichter getragen, sondern rote Sachen wichtig gewesen wären, würden heute alle Christen ihres Heiligen gedenken, indem sie rote Sachen an diesem Tag tragen würden um den Mantel zu symbolisieren, den er geteilt hat, statt der Prozession, die ihn zu seinem Grab gebracht hat. Wäre es ein Fest gewesen, an dem alle barfuß laufen, würden die Christen heute barfuss ihres Heiligen gedenken, um ... was weiß ich, Buße und Bescheidenheit zu symbolisieren oder den Verzicht auf den eigenen Besitz. Passend begründen lässt sich sowas immer. Ohne das Gedenken an einen Heiligen zu schmälern, auch wenn das ganz weltliche Gründe hatte.

Aber wenn die christliche Kirche unzählige wesentlich ältere Feste und Feierlichkeiten für sich "mißbraucht" hat - hat sie nicht das geringste Recht, das anderen vorzuwerfen oder ihnen vorzuschreiben, wann sie was zu feiern haben oder eben auch nicht. Meine Meinung!

Gefällt mir

21. Oktober um 14:08
In Antwort auf avarrassterne3

noch mal: dieses Fest war schon vor Martin von Tours ein Lichterfest.

Auch wenn die Kirche an diesem Tage eines Heiligen gedenkt, das Fest hat sie sich einfach nur unter den Nagel gerissen. Also nein, man muss kein Christ sein, um es weiter zu feiern.

Wäre es früher ein Fest gewesen, an dem nicht Lichter getragen, sondern rote Sachen wichtig gewesen wären, würden heute alle Christen ihres Heiligen gedenken, indem sie rote Sachen an diesem Tag tragen würden um den Mantel zu symbolisieren, den er geteilt hat, statt der Prozession, die ihn zu seinem Grab gebracht hat. Wäre es ein Fest gewesen, an dem alle barfuß laufen, würden die Christen heute barfuss ihres Heiligen gedenken, um ... was weiß ich, Buße und Bescheidenheit zu symbolisieren oder den Verzicht auf den eigenen Besitz. Passend begründen lässt sich sowas immer. Ohne das Gedenken an einen Heiligen zu schmälern, auch wenn das ganz weltliche Gründe hatte.

Aber wenn die christliche Kirche unzählige wesentlich ältere Feste und Feierlichkeiten für sich "mißbraucht" hat - hat sie nicht das geringste Recht, das anderen vorzuwerfen oder ihnen vorzuschreiben, wann sie was zu feiern haben oder eben auch nicht. Meine Meinung!

Gut!

Dann haben wir ja beide unsere Meinung

Ich bleibe bei meiner und du bei deiner und alle sind glücklich!

Du gedenkst an diesem Tag deinen Jahreszeitenlichtern, ich gedenke an diesem Tag einem der größten Heiligen der Kirche und alle sind glücklich!

Könnte nicht alles auf dieser Welt so einfach sein

Gefällt mir

21. Oktober um 14:11
In Antwort auf osiris

Ich bitte um Entschuldigung.
Offensichtlich bin ich zu dumm zum lesen.

So wie du das darstellst, habe ich das noch NIRGENDWO gelesen.
Und SO steht das auch NIRGENDWO:

Wenn  überhaupt, wird IMMER auch Bezug auf die Jahreszeitenfeste genommen und dargestellt, dass die Herkunft sich nicht gänzlich sicher darstellen läßt.

Deine Wahrheit ist also nicht nicht die ganze.

Ich bitte zudem freundlich um einen link, aus dem sich das Jahr 480 entnehmen läßt.

Wenn du das nirgendwo SO gelesen hast, dann ist das einzig und allein dein Problem. Behaupte aber bitte nicht, so stünde es nirgendwo und meine Infos wären falsch. Gib doch allein nur schon den Namen St. Martin auf Google ein und schon findest du zahlreiche Fakten darüber.

Links darüber, dass dieses Fest einzig und allein wegen Martin von Tours seit ca. 480 gefeiert wird (und nicht erst seit dem 19. oder 20. Jhrdt.), findest du ebenfalls zahlreiche, wenn du es entsprechend googelst

Gefällt mir

21. Oktober um 14:15
In Antwort auf osiris

Ich bitte um Entschuldigung.
Offensichtlich bin ich zu dumm zum lesen.

So wie du das darstellst, habe ich das noch NIRGENDWO gelesen.
Und SO steht das auch NIRGENDWO:

Wenn  überhaupt, wird IMMER auch Bezug auf die Jahreszeitenfeste genommen und dargestellt, dass die Herkunft sich nicht gänzlich sicher darstellen läßt.

Deine Wahrheit ist also nicht nicht die ganze.

Ich bitte zudem freundlich um einen link, aus dem sich das Jahr 480 entnehmen läßt.

"Um 480 legte Perpetuus, der dritte Nachfolger Martins als Bischof von Tours, den Gedenktag des hl. Martin auf den Tag seiner Beisetzung, den 11. November. Am folgenden Tag begann der Advent, der wie die Fastenzeit 40 Tage dauerte. Damit war für die adventliche Buß- und Fastenzeit, die fortan auch Martinsquadragese genannt wurde, ein einprägsamer Beginn gesetzt.">[10]"

Quelle: Wikipedia

Gefällt mir

21. Oktober um 14:17
In Antwort auf nico86

"Um 480 legte Perpetuus, der dritte Nachfolger Martins als Bischof von Tours, den Gedenktag des hl. Martin auf den Tag seiner Beisetzung, den 11. November. Am folgenden Tag begann der Advent, der wie die Fastenzeit 40 Tage dauerte. Damit war für die adventliche Buß- und Fastenzeit, die fortan auch Martinsquadragese genannt wurde, ein einprägsamer Beginn gesetzt.">[10]"

Quelle: Wikipedia

"Martin von Tours – Verehrung und Bräuche

Martinus, römischer Reitersoldat und späterer Bischof von Tours ist besonders wegen seiner vorbildhaften Mantelteilung mit einem armen Mann bekannt. Im Jahr 480 wurde der 11. November zum Gedenktag ('Namenstag' an den Heiligen Martin erklärt. Ab dem Mittelalter ist der Martinstag als wichtiges Datum im Kalender belegt. An diesem Tag wurden Steuern entrichtet und Pachten verlängert, zudem war er der letzte Tag vor dem vierzigtägigen Adventsfasten. Zu dieser Gelegenheit wurde ausgiebig gefeiert und es entstanden in der bäuerlichen Gesellschaft verschiedene Bräuche. Die Bräuche fanden am Namenstag des Heiligen Martin statt, standen aber allenfalls in sehr losem religiösen Zusammenhang, sie hielten sich über viele Jahrhunderte."


Quelle: Kulturerbe Sankt Martin

Gefällt mir

21. Oktober um 14:17

@osiris,

soll ich dir noch mehr Quellen liefern?

Gefällt mir

21. Oktober um 14:43
In Antwort auf nico86

"Martin von Tours – Verehrung und Bräuche

Martinus, römischer Reitersoldat und späterer Bischof von Tours ist besonders wegen seiner vorbildhaften Mantelteilung mit einem armen Mann bekannt. Im Jahr 480 wurde der 11. November zum Gedenktag ('Namenstag' an den Heiligen Martin erklärt. Ab dem Mittelalter ist der Martinstag als wichtiges Datum im Kalender belegt. An diesem Tag wurden Steuern entrichtet und Pachten verlängert, zudem war er der letzte Tag vor dem vierzigtägigen Adventsfasten. Zu dieser Gelegenheit wurde ausgiebig gefeiert und es entstanden in der bäuerlichen Gesellschaft verschiedene Bräuche. Die Bräuche fanden am Namenstag des Heiligen Martin statt, standen aber allenfalls in sehr losem religiösen Zusammenhang, sie hielten sich über viele Jahrhunderte."


Quelle: Kulturerbe Sankt Martin

Hä???

Die Bräuche fanden am Namenstag des Heiligen Martin statt, standen aber allenfalls in sehr losem religiösen Zusammenhang, sie hielten sich über viele Jahrhunderte."

Die Bräuche fanden AN Martini statt, NICHT WEGEN Martin.

Du hältst uns vor, wir hätten Unrecht und es wäre anders als wir es darstellen, zitierst dann aber Quellen, die unsere Darstellung stützen? Dass es hier lediglich um den datumsmäßigen Bezug ging, nicht um den persönlichen.

1 LikesGefällt mir

21. Oktober um 15:08
In Antwort auf osiris

Hä???

Die Bräuche fanden am Namenstag des Heiligen Martin statt, standen aber allenfalls in sehr losem religiösen Zusammenhang, sie hielten sich über viele Jahrhunderte."

Die Bräuche fanden AN Martini statt, NICHT WEGEN Martin.

Du hältst uns vor, wir hätten Unrecht und es wäre anders als wir es darstellen, zitierst dann aber Quellen, die unsere Darstellung stützen? Dass es hier lediglich um den datumsmäßigen Bezug ging, nicht um den persönlichen.

Im Jahr 480 wurde der 11.11. zum Gedenktag an den Heiligen Martin erklärt!!!
Ab dem Mittelalter ist der Martinstag als wichtiger Tag im Kalender vermerkt ... An diesem Tag wurde ausgiebig gefeiert...!!!

Gefällt mir

21. Oktober um 15:13
In Antwort auf osiris

Hä???

Die Bräuche fanden am Namenstag des Heiligen Martin statt, standen aber allenfalls in sehr losem religiösen Zusammenhang, sie hielten sich über viele Jahrhunderte."

Die Bräuche fanden AN Martini statt, NICHT WEGEN Martin.

Du hältst uns vor, wir hätten Unrecht und es wäre anders als wir es darstellen, zitierst dann aber Quellen, die unsere Darstellung stützen? Dass es hier lediglich um den datumsmäßigen Bezug ging, nicht um den persönlichen.

Du wolltest wissen, woher ich die Info haben, dass im Jahr 480 der 11.11. zum Gedenktag von Martin von Tours ernannt wurde.

Diese Quelle habe ich dir geliefert!!!

Im Jahr 480 wurde der 11.11. zum Gedenktag von St. Martin. Um nicht mehr und nicht weniger ging es hier, lies dir unsere Korrespondenz noch mal durch! um irgendwelche Feiereien diesbzgl. ging es nicht!

Gefällt mir

21. Oktober um 15:34
In Antwort auf nico86

Im Jahr 480 wurde der 11.11. zum Gedenktag an den Heiligen Martin erklärt!!!
Ab dem Mittelalter ist der Martinstag als wichtiger Tag im Kalender vermerkt ... An diesem Tag wurde ausgiebig gefeiert...!!!

das glaub ich jetzt nicht...

Deine Quelle sagt: ja, man hat gefeiert am 11.11.
Aber keinen Heiligen, sondern, dass man es noch mal richtig krachen lassen kann, bevor die Fastenzeit von immerhin 40 Tagen beginnt. Ein wichtiger Tag, um ausgiebig zu feiern, zweifellos - aber eben das Leben und St. Martin.

Aber schon klar, wenn man den Text nicht verstehen will...

 

Gefällt mir

21. Oktober um 15:36
In Antwort auf avarrassterne3

das glaub ich jetzt nicht...

Deine Quelle sagt: ja, man hat gefeiert am 11.11.
Aber keinen Heiligen, sondern, dass man es noch mal richtig krachen lassen kann, bevor die Fastenzeit von immerhin 40 Tagen beginnt. Ein wichtiger Tag, um ausgiebig zu feiern, zweifellos - aber eben das Leben und St. Martin.

Aber schon klar, wenn man den Text nicht verstehen will...

 

und NICHT St. Martin sollte das werden.

ich vertippe mich heute ständig

Gefällt mir

21. Oktober um 15:46
In Antwort auf avarrassterne3

ahja.

1. da fallen mir - historisch wie akutell viele ein, die es mehr mehr verdient hätten
2. ich feiere weder Weihnachten noch Wintersonnenwende
3. wir leben in einem Land mit Religionsfreiheit, in dem die meisten Menschen keine Christen sind.
4. ja die Geschichte der Kirche ist geprägt von "Liebe und Frieden" Manchmal habe ich das Gefühl, sie sind selbst diejenigen, die am eifrigsten dafür streiten, die Existenz ihres Gottes zu widerlegen. Anders ist kaum zu erklären, dass er / sie noch nie mit Blitz und Donner eingegriffen hat, bei all dem, was "in seinem Namen" verzapft wurde - und wird.
5. die Minderheit tut das.
6. wir wären immer noch Affen, wenn alle Menschen tugendhaft wären.

Es sind immerhin noch fast 44 Millionen Christen in Deutschland. Gut, wie die Statistik gemäß der Geburtenrate bestimmter Gruppen sich explosionsartig diese Zahl unterwerfen wird, ist absehbar.
Dennoch bin ich als Christin dafür unsere Kultur am Leben zu erhalten, damit das Böse nicht die Überhand nimmt.

Gefällt mir

21. Oktober um 15:50
In Antwort auf annika9219

Auch ich würde es sehr begrüßen wenn unser Sohn, in ein paar Jahren, wenn groß genug ist, mit seiner Laterne St. Martin feiert und seine "stolzen" Eltern + Großeltern gleich mit.

Jede Religion hat IHR recht drauf, ihre Feste so zu benennen Sie es für richtig halten.
Weihnachten und nicht Tannenbaumfest - das passt zu IKEA - und da fliegen Sie aus dem Fenster.

Die Frage wie rassistisch sind die Heiligen Drei Könige ist leider auch ein Thema welchen mir auf den Keks geht. 

Die Heiligen Drei Könige stehen doch für die Anerkennung des christlichen Glaubens auf der ganzen Welt.
Bei der Darstellung des Melchior geht man auf die urbane Form - was sich für manche als rassistisch erweist, denn in unserer Zeit hat auch die Moderne in vielen Teilen Afrikas Einzug gehalten, wenn es auch leider immer noch viel zu wenige sind, in Anbetracht des Leides.
In unserer Kirche steht darum immer direkt neben den heiligen drei Königen ein Spendengefäß mit dem die Bedürftigen in diesen Ländern unterstütz werden.

Gefällt mir

21. Oktober um 15:53
In Antwort auf avarrassterne3

natürlich hat jede Religion IHR Recht darauf, die eigen Feste zu feiern.
Aber keine hat das Recht, Menschen, die nicht oder anders gläubig sind, da mit zu vereinnahmen.

Wenn eine Kirchengemeinde Stk. Martin feiern möchte - wie auch immer sie möchten. Bei einer Kita hört es schon auf, denn dort werden die meisten Kinder nun einmal keine Christen sein.
Und genau das ist der Punkt, warum die meisten Kitas eben ein "Laternenfest" feiern. War schon so, als ich in der Kita war - 40 Jahre her, aber eben "im Osten". Die meisten Menschen Attheisten (wie ich bis heute auch) - deswegen sprach noch lange nichts dagegen, den Kleinen den Laternenumzug nicht zu gönnen. Auch meinem Junior hat das Spaß gemacht, als er noch klein war. Und auch er ist nicht gläubig. Gab aber viele böse Blicke und Getuschel, dass ich ihm den Laternenumzug gönnen wollte, wir aber bei Gottestdienst & Co gepasst haben.

Es wird ja niemand gezwungen, sich daran zu beteiligen. Wer nur die Lichter liebt und die Brezel ist dennoch willkommen.
Denn man kann seinen Horizont immer noch bis ins hohe Alter erweitern und die Lehre, die die Geschichte vom heiligen Martin vermittelt so für sich umsetzen, dass sie unabhängig vom Glauben an Gott, funktioniert.
Auch damit hat man Gott gedient.

Gefällt mir

21. Oktober um 15:58
In Antwort auf trana

Es sind immerhin noch fast 44 Millionen Christen in Deutschland. Gut, wie die Statistik gemäß der Geburtenrate bestimmter Gruppen sich explosionsartig diese Zahl unterwerfen wird, ist absehbar.
Dennoch bin ich als Christin dafür unsere Kultur am Leben zu erhalten, damit das Böse nicht die Überhand nimmt.

Ich gehe eigentlich davon aus, dass die Atheisten / Konfessionslosen bald die größte Gruppe sein werden. Sind sie jetzt schon in vielen Regionen und die hohe (und steigende) Anzahl der Kirchenaustritte bei beiden christlichen Kirchen sowie die (hohe und steigende) Differenz zwischen Beerdigungen und Taufen spricht da durchaus auch dafür.

Der erstbeste google-Treffer spricht von ~216.000 (katholisch) plus ~220.000 (ev.) Kirchenaustritten 2018, dem gegenüber stehen ca. 8.700 + 25.00 (Wieder- ) eintritte.
Die gleichen Zahlen für 2017:
~167.500 (katholisch) plus ~197.000 (ev.) Kirchenaustritte,  ca. 9.300 + 26.00 (Wieder- ) eintritte.

Na das ist deutlich.
Und hat mal so gar nichts mit Geburtenraten bestimmter Gruppen zu tun.

Damit das Böse nicht die Oberhand gewinnt... soso, wer ist denn "böse"?

Gefällt mir

21. Oktober um 17:01
In Antwort auf nico86

Du wolltest wissen, woher ich die Info haben, dass im Jahr 480 der 11.11. zum Gedenktag von Martin von Tours ernannt wurde.

Diese Quelle habe ich dir geliefert!!!

Im Jahr 480 wurde der 11.11. zum Gedenktag von St. Martin. Um nicht mehr und nicht weniger ging es hier, lies dir unsere Korrespondenz noch mal durch! um irgendwelche Feiereien diesbzgl. ging es nicht!

Ähm, nein, es ging nicht um den Martins-Gedenktag, es ging um das Martins-Fest. Lies bitte noch mal nach, was du tatsächlich geschrieben/behauptet hattest.

>>>Hier geht es aber nicht um irgendwelche Lichterfeste um Mitte November sondern speziell um das Martinsfest am 11.11., wo einzig und allein dem Hl. Martin gedacht wird! St. Martin ist einer der bekanntesten Heiligen der Kirche. Ihm wird bereits seit dem Jahr 480 (!!!), also seit gut 160 Jahren nach seinem Tode, jedes Jahr am 11.11. mit diesem Fest gedacht!<<<

Gedenktage für Heilige gibt es viele, jeder Kalendertag ist einer oder mehreren Gläubigen-, Seligen-, Heiligen-Figuren der Kirche gewidmet. Gefeiert werden aber nur die wenigsten der Tage, der Figuren/Personen.

Und gefeiert wurde eben nicht, wie du selber so schön zitiert hast, der heilige Martin, auch wenn die Brauchtumsfeste zufällig auf diesen Tag fielen.

 

Gefällt mir

Diskussionen dieses Nutzers