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So, damits hier mal n bisschen friedlicher wird...

2. Februar 2005 um 10:48

gibts eine kleine geschichte.
viel spaß.


egon, ein kleiner drache, lebte ganz alleine in einer höhle im wald. seine eltern hatten ihn verstoßen, denn er war lila und nicht grün wie sie. außerdem meinten sie, er sei viel zu lieb für einen drachen, denn er mochte kein feuer spucken und er weigerte sich, kleine kinder zu erschrecken.
also jagten seine eltern ihn fort. da streunte er also ganz alleine durch den wald und weinte ganz bitterlich. er begegnete einer alten frau, die mitleid mit ihm hatte, ihn tröstete und ihm etwas zu essen gab.
er fragte sie, ob er nicht doch lieber ein böser drache sein sollte, denn dann würden seine eltern ihn wieder lieb haben. die alte frau nahm ihn in den arm und sagte:" sei nicht traurig mein kleiner! du bist ein ganz besonderer drache, eines tages wirst du bestimmt sehr mächtig sein." egon wischte sich die tränen aus den augen, bedankte sich bei der alten frau und ging weiter.
als es schon langsam dunkel wurde, kam er an einer höhle vorbei. er guckte vorsichtig hinein, ob dort jemand wohnte. die höhle war leer, und so beschloss egon, erst einmal eine weile dort zu bleiben.
in den nächsten tagen erkundete egon die umgebung. die anderen tiere, die im wald lebten, waren sehr nett zu ihm und zeigten ihm alles. sie erklärten ihm auch, zu wem er gehen könnte, wenn er ein problem hat und vor wem er sich lieber in acht nehmen sollte. sie vergaßen aber, ihn vor der bösen hexe agathe zu warnen, die am waldrand wohnte. sie war sehr verbittert und gemein. sie machte sich einen spaß daraus, alles in stein zu verwandeln, was sich bewegte.
agathe hatte schon von egon gehört und sie hatte auch schon ihre pläne mit ihm. sie dachte sich, wenn sie einen drachen hätte, dann würde sie das noch mächtiger machen und die leute würden sich noch mehr vor ihr fürchten.
also lockte sie ihn zu sich. als er eines tages durch den wald ging, um seinen neuen freund das eichhörnchen zu besuchen, sprach sie ihn an. sie fragte ihn, ob er nicht mit in ihr häuschen kommen wolle, damit sie sich endlich einmal kennen lernten. egon dachte an nichts böses und ging mit. kaum waren sie in ihrem häuschen, da sperrte agathe ihn in einen käfig. sie befahl ihm feuer zu spucken, ansonsten würde sie ihn in stein verwandeln.
egon hatte große angst vor der bösen hexe, also tat er was sie ihm befahl. von nun an ging sie jeden tag mit ihm durch den wald und drohte den waldbewohnern. auch die menschen im benachbarten dorf fürchteten sich sehr, also gehorchten auch sie der bösen hexe.
so vergingen die jahre und agathe freute sich sehr, aber egon war sehr traurig und hatte ein furchtbar schlechtes gewissen. er überlegte, wie er agathe besiegen könnte. eines abends kam ein schwarzes kätzchen in das hexenhäuschen geschlichen und kletterte zu egon in den käfig. die alte frau hatte es geschickt, damit es egon von der prophezeiung erzählt. die prophezeiung besagte, dass eines tages ein prinz kommen und agathe von ihrer boshaftigkeit befreien würde. der prinz würde agathe heiraten und sie würde eine sehr gutmütige königin werden. egon würde als entschädigung für seine gefangenschaft ein teil des königreiches erhalten, nämlich den wald und das land, in dem die drachen lebten. er würde dafür sorgen, dass die drachen friedlicher werden und aufhören angst und schrecken zu verbreiten.
egon bedankte sich bei dem kätzchen und ließ der alten frau herzliche grüße ausrichten.
und tatsächlich, ein paar tage später klopfte der prinz an agathes tür. als sie die tür öffnete und ihn sah, verwandelte sie sich in eine sehr hübsche frau; ihr buckel verschwand und sie lächelte sogar. egon konnte zwar nicht glauben, was er da sah, aber es machte ihn sehr froh. agathe ließ egon aus seinem käfig, knuddelte ihn und entschuldigte sich bei ihm. sie entschuldigte sich auch bei allen anderen, die sie schlecht behandelt hat.
und auch der rest der prohezeiung sollte sich erfüllen: egon bekam tatsächlich seinen teil des königreiches, agathe und der prinz heirateten und agathe wurde eine gerechte königin. sie half den armen und hatte auch sonst stets ein offenes ohr für die sorgen ihrer untertanen.
auch die drachen wurden friedlich und egons eltern waren natürlich sehr stolz auf ihren sohn. egon hatte ihnen verziehen und sie lebten von nun an alle glücklich und zufrieden in seinem schloss.

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2. Februar 2005 um 11:36

Ich hab das jetzt alles durchgelesen...
... in der hoffnung auf eine pointe... aber ich find sie nich.


sparkling

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2. Februar 2005 um 12:13

Banane zum Stopfen???


Na das sieht doch sicher lustig aus ... mit so 'ner Banane im Hintern* *gg*

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