Forum / Gesellschaft & Leben

Sie sind wieder da! - Hamster 2.0

Letzte Nachricht: Gestern um 21:35
D
dickunddoof
17.03.22 um 19:05

Kaum hatten sich wegen Corona alle wieder etwas beruhigt - und ihr Einkaufsverhalten wieder normalisiert, da kam nun der Ukraine-Krieg - und das unsägliche Hamstern geht wieder los.

Leere Regale, zumindest bei den Eigenmarken der Supermärkte und Discounter.
Kein Raps- oder Sonnenblumenöl.
Keine Nudeln.
Keine geschälten/stückigen Tomaten in der Dose.
Fast kein Mehl
Und Klopapier wird auch schon wieder knapp.

Wie gesagt - die Eigen-/Handelsmarken der Händler betreffend.

Von den Preissprüngen, die viele Dinge in den letzten Tagen gemacht haben, ganz zu schweigen.
Allein die Benzinpreise...

Wie sieht es da bei euch aus? Wie geht ihr damit um? Hamstert ihr selber? Legt ihr euch einen Vorrat an? 

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F
frozen0988
17.03.22 um 20:43

Wie sieht es da bei euch aus? Wie geht ihr damit um? Hamstert ihr selber? Legt ihr euch einen Vorrat an?

1. Ich würde gerne hamstern, aber durch meine kleine Wohnung ist der Platz stark begrenzt. 

2. Die leeren Regale machen mir Angst und signalisieren mir einen Versorgungsengpass, was mir wiederum noch mehr Angst macht. 

3. Noch nicht  

4. Ich bin dabei mir einen Vorrat aufzubauen mit Dosen, Klopapier, Mehl, Zucker. Auch aus dem Grund, dass man für den Fall der Fälle nur teure Marken kaufen kann oder für den Fall Sonnenblumenöl gar nichts mehr bekommt. 

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juliax1
juliax1
18.03.22 um 9:06

Das ist mir auch aufgefallen, allerdings nur bei Klopapier und Küchentüchern.

Ich weiß nicht, was die Leute mit so viel Klopapier und Küchenrollen vorhaben. Essen kann man die ja nicht. Und zur Not könnte man auch Taschentücher benutzen. Vor allem Küchenrollen sind ja wirklich völlig unwichtig.

Nein, ich hamstere nicht. Ich habe einen vollen Tiefkühlschrank (der ist aber das ganze Jahr über mehr oder weniger voll) und kaufe ansonsten nur, wenn mir Produkte ausgehen. Klar, ein paar Nudelvorräte habe ich und auch Mehl, Backzututaten, Dosenmais für Salate, aber nicht mehr als sonst. Ansonsten habe ich aber kein Konservenessen wie Gulasch, Suppen etc daheim. Auch keine Fertignudeln oä.

LG

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D
dickunddoof
18.03.22 um 18:02
In Antwort auf juliax1

Das ist mir auch aufgefallen, allerdings nur bei Klopapier und Küchentüchern.

Ich weiß nicht, was die Leute mit so viel Klopapier und Küchenrollen vorhaben. Essen kann man die ja nicht. Und zur Not könnte man auch Taschentücher benutzen. Vor allem Küchenrollen sind ja wirklich völlig unwichtig.

Nein, ich hamstere nicht. Ich habe einen vollen Tiefkühlschrank (der ist aber das ganze Jahr über mehr oder weniger voll) und kaufe ansonsten nur, wenn mir Produkte ausgehen. Klar, ein paar Nudelvorräte habe ich und auch Mehl, Backzututaten, Dosenmais für Salate, aber nicht mehr als sonst. Ansonsten habe ich aber kein Konservenessen wie Gulasch, Suppen etc daheim. Auch keine Fertignudeln oä.

LG

Ich glaube bei Vorräten kommt es auch darauf an, wieviel Platz zur Verfügung steht.

Wenn man Haus/Grundstück hat, kann man sich auch Vorräte an Klopapier imd Küchenrollen gut hinlegen; immerhin sind auch in diesen Bereichen die Preise im letzten Jahr kräftig angezogen. Ich kenne es aus der Familie/Verwandtschaft, wer Platz hat, hat im Keller in der Regel auch mehrere Packen Klopapier und Küchenrollen liegen.


Was Konserven/Fertiggerichte angeht - das Bundesamt für Katastrophenschutz rät tatsächlich dazu,  für Nofälle auch einige Dosen Dosenravioli, Spaghetti, Suppen etc. vorzuhalten.
Also irgendwas, was nicht zubereitet werden muss und man zur Not auch so, kalt (ich vermute, wenn mal länger Stromausfall wäre), essen kann.
 

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D
dickunddoof
18.03.22 um 18:59
In Antwort auf frozen0988

Wie sieht es da bei euch aus? Wie geht ihr damit um? Hamstert ihr selber? Legt ihr euch einen Vorrat an?

1. Ich würde gerne hamstern, aber durch meine kleine Wohnung ist der Platz stark begrenzt. 

2. Die leeren Regale machen mir Angst und signalisieren mir einen Versorgungsengpass, was mir wiederum noch mehr Angst macht. 

3. Noch nicht  

4. Ich bin dabei mir einen Vorrat aufzubauen mit Dosen, Klopapier, Mehl, Zucker. Auch aus dem Grund, dass man für den Fall der Fälle nur teure Marken kaufen kann oder für den Fall Sonnenblumenöl gar nichts mehr bekommt. 

Das mit dem begrenzten Platz kenne ich gut.

Ich habe mir mit Garderoben/Hängeregalen für die Türen beholfen.
Habe ich im Flur, Bad, Schlafzimmer, da hab ich vieles untergebracht, was sonst Platz in Schränken eingenommen hätte. Außerdem hab im im Flur über zwei Türen Regale vom schwedischen Möbelhaus angebracht, auf denen ich Kartons mit diversem Krimskram stehen hab.
Im Schlafzimmer sorgen große Kisten auf dem Kleiderschrank sowie Unterbett"kommoden" für zusätzlichen Stauraum, in der Küche übernimmt ein wahres Monster von (Haushaltsschrank-)Schrank (der geht vom Boden bis fast unter die Decke) diese Aufgabe.

In letzterem habe ich auch diverse Vorräte untergebracht.
Allerdings nicht jetzt oder während sonstigen "Engpässen" gehamstert. Ich kaufe vielmehr immer, wenn Dinge im Angebot sind. Wenn es also bspw. meine Nudelsorte mal günstiger gibt als normal, wird zugegriffen.


Dass mir die leeren Regale Angst machen, kann ich nicht sagen. Es macht mich eher ärgerlich.

Ich komme ja aus dem Osten (Kindheit, großen Teil der Jugend): und ich weiß gar nicht, wie oft ich nach der Wende zu hören kriegte, "ihr im Osten, ihr hattet doch nichts!"
Stimmt, in der DDR hatte nicht jeder ein Auto oder bekam auf Anhieb oder überhaupt seine Wunschvorstellung von Schrankwand.
Und ja, auch Bananen gab es sehr selten, Ananas (wenn überhaupt) nur als Dose im sog. Delikat (übelst teuer)...
Aber NIE, NIEMALS zu DDR Zeiten stand ich vor leeren Regalen für Klopapier, oder hatte Schwierigkeiten Nudeln oder Zucker oder Mehl zu bekommen. Keine Ahnung, wie das in anderen Regionen zu DDR Zeiten war, bei mir zu Hause (lebte auf dem Land) gab es sowas nicht!
Da ist der "goldene Westen" (so hieß es zu BRD-DDR-Zeiten immer) doch nicht so golden!
 

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D
dickunddoof
18.03.22 um 19:14

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät zu folgendem Notvorrat (für 10 Tage)

Getränke: 
pro Person und Tag etwa zwei Liter Flüssigkeit – geeignet sind Wasser, Fruchtsäfte und Getränke, die lange lagern können. 

Lebensmittel: 
Alle Lebensmittel sollten im Falle eines Stromausfalls auch ohne Kühlung haltbar sein. 
für zehn Tage/pro Person:
3,5 Kilogramm Getreideprodukte 
4 Kilogramm Gemüse und Hülsenfrüchte 
2,5 Kilogramm Obst und Nüsse 
2,6 Kilogramm Milch und Milchprodukte
1,5 Kilogramm Fisch, Fleisch, Eier, Volleipulver
0,357 Kilogramm Fette und Öle
Zucker, Honig, Marmelade, Schokolade nach Belieben 


Irre, oder
Da braucht man für 10 Tage 20 Liter Getränke/Flüssigkeit
Das sind 2,5 Kästen Mi-Wasser. Oder zwei 6er-Trays 1,5l-Flaschen Mi-Wasser.
Pro Person!
Als Familie (Mutter/Vater mit zwei Kindern) wirds da in einer normalen Mietwohnung echt schon eng. Denn wo bringt man mal eben so 10 Kästen Wasser unter? Im Flur bis unter die Decke gestapelt?
Und für die Lebensmittel braucht man als Familie auch ein extra Zimmer.
 

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J
jana23072002
18.03.22 um 19:56
In Antwort auf dickunddoof

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät zu folgendem Notvorrat (für 10 Tage)

Getränke: 
pro Person und Tag etwa zwei Liter Flüssigkeit – geeignet sind Wasser, Fruchtsäfte und Getränke, die lange lagern können. 

Lebensmittel: 
Alle Lebensmittel sollten im Falle eines Stromausfalls auch ohne Kühlung haltbar sein. 
für zehn Tage/pro Person:
3,5 Kilogramm Getreideprodukte 
4 Kilogramm Gemüse und Hülsenfrüchte 
2,5 Kilogramm Obst und Nüsse 
2,6 Kilogramm Milch und Milchprodukte
1,5 Kilogramm Fisch, Fleisch, Eier, Volleipulver
0,357 Kilogramm Fette und Öle
Zucker, Honig, Marmelade, Schokolade nach Belieben 


Irre, oder
Da braucht man für 10 Tage 20 Liter Getränke/Flüssigkeit
Das sind 2,5 Kästen Mi-Wasser. Oder zwei 6er-Trays 1,5l-Flaschen Mi-Wasser.
Pro Person!
Als Familie (Mutter/Vater mit zwei Kindern) wirds da in einer normalen Mietwohnung echt schon eng. Denn wo bringt man mal eben so 10 Kästen Wasser unter? Im Flur bis unter die Decke gestapelt?
Und für die Lebensmittel braucht man als Familie auch ein extra Zimmer.
 

> 0,357 Kilogramm Fette und Öle

warum nicht 0,35812427 Kilogramm ?

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J
jana23072002
18.03.22 um 20:15
In Antwort auf dickunddoof

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät zu folgendem Notvorrat (für 10 Tage)

Getränke: 
pro Person und Tag etwa zwei Liter Flüssigkeit – geeignet sind Wasser, Fruchtsäfte und Getränke, die lange lagern können. 

Lebensmittel: 
Alle Lebensmittel sollten im Falle eines Stromausfalls auch ohne Kühlung haltbar sein. 
für zehn Tage/pro Person:
3,5 Kilogramm Getreideprodukte 
4 Kilogramm Gemüse und Hülsenfrüchte 
2,5 Kilogramm Obst und Nüsse 
2,6 Kilogramm Milch und Milchprodukte
1,5 Kilogramm Fisch, Fleisch, Eier, Volleipulver
0,357 Kilogramm Fette und Öle
Zucker, Honig, Marmelade, Schokolade nach Belieben 


Irre, oder
Da braucht man für 10 Tage 20 Liter Getränke/Flüssigkeit
Das sind 2,5 Kästen Mi-Wasser. Oder zwei 6er-Trays 1,5l-Flaschen Mi-Wasser.
Pro Person!
Als Familie (Mutter/Vater mit zwei Kindern) wirds da in einer normalen Mietwohnung echt schon eng. Denn wo bringt man mal eben so 10 Kästen Wasser unter? Im Flur bis unter die Decke gestapelt?
Und für die Lebensmittel braucht man als Familie auch ein extra Zimmer.
 

Das Wasser hab ich übrigens nicht in sperrigen Sprudelkästen sondern in soliden 20 Liter-Kanistern.

Für den Fall dass die Wohnung einstürzt rate ich ausserdem zu einem ausserhalb liegenden Geheimdepot, wo man zB auch Campingausrüstung und Schlafsack und Brennholz und Kohlebriketts gebunkert hat, so dass man im Fall, dass man vor einem Scherbenhaufen steht, eine Fallback-Lösung hat. Das ist zwar Prepper-tum und deshalb pauschal als rechtsradikal verschrien, aber ich halte es für vernünftig.

Und auch: Von allen wichtigen Unterlagen notariell beglaubigte Abschriften an verschiedenen Orten dieser Welt lagern, zB in Bankschliessfächern. Da gehören auch so Dinge wie Auszüge aus dem Grundbuch dazu. Nach dem Zweiten Weltkrieg soll es vorgekommen sein, dass Leute nicht beweiseen konnten, dass ihr Grundstück tatsächlich ihnen gehört, oder dass sie noch Geld auf der Bank hatten, weil die Archive der Behörden mit den entsprechenden Dokumenten komplett abgebrannt waren...

Und was man auch braucht:
- Fluchtmittel, zB Strickleiter oder Leine zum Abseilen, falls das Haus brennt und man zum Treppenhaus nicht mehr raus kommt,
- jederzeit greifbares Fluchtpaket mit dem Überlebensnotwendigsten - Große Regenplane, Kleider, robustes Schuhwerk zum Wechseln, Geld, Dokumente, Toilettenartikel und Essen
- Löschmittel,
- Meldemittel wie zB Trillerpfeiffe, mit denen man im Fall des Verschüttetwerdens auf sich aufmerksam machen kann.

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dickunddoof
18.03.22 um 20:51
In Antwort auf jana23072002

> 0,357 Kilogramm Fette und Öle

warum nicht 0,35812427 Kilogramm ?

Frag das das Bundesamt.

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rufmichan
18.03.22 um 21:17
In Antwort auf dickunddoof

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät zu folgendem Notvorrat (für 10 Tage)

Getränke: 
pro Person und Tag etwa zwei Liter Flüssigkeit – geeignet sind Wasser, Fruchtsäfte und Getränke, die lange lagern können. 

Lebensmittel: 
Alle Lebensmittel sollten im Falle eines Stromausfalls auch ohne Kühlung haltbar sein. 
für zehn Tage/pro Person:
3,5 Kilogramm Getreideprodukte 
4 Kilogramm Gemüse und Hülsenfrüchte 
2,5 Kilogramm Obst und Nüsse 
2,6 Kilogramm Milch und Milchprodukte
1,5 Kilogramm Fisch, Fleisch, Eier, Volleipulver
0,357 Kilogramm Fette und Öle
Zucker, Honig, Marmelade, Schokolade nach Belieben 


Irre, oder
Da braucht man für 10 Tage 20 Liter Getränke/Flüssigkeit
Das sind 2,5 Kästen Mi-Wasser. Oder zwei 6er-Trays 1,5l-Flaschen Mi-Wasser.
Pro Person!
Als Familie (Mutter/Vater mit zwei Kindern) wirds da in einer normalen Mietwohnung echt schon eng. Denn wo bringt man mal eben so 10 Kästen Wasser unter? Im Flur bis unter die Decke gestapelt?
Und für die Lebensmittel braucht man als Familie auch ein extra Zimmer.
 

Bist Du Dir sicher, dass die Angaben pro Person sind?

Ich meine.... 4kg trockene Nudeln für 10 Tage für eine Person?? Ich wiege meine Nahrungsmittel ab und nehme pro Portion für mich 120 Gramm Nudeln (Spaghetti z.B.).

Man braucht doch nicht 14 Kilogramm Lebensmittel für 10 Tage pro Person.... *am Kopf kratz*...

 

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D
dickunddoof
18.03.22 um 22:18
In Antwort auf rufmichan

Bist Du Dir sicher, dass die Angaben pro Person sind?

Ich meine.... 4kg trockene Nudeln für 10 Tage für eine Person?? Ich wiege meine Nahrungsmittel ab und nehme pro Portion für mich 120 Gramm Nudeln (Spaghetti z.B.).

Man braucht doch nicht 14 Kilogramm Lebensmittel für 10 Tage pro Person.... *am Kopf kratz*...

 

Ich bin sicher.

Bei der 1. Position muss es allerdings "Kartoffeln und Getreideprodukte" heißen.
Getreideprodukte sind ja neben Nudeln auch Reis und insbesondere Brot/Brötchen.
Ich denke, wenn man von drei Mahlzeiten täglich ausgeht, dann kommt das schon hin. Pro Mahlzeit sind das ja dann nur ca. 115g; bei Nudeln/Reis geht sich das gewichtsmäßig aus. Aber 115g (ungeschälte) Kartoffeln sind wirklich nicht sehr viel.
Bei Backwaren - ein Vollkornbrötchen hat durchschnittlich irgendwas zwischen 80-100g.

6,5 Kilo Gemüse, Hülsenfrüchte + Obst kommt auch in etwa hin
Gab/gibt doch diese Empfehlung 5 Portionen Gemüse/Obst täglich; pro Portion für durchschnittlichen Erwachsenen etwa 125g.

Die Liste liest sich für mich insgesamt ziemlich schlüssig.
Das Amt kann ja auch nur von einem gewissen Durchschnitt ausgehen.
Ich komme bei Nudeln auch etwa mit 120g hin, für die erwachsenen Männer in meiner Familie dürfen es aber durchaus wenigstens 20/30g mehr sein.

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adraste
19.03.22 um 12:38

In Berlin gehts mit demHamstern.


Oel ist teilweise weg- Raps und Sonnenblume und da v a die preiswerteren SortenEinige Mehle sind auch ausverkauft.V a die unter oder bis zu einemEuro

Aber Olivenoel und andere Sorten gibt es noch.

Mehl nimmt man das zuca1,60-1,80 E , da war noch etliches  vorhanden.

Nudeln- sind fast alle noch da.

Geschaelte/ gehackte Tomaten Passierte Tomaten- fast alles noch da.

Ich war hier in einigen Supermaerkten um zu vergleichen - fast kein Unterschied.


Zu meinenVorraeten - habe ich  eh immer. Ausser Wasser habe ich fuer mind 1 Wo  Vorraete. Evt sogar zwei.
Ich wohne im Altbau, wir haben  noch eine Speisekammer☺️

Wasser waere echt ein Problem, diese Mengen kann man in einer Wohnung kaum bevorraten selbst mit der Kammer nicht.

Wir haben auch einen Tischgaskocher wie beimAsiaten und einige Gaskartuschen.

Wenn ich das bei Euch so lese ( und vergleiche , was ich auch v jmd aus demSueden hoerte)
scheint das Hamstern da heftiger zu sein.
Evt ist das regional unterschiedlich ausgepraegt.

ImKrieg bringt es aber so gut wie nichts. Da muss man fluechten und kann das alles kaum mitnehmen.

Betr Prepper ( was jmd  weiter unten schrieb)
auch da  bezweifle ich den Sinn von irgendwelchen Huetten mit Material und Vorraeten ohne Ende imWald- unsere Waelder sind nicht gross und nicht dicht genug, um unentdeckt zu bleiben, das  Einzige was da sinnvoll ist sind zB mobile leichte Kocher,
oder Carepakete mit leichter hochkalorischer Nahrung 

DenRest empfinde ich als Geldschneiderei...dann kommen die feindlichen Truppen  und nehmen die Huette ein. Dh die bedienen sich noch an den Vorraeten.

Sollten die Besitzer sich wehren wird das Ding zusammengeschoben... oder inBrand gesteckt.Ist  es befestigter, zusammengeschossen.





 

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jana23072002
19.03.22 um 15:19
In Antwort auf adraste

In Berlin gehts mit demHamstern.


Oel ist teilweise weg- Raps und Sonnenblume und da v a die preiswerteren SortenEinige Mehle sind auch ausverkauft.V a die unter oder bis zu einemEuro

Aber Olivenoel und andere Sorten gibt es noch.

Mehl nimmt man das zuca1,60-1,80 E , da war noch etliches  vorhanden.

Nudeln- sind fast alle noch da.

Geschaelte/ gehackte Tomaten Passierte Tomaten- fast alles noch da.

Ich war hier in einigen Supermaerkten um zu vergleichen - fast kein Unterschied.


Zu meinenVorraeten - habe ich  eh immer. Ausser Wasser habe ich fuer mind 1 Wo  Vorraete. Evt sogar zwei.
Ich wohne im Altbau, wir haben  noch eine Speisekammer☺️

Wasser waere echt ein Problem, diese Mengen kann man in einer Wohnung kaum bevorraten selbst mit der Kammer nicht.

Wir haben auch einen Tischgaskocher wie beimAsiaten und einige Gaskartuschen.

Wenn ich das bei Euch so lese ( und vergleiche , was ich auch v jmd aus demSueden hoerte)
scheint das Hamstern da heftiger zu sein.
Evt ist das regional unterschiedlich ausgepraegt.

ImKrieg bringt es aber so gut wie nichts. Da muss man fluechten und kann das alles kaum mitnehmen.

Betr Prepper ( was jmd  weiter unten schrieb)
auch da  bezweifle ich den Sinn von irgendwelchen Huetten mit Material und Vorraeten ohne Ende imWald- unsere Waelder sind nicht gross und nicht dicht genug, um unentdeckt zu bleiben, das  Einzige was da sinnvoll ist sind zB mobile leichte Kocher,
oder Carepakete mit leichter hochkalorischer Nahrung 

DenRest empfinde ich als Geldschneiderei...dann kommen die feindlichen Truppen  und nehmen die Huette ein. Dh die bedienen sich noch an den Vorraeten.

Sollten die Besitzer sich wehren wird das Ding zusammengeschoben... oder inBrand gesteckt.Ist  es befestigter, zusammengeschossen.





 

Ich hab Geheimversteck geschrieben. Eine Hütte, die jeder gleich findet, ist kein Geheimversteck und hätte als Depot keinen Sinn.

Wenn, dann muss man das organisieren wie beim Jagdkampf im Feindgebiet nach Einsickern, d.h., mehrere kleinere wirklich geheime (Ausweich-)Depots anlegen, und zwar so, dass man sich zur Versorgung dort hin begeben kann ohne dass das jemand mitkriegt, was miteinschliesst, die Wege durchs Gelände so zu wählen, dass man selbst gut aufklären kann ohne bemerkt zu werden. Anleitungen und Leitfäden aus Zeiten vom Ersten Weltkrieg bis jetzt gibts dafür genug. Über die Reservistenverbände der Bundeswehr kann man an Leute kommen, die einem das beibringen. In der Stadt liegen die Dinge anders. Da sollte man wissen, wie man sich infanteristisch durch Gebiete bewegt, in denen grade Orts- und Häuserkampf stattfindet.

Da Deutschland ja bis jetzt aber nur von Freunden umzingelt war, werden hierzulande Leute verschrien, die sich um entsprechende überlebensnotwendige Kenntnisse bemühen anstatt dass man "Überleben von Krieg und Katastrophen" zum Schulfach gemacht hätte. (Meinetwegen auch integriert in ein übergeordnetes Fach "Wehrkunde", wo einem zB gezeigt wird was für Drohnen und Bomben es gibt, vor welchen Blindgängern etc man sich wie sehr in Acht nehmen muss, welche Arten von Waffen Feinde gegen einen einsetzen könnten, und wie man da dann am besten reagiert. Bei einem Beschuss mit Druckgranaten würde ich zB nicht unbedingt in einer Höhle oder einem Tunnel oder einer U-Bahnstation sein wollen.
Die Leute wissen ja nicht mal, was die verschiedenen Warnsignale bedeuten.
Kaum einer hat sich privat eine ABC-Schutzausrüstung angeschafft, um Angriffe mit Chemiewaffen zu überstehen.
Der Erste-Hilfe-Kurs für die Fahrschule ist das höchste der Gefühle.
Damit, zu mehren Trümmer wegzuschieben um Verschüttete zu retten und zu bergen wären viele überfordert, weil sie zB noch nie in ihrem Leben ein Hebeisen oder einen Pickel oder einen Geissfuß geschweige denn einen Meterstab in ihrer Hand hatten.

Weiss einer, wo und wie in der Straße man schnell Gas und Wasser absperrt wenn Gefahr durch geborstene Leitungen besteht? Wie wird das wenn die Stadtwerke weggebombt sind und keiner von denen kommen kann?

Eine Hütte, die jeder findet, hätte einen Sinn höchstens als Ausgangspunkt, um Feindkräfte anzulocken, zu verfolgen und deren Standort und Stärke und Angriffs- und Sabotagemöglichkeiten festzustellen, um sie zB den eigenen Streitkräften melden zu können.

Ich fürchte, ein Zehntagesvorrat wird heutzutage nicht reichen bis die Kreisbehörden die Versorgung der Bevölkerung organisiert bekommen - allein mit dem Drucken und Zuteilen von Lebensmittelkarten wäre man überfordert bzw müsste sich um Gender-korrekte Formulierung und dergleichen streiten. Vielleicht gibts dann ja auch fürs SmartPhone die Lebensmittelkarten-App, die dann aus diversen Gründen nicht funktioniert. Und was machen wir, wenn nur noch Fleischkonserven übrig sind? Darf man die überhaupt an die Bevölkerung ausgeben, oder darf man das nicht, weil dann diejenigen, die kein Fleisch essen, zB Vegetarier/innen und Veganer/innen, benachteiligt wären? Ich befürchte, das wären so die Sachen über die sich dann Gedanken gemacht wird.

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adraste
19.03.22 um 18:20
In Antwort auf jana23072002

Ich hab Geheimversteck geschrieben. Eine Hütte, die jeder gleich findet, ist kein Geheimversteck und hätte als Depot keinen Sinn.

Wenn, dann muss man das organisieren wie beim Jagdkampf im Feindgebiet nach Einsickern, d.h., mehrere kleinere wirklich geheime (Ausweich-)Depots anlegen, und zwar so, dass man sich zur Versorgung dort hin begeben kann ohne dass das jemand mitkriegt, was miteinschliesst, die Wege durchs Gelände so zu wählen, dass man selbst gut aufklären kann ohne bemerkt zu werden. Anleitungen und Leitfäden aus Zeiten vom Ersten Weltkrieg bis jetzt gibts dafür genug. Über die Reservistenverbände der Bundeswehr kann man an Leute kommen, die einem das beibringen. In der Stadt liegen die Dinge anders. Da sollte man wissen, wie man sich infanteristisch durch Gebiete bewegt, in denen grade Orts- und Häuserkampf stattfindet.

Da Deutschland ja bis jetzt aber nur von Freunden umzingelt war, werden hierzulande Leute verschrien, die sich um entsprechende überlebensnotwendige Kenntnisse bemühen anstatt dass man "Überleben von Krieg und Katastrophen" zum Schulfach gemacht hätte. (Meinetwegen auch integriert in ein übergeordnetes Fach "Wehrkunde", wo einem zB gezeigt wird was für Drohnen und Bomben es gibt, vor welchen Blindgängern etc man sich wie sehr in Acht nehmen muss, welche Arten von Waffen Feinde gegen einen einsetzen könnten, und wie man da dann am besten reagiert. Bei einem Beschuss mit Druckgranaten würde ich zB nicht unbedingt in einer Höhle oder einem Tunnel oder einer U-Bahnstation sein wollen.
Die Leute wissen ja nicht mal, was die verschiedenen Warnsignale bedeuten.
Kaum einer hat sich privat eine ABC-Schutzausrüstung angeschafft, um Angriffe mit Chemiewaffen zu überstehen.
Der Erste-Hilfe-Kurs für die Fahrschule ist das höchste der Gefühle.
Damit, zu mehren Trümmer wegzuschieben um Verschüttete zu retten und zu bergen wären viele überfordert, weil sie zB noch nie in ihrem Leben ein Hebeisen oder einen Pickel oder einen Geissfuß geschweige denn einen Meterstab in ihrer Hand hatten.

Weiss einer, wo und wie in der Straße man schnell Gas und Wasser absperrt wenn Gefahr durch geborstene Leitungen besteht? Wie wird das wenn die Stadtwerke weggebombt sind und keiner von denen kommen kann?

Eine Hütte, die jeder findet, hätte einen Sinn höchstens als Ausgangspunkt, um Feindkräfte anzulocken, zu verfolgen und deren Standort und Stärke und Angriffs- und Sabotagemöglichkeiten festzustellen, um sie zB den eigenen Streitkräften melden zu können.

Ich fürchte, ein Zehntagesvorrat wird heutzutage nicht reichen bis die Kreisbehörden die Versorgung der Bevölkerung organisiert bekommen - allein mit dem Drucken und Zuteilen von Lebensmittelkarten wäre man überfordert bzw müsste sich um Gender-korrekte Formulierung und dergleichen streiten. Vielleicht gibts dann ja auch fürs SmartPhone die Lebensmittelkarten-App, die dann aus diversen Gründen nicht funktioniert. Und was machen wir, wenn nur noch Fleischkonserven übrig sind? Darf man die überhaupt an die Bevölkerung ausgeben, oder darf man das nicht, weil dann diejenigen, die kein Fleisch essen, zB Vegetarier/innen und Veganer/innen, benachteiligt wären? Ich befürchte, das wären so die Sachen über die sich dann Gedanken gemacht wird.

 selbst Geheimverstecke- wie willst Du das organisieren?

Wo?
Auf dem eigenenGrundstueck?
Da bringt es genauso viel wie imHaus selbst.

Und fuer Geheimverstecke in der Wildnis ist das hier zu dicht besiedelt.Private Depots auf fremdem oder oeffentlichem Grund werden  hier sofort  entdeckt

Das sind so Gedanken ueber militaerische Spezialkommandos  aber die agieren weltweit  in Gebieten, wo wirklich Wildnis ist... und selbst die haben oft keine geheimen Depots , die nehmen alles mit (oder nehmen es vonEinheimischen weg, darueber wird dann nicht geredet)



Ich habe, als das Thema Preppen bekannter wurde, mal so einige Preppervideos angeschaut.

Was da alles gelagert wurde- fuer mehrere Tausend Euro- kann jeder sein teures Hobby haben und wenns Preppen ist, was ihn gluecklich machtAber verlassen sollte man sich imKriegsfall nicht darauf.

Preppen ist gut wenn wie in einigenLaendern wochenlange richtige Lockdowns gefahren werden( wir hatten keinen richtigen aber Ita Esp Fra ) Da hat man dann wenigerStress- oder nach Naturkatastrophen wenn man von der Versorgung abgeschnitten ist die Wohnsituation aber noch intakt ist

Aber imKriegsfall- nun ja.

Da helfen nur hochkalorische leichte Lebensmittel Wasser warme Kleidung Decken und Schafsaecke Dokumente .
Werkzeug Ersatzreifen Medikamente Verbandsmittel.
UND  v a: gute Fahrzeuge incl Reservetreibstoff

 

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D
dickunddoof
19.03.22 um 22:04
In Antwort auf jana23072002

Ich hab Geheimversteck geschrieben. Eine Hütte, die jeder gleich findet, ist kein Geheimversteck und hätte als Depot keinen Sinn.

Wenn, dann muss man das organisieren wie beim Jagdkampf im Feindgebiet nach Einsickern, d.h., mehrere kleinere wirklich geheime (Ausweich-)Depots anlegen, und zwar so, dass man sich zur Versorgung dort hin begeben kann ohne dass das jemand mitkriegt, was miteinschliesst, die Wege durchs Gelände so zu wählen, dass man selbst gut aufklären kann ohne bemerkt zu werden. Anleitungen und Leitfäden aus Zeiten vom Ersten Weltkrieg bis jetzt gibts dafür genug. Über die Reservistenverbände der Bundeswehr kann man an Leute kommen, die einem das beibringen. In der Stadt liegen die Dinge anders. Da sollte man wissen, wie man sich infanteristisch durch Gebiete bewegt, in denen grade Orts- und Häuserkampf stattfindet.

Da Deutschland ja bis jetzt aber nur von Freunden umzingelt war, werden hierzulande Leute verschrien, die sich um entsprechende überlebensnotwendige Kenntnisse bemühen anstatt dass man "Überleben von Krieg und Katastrophen" zum Schulfach gemacht hätte. (Meinetwegen auch integriert in ein übergeordnetes Fach "Wehrkunde", wo einem zB gezeigt wird was für Drohnen und Bomben es gibt, vor welchen Blindgängern etc man sich wie sehr in Acht nehmen muss, welche Arten von Waffen Feinde gegen einen einsetzen könnten, und wie man da dann am besten reagiert. Bei einem Beschuss mit Druckgranaten würde ich zB nicht unbedingt in einer Höhle oder einem Tunnel oder einer U-Bahnstation sein wollen.
Die Leute wissen ja nicht mal, was die verschiedenen Warnsignale bedeuten.
Kaum einer hat sich privat eine ABC-Schutzausrüstung angeschafft, um Angriffe mit Chemiewaffen zu überstehen.
Der Erste-Hilfe-Kurs für die Fahrschule ist das höchste der Gefühle.
Damit, zu mehren Trümmer wegzuschieben um Verschüttete zu retten und zu bergen wären viele überfordert, weil sie zB noch nie in ihrem Leben ein Hebeisen oder einen Pickel oder einen Geissfuß geschweige denn einen Meterstab in ihrer Hand hatten.

Weiss einer, wo und wie in der Straße man schnell Gas und Wasser absperrt wenn Gefahr durch geborstene Leitungen besteht? Wie wird das wenn die Stadtwerke weggebombt sind und keiner von denen kommen kann?

Eine Hütte, die jeder findet, hätte einen Sinn höchstens als Ausgangspunkt, um Feindkräfte anzulocken, zu verfolgen und deren Standort und Stärke und Angriffs- und Sabotagemöglichkeiten festzustellen, um sie zB den eigenen Streitkräften melden zu können.

Ich fürchte, ein Zehntagesvorrat wird heutzutage nicht reichen bis die Kreisbehörden die Versorgung der Bevölkerung organisiert bekommen - allein mit dem Drucken und Zuteilen von Lebensmittelkarten wäre man überfordert bzw müsste sich um Gender-korrekte Formulierung und dergleichen streiten. Vielleicht gibts dann ja auch fürs SmartPhone die Lebensmittelkarten-App, die dann aus diversen Gründen nicht funktioniert. Und was machen wir, wenn nur noch Fleischkonserven übrig sind? Darf man die überhaupt an die Bevölkerung ausgeben, oder darf man das nicht, weil dann diejenigen, die kein Fleisch essen, zB Vegetarier/innen und Veganer/innen, benachteiligt wären? Ich befürchte, das wären so die Sachen über die sich dann Gedanken gemacht wird.

Ich möchte dir keinesfalls zu nahe treten, ist wirklich nicht bös gemeint - aber... 
Kann jeder seine Meinung haben, kein Problem, nur irgendwie realistisch sollte man doch trotzdem bleiben.

Schulfach "Überleben von Krieg und Katastrophen"???
"Wehrkunde", in der Kindern!!! und Jugendlichen!!! Waffen, Bomben und all dieser Dreck erklärt werden???

Und das sollen die dann die nächsten Jahrzehnte täglich vor sich herbeten, damit sie es nur ja nicht vergessen?
Abgesehen davon, dass auch auf dem Gebiet der Waffentechnik die Entwicklungen weitergehen. Was nutzt es mir da mit Mitte 40 wenn mir mit 14 erklärt wurde, mit welchen Waffen ein Feind schießen könnte?
Oder muss man dann jedes Jahr einen Fort- und Weiterbildungslehrgang belegen, zwangsverpflichtet?
Und auch wenn ich weiß, was genau der Feind nutzt - was bringt es mir? Soll ich versuchen, den eigenhändig mit Steinewerfen außer Gefecht zu setzen? Denn eine Panzerfaust oder Flugabwehrrakete hab ich leider nicht in der Bude stehen. Auch keine Granaten, die ich schmeißen könnte. Da bliebe so oder so nur flüchten.
Und natürlich habe ich auch keine ABC Schutzausrüstung zu Hause! 

Ansonsten solltest du die Menschen vielleicht nicht so unterschätzen.
Nein, ich musste noch nie mit einem Hebeisen (das ist eine (Art) Brechstange, oder?) Trümmer wegräumen oder Verschüttete bergen, wie wohl die allermeisten nicht! Trotzdem wäre vermutlich ein Großteil, ich zähle mich dazu, in der Lage, eine solche im Ernstfall irgendwie erfolgreich zu benutzen. 
Wasser auf der Straße abstellen musste ich auch noch nie, irgendwie hin bekäme man es in einer Gruppe aber vermutlich trotzdem. Schließlich bringen verschiedene Menschen auch verschiedene Kenntnisse und Fähigkeiten mit.


Um von den Kriegsszenarien mal wieder wegzukommen, der Notvorrat wird ja nicht unbedingt für den Kriegsfall empfohlen.
Auch schon bei normalen Unwettersituationen, die zu einer Versorgungsunterbrechung führen, ist so ein Notvorrat angeraten. Gab es auch in Deutschland schon, dass Ortschaften eingeschneit oder mangels Winterdienst von der "Außenwelt" abgeschnitten wurden.
Hochwasser, Überschwemmungen gab es erst letztes Jahr, Stromausfälle sind ebenso denkbar.
Oder auch einfach, auch dafür wurde ein Notvorrat empfohlen, Quarantäne-/Krankheits-Situationen.
Dafür braucht es dann auch keine Geheimverstecke

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juliax1
juliax1
21.03.22 um 9:21
In Antwort auf dickunddoof

Ich glaube bei Vorräten kommt es auch darauf an, wieviel Platz zur Verfügung steht.

Wenn man Haus/Grundstück hat, kann man sich auch Vorräte an Klopapier imd Küchenrollen gut hinlegen; immerhin sind auch in diesen Bereichen die Preise im letzten Jahr kräftig angezogen. Ich kenne es aus der Familie/Verwandtschaft, wer Platz hat, hat im Keller in der Regel auch mehrere Packen Klopapier und Küchenrollen liegen.


Was Konserven/Fertiggerichte angeht - das Bundesamt für Katastrophenschutz rät tatsächlich dazu,  für Nofälle auch einige Dosen Dosenravioli, Spaghetti, Suppen etc. vorzuhalten.
Also irgendwas, was nicht zubereitet werden muss und man zur Not auch so, kalt (ich vermute, wenn mal länger Stromausfall wäre), essen kann.
 

Also, die Eigenmarken im Bereich Klopapier/Küchentücher sind hier nicht gestiegen, oder wäre mir jetzt nicht aufgefallen. Für mich sind -gerade- Küchentücher wirklich unnötiges Zeug. Und Klopapier ist auch nicht lebensnotwendig. Ich hätte auch Platz im Keller für Küchentücher/Klopapier, aber ich sehe jetzt keinen Sinn darin im Keller haufenweise Klopapierpackungen zu horten.

Ich frage mich auch, was die Leute mit Mehl machen wollen. Im Falle eines Blackouts bringt einem das genau gar nichts. Brot/Kuchen backen fällt dann ja mal aus.

Konserven/haltbare Milch machen wenigstens Sinn, Nudeln/Reis auch nur, wenn ein Gaskocher vorhanden ist.

 

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dickunddoof
21.03.22 um 10:42
In Antwort auf juliax1

Also, die Eigenmarken im Bereich Klopapier/Küchentücher sind hier nicht gestiegen, oder wäre mir jetzt nicht aufgefallen. Für mich sind -gerade- Küchentücher wirklich unnötiges Zeug. Und Klopapier ist auch nicht lebensnotwendig. Ich hätte auch Platz im Keller für Küchentücher/Klopapier, aber ich sehe jetzt keinen Sinn darin im Keller haufenweise Klopapierpackungen zu horten.

Ich frage mich auch, was die Leute mit Mehl machen wollen. Im Falle eines Blackouts bringt einem das genau gar nichts. Brot/Kuchen backen fällt dann ja mal aus.

Konserven/haltbare Milch machen wenigstens Sinn, Nudeln/Reis auch nur, wenn ein Gaskocher vorhanden ist.

 

Ich glaube Preissteigerungen gehen mitunter auch an einem vorbei, wenn es nicht die Artikel betrifft, die man eh immer wieder kauft.
Mir ist das beim Toipap auch nur aufgefallen, weil "meine" Sorte im Preis anstieg. Ist eine Eigenmarke eines Supermarktes, Recycling, unterstes Preissegment. Und das hat, in den vergangenen zwei Jahren, um ca 20 Prozent zugelegt, erst ein 10Prozent Anstieg, und dann im letzten halben Jahr noch mal entsprechend rauf.
Da gerade bei den Eigen/Handelsmarken die Märkte ja in der Regel "gleichziehen", hab ich dann mal bei den anderen Läden geschaut, und siehe da - haben jetzt alle diesen Preis.
Sind insgesamt nicht mal 40 Cent, was das teurer wurde. Aber trotzdem.
Wenn alle Artikel "so" steigen, macht sich das für viele Menschen schon bemerkbar.
Und wenn die unter(st)en Preissegmente steigen, legen die darüber ja in der Regel ebenfalls zu.
Ich gehe jedenfalls davon aus, dass Toi-Pap in nächster Zeit noch teurer werden wird.
Die Papierknappheit insgesamt nimmt ja zu. Und dann noch höhere Preise für Energie etc...

Aus Mehl lassen sich tolle Eierkuchen zaubern; das geht auch ohne Backröhre.
Und etliche, gerade auf dem Land/mit Eigenheim, haben ja noch einen Holz/Kohle-Herd, auf dem man auch bei Stromausfall kochen kann.
Im Kriegsfall, wurde hier ja schon drauf hingewiesen, kann man eh nur begrenzt Dinge mitnehmen. Dutzende Kilo Lebensmittel mit sich herumzutragen, scheidet da wohl sowieso eher aus.

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dickunddoof
21.03.22 um 14:52

Papierknappheit soll wohl (mit) dafür sorgen, dass eine Impfpflicht derzeit nicht umgesetzt werden könnte.
Die KKs haben wohl erklärt, keine Möglichkeit zu haben, alle Versicherten auf einmal oder in  kürzester Zeit anzuschreiben.

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dickunddoof
21.03.22 um 14:53

Senf wird auch knapp werden.
Außerdem ist mit Preissteigerungen von wenigstens 50Prozent zu rechnen.

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walsel08
22.03.22 um 11:20

Nein, also das Hamstern finde ich übertrieben. Man sollte was auf Lager haben, klar. Aber das die Leute da sämtliche Dosen, Nudeln und Klopapier wie die wilden einkaufen, das muss nicht sein.

Ich musste sogar mal mein Gericht für den Abend umwechseln, weil die Zutaten die ich brauchte bereits ausverkauft waren. Sowas nervt einfach. 

Vor allem wird vieles was abgelaufen ist und nicht mal geöffnet einfach in den Müll geworfen, hat mir ein Müllmann selbst gesagt. Gute Welt haben wir (sarkassmuss)

 

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dickunddoof
22.03.22 um 13:40
In Antwort auf walsel08

Nein, also das Hamstern finde ich übertrieben. Man sollte was auf Lager haben, klar. Aber das die Leute da sämtliche Dosen, Nudeln und Klopapier wie die wilden einkaufen, das muss nicht sein.

Ich musste sogar mal mein Gericht für den Abend umwechseln, weil die Zutaten die ich brauchte bereits ausverkauft waren. Sowas nervt einfach. 

Vor allem wird vieles was abgelaufen ist und nicht mal geöffnet einfach in den Müll geworfen, hat mir ein Müllmann selbst gesagt. Gute Welt haben wir (sarkassmuss)

 



Lebensmittelverschwendung, weil immer noch zu viel einfach entsorgt wird, obwohl es unproblematisch noch verzehrt werden könnte, ist wirklich ein Problem.
Hier wäre noch umfangreichere Aufklärung notwendig, und vor allem auch der Gesetzgeber gefordert.
Andere europäische Länder haben Gesetze, die es Händlern verbieten, Lebensmittel wegzuwerfen. Deutschland dank Frau Klöckner bisher nicht.
Ich hoffe sehr, dass Özdemir da baldigst handelt, und das endlich ändert.
Und Containern muss dringend aus der Strafbarkeit raus; da hatte er, glaube ich, bereits angekündigt, sich der Sache anzunehmen.

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walsel08
22.03.22 um 14:10

Eben stimmt dir da voll zu. Zudem gab es mal eine Studie, welche besagt, dass nur wenn auf einem Lebensmittel das Haltbarkeitsdatum überschritten wurde es noch lange nicht schlecht ist...

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dickunddoof
23.03.22 um 16:36

Schnauze voll.
Leute, ich gehe jetzt auch hamstern.

Gerade gelesen - der Discounter mit dem großen A hat bei über 400! Artikeln die Preise erhöht.
Der L-Discounter hat sofort mitgezogen.
Die anderen Supermärkte und Discounter, aber auch Bäckereien und Drogerien haben erklärt, ebenfalls die Preise zu erhöhen.

Die haben doch wohl allesamt den Schuss nicht gehört!

Ich glaube, weder die Albrechts noch die Schwarzes hätten es nötig, die Preise anzuheben, die wären auch ohne noch immer locker Millionäre.

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bellenoir
bellenoir
27.03.22 um 16:28


Tja, Hauptsache man rafft jeden Tag wie irre und ob die Mitmensche auch was bekommen ist doch latte.
Das Benehmen von diesen Hamsterer finde ich persönlich nur mehr zum 
Jeden früh, kurz vor Ladenöffnung, steht man schon vor dem Eingang um sich den Wagen voll zu laden.  nur keinen Gedanken an die Verkäuferinnen, die erst mittags oder nachmittags frei haben, und einkaufen können.....die brauchen doch nichts, aber ich, ich, ich.......und das jeden Tag. 

Corona hat so richtigen den wahren Charakter der Leute zum Vorschein gebracht !!!!

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dickunddoof
27.03.22 um 17:26
In Antwort auf bellenoir


Tja, Hauptsache man rafft jeden Tag wie irre und ob die Mitmensche auch was bekommen ist doch latte.
Das Benehmen von diesen Hamsterer finde ich persönlich nur mehr zum 
Jeden früh, kurz vor Ladenöffnung, steht man schon vor dem Eingang um sich den Wagen voll zu laden.  nur keinen Gedanken an die Verkäuferinnen, die erst mittags oder nachmittags frei haben, und einkaufen können.....die brauchen doch nichts, aber ich, ich, ich.......und das jeden Tag. 

Corona hat so richtigen den wahren Charakter der Leute zum Vorschein gebracht !!!!

Naja, ich sag mal so: ich habe bisher nicht gehamstern.
Aber so langsam ändert sich da meine Meinung.

Ich mache mir wirklich allmählich Sorgen, wo das alles noch hinführt.
Wenn ich mir die derzeitigen preislichen Entwicklungen in so vielen Bereichen anschaue, und mir vergegenwärtige, dass etliches nicht durch die Politik abgefangen wird/werden kann, dann kann ich manche Verhaltensweisen nachvollziehen, und habe selbst den Impuls, vorzusorgen.

Jetzt hat die Ampel ja ein "tolles" Entlastungspaket auf den Weg gebracht. Und dabei etliche Bevölkerungsgruppen komplett vergessen.
Es ist toll, wenn Berufstätige eine Zulage von 300 Euro erhalten oder man den Nahverkehr stützt.
Aber was machen bspw. Rentner? Die kommen in den Plänen der Ampel überhaupt nicht vor. Sind aber auch in allen Bereichen von den Preissteigerungen betroffen.
Meine 93jährige Nachbarin sagte vorgestern zu mir, sie weiß nicht, wie sie das finanziell alles stemmen soll. Wenn ihr im kommenden Winter das Gas zum Heizen nicht reicht bzw. ausgeht, dann hockt sie sich zu uns in die Bude, meinte sie "lachend"; wir haben noch nebenher die Möglichkeit einzelne Räume zusätzlich mit Holz zu beheizen. Ähnlich haben sich schon etliche in meinem familiären Umfeld geäußert.
Die legen sich jetzt alle einen Vorrat an. 

Was sollen sie auch sonst machen? Warten, dass alles noch teurer wird? Ihre Renten steigen nicht in dem Maße, wie die derzeitigen Preise.
Wenn ich da lese, dass sich Brotpreise verdoppeln könnten, aber es durchaus auch sein könnte, dass Brot künftig bis zu 10 Euro kostet... Sollen die Menschen mit wenig Geld dann hungern?
Wir haben hier in Deutschland bereits jetzt Bevölkerungsgruppen, die kaum über die Runden kommen. Bei Brotpreisen von 10 Euro können die das doch komplett vergessen. Und es ist ja eben nicht nur Brot.

Den Ärger der Verkäuferinnen verstehe ich vollkommen, und das wird etlichen Berufstätigen so gehen, dass sie nach der Arbeit dann vor leeren Regalen stehen..
Aber wie sieht deine Lösung aus?
Sinnlos hamstern ist idiotisch. 50 Packen Nudeln oder Klopapier braucht kein Mensch.
Aber wenn sich jemand mit schmalerem Geldbeutel statt zwei Paketen eben vier mitnimmt, ich mags niemandem mehr verdenken.

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10diva
10diva
28.03.22 um 23:00

Im Falle eines Stromausfalls kommt man mit Mehl, Öl und Nudeln auch nicht weit ,
da dann sicher auch das Gas ausfällt ...
Ich denke , dass im Fall des Falles innerhalb ein paar Tagen
neue Richtlinien gelten müssen ,die ein Weiterleben gewährleisten
oder es sowieso egal sein wird , wieviele Nudeln ich zuhause habe 😉

 

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frozen0988
02.04.22 um 20:55
In Antwort auf dickunddoof

Naja, ich sag mal so: ich habe bisher nicht gehamstern.
Aber so langsam ändert sich da meine Meinung.

Ich mache mir wirklich allmählich Sorgen, wo das alles noch hinführt.
Wenn ich mir die derzeitigen preislichen Entwicklungen in so vielen Bereichen anschaue, und mir vergegenwärtige, dass etliches nicht durch die Politik abgefangen wird/werden kann, dann kann ich manche Verhaltensweisen nachvollziehen, und habe selbst den Impuls, vorzusorgen.

Jetzt hat die Ampel ja ein "tolles" Entlastungspaket auf den Weg gebracht. Und dabei etliche Bevölkerungsgruppen komplett vergessen.
Es ist toll, wenn Berufstätige eine Zulage von 300 Euro erhalten oder man den Nahverkehr stützt.
Aber was machen bspw. Rentner? Die kommen in den Plänen der Ampel überhaupt nicht vor. Sind aber auch in allen Bereichen von den Preissteigerungen betroffen.
Meine 93jährige Nachbarin sagte vorgestern zu mir, sie weiß nicht, wie sie das finanziell alles stemmen soll. Wenn ihr im kommenden Winter das Gas zum Heizen nicht reicht bzw. ausgeht, dann hockt sie sich zu uns in die Bude, meinte sie "lachend"; wir haben noch nebenher die Möglichkeit einzelne Räume zusätzlich mit Holz zu beheizen. Ähnlich haben sich schon etliche in meinem familiären Umfeld geäußert.
Die legen sich jetzt alle einen Vorrat an. 

Was sollen sie auch sonst machen? Warten, dass alles noch teurer wird? Ihre Renten steigen nicht in dem Maße, wie die derzeitigen Preise.
Wenn ich da lese, dass sich Brotpreise verdoppeln könnten, aber es durchaus auch sein könnte, dass Brot künftig bis zu 10 Euro kostet... Sollen die Menschen mit wenig Geld dann hungern?
Wir haben hier in Deutschland bereits jetzt Bevölkerungsgruppen, die kaum über die Runden kommen. Bei Brotpreisen von 10 Euro können die das doch komplett vergessen. Und es ist ja eben nicht nur Brot.

Den Ärger der Verkäuferinnen verstehe ich vollkommen, und das wird etlichen Berufstätigen so gehen, dass sie nach der Arbeit dann vor leeren Regalen stehen..
Aber wie sieht deine Lösung aus?
Sinnlos hamstern ist idiotisch. 50 Packen Nudeln oder Klopapier braucht kein Mensch.
Aber wenn sich jemand mit schmalerem Geldbeutel statt zwei Paketen eben vier mitnimmt, ich mags niemandem mehr verdenken.

Du überlegst dir einen Vorrat anzulegen. Was sollte der beinhalten deiner Meinung nach? Ich werde mir nun auch einen zulegen, weiß aber nicht genau, auf was man achten sollte. Bitte ein paar Tipps. 

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dickunddoof
02.04.22 um 23:36
In Antwort auf frozen0988

Du überlegst dir einen Vorrat anzulegen. Was sollte der beinhalten deiner Meinung nach? Ich werde mir nun auch einen zulegen, weiß aber nicht genau, auf was man achten sollte. Bitte ein paar Tipps. 

Das kann man so pauschal gar nicht sagen. Es kommt ja auf die Vorlieben und Geschmäcker an, was jemand mag, gerne isst, notfalls auch öfter hintereinander.
Ich orientiere mich dabei an den Dingen, die ich auch normalerweise esse, also wenn es Nudeln oder Reis im Angebot gibt, werde ich zuschlagen. Da soll es mir dann echt egal sein, ob ich mir die fünfte preisgünstige Packung meiner Sorte kaufe. Hab bspw. vorhin 5 Packungen passierte Tomaten erstanden; die waren in einem Laden niedriger ausgepreist, als in allen anderen Läden, die ich in letzter Zeit betreten hab. War, wie sich rausstellte, ein Auszeichnungsfehler des Marktes, aber sie waren so kulant, mir die Sachen zum niedrigeren Preis zu überlassen. Waren zwar nur 50 Cent, die ich so gespart habe, aber ich hab mich trotzdem gefreut, und meinen Vorrat auch "erweitert".
Wichtig ist mir auch für den Vorrat, dass ich die Sachen, die ich niormalerweise esse/koche, im "Notfall", zB bei einem Stromausfall "einfacher" zubereiten kann, statt ganz frisch selbst zu kochen, mit Kochbeutel/Fertig-Produkten "nachbauen" kann,

Mein Plan beinhaltet

Fertiggerichte
(in der Dose), die zur Not auch kalt gehen.
Ich esse gerne Nudeln und Reis, also werden es bei mir wohl so Sachen wie Spaghetti/Ravioli in Tomatensoße/Bolognese werden, Hühnernudeltopf, Reiseintopf. Vielleicht auch eine Dose KönigsbergerKlopse und/oder Kohlrouladen (mit Kartoffeln), mag ich auch beides gerne.

Nudeln
(wohl am ehesten Spaghetti; irgendwas, was wenig Platz in Schrank wie im Kochtopf einnimmt und relativ schnell durch ist, so dass man es zur Not auch auf einem Campingkocher hinkriegt

Reis im Kochbeutel
ich koche normalerweise lieber losen Reis, nehme aber an, dass ich im "Notfall" weder Lust noch Muße habe, den Reis ewig im Bett ausdämpfen zu lassen

Kartoffelpüree im Kochbeutel
ist mit Wasser und etwas Milch auch schnell angerührt)

Tomaten
Passierte Tomaten/Dosentomaten/Tomatensaft (in Flasche/Tetrapack)/Tomatenmark (am besten in der Tube)/Fertig-Tomatensoße im Glas (normal koche ich meine Soßen frisch, aber für den Notvorrat werde ich ein, zwei holen)
Tomatensoße geht ja zu Nudeln und auch zu Reis

Pesto
ein, zwei Gläser
auch die gehen gut mit Nudeln und Reis

Gemüsekonserven
ich mag Mais, Kidneybohnen, Champignons, Kichererbsen
- die nehm ich auch so häufig für Nudel/Reispfannen, auch für Tomatensoßen/Chili her,
Erbsen, Erbsen/Möhren, Bohnen
- geht auch gut in Nudel/Reispfannen, aber auch gut zum Kartoffelpüree

Obstkonserven
- ich habe meistens Ananas, Mandarinen, Pfirsiche, Pflaumen da
- selbst eingekochtes Apfelkompott/Apfelmus

Brot
neben einer "Zusatz"Packung frisches Brot, die ich mir ab jetzt immer "hinlegen" werde, dachte ich an "Dauerbrot" und Knäckebrot, also solche Sorten, die wirklich monatelang gelagert werden können (falls es doch mal knapp werden sollte, mit Brot in den Läden)

"aufs Brot"
- Honig hält sich ewig, wird eigentlich gar nicht schlecht
- Marmelade
- Nutella/Erdnussbutter
- Fischkonserven (in Öl/in Tomatensoße; Brathering - der geht auch als Komplettmahlzeit zum Kartoffelpüree; Thunfisch - geht mit Tomatensoße auch zu Nudeln/Reis
- Brotaufsstrich in Dosen/Gläsern, der nicht gekühlt werden muss
- Wurstkonserven - ich dachte an Leberwurst/Teewurst

Fleischkonserven
- zwei, drei Dosen Würstchen werde ich mir hinstellen 

(Wurst- und Fleischkonserven habe ich bislang gar nicht benutzt, sondern immer Frischware verwendet)

so Sachen wie Speiseöl, Butter/Margarine, Salz, Zucker, Gewürze, gekörnte Brühe hab ich eh immer vorrätig
Frische Lebensmittel für ein paar Tage sind auch immer im Kühlschrank, also frisches Gemüse/Obst, Eier, Aufschnitt, Quark, Joghurt
der Gefrierschrank ist ebenfalls gefüllt, mit Gemüse (u.a. Buttergemüse, Spinat), Fleisch, frischen Brot/Brötchen)

Getränke 
- Mineralwasser
- Tee (Teebeutel und lose)
- H-Milch
- Saft (ein paar Flaschen Apfel/Orange)

Süßigkeiten (Schoki, Kekse, Gummibärchen, Bonbons, irgendwas als Seelennahrung)

Weiter bin ich mit meinen Überlegungen noch nicht gekommen. 
Etliches habe ich eh schon da, weil ich es halt regelmäßig verwende, wie etwa die Gemüsekonserven.
was "fehlt" werde ich vorsorglich mal anschaffen
Sind ja alles Dinge, die sich lange halten; ich denke Reis oder Kartoffelpüree im Kochbeutel kann man ein, zwei Jahre oder noch länger lagern, Wurst/Fleischkonserven auch

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eisbrecher
04.04.22 um 12:20

Gewisse Vorräte habe ich immer im Haus, aber nicht in Massen. Nudeln, Reis, Mehl, Öl und Konserven halten ja länger.

Das allein wird aber nicht reichen, wenn es wirklich zu einem Krieg kommen sollte. Ich kann diese Nahrungsmittel ja nicht ungekocht essen und wenn wir keinen Strom und kein Gas mehr haben, dann wird es schwierig. Vielleicht sollte man auch irgendwo Brennholz horten. Der Campingkocher bringt nämlich auch nicht recht viel, wenn es keine Gaskartuschen mehr gibt (man kann sich ja auch keinen endlosen Vorrat davon anlegen). 

Irgendwann muss man so oder so wieder los und wenn der Krieg länger dauert als zwei Wochen, werden einem die Vorräte nicht viel nutzen. Dann muss man wieder jagen und sammeln, so wie zu Beginn der Menschheitsgeschichte. 

Und wäre es nicht pure Ironie, wenn man zwar durch Vorräte wochenlang überlebt, aber dann beim ersten Gang vor die Tür von feindlichen Soldaten erschossen wird?

Man kann sich nicht vor allem schützen. Leben ist immer lebensgefährlich. Auch Prepper sterben irgendwann.

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eisbrecher
04.04.22 um 12:23
In Antwort auf 10diva

Im Falle eines Stromausfalls kommt man mit Mehl, Öl und Nudeln auch nicht weit ,
da dann sicher auch das Gas ausfällt ...
Ich denke , dass im Fall des Falles innerhalb ein paar Tagen
neue Richtlinien gelten müssen ,die ein Weiterleben gewährleisten
oder es sowieso egal sein wird , wieviele Nudeln ich zuhause habe 😉

 

Genau das denke ich auch. Ist ja schön, wenn man dann einen Campingkocher zu Hause hat, aber wie betreibt man den, wenn es kein Gas mehr gibt? Wo nimmt man die Gaskartuschen her?

Das ist zwar kein Erdgas, aber auch Propangas muss jemand erzeugen. 

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eisbrecher
04.04.22 um 12:25
In Antwort auf juliax1

Also, die Eigenmarken im Bereich Klopapier/Küchentücher sind hier nicht gestiegen, oder wäre mir jetzt nicht aufgefallen. Für mich sind -gerade- Küchentücher wirklich unnötiges Zeug. Und Klopapier ist auch nicht lebensnotwendig. Ich hätte auch Platz im Keller für Küchentücher/Klopapier, aber ich sehe jetzt keinen Sinn darin im Keller haufenweise Klopapierpackungen zu horten.

Ich frage mich auch, was die Leute mit Mehl machen wollen. Im Falle eines Blackouts bringt einem das genau gar nichts. Brot/Kuchen backen fällt dann ja mal aus.

Konserven/haltbare Milch machen wenigstens Sinn, Nudeln/Reis auch nur, wenn ein Gaskocher vorhanden ist.

 

Man sollte dann auch anfangen, Brennholz zu horten, dann kann man wenigstens das Mehl mit Wasser anrühren und daraus Fladenbrote auf einem flachen Stein backen.  Die Nudeln kann man auch roh knabbern, wenn es sein muss, beim Reis wird es schwierig, da beißt man sich die Zähne aus. 

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eisbrecher
04.04.22 um 12:27
In Antwort auf dickunddoof

Naja, ich sag mal so: ich habe bisher nicht gehamstern.
Aber so langsam ändert sich da meine Meinung.

Ich mache mir wirklich allmählich Sorgen, wo das alles noch hinführt.
Wenn ich mir die derzeitigen preislichen Entwicklungen in so vielen Bereichen anschaue, und mir vergegenwärtige, dass etliches nicht durch die Politik abgefangen wird/werden kann, dann kann ich manche Verhaltensweisen nachvollziehen, und habe selbst den Impuls, vorzusorgen.

Jetzt hat die Ampel ja ein "tolles" Entlastungspaket auf den Weg gebracht. Und dabei etliche Bevölkerungsgruppen komplett vergessen.
Es ist toll, wenn Berufstätige eine Zulage von 300 Euro erhalten oder man den Nahverkehr stützt.
Aber was machen bspw. Rentner? Die kommen in den Plänen der Ampel überhaupt nicht vor. Sind aber auch in allen Bereichen von den Preissteigerungen betroffen.
Meine 93jährige Nachbarin sagte vorgestern zu mir, sie weiß nicht, wie sie das finanziell alles stemmen soll. Wenn ihr im kommenden Winter das Gas zum Heizen nicht reicht bzw. ausgeht, dann hockt sie sich zu uns in die Bude, meinte sie "lachend"; wir haben noch nebenher die Möglichkeit einzelne Räume zusätzlich mit Holz zu beheizen. Ähnlich haben sich schon etliche in meinem familiären Umfeld geäußert.
Die legen sich jetzt alle einen Vorrat an. 

Was sollen sie auch sonst machen? Warten, dass alles noch teurer wird? Ihre Renten steigen nicht in dem Maße, wie die derzeitigen Preise.
Wenn ich da lese, dass sich Brotpreise verdoppeln könnten, aber es durchaus auch sein könnte, dass Brot künftig bis zu 10 Euro kostet... Sollen die Menschen mit wenig Geld dann hungern?
Wir haben hier in Deutschland bereits jetzt Bevölkerungsgruppen, die kaum über die Runden kommen. Bei Brotpreisen von 10 Euro können die das doch komplett vergessen. Und es ist ja eben nicht nur Brot.

Den Ärger der Verkäuferinnen verstehe ich vollkommen, und das wird etlichen Berufstätigen so gehen, dass sie nach der Arbeit dann vor leeren Regalen stehen..
Aber wie sieht deine Lösung aus?
Sinnlos hamstern ist idiotisch. 50 Packen Nudeln oder Klopapier braucht kein Mensch.
Aber wenn sich jemand mit schmalerem Geldbeutel statt zwei Paketen eben vier mitnimmt, ich mags niemandem mehr verdenken.

Wenn die Preise steigen, müssen auch die Renten und die Sozialhilfe steigen. Das geht gar nicht anders. Ein Staat kann es sich auch nicht leisten, wenn dann reihenweise Menschen auf der Straße landen oder verhungern. Das wird maximal bei Entwicklungsländern oder im Krieg noch toleriert, nicht aber bei einem reichen Industrieland wie Deutschland. 

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frozen0988
04.04.22 um 16:45

Dickunddoof, ich danke dir für deinen Beitrag.

Nun mal zu was anderem : Was wird eigentlich aus den ganzen Pommesbuden? Es gibt kaum Öl zu kaufen, weder für Privathaushalte noch für gewerbliche Einkäufer. Was wird aus denen? Es gibt seit Wochen kein Speiseöl zu kaufen im Supermarkt. 

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jana23072002
04.04.22 um 17:51
In Antwort auf frozen0988

Dickunddoof, ich danke dir für deinen Beitrag.

Nun mal zu was anderem : Was wird eigentlich aus den ganzen Pommesbuden? Es gibt kaum Öl zu kaufen, weder für Privathaushalte noch für gewerbliche Einkäufer. Was wird aus denen? Es gibt seit Wochen kein Speiseöl zu kaufen im Supermarkt. 

- Heissluftfriteuse, um Öl/Fett zu sparen
- Frittieren mit Rindertalg, brrr, kenne ich aber aus Belgien
- Umsatteln auf Kartoffelsuppe
 

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juliax1
juliax1
05.04.22 um 9:19
In Antwort auf eisbrecher

Man sollte dann auch anfangen, Brennholz zu horten, dann kann man wenigstens das Mehl mit Wasser anrühren und daraus Fladenbrote auf einem flachen Stein backen.  Die Nudeln kann man auch roh knabbern, wenn es sein muss, beim Reis wird es schwierig, da beißt man sich die Zähne aus. 

Da werde ich mit dem Horten aber nicht mehr fertig. Aber immerhin scheinen viele Klopapier und Küchentücher zu Hause zu haben, der Toilettengang ist also gesichert.


Bei uns wurde das jetzt so geregelt, dass man pro Person nur mehr zwei Packungen Klopapier/Küchentücher kaufen darf. Glücklicherweise.

 

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dickunddoof
05.04.22 um 16:06
In Antwort auf frozen0988

Dickunddoof, ich danke dir für deinen Beitrag.

Nun mal zu was anderem : Was wird eigentlich aus den ganzen Pommesbuden? Es gibt kaum Öl zu kaufen, weder für Privathaushalte noch für gewerbliche Einkäufer. Was wird aus denen? Es gibt seit Wochen kein Speiseöl zu kaufen im Supermarkt. 

Pommesbuden?

Du machst dir ernsthaft Gedanken über Pommesbuden?

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dickunddoof
05.04.22 um 16:15
In Antwort auf eisbrecher

Wenn die Preise steigen, müssen auch die Renten und die Sozialhilfe steigen. Das geht gar nicht anders. Ein Staat kann es sich auch nicht leisten, wenn dann reihenweise Menschen auf der Straße landen oder verhungern. Das wird maximal bei Entwicklungsländern oder im Krieg noch toleriert, nicht aber bei einem reichen Industrieland wie Deutschland. 

Ich habe hier in diesem angeblichen Sozialstaat noch nichts von deiner Überlegung gemerkt.
Wie kommst du auf die Idee, dass das hiesige System so funktionieert? Also, dass der Staat steigende Lebenshaltungkosten abfängt?

Wäre das so, gäbe es keine Notwendigkeiten für Tafeln, Kleiderkammern, (private) Obdachlosenunterkünfte, Ärzte, die Arme/Obdachlose/Nicht-Versicherte kostenlos behandeln.
Es gäbe keine privaten Einrichtungen, die arme Kinder verköstigen, denen bei den Hausaufgaben helfen etc.

ALLES Pflichtaufgaben für einen Staat, der sich Sozialstaat nennt!
Und keine Jobs für private, soziale, altruistische Menschen/Vereine/Organisationen.
 

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dickunddoof
05.04.22 um 16:29
In Antwort auf eisbrecher

Man sollte dann auch anfangen, Brennholz zu horten, dann kann man wenigstens das Mehl mit Wasser anrühren und daraus Fladenbrote auf einem flachen Stein backen.  Die Nudeln kann man auch roh knabbern, wenn es sein muss, beim Reis wird es schwierig, da beißt man sich die Zähne aus. 

Tja, du wirst lachen, aber ich kenne viele Leute, meine Familie eingeschlossen, die tatsächlich auch ihren Brennholzvorrat aufstocken.

Wenn ich mir den ganzen Mist anhöre, was alles hinsichtlich der Kosten steigen soll, finde ich es nicht verkehrt, auch im Hinblick auf eine warme Bude im nächsten Winter vorzusorgen.
Sollte sich alles doch beruhigen und nicht so schlimm werden, hat man doch keinen Nachteil davon, wenn man bereits jetzt für einen gefüllten Holzschober/Schuppen/Keller sorgt. 
Erst kurz vor knapp loszurennen, könnte aber im Notfall zum Problem werden.

Und Prognosen, dass sich bspw, die Heizkosten für Menschen mit Gasheizung verdoppeln könnten, finde ich nicht wirklich lustig. Ich habe zwar keine Gasheizung, aber wenns dicke kommt, wird es nicht beim Gas bleiben, sondern sich generell auf den Energiesektor auswirken.
Wenn ich jetzt also günstig oder gänzlich kostenlos an Brennholz komme, wäre ich doch bescheuert, entsprechende Angebote abzulehnen.

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jana23072002
05.04.22 um 16:29
In Antwort auf dickunddoof

Ich habe hier in diesem angeblichen Sozialstaat noch nichts von deiner Überlegung gemerkt.
Wie kommst du auf die Idee, dass das hiesige System so funktionieert? Also, dass der Staat steigende Lebenshaltungkosten abfängt?

Wäre das so, gäbe es keine Notwendigkeiten für Tafeln, Kleiderkammern, (private) Obdachlosenunterkünfte, Ärzte, die Arme/Obdachlose/Nicht-Versicherte kostenlos behandeln.
Es gäbe keine privaten Einrichtungen, die arme Kinder verköstigen, denen bei den Hausaufgaben helfen etc.

ALLES Pflichtaufgaben für einen Staat, der sich Sozialstaat nennt!
Und keine Jobs für private, soziale, altruistische Menschen/Vereine/Organisationen.
 

Der deutsche Staat ist kaputt, korrumpiert und funktioniert nicht mehr.

Ein einziger Schrotthaufen, auf dem nichts mehr geht ausser überheblichem Dünkel.
Eine Wirtschaft, die glaubt, Geld könne man von den Bäumen schütteln und damit dann alles regeln.

Man kriegt es ja nicht mal mehr gebacken, Personalausweise auszustellen.

Auf meinen neuen warte ich hier in Berlin jetzt schon über vier Monate.

Ich erwarte von diesem Staat und dieser Regierung nichts Kompetentes/Funktionierendes.

Dass diese Kiste uns um die Ohren fliegt hat längst begonnen, nur will man das offiziell nicht wahrhaben.

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dickunddoof
05.04.22 um 16:49
In Antwort auf juliax1

Da werde ich mit dem Horten aber nicht mehr fertig. Aber immerhin scheinen viele Klopapier und Küchentücher zu Hause zu haben, der Toilettengang ist also gesichert.


Bei uns wurde das jetzt so geregelt, dass man pro Person nur mehr zwei Packungen Klopapier/Küchentücher kaufen darf. Glücklicherweise.

 

Und die Regelung hilft bei euch?

Diese Schildchen die kleben hier bei uns inzwischen wirklich in allen Discountern und Supermärkten.
Bei den beiden großen Discountern (mit A und L) finden sie sich sogar bei den "normalen" Gemüsekonserven/Fertiggerichts-Dosen (da darf man max 5). 
Trotzdem herrscht, seit Wochen, bei vielen Dingen gähnende Leere; jedenfalls was die unteren bis in die mittleren Preisgruppen betrifft.
Wenn man nicht gerade in dem Moment dazukommt, wenn neue Ware verräumt wird, hat man hier Pech.

Mir ist es bei L zufällig gelungen, Raps-Öl zu einem vernünftigen Preis zu "ergattern". Ich kam wirklich gerade dazu, als zwei(!) neue Kartons ins Regal gestellt wurden.
Ich habe mich dann an die Seite gestellt und mal beobachtet.
Nahezu jeder, der vorbeikam, hat zugegriffen, keine 20 Min und alles war weg.
Obwohl es auf zwei Flaschen rationiert war.

Ich habe auch zwei Flaschen genommen. Bevor ich dann  wieder ewig umsonst rumrenne...

Andere Märkte hier haben Dinge wie Öl, Mehl, Nudeln, Toilettenpapier sogar auf eine Packung beschränkt - die Regale sind trotzdem leer.

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frozen0988
05.04.22 um 21:27

@dickunddoof
Ich kürze mal ab, da ich gerade schreibfaul bin. Ja, die Pommesbuden machen mir Sorgen. Da stehen Existenzen auf dem Spiel. 

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eisbrecher
05.04.22 um 21:34
In Antwort auf frozen0988

Dickunddoof, ich danke dir für deinen Beitrag.

Nun mal zu was anderem : Was wird eigentlich aus den ganzen Pommesbuden? Es gibt kaum Öl zu kaufen, weder für Privathaushalte noch für gewerbliche Einkäufer. Was wird aus denen? Es gibt seit Wochen kein Speiseöl zu kaufen im Supermarkt. 

Die kaufen nicht im Supermarkt, sondern im Großhandel. Da haben Hamsterer keinen Zutritt.

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eisbrecher
05.04.22 um 21:34
In Antwort auf dickunddoof

Pommesbuden?

Du machst dir ernsthaft Gedanken über Pommesbuden?

Lies mal die anderen Beiträge dieses Users und bilde dir deine Meinung.

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eisbrecher
05.04.22 um 21:43
In Antwort auf dickunddoof

Ich habe hier in diesem angeblichen Sozialstaat noch nichts von deiner Überlegung gemerkt.
Wie kommst du auf die Idee, dass das hiesige System so funktionieert? Also, dass der Staat steigende Lebenshaltungkosten abfängt?

Wäre das so, gäbe es keine Notwendigkeiten für Tafeln, Kleiderkammern, (private) Obdachlosenunterkünfte, Ärzte, die Arme/Obdachlose/Nicht-Versicherte kostenlos behandeln.
Es gäbe keine privaten Einrichtungen, die arme Kinder verköstigen, denen bei den Hausaufgaben helfen etc.

ALLES Pflichtaufgaben für einen Staat, der sich Sozialstaat nennt!
Und keine Jobs für private, soziale, altruistische Menschen/Vereine/Organisationen.
 

Kommt schon noch. Es dauert nur ein wenig. Sozialhilfe und Renten werden immer schon inflationsangepasst.

Die Renten sind seit der Jahrtausendwende stärker gestiegen als die Inflation. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) für die "Süddeutsche Zeitung" hervor. Demnach erhöhten sich die Verbraucherpreise zwischen 2000 und 2020 um 32,4 Prozent. Die Brutto-Standardrente legte in diesem Zeitraum im Westen um 37,6 Prozent und im Osten um 53,8 Prozent zu.

Und weiter unten:

2022 könnte es schon wieder besser aussehen: Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr nach vorläufigen Berechnungen mit einer Rentenerhöhung von 4,4 Prozent.

Quelle: Entwicklung über 20 Jahre: Renten steigen stärker als Inflation, n-tv.de (04.01.2022)

Das war noch vor dem Krieg in der Ukraine, das heißt natürlich, dass dadurch die Inflation höher ausfallen wird. Ich wollte aber nur belegen, dass es grundsätzlich schon so ist, dass Renten auch erhöht werden und nicht immer gleich bleiben.

Das ist auch bei der Sozialhilfe so:

Wer in Deutschland in eine Notlage gerät und nicht selbst für seinen Unterhalt sorgen kann, hat Anspruch auf staatliche Leistungen. Diese Leistungen werden jährlich überprüft und angepasst. Zum 1. Januar sind die Leistungssätze deshalb erneut gestiegen. 

Quelle: Sozialhilfe und Grundsicherung, bundesregierung.de

Das sind zwar keine Riesensummen, aber zumindest gibt es eine Anpassung. 


 

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eisbrecher
05.04.22 um 21:45
In Antwort auf juliax1

Da werde ich mit dem Horten aber nicht mehr fertig. Aber immerhin scheinen viele Klopapier und Küchentücher zu Hause zu haben, der Toilettengang ist also gesichert.


Bei uns wurde das jetzt so geregelt, dass man pro Person nur mehr zwei Packungen Klopapier/Küchentücher kaufen darf. Glücklicherweise.

 

Mit dem Horten wird man so oder so nie fertig. Frag einen Prepper! 

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dickunddoof
05.04.22 um 21:57
In Antwort auf frozen0988

@dickunddoof
Ich kürze mal ab, da ich gerade schreibfaul bin. Ja, die Pommesbuden machen mir Sorgen. Da stehen Existenzen auf dem Spiel. 

Nun ja, sicher
Aber das betrifft doch nicht nur Pommesbuden.

Ganz viele Restaurants/Lokale/Kneipen sind betroffen.
Mehr oder weniger alle dürften auf Speiseöle angewiesen sein, dürften Mehl benötigen.
Haben mit gestiegenen Energiekosten/Stromkosten/Spritkosten zu kämpfen.

Auch Gewerbetreibende, die nicht zum Gastronomiesektor zählen, sehen sich letzteren Preissteigerungen gegenüber.

Wenn Erdgas/Erdöl/Kohle knapp werden sollten, sind ganze Wirtschaftszweige betroffen; da viele als Zulieferer für weitere Bereiche fungieren, wird sich das vermutlich auf die ganze Wirtschaft auswirken.
Da stehen überall Existenzen auf dem Spiel.

Dass du da ausgrechnet auf Pommesbuden kommst, verblüfft mich halt etwas.

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frozen0988
05.04.22 um 22:01

Hier der Beweis : 

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frozen0988
05.04.22 um 22:03

Viele Pommesbudenbesitzer sind selbstständig. Wenn dessen Betrieb nicht läuft, erhalten Sie auch kein Arbeitslosengeld. Es ist eine Bedrohung. Krankenversicherungsbeiträge können dann auch nicht mehr bezahlt werden. 

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frozen0988
05.04.22 um 22:06

Es ist schrecklich wie russlandfeindlich unsere Politik ist. Demnächst soll weniger Erdgas, Öl, Kohle aus Russland importiert werden. Stattdessen soll aus dem entfernten USA Erdgas kommen. Ganz schön klimafreundlich    

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eisbrecher
05.04.22 um 22:08
In Antwort auf frozen0988

Es ist schrecklich wie russlandfeindlich unsere Politik ist. Demnächst soll weniger Erdgas, Öl, Kohle aus Russland importiert werden. Stattdessen soll aus dem entfernten USA Erdgas kommen. Ganz schön klimafreundlich    

@dickunddoof: jetzt ist alles klar, oder?

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