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Sexpflicht? früh übt sich

7. August 2009 um 1:00

findet Ihr es richtig, dass KINDERN! Sex beigebracht wird in den Schulen. Das ist die Normalität und wer sein Kind schützen möchte hat keine Chance. Und dann wundert man sich über die Dinge die passieren.
Das las ich heute:
"mein sohn, 2. klasse hat neuerdings sexualkunde. ich finde das eigentlich nicht schlecht, aber-

sexualakt, kinderzeugen, spermienwanderung, behinderung bei medikamenteneinnahme in der schwangerschaft, kondome und die anwendung selbiger etc. verwirren ihn.

wir gehen mit diesen themen behutsam um und erklären ihm seine fragen, er ist somit nicht dumm auf dem gebiet und glaubt nicht an den storch oder so.

die lehrerin die sachkunde macht überschüttet die kinder derzeit mit all diesen sachen förmlich und lässt dinge aus.

mein sohn sagte mir z.b das frauen die medikamente in der schwangerschaft nehmen behinderte kinder bekommen werden. in der klasse (integrationsklasse) gibt es ein behindertes mädchen und die kinder gehen nun davon aus das die mutter medikamente genommen hat und schuld an der behinderung ist.

nun sollen sie üben mit einem kondom umzugehen, aber ich frage mich wozu 7-8 jährige kinder das schon lernen müssen.

im kopf meines sohnes geht zur zeit nur noch sex rum und er stellt sich nun die frage, ob er nicht auch schon sex "machen" kann.

ich bin zwar nicht prüde, aber ich finde das es der zeitpunkt für alle sachen bezüglich dieses themas dennoch zu früh ist.

die klassenlehrerin will die klasse übrigends nächstes jahr verlassen, weil sie dann zum fernseh gehen will um mit kindern und jugendlichen eine talkshow zum thema sexualität machen will. ich frage mich ob sie die kinder derzeit dazu benutzt um sich vorzubereiten...

wer weiss wie der lehrplan für dieses thema aussieht?
ab wann genau fangen diese themen in der ganzen ausführlichkeit an?
wo kann man sowas nachlesen?

am freitag wolen sie nun lernen mit dem kondom umzugehen, währe schön vorher was zu erfahren."


Wozu Kondome? Wieso lernt man mit irgendwem und dazu in dem! Alter ins Bett zu gehen, anstatt die Kinder auf eine Familie mit einem Partner vorzubereiten. Ich hoffe, dass die Eltern gemeinsam mit anderen ihre Rechte bekommen die ihre Kinder schützen möchten. Nun bin ich wieder fanatisch.

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7. August 2009 um 1:03

Kaum zu glauben
06.08.2009 23:45
Sexualkunde ist Pflicht


Moralische Vorbehalte sind kein Grund für die Befreiung vom Sexualkundeunterricht. Wie das Bundesverfassungsgericht heute entschied, dürfen religiöse Eltern ihre Kinder nicht ohne weiteres vom Sexualkundeunterricht fernhalten. Die Schulpflicht hat demnach Vorrang vor den religiösen und sonstigen Werten der Eltern. Mit diesem Beschluss wiesen die Richter in Karlsruhe eine Verfassungsbeschwerde von streng gläubigen Eltern zweier Schüler aus Ostwestfalen ab. Die baptistischen Eltern hatten ihren Kindern untersagt, an einem Theaterprojekt teilzunehmen, da dieses die Kinder zu einer "freien, absolut einseitigen emanzipatorischen" Sexualität erziehe. Die Richter argumentierten, dass Projekt den Kindern lediglich Möglichkeiten aufgezeigt habe, wie sie sich einem etwaigen sexuellen Missbrauch entziehen können. Laut Karlsruhe sind "solche mit dem Schulbesuch verbundenen Spannungen zwischen der religiösen Überzeugung einer Minderheit und einer damit in Widerspruch stehenden Tradition einer anders geprägten Mehrheit grundsätzlich zumutbar".

2009 dts Nachrichtenagentur
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-08/14630348-sexualkunde-ist-pflic ht-003.htm
Ich hoffe die Eltern erhalten ihr Recht die Kinder zu schützen.

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7. August 2009 um 2:00

Ich hatte in der 5.Klasse
auch Sexualkunde. Es war nicht schlimm. Es wurde viel gekichert. Unsere Lehrerin hat uns über die Menstruation, die Pille, wie Babys entstehen usw aufgeklärt. Auch über andere Verhütungsmöglichkeiten. Ein Kondom wurde uns allerdings nie in die Schule mitgebracht.

Sexualkunde ja, aber nicht in der 2.Klasse und ohne Praxis.

Vielleicht reagiert der Lehrplan auch nur auf die hohe Geburtenrate bei Minderjährigen?

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7. August 2009 um 8:38
In Antwort auf amina22141

Kaum zu glauben
06.08.2009 23:45
Sexualkunde ist Pflicht


Moralische Vorbehalte sind kein Grund für die Befreiung vom Sexualkundeunterricht. Wie das Bundesverfassungsgericht heute entschied, dürfen religiöse Eltern ihre Kinder nicht ohne weiteres vom Sexualkundeunterricht fernhalten. Die Schulpflicht hat demnach Vorrang vor den religiösen und sonstigen Werten der Eltern. Mit diesem Beschluss wiesen die Richter in Karlsruhe eine Verfassungsbeschwerde von streng gläubigen Eltern zweier Schüler aus Ostwestfalen ab. Die baptistischen Eltern hatten ihren Kindern untersagt, an einem Theaterprojekt teilzunehmen, da dieses die Kinder zu einer "freien, absolut einseitigen emanzipatorischen" Sexualität erziehe. Die Richter argumentierten, dass Projekt den Kindern lediglich Möglichkeiten aufgezeigt habe, wie sie sich einem etwaigen sexuellen Missbrauch entziehen können. Laut Karlsruhe sind "solche mit dem Schulbesuch verbundenen Spannungen zwischen der religiösen Überzeugung einer Minderheit und einer damit in Widerspruch stehenden Tradition einer anders geprägten Mehrheit grundsätzlich zumutbar".

2009 dts Nachrichtenagentur
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-08/14630348-sexualkunde-ist-pflic ht-003.htm
Ich hoffe die Eltern erhalten ihr Recht die Kinder zu schützen.

Kinder schützen?!
Wovor?

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7. August 2009 um 9:49
In Antwort auf teman_12715524

Kinder schützen?!
Wovor?

Dem Apfel der Erkenntnis
Oder noch schlimmer: Eine gesunde Libido, mit der sie selbstbewusst und -bestimmt durchs Leben gehen können

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7. August 2009 um 10:01

Ich fasse zusammen
1. Die Geschichte ist offensichtlich erfundener Mist.
2. DER HIMMEL FÄLLT UNS AUF DEN KOOOOOOOOOOOOPF!

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7. August 2009 um 10:02

Sexualkunde ist gut und wichtig
Was mangelnde sexuelle Aufklärung bringt, hat die Vergangenheit bewiesen und zeigen auch in der Gegenwart einige Länder Kulturen.

Nur durch die Schule kann man gewährleisten, dass wirklich alle Kinder die wichtigsten Informationen über Sexualität erlangen. Eltern können unmotiviert, zu prüde oder selbst uninformiert sein, ein Lehrer wird mit größter Wahrscheinlichkeit das machen, wozu er ausgebildet wurde und seine Arbeit vernünftig erledigen.

Ich möchte in keinem Land leben, in dem Mädchen glauben, sie würden durch Küssen schwanger werden oder dass sie nur die Augen beim Sex schließen müssten, um zu verhüten (beides keine von mir erfundenen Märchen, solche Mythen gab und gibt es...)

Der frühe Sexualkundeunterricht hat zudem noch den großen Vorteil, dass Kinder relativ unvoreingenommen mit dem Thema in Berührung kommen. So lernen sie, dass Sex natürlich ist und dass es nur ein Teil des Lebens ist, wie jeder andere. Mit Risiken, die man vermeiden kann und mit biologischen Abläufen, die dahinter stehen und die man lernen und verstehen kann.

Was habe ich von einer prüden Welt voller unaufgeklärter Kinder? Dann würde doch kein Weg an einer verbohrten Sexualmoral vorbei führen, damit Unwissenheit nicht auf riskantes Verhalten trifft. Und letztendlich ist Sexualmoral immer auch Augenwischerei: Der Sexualtrieb ist ein starker Gegner. Nicht umsonst wurden vor nicht allzu langer Zeit unverheiratete Mädchen, die schwanger wurden, in Heime "für gefallene Mädchen" gesteckt, damit das Umfeld die "verbotene Schwangerschaft" nicht mitbekam.
Besser ist es doch, Sexualität nicht zu verteufeln. Dann kann der Sexualtrieb auch ein starker Verbündeter sein.

Liebe, Leidenschaft.... das sind Dinge, die ich meinen Kindern nicht vorenthalten wollen würde! Mit Aufklärung und Vernunft können sie dies auch ungetrübt genießen.

Warum auch nicht?
Was spricht gegen Sex?

btw: Wo lernt man Sex zu haben? In der Schule? Ich muss an den spaßigen Tagen wohl gefehlt haben....

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7. August 2009 um 10:07

Erst einmal: Jap!
Ich finde es immer wieder erschüttternd, was für irrige Annahmen über Sexualität unter Jugendlichen existieren.

Aber dennoch meinte gottlos eine andere Bedeutung von "aufgeklärt"...... Ihr redet also aneinander vorbei.

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7. August 2009 um 10:33

Frühe Aufklärung gerne - aber nur für das Verständnis
Ich bin schon im Kindergartenalter von meinen Eltern aufgeklärt worden. Aber natürlich nur, was die Theorie betrifft: Was ist Sex, was passiert dabei und wie entsteht das Kind?

Für mich war das ein Frage-Antwort-Thema wie jedes andere auch und genau so sollte es doch in dem Alter auch sein. Kondomübungen bei 2t-Klässlern? Das ist sicherlich nicht schädlich (die schmutzigen Gedanken haben dabei vielmehr die Erwachsenen), aber es bringt vermutlich auch nicht viel. Die Zeit kann man mit theoretischem Wissen besser ausfüllen.

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7. August 2009 um 11:46

Werbewirksamkeit und Wirtschaftskraft des Sex.
Genau das habe ich auch gedacht. Man verdient eine Menge daran. Alleine an Kondomen, dann weiter an Abtreibungen, an Alkohol weil viele in eine Krise kommen, später an Psyhopharmaka. Ich kann nirgendswo sehen, dass der Vorteil sieben!jährigen den Umgang mit Kondomen zu erklären größer wäre als der Schaden. Schließlich ist es richtig was man in der Schule lernt und darum werden es mehr Kinder probieren. Die Eltern wissen besser wann ihr Kind so weit ist. Mit sieben lernt man Sex, jedoch wenn eine 16jährige heiratet findet man es unmöglich. Sex mit jedem ist ok, heiraten, auf eine Familie hinarbeiten entfällt.
Viele Kinder haben Probleme die aus Scheidungsfamilien kommen. Ist es nicht sinnvoller für die Gesellschaft wenn es starke Familien gibt in denen sich die Kinder geborgen fühlen.
Ist es so gewollt, dass es praktisch schon vorprogrammiert ist was mit den Kindern passieren kann wenn sie einen Freund nach dem anderen haben und ihre Kinder die sie dann mit 11 bekommen abgeben. Weiß man es wirklich nicht besser.

Ich hoffe die Eltern finden einen Weg ihre Kinder zu schützen. Manche unterrichten ihre Kinder schon selber zu Hause, ist hier allerdings noch nicht so erlaubt so weit ich es gelesen habe.
Und dann ist man angeblich gegen Kinderpornographie, welche man als Grund nimmt das Internet zu durchsuchen. Und auf anderer Seite wird mit Gericht verordnet den Kindern Sex beizubringen.

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7. August 2009 um 14:55

Es ist niemals bewiesen worden,
dass unser Prophet saws Aicha mit 9 Jahren heiratete. Soviel schon mal dazu. Es ist immer dasselbe...

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7. August 2009 um 15:05

Komisch, die heutigen Eltern hatten auch Geschichtsunterricht und Biologie und Mathe....
Dann kann man doch die Schule gleich ganz abschaffen....

Lehrer sind näher am Stoff dran, das sollte doch klar sein. Und wenn man sich die heutigen Jugendlichen anschaut, scheint es ja tatsächlich Defizite trotz Sexualkunde zu geben.

Es ist ja normal, dass aus der Schulzeit nicht alles hängen bleibt. Es wissen hier sicher auch nicht alle auswendig, wie lange Spermien a) an der Luft und b) in der Vagina überleben. Daher ist es ja auch besser, wenn ein Lehrkörper die Arbeit übernimmt.

Zu "prüde": Ich würd sagen, das kann "trotz" Sexualkunde sein. Z.B. als Gegenreaktion zum omnipräsenten Sex in den Medien.

Zu "unmotiviert": Sollte klar sein.... Sind ja nicht alle Eltern auch Vollbluteltern.

So, jetzt habe ich recht ausführlich auf einen nichts aussagenden Einwurf reagiert, aber was solls...

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7. August 2009 um 16:00

Kostenlose Verhütungsmittel für Minderjährige, na denn kann ja nichts mehr schiefgehen
In allen Bundesländern ist Sexualerziehung ab der ersten Klasse vorgeschrieben. Es gibt moderne Lehrpläne und kostenlose Verhütungsmittel für Minderjährige. Gut gemeinte Online-Aufklärungsprojekte namens "Loveline", "Sextra" oder "Herzensdinge" sind auf die Jugendliche Zielgruppe abgestimmt.


Auch außerhalb der Schule war es nie leichter, sich über Sex zu informieren. Dr. Sommer erklärt frühzeitig, wie sich verschiedene Sexualpraktiken anfühlen und liefert das obligatorische Vokabular von Gleitcreme bis Sadomaso. Im wöchentlichen "Bravo"-Bodycheck sind sogar entblößte Geschlechtsteile zu sehen.

Trotz aller Aufklärungsbemühungen werden immer mehr Teenager schwanger. Die Zahl der Schwangerschaften von Minderjährigen hat sich laut Statistischem Bundesamt in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Insgesamt wurden 13.000 Teenager im Jahr 2004 schwanger. 7854 brachen bundesweit ihre Schwangerschaft ab, damit sind Jugendliche für sechs Prozent aller Abtreibungen verantwortlich. Das Wissen über Sex ist gering - die Illusion jedoch, etwas darüber zu wissen, umso größer.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,404892,00.html

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7. August 2009 um 18:14

Da merkt man
dass du dich in Sachen Islam so gut auskennst wie ein Fisch in der Wüste.

Das heilige Buch, der Koran, ist NICHT anzufechten!

Einige Ahadth aus der Sunnah schon! Weil manche Hadith widersprechen sich. Deswegn ist das nicht bewiesen! Wenn du schon mitreden möchtest, dann weigstens keinen Mül, informier dich mal.

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7. August 2009 um 19:45

Ich finde du liegst
hier mal richtig!

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7. August 2009 um 20:39

Genau
Jahrelang hat mich die heutige Sicht von Sexualität kaputt gemacht und in den Wahnsinn getrieben.

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7. August 2009 um 21:23


also das mit den kondomen kommt mir in der ersten klasse auch etwas eigenartig vor.
ich fände es schon ok, wenn man den kindern etwas von der unterschiedlichen anatomie usw. von den beiden geschlechtern erzählt, aber mit verhütung haben sie meiner meinung nach noch etwas zeit. ich hatte damals sexualkunde in der 4. klasse und da wurden wir langsam "herangeführt".
in der 6. klasse ging es dann langsam ,los mit verhütungsmitteln.
hast du dich mit den anderen eltern mal zusammengesetzt und gefragt, wie ihre kinder damit umgehen und wie sie als eltern das ganze finden?

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7. August 2009 um 21:25


Naja, es waren gerade mal zwei Zeilen und so viel Inhalt hatten diese nun auch wieder nicht.... (Nicht böse sein, ich weiß, dass man da durchaus mehr von dir gewohnt ist).

Jedenfalls stimmst du mir ja im mir wichtigsten Punkt zu: Das Problem ist nicht die frühe Informierung, sondern der Umgang mit Sex in den Medien.
Ich würde auch nicht sagen, dass Kinder bezüglich Sex überinformiert wären. Kondomgebrauch Grundschülern beizubringen wird nicht viel nutzen, das ist schon klar und Hormonwirkungen versteht man ohnehin erst sehr viel später wirklich (Spermien würde ich hingegen schon als wichtige Information sehen - allein wegen der Relevanz auf die Frage "woher kommen die kleinen Babys?"), aber..... schlimmer finde ich definitiv das Ungleichgewicht zwischen der Präsenz von Sex in allen Lebenslagen und dafür die stiefmütterliche Behandlung des Themas Liebe und Beziehung.

Aber wer kann "Liebe" schon lehren? Doch wohl am ehesten die Eltern, oder nicht? Wenn Liebe in der Gesellschaft wenig Wert beigemessen wird, wie sollen Kinder dann den Wert der Liebe lernen?
Oder ist Liebe sogar missinterpretiert und durch die Romantisierung vielmehr instrumentalisiert als dass sie noch als lehrfähiges Konzept taugen könnte?
Vielleicht sollte in der Schule auch etwas Platz sein für die Theorie des menschlichen Miteinanders inklusive der Liebesbeziehung, aber ein intuitives Verständnis dafür wird die Schule wohl nicht vermitteln können.

Wofür nun Kinder reif sind und wozu nicht..... auf das Thema lasse ich mich ungern ein.
Ich habe keine Kinder, ich weiß von Theorien (unter anderem Freud), die besagen, dass Kinder schon sehr früh Sexualität besitzen und ich weiß auch etwas über Lerntheorien und im großen und ganzen bin ich nicht in der Lage, daraus ein Fazit zu ziehen.
Aber sie neigen zur Nachahmung, das ist wahr. Kinder sollten jedoch eigentlich zumindest nicht mit Pornos in Berührung kommen und Sexualkundeunterricht sollte theoretisch und sachlich genug herüber gebracht werden, dass Kinder kein Immitations-Vorbild finden sondern nur verständliche Zusammenhänge.

Daher und aufgrund der Nachteile einer sexuell unaufgeklärten Gesellschaft bin ich für Sexualkundeunterricht.
Natürlich wird es immer negative Beispiele geben. Lehrer sind auch nur Menschen. Am Prinzip würde ich jedoch festhalten. Ich bin auch nicht pervers oder nymphomanisch geworden, weil meine Eltern mich im Vorschulalter aufgeklärt haben.
Vielleicht schlägt der "moderne" Sexualkundeunterricht tatsächlich über die Stränge. In der Grundschule hatte ich keine Kondom-Praxis. Inwiefern das schädlich ist - Ich weiß es nicht. Sind Kinder, die mit Kondomen spielen, weil sie das, was sie in der Schule gerlernt haben, irgendwie verwerten wollen, irgendwie gefährdet? Selbst wenn wäre ich *prinzipiell* für Sexualkundeunterricht, er müsste aber adäquat gelehrt werden.

So viel zur differenzierteren Ausführung von mir

Gruß
Ele

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7. August 2009 um 21:25

wie bitte.... 2.klasse sexualkunde?!?!
selam alaikum

das ist ja unfassbar!!! jetzt hab ich noch mehr bedenken, wenn mein sohn älter ist und in die schule geht!!!! wir hatten in der oberstufe sexualkunde und das vielleicht ein halbes oder ein jahr weiss auch nicht mehr genau.

wa salam

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7. August 2009 um 21:31

Richtig!
Aufklärung und praktische Tipps sind etwas völlig anderes. Nur weil man weiß, wie ein Verbrennungsmotor funktioniert muss man noch lange keinen bauen können.

Ich würde ja fast zynisch sagen: Wenn man in der Schule Sex lernt - Wo bleiben dann die Massen an guten Liebhabern?

Aber das habe ich jetzt auch nicht laut gesagt. Es könnten ja Kinder anwesend sein

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7. August 2009 um 21:37
In Antwort auf giulia_12127007

wie bitte.... 2.klasse sexualkunde?!?!
selam alaikum

das ist ja unfassbar!!! jetzt hab ich noch mehr bedenken, wenn mein sohn älter ist und in die schule geht!!!! wir hatten in der oberstufe sexualkunde und das vielleicht ein halbes oder ein jahr weiss auch nicht mehr genau.

wa salam

Oberstufe?
ich bin jahrgang '80 und da fing es auch schon in der grundschule an. guck dir mal die jugendlichen von heute an - wenn man erst anfängt, nachdem die meisten schon fast die pubertät hinter sich haben, ist es schon zu spät.
es ist schon richtig, dass sich die heutige jugend (i.d.r) früher für sex interessiert und genau deswegen sollten sie auch früh genug aufgeklärt werden - und zwar von kompetenten lehrern.
aber in der 1. oder 2. klasse sehe ich noch keinen bedarf, über die anwendung von kondomen zu lehren. das ist schon wieder zuu früh!

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7. August 2009 um 21:38

Suche nach Werten....
Gute Werte sind begründbar. Hab etwas Selbstvertrauen! Mindestens in deinen Verstand! Alles, was du für gute Werte brauchst ist ein guter Wille, Empathie und Vernunft

Ehrlich, Religionen haben Werte nicht "erfunden". Du kannst einen religiösen Menschen fragen, oder auch jeden anderen Menschen, der moralisch gut handelt. Jemand, der keine Hölle fürchtet, kann die Werte womöglich sogar besser begründen.

Aber ich will dich nicht belabern: Vielleicht gehörst du tatsächlich zu den Menschen, die auf der Suche sind, bis sie bei einer Religion angekommen sind.
Religionen sind bestens auf die menschliche Psyche angepasst. Sie sind daher für viele Menschen definitiv befriedigend.
Aber dennoch wollte ich einwenden, dass Religionen keine elitäre Stellung in der Vermittlung von Werten besitzen.

LG
Ele

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7. August 2009 um 21:55

Ja, aber
wie ich schon sagte -die jugend heute ist nunmal anders!
du bist ein älterer jahrgang als ich und zu deiner zeit hat man wahrscheinlich generell nicht so öffentlich über dieses thema gesprochen. die kids fangen immer früher an, was ich nicht gutheißen möchte, aber woran liegt es bitte, dass so viele minderjährige schwanger werden (ob wirklich ungewollt, oder nicht, sei jetzt mal dahingestellt)?
wenn ich schon höre, dass eine 14-jährige, die sich auf den ersten sex mit ihrem freund vorbereitet, allen ernstes denkt, dass es reichen würde, sich von ihrer freundin 1 pille zu leihen, frage ich mich echt, wie die aufgeklärt werden

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7. August 2009 um 22:06

Wie man sieht,
sollte man nie immer nur von sich auf andere schließen

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7. August 2009 um 22:29
In Antwort auf principessa0807

Oberstufe?
ich bin jahrgang '80 und da fing es auch schon in der grundschule an. guck dir mal die jugendlichen von heute an - wenn man erst anfängt, nachdem die meisten schon fast die pubertät hinter sich haben, ist es schon zu spät.
es ist schon richtig, dass sich die heutige jugend (i.d.r) früher für sex interessiert und genau deswegen sollten sie auch früh genug aufgeklärt werden - und zwar von kompetenten lehrern.
aber in der 1. oder 2. klasse sehe ich noch keinen bedarf, über die anwendung von kondomen zu lehren. das ist schon wieder zuu früh!

Selam alaikum
jep in der oberstufe und ehrlich gesagt war es denn meistens sehr peinlich und da waren wir ja schon 14 jahre, aber war halt unangenehm wenn eine lehrerin ein kondom über eine banane zieht...... und dann noch eine lehrerin die von den schülern nicht ernst genommen wurde und dann später auch die schule verlies.... *räusper*

ich denke die eltern sollten diesen part übernehmen und die kinder richtig aufklären.

wa salam

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8. August 2009 um 1:43

Keine Ahnung
woher dieser Beitrag stammt, aber es fällt mir schwer zu glauben, dass das gängige Praxis ist.

Sexualkunde in der 2. Klasse wird den Zweck sicher verfehlen und eher für Unsicherheit und Überforderung der Kinder sorgen. Aufklärung sollte erst dann erfolgen, wenn es nötig wird.


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8. August 2009 um 11:20

Es gibt einen Grund für die frühe Aufklärung...
der Sexualkundeunterricht würde den pubertären (manuell-haptischen) Forscherdrang in späteren Jahren ungemütlich verstärken....
Deswegen ist es besser die Kinder sehr früh aber noch "kalt" zu erwischen.
Anderenfalls wären auch Klassenfahrten in halbseidene Etablissements
nicht auszuschliessen oder Webcam-Hausaufgaben, oder Wahlen der reizvollsten Klassenlehrerin, oder der Miss String, oder Besuch der Tempo- Werke mit Gratispackungen...........

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8. August 2009 um 12:32

Also ...
wenn du dir mal den momentanen stand der gesellschaft anschaust, wirst du auch verstehen, warum das schulmisterium, (z.b. frau sommer) mit psychologen entschieden hat, sexualkunde in der 2. klasse zu beginnen. Das ist ja net ohne grund, ich bitte dich wenn heutzutage kinder mit 13 schwanger werden, dann ist es doch normal, dass die schulen sich fragen..."haben wir den kindern nichts auf dem weg gegeben"...."was haben wir falsch gemacht"

die kinder sollen schon im frühen alter lernen, was es heißt zu verhüten, ich mein die lehrer bringen den kindern ja net bei, wie man am besten zum orgasmus kommt, oder sonst was der art! es ist für die schulen und psychologen wichtig, die kinder frühzeitig aufzuklären....

und wenn du dir die theorie von siegmund freud mal durchliest, wirst du auch schon sehen, dass die kinder sogar im kindergarten einen "steifen" bekommen können sprich in der oralen phase...

dann soltlest du dir erstmal die gedanken machen, warum psychologen schon im frühen alter versuchen, den kindern etwas mit auf dem weg zu geben... ganz bestimmt nicht aus jucks und dollerei... und die lehrer sind es auch net schuld, die pädagogen machen schlussendlich auch nur deren arbeit! die von psychologen und vom schulministerium vergeschrieben werden...

LG

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8. August 2009 um 13:03
In Antwort auf lora_12134564

Also ...
wenn du dir mal den momentanen stand der gesellschaft anschaust, wirst du auch verstehen, warum das schulmisterium, (z.b. frau sommer) mit psychologen entschieden hat, sexualkunde in der 2. klasse zu beginnen. Das ist ja net ohne grund, ich bitte dich wenn heutzutage kinder mit 13 schwanger werden, dann ist es doch normal, dass die schulen sich fragen..."haben wir den kindern nichts auf dem weg gegeben"...."was haben wir falsch gemacht"

die kinder sollen schon im frühen alter lernen, was es heißt zu verhüten, ich mein die lehrer bringen den kindern ja net bei, wie man am besten zum orgasmus kommt, oder sonst was der art! es ist für die schulen und psychologen wichtig, die kinder frühzeitig aufzuklären....

und wenn du dir die theorie von siegmund freud mal durchliest, wirst du auch schon sehen, dass die kinder sogar im kindergarten einen "steifen" bekommen können sprich in der oralen phase...

dann soltlest du dir erstmal die gedanken machen, warum psychologen schon im frühen alter versuchen, den kindern etwas mit auf dem weg zu geben... ganz bestimmt nicht aus jucks und dollerei... und die lehrer sind es auch net schuld, die pädagogen machen schlussendlich auch nur deren arbeit! die von psychologen und vom schulministerium vergeschrieben werden...

LG

RICHTIG?
1. Kinder in der 2.Klasse sind nicht 13 sondern 7 bzw. 8 Jahre alt. Ein ganz gewaltiger Unterschied.
2. Kondome haben in diesem Alter keine Relevanz. Also erübrigt sich auch eine Erklärung wie man
sie zu gebrauchen hat.
3. In diesem Zusammenhang mit Freuds Theorien zu argumentieren, erscheint mir sehr fragwürdig, besonders dann, wenn man absolut keine Ahnung von dieser Materie hat. (Die orale Phase ist in dem Alter von dem wir hier reden längst vorbei!)

4. Den "Steifen" eins Kindes als Anlass zur Aufklärung zu nehmen ist ebenso fragwürdig.

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8. August 2009 um 14:03
In Antwort auf pasco_12081480

Es gibt einen Grund für die frühe Aufklärung...
der Sexualkundeunterricht würde den pubertären (manuell-haptischen) Forscherdrang in späteren Jahren ungemütlich verstärken....
Deswegen ist es besser die Kinder sehr früh aber noch "kalt" zu erwischen.
Anderenfalls wären auch Klassenfahrten in halbseidene Etablissements
nicht auszuschliessen oder Webcam-Hausaufgaben, oder Wahlen der reizvollsten Klassenlehrerin, oder der Miss String, oder Besuch der Tempo- Werke mit Gratispackungen...........

?
"der Sexualkundeunterricht würde den pubertären (manuell-haptischen) Forscherdrang in späteren Jahren ungemütlich verstärken....
Deswegen ist es besser die Kinder sehr früh aber noch "kalt" zu erwischen."

Wasn das für ne Logik?



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8. August 2009 um 15:05

Wenn du schon zugibst,
dass du von Islam nichts verstehst, dann spuck nicht so große Töne.

Ich hab hier nie von einem Moslem derartig beleidigende Dinge über das Christentum gelesen wie ihr über den Islam oder uns Moslems schreibt.

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8. August 2009 um 22:52

Gerade...
deshalb, weil ein kind im kindergarten, noch nicht an pornos oder sonst was denkt, oder nicht an liebe oder freundin...!!!

mein kleiner cousin ist in der 3 klasse, und hat mir sogar erzählt, dass er mal eines abends aufgestanden ist und auf super rtl eine kinder sendung gucken wollte, da er nicht mehr schlafen konnte, doch auf kabel eins liefen frauen und männer nackt rum und haben sex gemacht. die frau hatte große und schöne "titten" ... das alles waren seine worte... hör ma dann ist es doch normal, dass die schulen so früh damit anfangen, die medien sind es doch selbst schuld... oder glaubst du wirklich, dass es sich bessert, wenn die kinder es in der 4. klasse erzählt bekommen oder 6. klasse! nein es würde sich absolut nichts an den tatsachen ändern! denn heutzutage, gibt es internet, fernseher, schon allein die zeitung von papa "die bild" würde ausreichend sein umd die neugier der kinder zu wecken, warum wohl eine "mrs. sexy" von der bild auserwählt wurde und dann noch auf er titelseite steht...

ich glaub ich lese wirklich nicht mehr richtig... ihr denkt ja nur an das negative...wie wärs mal ans positive zu denken???!!!

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8. August 2009 um 23:39

Unfug!
Eine intelligente Frau verlässt sich diesbezüglich nicht einfach auf den Mann.
Denn wenn sie halbwegs bei Verstand ist, möchte sie sich vor Krankheiten, die sie schlimmstenfalls das Leben kosten können, schützen!

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9. August 2009 um 0:11

Okay
das ist auch richtig so. Aber auch Frauen können Kondome kaufen.

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9. August 2009 um 0:28

Kondome scheuern?
Und ohne scheuerts nicht? Ich kann Dir nicht ganz folgen...

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9. August 2009 um 1:03
In Antwort auf giulia_12127007

wie bitte.... 2.klasse sexualkunde?!?!
selam alaikum

das ist ja unfassbar!!! jetzt hab ich noch mehr bedenken, wenn mein sohn älter ist und in die schule geht!!!! wir hatten in der oberstufe sexualkunde und das vielleicht ein halbes oder ein jahr weiss auch nicht mehr genau.

wa salam

As salamu aleikum
so wird es vielen Eltern gehen, dass sie nämlich gar nicht wissen was ihren Kindern in der Schule erzählt wird. Lehrerinnen mit Kopftuch sind gefährlich, nackte Körperteile zeigen richtig. Und vor allem soll ein Kind! in dem Alter ganz genau wissen wie es geht mit irgendwem ins Bett zu gehen. Verheiratete brauchen nämlich keine Kondome. Gibt es eigentlich die Möglichkeit als Elternteil so einen Unterricht mitzuverfolgen. Also wenn ich manche Sachen höre was den Kindern zugemutet wird so hätte ich die Lehrer angezeigt!
Einfach so vertrauen kann man sich heutzutage nicht mehr erlauben. Viele wissen wahrscheinlich gar nicht was dort den Kindern gezeigt wird. Wird das in den christlichen und jüdischen Schulen auch so gehandhabt?

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9. August 2009 um 1:10
In Antwort auf amina22141

As salamu aleikum
so wird es vielen Eltern gehen, dass sie nämlich gar nicht wissen was ihren Kindern in der Schule erzählt wird. Lehrerinnen mit Kopftuch sind gefährlich, nackte Körperteile zeigen richtig. Und vor allem soll ein Kind! in dem Alter ganz genau wissen wie es geht mit irgendwem ins Bett zu gehen. Verheiratete brauchen nämlich keine Kondome. Gibt es eigentlich die Möglichkeit als Elternteil so einen Unterricht mitzuverfolgen. Also wenn ich manche Sachen höre was den Kindern zugemutet wird so hätte ich die Lehrer angezeigt!
Einfach so vertrauen kann man sich heutzutage nicht mehr erlauben. Viele wissen wahrscheinlich gar nicht was dort den Kindern gezeigt wird. Wird das in den christlichen und jüdischen Schulen auch so gehandhabt?

Mach dich nicht verrückt!
Nur weil Du diesen äusserst fragwürdigen Text entdeckt hast, heisst das lange nicht, dass dies Praxis ist. Wer wirklich bedenken hat, sollte sich lieber vor Ort erkundigen.

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9. August 2009 um 1:41
In Antwort auf lora_12134564

Gerade...
deshalb, weil ein kind im kindergarten, noch nicht an pornos oder sonst was denkt, oder nicht an liebe oder freundin...!!!

mein kleiner cousin ist in der 3 klasse, und hat mir sogar erzählt, dass er mal eines abends aufgestanden ist und auf super rtl eine kinder sendung gucken wollte, da er nicht mehr schlafen konnte, doch auf kabel eins liefen frauen und männer nackt rum und haben sex gemacht. die frau hatte große und schöne "titten" ... das alles waren seine worte... hör ma dann ist es doch normal, dass die schulen so früh damit anfangen, die medien sind es doch selbst schuld... oder glaubst du wirklich, dass es sich bessert, wenn die kinder es in der 4. klasse erzählt bekommen oder 6. klasse! nein es würde sich absolut nichts an den tatsachen ändern! denn heutzutage, gibt es internet, fernseher, schon allein die zeitung von papa "die bild" würde ausreichend sein umd die neugier der kinder zu wecken, warum wohl eine "mrs. sexy" von der bild auserwählt wurde und dann noch auf er titelseite steht...

ich glaub ich lese wirklich nicht mehr richtig... ihr denkt ja nur an das negative...wie wärs mal ans positive zu denken???!!!

Die Kabel 1
Erotikfilme laufen um 12 Uhr oder um 1 Uhr Nachts.

Wieso achten deine Tanten nicht darauf, dass ein Kind um die Uhrzeit schläft, bzw eine Kindersperre einrichten?

Wenn ich das Wort Titten in den Mund genommen hätte, dann hätte ich erst mal Hausarrest bekommen. Oder wie in Algerien eine schöne Methode: Den Mund mit Seife auswaschen

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9. August 2009 um 1:45


Ja, Gossensparache. "Spuck nicht so große Töne" ist ein ganz normales deutsches Sprichwort.

Es geht nicht darum, dass du unseren Prophet saws nicht respektierst, sondern uns Moslems als Menschen.

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9. August 2009 um 1:55
In Antwort auf amina22141

As salamu aleikum
so wird es vielen Eltern gehen, dass sie nämlich gar nicht wissen was ihren Kindern in der Schule erzählt wird. Lehrerinnen mit Kopftuch sind gefährlich, nackte Körperteile zeigen richtig. Und vor allem soll ein Kind! in dem Alter ganz genau wissen wie es geht mit irgendwem ins Bett zu gehen. Verheiratete brauchen nämlich keine Kondome. Gibt es eigentlich die Möglichkeit als Elternteil so einen Unterricht mitzuverfolgen. Also wenn ich manche Sachen höre was den Kindern zugemutet wird so hätte ich die Lehrer angezeigt!
Einfach so vertrauen kann man sich heutzutage nicht mehr erlauben. Viele wissen wahrscheinlich gar nicht was dort den Kindern gezeigt wird. Wird das in den christlichen und jüdischen Schulen auch so gehandhabt?

Verheiratete brauchen kein kondom
unter "normalen" umständen vielleicht nicht, aber was ist, wenn die frau mal eine pilleneinnahem o.ä. vergisst (kann passieren) und dann zumindest für die nächsten 7 tage zusätzlich verhüten muss - ich denke, da wäre ein kondom doch die einfachste und schnellste methode. oder wenn sie gar keine hormone und chemischen salben (was es da nicht alles gibt) verträgt ? es kann jedenfalls nicht schaden, wenn man weiss, wozu so ein ding gut ist und wie man es anwendet - aber noch nicht in der grundschule - da sind wir uns einig.

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9. August 2009 um 2:00


dir ist aber schon bewusst, dass du damit (v.a. bei "abenteuern" - und eines kann schon reichen) nicht nur dein leben auf's spiel setzt, sondern auch das von anderen - z.b. das deines potentiellen partners?
ich finde das verantwortungslos.

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9. August 2009 um 11:18
In Antwort auf principessa0807

Verheiratete brauchen kein kondom
unter "normalen" umständen vielleicht nicht, aber was ist, wenn die frau mal eine pilleneinnahem o.ä. vergisst (kann passieren) und dann zumindest für die nächsten 7 tage zusätzlich verhüten muss - ich denke, da wäre ein kondom doch die einfachste und schnellste methode. oder wenn sie gar keine hormone und chemischen salben (was es da nicht alles gibt) verträgt ? es kann jedenfalls nicht schaden, wenn man weiss, wozu so ein ding gut ist und wie man es anwendet - aber noch nicht in der grundschule - da sind wir uns einig.

Unter "normalen" umständen
welche Umstände wären es, dass die (Ehe)-Frau verhüten MUSS?! Weil ein Kind noch nicht paßt? Es gibt sicher Gründe wenn z. B. die Gesundheit gefährdet wäre. Aber darum geht es im Sexunterricht der Grundschüler gar nicht. Es geht um Sex, egal mit wem, nicht um Ehe. Und das ist nicht unbedingt gut für Kinderseelen wenn sie mit irgendwem ins Bett gehen. Guck mal wie viele Abtreibungen es bei Kindern gibt. Und davor schützt auch kein Sexunterricht. Als ob es nicht in der natürlichen Veranlagung eines Menschen liegen würden zu wissen wie er später Kinder bekommen kann. Nichts gegen Aufklärung, aber nicht gegen die natürliche Scham des Kindes, denn nicht jedes Kind ist so weit und in dem Alter schon gar nicht. Man kann damit viel zerstören wenn man Kindern mit 8 ein Kondom auuzubillah über eine Banane ziehen läßt u. a. Und dann braucht man sich auch nicht mehr wundern wenn "Erzieher" ein leichtes haben ein Kind zu mißbrauchen wie gerade erst geschehen.
Aber das muß jeder selber wissen was für sein Kind gut ist. Ob Erfahrungen sammeln oder eine Ehe.

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9. August 2009 um 11:21
In Antwort auf principessa0807

Verheiratete brauchen kein kondom
unter "normalen" umständen vielleicht nicht, aber was ist, wenn die frau mal eine pilleneinnahem o.ä. vergisst (kann passieren) und dann zumindest für die nächsten 7 tage zusätzlich verhüten muss - ich denke, da wäre ein kondom doch die einfachste und schnellste methode. oder wenn sie gar keine hormone und chemischen salben (was es da nicht alles gibt) verträgt ? es kann jedenfalls nicht schaden, wenn man weiss, wozu so ein ding gut ist und wie man es anwendet - aber noch nicht in der grundschule - da sind wir uns einig.

Unter "normalen" umständen
welche Umstände wären es, dass die (Ehe)-Frau verhüten MUSS?! Weil ein Kind noch nicht paßt? Es gibt sicher Gründe wenn z. B. die Gesundheit gefährdet wäre. Aber darum geht es im Sexunterricht der Grundschüler gar nicht. Es geht um Sex, egal mit wem, nicht um Ehe. Und das ist nicht unbedingt gut für Kinderseelen wenn sie mit irgendwem ins Bett gehen. Guck mal wie viele Abtreibungen es bei Kindern gibt. Und davor schützt auch kein Sexunterricht. Als ob es nicht in der natürlichen Veranlagung eines Menschen liegen würden zu wissen wie er später Kinder bekommen kann. Nichts gegen Aufklärung, aber nicht gegen die natürliche Scham des Kindes, denn nicht jedes Kind ist so weit und in dem Alter schon gar nicht. Man kann damit viel zerstören wenn man Kindern mit 8 ein Kondom auuzubillah über eine Banane ziehen läßt u. a. Und dann braucht mjavaocument.quest.submit();an sich auch nicht mehr wundern wenn "Erzieher" ein leichtes haben ein Kind zu mißbrauchen wie gerade erst geschehen.
Aber das muß jeder selber wissen was für sein Kind gut ist. Ob Erfahrungen sammeln oder eine Ehe.

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9. August 2009 um 11:30
In Antwort auf teman_12715524

Mach dich nicht verrückt!
Nur weil Du diesen äusserst fragwürdigen Text entdeckt hast, heisst das lange nicht, dass dies Praxis ist. Wer wirklich bedenken hat, sollte sich lieber vor Ort erkundigen.

Ich habe nicht nur diesen Text
gefunden, ich weiß es auch von einer anderen Mutter. Außerdem von einer mir bekannten Lehrerin, die ihre Schüler sogar schon in der ersten Klasse aufgeklärt hat. Einfach so von sich aus, weil sie als selber junge Frau damals, ganz passend fand. So viel zum Thema Neutralität in der Schule.
Ich weiß auch von vielen Eltern die diese Sexunterrichte zu Recht beanstanden. Es geht um die Seele und Körper ihrer Kinder. Leider wissen nicht alle wie jeweils "ausfgeklärt" wird.

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9. August 2009 um 11:42

Zuerst Sex oder zuerst kennenlernen
Richtlinien für die Sexualerziehung
in Nordrhein-Westfalen



Stellungnahme zum Entwurf vom 30.4 1998 an die mitwirkungsberechtigten Verbände weitergeleitet am 18.12.1998



I. Vorbemerkung

Nach Schaffung einer lange vom Bundesverfassungsgericht angemahnten gesetzlichen Grundlage für die schulische Sexualerziehung - die Einfügung von Absatz 5 zu 1 des Schulordnungsgesetzes im Jahr 1994 - war eine Neufassung der bisher geltenden Richtlinien aus dem Jahre 1974 unabweisbar geworden.

Die Verfasser haben sich offensichtlich bemüht, die Inhalte annehmbar und leicht verständlich darzustellen. Sie haben Wichtiges und Unwichtiges gemischt, ohne Bedenken Widersprüchliches ausgesagt und in eingängigen Formulierungen problematische Inhalte geglättet oder wie selbstverständlich behandelt. Die aus rechtlichen Gründen einzuhaltenden Schranken werden kaum deutlich, die Rechte der Eltern und Kinder ebenso wenig.

II. Bemerkungen zu inhaltlichen Aussagen

1. Ja zu ganzheitlicher und wertebezogener Sexualerziehung

Der Elternverein NRW begrüßt grundsätzlich die im ersten Kapitel genannten Aufgaben und Ziele schulischer Sexualerziehung. Sexualerziehung darf sich in der Tat nicht auf die reine Wissensvermittlung beschränken, wenngleich diese deren unentbehrliche Grundlage ist, sondern sie muß Jugendlichen zu einem sinnbestimmten und wertorientierten Mann- beziehungsweise Frau-Sein verhelfen. Zu Recht spricht der Entwurf von einer ganzheitlich anzulegenden Sexualerziehung. Sexualität muß als Teil der Gesamtpersönlichkeit gesehen werden, als eine den ganzen Menschen prägende Kraft, die Quelle eines gelingenden und beglückenden Lebens sein kann.

Der Entwurf bekennt sich zu einer wertebezogenen Sexualerziehung, wenn er die Achtung vor der Würde des Mitmenschen betont, die es gebietet, andere Menschen auch im Bereich des Sexualität nicht für eigene Zwecke zu benutzen oder auf Teilaspekte ihrer Person zu reduzieren, sondern sie in ihrer Gesamtpersönlichkeit wahrzunehmen und zu respektieren (S. 5 unten). Er fordert, daß Werte, Tugenden und Normen bewußt gemacht und reflektiert werden (S. 5 vorletzter Absatz).

2. Nein zu unzulässiger Indoktrination

Zu diesen Aussagen steht in Widerspruch, daß der Entwurf im Ganzen eine wert-freie, um nicht zu sagen wert-lose menschliche Sexualität zu vermitteln sucht, die sich am aktuellen sexuellen Verhalten orientiert, das faktische Geschehen als normative Kraft bewertet und die bewährten Werte menschlichen Zusammenlebens außer acht läßt.

Im Abschnitt Sexuelle Orientierungen (5.4) des Entwurfes heißt es: Demnach sind Hetero-, Bi-, Homo- und Transsexualität Varianten von Sexualität, die ohne Unterschiede im Wert, zur Persönlichkeit des betreffenden Menschen gehören. Es ist zwar richtig, daß es unterschiedliche sexuelle Lebensweisen gibt, aber es ist nicht richtig, diese als gleichwertige Varianten von Sexualität nebeneinanderzustellen. Humanethologen wie Eibel-Eibelsfeldt warnen immer wieder vor einem solchen Mißverständnis, das schwerwiegende persönliche wie gesellschaftliche Folgen nach sich zieht. Da der Mensch emotional und in seiner Sexualpsychologie an eine ehige, dauernde Partnerbindung angepaßt ist (Eibel-Eibelsfeldt), bergen homo- und bisexuelle Lebensformen sowohl physische als auch psychische Gefahren.

Es ist dem Elternverein NRW unverständlich, wie der Entwurf verantworten will, den jungen Menschen erwiesene Fakten und damit notwendiges Wissen vorzuenthalten:

.nämlich bezüglich Homosexualität, daß

im Gegensatz zum Vaginalbereich der Darm nicht auf Geschlechtsverkehr angelegt ist, also Analverkehr fast immer zu feinen Hautrissen führt, folglich die AIDS-Gefährdung ebenso zunimmt wie das Auftreten von Allergien gegen Fremdeiweiß - verbunden mit einer erheblichen Schwächung des Immunsystems, - überdurchschnittlich häufiger Partnerwechsel auftritt, also das Eingehen dauerhafter Partnerschaften wesentlich erschwert ist und psychische Belastungen folglich vermehrt eintreten,

die Begegnung mit dem anderen Geschlecht als Ergänzung und Bereicherung nicht erlebt wird und

der von der Natur vorgegebene Zweck des Sexualtriebes, nämlich die Elternschaft, ausgeschlossen bleibt.

Bisexuelle Lebensweisen bergen die aufgezeigten gesundheitlichen und seelischen Gefährdungen gleichermaßen und erschweren sowohl die Gründung wie den Erhalt von Ehe und Familie.

Zu bedenken ist weiter, daß nach wissenschaftlichen Forschungen Homosexualität nicht ausschließlich angeboren ist, sondern zu einem größeren Teil erworben wird. Gerade weil es in der menschlichen Entwicklung vor der hetero-sexuellen Zeit eine auto-erotische oder homo-erotische Phase gibt, kann leicht eine Prägung oder eine Fixierung auf homosexuelle Praktiken erfolgen. Eine schulische Sexualerziehung, die von der Gleichwertigkeit der Homosexualität mit der natürlichen Heterosexualität ausgeht, kann folglich eine solche Prägung oder Fixierung auslösen.

Angesichts der körperlich wie seelisch belastenden Umstände ist es nicht nur unverantwortlich, sondern rechtswidrig, wenn schulische Sexualerziehung eine Gleichwertigkeit von Hetero, Bi- und Homosexualität vorgibt. Diese, Festlegung des Entwurfes überschreitet die gesetzlich gebotene Toleranz gegenüber anderen Lebensweisen ( 1 Abs.5 SchOG). Sie ist vielmehr eine einseitige, ideologisch begründete Auffassung von Sexualität, die abweichende Lebensweisen zur Normalität aufwertet. Ein solches Vorgehen ist Indoktrination. Indoktrination aber ist unzulässig und der staatlichen Schule untersagt. Das hat das Bundesverfassungsgericht bereits mehrfach festgestellt (E. vom 21.12.1977, BverfGE 47,46 ff. und E. vom 3.5.1988, NVwZ-RR 90, 18).

Der Elternverein NRW fordert daher eine entsprechende Änderung der Richtlinien.

3. Ganzheitliche Sexualerziehung - Anspruch nicht erfüllt

Im Abschnitt Beziehungen und Sexualität (5.1) wird zutreffend erklärt: Die Sexualerziehung soll die Fähigkeit fördern, tragfähige Bindungen aufzunehmen und zu gestalten. Hinweise auf notwendige Voraussetzungen hierfür fehlen.

Die frühe Aufnahme sexueller Beziehungen wird in keiner Weise problematisiert, sondern fast als anzustrebender Wert behandelt. Hier werden die Jugendlichen in den Fragen der ethischen Bewertung weitgehend alleingelassen, wenn man von den Minimalforderungen wie Achtung des anderen und Vermeidung einer Schwangerschaft und Vermeidung von AIDS einmal absieht. Verhaltens- wie Evolutionsforscher sind darin einig, daß die sog. überschießende Sexualität des Menschen, also die immer wache und nicht an Paarungszeiten gebundene menschliche Sexualität, in erster Linie im Dienst der Bindungskraft von Mann und Frau, also der Paarbindung steht, um der menschlichen Nachkommenschaft die besten Aufwachsbedingungen zu sichern. Bindung und Liebe meinen immer den ganzen Menschen und nie nur dessen Körper. Um aber den ganzen Menschen kennenzulenen, braucht es Zeit. Die körperliche Vereinigung sollte am Ende des Kennenlernprozesses und nicht an dessen Anfang stehen. Einschlägige Studien, wie z.B. die vorletzte ShellStudie zeigen, daß der Anteil der Ehe-Gegner unter den Jugendlichen mit frühen sexuellen Erfahrungen am größten ist. Frühe sexuellen Erfahrungen ziehen im Normalfall häufigen Partnerwechsel nach sich. Dies führt zu einer Schwächung der seelischen Bindungskraft, weil die Hoffnung auf eine dauerhafte Verbindung mit jeder gescheiterten Beziehung schwächer wird. Bindungsangst, vorschnelle Resignation bei Partnerproblemen und hohe Scheidungsraten sind die Folge.

Elternhaus wie Schule haben die Verpflichtung, Kindern und Jugendlichen Orientierungshilfen zu geben. Gerade im Bereich der Sexualität sind wir ihnen solche Wegweisung schuldig. Statt Kapitulation vor problematischen Fakten, schlimmer noch Gutheißen problematischer Fakten, schulden wir den jungen Menschen Ermutigung zum Wartenkönnen, also zu Verzicht und Geduld.

Der Abschnitt Beziehungen und Sexualität entspricht nicht dem vom Richtlinienentwurf festgelegten Konzept ganzheitlicher Sexualerziehung. Er bedarf dringend der Überarbeitung und Ergänzung.

4. Ehe und Familie kommen zu kurz

Im Entwurf heißt es: Die Thematisierung der besonderen Bedeutung von Ehe und Familie ist Teil der Sexualerziehung. Dieser Satz steht allein und ohne weitere Hinweise in einem Abschnitt Veränderte Familiensituation (5.3), der insgesamt nur 9 Zeilen umfaßt. Darin liegt eine Verkennung der Bedeutung von Ehe und Familie.

Die Sehnsucht nach einer dauerhaften, verläßlichen und ausschließlichen Bindung zwischen Mann und Frau entspricht dem Glücksbedürfnis der Mehrheit der Menschen. Die jährlich fortgeschriebene Studie des Allensbach-Institutes belegt dies deutlich. Auch heute noch zählen fast 90% aller Jugendlichen und jungen Erwachsenden eine auf Dauer angelegte glückliche Bindung zwischen Mann und Frau und zwei bis drei eigene Kinder zu den wichtigsten Vora setzungen eines gelingenden Lebens. Zugleich bieten bejahte Ehe und Fa den besten Schutzraum für ein Heranwachsen seelisch gesunder Kinder.

Außerdem sollte Sexualität nicht nur als Kraft der Bindung, sondern auch als Kraft des Lebens angesprochen werden. Im Entwurf heißt es zu Anfang: Sie (die Sexualität) ermöglicht nicht nur die Weitergabe von Leben (1.). Positiv thematisiert wird diese nicht. Sie erscheint vielmehr vorwiegend im Zusammenhang mit Verhütung - verhütet werden nach unserem Sprachgebrauch nur Übel. Elternschaft ist eine der schönsten Aufgaben des Menschen. Jedes Kind ist ein großes Geschenk und hat ein Recht auf Leben. Das Ja zum Kind darf in der Sexualerziehung nicht ausgeklammert werden.

Zu Recht hat das Grundgesetz Ehe und Familie unter den besonderen Schutz des Staates gestellt (Art. 6 I). Auch die Landesverfassung sichert ihnen den besonderen Schutz des Landes zu (Art. 5). Aus diesen Verfassungssätzen folgen nicht nur Rechte der Bürger auf Schutz, den die staatliche Ordnung zu gewährleisten hat, sondern daraus ergibt sich auch die Verpflichtung des Staates Ehe und Familie zu fördern. Die Verfassungsnormen begründen Werte für die schulische Sexualerziehung, denen sich die Schule nicht durch ein liberalistisches Mißverständnis von Toleranz entziehen darf. Denn die sexuelle Lebensweise des einzelnen ist im Gegensatz zur landläufigen Meinung unserer hoch individualisierten Gesellschaft nicht nur reine Privatsache. Sie hat immer auch gesellschaftliche Auswirkungen. Der Rückgang der Eheschließungen und Geburten, die hohe Zahl von Abtreibungen, Scheidungen, Scheidungswaisen und Alleinerziehenden legen beredtes Zeugnis dafür ab und belasten nicht nur die unmittelbar Betroffenen.

Der Elternverein NRW hält es für unerläßlich, daß der Abschnitt Ehe und Familie überschrieben und ergänzt wird um Ausführungen zum Wert und zur Bedeutung von Ehe und Familie für den einzelnen Menschen und die Gesellschaft.

5. Abtreibung ist rechtswidrig

Beim Thema Schwangerschaftskonflikte (5.7) darf der Unterricht nicht nur das Recht der Betroffenen auf eine eigene Entscheidung im Rahmen der geltenden Rechtsnormen berücksichtigen. Er muß auch klar das Recht des Kindes auf Leben ansprechen, denn Leben beginnt nicht erst mit der Geburt. Den Schülern und Schülerinnen ist bewußt zu machen, daß und warum Abtreibung rechtswidrig ist, auch wenn sie unter bestimmten Voraussetzungen straffrei bleibt. Wenn, wie der Entwurf vorsieht, die Lebensperspektiven ungewollter Kinder und ihrer Eltern reflektiert werden, sind dabei auch die aus der Weitergabe des Lebens sich ergebenden Bindungen und Verpflichtungen einzubeziehen.

Auch in diesem Abschnitt fordert der Elternverein NRW Ergänzungen.

III. Elternmitwirkung nicht ausreichend

Der Elternverein NRW stimmt den Aussagen des Entwurfesvöllig zu, daß Sexualerziehung angesichts der Bedeutung der sexuellen Sozialisation für die Persönlichkeitsentwicklung als gemeinsame Aufgabe von Elternhaus und Schule zu sehen und anzugehen ist. (Abschnitt 2.).

Sehr zu begrüßen sind auch die Hinweise, daß die Bereitschaft der Eltern zur Mitarbeit wächst, wenn sich die Schule um Kooperation bemüht, und daß der Erfolg der schulischen Sexualerziehung maßgeblich von der rechtzeitigen und umfassenden Information abhängt.

Dennoch ist es mit der positiven Erwähnung der gesetzlich verankerten Mitwirkungsrechte nicht getan, wenn im nächsten Abschnitt Gestaltung von Lernprozessen (3.) gefordert wird, daß neben den im schuleigenen Arbeitsplan vorgesehenen Lernangeboten schulische Sexualerziehung das situative Lernen als pädagogische Chance nutzen soll.

Im Schulordnungsgesetz ist festgelegt, daß die Erziehungsberechtigten über Ziel, Inhalt und Methoden der Sexualerziehung rechtzeitig zu unterrichten sind ( 1 Abs.5 SchOG). Rechtzeitig bedeutet, daß die Unterrichtung so frühzeitig geschehen muß, daß die Eltern die zu behandelnden Fragen vorher mit ihren Kindern besprechen können. Dieses Mitwirkungsrecht ist verfassungsrechtlich im Elternrecht verankert. Es kann deshalb nicht durch methodische Anweisungen ausgehebelt werden. Zwar müssen auftretende Fragen situativ beantwortet werden, aber die vertiefende, gründliche Bearbeitung des jeweiligen Themas darf erst nach der Information der Eltern erfolgen.

Der Elternverein NRW hält daher für nötig, daß der 2. Abschnitt den Wortlaut des Gesetzes wiederholt und die Bedeutung des Begriffes rechtzeitig erläutert.

IV. Grenzen schulischer Sexualerziehung

Fast lediglich empfehlend heißt es im Entwurf: Lehrerinnen und Lehrer sind zur besonderen Toleranz und Rücksicht gegenüber den unterschiedliche religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen und verschiedenen Wertvorstellungen der Eltern zu Fragen menschlicher Sexualität verpflichtet. Bedenken ... aus kulturellen oder religiösen Gründen sind auch deshalb besonders ernst zu nehmen, weil ein Anspruch auf Befreiung von diesem Unterricht nicht besteht (2.). Nähere Angaben hierzu fehlen. Im Abschnitt 3 Gestaltung von Lernprozessen werden Respekt, Achtung des Schamgefühls und das Toleranzgebot gegenüber Kindern und Jugendlichen nicht als Begrenzung für den Unterricht, sondern nur zur Begründung dafür angeführt, daß im Unterricht Werte und Normen hinsichtlich des Sexualverhaltens in unserer Gesellschaft zu behandeln sind.

Nicht deutlich wird, daß in beiden Fällen ein Ausgleich zwischen Grundrechten der Eltern und Persönlichkeitsgrundrechten der jungen Menschen auf der einen Seite und dem Anspruch auf schulische Orientierungshilfen aller Schüler und Schülerinnen einer Lerngruppe auf der anderen Seite zu suchen ist. Der Ausgleich mag im Einzelfall schwierig sein. Das Bundesverfassungsgericht hat jedoch Eltern und Kindern das Recht zuerkannt, Zurückhaltung und Toleranz bei der Durchführung der Sexualerziehung zu verlangen. Es sieht darin verfassungsrechtlich gebotene Schranken (von Eltern erstrittene Entscheidung vom 21.12.1977, BverGE 47,46).

Der Elternverein fordert, daß die Richtlinien diese Probleme ansprechen und die Gebote von Rücksichtnahme und Toleranz als rechtliche Schranken für die schulische Sexualerziehung herausstellen.

Da für außerschulische Einrichtungen sowie Experten und Expertinnen weder das grundsätzlich für die Schulen festgelegte Gebot der Unparteilichkeit ( 35 ASchO) besteht noch die Verpflichtung zu Rücksichtnahme und Toleranz auf die Werthaltungen von Schülern, Schülerinnen und Eltern gilt, hält der Elternverein NRW eine Kooperation für rechtlich nicht zulässig. Die im Abschnitt Verbindlichkeit und schuleigene Lehrpläne (7.) vorgesehene Kooperation mit Expertinnen und Experten sowie außerschulischen Einrichtungen ist daher ersatzlos zu streichen.

V. Fazit

Der vorgelegte Entwurf von neuen Richtlinien für die Sexualerziehung ist weder pädagogisch ausgereift noch rechtlich unbedenklich. Er bedarf einer gründlichen Überarbeitung.



45136 Essen, den 15.2.1999

Walburga Stürmer
Landesvorsitzende
http://www.elternverein-nrw.de/stellungnahmen/sexualerziehung.htm

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9. August 2009 um 12:12
In Antwort auf charis_12772788

Die Kabel 1
Erotikfilme laufen um 12 Uhr oder um 1 Uhr Nachts.

Wieso achten deine Tanten nicht darauf, dass ein Kind um die Uhrzeit schläft, bzw eine Kindersperre einrichten?

Wenn ich das Wort Titten in den Mund genommen hätte, dann hätte ich erst mal Hausarrest bekommen. Oder wie in Algerien eine schöne Methode: Den Mund mit Seife auswaschen

Tja...
wenn man nun aber selber müde ist, und ein 3 stöckiges haus hat, kann man das halt nicht immer hören, und wenn der kleine nun wach geworden ist, und fernseher gucken wollte kann man da auch nichts machen, und da hilft auch keine sperre mehr... was für eine sperre denn bitte??? das kannst du machen wenn du einen receiver hast, in denen auch "pornokanäle"sind, ansonsten kannst du ja fast alle kanäle sperren, da fast alle kanäle solche werbungen oder filme haben!!!!

also findet mal bitte keine ausreden, und wenn du den mund mit seife ausgewaschen hättest bekommen, dann ist es ya wohl die dümmste methode die ich gehört habe, da ein kind später die folgen davon trägt....

aber nein jetzt findest du bestimmt für diesen beitrag auch ne ausrede gel ... warum du im recht stehst... der einzige unterschied zwischen uns ist, dass ich dir auf ne art und weise recht gebe, da du angst um dein kind hast.... jedoch kannst du meine meinung nicht nachvollziehen...!!!!obwohl ich auch recht habe!!!

naja ... das ist immernoch deine meinung, und ich habe meine meinung, und egal welchen pädagogen und welchen psychologen du fragen solltest, würden die mir auf ne art und weise auch recht geben

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9. August 2009 um 12:19
In Antwort auf teman_12715524

RICHTIG?
1. Kinder in der 2.Klasse sind nicht 13 sondern 7 bzw. 8 Jahre alt. Ein ganz gewaltiger Unterschied.
2. Kondome haben in diesem Alter keine Relevanz. Also erübrigt sich auch eine Erklärung wie man
sie zu gebrauchen hat.
3. In diesem Zusammenhang mit Freuds Theorien zu argumentieren, erscheint mir sehr fragwürdig, besonders dann, wenn man absolut keine Ahnung von dieser Materie hat. (Die orale Phase ist in dem Alter von dem wir hier reden längst vorbei!)

4. Den "Steifen" eins Kindes als Anlass zur Aufklärung zu nehmen ist ebenso fragwürdig.

Achhh komm schon...
ich glaub dann hast du den zusammenhang in meinem text nicht verstanden... tja kann ich dir net vorwerfen, der eine kanns verstehen und der andere wie du net!!!! ich bitte dich lies dir meinen text noch einmal durch bevor du hier noch son kommentar abgibst!!!!

ach ja und ich kenn mich damti aus... du hast bitte erstmal garnicht zu beurteilen was ich hier nun kenne und was nicht...du kennst mich doch nicht einmal... also behalte deine behauptungen für dich!!!

alle 3 phasen spielen eine wichtige rolle im kindesalter...!! so wie gesagt wollte ich eigentlich dir und den anderen nur sagen, welches ihr anscheinend immernoch net verstanden habt, dass ein kind auch schon im frühen alter solche gedanken hat!!! und haben wird, auch wenn du dich jetzt nun zuhause hinsetzt und deinen ar*** aufreißt... alle kinder werden diese stadien durchmachen, nur ich habe echt bedenken ob die kinder wirklich eine gute erziehung genießen können, wenn man eltern mit solchen gedanken hat wie du!!!

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9. August 2009 um 14:10
In Antwort auf lora_12134564

Tja...
wenn man nun aber selber müde ist, und ein 3 stöckiges haus hat, kann man das halt nicht immer hören, und wenn der kleine nun wach geworden ist, und fernseher gucken wollte kann man da auch nichts machen, und da hilft auch keine sperre mehr... was für eine sperre denn bitte??? das kannst du machen wenn du einen receiver hast, in denen auch "pornokanäle"sind, ansonsten kannst du ja fast alle kanäle sperren, da fast alle kanäle solche werbungen oder filme haben!!!!

also findet mal bitte keine ausreden, und wenn du den mund mit seife ausgewaschen hättest bekommen, dann ist es ya wohl die dümmste methode die ich gehört habe, da ein kind später die folgen davon trägt....

aber nein jetzt findest du bestimmt für diesen beitrag auch ne ausrede gel ... warum du im recht stehst... der einzige unterschied zwischen uns ist, dass ich dir auf ne art und weise recht gebe, da du angst um dein kind hast.... jedoch kannst du meine meinung nicht nachvollziehen...!!!!obwohl ich auch recht habe!!!

naja ... das ist immernoch deine meinung, und ich habe meine meinung, und egal welchen pädagogen und welchen psychologen du fragen solltest, würden die mir auf ne art und weise auch recht geben

Als ich klein war
hatten wir einen Schrank und da war der Fernsehen drinnen. Und der Schrank war die ganze Zeot zugesperrt, außer Nachmittags da dürften wir bisschen fernsehen.

Das mit der Seife war Spaß! Nur soviel dazu.

Ich hab übrigens noch keine Kinder.

Bemüh dich doch bitte mal um eine klarere Ausdrucksweise.

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9. August 2009 um 14:12

Ach, willst du mich als
Fundamentalist bezeichnen??

Dann bist du aber die einzige die so denkt.

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9. August 2009 um 15:16
In Antwort auf lora_12134564

Achhh komm schon...
ich glaub dann hast du den zusammenhang in meinem text nicht verstanden... tja kann ich dir net vorwerfen, der eine kanns verstehen und der andere wie du net!!!! ich bitte dich lies dir meinen text noch einmal durch bevor du hier noch son kommentar abgibst!!!!

ach ja und ich kenn mich damti aus... du hast bitte erstmal garnicht zu beurteilen was ich hier nun kenne und was nicht...du kennst mich doch nicht einmal... also behalte deine behauptungen für dich!!!

alle 3 phasen spielen eine wichtige rolle im kindesalter...!! so wie gesagt wollte ich eigentlich dir und den anderen nur sagen, welches ihr anscheinend immernoch net verstanden habt, dass ein kind auch schon im frühen alter solche gedanken hat!!! und haben wird, auch wenn du dich jetzt nun zuhause hinsetzt und deinen ar*** aufreißt... alle kinder werden diese stadien durchmachen, nur ich habe echt bedenken ob die kinder wirklich eine gute erziehung genießen können, wenn man eltern mit solchen gedanken hat wie du!!!

Ich
finds echt erschreckend, dass dieser Thread jetzt auch noch irgendwelche Hobbypsychologen auf den Plan ruft, die meinen, nur weil sie mal was von Freud aufgeschnappt haben, gleich den "Professionellen" mimen zu müssen!

1. Es sind nicht 3 sondern 6! Phasen (orale Phase, narzistische Phase, anale Phase, phallische Phase, Latenzphase und genitale Phase)

2. Dass ein 8 jähriges Kind möglicher Weise sexuelle Gedanken hat, rechtfertigt lange nicht die Erklärung über die Verwendung eines Kondoms.

3. Alle diese Phasen sind bis zum Beginn der Geschlechtsreife vorüber!

4. Freud ist in der Frage: "Aufklärung in der 2. Klasse?" überhaupt nicht hilfreich!
Besser man hält sich an den eigenen Verstand. Sofern vorhanden...

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