Home / Forum / Gesellschaft & Leben / Sexpflicht? früh übt sich

Sexpflicht? früh übt sich

7. August 2009 um 1:00

findet Ihr es richtig, dass KINDERN! Sex beigebracht wird in den Schulen. Das ist die Normalität und wer sein Kind schützen möchte hat keine Chance. Und dann wundert man sich über die Dinge die passieren.
Das las ich heute:
"mein sohn, 2. klasse hat neuerdings sexualkunde. ich finde das eigentlich nicht schlecht, aber-

sexualakt, kinderzeugen, spermienwanderung, behinderung bei medikamenteneinnahme in der schwangerschaft, kondome und die anwendung selbiger etc. verwirren ihn.

wir gehen mit diesen themen behutsam um und erklären ihm seine fragen, er ist somit nicht dumm auf dem gebiet und glaubt nicht an den storch oder so.

die lehrerin die sachkunde macht überschüttet die kinder derzeit mit all diesen sachen förmlich und lässt dinge aus.

mein sohn sagte mir z.b das frauen die medikamente in der schwangerschaft nehmen behinderte kinder bekommen werden. in der klasse (integrationsklasse) gibt es ein behindertes mädchen und die kinder gehen nun davon aus das die mutter medikamente genommen hat und schuld an der behinderung ist.

nun sollen sie üben mit einem kondom umzugehen, aber ich frage mich wozu 7-8 jährige kinder das schon lernen müssen.

im kopf meines sohnes geht zur zeit nur noch sex rum und er stellt sich nun die frage, ob er nicht auch schon sex "machen" kann.

ich bin zwar nicht prüde, aber ich finde das es der zeitpunkt für alle sachen bezüglich dieses themas dennoch zu früh ist.

die klassenlehrerin will die klasse übrigends nächstes jahr verlassen, weil sie dann zum fernseh gehen will um mit kindern und jugendlichen eine talkshow zum thema sexualität machen will. ich frage mich ob sie die kinder derzeit dazu benutzt um sich vorzubereiten...

wer weiss wie der lehrplan für dieses thema aussieht?
ab wann genau fangen diese themen in der ganzen ausführlichkeit an?
wo kann man sowas nachlesen?

am freitag wolen sie nun lernen mit dem kondom umzugehen, währe schön vorher was zu erfahren."


Wozu Kondome? Wieso lernt man mit irgendwem und dazu in dem! Alter ins Bett zu gehen, anstatt die Kinder auf eine Familie mit einem Partner vorzubereiten. Ich hoffe, dass die Eltern gemeinsam mit anderen ihre Rechte bekommen die ihre Kinder schützen möchten. Nun bin ich wieder fanatisch.

Mehr lesen

7. August 2009 um 1:03

Kaum zu glauben
06.08.2009 23:45
Sexualkunde ist Pflicht


Moralische Vorbehalte sind kein Grund für die Befreiung vom Sexualkundeunterricht. Wie das Bundesverfassungsgericht heute entschied, dürfen religiöse Eltern ihre Kinder nicht ohne weiteres vom Sexualkundeunterricht fernhalten. Die Schulpflicht hat demnach Vorrang vor den religiösen und sonstigen Werten der Eltern. Mit diesem Beschluss wiesen die Richter in Karlsruhe eine Verfassungsbeschwerde von streng gläubigen Eltern zweier Schüler aus Ostwestfalen ab. Die baptistischen Eltern hatten ihren Kindern untersagt, an einem Theaterprojekt teilzunehmen, da dieses die Kinder zu einer "freien, absolut einseitigen emanzipatorischen" Sexualität erziehe. Die Richter argumentierten, dass Projekt den Kindern lediglich Möglichkeiten aufgezeigt habe, wie sie sich einem etwaigen sexuellen Missbrauch entziehen können. Laut Karlsruhe sind "solche mit dem Schulbesuch verbundenen Spannungen zwischen der religiösen Überzeugung einer Minderheit und einer damit in Widerspruch stehenden Tradition einer anders geprägten Mehrheit grundsätzlich zumutbar".

2009 dts Nachrichtenagentur
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-08/14630348-sexualkunde-ist-pflic ht-003.htm
Ich hoffe die Eltern erhalten ihr Recht die Kinder zu schützen.

Gefällt mir

7. August 2009 um 2:00

Ich hatte in der 5.Klasse
auch Sexualkunde. Es war nicht schlimm. Es wurde viel gekichert. Unsere Lehrerin hat uns über die Menstruation, die Pille, wie Babys entstehen usw aufgeklärt. Auch über andere Verhütungsmöglichkeiten. Ein Kondom wurde uns allerdings nie in die Schule mitgebracht.

Sexualkunde ja, aber nicht in der 2.Klasse und ohne Praxis.

Vielleicht reagiert der Lehrplan auch nur auf die hohe Geburtenrate bei Minderjährigen?

Gefällt mir

7. August 2009 um 8:38
In Antwort auf amina22141

Kaum zu glauben
06.08.2009 23:45
Sexualkunde ist Pflicht


Moralische Vorbehalte sind kein Grund für die Befreiung vom Sexualkundeunterricht. Wie das Bundesverfassungsgericht heute entschied, dürfen religiöse Eltern ihre Kinder nicht ohne weiteres vom Sexualkundeunterricht fernhalten. Die Schulpflicht hat demnach Vorrang vor den religiösen und sonstigen Werten der Eltern. Mit diesem Beschluss wiesen die Richter in Karlsruhe eine Verfassungsbeschwerde von streng gläubigen Eltern zweier Schüler aus Ostwestfalen ab. Die baptistischen Eltern hatten ihren Kindern untersagt, an einem Theaterprojekt teilzunehmen, da dieses die Kinder zu einer "freien, absolut einseitigen emanzipatorischen" Sexualität erziehe. Die Richter argumentierten, dass Projekt den Kindern lediglich Möglichkeiten aufgezeigt habe, wie sie sich einem etwaigen sexuellen Missbrauch entziehen können. Laut Karlsruhe sind "solche mit dem Schulbesuch verbundenen Spannungen zwischen der religiösen Überzeugung einer Minderheit und einer damit in Widerspruch stehenden Tradition einer anders geprägten Mehrheit grundsätzlich zumutbar".

2009 dts Nachrichtenagentur
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-08/14630348-sexualkunde-ist-pflic ht-003.htm
Ich hoffe die Eltern erhalten ihr Recht die Kinder zu schützen.

Kinder schützen?!
Wovor?

Gefällt mir

7. August 2009 um 9:49
In Antwort auf paluti

Kinder schützen?!
Wovor?

Dem Apfel der Erkenntnis
Oder noch schlimmer: Eine gesunde Libido, mit der sie selbstbewusst und -bestimmt durchs Leben gehen können

Gefällt mir

7. August 2009 um 10:01

Ich fasse zusammen
1. Die Geschichte ist offensichtlich erfundener Mist.
2. DER HIMMEL FÄLLT UNS AUF DEN KOOOOOOOOOOOOPF!

Gefällt mir

7. August 2009 um 10:02

Sexualkunde ist gut und wichtig
Was mangelnde sexuelle Aufklärung bringt, hat die Vergangenheit bewiesen und zeigen auch in der Gegenwart einige Länder Kulturen.

Nur durch die Schule kann man gewährleisten, dass wirklich alle Kinder die wichtigsten Informationen über Sexualität erlangen. Eltern können unmotiviert, zu prüde oder selbst uninformiert sein, ein Lehrer wird mit größter Wahrscheinlichkeit das machen, wozu er ausgebildet wurde und seine Arbeit vernünftig erledigen.

Ich möchte in keinem Land leben, in dem Mädchen glauben, sie würden durch Küssen schwanger werden oder dass sie nur die Augen beim Sex schließen müssten, um zu verhüten (beides keine von mir erfundenen Märchen, solche Mythen gab und gibt es...)

Der frühe Sexualkundeunterricht hat zudem noch den großen Vorteil, dass Kinder relativ unvoreingenommen mit dem Thema in Berührung kommen. So lernen sie, dass Sex natürlich ist und dass es nur ein Teil des Lebens ist, wie jeder andere. Mit Risiken, die man vermeiden kann und mit biologischen Abläufen, die dahinter stehen und die man lernen und verstehen kann.

Was habe ich von einer prüden Welt voller unaufgeklärter Kinder? Dann würde doch kein Weg an einer verbohrten Sexualmoral vorbei führen, damit Unwissenheit nicht auf riskantes Verhalten trifft. Und letztendlich ist Sexualmoral immer auch Augenwischerei: Der Sexualtrieb ist ein starker Gegner. Nicht umsonst wurden vor nicht allzu langer Zeit unverheiratete Mädchen, die schwanger wurden, in Heime "für gefallene Mädchen" gesteckt, damit das Umfeld die "verbotene Schwangerschaft" nicht mitbekam.
Besser ist es doch, Sexualität nicht zu verteufeln. Dann kann der Sexualtrieb auch ein starker Verbündeter sein.

Liebe, Leidenschaft.... das sind Dinge, die ich meinen Kindern nicht vorenthalten wollen würde! Mit Aufklärung und Vernunft können sie dies auch ungetrübt genießen.

Warum auch nicht?
Was spricht gegen Sex?

btw: Wo lernt man Sex zu haben? In der Schule? Ich muss an den spaßigen Tagen wohl gefehlt haben....

Gefällt mir

7. August 2009 um 10:07

Erst einmal: Jap!
Ich finde es immer wieder erschüttternd, was für irrige Annahmen über Sexualität unter Jugendlichen existieren.

Aber dennoch meinte gottlos eine andere Bedeutung von "aufgeklärt"...... Ihr redet also aneinander vorbei.

Gefällt mir

7. August 2009 um 10:33

Frühe Aufklärung gerne - aber nur für das Verständnis
Ich bin schon im Kindergartenalter von meinen Eltern aufgeklärt worden. Aber natürlich nur, was die Theorie betrifft: Was ist Sex, was passiert dabei und wie entsteht das Kind?

Für mich war das ein Frage-Antwort-Thema wie jedes andere auch und genau so sollte es doch in dem Alter auch sein. Kondomübungen bei 2t-Klässlern? Das ist sicherlich nicht schädlich (die schmutzigen Gedanken haben dabei vielmehr die Erwachsenen), aber es bringt vermutlich auch nicht viel. Die Zeit kann man mit theoretischem Wissen besser ausfüllen.

Gefällt mir

7. August 2009 um 11:46

Werbewirksamkeit und Wirtschaftskraft des Sex.
Genau das habe ich auch gedacht. Man verdient eine Menge daran. Alleine an Kondomen, dann weiter an Abtreibungen, an Alkohol weil viele in eine Krise kommen, später an Psyhopharmaka. Ich kann nirgendswo sehen, dass der Vorteil sieben!jährigen den Umgang mit Kondomen zu erklären größer wäre als der Schaden. Schließlich ist es richtig was man in der Schule lernt und darum werden es mehr Kinder probieren. Die Eltern wissen besser wann ihr Kind so weit ist. Mit sieben lernt man Sex, jedoch wenn eine 16jährige heiratet findet man es unmöglich. Sex mit jedem ist ok, heiraten, auf eine Familie hinarbeiten entfällt.
Viele Kinder haben Probleme die aus Scheidungsfamilien kommen. Ist es nicht sinnvoller für die Gesellschaft wenn es starke Familien gibt in denen sich die Kinder geborgen fühlen.
Ist es so gewollt, dass es praktisch schon vorprogrammiert ist was mit den Kindern passieren kann wenn sie einen Freund nach dem anderen haben und ihre Kinder die sie dann mit 11 bekommen abgeben. Weiß man es wirklich nicht besser.

Ich hoffe die Eltern finden einen Weg ihre Kinder zu schützen. Manche unterrichten ihre Kinder schon selber zu Hause, ist hier allerdings noch nicht so erlaubt so weit ich es gelesen habe.
Und dann ist man angeblich gegen Kinderpornographie, welche man als Grund nimmt das Internet zu durchsuchen. Und auf anderer Seite wird mit Gericht verordnet den Kindern Sex beizubringen.

Gefällt mir

7. August 2009 um 14:55

Es ist niemals bewiesen worden,
dass unser Prophet saws Aicha mit 9 Jahren heiratete. Soviel schon mal dazu. Es ist immer dasselbe...

Gefällt mir

7. August 2009 um 15:05

Komisch, die heutigen Eltern hatten auch Geschichtsunterricht und Biologie und Mathe....
Dann kann man doch die Schule gleich ganz abschaffen....

Lehrer sind näher am Stoff dran, das sollte doch klar sein. Und wenn man sich die heutigen Jugendlichen anschaut, scheint es ja tatsächlich Defizite trotz Sexualkunde zu geben.

Es ist ja normal, dass aus der Schulzeit nicht alles hängen bleibt. Es wissen hier sicher auch nicht alle auswendig, wie lange Spermien a) an der Luft und b) in der Vagina überleben. Daher ist es ja auch besser, wenn ein Lehrkörper die Arbeit übernimmt.

Zu "prüde": Ich würd sagen, das kann "trotz" Sexualkunde sein. Z.B. als Gegenreaktion zum omnipräsenten Sex in den Medien.

Zu "unmotiviert": Sollte klar sein.... Sind ja nicht alle Eltern auch Vollbluteltern.

So, jetzt habe ich recht ausführlich auf einen nichts aussagenden Einwurf reagiert, aber was solls...

Gefällt mir

7. August 2009 um 16:00

Kostenlose Verhütungsmittel für Minderjährige, na denn kann ja nichts mehr schiefgehen
In allen Bundesländern ist Sexualerziehung ab der ersten Klasse vorgeschrieben. Es gibt moderne Lehrpläne und kostenlose Verhütungsmittel für Minderjährige. Gut gemeinte Online-Aufklärungsprojekte namens "Loveline", "Sextra" oder "Herzensdinge" sind auf die Jugendliche Zielgruppe abgestimmt.


Auch außerhalb der Schule war es nie leichter, sich über Sex zu informieren. Dr. Sommer erklärt frühzeitig, wie sich verschiedene Sexualpraktiken anfühlen und liefert das obligatorische Vokabular von Gleitcreme bis Sadomaso. Im wöchentlichen "Bravo"-Bodycheck sind sogar entblößte Geschlechtsteile zu sehen.

Trotz aller Aufklärungsbemühungen werden immer mehr Teenager schwanger. Die Zahl der Schwangerschaften von Minderjährigen hat sich laut Statistischem Bundesamt in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Insgesamt wurden 13.000 Teenager im Jahr 2004 schwanger. 7854 brachen bundesweit ihre Schwangerschaft ab, damit sind Jugendliche für sechs Prozent aller Abtreibungen verantwortlich. Das Wissen über Sex ist gering - die Illusion jedoch, etwas darüber zu wissen, umso größer.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,404892,00.html

Gefällt mir

7. August 2009 um 18:14

Da merkt man
dass du dich in Sachen Islam so gut auskennst wie ein Fisch in der Wüste.

Das heilige Buch, der Koran, ist NICHT anzufechten!

Einige Ahadth aus der Sunnah schon! Weil manche Hadith widersprechen sich. Deswegn ist das nicht bewiesen! Wenn du schon mitreden möchtest, dann weigstens keinen Mül, informier dich mal.

Gefällt mir

7. August 2009 um 19:45

Ich finde du liegst
hier mal richtig!

Gefällt mir

7. August 2009 um 20:39

Genau
Jahrelang hat mich die heutige Sicht von Sexualität kaputt gemacht und in den Wahnsinn getrieben.

Gefällt mir

7. August 2009 um 21:23


also das mit den kondomen kommt mir in der ersten klasse auch etwas eigenartig vor.
ich fände es schon ok, wenn man den kindern etwas von der unterschiedlichen anatomie usw. von den beiden geschlechtern erzählt, aber mit verhütung haben sie meiner meinung nach noch etwas zeit. ich hatte damals sexualkunde in der 4. klasse und da wurden wir langsam "herangeführt".
in der 6. klasse ging es dann langsam ,los mit verhütungsmitteln.
hast du dich mit den anderen eltern mal zusammengesetzt und gefragt, wie ihre kinder damit umgehen und wie sie als eltern das ganze finden?

Gefällt mir

7. August 2009 um 21:25


Naja, es waren gerade mal zwei Zeilen und so viel Inhalt hatten diese nun auch wieder nicht.... (Nicht böse sein, ich weiß, dass man da durchaus mehr von dir gewohnt ist).

Jedenfalls stimmst du mir ja im mir wichtigsten Punkt zu: Das Problem ist nicht die frühe Informierung, sondern der Umgang mit Sex in den Medien.
Ich würde auch nicht sagen, dass Kinder bezüglich Sex überinformiert wären. Kondomgebrauch Grundschülern beizubringen wird nicht viel nutzen, das ist schon klar und Hormonwirkungen versteht man ohnehin erst sehr viel später wirklich (Spermien würde ich hingegen schon als wichtige Information sehen - allein wegen der Relevanz auf die Frage "woher kommen die kleinen Babys?"), aber..... schlimmer finde ich definitiv das Ungleichgewicht zwischen der Präsenz von Sex in allen Lebenslagen und dafür die stiefmütterliche Behandlung des Themas Liebe und Beziehung.

Aber wer kann "Liebe" schon lehren? Doch wohl am ehesten die Eltern, oder nicht? Wenn Liebe in der Gesellschaft wenig Wert beigemessen wird, wie sollen Kinder dann den Wert der Liebe lernen?
Oder ist Liebe sogar missinterpretiert und durch die Romantisierung vielmehr instrumentalisiert als dass sie noch als lehrfähiges Konzept taugen könnte?
Vielleicht sollte in der Schule auch etwas Platz sein für die Theorie des menschlichen Miteinanders inklusive der Liebesbeziehung, aber ein intuitives Verständnis dafür wird die Schule wohl nicht vermitteln können.

Wofür nun Kinder reif sind und wozu nicht..... auf das Thema lasse ich mich ungern ein.
Ich habe keine Kinder, ich weiß von Theorien (unter anderem Freud), die besagen, dass Kinder schon sehr früh Sexualität besitzen und ich weiß auch etwas über Lerntheorien und im großen und ganzen bin ich nicht in der Lage, daraus ein Fazit zu ziehen.
Aber sie neigen zur Nachahmung, das ist wahr. Kinder sollten jedoch eigentlich zumindest nicht mit Pornos in Berührung kommen und Sexualkundeunterricht sollte theoretisch und sachlich genug herüber gebracht werden, dass Kinder kein Immitations-Vorbild finden sondern nur verständliche Zusammenhänge.

Daher und aufgrund der Nachteile einer sexuell unaufgeklärten Gesellschaft bin ich für Sexualkundeunterricht.
Natürlich wird es immer negative Beispiele geben. Lehrer sind auch nur Menschen. Am Prinzip würde ich jedoch festhalten. Ich bin auch nicht pervers oder nymphomanisch geworden, weil meine Eltern mich im Vorschulalter aufgeklärt haben.
Vielleicht schlägt der "moderne" Sexualkundeunterricht tatsächlich über die Stränge. In der Grundschule hatte ich keine Kondom-Praxis. Inwiefern das schädlich ist - Ich weiß es nicht. Sind Kinder, die mit Kondomen spielen, weil sie das, was sie in der Schule gerlernt haben, irgendwie verwerten wollen, irgendwie gefährdet? Selbst wenn wäre ich *prinzipiell* für Sexualkundeunterricht, er müsste aber adäquat gelehrt werden.

So viel zur differenzierteren Ausführung von mir

Gruß
Ele

Gefällt mir

7. August 2009 um 21:25

wie bitte.... 2.klasse sexualkunde?!?!
selam alaikum

das ist ja unfassbar!!! jetzt hab ich noch mehr bedenken, wenn mein sohn älter ist und in die schule geht!!!! wir hatten in der oberstufe sexualkunde und das vielleicht ein halbes oder ein jahr weiss auch nicht mehr genau.

wa salam

Gefällt mir

7. August 2009 um 21:31

Richtig!
Aufklärung und praktische Tipps sind etwas völlig anderes. Nur weil man weiß, wie ein Verbrennungsmotor funktioniert muss man noch lange keinen bauen können.

Ich würde ja fast zynisch sagen: Wenn man in der Schule Sex lernt - Wo bleiben dann die Massen an guten Liebhabern?

Aber das habe ich jetzt auch nicht laut gesagt. Es könnten ja Kinder anwesend sein

Gefällt mir

Frühere Diskussionen

Diskussionen dieses Nutzers

Beliebte Diskussionen

Hydro Boost

Teilen
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen