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Selbstkritik: Vorsicht mit Koranzitaten

12. Mai 2007 um 1:40

Wenn man mit Koranzitaten belegen möchte, dass der Islam gefährlich etc... ist, muss man glaube ich, doch recht vorsichtig sein.

Ich habe mir nämlich gerade mal die Bibel weiter durchgelesen, und ich muss sagen: ich bin schockiert! Da befiehlt "Gott" (alias Mose) eine Völkermord, tötet alle außer die Jungfrauen und lässt die an seine Krieger zu deren Spaß verteilen. Einge werden Gott geopfert. Selbst im neuen Testament stehen noch viele Grausamkeiten.

Was ich damit sagen will: Ich glaube, man kann das aus westlicher Sicht intolerante oder verbohrte Verhalten vieler Muslime nicht so gut mit Koranversen begründen, denn derartiges findet man ja auch in der Bibel.

Mir ist schon klar, dass das Christentum heute harmlos ist. Aber mit der Koranzitat-Argumentation muss man glaube ich vorsichtig sein, weil diese Argumentation mit Blick auf die Bibel fragwürdig erscheint.

Wer lustig ist, kann ja mal Moses 4, Kapitel 31 lesen.

Grüße, Question


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12. Mai 2007 um 1:54

Ich stelle mir gerade vor wie
irgendwelche Außerirdischen die Bildzeitung in die Hand bekommen. Man kann natürlich auch andere Berichte nehmen.
Mein Tip wäre alles mit Verstand zu lesen und mal zu hinterfragen was was zu bedeuten hat.
Aber leider könnte man hier tausend Jahre schreiben, das tut Ihr ja schon eine Weile. Sieht nicht so aus als ob jemand hier weiß was welches Bibelzitat oder Quranvers zu bedeuten hat. Jedenfalls die die alles wiederholen.

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12. Mai 2007 um 12:55

Tipp
lies doch mal, was die Juden glauben, ist nämlich auch nicht besser.
LG

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12. Mai 2007 um 16:55

Hehe
ich sag ja immer, religioooooooooooonen
alles sehr interessant, aber man sollte nicht alles zu ernst nehmen. es kommt immer drauf an, WAS man daraus macht. religionen hatten/haben immer einen sinn, den man vielleicht erstmal hinterfragen sollte, prüfen ob das noch zeitgemäß ist und dann entscheiden, wie man damit umgeht.

lg

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16. Mai 2007 um 18:58

"Der Unterschied macht's"

Ich kenne kein christliches Oberhaupt, dass zu Kreuzzuegen gegen die Muselmanninen aufruft.

Aber die "bettnaessenden Teletalibans" und ihre "Aftershavemullahs", mucken und motzen unberall herum, und deren Todesopfer sind Andersglaeubige und Anderslebende.


Al hamduallah, lebt's sich unter Christen um vieles besser, als unter muselmanninen!!!!



mimimi!?!

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27. Mai 2007 um 16:41

Schokierend was in der Bibel steht
hallöschen,
ich war ja ziemlich entsetzt als ich einige Bibeltextstellen las. In der Kirche wird immer von nächsten Liebe gepredigt, aber dann erkär mir mal bitte das hier wenn du sagst das keine Kriege geführt wurden:

DAS FÜNFTE BUCH MOSE(DEUTERONOMIUM)

Kapitel 3
Sieg über Og von Baschan
1Und wir wandten uns und zogen hinauf den Weg nach Baschan. Und aOg, der König von Baschan, zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk, um bei Edreï zu kämpfen. 2Aber der HERR sprach zu mir: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe ihn und sein ganzes Kriegsvolk mit seinem Land in deine Hände gegeben. Und du sollst mit ihm tun, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der zu Heschbon herrschte. 3So gab der HERR, unser Gott, auch den König Og von Baschan in unsere Hände mit seinem ganzen Kriegsvolk, daß wir ihn schlugen, bis ihm keiner übrigblieb. 4Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein, und es gab keine Stadt, die wir ihnen nicht nahmen: sechzig Städte, die ganze Gegend von Argob, das Königreich Ogs von Baschan, 5lauter Städte, die befestigt waren mit hohen Mauern, Toren und Riegeln, außerdem sehr viele offene Städte. 6Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, gleichwie wir an Sihon, dem König von Heschbon, taten. An allen Städten vollstreckten wir den Bann, an Männern, FRAUEN und KINDERN.

gruß sandusati

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27. Mai 2007 um 16:47

Und das ist noch nicht alles
Kapitel 20
Kriegsgesetze

13aUnd wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen. 14Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen und sollst essen von der Beute deiner Feinde, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat. 15So sollst du mit allen Städten tun, die sehr fern von dir liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören.
a:Kap3,6-7;4.Mose31,7;31,14-18

16aAber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, 17sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, 18damit sie euch nicht lehren, all die Greuel zu tun, die sie im Dienst ihrer Götter treiben, und ihr euch so versündigt an dem HERRN, eurem Gott.

Die Bibel DAS BUCH JOSUA
Kapitel 2

8Und ehe die Männer sich schlafen legten, stieg sie zu ihnen hinauf auf das Dach 9und sprach zu ihnen: Ich weiß, daß der HERR euch das Land gegeben hat; denn bein Schrecken vor euch ist über uns gefallen, und alle Bewohner des Landes sind vor euch feige geworden. 10Denn wir haben gehört, wie der HERR cdas Wasser im Schilfmeer ausgetrocknet hat vor euch her, als ihr aus Ägypten zogt, und was ihr den beiden Königen der Amoriter, dSihon und Og, jenseits des Jordans getan habt, wie ihr an ihnen den Bann vollstreckt habt. 11Und seitdem wir das gehört haben, eist unser Herz verzagt, und es wagt keiner mehr, vor euch zu atmen; denn fder HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden. 12So schwört mir nun bei dem HERRN, weil ich an euch Barmherzigkeit getan habe, daß auch ihr gan meines Vaters Hause Barmherzigkeit tut, und gebt mir ein sicheres Zeichen, 13daß ihr leben laßt meinen Vater, meine Mutter, meine Brüder und meine Schwestern und alles, was sie haben, und uns vom Tode errettet. 14Die Männer sprachen zu ihr: Tun wir nicht Barmherzigkeit und Treue an dir, wenn uns der HERR das Land gibt, so wollen wir selbst des Todes sein, sofern du unsere Sache nicht verrätst. 15Da ließ Rahab sie an einem Seil durchs Fenster hernieder; denn ihr Haus war an der Stadtmauer, und sie wohnte an der Mauer. 16Und sie sprach zu ihnen: Geht auf das Gebirge, daß euch nicht begegnen, die euch nachjagen, und verbergt euch dort drei Tage, bis sie zurückkommen, die euch nachjagen; danach geht eure Straße. 17Die Männer aber sprachen zu ihr: Wir wollen den Eid so einlösen, den du uns hast schwören lassen: 18Wenn wir ins Land kommen, so sollst du dies rote Seil in das Fenster knüpfen, durch das du uns herniedergelassen hast, und zu dir ins Haus versammeln deinen Vater, deine Mutter, deine Brüder und deines Vaters ganzes Haus. 19Und wer zur Tür deines Hauses herausgeht, dessen Blut komme über ihn, aber wir seien unschuldig; doch das Blut aller, die in deinem Hause sind, soll über uns kommen, wenn Hand an sie gelegt wird. 20Und wenn du etwas von dieser unserer Sache verrätst, so sind wir des Eides los, den du uns hast schwören lassen. 21Sie sprach: Es sei, wie ihr sagt! und ließ sie gehen. Und sie gingen weg. Und sie knüpfte das rote Seil ins Fenster. 22Sie aber gingen weg und kamen aufs Gebirge und blieben drei Tage dort, bis die zurückgekommen waren, die ihnen nachjagten. Denn sie hatten sie gesucht auf allen Straßen und doch nicht gefunden. 23Da kehrten die beiden Männer um und gingen vom Gebirge herab und setzten über und kamen zu Josua, dem Sohn Nuns, und erzählten ihm alles, was ihnen begegnet war, 24und sprachen zu Josua: Der HERR hat uns das ganze Land in unsere Hände gegeben, und hes sind auch alle Bewohner des Landes vor uns feige geworden.


Kapitel 6
Jericho wird erobert und zerstört

17Aber diese Stadt und alles, was darin ist, soll adem Bann des HERRN verfallen sein. bNur die ... Rahab soll am Leben bleiben und alle, die mit ihr im Hause sind; denn sie hat die Boten verborgen, die wir aussandten. 18Allein hütet euch cvor dem Gebannten und laßt euch nicht gelüsten, etwas von dem Gebannten zu nehmen und das Lager Israels in Bann und Unglück zu bringen. 19Aber alles Silber und Gold samt dem kupfernen und eisernen Gerät soll dem HERRN geheiligt sein, daß es zum Schatz des HERRN komme. 20Da erhob das Volk ein Kriegsgeschrei, und man blies die Posaunen. Und als das Volk den Hall der Posaunen hörte, erhob es ein großes Kriegsgeschrei. Da dfiel die Mauer um, und das Volk stieg zur Stadt hinauf, ein jeder stracks vor sich hin. So eroberten sie die Stadt 21und vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, mit der Schärfe des Schwerts, an Mann und Weib, jung und alt, Rindern, Schafen und Eseln.
a:5.Mose20,16-17 b:Kap2,12-13;Hebr11,31 c:3.Mose27,28;5.Mose13,18 d:Hebr11,30

22aAber Josua sprach zu den beiden Männern, die das Land erkundet hatten: Geht in das Haus der ... und führt die Frau von da heraus mit allem, was sie hat, wie ihr es ihr geschworen habt. 23Da gingen die Männer, die Kundschafter, hinein und führten Rahab heraus samt ihrem Vater und ihrer Mutter und ihren Brüdern und alles, was sie hatte, und ihr ganzes Geschlecht und brachten sie baußerhalb des Lagers Israels unter. 24Aber die Stadt verbrannten sie mit Feuer und alles, was darin war. Nur das Silber und Gold und die kupfernen und eisernen Geräte taten sie zum Schatz in das Haus des HERRN. 25cRahab aber, die ... samt dem Hause ihres Vaters und alles, was sie hatte, dließ Josua leben. Und sie blieb in Israel wohnen bis auf diesen Tag, weil sie die Boten verborgen hatte, die Josua gesandt hatte, um Jericho auszukundschaften.
a:Kap2,12-14 b:4.Mose31,19 c:Mt1,5 d:Ri1,25

26Zu dieser Zeit ließ Josua schwören: Verflucht vor dem HERRN sei der Mann, der sich aufmacht und diese Stadt Jericho wieder aufbaut! aWenn er ihren Grund legt, das koste ihn seinen erstgeborenen Sohn, und wenn er ihre Tore setzt, das koste ihn seinen jüngsten Sohn! 27So war der HERR mit Josua, daß man ihn rühmte im ganzen Lande.

1 Samuel Kapitel 15 Vers 3
3Nun zieh hin und schlage Amalek! Und vollstreckt den Bann an ihnen, an allem, was es hat, und verschone ihn nicht, [sondern] töte Mann und Frau, Kind und Säugling, Rind und Schaf, Kamel und Esel!

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27. Mai 2007 um 17:26
In Antwort auf sandusati

Schokierend was in der Bibel steht
hallöschen,
ich war ja ziemlich entsetzt als ich einige Bibeltextstellen las. In der Kirche wird immer von nächsten Liebe gepredigt, aber dann erkär mir mal bitte das hier wenn du sagst das keine Kriege geführt wurden:

DAS FÜNFTE BUCH MOSE(DEUTERONOMIUM)

Kapitel 3
Sieg über Og von Baschan
1Und wir wandten uns und zogen hinauf den Weg nach Baschan. Und aOg, der König von Baschan, zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk, um bei Edreï zu kämpfen. 2Aber der HERR sprach zu mir: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe ihn und sein ganzes Kriegsvolk mit seinem Land in deine Hände gegeben. Und du sollst mit ihm tun, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der zu Heschbon herrschte. 3So gab der HERR, unser Gott, auch den König Og von Baschan in unsere Hände mit seinem ganzen Kriegsvolk, daß wir ihn schlugen, bis ihm keiner übrigblieb. 4Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein, und es gab keine Stadt, die wir ihnen nicht nahmen: sechzig Städte, die ganze Gegend von Argob, das Königreich Ogs von Baschan, 5lauter Städte, die befestigt waren mit hohen Mauern, Toren und Riegeln, außerdem sehr viele offene Städte. 6Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, gleichwie wir an Sihon, dem König von Heschbon, taten. An allen Städten vollstreckten wir den Bann, an Männern, FRAUEN und KINDERN.

gruß sandusati

Habe noch erschreckende Verse gefunden

22Wenn jemand dabei ergriffen wird, daß er einer aFrau beiwohnt, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, der er beigewohnt hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun.
a:3.Mose20,10;2.Sam11,4


23Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, 24so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor hinausführen und sollt sie beide STEINIGEN (steht nicht nur im Qur' an wie man hier sieht, nur unter anderen Bedingungen), daß sie sterben, die Jungfrau, weil sie nicht geschrien hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines Nächsten Braut geschändet hat; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegtun

25Wenn aber jemand ein verlobtes Mädchen auf freiem Felde trifft und ergreift sie und wohnt ihr bei, so soll der Mann allein sterben, der ihr beigewohnt hat, 26aber dem Mädchen sollst du nichts tun, denn sie hat keine Sünde getan, die des Todes wert ist; sondern dies ist so, wie wenn jemand sich gegen seinen Nächsten erhöbe und ihn totschlüge. 27Denn er fand sie auf freiem Felde, und das verlobte Mädchen schrie, und niemand war da, der ihr half.


UND DAS HIER IST SOWAS VON SCHRECKLICH

28aWenn jemand eine Jungfrau trifft, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und wohnt ihr bei und wird dabei betroffen, 29so soll, der ihr beigewohnt hat, ihrem Vater fünfzig Silberstücke geben und soll sie zur Frau haben, weil er ihr Gewalt angetan hat; er darf sie nicht entlassen sein Leben lang.
a:2.Mose22,15

Man überlege sich das Mädchen wird vergewaltigt und was soll die Strafe des Vergewaltigers sein, er bezahlt dem Vater Geld und er muß mit dem Mädchen bis zu seinem Rest des Lebens zusammen bleiben. Hallo, wer wird hier bestraft der Vergewaltiger oder das Mädchen?


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