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Scientology-CHRONIK des BÖSEN

16. September 2011 um 14:04

Hier dokomentieren wir in loser Folge die schlimmsten Verfehlungen
dieser Organisation, damit endlich der Irrtum ausgeräumt
wird, Scientology wäre harmlos!

Wir berichten vom schweren Leid der Scientology-Opfer:

Paulette Cooper,
Scientology schickte sie ins Gefängnis!
Ihr "Vergehen":
Ein Buch über die Organisation.

Nachdem der übliche Terror gegen Kritiker sie
nicht einschüchtern konnte, beschloss die
Organisation, "entweder Irrenhaus oder Gefängnis
für Paulette Cooper"

"(...) 1971 veröffentlichte die New Yorker Schriftstellerin Paulette Cooper das Buch
" The Scandal of Scientology"

Die Sekte reagierte mit einer bis ins letzte ausgetüftelten
Kampagne aus Prozessen,
Diebstahl, Rufmord und falschen Beschuldigungen.
Die Autorin bekam telefonische Morddrohungen.
Das Ziel der Kampagne war nach später aufgefundenen Unterlagen der Sekte,
"P. C. in ein Irrenhaus oder ins Gefängnis zu bringen".
(...)

Am schlimmsten war, sagt Paulette Cooper,
daß ein Agent der Scientology Briefpapier von ihr stahl
und damit Bombendrohungen fälschte, die er ihr unterschob.

Sie wurde vor einem Bundesgericht angeklagt.
Zwei Jahre lang machte sie die Hölle durch,
bis das Verfahren schließlich eingestellt wurde."

Quelle:
http://www.ingo-heinemann.de/Das-Beste80.htm#Paulette

Aus Paulette Coopers Tagebuch:
"(...)
Im Sommer 1968 versuchte ein ehemaliger Freund, der nach meiner
Trennung von ihm Scientologe wurde, mich zum Beitritt zu bewegen.
Ich besuchte einen Wochenendkurs und entschied,
die Sache weiter zu untersuchen.

Ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt bereits als eine mutige Schriftstellerin etabliert
indem ich mich erfolgreich während einer Woche als blinder Passagier auf einem
Ozeandampfer versteckte.

Aber ich hatte keine Ahnung auf was ich mich da einliess.
Die meisten Leute hatten Angst mit mir darüber zu reden,
einige erzählten von Todesdrohungen, Belästigungen usw.,
und schriftliche Unterlagen waren aus den Bibliotheken vollständig verschwunden.
(...)
Im Dezember 1969 publizierte ich in England
meinen ersten Artikel über Scientology.
Und im gleichen Monat erhielt ich auch meine erste Todesdrohung.

Während dem ich 1969/70 "The Scandal of Scientology"
schrieb wusste ich, dass ich damit später Probleme bekommen würde.
Scientology bot mir auch an, mir das Schreiben eines anderen Buches
zu ermöglichen, das viel Geld einbringen könnte,
falls ich auf dieses verzichten würde; mit anderen Worten versuchten sie,
mich zu kaufen.
Aber ich wusste, dass alles was ich in dem Buch mitteilte richtig war
-- und immer noch ist -- und dass sie im Zugszwang waren
um nicht blossgestellt zu werden.

(...)
Aber trotz diesem nach aussen mutigen Auftreten wurde ich
1970 und 1971 schon etwas beängstigt und besorgt,
da doch schon einige Belästigungen erfolgten
(Verfolgung, Telefonanrufe, Bespitzelung durch Scientology,
verleumderische Erklärungen, vier leichtfertige Klagen usw.).
Als ich 1972 die Überreste einer Telefonabhöreinrichtung fand,
verklagte ich sie in New York -- in der falschen Annahme,
dass sie mich dann in Ruhe lassen würden.
(...)

Es war im Sommer 1972
-- einige Monate nach meiner Klage gegen sie -- als sie das erste
Mal entschieden mich fälschlich zu bezichtigen.
(Ich erkannte dies Jahre später aus ihren eigenen Papieren,
die 1977 vom FBI beschlagnahmt wurden
und die von nun an als 'Washingtoner Dokumente' erwähnt werden).
Ihr Ziel war die Zerstörung meiner Glaubwürdigweit durch den Versuch
mich zu institutionalisieren (was sie damit zu erreichen hofften,
mich entweder als geisteskrank erscheinen zu lassen oder
später als sich 1976 jemand für mich ausgab und sich öffentlich als
geisteskrank in Szene setzte), oder mich einsperren zu lassen,
was offenbar auch meine Glaubwürdigkeit zerstören
und meine Aktivitäten einschränken sollte.
(...)

Gefälschte Bombendrohung

Mitte Februar bekam ich eine Vorladung, vor dem Gericht zu erscheinen.
(...)
Vor dem Gericht sagte Gordon zu meiner Verblüffung,
dass ich der Grund der Ermittlungen war.
Und ich fiel beinahe tot um als er mir erklärte,
dass ich 15 Jahre bekommen könnte
falls ich schuldig gesprochen würde.
Ich denke, dass dies der Moment war an dem mein Alptraum tatsächlich begann.
(John Gordon war der stellvertretende Staatsanwalt.)
(...)

Den ganzen Nachmittag [an der Gerichtsverhandlung] versuchte ich verzweifelt,
jede Frage so wahrheitsgetreu wie ich konnte zu beantworten.
(...)

Ich wurde gefragt, ob ich das Briefpapier schon gesehen habe (nein),
ob ich es berührt habe (nein), beschrieben habe (nein),
irgendeine Idee habe, wer darauf schrieb (Meisler) usw.
Ich beantwortete während Stunden alle Fragen wahrheitsgetreu
und verweigerte keine Auskunft.

Aber ich wusste, dass ich trotzdem in Schwierigkeiten war, als Gordon
[der stellvertretende Staatsanwalt in diesem Verfahren]
mich später nach meiner Sozialversicherungsnummer fragte,
ob ich unter Drogen stehe, ob ich verstehe, was sich hier abspiele usw.
Dann beugte er sich vor und fragte so etwas wie
"nun gut, können sie erklären wie
ihre Fingerabdrücke auf den zweiten Brief kamen?
(...)

Äusserlich erschien ich zwar noch gefasst,
aber darauf war ich vollständig unvorbereitet,
und ich hatte wirklich keine Erklärung.

(Obschon ich später wünschte, ich hätte gesagt, dass in der Kriminalistik
ein Fingerabdruck auf einem Stück Papier nicht mit einem Fingerabdruck
auf einem Piano verglichen werden darf.
Ein Stück Papier kann leicht umhergetragen werden und somit
Fingerabdrücke enthalten, bevor jemand etwas darauf schreibt.)
(...)

An diesem Abend war ich trotz dem Desaster an dem Tag sehr erleichtert,
überzeugt alles würde gut werden, da ich so offensichtlich die Wahrheit sagte.

Darum war ich am nächsten Tag entsetzt und wie gelähmt, als Gorden zu
Jay [meinem Hauptanwalt] sagte, er denke dass ich lüge
und ich wegen Meineid wie auch für das Senden
der beiden Bombendrohungen angeklagt werde.
(...)

Ich rief meine (Adoptiv) Eltern an und erzählte meinem Vater traurig
was sich ereignet hatte (dass ich angeklagt werden sollte, wenn ich nicht die
Bombendrohungen zugeben würde, die gar nicht von mir stammten) und was
der Staat von mir verlangte.
(Sagen sie doch 'ich habe sie geschickt', erklären sie sich schuldig.)

Dad versicherte mir, dass er mir jede finanzielle oder moralische Unterstützung
leisten werde unabhängig davon, ob ich es getan hätte oder nicht.
"Aber nur aus Neugier," fragte er: "hast du es getan?"

Ich antwortete:
"Dad, ich habe dich in der Vergangenheit über einige Dinge belogen,
wie etwa um welche Zeit ich in einigen Nächten tatsächlich nach Hause kam.
Aber diese Angelegenheit ist zu wichtig und
ich werde dir gegenüber nicht lügen. Ich war es nicht."

Mein Dad sagte darauf:
"Mom und ich lassen nicht zu, dass du vor Gericht einen Meineid leistest
und ein von dir nicht begangenes Vergehen zugibst, nur um uns Geld zu sparen.
Und wenn wir für deine Verteidigung
unser Haus verkaufen müssen, dann tun wir es".
Ich begann zu weinen, auch Dad versuchte seine Tränen zurückzuhalten und
Paula Tyler, die beim Anruf mit dabei war, weinte ebenfalls.
(...)

Am 9. Mai 1973 wurde ich in drei Punkten angeklagt, zweimal für das Senden
der zwei Bombendrohungen per Post und einmal wegen Meineid,
weil ich stets verneinte dies getan zu haben (und stets erklärte,
dass Meisler (der NY Scientologe, der für PR
und meine Handhabung verantwortlich war)
diese Briefe sich selbst geschickt hatte).

Jeder Anklagepunkt konnte zu 5 Jahren (insgesamt 15 Jahre)
und einer Geldbusse von $5'000 ($15'000) führen.

Ich werde die schreckliche Demütigung meiner Anklage am 19. Mai
(nachdem ich auf "nicht schuldig" plädierte) nie vergessen,
als ich in diesem grossen Gerichtsaal wie eine der vielen Kriminellen stand
und dann hinunter geführt wurde, an allen anderen Gefangenen vorbei,
um mich zu fotografieren,
mir die Fingerabdrücke zu nehmen und mich zu inhaftieren."

Quelle:
http://www.pewid.ch/dia/diary1.html

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19. Oktober 2011 um 15:33

Lisa Mc Pherson

Scientology traktierte sie mit einer "Therapie" bis sie qualvoll starb.
17 Tage lang musste sie schweres Leid ertragen:
Ihr wurden Medikamente eingeflößt, sie wurde ans Bett gefesselt, gedemütigt,
und bekam tagelang keine Flüssigkeit.

"Lisa McPherson stammte aus einer christlichen, baptistischen Familie.
In ihrem 18. Lebensjahr, an ihrer ersten Arbeitsstelle,
wurde sie für Scientology rekrutiert.
Seit 1982 war sie bei Scientology.

Mit der Zeit wurde sie zu einer Musterscientologin.
Immer größere Geldsummen gab sie für die geldschluckende
Organisation, in den letzten fünf Jahren ihres Lebens
ca. 200.000 US-$.

Unter vielen Schwierigkeiten
und nach über 12 Jahren der Zugehörigkeit und vergeblichen
Versuchen erreichte sie schließlich den Status "Clear",
heute eine Stufe nur im unteren Mittelfeld der scientologischen
Aufstiegsskala, der "Brücke"

Bei einer Feier vor 5 Jahren, am 7. September 1995, wurde ihr die
entsprechende Urkunde überreicht, und sie las von einem Zettel,
der sich heute in polizeilichen Ermittlungsakten befindet,
bei der Übergabe der Clear-Urkunde dies ab:
"Clear zu sein ist aufregender als alles andere, daß ich je erlebt habe.
Ich bin so aufgewühlt über das Leben und zu leben, daß ich es kaum
aushalten kann"

Keine drei Monate später war sie tot.
Tot gepflegt in Zimmer 174 des Scientology-Hauptquartiers Ford-Harrison-Hotel
in Clearwater.
(...)

Die großartigen Veränderungen und Verbesserungen,
die Lisa durch ihren Clearstatus im September errungen zu haben meinte,
hatten sich nicht realisiert. Im Gegenteil: Nicht nur beruflich hatte es
einige Mißerfolge gegeben.
(...)

Mitte Oktober war sie von Scientology, wie aus Unterlagen ersichtlich ist, wegen
ihrer abnehmenden Erfolge, wegen fallender Statistiken, wie man bei Scientology
sagt, in den Zustand "Belastung" , noch eine Stufe unterhalb von
"Nicht-Existenz" versetzt worden. Die offizielle Scientology-Definition für diesen
Zustand: "Das Wesen hat aufgehört, als Gruppenmitglied einfach nichtexistent
zu sein und hat die Farbe des Feindes angenommen". Es ist eine Belastung, so
heißt es in den Unterlagen der Gruppe, eine solche Person unbewacht zu lassen.

Lisa hatte sich wieder von der SO beraten lassen und jetzt als Hauptvorwurf
sogar gehört, sie hätte "die Aufmerksamkeit vom Objekt weggenommen".
Der Vorwurf bedeutete, sie könne schon nicht mehr mit Menschen in
scientologischer Weise kommunizieren, und nun auch nicht mehr
mit Gegenständen, sondern sie schaue nur noch nach innen.

Lisa versuchte verzweifelt, sich gegen diese Zuschreibung zu wehren,
denn sie bedeutete im Klartext nichts anderes als daß sie verrückt sei,
daß sie introvertiert nach innen schaue - und als Kur drohte ihr jetzt
der sogenannte "Introspection Rundown".

Lisa versuchte alles andere, um nicht diesen Weg in den
Introspection Rundown gehen zu müssen. Sie mußte sich verpflichten,
durch besondere Leistungen den Schaden, den sie angeblich angerichtet haben
soll, wieder gut zu machen.
(...)

Falls sie das durchhielt und schaffte, hätte sie wieder mit vollen Rechten in die
Gruppe zurückkehren dürfen, wenn sie noch eine weitere Bedingung erfüllte:
Von der Mehrheit der Flag-Land-Scientologen in Clearwater - einige tausend -
jeweils die persönliche schriftliche Zustimmung zur Wiederaufnahme
in die Gruppe zu erhalten.

War sie von ihren Wiedergutmachungsaktivitäten überarbeitet, überlastet?
War sie übermüdet? Hatte sie deshalb auch zu spät auf die Bremse getreten?

Sie hatte bei einem unfallverursachten Stau, in den sie hineingeriet,
den Boots-Anhänger eines vor ihr haltenden Fahrzeuges angestoßen.
Sanitäter, die bereits am Unfallort waren, kamen auch zu den Beteiligten des
kleinen Auffahrunfalls.

Alles wurde von der Polizei aufgenommen.
Alles wurde gut geregelt. Lisa war nicht verletzt.
Sie konnte selbst ihr Auto beiseite an den Straßenrand fahren,
hinter das Sanitätsfahrzeug.
Lisa hatte den Sanitätern im Ambulanzauto schon den Zettel unterschrieben,
daß sie nicht verletzt sei und keine Erste Hilfe brauche.
Die Sanitäter wollten schon zu ihrem nächsten Einsatz fahren.

Da sah Mark Fabyonic im Rückspiegel, das Lisa zu ihnen nach vorn lief,
wobei sie sich auszog, sich die Kleider vom Leibe riß.
Bonnie Portolano, die nette Sanitäterin, fragte Lisa (Ich zitiere aus dem
öffentlichen Protokoll der Vernehmung der Sanitäterin):

"'Warum hast Du alle Deine Kleider ausgezogen,
was ist los?' Und sie sagt: Well, ich wollte, daß die Leute denken, ich bin verrückt,
weil ich Hilfe brauche'. Und von da an sprachen wir über Hilfe,
was schief gelaufen war mit ihr, und eine ganze Menge anderer Fragen.

Und ihre Antwort war grundsätzlich: Ich bin eine schlechte Person.'
Und ich fragte sie Warum denkst Du, daß du eine schlechte Person bist?'
Und sie sagte Weil ich herausgefunden habe, daß ich schlechte Gedanken habe.
Ich mache schlechte Sachen in meinen Gedanken'...."

Die SO habe herausgefunden , daß sie etwas falsch gemacht habe, aber sie
selbst wisse nicht was. Die Sanitäterin nahm sie dann in den Ambulanz-Wagen,
deckte sie mit einer Decke zu und fragte weiter einfühlsam nach ihren
Problemen und sprach weiter mit Lisa. Sie berichtet:

"Und Lisa sagte, die Hauptsache, die sie falsch gemacht habe sei, daß sie ihre
Augen vom Objekt abgewendet habe.
Das ist ein Zitat: Ich wendete meine Augen vom Objekt ab'.
Das schien für sie wirklich eine Riesensache zu sein."

Sanft unterhielt sich diese barmherzige Samariterin weiter mit Lisa.
Im großen und ganzen, so das Protokoll, sagte Lisa, sie wollte Hilfe.

Sie wußte, daß sie Erholung brauchte.
Sie wußte,daß sie so nicht weitermachen konnte.

"Sie sagte wörtlich: Ich brauche jemand, mit dem ich sprechen kann.'
Ich bin Sanitäterin. Ich sagte ihr, ich könne nicht hier bleiben,
aber ich könnte sie zu einer Stelle bringen, wo die Leute ihr zuhören würden.
Da könntest Du mit ihnen reden. Ist es das, was du willst?'"

Und Lisa sagte ja.
Ursprünglich hatte sie so etwa gesagt:
'Nein, nein, ich bin okay'. Aber ich hatte zu ihr gesagt,
Es hört sich alles so an, daß mit Dir eine Menge los ist'.
Und Es würde gut sein für dich, dir jetzt Zeit zu nehmen und zu reden'.
Weil sie gesagt hatte, sie wollte reden aber vielleicht nicht zu diesem Zeitpunkt.

Lisa brauchte Hilfe und wir brachten sie in ein Hospital
wo sie auch eine Patientin psychologisch untersuchen können."
Dort erklärte Bonnie alles der Schwester, die in der Notaufnahme Dienst hatte.
Es schien so, daß Lisa gut untergebracht war.
(...)

Ein scientologischer Suchtrupp hatte Lisa schnell aufgespürt
und holte sie gegen den ausdrücklichen ärztlichen Rat aus dem Krankenhaus.
Denn die SO behauptet ja, etwas viel besseres und wirksameres für Leute
mit Nervenzusammenbruch als Psychotherapie zu besitzen,
nämlich den sogenannten Introspection-Rundown.

In der Klinik sagten sie allerdings nichts von dieser Behandlung, sondern nur,
Lisa würde im Ford Harrison Hotel, dem Hauptquartier der SO
in Clearwater/Florida, Ruhe und Erholung finden.
(...)

Lisa wurde nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus einen
Introspection Rundown ausgesetzt. Das ist eine von Hubbard entwickelte
Pseudotherapie bei Nervenzusammmenbruch.

Dieser IRD beinhaltet die Isolation von Betroffenen auch gegen ihren Willen.

Nach Hubbard grenzt der IRD an ein Wunder,
es sei der größte technische Durchbruch von 1973.

Der erste Schritt des RD ist es "die Person völlig zu isolieren.
Alle Anwesenden müssen absolut den Mund halten (nicht reden). ...
Erst wenn es offensichtlich ist, daß die Person aus ihrer Psychose raus ist
und der Verantwortung gewachsen ist, mit anderen zusammenzuleben,
wird die Isolation beendet."
(...)

Hubbard war sehr stolz über den IR und sagte:
"Das bedeutet, daß der letzte Grund für die Existenz der Psychiatrie fortgefallen
ist. Ich habe einen technischen Durchbruch erzielt,
der möglicherweise zu den größten Entdeckungen des 20. Jahrhunderts zählt."

Siebzehn Tage nach Anwendung dieser Errungenschaft, am 5. Dezember 1995,
starb Lisa McPherson im Alter von 36 Jahren.

Siebzehn Tage lang hatte sie vergeblich versucht,
der Introspection Rundown genannten Isolationsfolter zu entkommen.

Vor der Tür stand ein Wächter;
bei ihr im Zimmer war ständige Aufsicht von mindestens einer,
meist mehreren Personen.

Lisa versuchte alles, herauszukommen.
Sie übte Selbstkritik:
"Ich habe bei der Handhabung meiner Mutter versagt."
(...)

Sie versuchte es mit Unterwerfungsgesten:
"Ich möchte die Zahnbürste nehmen
und den Fußboden putzen bis ich eine Erkenntnis habe"

Sie bat um andere Gesprächspartner:
"Kann ich bitte meinen Auditor Vatisinski sprechen."

Und immer wieder versucht sie, mal aus der Tür,
mal aus dem Fenster zu entkommen.

Die Protokolle, die bei der Isolation angefertigt wurden
und die Aussagen der Bewacher stimmen darin überein:
Lisa versuchte, aus der Isolationsfolter auszubrechen.
(...)

17 Tage lang versucht sie verzweifelt zu verhindern,
daß ihr Drogen eingeflößt werden.

Benutzt wurden Benadryl, ein Beruhigungsmittel und Chloralhydrat,
ein stark wirkendes Beruhigungsmittel.

Das und andere SO-Medikamente wurden ihr immer wieder in das Essen
gemischt oder ihr mit einer Kanülenspritze in den Mund gespritzt.
Sie wehrte sich, indem sie so viel wie möglich wieder ausspuckte.

Tage lang versucht sie auszubrechen - bis sie schließlich an das Bett
gefesselt wird.

Einmal war sie schon bis zur Tür gekommen;ihre Hand war schon am Türgriff.
Da fallen mehrer Wächter über sie her, werfen sie aufs Bett und halten sie nieder,
indem sich einer über sie wirft, andere ihre Beine festhalten - fast eine Stunde,
bis sie sich "beruhigt" hat.

Lisa starb am Abend des 5.12. zwischen 21.30 und 22.00.
(...)

Der Totenschein nennt als Todesursache ein Blutgerinnsel,
das durch Bettruhe und schweren Flüssigkeitsverlust herbeigeführt wurde.
Lisa hat nach Schätzungen der Autopsie 5-10 Tage kein Wasser,
auch keine Infusionen bekommen.

Scientology machte der Mutter und den Angehörigen zunächst weis,
Lisa sei an einer schnellen ansteckenden Meningitis gestorben
und sorgte für eine rasche Einäscherung.

Die SO-ler, die Lisa ins Krankenhaus brachten,
sind nach Bekanntwerden des Falls aus den USA ausgereist."

Quelle:
http://www.ingo-heinemann.de/lisa2.htm

Mehrere Medien berichteten:
http://www.ingo-heinemann.de/lisa

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30. Januar 2012 um 14:48

"Krieg gegen Kritiker"
Vermutlich der Stress kostete den erst 65 Jährigen, bis dahin kerngesunden
Priester und Sektenbeauftragten Antonios Alevizopoulus das Leben.

Er wurde jahrelang von Scientology-Agenten bespitzelt.

Außer ihm wurden noch weitere 2500 Menschen,
Personen des öffentlichen Lebens teilweise rund um die Uhr bespitzelt.
Grund: Der größenwahnsinnige Plan der Organisation gleich 5 Staaten
auf einmal zu unterjochen.

Focus: "SCIENTOLOGY Dossiers aus Athen
(...)
Die Jünger des Sektengründers L. Ron Hubbard haben nicht
weniger vor, als aus Griechenland, Bulgarien, Albanien,
Mazedonien und Restjugoslawien eine neue Nation
auf Grundlage scientologischer Heilslehren zu schmieden.
Einen Namen dafür fanden sie auch schon: Bulgravia.
(...)

"Bei einer Razzia im Gebäude des Athener Scientology-Ablegers KEPHE
(Griechisches Zentrum für angewandte Philosophie) fand die Polizei
auch sogenannte "Tötungspakete Maßnahmenkataloge gegen
Kritiker des Psychokults.

Wichtigste Zielperson war Priester Antonios Alevizopoulos, Sektenbeauftragter
der Orthodoxen Kirche Griechenlands.

Über Jahre hinweg suchten die Hubbard-Jünger vergeblich nach Fehltritten
des 65jährigen Priesters. Sie schleusten sogar Agenten
in sein persönliches Umfeld.
Im Frühjahr starb der bis dahin kerngesunde Geistliche an einem Herzversagen.

Für den Verdacht der physischen Gewalt fehlen, so der
Leitende Oberstaatsanwalt Tassos Canellopoulos, "noch die Beweise".

Aber die Akten seien Beleg genug für einen "gnadenlosen, unmoralischen
Vernichtungskrieg gegen Kritiker, mit allen Mitteln.

Man entdeckte noch mehr als nur Bespitzelungsprotokolle
über ausgewiesene Scientology-Kritiker. In meterdicken Aktenbänden steckte
eine Liste von rund 2500 Namen Politiker, Wirtschaftskapitäne,
Kulturgrößen, Medienleute, allesamt Personen des öffentlichen Lebens.
Über sie wurden Dossiers angefertigt.

Staatsanwalt Canellopoulos:
"Die Scientologen beobachteten auch potentiell interessante Leute
mit nachrichtendienstlichen Mitteln,
Politiker wurden zum Teil rund um die Uhr beschattet.

Deswegen müssen sich die Vorstandsmitglieder von KEPHE Anfang Oktober
vor Gericht dafür verantworten.

"Sie haben staatliche Behörden unterwandert, sagt Canellopoulos,
"wir haben bei ihnen sogar militärische Informationen
über die Luftwaffe gefunden.
(...)

Auf die Machenschaften der Scientologen war man gestoßen,
als Beweise für "psychische Gewalt" gegen Minderjährige gesucht wurden.

Seit seiner Gründung im Jahr 1983 hatte KEPHE viele Kinder rekrutiert,
insgesamt 4000 Eltern stellten im Lauf der Jahre Strafanzeige gegen den Verein.

Im Juli schlugen die Fahnder zu und beschlagnahmten Aktenbände gleich in laufenden Metern.
(...)

Dem griechischen Scientology-Ableger stehen ein Straf- und ein Zivilprozeß bevor.

2500 Personen des öffentlichen Lebens in
Griechenland wurden von Scientologen bespitzelt gegen das Gesetz.

Quelle:
"Focus" 23.09.1996
http://www.focus.de/politik/deutschland/scientology-dossiers-aus-athen_aid_161468.html

Zu dem Prozess sind leider keine Infos zu finden, wohl aber
die Nachricht vom 22.01.1997 dass Scientology in Griechenland verboten wurde:
http://www.pewid.ch/SCI/greece4.html

Natürlich passte Scientology diese Berichterstattung gar nicht.
So gab es eine Beschwerde der Scientology-Organisation Zürich beim
Schweizer Presserat gegen einen Journalisten des Tagesanzeigers.

Diese wurde abgewiesen.

"Die Nachrichten im "Tages-Anzeiger" über den griechischen Zweig
der Scientology sind - im Gegensatz zur Auffassung der
Scientology Kirche - keine "Enten".

Dennoch fehlte die erwünschte Klarheit
(Wann untersuchte oder beurteilte welche Instanz was?).

Umgekehrt ist interessant, dass die Scientology Kirche
gegen den zweiten Artikel im "Tages-Anzeiger" vom 22. Januar 1997
(auch von S.), der über den Gerichtsentscheid berichtete,
keine Beschwerde erhob."
http://www.presserat.ch/9804.htm5.

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Verlorene Kinder

Das Leid der unschuldigsten Opfer der Organisation.
Sie haben keine Wahl, ihre Eltern trafen die falsche Entscheidung.

Schon ins Unheil hineingeboren erwartet sie ein Leben ohne Liebe
und schwerste Zwangsarbeit.

Diesen Text haben wir schon in vielen Foren verbreitet.
Darum nur zur Vollständigkeit unserer Chronik dieser Link:

http://anon030.suedblog.de

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6. März 2012 um 16:50

Happy Valley-Das Tal der Unglücklichen
Hier mussten Mitglieder schwerste Zwangsarbeit unter
unmenschlichen Bedingungen leisten.

Ihre "Vergehen" z.B:
wirkliche Erleuchtung, nämlich Zweifel an Hubbards Irrlehre.

Happy Valley ist inzwischen geschlossen, aber ganz bestimmt nicht aus Einsicht,
denn diese Lager gibt es immer noch, sogar in Europa.

Auch skandalös: Der Versuch der Scientology-Organisation
Berichte über Happy Valley durch massive Bedrohung der
dort recherchierenden Fernsehjournalisten zu unterdrücken.

http://bayanon.wordpress.com/2011/11/07/happy-valley-das-tal-der-unglucklichen/

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30. März 2012 um 16:56
In Antwort auf anon31

Lisa Mc Pherson

Scientology traktierte sie mit einer "Therapie" bis sie qualvoll starb.
17 Tage lang musste sie schweres Leid ertragen:
Ihr wurden Medikamente eingeflößt, sie wurde ans Bett gefesselt, gedemütigt,
und bekam tagelang keine Flüssigkeit.

"Lisa McPherson stammte aus einer christlichen, baptistischen Familie.
In ihrem 18. Lebensjahr, an ihrer ersten Arbeitsstelle,
wurde sie für Scientology rekrutiert.
Seit 1982 war sie bei Scientology.

Mit der Zeit wurde sie zu einer Musterscientologin.
Immer größere Geldsummen gab sie für die geldschluckende
Organisation, in den letzten fünf Jahren ihres Lebens
ca. 200.000 US-$.

Unter vielen Schwierigkeiten
und nach über 12 Jahren der Zugehörigkeit und vergeblichen
Versuchen erreichte sie schließlich den Status "Clear",
heute eine Stufe nur im unteren Mittelfeld der scientologischen
Aufstiegsskala, der "Brücke"

Bei einer Feier vor 5 Jahren, am 7. September 1995, wurde ihr die
entsprechende Urkunde überreicht, und sie las von einem Zettel,
der sich heute in polizeilichen Ermittlungsakten befindet,
bei der Übergabe der Clear-Urkunde dies ab:
"Clear zu sein ist aufregender als alles andere, daß ich je erlebt habe.
Ich bin so aufgewühlt über das Leben und zu leben, daß ich es kaum
aushalten kann"

Keine drei Monate später war sie tot.
Tot gepflegt in Zimmer 174 des Scientology-Hauptquartiers Ford-Harrison-Hotel
in Clearwater.
(...)

Die großartigen Veränderungen und Verbesserungen,
die Lisa durch ihren Clearstatus im September errungen zu haben meinte,
hatten sich nicht realisiert. Im Gegenteil: Nicht nur beruflich hatte es
einige Mißerfolge gegeben.
(...)

Mitte Oktober war sie von Scientology, wie aus Unterlagen ersichtlich ist, wegen
ihrer abnehmenden Erfolge, wegen fallender Statistiken, wie man bei Scientology
sagt, in den Zustand "Belastung" , noch eine Stufe unterhalb von
"Nicht-Existenz" versetzt worden. Die offizielle Scientology-Definition für diesen
Zustand: "Das Wesen hat aufgehört, als Gruppenmitglied einfach nichtexistent
zu sein und hat die Farbe des Feindes angenommen". Es ist eine Belastung, so
heißt es in den Unterlagen der Gruppe, eine solche Person unbewacht zu lassen.

Lisa hatte sich wieder von der SO beraten lassen und jetzt als Hauptvorwurf
sogar gehört, sie hätte "die Aufmerksamkeit vom Objekt weggenommen".
Der Vorwurf bedeutete, sie könne schon nicht mehr mit Menschen in
scientologischer Weise kommunizieren, und nun auch nicht mehr
mit Gegenständen, sondern sie schaue nur noch nach innen.

Lisa versuchte verzweifelt, sich gegen diese Zuschreibung zu wehren,
denn sie bedeutete im Klartext nichts anderes als daß sie verrückt sei,
daß sie introvertiert nach innen schaue - und als Kur drohte ihr jetzt
der sogenannte "Introspection Rundown".

Lisa versuchte alles andere, um nicht diesen Weg in den
Introspection Rundown gehen zu müssen. Sie mußte sich verpflichten,
durch besondere Leistungen den Schaden, den sie angeblich angerichtet haben
soll, wieder gut zu machen.
(...)

Falls sie das durchhielt und schaffte, hätte sie wieder mit vollen Rechten in die
Gruppe zurückkehren dürfen, wenn sie noch eine weitere Bedingung erfüllte:
Von der Mehrheit der Flag-Land-Scientologen in Clearwater - einige tausend -
jeweils die persönliche schriftliche Zustimmung zur Wiederaufnahme
in die Gruppe zu erhalten.

War sie von ihren Wiedergutmachungsaktivitäten überarbeitet, überlastet?
War sie übermüdet? Hatte sie deshalb auch zu spät auf die Bremse getreten?

Sie hatte bei einem unfallverursachten Stau, in den sie hineingeriet,
den Boots-Anhänger eines vor ihr haltenden Fahrzeuges angestoßen.
Sanitäter, die bereits am Unfallort waren, kamen auch zu den Beteiligten des
kleinen Auffahrunfalls.

Alles wurde von der Polizei aufgenommen.
Alles wurde gut geregelt. Lisa war nicht verletzt.
Sie konnte selbst ihr Auto beiseite an den Straßenrand fahren,
hinter das Sanitätsfahrzeug.
Lisa hatte den Sanitätern im Ambulanzauto schon den Zettel unterschrieben,
daß sie nicht verletzt sei und keine Erste Hilfe brauche.
Die Sanitäter wollten schon zu ihrem nächsten Einsatz fahren.

Da sah Mark Fabyonic im Rückspiegel, das Lisa zu ihnen nach vorn lief,
wobei sie sich auszog, sich die Kleider vom Leibe riß.
Bonnie Portolano, die nette Sanitäterin, fragte Lisa (Ich zitiere aus dem
öffentlichen Protokoll der Vernehmung der Sanitäterin):

"'Warum hast Du alle Deine Kleider ausgezogen,
was ist los?' Und sie sagt: Well, ich wollte, daß die Leute denken, ich bin verrückt,
weil ich Hilfe brauche'. Und von da an sprachen wir über Hilfe,
was schief gelaufen war mit ihr, und eine ganze Menge anderer Fragen.

Und ihre Antwort war grundsätzlich: Ich bin eine schlechte Person.'
Und ich fragte sie Warum denkst Du, daß du eine schlechte Person bist?'
Und sie sagte Weil ich herausgefunden habe, daß ich schlechte Gedanken habe.
Ich mache schlechte Sachen in meinen Gedanken'...."

Die SO habe herausgefunden , daß sie etwas falsch gemacht habe, aber sie
selbst wisse nicht was. Die Sanitäterin nahm sie dann in den Ambulanz-Wagen,
deckte sie mit einer Decke zu und fragte weiter einfühlsam nach ihren
Problemen und sprach weiter mit Lisa. Sie berichtet:

"Und Lisa sagte, die Hauptsache, die sie falsch gemacht habe sei, daß sie ihre
Augen vom Objekt abgewendet habe.
Das ist ein Zitat: Ich wendete meine Augen vom Objekt ab'.
Das schien für sie wirklich eine Riesensache zu sein."

Sanft unterhielt sich diese barmherzige Samariterin weiter mit Lisa.
Im großen und ganzen, so das Protokoll, sagte Lisa, sie wollte Hilfe.

Sie wußte, daß sie Erholung brauchte.
Sie wußte,daß sie so nicht weitermachen konnte.

"Sie sagte wörtlich: Ich brauche jemand, mit dem ich sprechen kann.'
Ich bin Sanitäterin. Ich sagte ihr, ich könne nicht hier bleiben,
aber ich könnte sie zu einer Stelle bringen, wo die Leute ihr zuhören würden.
Da könntest Du mit ihnen reden. Ist es das, was du willst?'"

Und Lisa sagte ja.
Ursprünglich hatte sie so etwa gesagt:
'Nein, nein, ich bin okay'. Aber ich hatte zu ihr gesagt,
Es hört sich alles so an, daß mit Dir eine Menge los ist'.
Und Es würde gut sein für dich, dir jetzt Zeit zu nehmen und zu reden'.
Weil sie gesagt hatte, sie wollte reden aber vielleicht nicht zu diesem Zeitpunkt.

Lisa brauchte Hilfe und wir brachten sie in ein Hospital
wo sie auch eine Patientin psychologisch untersuchen können."
Dort erklärte Bonnie alles der Schwester, die in der Notaufnahme Dienst hatte.
Es schien so, daß Lisa gut untergebracht war.
(...)

Ein scientologischer Suchtrupp hatte Lisa schnell aufgespürt
und holte sie gegen den ausdrücklichen ärztlichen Rat aus dem Krankenhaus.
Denn die SO behauptet ja, etwas viel besseres und wirksameres für Leute
mit Nervenzusammenbruch als Psychotherapie zu besitzen,
nämlich den sogenannten Introspection-Rundown.

In der Klinik sagten sie allerdings nichts von dieser Behandlung, sondern nur,
Lisa würde im Ford Harrison Hotel, dem Hauptquartier der SO
in Clearwater/Florida, Ruhe und Erholung finden.
(...)

Lisa wurde nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus einen
Introspection Rundown ausgesetzt. Das ist eine von Hubbard entwickelte
Pseudotherapie bei Nervenzusammmenbruch.

Dieser IRD beinhaltet die Isolation von Betroffenen auch gegen ihren Willen.

Nach Hubbard grenzt der IRD an ein Wunder,
es sei der größte technische Durchbruch von 1973.

Der erste Schritt des RD ist es "die Person völlig zu isolieren.
Alle Anwesenden müssen absolut den Mund halten (nicht reden). ...
Erst wenn es offensichtlich ist, daß die Person aus ihrer Psychose raus ist
und der Verantwortung gewachsen ist, mit anderen zusammenzuleben,
wird die Isolation beendet."
(...)

Hubbard war sehr stolz über den IR und sagte:
"Das bedeutet, daß der letzte Grund für die Existenz der Psychiatrie fortgefallen
ist. Ich habe einen technischen Durchbruch erzielt,
der möglicherweise zu den größten Entdeckungen des 20. Jahrhunderts zählt."

Siebzehn Tage nach Anwendung dieser Errungenschaft, am 5. Dezember 1995,
starb Lisa McPherson im Alter von 36 Jahren.

Siebzehn Tage lang hatte sie vergeblich versucht,
der Introspection Rundown genannten Isolationsfolter zu entkommen.

Vor der Tür stand ein Wächter;
bei ihr im Zimmer war ständige Aufsicht von mindestens einer,
meist mehreren Personen.

Lisa versuchte alles, herauszukommen.
Sie übte Selbstkritik:
"Ich habe bei der Handhabung meiner Mutter versagt."
(...)

Sie versuchte es mit Unterwerfungsgesten:
"Ich möchte die Zahnbürste nehmen
und den Fußboden putzen bis ich eine Erkenntnis habe"

Sie bat um andere Gesprächspartner:
"Kann ich bitte meinen Auditor Vatisinski sprechen."

Und immer wieder versucht sie, mal aus der Tür,
mal aus dem Fenster zu entkommen.

Die Protokolle, die bei der Isolation angefertigt wurden
und die Aussagen der Bewacher stimmen darin überein:
Lisa versuchte, aus der Isolationsfolter auszubrechen.
(...)

17 Tage lang versucht sie verzweifelt zu verhindern,
daß ihr Drogen eingeflößt werden.

Benutzt wurden Benadryl, ein Beruhigungsmittel und Chloralhydrat,
ein stark wirkendes Beruhigungsmittel.

Das und andere SO-Medikamente wurden ihr immer wieder in das Essen
gemischt oder ihr mit einer Kanülenspritze in den Mund gespritzt.
Sie wehrte sich, indem sie so viel wie möglich wieder ausspuckte.

Tage lang versucht sie auszubrechen - bis sie schließlich an das Bett
gefesselt wird.

Einmal war sie schon bis zur Tür gekommen;ihre Hand war schon am Türgriff.
Da fallen mehrer Wächter über sie her, werfen sie aufs Bett und halten sie nieder,
indem sich einer über sie wirft, andere ihre Beine festhalten - fast eine Stunde,
bis sie sich "beruhigt" hat.

Lisa starb am Abend des 5.12. zwischen 21.30 und 22.00.
(...)

Der Totenschein nennt als Todesursache ein Blutgerinnsel,
das durch Bettruhe und schweren Flüssigkeitsverlust herbeigeführt wurde.
Lisa hat nach Schätzungen der Autopsie 5-10 Tage kein Wasser,
auch keine Infusionen bekommen.

Scientology machte der Mutter und den Angehörigen zunächst weis,
Lisa sei an einer schnellen ansteckenden Meningitis gestorben
und sorgte für eine rasche Einäscherung.

Die SO-ler, die Lisa ins Krankenhaus brachten,
sind nach Bekanntwerden des Falls aus den USA ausgereist."

Quelle:
http://www.ingo-heinemann.de/lisa2.htm

Mehrere Medien berichteten:
http://www.ingo-heinemann.de/lisa

Werdendes Leben-Scientology geopfert
Mehr als 12 Frauen wurden von Scientology zur Abtreibung gezwungen.
Sie waren Mitarbeiter der Elite-Organisation Sea-Org.

Für Scientology gelten Kinder als Belastung, weil sie ihre Eltern
zu sehr von der Arbeit für die Organisation ablenken.

Scientology verachtet alles was ablenkt denn es stört die
Expansion ihrer "Religion"

Auf dem Altar dieser "Religion" wurden mehr als 12 werdende
Leben geopfert.

"Scientology drängt junge Frauen zur Abtreibung

Über ein Dutzend ehemalige Mitarbeiterinnen der Scientology-Eliteeinheit Sea-Org
mussten Schwangerschaften abbrechen:
Sie sollten ungestört für Scientology arbeiten können.
(...)

Laura war oft allein. Mit 16 heiratete sie einen Mitarbeiter der Sekte,
ein Jahr später war sie schwanger.
Sie freute sich auf das Kind, doch sie wurde von Scientology-Funktionären
zur Abtreibung gedrängt, wie sie heute erklärt.

Mütter sind abgelenkt

Seit vielen Jahren sieht sich Scientology dem Vorwurf ausgesetzt,
schwangere Mitarbeiterinnen der Sea-Org zum Abbruch zu drängen.

Der Grund:
Mütter können sich nicht mehr rund um die Uhr für die Sekte engagieren,
Kinder sind eine Belastung.

Scientology dementierte die Anschuldigungen jeweils postwendend.

Nun hat die US-Zeitung "St. Petersburg Times" aus Florida
über ein Dutzend ehemalige Scientology-Mitarbeiterinnen ausfindig gemacht,
die erklären, unfreiwillig abgetrieben zu haben.

Als Grund für die Abtreibungen geben die Frauen mehrheitlich
die hohen Erwartungen der Sekte an.

Wer sich nicht mit vollem Einsatz für Scientology einsetze und
private Bedürfnisse in den Hintergrund stelle, gerate rasch in den Verdacht,
die Ziele von Scientology nicht bedingungslos zu verfolgen.
Es gehe darum, "den Planeten zu retten", sagt eine ehemalige Scientology-Frau.

Der Druck geht meist von den direkten Vorgesetzten aus.
Diese befürchten, dass die Leistungskurve ihrer Abteilung sinkt,
wenn eine Mitarbeiterin durch die Kinderbetreuung teilweise absorbiert ist.
Bricht die Statistik ein, drohen unangenehme Untersuchungen.

Claire Headley ging es ähnlich wie ihrer Kollegin Laura.
Sie kam mit 16 zu Scientology, wurde mit 19 Jahren schwanger und trieb ab.
Sie erklärt, sie sei unter Androhung von Strafen zur Abtreibung gedrängt worden.
Einen Tag nach der Abtreibung
habe sie wieder im Scientology-Zentrum geschuftet.

Das Ritual wiederholte sich zwei Jahre später mit einer zweiten Abtreibung.
"Ich hatte keine Wahl", sagt Claire Headley und fügt an: "Es war kriminell."

Sie habe gewusst, dass sie von ihrem Mann getrennt
und schwer bestraft worden wäre, wenn sie sich geweigert hätte.

Headley führt eine Scientology-Anweisung an,
wonach Mitarbeiterinnen der Sea-Org zurückgestuft werden,
wenn sie ein Kind austragen.
Sie erlebte ähnliche Fälle bei ihren Kolleginnen.
(...)

"Alles, was ablenkt, wird in Scientology verachtet", sagt Sunny Pereira,
die ebenfalls abgetrieben hat.
Der Druck sei vor allem bei den Sea-Org-Mitarbeiterinnen gross.
"Normalerweise ist es nicht erlaubt,
mit dem Ehemann über die Abtreibung zu sprechen", fügt sie an."

Quelle:
Basler Zeitung 20.06.2010
http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Scientology-draengt-junge-Frauen-zur-Abtreibung/story/31058778#

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  • Vorsicht, getarnte Scientologen!

    16. September 2011 um 16:33

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