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Schönheitsideale - ganz schön bescheuert?!

15. Juli 2019 um 23:11 Letzte Antwort: 15. Dezember 2019 um 19:37

Hallo Community,

ich befasse mich in der letzten Zeit doch relativ oft mit Schönheitsidealen und ich wollte einfach mal so wissen, was andere Menschen davon halten. Also teilt mir gerne eure Meinung dazu mit.

Vielleicht auch mal meine Meinung dazu: Also ich finde Schönheitsideale, besonders „Frauen müssen große Oberweiter und einen großen Arsch haben“, furchtbar. Vorallem auf sozialen Medien werden diese Werte so stark vermittelt und ich verstehe es einfach nicht. Ich kenne selber Menschen, die aufgrund dieser Werte und Vorstellungen Selbstzweifel entwickelt haben und sich nicht wohl in ihrem eigenen Körper fühlen. Also ich find diese Ideale furchtbar. 

Wie sieht es bei euch aus?

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16. Juli 2019 um 7:16

Könnte mich jetzt nicht erinnern, dass in der Werbung das Schönheitsideal „großer Arsch“ vermittelt wird. Ganz im Gegenteil. 

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16. Juli 2019 um 8:01

die Selbstzweifel von Frauen, die nicht dem Ideal entsprechen, welches gerade "in" ist gibt es runde 5000 Jahre länger als soziale Medien. Mindestens.
Schönheitsideale übrigens auch.

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16. Juli 2019 um 8:41
In Antwort auf mackenzieeee

Hallo Community,

ich befasse mich in der letzten Zeit doch relativ oft mit Schönheitsidealen und ich wollte einfach mal so wissen, was andere Menschen davon halten. Also teilt mir gerne eure Meinung dazu mit.

Vielleicht auch mal meine Meinung dazu: Also ich finde Schönheitsideale, besonders „Frauen müssen große Oberweiter und einen großen Arsch haben“, furchtbar. Vorallem auf sozialen Medien werden diese Werte so stark vermittelt und ich verstehe es einfach nicht. Ich kenne selber Menschen, die aufgrund dieser Werte und Vorstellungen Selbstzweifel entwickelt haben und sich nicht wohl in ihrem eigenen Körper fühlen. Also ich find diese Ideale furchtbar. 

Wie sieht es bei euch aus?

Hi,
ich sehe das heutige Schönheitsideal nicht im geringsten als schön. Wer sich unter das Messer legt um alles größer zu machen, das finde ich schrecklich!
Als schön empfindeich die natürliche Schönheit.
 

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23. November 2019 um 14:01

Ich verstehe prinzipiell nicht, weshalb Menschen versuchen, den Idealen anderer zu entsprechen. Das kostet unglaublich viel Energie. 

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30. November 2019 um 0:27
In Antwort auf mackenzieeee

Hallo Community,

ich befasse mich in der letzten Zeit doch relativ oft mit Schönheitsidealen und ich wollte einfach mal so wissen, was andere Menschen davon halten. Also teilt mir gerne eure Meinung dazu mit.

Vielleicht auch mal meine Meinung dazu: Also ich finde Schönheitsideale, besonders „Frauen müssen große Oberweiter und einen großen Arsch haben“, furchtbar. Vorallem auf sozialen Medien werden diese Werte so stark vermittelt und ich verstehe es einfach nicht. Ich kenne selber Menschen, die aufgrund dieser Werte und Vorstellungen Selbstzweifel entwickelt haben und sich nicht wohl in ihrem eigenen Körper fühlen. Also ich find diese Ideale furchtbar. 

Wie sieht es bei euch aus?

Die "Vorgaben" können Menschen ganz schön unter Druck setzen und verunsichern. Das wird auch so bleiben. Denn es gibt immer was Neues, vermeintlich Hippes. Heute dies und morgen das. Aber das war schon immer so.

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30. November 2019 um 20:22
In Antwort auf lissabon

Die "Vorgaben" können Menschen ganz schön unter Druck setzen und verunsichern. Das wird auch so bleiben. Denn es gibt immer was Neues, vermeintlich Hippes. Heute dies und morgen das. Aber das war schon immer so.

wenn man sich davon unter Druck setzen und verunsichern LÄSST, ja. Das ist aber eine Entscheidung, die man trifft.

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2. Dezember 2019 um 8:54
In Antwort auf avarrassterne1

wenn man sich davon unter Druck setzen und verunsichern LÄSST, ja. Das ist aber eine Entscheidung, die man trifft.

Da gebe ich Dir Recht ! Es hat natürlich auch etwas mit dem eigenen Selbst-Bewusstsein zu tun.

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2. Dezember 2019 um 9:12
In Antwort auf lissabon

Da gebe ich Dir Recht ! Es hat natürlich auch etwas mit dem eigenen Selbst-Bewusstsein zu tun.

auch das Selbstbewußtsein / Selbstwertgefühl kann man ändern. Auch das ist also eine Entscheidung.

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2. Dezember 2019 um 9:25
In Antwort auf avarrassterne1

auch das Selbstbewußtsein / Selbstwertgefühl kann man ändern. Auch das ist also eine Entscheidung.

Jaja, so ist es.

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4. Dezember 2019 um 17:49
In Antwort auf avarrassterne1

wenn man sich davon unter Druck setzen und verunsichern LÄSST, ja. Das ist aber eine Entscheidung, die man trifft.

Richtig! Man muss all den Mist nicht mitmachen. Eigener Stil ist sowieso viel interessanter und attraktiv wird man dadurch, dass man sich im Körper wohlfühlt, auch wenn der nicht perfekt ist,, also durch Selbstvertrauen. Heißt nicht, dass einem seine Erscheinung egal ist.

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7. Dezember 2019 um 0:22

Man sollte da ganz einfach tolerant und relativierend denken.
Die Gemälde von Paul Peter Rubens...der eine hängt sich eine Kopie ins Wohnzimmer, dem anderen schmeckt fortan kein Essen mehr.
Der Mensch ändert auch in seinem Leben diesbezügliche Ansichten:
Als 18-jähriger hatte ich eine 17-jährige Freundin mit wohl geformten Konturen, die Freundschaft ging dann aus anderen Gründen auseinander.
40 Jahre später traf ich die Dame wieder, fast nicht wiederzuerkennen...so dick, dass keine Sympathie mehr aufkam. Anderes Beispiel: Eine ehemalige gut figurierte Mitschülerin traf ich ebenfalls so nach 40 Jahren  zum Klassentreffen wieder, gertenschlank, wie man so sagt, sie beichtete mir über ihre weniger gute Gesundheit, dass sie noch ein Drittel Ihres Magens ihr eigen nennen kann. Einfach traurig, wenn die Gesundheit nicht wunschgemäß mitspielt. Und auch das sollte man bei der Betrachtung von Schönheitsidealen mit berücksichtigen. Nicht jeder kann sich seine Situation aussuchen. Und im Vordergrund sollte man doch immer menschliche und charakterbezogene Ideale stehen sehen.

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7. Dezember 2019 um 23:05
In Antwort auf mackenzieeee

Hallo Community,

ich befasse mich in der letzten Zeit doch relativ oft mit Schönheitsidealen und ich wollte einfach mal so wissen, was andere Menschen davon halten. Also teilt mir gerne eure Meinung dazu mit.

Vielleicht auch mal meine Meinung dazu: Also ich finde Schönheitsideale, besonders „Frauen müssen große Oberweiter und einen großen Arsch haben“, furchtbar. Vorallem auf sozialen Medien werden diese Werte so stark vermittelt und ich verstehe es einfach nicht. Ich kenne selber Menschen, die aufgrund dieser Werte und Vorstellungen Selbstzweifel entwickelt haben und sich nicht wohl in ihrem eigenen Körper fühlen. Also ich find diese Ideale furchtbar. 

Wie sieht es bei euch aus?

Schönheitsideale haben/hatten im grunde schonmal ihren Zweck.

Runde Hüften und Oberweite, reine und rosige Haut, schönes Haar, schöne Nägel ... symbolisieren in vielen Kulturen eben eine reife, gut genährte Frau die warscheinlich gesund ist und gesunde Kinder zur Welt bringt. Das steckt irgendwo denke ich in den Genen.

Wo ich dann allerdings raus bin ist dieses Extreme, Lotusfüße, sich das halbe Kopfhaar wegzupfen, verstümmelung ... All das was eben schon in der Vergangenheit und auch heute noch abläuft. Das kann ich mir auch nicht erklären.

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8. Dezember 2019 um 18:35
In Antwort auf rabenschwarz

Schönheitsideale haben/hatten im grunde schonmal ihren Zweck.

Runde Hüften und Oberweite, reine und rosige Haut, schönes Haar, schöne Nägel ... symbolisieren in vielen Kulturen eben eine reife, gut genährte Frau die warscheinlich gesund ist und gesunde Kinder zur Welt bringt. Das steckt irgendwo denke ich in den Genen.

Wo ich dann allerdings raus bin ist dieses Extreme, Lotusfüße, sich das halbe Kopfhaar wegzupfen, verstümmelung ... All das was eben schon in der Vergangenheit und auch heute noch abläuft. Das kann ich mir auch nicht erklären.

Sicher stimmt es, dass es in den vergangenen Jahrhunderten schon immer Schönheitsideale gab, die den Menschen unter seiner Eignung betrachteten Nachkommen zu zeugen, diese zum Erwachsenen zu erziehen und seine Familie durch Arbeit ernähren  und auch gegenüber Feinden verteidigen zu können. Daher galt als Schönheitsideal für den Mann: kräftiger großer muskulärer Körperbau, sympathisch wirkend auf das weibliche Geschlecht. Für die Frau war angesagt, runde Konturen im Sinne eines geburtenfreudigen Beckens und dicke Brust zum Ernähren der Babys sowie ein für den Mann ansprechendes Gesicht. Soweit war das auch alles berechtigt.
Schaut man sich die heutigen Ideale von den Titelseiten der Unterhaltungszeitschriften, die Models in der Modebranche, die sogenannten Künstler in der Unterhaltungsbranche an, kann von dem eingangs gesagten nicht unbedingt mehr die Rede sein. Selbst Gesundheitsmagazine als sogenannte Fachliteratur predigen die Magersucht als ein Schönheitsideal und Bierbrauerprospekte preisen  den Bierbauch des Mannes verheißungsvoll für ihr Produkt an. Schlimm ist das insofern nicht, weil man ja im Laufe seines Lebens da meist noch Abhilfe an seinem Körper schaffen kann.
Aber:   Was eben so völlig aus dem Ruder läuft sind so manche zeitgemäße Erscheinungen, die sich kaum mehr rückgängig machen lassen, ich meine da die Körpervolltätowierung und das Dehnen der Ohren bis an die Grenze des Möglichen.
Und das als Schönheitsideal zu betrachten? ................. Ich schweige da lieber und warte die Wortmeldungen anderer Forumsteilnehmer ab!

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8. Dezember 2019 um 20:30
In Antwort auf mooritz1

Sicher stimmt es, dass es in den vergangenen Jahrhunderten schon immer Schönheitsideale gab, die den Menschen unter seiner Eignung betrachteten Nachkommen zu zeugen, diese zum Erwachsenen zu erziehen und seine Familie durch Arbeit ernähren  und auch gegenüber Feinden verteidigen zu können. Daher galt als Schönheitsideal für den Mann: kräftiger großer muskulärer Körperbau, sympathisch wirkend auf das weibliche Geschlecht. Für die Frau war angesagt, runde Konturen im Sinne eines geburtenfreudigen Beckens und dicke Brust zum Ernähren der Babys sowie ein für den Mann ansprechendes Gesicht. Soweit war das auch alles berechtigt.
Schaut man sich die heutigen Ideale von den Titelseiten der Unterhaltungszeitschriften, die Models in der Modebranche, die sogenannten Künstler in der Unterhaltungsbranche an, kann von dem eingangs gesagten nicht unbedingt mehr die Rede sein. Selbst Gesundheitsmagazine als sogenannte Fachliteratur predigen die Magersucht als ein Schönheitsideal und Bierbrauerprospekte preisen  den Bierbauch des Mannes verheißungsvoll für ihr Produkt an. Schlimm ist das insofern nicht, weil man ja im Laufe seines Lebens da meist noch Abhilfe an seinem Körper schaffen kann.
Aber:   Was eben so völlig aus dem Ruder läuft sind so manche zeitgemäße Erscheinungen, die sich kaum mehr rückgängig machen lassen, ich meine da die Körpervolltätowierung und das Dehnen der Ohren bis an die Grenze des Möglichen.
Und das als Schönheitsideal zu betrachten? ................. Ich schweige da lieber und warte die Wortmeldungen anderer Forumsteilnehmer ab!

Die ganz dünnen Models sind nicht mehr so aktuell. Jetzt ist eher der Typ Kim K. Schoenheitsideal...breitere Hüften, großer Hintern. 

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8. Dezember 2019 um 21:03
In Antwort auf tahnee_12117418

Die ganz dünnen Models sind nicht mehr so aktuell. Jetzt ist eher der Typ Kim K. Schoenheitsideal...breitere Hüften, großer Hintern. 

Stimmt, es wird durchaus wieder runder, nach "Thigh Gap" (Oberschenkel Lücke) was viele Frauen durch Beinstellung und Hüftbreite garnicht erreichen können egal wie sehr sie sich runter hungern, ist jetzt "thicc" (Fett an den richtigen Stellen) chic.

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9. Dezember 2019 um 9:26
In Antwort auf mooritz1

Sicher stimmt es, dass es in den vergangenen Jahrhunderten schon immer Schönheitsideale gab, die den Menschen unter seiner Eignung betrachteten Nachkommen zu zeugen, diese zum Erwachsenen zu erziehen und seine Familie durch Arbeit ernähren  und auch gegenüber Feinden verteidigen zu können. Daher galt als Schönheitsideal für den Mann: kräftiger großer muskulärer Körperbau, sympathisch wirkend auf das weibliche Geschlecht. Für die Frau war angesagt, runde Konturen im Sinne eines geburtenfreudigen Beckens und dicke Brust zum Ernähren der Babys sowie ein für den Mann ansprechendes Gesicht. Soweit war das auch alles berechtigt.
Schaut man sich die heutigen Ideale von den Titelseiten der Unterhaltungszeitschriften, die Models in der Modebranche, die sogenannten Künstler in der Unterhaltungsbranche an, kann von dem eingangs gesagten nicht unbedingt mehr die Rede sein. Selbst Gesundheitsmagazine als sogenannte Fachliteratur predigen die Magersucht als ein Schönheitsideal und Bierbrauerprospekte preisen  den Bierbauch des Mannes verheißungsvoll für ihr Produkt an. Schlimm ist das insofern nicht, weil man ja im Laufe seines Lebens da meist noch Abhilfe an seinem Körper schaffen kann.
Aber:   Was eben so völlig aus dem Ruder läuft sind so manche zeitgemäße Erscheinungen, die sich kaum mehr rückgängig machen lassen, ich meine da die Körpervolltätowierung und das Dehnen der Ohren bis an die Grenze des Möglichen.
Und das als Schönheitsideal zu betrachten? ................. Ich schweige da lieber und warte die Wortmeldungen anderer Forumsteilnehmer ab!

also wenn man nicht darauf kommt, dass eine großflächige Tätowierung nicht mehr rückgängig zu machen ist, liegt das Problem aber echt nicht am Schönheitsideal des Tattoos, sondern zwischen den Ohren des Betreffenden.

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9. Dezember 2019 um 9:39
In Antwort auf rabenschwarz

Schönheitsideale haben/hatten im grunde schonmal ihren Zweck.

Runde Hüften und Oberweite, reine und rosige Haut, schönes Haar, schöne Nägel ... symbolisieren in vielen Kulturen eben eine reife, gut genährte Frau die warscheinlich gesund ist und gesunde Kinder zur Welt bringt. Das steckt irgendwo denke ich in den Genen.

Wo ich dann allerdings raus bin ist dieses Extreme, Lotusfüße, sich das halbe Kopfhaar wegzupfen, verstümmelung ... All das was eben schon in der Vergangenheit und auch heute noch abläuft. Das kann ich mir auch nicht erklären.

nunja, auch Lotusfüße haben einen sehr dedizierten Zweck... Auch wenn der für mich auch nicht die Mittel rechtfertigt.

Die Grenze zur Verstümmelung ist da sicher nicht wirklich einfach zu ziehen. Um es mal am Beispiel der Bilder indigener Völker mit den Tellerlippen, verlängerten Hälsen,  ... festzumachen - für uns in unserer Zeit überhaupt nicht nachvollziehbar, ja undenkbar und verstümmelnd - für die Betreffenden aber eben schön.

Selbst innerhalb unserer Kultur scheiden sich da die Geister an Piercings, Tattoos, diesen Implantaten unter der Haut... Nehme ich mich nicht aus, Tattoos finde ich wirklich schön, bei den Implantaten kann ich nicht hinsehen, das dreht mir die Nackenhaare auf links. Eine Ex-Kollegin vor langer Zeit hatte da so eine Art Collier unter der Haut implantiert - ich habe selten jemandem so konzentriert in die Augen gesehen wie ihr - aber für sie (und ganz sicher nicht nur für sie) war es trotzdem schön. Ihr Körper, ihre Entscheidung, ich muss das nicht mögen, ich muss es auch nicht schön finden, da zählt nur das, was sie möchte.

Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.

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15. Dezember 2019 um 19:37
In Antwort auf avarrassterne1

nunja, auch Lotusfüße haben einen sehr dedizierten Zweck... Auch wenn der für mich auch nicht die Mittel rechtfertigt.

Die Grenze zur Verstümmelung ist da sicher nicht wirklich einfach zu ziehen. Um es mal am Beispiel der Bilder indigener Völker mit den Tellerlippen, verlängerten Hälsen,  ... festzumachen - für uns in unserer Zeit überhaupt nicht nachvollziehbar, ja undenkbar und verstümmelnd - für die Betreffenden aber eben schön.

Selbst innerhalb unserer Kultur scheiden sich da die Geister an Piercings, Tattoos, diesen Implantaten unter der Haut... Nehme ich mich nicht aus, Tattoos finde ich wirklich schön, bei den Implantaten kann ich nicht hinsehen, das dreht mir die Nackenhaare auf links. Eine Ex-Kollegin vor langer Zeit hatte da so eine Art Collier unter der Haut implantiert - ich habe selten jemandem so konzentriert in die Augen gesehen wie ihr - aber für sie (und ganz sicher nicht nur für sie) war es trotzdem schön. Ihr Körper, ihre Entscheidung, ich muss das nicht mögen, ich muss es auch nicht schön finden, da zählt nur das, was sie möchte.

Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters.

Mein Vorredner nannte die Weisheit " Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters", d.h. mit anderen Worten soviel wie Tolerantsein sei angesagt. Und wenn ich darüber so nachdenke gefallen mir und meinen Bekannten meine massiven, freischwingenden Silbercreolen.
Aber es wird ebenso viele, wenn nicht sogar sehr viele Leute geben, denen ein Mann mit Schmuck überhaupt nicht gefällt.
Was aber die genannten Tellerlippen und die durch Metallringe gedehnten Hälse mancher Naturvölker angeht, so toleriere ich es bei Ihnen, weil ich nicht die Hintergründe dafür kenne, würde es aber hierzulande in Mode kommen, wäre mein Toleranzdenken am Ende.

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