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Schon wieder tödliche Polizeigewalt in den USA

2. September um 12:12 Letzte Antwort: 2. September um 22:22

Hallo ihr Lieben

schon wieder wurde in den USA ein Schwarzer von Polizisten erschossen; in LA.

Er soll gegen Radfahr-Regeln verstoßen haben. Versucht haben zu fliehen, einen der verfolgenden Polizisten angegriffen haben. Außerdem sei ihm ein Bündel zu Boden gefallen, in dem sich eine Waffe befunden hätte. 
Die Polizisten (zwei) sollen ihm daraufhin bis zu 20 Mal in den Rücken geschossen haben.
Geschehensablauf ist noch diffus, und nicht komplett geklärt.

Aber trotzdem - was, um HImmels Willen, stimmt mit denen da drüben nicht??
Wie kann man Menschen wie tollwütiges Vieh einfach so abknallen??
Was für ein "Mensch" muss man sein, um einem anderen in den Rücken zu schießen: Wer einem den Rücken zuwenden, der greift in dem Moment doch gar nicht an.

Ich bin gerade wirklich entsetzt über diesen kompletten Mangel an Respekt vor dem Leben anderer, der offenbar bei so vielen us-amerikanischen Polizisten vorherrscht.
Da werden ja ständig (schwarze) Menschen von Cops getötet.

Ratlose, schockierte Grüße

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2. September um 13:48

"je mehr Gewalt und Chaos im Lande herrschen, desto wahrscheinlicher wird Trump wieder gewählt" ... den Satz habe ich heute morgen irgendwann im Halbschlaf vor dem Fernseher gehört.

... noch wie viele Wochen Trump...???

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2. September um 15:31
In Antwort auf avarrassterne3

"je mehr Gewalt und Chaos im Lande herrschen, desto wahrscheinlicher wird Trump wieder gewählt" ... den Satz habe ich heute morgen irgendwann im Halbschlaf vor dem Fernseher gehört.

... noch wie viele Wochen Trump...???

Noch 9 Wochen bis zu den Wahlen.
Und dann noch 11 Wochen bis zur Amtseinführung (ist am 20. Januar).

Wenn wir alle viel viel Glück haben, ist der Spuk Trump in 20 Wochen vorbei.

Wenn nicht - tja... keine Ahnung, was dann kommt. Ich glaube aber nicht, dass die USA, eigentlich die gesamte Welt eine weitere Amtsperiode Trump überstehen, ohne sich nachhaltig zum schlechteren zu verändern.
Trump wollte wiedergewählt werden, sollte er das erreichen, wer oder was sollte ihn dann in  seinem Wahn noch stoppen?
Also hoffen wir alle mal das Beste.

Wobei Trump in meinen Augen keine Antwort auf die Polizeigewalt in den USA ist. Ich verstehe einfach das Denken dieser Menschen nicht.

Gut, warum Menschen hier in Deutschland die Treppe des Berliner Reichstags stürmen, verstehe ich auch nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die ganze Welt inzwischen komplett am Durchdrehen ist.

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2. September um 16:51
In Antwort auf aiske_20908860

Hallo ihr Lieben

schon wieder wurde in den USA ein Schwarzer von Polizisten erschossen; in LA.

Er soll gegen Radfahr-Regeln verstoßen haben. Versucht haben zu fliehen, einen der verfolgenden Polizisten angegriffen haben. Außerdem sei ihm ein Bündel zu Boden gefallen, in dem sich eine Waffe befunden hätte. 
Die Polizisten (zwei) sollen ihm daraufhin bis zu 20 Mal in den Rücken geschossen haben.
Geschehensablauf ist noch diffus, und nicht komplett geklärt.

Aber trotzdem - was, um HImmels Willen, stimmt mit denen da drüben nicht??
Wie kann man Menschen wie tollwütiges Vieh einfach so abknallen??
Was für ein "Mensch" muss man sein, um einem anderen in den Rücken zu schießen: Wer einem den Rücken zuwenden, der greift in dem Moment doch gar nicht an.

Ich bin gerade wirklich entsetzt über diesen kompletten Mangel an Respekt vor dem Leben anderer, der offenbar bei so vielen us-amerikanischen Polizisten vorherrscht.
Da werden ja ständig (schwarze) Menschen von Cops getötet.

Ratlose, schockierte Grüße

Das liegt daran, dass automatisch davon ausgegangen wird, dass ein Schwarzer, der davonrennt, gefährlich ist. Diese Idee kommt daher, dass es genügend solcher Erfahrungen gegeben hat in der Vergangenheit. Auch dieser Mann hatte ja eine Waffe bei sich, zumindest wird es so berichtet.

Diese Polizisten rechnen einfach damit, dass sie jetzt selbst gleich sterben werden und damit das nicht passiert, schießen sie lieber gleich. Leider trifft es dann in vielen Fällen die Falschen. Das Schießen auf einen Davonlaufenden, der seine Waffe schon fallen gelassen hat, ist nicht zu rechtfertigen. 

Nachdem die Ausbildung zum Polizisten teilweise nur 6 Monate lang dauert und überaus mangelhaft ist, wundert es mich nicht, dass darauf unfähige Polizisten hervorgehen.

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2. September um 16:52
In Antwort auf avarrassterne3

"je mehr Gewalt und Chaos im Lande herrschen, desto wahrscheinlicher wird Trump wieder gewählt" ... den Satz habe ich heute morgen irgendwann im Halbschlaf vor dem Fernseher gehört.

... noch wie viele Wochen Trump...???

52 x 4 + 9 = 217

Ich wette, er wird wiedergewählt. Man möge mich eines Besseren belehren, mich würde es für die USA freuen. Ich bin da aber eher pessimistisch.

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2. September um 17:12
In Antwort auf ozeanologe

52 x 4 + 9 = 217

Ich wette, er wird wiedergewählt. Man möge mich eines Besseren belehren, mich würde es für die USA freuen. Ich bin da aber eher pessimistisch.

Du hast die 11 Wochen bis zur Amtseinführung des neuen Präsidenten vergessen. Das wären dann 228.

Sollte das Wirklichkeit werden, mache ich hier einen Dauerthread auf und streiche jede einzelne Woche dieses Horrorspiels einzeln ab.
 

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2. September um 18:18
In Antwort auf ozeanologe

52 x 4 + 9 = 217

Ich wette, er wird wiedergewählt. Man möge mich eines Besseren belehren, mich würde es für die USA freuen. Ich bin da aber eher pessimistisch.

ich bin auch ziemlich pessimistisch. Aber ich hoffe noch.

Wie auch immer, Deeskalation ist im Allgemeinen wohl nicht so sein Ding, aber aktuell im Besonderen nicht in seinem Interesse.

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2. September um 18:27
In Antwort auf aiske_20908860

Du hast die 11 Wochen bis zur Amtseinführung des neuen Präsidenten vergessen. Das wären dann 228.

Sollte das Wirklichkeit werden, mache ich hier einen Dauerthread auf und streiche jede einzelne Woche dieses Horrorspiels einzeln ab.
 

Richtig, die habe ich nicht bedacht.

Kann ich nachvollziehen. Du kannst dann in jedem Kommentar im Thread einen Artikel mit der nächsten Peinlichkeit Trumps posten. Da wird es bestimmt genügend Auswahl geben.

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2. September um 18:28
In Antwort auf avarrassterne3

ich bin auch ziemlich pessimistisch. Aber ich hoffe noch.

Wie auch immer, Deeskalation ist im Allgemeinen wohl nicht so sein Ding, aber aktuell im Besonderen nicht in seinem Interesse.

Ich bin ja kein Psychologe, aber wenn du mich fragst, ist Trump ein Narzisst mit soziopathischen Zügen. Was allein für ihn zählt, ist sein Interesse. Alles andere ist ihm egal, ganz egal, welche Folgen das für andere hat. 

So jemanden sollte man wirklich nicht mit soviel Macht ausstatten, wie sie der POTUS nunmal hat. Das ist richtig gefährlich!

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2. September um 19:26
In Antwort auf ozeanologe

Das liegt daran, dass automatisch davon ausgegangen wird, dass ein Schwarzer, der davonrennt, gefährlich ist. Diese Idee kommt daher, dass es genügend solcher Erfahrungen gegeben hat in der Vergangenheit. Auch dieser Mann hatte ja eine Waffe bei sich, zumindest wird es so berichtet.

Diese Polizisten rechnen einfach damit, dass sie jetzt selbst gleich sterben werden und damit das nicht passiert, schießen sie lieber gleich. Leider trifft es dann in vielen Fällen die Falschen. Das Schießen auf einen Davonlaufenden, der seine Waffe schon fallen gelassen hat, ist nicht zu rechtfertigen. 

Nachdem die Ausbildung zum Polizisten teilweise nur 6 Monate lang dauert und überaus mangelhaft ist, wundert es mich nicht, dass darauf unfähige Polizisten hervorgehen.

Ich weiß nicht, irgendwie dreh man sich da ja aber im Kreis. Nachdem Waffentragen in den USA ja legal ist, kann Polizist dann ja eigentlich immer davon ausgehen, ein "Angehaltener" könnte eine Waffe dabeihaben und den einfach abknallen.

Dass müssten die Amis doch wirklich langsam mal merken, auch die letzten Deppen, dass das mit ihren Waffengesetzen nicht so der Brüller ist. Und das mit ihrer Polizeiausbildung auch nicht.

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2. September um 20:07
In Antwort auf aiske_20908860

Ich weiß nicht, irgendwie dreh man sich da ja aber im Kreis. Nachdem Waffentragen in den USA ja legal ist, kann Polizist dann ja eigentlich immer davon ausgehen, ein "Angehaltener" könnte eine Waffe dabeihaben und den einfach abknallen.

Dass müssten die Amis doch wirklich langsam mal merken, auch die letzten Deppen, dass das mit ihren Waffengesetzen nicht so der Brüller ist. Und das mit ihrer Polizeiausbildung auch nicht.

Die Gesetze sind von Bundesstaat zu Bundesstaat ziemlich unterschiedlich. Es ist also nicht so, dass überall jeder einfach eine geladene Waffe mit sich tragen darf. 

Die legalen Waffen sind auch eher weniger das Problem, es sind die illegalen. Ein gesetztestreuer Bürger, der eine Waffe trägt, würde die nicht auf Polizisten richten, wenn die ihn anhalten. Warum auch, er hat ja nichts zu verbergen. Er bleibt stehen, zeigt seine Waffe, die Papiere dafür und gut ist.

Kriminelle würden legal schwer an Waffen kommen (kommt auf das Delikt an, weswegen sie verurteilt wurden), aber am Schwarzmarkt kann man eben alles kaufen. Offensichtlich gab es einfach sehr viele negative Erfahrungen mit Hispanics und Schwarzen, weshalb auf die auch öfter geschossen wird. Stichwort Gangkriminalität. 

Diese Schul-Shooter sind oft Jugendliche, deren Eltern die Waffen legal besessen haben und die sie sich widerrechtlich angeeignet haben, weil die Eltern sie nicht richtig verwahrt haben bzw. die Jugendlichen darauf Zugriff erlangen konnten. Ich denke, in diesem Fall werden diese Eltern in Zukunft auch keine Waffen mehr legal besitzen dürfen. 

Die Polizeiausbildung ist auf jeden Fall nicht der Brüller, ich gehe aber davon aus, dass man schwer Nachwuchs findet und man es den Neueinsteigern deshalb leicht machen will. Es wird auch finanzielle Gründe haben. In den USA hat man auch zu Ausbildung eine ganz andere Einstellung als bei uns. Zum Beispiel gibt es keine Lehre, sondern man arbeitet einfach eine gewisse Zeit in einem Betrieb, um die Arbeit zu erlernen. 

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2. September um 20:18
In Antwort auf ozeanologe

Ich bin ja kein Psychologe, aber wenn du mich fragst, ist Trump ein Narzisst mit soziopathischen Zügen. Was allein für ihn zählt, ist sein Interesse. Alles andere ist ihm egal, ganz egal, welche Folgen das für andere hat. 

So jemanden sollte man wirklich nicht mit soviel Macht ausstatten, wie sie der POTUS nunmal hat. Das ist richtig gefährlich!

ein Psychologe dürfte auch keine Diagnose stellen :P

Im Ernst: Nerzisst - kann ich nicht beurteilen auf die Entfernung,Soziopathie ist an sich nichts schlimmes, es sind erst mal nur Menschen, denen die "Spiegelneuronen" fehlen, macht niemanden per se zum @r***loch, Ferndiagnosen sind eh doof und in dem Falle auch noch sinnlos.
Die psychologische Frage, die ich viel spannender finde: was zur Hölle reitet eine Mehrheit - bzw. im Falle der letzten Wahl - ausreichend große Minderheit, einem solchen Menschen die Macht in die Tatzen zu drücken?

Ich verstehe das weitestgehend noch bei Putin - aber bei Trump kein bißchen. 
Mag daran liegen, dass ich die Russen besser verstehe als Amerikaner, aber ... *?!?*

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2. September um 22:22
In Antwort auf avarrassterne3

ein Psychologe dürfte auch keine Diagnose stellen :P

Im Ernst: Nerzisst - kann ich nicht beurteilen auf die Entfernung,Soziopathie ist an sich nichts schlimmes, es sind erst mal nur Menschen, denen die "Spiegelneuronen" fehlen, macht niemanden per se zum @r***loch, Ferndiagnosen sind eh doof und in dem Falle auch noch sinnlos.
Die psychologische Frage, die ich viel spannender finde: was zur Hölle reitet eine Mehrheit - bzw. im Falle der letzten Wahl - ausreichend große Minderheit, einem solchen Menschen die Macht in die Tatzen zu drücken?

Ich verstehe das weitestgehend noch bei Putin - aber bei Trump kein bißchen. 
Mag daran liegen, dass ich die Russen besser verstehe als Amerikaner, aber ... *?!?*

Doch, das tun sie laufend, sie entwickeln auch die Tests dafür. Nur behandeln dürfen sie niemanden (das machen entweder Psychiater oder Psychotherapeuten). 

Ich denke, es gibt viel mehr Soziopathen, als wir glauben. Wenn sie sich sozial verträglich verhalten (das kann man ja lernen, ohne dass man zum Beispiel Empathie empfindet), dann fallen sie ja nicht groß auf. Und dann ist das auch nicht weiter schlimm. Schlimm ist es nur bei denen, die sich so verhalten, dass es eben auffällt.

Warum verstehst du das bei Putin besser als bei Trump? Ich finde die beide gleich gefährlich. Von Kim Jong Un gar nicht erst zu reden.

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