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Schlimmes Heimweh nach "Flucht" - ich finde keinen Weg raus!

10. Januar um 23:07 Letzte Antwort: 24. Januar um 20:08

Hallo ihr Lieben!

Mein letzter, verzweifelter Versuch Leidensgenossen oder gute Tipps zu finden

Meine kurze Geschichte: ich musste vor 3 Jahren zusammen mit meiner Tochter vor meinem Ex-Partner aus Bayern nach Niedersachsen flüchten. Das ging quasi über Nacht. Ich habe alles zurückgelassen - Freunde, Familie, Job, Heimat, mein ganzes Leben. Alles was ich mir über Jahre aufgebaut habe über den Haufen geworfen, in einer Nacht. Im Zuge dessen musste ich auch den Kontakt zu allen abbrechen. 
Nun sitze ich seit 3 Jahren hier. Tod unglücklich und seit mittlerweile einem Jahr sogar in Therapie. Aber auch das Hilft mir nicht. 
Mein Heimweh ist gar nicht in Worte zu fassen. Ich wünsche mir so sehr mein zu Hause, meinen Job und meine Freunde zurück!
Seit nun einem Jahr leide ich an Panikattacken, Depressionen und Flashbacks. Mein Heimweh frisst mich einfach so auf. Das Schlimmste ist, dass es für mich keinen Weg zurück gibt. Ich kann nie wieder in meine Heimat zurück, auf Lebzeit. Und das schnürt mir die Kehle zu. Ich fühle mich, als hätte man mir mein Leben genommen. Ich habe das Gefühl niemals irgendwo glücklich werden zu können. Damals hieß es "die Zeit heilt Wunden", aber mit jedem Jahr wird es schlimmer.
Ich habe bereits Hunderte Euro in Hypnosetherapien gesteckt, aber nichts kann mein Heimweh auch nur ansatzweise besser machen. Was kann ich tun? Gibt es irgendwen oder irgendwas, das mir helfen könnte? Egal was, ich möchte es versuchen. Denn so wie es ist, halte ich es nicht den Rest meines Lebens aus.

 

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15. Januar um 19:43

Hallo hazelbee, Ich fühle mit dir. Habe darin leider auch Erfahrung gesammelt. Die Heimat u Familie kann man schwer ersetzen. Es sei denn man findet eine sehr gute Freundin bzw. Freunde. Kannst du denn gar nicht mehr zurück? LG Mia

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20. Januar um 19:59
In Antwort auf

Hallo ihr Lieben!

Mein letzter, verzweifelter Versuch Leidensgenossen oder gute Tipps zu finden

Meine kurze Geschichte: ich musste vor 3 Jahren zusammen mit meiner Tochter vor meinem Ex-Partner aus Bayern nach Niedersachsen flüchten. Das ging quasi über Nacht. Ich habe alles zurückgelassen - Freunde, Familie, Job, Heimat, mein ganzes Leben. Alles was ich mir über Jahre aufgebaut habe über den Haufen geworfen, in einer Nacht. Im Zuge dessen musste ich auch den Kontakt zu allen abbrechen. 
Nun sitze ich seit 3 Jahren hier. Tod unglücklich und seit mittlerweile einem Jahr sogar in Therapie. Aber auch das Hilft mir nicht. 
Mein Heimweh ist gar nicht in Worte zu fassen. Ich wünsche mir so sehr mein zu Hause, meinen Job und meine Freunde zurück!
Seit nun einem Jahr leide ich an Panikattacken, Depressionen und Flashbacks. Mein Heimweh frisst mich einfach so auf. Das Schlimmste ist, dass es für mich keinen Weg zurück gibt. Ich kann nie wieder in meine Heimat zurück, auf Lebzeit. Und das schnürt mir die Kehle zu. Ich fühle mich, als hätte man mir mein Leben genommen. Ich habe das Gefühl niemals irgendwo glücklich werden zu können. Damals hieß es "die Zeit heilt Wunden", aber mit jedem Jahr wird es schlimmer.
Ich habe bereits Hunderte Euro in Hypnosetherapien gesteckt, aber nichts kann mein Heimweh auch nur ansatzweise besser machen. Was kann ich tun? Gibt es irgendwen oder irgendwas, das mir helfen könnte? Egal was, ich möchte es versuchen. Denn so wie es ist, halte ich es nicht den Rest meines Lebens aus.

 

wirst du polizeilich gesucht?? Was hindert dich, deine Heimat nicht wenigstens kurz zu besuchen. (ein oder zwei Tage)

(Konfrontationstherapie) Schaden würde es theoretisch nicht und praktisch auch nicht.

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24. Januar um 17:49

Ja Urlaub machen in der Heimat hilft auch..
aber in manchen Fällen ist das ja nicht so leicht möglich..

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24. Januar um 20:08
In Antwort auf

Ja Urlaub machen in der Heimat hilft auch..
aber in manchen Fällen ist das ja nicht so leicht möglich..

setzt dir doch ne Perücke auf und nen Sonnenbrille, wenn du nicht erkannt werden willst

Konfrontieren tut schon weh, da kommt vieles hoch, was man eigentlich meiden möchte. Fahre doch nicth allein, sondern mit irgendwelchen Leuten oder zu irgendeinem speziellen Zweck. Angst ist wahscheinlich immer ein schlechter Begleiter.

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